Indiana Tribüne, Volume 28, Number 137, Indianapolis, Marion County, 1 February 1905 — Page 5

Jndiana Tribüne, 1. Februar ZSNZ.

3

f "

. A

. DaraKiri. HuNvristische Skizze aus dem Militärlebew Von Freiherrn Dietz Zedlitz. Jetzt sagst Du endlich, was Dir ist, Tasften!So rief be Hauptmann v. Bernburg seinem Alters- und Amtsgenosfen zu. Es war im Kasino zu Mangstadt. Etwa um Weihnachten herum. Tafften war zu spat zu Tisch gekommen. Er hatte zur Strafe seinen Nickel in die JstmW gesteckt. Dieser Vorgang konnte ihn doch unmöglich so wortkarg gemacht haben! Er, der sonst immer das große Wort führte, dem es dienstlich ganz brillant ging, der in der Stufenleiter der unverheiratheten Hauptleute des 182. Negiments bis zum Aeltesten emporgeklommen war schweigsam, wie nie zuvor. Dicht hinter Tafften stand. Bernbürg in der Anciennität und bei Tisch saß er neben ihm. Die übrigen Tischtheilnehmer waren Leutnants. ' Man war gewohnt, an dem lieben stattlichen Tafften nur lachende Lippen zu sehen, die unter einem blonden, emporgewirbten Schnurrbart des Beueidenswerthen dienstlich sehr gescheit und kameradschaftlich auch so allerliebst plaudern konnten. Und heute diese Veränderung! Was ist Dir denn über die Leber gelaufen?" so versuchte ihn nochmals Bernburg. Sind Ihnen die gegerbten Com- . Panie-Trommelfelle weggeschwommen, Herr Hauptmann?" Mit diesem dummdreisten Worte hatte sich der kleine Leutnant Flottmayer hervorgewagt. Quatschkopp en tortue" dämpfte diese darum Oberleutnant v. Welser nieder. Eine Pause. Die meisten Offiziere mußten fort zum Dienst. Es war 2 Uhr geworden. Der große Speisesaal war nun reichlich geräumig für die beiden zurückgebliebenen Tischgäste. Sechs Ordonanzen theilten sich in die Darreichung eines angesteckten Lichtes, eines Kastens mit Cigarren, ien man, weil er schwarz-weiß gestrichen war, den Königlich preußischen Kindersarg" nannte eines silbernen Brettchens mit Schnaps, zweier Tassen duftenden. Kaffees. Die letzten Dienstgeister schaufelten die Brotkrümeln zusammen und machten sozusagen Klarschiff", damit man die Ellbogen aufstützen könne und nun endlich erzählen, was eigentlich los ist. Nun 'raus mit der Sprache, Tafften"! sagte Bernburg. Der Angeredete setzte sich zurecht. Sein Bericht war kurz. Der Oberst hatte ihn sich'kaufen" müssen. Gestern Abend hatte die 10. Compagnie ihren Mannschaftsball auf dem Saal Philippsruh" gehabt. Bis 4 Uhr hate Tafften als getreuer Companievater draußen ausgehalten, die Frau Feldwebel mehrfach und alle anderen Frauen und manche Soldatenliebste einmal herumgeschwenkt. Dann hatte er den Rest der Veranstaliung in die guten Hände seines alten Feldwebels Hopf gelegt, der nicht müde zu kriegen war, und war nach Hause gegangen. Mein alter Hopf! Diese Säule! Weißt Du, Bcrnburg, was geschehen ist?" rief Tafften. . Nun?" Der Kerl dient vorwurfsfrei 22 Jahre, hat das Allgemeine Ehrenzeichen und mehrere Ritter pp." imSteckbrief. Und dennoch, dennoch!" Was denn?" Ich mag es garnicht sagen." Ordonnanzen 'raus" kommandirte Vernburg. Mit traurigem Blick machten die Sechs links um kehrtschwenktmarsch." (Sie horchen sonst so gerne.) Dann fragte Bernburg: Sag's! Hat er sich erschossen? " Unsinn!" Was sonst?" Er hat sich zum ersten Male sternhagelmäßig besoffen!" Wenns weiter nischt ist!" Na, ich danke! Höre nur!" Los!" "Titln alter Hopf! Ich bringe es garnicht übers Herz: Er Hai sich um 6 Uhr früh nach Ballschluß eine Bockmütze aufgesetzt. Er hat dem Gefreiten Türpe dann ein Fechtgewehr in die Hand gediückt,noomU sie vorher Theater gespielt, dem Tambour Flechsig die Trommel eingehakt und sich so, in Begleitung i)es schlagenden Tambours, an der Hauptwache 'vorbei, in die Kaserne bringen lassen. Hör nur! Einer vorn, einer hinten, das Weltkind in der Mitte. An der Hauptwache vorbei, die herausgetreten ist! Der Wachthabende hat es gemeldet. Der Oberst mußte zum StadtkomMandanten kommen, ich zum Obersten und Hopf zu mir." Außer der Wache hat es ja niemand gesehen! Ich bitt' Dich, im Winter um 6 Uhr", sagte Vernburg gelassen und blies Rauch in die Luft. Was, niemand gesehen? Er ist mit einem Gefolge von mehreren hundert Leuten an der Kaserne gelandet. Und dort ist die zweite Wache erst rech! ins Gewehr getreten." Tafftchen. alter Junge. Da sperrst Du ihn 24 Stunden ein!" .Siehst Du: das ist's grade! DaS

oTL ich! Und daS thu' ich even. nicht! -" - . Die Thür that sich auf. Der Laufdienst brachte aus dem Regimentsgeschäftszimmer ' einen Brief. Tafften riß ihn auf. Er las: .ndem ick Ibr braves Eintreten für Ihren Feldwebel Hops-völlig anerkenne, muß ich Ihnen doch anbefehlen, diesen nunmehr sofort zu bestrafen. Meldung darüber, v. Aberfelden. Oberst." ' Die beiden Offiziere saßen noch eine lange Weile stumm sich gegenüber. Dann steckte Tafften den Befehl in den Ueberrockärmel. Mit den schwersten Gedanken, die je sich noch in seinem Hirn gejagt, ging, der Hauptmann auf den Schießstand. Und wenn dort von 35 seine Männschaften, statt mit Kugeln zu schießen, Schwärmer abgebrannt er hätte es nicht gemerkt! So grübelte er fortgesetzt nach, wie er den alten verdienten Soldaten seiner Straße entziehen und was er nun wohl melden sollte.' Der Oberst, den der Kommandant drängte, saß gewiß wie auf Kohlen. Von M bis 6 versuchte Tafften zu Hause eine Niederschrift. Vergebens! Um 6 Uhr ist Hauptmann Tafften auf seinem erstaunten Gaule.' in-den Brökelwitzer Eichwald geritten. Es war stockfinster und schon dicht am Zapfenstreich, als er heimkam. El zog sich um und lief noch ins Theater. Man gab die Waise von Lowood" Er hielt den Schluß nicht aus. Er war im Wahn, den Freischütz" gesehn zu haben! Dann taumelte er in die Kneipe am Gänsmarkt. Donnerwetter! Eine. Begegnung mit dem dort sitzenden Obersten! Tafften stand sprachlos am Eingang. Wie festgewurzelt verharrte er. Setzen Sie sich doch, liebster Tafften ! rief der ganz vergnügte Vorgesetzte. Es war dem Hauptmann mit einem Mal zu Muth, als ob er gehängt werden sollte und der Henker nur noch eben mit dem Strick ein bischen kokettirte, ehe er ihn um den Hals des Verurtheilten legte. - Herr Oberst" hauchte Taffteä nur tonlos. Er ließ sich in den Stuhl gleiten. Das . seiner Beantwortung harrende -Blatt Papier, das er auch in die Kneipe mitgenommen, es brannte in seinem -Aermel. So hübsch es , auch ist, liebster Tafften, einen Untergebenen zu retten, wenn der 'was ausgefressen, so gescheit war doch schließlich Ihr " - Durch Tafftens Sinn loderte ein Blitz. Er überhörte völlig den Rest. Er denkt ich hab' ihn eingesperrt und ist damit zufrieden! Wehe, wehe, wenn der Oberst nach Hause kommt und die Strafmeldung nicht findet. Wie das auslaufen soll? Gott weiß es!" Ich konnte nicht, anders. Her? Oberst" sagte endlich Tafften. Recht so, recht so. Ich werde es Ihnen nicht vergessen " Aber morgen?" so wand es sich forgenbeklemmt aus Tafftens Seele. Die Kehle versagte ihm das Wort. Wo ist denn eigentlich der Humorvolle Hopf?"' fragte lächelnd der Henker. Der konnte lachen, und dem braven Hauptmann war das Weinen nah! In seiner Stube" antwortete der Hauptmann wie im Traum. Aber natürlich, er ist ja verheirathet!" Herr Oberst!" Tafften gab sich einen Ruck und wollte dort wieder anfangen, wo er heute früh im Regimentsbureau geendet. Er wollte immer und immer betonen, daß er lieber selbst den Abschied nehmen, als diese Säule, diesen herlichen Hopf Und es war doch wirklich ein sehr guter Witz gewesen. Sie brauchen sich garnicht zu entschuldigen. Sagen Sie doch lieber 'mal Prost". Ihr Bier steht ja völlig ab. Es ist so wie so lauwarm." Herr Oberst, ich konnte. ..." Es reicht ja auch zu! Himmel! Der Kommandant ist kein Spaßverderber", unterbrach ihn der Aeltere und nahm aus seinem txmil just einen ebensolchen Zettel, wie Tafften ihn bei sich trug. Das Blutgericht! Jetzt gehts los", konnte Tafften nur noch schaudernd denken. Dann stürzte er sein Bier herab, setzte sich in Positur, und fest und sicher wollte er zum allerletzten Male erklären: daß. . . . Der Oberst hatte seinem Gegenüber den Zettel zugeschoben. Zerreißen Sie den Wisch und ver-. gessen wir es!" meinte milde der Oberst und stand auf. Er drückte Tafsten die Hand und rief launig im Weggehen: Sie bleiben wohl noch ein bischen hier. Nach dem ehrlichen Kampf, den Sie gekämpft, müssen Sie nun doch einen Bärendürst haben. Mich frierts an die' Beine. Gut' Nacht!" Tafften hat nicht Gut Nacht!" erwidern können. Das Blut war ihm erstarrt. Der Zettel, der ihm in der Hand zitterte, enthielt in veralteter Schnörkelschrift die einfachen Worte: Feldwebel Hopf erhält wegen groben Unfugs in Anbetracht seiner leidlichen bisherigen Führung 1 Tag Quartierarrest. 10. Kompagnie." Der alte Hopf hatte sich selber bestraft, um es seinem guten Hauptmann zu ersparen, und dies nach .Oben" gemeldet.

Eln Geheimniß. Humoreske von A. Pauly. Himmel, Herrgott jetzt wurde ihm die Sache aber bald zu bunt! In fünf Wochen sollte sie heirathen, und sie hatte ihm noch immer nicht die Papiere für das Standesamt gegeben! Wenigstens fehlte die Hauptsache noch der Geburtsschein! Denn wenn man auch' l-ibhaftig an ihrem kleinen, zierlichen Persönchen sah, daß sie geboren sein mußte die hochwohllöbliche Behörde verlangt doch noch ganz extra eine amtliche Bestätigung darüber, denn es soll ja Individuen geben, die aus den Wolken und aus allen Himmeln fallen, sogar bis in ihr spätes Alter hinein! , . Diesen Geburtsschein . aber konnte er nicht erhalten, trotzdem er die kleine Käthe mit einer - wahren Aufopferung täglich und stündlich, bei ihren Liebkosungen und Streitereien, beim Spazierengehen und Besuchemachen immer und immer wieder darum bat. Es war rein, als wollte sie ihm mit aller 'Gewalt den Schein vorenthalten. Da hatte sich denn Richard Werner am Abend vorher endlich einmal ein Herz gefaßt und etwas aufgetrumpft! - Sie hatte ihm nämlich wieder einmal den Schein ganz bestimmt" versprechen,' und als er dann Abends kam und danach fragte, da vertröstete sie ihn wieder auf den nächsten Tag. Aber Käthchen," hatte er da. ge-, sagt er hatte den. Arm um ihre Schultern gelegt Käthchen, sieh das sagst Du nun schon seit Wochen so! -Was ist denn nur eigentlich los? Warum bringst Du denn den Schein nicht? Du weißt doch, daß wir 'n nun wirklich brauchen!" Ach Gott, Richardchen," schmeichelte sie da und streichelte ihm dabei so ganz leise die Wangen, wir. haben ja noch so viel Zeit, und er ist doch so schwer zu haben." .... Wieso denn bloß, Kind? '7' Du gehst einfach hin und dann fertigen sie ihn Dir gleich aus." - - Ach ich bin schon 'n paar Mal dagewesen. Da ist's so voll .man muß immer so lange warten," schmollte sie. Na, dann werde ich ihn holen!" Nein, nein laß man!" - wehrte sie schnell ab. Aber warum denn?" , Ihn reizte ihre Weigerung. Ich werde ihn schon selbst holen. Morgen bestimmt!" Na ja, dann mach' aber endlich! Einmal müssen wir ihn doch haben!" Er wurde schon heftiger. Sie nicht minder! Na ja, ja Du sollst ihn haben! Brauchst mich deshalb gar nicht gleich so anzuschreien!" Natürlich kriegten sie, wie das ja bei Brautleuten gewöhnlich der Fall zu sein Pflegt, sofort das Zanken. Er schimpfte sie schimpfte! ' Er wie ein Rohrspatz, sie wie eine kleine Elster! Aber beide aus Leibeskräften! Schließlich übermannte ihn der Zorn und als er seiner gar nicht mehr Herr werden-konnte, da ergriff - er plötzlich seine Sachen, die neben .ihm lagen, stülpte sich seinen Hut auf v den Kopf und rannte wie in einer plotzlichen Eingebung wüthend davon, Kathchen mit ihrem Kummer und ihren Thränen allein zurücklassend. ' Zum Glück wohnte sie noch bei ihren Eltern. Als diese dann später nach Hause kamen, fanden sie ein trostloses Menschenkind in hoffnungslosem Grame vor. Nur schwer gelang es ihnen, Käthchen zur Ruhe zu bringen. Doch als sie es dann endlich wieder war konnte sie es sich nicht versagen, noch einen bitterbösen Brief an ihren Bräutigam zu richten. Sie schrieb ihm alles Mögliche. Bon Liebe, vom Unrecht, vom Anschreien und Grobsein, vom Mißtrauen ja, ganz besonders vom Mißtrauen, denn das war doch eigentlich das Schrecklichsie von Allem. Und es war doch ganz klar, daß es nur Mißtrauen war, das fortwährende Fragen nach dem Geburtsschein! Nicht wahr, das fühlt doch Jeder? Am anderen Morgen erhielt er den Brief. Er lag noch im Bett, als er ihn las, und konnte sich anfangs gar nicht recht auf den Abend besinnen. Aber dann siel ihm alles wieder ein, und er las von Neuem aufmerksam den Brief. Anfangs war er da ganz erstaunt über die Vorwürfe, aber dann faßte er sich Das war doch eigentlich etwas stark! Na er sprang aus dem Bett er wollte ihr mal ordentlich den Standpunkt klar machm. Damit ging er an den Schreibtisch und fing sofort an, ihr Antwort zu schreiben. Und sie war denn auch kräftig, die Antwort, die er sandte. . Vor allen Dingen sollte sie einmal zeigen, daß er unrecht hätte, und ihm endlich einmal den Schein besorgen und alles andere in Ordnung bringen, dann würde alles genau so sein, wie es früher war! Dann würde er kein Mißtrauen haben, nicht grob zu ihr sein, sie nicht ' anschreien und sie ganz genau so lieb haben wie früher, vor allen diesen dummen Sachen, vielleicht sogar noch ein ganzes, ganzes Theilchen mehr, denn sie sollte doch - nun sehr bald seine Frau, seine geliebte, kleine Frau werden. Diesen Brief schickte er ihr sofort durch einen Boten hin. Na, und er hatte .denn auch den Erfolg, daß Richard. als er Nachmittags in sein

Kontor kam, schon von Käthche de Schein vorfand. Auch ein kleines Vriefchen lag wieder dabei, aber 0 weh welch traurigen Inhalts! So voll Reue, so voll Zerknirschung .Mein geliebter, guter Richard! Deine so lieben Zeilen geben mir den Muth, Dir endlich einmal die Wahrheit zu sagen. Mein lieber, guter Richard, sei mir deshalb nicht allzu böse. Ich habe Dir einmal gesagt, ich wäre erst zwanzig Jahre. Wie Du äus diesem Schein den ich schon lange zu Hause habe ersehen wirst, bin ich

j schon volle zweiundzwanzig Jahre alt. ch habe mick ja immer so geschämt, es Dir zu sagenund deshalb den Schein zurückbehalten, weil ich weiß, daß es eigentlich schon sehr alt ist für ein Mädchen, das erst heirathen will. Was Du nun aber auch immer bestimmen mögest, ob ich Dir nun auch zu alt sein . mag, um mich zu heirathen, um mich zu Deiner Frau zu machen, Du lieber, guter, einziger Mann, sei versichert, daß ich Dich lieben werde bis in alle Ewigkeit," u. s. w. Unterzeichnet: Deine todestraurige Käthe." Postscriptum: Was Du mir mitzutheilen hast, theile mir bitte umgehend mit. Ich vergehe vor Sehnsucht! Deine unglückliche ' Richard las den Brief und es wurde ihm weh um's Herz. Sein armes, kleines Käthchen! Sich so zu quälen! Mit solchen Dummheiten! Er ergriff den Hut wieder, den er gerade nur aus der Hand gelegt hatte, und fuhr schleunigst zu ihr. Er wußte, daß er sie jetzt treffen würde. . Er klingelte. Sie öffnete selbst. Mit einem kleinen Schrei flog sie ihm an den Hals. Sie war ja so froh, daß'er wieder da war. . Und er führte sie dann hinein in die Stube, und wieder unter Thränen begann sie auf's Neue, sich anzuklagen und sich mit Vorwürfen zu beladen. ' Wie unrecht das alles von ihr gewefen wäre,' wie schlecht! Daß, sie es auch nur gethan hätte, weil sie ihn doch so sehr siebte und doch auch nicht Wtw vor ihm dastehen 'wollte. ' Er sollte doch man Hin Gotteswillen nicht niedrig oder gering von ihr denken! Sie wäre ja sonst auch nicht so. sie sagte immer die Wahrheit, nur hier hier Und auf' ' Peue begann sie zu schluchzenünd er tröstete sie, so gut es eben ging. . Erjagte ihr, daß es zwar mcht.schoN'sei, daß es doch, schließlich aberoch kein. Verbrechen wäre und daß .er doch das Zutrauen zu ihr hätte, daß' das in Zukunft nicht mehr vorkominen würde. Und dannwäre das doch .auch alles früher gewesen, und er hatte, ja längst schon ihr richtiges Aller gewußt. s Da richtete sie plötzlich ihr Köpfchen, ,pasöorher an feiner Schulter ruhte, 'rasch' auf. . -"' Du hast das schon gewußt?" . . ; Ja. Mäuschen; schon lange." . , Aber woher denn?" Na, ich bin mal auf's Meldeamt gegangen und habe gefragt." Auf's Meldeamt? Und Du hast da nach' meinem Alter gefragt?" Ihre Augen füllten sich wieder mit Thränen. Siehst Du, Du hast döch Um Vertrauen gehabt! Sonst wärst Du nicht hahin gegangen. Und wenn'ich Dir auch' schon mal nicht, die Wahrheit gesagt habe, das. war doch nicht nöthig gewesen!" Und wieder begann sie zu weinen! Da aber legte er seinen Arm um sie und küßte sie und erzählte ihr, daß das alles ja schon viel früher geschehen wäre. Als sie noch nicht verlobt gewesen waren, auch als. sie ihm noch gar nicht , jene kleine kleine na, sie wußte schon was' gesagt hätte, sondern ganz zuerst, als er mal gern ihren Geburtstag wissen wollte. . .. . Als ich Dir also damals das sagte, da -wußtest Du schon Ach, Du bist doch wirklich ein zu lieberMensch!" Und sie küßte ihn herzhaft ab. Doch dann sagte sie ihm ganz leise in's Ohr: Meinst Du nicht, daß ich so zu alt bin für Dich als Frau?" Er antwortete: Käthchen, mein kleiner Liebling, man ist doch nur so alt, als man scheint. Und eine Frau noch mehrmals alle anderen! Sei Du also ewig jung in Deinem Wesen, so wirst Du's auch an Jahren scheinen! Nicht wahr?" . Ja, mein Schatz, ja " nflMsPM OOCKÜVUV-Vy VVOOO preise geliefert von A. B.MEYER &CO. Pennsylvania Anthracits $7.50 Pocahontas Lump . .. 5.50 Smokeleß Lump.. 5.o0 Ohio Cannel Lump 5.50 Ohio Cannel Egg 5.50 Kanawha Lump 4.50 Pittöburg Lump 4.50 Brazil Block 4.25 tzocking Valley 4.25 Straight Creek Lump 4.50 Straight Creek Egg. 4.25 Greene County, No. 4, Vein Lump .... 3.50 Greene County, No. 4, Vein Egg 3.50 Jackson Ohio Lump 5.00 Oven Coke Egg. 5.50 GaS tzouse Lump Coke 5.50 GaS House Crushed Coke .... ........ 6.00 ltta?nechung da solche getragen werden müssen.

m

MfMwKiZM

vandalia Abgang St. Louiö Spcl., tägl g.. 12 30Vm St Loulv Ltn täglich sd&b 6 6)km Cavital Erpreß tügl n d . . . . 7 00Vm St UouiS Ac tägl ........ 7 2593m Ch St L Erpreß täglich ds.12 2"Nm St Loui Expreß tägl ...... 8 15N t $ & gssingyau, Äee tägl. 4 00 Nm St L gaft Matl täglich.... 8

Qeveland, Oncinnsti, Chicago & St. Tonis Railway. Lleveland Divisie. Abgang fctt&ttjt American Expreß täglich 4 2053m New sork 2ib tägl s d...i2 105 Muncie FtW ck B H Exp.. 7 C093m Union City Accom, tägl. ... 9 3öVn N S B Lim täglich d. . . 7 3033m Fort Wayne & Elk Expreß. . 10 40Ba Clevland Accom . . ....10 4593m Southdeftern Ltd tgl ds....li 25? Anderson Exp . : 11 30Vm Anderson Expreß p. ...... . 2 4551 5t gd B Lim, tägl äs.... 2 55Nm St Louis Ltd tgl d s....... 3'00Nw Union City fr Elkh Ace tägl 5 20Nm American Expreß tö glich.... 6 453?, Knickerbocker Sp tägl d & s . . 6 20km BHck Union City Accom ... 8 00R Ot Lonik Division. New Sork Ltd tägl s. ..... .12 20Vm American Expreß tgl. ...... 4 00V St LouiS Accom.. .... 7 IbBm SndS Col u Dayton Ex tgl s 4 20B Southweftern Lim tgl d g. . .11 45Vm St. Louis Expreß tägl s. . . 7 15V St. LouiS Ltd tägl d s 3 15Nm Mat'n & T $autt Ace 10 36B Tene Haute & Mat'n Ace.. 5 vRm N 8 & Boüon Lim tägl d L. 2 S0R American Expreß tägl...' .. 7 05Nm St Louiö Accom 5 35N Cinc,3ndplö k St L Ex tgl 8 11 50Nm Knickerbocker Sp tägl s d . . . . S ( 55?

Eincinnati Division. Cm Louö Nachtexpreß tgl L 3 45Vm CincinnatiAec... 10 250 St Louö & Ein Rachtexp tg 4 30Vm Chic & St LExpreß tgdsexsll 36B Cineinnati Exp täg 7 30vm Louö St Säe Chicago Expreßll 3öV Cincinnati Accom. ; . . . 1 OONm White City Spezial tägl p.. 3 059? Cincinnati Lim tägl p ..... 2 55Nm Indianapolis Accom täglich. 6 40Rm Louiöville Expreß . . . .' . . . . . 2 655?m Eine Sndö & St 8 Ex tg 8 . .11 40N Eine & Wash g L tg d & p 6 205?m Cine & LouiSV Nachtekp tgl sll 505? Chicago Division. ' Chicago Nachtexpreß tägl .12 l5Bm Cine Nachkxpreß, tägl 3 SSL Kankakee Aeeom 7 00Bm Kankakee Aeeom .....10 80L Chicago gaft Expreß tgl d p 11 50Vm Cine gafi Expreß tögl p d. . 2 40R White City- Special d & p. 3 20Nm La Fayette Aeeom......... 6 00 LaFayette. Accom , 6 25Rm Cine k Wafh F L., p ..... . 6 05NÜ ' Michigan Division. Benton Harbor Expreß. .. .. 7 V0Vm Elkhart Acesmnur Sonntags 9 S6v Michigan Mail Erpreß p...H80Vm Elkhart Expreß ..10 40D Elkhart Ace täglich ......... b 20Nm .Benton Harbor Expreß p.. 2 455? Michigan Expreß. . . . .. 8 005? yeoria Division westlich Veoria Expreb täglich ..12 10Vm Columbuö & ine Exp tgl 3 SOS Peoria Erpreß ce Mail... . 7 2öVm Champaign Accom .10 36V Western Expreß täglich pd.. 11 5vVm N S & Ohio Sdecial . ... 2 465? Champaign Aeeom 4 10Nm Peoria Expreß täglich p & d 6 0855 yeoria Division ö fili ch. Columbuö Erpreß tägl... 4 25Vm Columbuö Expreß tägl s...l2 05NU Ohio Special tägl 3 00Rm Lynn Accom.. ....... .... 10 00L Lynn Accom. 6 15Rm Columbuö Expreß tägl 11 3053a

pittsburgh, Oncinnati, Cblcago & St. lernte R'f. .Jndianapoliö Division. Abgang Ankunft Pittöburg Special, tägl s .. 3 30Vm St Louiö Spezial tägl.... 12 10V Columbuö Accom tägl..... 7 30Bm St Louiö Lim täglich s d d.. 6 45? New Sork Expreß täg g d. . . . 8 10Vm Capital Expreß täglich d. . . S 50B Keyftone Expreß tägl d&8. 3 06Rm Chic & et L Expreß tgl d .12 105 Atlantic Expreß täglich . . . 5 00Nm Indianavoliö Aecom 12 40N N S Lim täglich öd.... 6 60Rm St Louiö Expr tägl d 6c 8. . 3 055? Pittöburg Expreß, tägl sd.. 7 5Nm Nlmt keine Passagiere tgl- ft 305? Chicago Divisi c n. Chicago Special, tglpd .. 113623m Southern Expr täglich 8 15V Lon & Chi F Expr täglich 11 60Nm Chic & Lou Expr täglich p d 8 405? ösniöville Division.

Southern Expreß tägl s ; . . . Pittö K Lou F L tägl.... Mad Ace nur Sonnt Louisv & Madison Aceo.. Chicago &8oF2 täglich p d 3 35Bm 7 00Vm 7 30Vm 8 05Bm 8 569?m 3 55Nm 6 46Nm Madlson Aeeom tagt... Louiöville Aeeom tägl. . , . . . . . Indianapolis S Cairo & Bimen Expr täglich 7 20Vm Bineenneö Expreß tägl...... 3 50Nm Spencer & Bedford Ae, tägl. 4 45Nm

SIlncinnati, amilton & Danton R. R. Cincinnati Division.

Abgang Cincinnati Best täglich . . . . 4 00Vm Cincinnati Accom täglich... 6 05Vm ga? Mail täglich 8 05 Cincinnati & Det Srpr p. .10 403 Cin . & Dayton Veft. Sxp p 3 005? Cincinnati Best täglich d p 5 005? Cin & Detroit Expreß täglich 7 02Rm Springfield Abgang Springfield Mail . . . . . . . 7 30Vm Chicago Expreß p ... ....ll 5093m Decatur Aeeom..... 3 30Nm Dect & Springf Sxp tg d.ll 10Nm

lake Lrie weftern R. R. Abgang Ankunft Mail und Expreß... ....7 löVm Jndianapoliö Expreß 10 2553 T Det M C Ex täglich.. 12 20Nm Jsdianaplö Sp?l,Sonntagö 10 305 Peru Spcl., nur Sonntagö..l2 85N Mail & Expreß 3 25N Chicago Expreß ....... 6 405 Toledo Expreß........... 9 45V """ ", "" Chicago, Indianapolis & kouisville Rs. (Monon Route.) Abaans AnN.nft

Chie Night Expreß tägl ...12 k5B gaft Mail täglich 7 0033m Cb: Ervreß. nur Sonapd..ll 60Vm v ' . m ?hi Mch City Best ap. . S ss?c Monon See, ... 4 OONv Via C.H. K D. Ah., Weago Sxpttß p 11 6053 S UUnU Becpet. P. Piflot Ctr.

- SWylMMvT.

kine. . Anknnst Plttöbukg Spcl, täglich s..s0vm ew Sorr Expreß täglich 6 6 50y Schneller Mail lSgltch.... 7 558 Terre Hzute Effing Ace täg 10 2553 Kehioie Expreß täglich äs. 2 50R Atlantic Eipreß.tüglich.... 4 46 The m Limited lägl g ä d 6 455? Pittöb Exp, lägl a- . . . . 6 658 Louiöv & Madlson Are tägl 10 10? Chie g L tägl p d 11 30V Louiöville n. Madison Ace.. 5 405& Louiöv & Pittöb F 2 täglich 6 355? Madison Aceomm Sonntagö 8 153 Lou & Chi F Expr. täglich 11.85 5l vincennes R. R. Spencers Bedferd Ae, tägl. 9 45V Bineenneö Expreß täglich.. 10 80V Cairo Expreß täglich ...S 155? Wkns Cineinnati Vestibüle täglich 12 46O Fak Mail täglich ....... 6 350 Cincinnati Expreß täglich.. 10 05V Cin Chi & St 8 Ex tgl p..ll 45V Cineinnati Best d&p.. 8 2557 Cine & Snd Accom p...7 24N Cin 3nd St 8& Veo Ex tg &cl0 4lM Division. Ankuust Springfield u Decatur Expreß K00V Decatur Aeeom ...10 80V Cincinnnsti Expreß täglich p 2 459 Springfield & Decatur Exe.4 40N Cincinnati Best tägl s 3 8653 ffau Mail tagliö 7 6053 Nonon Ace, tägl auögSsnn,10 00V . ? rr . n AI . r. 1 m am lncmnan Zueu lagnq a p. oia (West) und Noachdale. Cincinnati Expreß? 5 45NN C-CkirCt B 38et tr. D. Dieter Cm

-