Indiana Tribüne, Volume 28, Number 137, Indianapolis, Marion County, 1 February 1905 — Page 4
JnV.ana Tribüne, 1; Februar iooS.
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Jndiana Tribüne. Heraulztzeien von der tenXrg Indianapolis, Ind. varrh O. Thndium Präsident. GeschäftSlocalt 5!o31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269. tcred at the Pott Office oi Indianapolis as secood dass matter.
Eholerafurcht. Ein schlimmer Feind steht vor den Thüren Europas, ja hat dessen Grenzen sogar schon mehrfach überschritten. Die englische Zeitschrift Lancei" veröffent. llch aus der Feder des englischen Mit. gliedeS des internationalen Gesund heitSratheS in Konflantionopel eine treffliche Uebersicht über den Stand der Krankheit die sich in der asiatischen Türkei sehr verschlimmerthat. Dar nach ist die Cholera in Bagdad nach scheinbarem Erlöschen Ende November dort wieder aufgetreten, und eZ ist Ge fahr vorhanden, die Cholera werde Wieder rückwärts nach Syrien wandern und dort Aleppo, das mehrere Jahre frei war. wieder in Angriff nehmen. In allen bedeutenden Städten an der .persich . türkischen Grinze hat die Seuche einen ernsten epidemischen Cha raiter 'angenommen. Was Persien selbst betrifft, so ist eZ leider nach wie vor schwierig, genauere und namentlich schnelle Auskünfte zu erhalten. So weiß man von TäbriS noch immer nicht' viel mehrmals daß Mitte Oktober dort täg. lich über 400 Menschen an der Cholera starben, daß die Krankheit sich über viele Dörfer der Umgebung auSgebreitet hatte,' und daß der Gouverneur und viele Einwohner geflohen waren. Russische Nachrichten besagen, daß seitdem die Cholera' auS TäbriS ver. schwunden sei, aber nach früheren Erfahrungen wird man dieser Versicherung keinen großen Werth beilegen dürfen. Bedenklich ist serner daS Wiedirerscheinen der Seuche in Mohammerah, dem bedeutenden Hafen am Schattel'Arab, dem gemeinsamen Mündungsarm von Euphrat und Tigris. In Nordpersien scheint theil, meise eine Besserung eingetreten zu sein, wenigstens in den Orten am Kaspischen Meer, während in der wichtigen KarawaneN'Stadt Mesched .angeblich noch fünfzehn Menschen täglich an der Cholera sterben; außerdem hat sich die Seuche von da aus ' nordwärts ausge. breitet. '. So schwer eö ist, sich ein klares Bild über den heutigen Stand - der Cholera in Perstkn zu machen, so muß man doch wohl' annehmen, daß, vielleicht mit Ausnahme des südöstlichen Theils, der an Afghanistan und Beludschiftan grenzt, kaum mehr eine größere Stadt in Persien von der Cholera ganz ver schont geblieben ist, und daß sich die Seuche namentlich längs der großen Karawan'eustraße fortpflanzt. In der berühmten , Rosenftadt SchiraS sollen allein ,13.000 Menschen an der Cholera gestorben sein. DaS meiste- Interesse beanspruchen selbstverständlich die Nach richten aus den russischen Gebiets theilen. ' "In .TranSkaspien herrscht die Cho. lera jetzt nur in der Militürftation von SchiraS. In Baku hat stü.die Lage nur wenig verändert, nur ist die Seuche auf die Naphtawerke der Umgebung übergetreten. TifliS ist gleichfalls ver. feucht und besonders stark das Gou. oernement Eriwan, wo sich die Zahl der wöchentlichen Erkrankungen von Anfang bis Ende' November von 132 auf gegen 1000 gesteigert hat. A3' dem Gebiete . deS europäischen Rußland werden Cholerafülle gemeldet aus Astrachan und anderen Orten am Kaspischen Meere, ferner aus eine' ziemlich großen Anzahl von.Platzen im Gouvernement Saratow; weiterhin aus dem Gouvernement Samara, wo vor zugsweise der Bezirk von Nikolajew verseucht ijx. Durch einen Trupp (befangener ist die Cholera außerdem nach Ufa verschleppt worden. Danach voll zieht sich die Ausbreitung der. Cholera im europäischen Rußland in den im Voraus angezeigten Bahnm,- nämlich die Wolga auswärts, und hat in Sa. mara und Ufa schon geographische Breiten erreicht, die denen von Berlin und Königsberg entsprechen. Münzen für die Philip, p in en. S a n F r a n c i S c o, 31. Jan. Die Bundesmünze wird mit dem Dampfer Sherman, der morgen ad geht, 558 Kisten mit Philippinen Münzen nach Manila abschicken.'
Wir bedauern, dah Gouverneur Hanly.im Claypool Hotel an -der Grippe darniederliegt und Pillen schlucken muß er sollt's 'mal mit einer Anzahl steifer GrogS versuchen.
Das staatliche Sonntagsgesetz ver bietet nicht nur Wirthschaften, sondern auch ebenso streng den Apothekern den Verkauf von Spiritussen, aber wie eö scheint dehnt sich die Verfolgungswuth der Fanatiker nur auf die Wirthschaf ten auS. So ganz glattes Segeln haben die TemperenZ'Vorlagen diesmal doch nicht, wie die Temperenzler erwartet haben. Der Protest des StaaatS . Verbandes hat die Herren Gesetzgeber doch etwas stutzig gemacht. Wenn man das Perfonal der Temperenz-Lobbyisten jetzt unter die Lupe, nimmt, so zeigt sich, daß die Mehrzahl derselben, Mitglieder der CitizenS Liga, die den Bürgern ihre Rathschläge bezügl. der Candidaten für Aemter zur Wahlzeit aufdrängt, sind. . . Bei Erörterung der SpiritussenGesetze wird zumeist versäumt, darauf hinzuweisen, daß die meisten Gesetze nur darauf hinzielen Grast" für die Leiter der Temperenz Bewegung zu schaffen. In Neu England hat man dieS nach ein paar Jahren infamer Mißwirthschaft der Prohibitionisten er kannt und die Anti Saloon Liga" zum Teufel gejagt. Nun versuchen die Kerle den Westen" zu bearbeiten. Lei der giebt eS noch Industrielle in den be troffenen Branchen, die sich ins Bockshorn jagen lassen und mehr durch Geld als durch weise Worte Temperenz-Gesetz gebung zu vereitln versuchen. Da. durch werden die KerlS natürlich nur hungriger uns strengen ihre Ersin dungSgabe an, ihre Opfer durch Ein reichung von neuen Gesetzvorlagen zu drangsaliren. Wenn die Temperenzler aber einsehen, daß eS' keinen Grast" zu holen giebt, so werden sie der Sache bald müde und ziehen weiter. Das Volk weiß ganz gut, daß Prohibition ein erbärmliches Spitzel und Denun ziantenthum züchtet und nimmt schließ, lich lieber ein paar Trunkenbolde in Kauf. Das LeichenverbrenuungSwesen hat in den . letzten, Jahren weitere Fort schritt gemacht. In Deutschland exi stiren gegenwärtig 8 Crematorien, in Gotha, Hamburg, Heidelberg, Jena, Offenbach, Mainz, Mannheim und Ei senach, in denen im letzten Jahre 1074. insgesammt seit ihrem Bestehen 6917 Leichen zur Einäscherung gelangten. Den 83 VerbrennungSgefellschasten, die sich die Propaganda für diese Art der Bestattung angelegen sein lassen, und gleichzeitig ihren Mitgliedern pekuniäre Vortheile gewähren, gehören gegenwär tig 22,000 Personen an. Unter den Crematorien waren Gotha und Ham bürg mit 276 und 224 Verbrennungen weitaus am meisten in Anspruch ge nommen. Für Frankreich ist daS Cre matorium deS FriedhofeS Pere Lachaise in Paris die Centralftelle für daS Lei chenverbrennungSwesen Im Jlhre 1903 gelangten dort 6664 Leichen zur Einäscherung; allerdings war nur in 306 Fällen diese. BestattungSart letzt willig verfügt. Die übrigen, Leichen stammten aus Anatomien, Gefängnis sen, Hospitälern usw. Für daS Jahr 1904 war eine weitere Zunahme zu er warten, da bereits in den ersten drei Monaten über 1800 Verbrennungen erfolgt waren.. Als eine Nothwendig keit hat sich die Feuerbestattung für einen Theil der nordweftafritanischen Colonien Frankreichs ermiesen. Im französischen Senegal und Niger.Gebiet ist durch Verfügung des Ge neralgouverneurö für Person?, bis am gelben Fieber, an der Pest und Cholera gestorben sind, die Verbren nung angeordnet. In England wur den im Jahre 1903 rund 480 Feuer beftatwngen vorgenommen. Bemer kenSwert ist, daß sich die protestantischen Bischöfe von Worcester, Licsield und Eoventry, wenn nicht für, so doch auch nicht gegen die Leichenverbrennung er klärt haben. Der erstere soll sogar in einer Proklamation an die ihm unter stellten Gemeinden offen für Feuerbestattung eingetreten sein. In den Ver. Staaten wurden 3160 Leichen im Jahre 1903, gegen 2680 im Jahre 1901, dem Feuer übergeben. Auch in der Schweiz, in Italien und Düne mark hat das Verbrennungswesen weiter um sich gegriffen, Endlich ist in Spanien und Belgien eine Bewe gung zur gesetzlichen Regelung der fa kultativen Feuerbestattung im Gange. I
Glänzende Kritik ' Der Aufführung der Goldeneu Eva".
Durch die St. Loniser Künstler. Das luftige Stück, die Goldene Eva", welches am 8. d. M., also heute über 8 Tage unter den Auöpicien deS Theater Vereins im English . Opera Houfe aufgeführt werden wird, bat glänzende Erfolge in St. Louis auf zuweisen, wie die nachstehende Kritik, die wir einer St. Louiser Zeitung entnehmen, zeigt. Das köstliche Verslugspiel Die gol dene Eva" von Schönthan und Koppel Ellfeld ist, wenn ihm auch tieferer Gehalt fehlt, eine so freundliche Gabe, daß man ihm immer gern wieder auf der Bühne begegnet. Auch hier freu ten sich die Besucher deS Olympic Theaters an dem harmlosen, so gar nicht verletzenden Humor deS Stückes, an dem trinkfesten Ritter Schwetzingen, dem windigen Grafen Zeck, der liebestollen Barbara und vor Allem an der lieblichen GoldfchmiedSwittwe Eva und dem wackeren, kunstbegeisterten, ehrllchen Peter. ES herrschte jene behagliche Heiterkeit im Hause, wie man sie im fröhlichen Freundeskreise und am häuslichen Herde findet, und Niemand dachte mehr daran, daß plötzlich der Winter eingezogen und draußen sich die Erde in ein kaltes weißes Schneege wand hüllte. Den Mitwirkenden, die ohne Ausnähme gute Leistungen boten, wurde herzlicher Beifall zu theil. Vor Allem war man natürlich gespannt auf' die Eva von Frl. Vilmä von Hohenau. welche in dieser Rolle hier noch nicht gesehen worden war. j Unter allen guten und manchmal vorzüglichen Lei ftungen, welche uns diese Künstlerin bis jetzt geboten, war keine besser als ihre gestrige. Die Künstlerin besitzt zur Darstellung der'Rolle vor Allem die äußeren Mltel in seltenem Maße. Sie sah reizend und zugleich impö' nirend aus, sowohl in dem weißen Prachzgewand des ersten Aktes, wi später im einfachen Hauskleid. Aber ste spielte auch vorzüglich und stattete ihre Eva mit so viel Anmuth, Lieben. Würdigkeit und Schalkhaftigkeit au$, daß man feine Freude daran! haben konnte. Auch an Temperament, fehlte eö ihr nicht; die Szene, in der ihr Peter von seiner hohen Günnerin vorflunkert, um dadurch ihre Eifersucht zu erwecken, spielte sie mit bewundernSwerEer Na türlichkeit und zugleich äußerst- ein dringlich und wirkungsvoll. Sie.hile dete ungefähr den Höhepunkt der durch, weg vortrefflichen Leistung. ' Sehr anmuthend wirkte eine gewisse Naivetät, mit der Frl. von Hohenau ihre Eva ausstattete. Mau konnte die fer auch bei ihren Verirrungen nie gram fein, weil man überall den guten Kern, das schlichte, einfache Herz, das über das verdrehte Köpfchen schließlich den Sieg davontragen mußte, erkannte. Der Peter deS Herrn HorSky ist von früher her als vortreffliche Leistung bekannt. Auch gestern erfreute der Künstler die Zuhörer zunächst durch seine schöne äußere Erscheiuung.' dann durch fein durchdachtes, sicheres Spiel und in den ernsten Szenen durch eine hinreißende Beredsamkeit, durch welche die schönen Verse voll zur Geltung gebracht wurden. Auch der Humor fehlte dem Peter nicht; man sah gleich, daß ihm der Schalk im Nacken saß,' und freute sich über den selbstbewußten, kernfrischen Burschen. Herr Horsky theilte sich mit Fräulein von Hohenau in den Beifall deS AbendS, von dem ein reichlicher Theil aber auch auf Herrn Welb, den Dar steller des RittecS von Schwetzingen und Regisseurs der Vorstellung, entsiel. Herrn Welb'S Darstellung der Fal staff.Figur des triukfeften Ritters ist ebenfalls von früher her als unüber trefflich bekannt. Er ist nicht nur ein Meister der Sprache, der keine Pointe verloren gehen und doch auch die Verse stets zu ihrem Rechte kommen läßt, son dern stattete seinen Schwetzingen auch mit einer Fülle komischer Züge au?. Insbesondere seine Furcht vor der heirathstollen Rhabarbara" kam in überaus drolliger und drastischer Weise zum Ausdruck und erregte unbändige Heiterkeit. Daß die MaSke der ganzen Gestalt entsprach, braucht wohl kaum besonders betont zu werden. Schwetzingen'S Kumpan, der Graf Zeck, wurde von Herrn Loebe! mit durchschlagender Wirkung gegeben. Man hätte zwar sagen können, daß
die Goldene Eva" auch nicht einen Augenblick daran gedacht haben würde, diese Jammergestalt zu heirathen, und in dieser - Beziehung that Herr Loebel vielleicht etwas zu viel deS Guten, aber der Gesammteindruck war so überwältigend komisch, insbesondere bei seinem letzten Erschei nen in Aaron'S" Gewandung, daß alle Bedenken schweigen mußten und man sich eben derHeiterkeit hingab. Eine recht gute Darstellung der Bar bara gab Frau Wilhelm!, obgleich sie die komische Wirkung der Rolle noch nicht voll erschöpfte. Frl. Bergere war ein lustiger, übermüthiger Friede!, Frl. Sander eine gute Gräfln Agnes, Herr Ackermann ein passabler Christoph und Frl. Wilhelm! eine niedliche Ursel. Den Großgeschvorenen über-wiesen.
Edward Reizel, der unter der An klage steht,' einen thätlichen Angriff auf seine Schwägerin, die 16jöhrige Olive Williams, ausgeführt zu haben, ver zichtete auf ein Vorverhör im Polizei gerichte und er wurde an die Großge schworenen übermiesen. Reizel besteht darauf, völlig unschuldig zu sein. Nach Aussagen der Frau des Verhafteten sollen angeblich Reizel und seine Schwü gerin nicht auf sehr freundschaftlichem Fuße gestanden haben, da Frl.Wil liamS darauf hingearbeitet haben soll, Frau Reizel zum Verlassen ihres Gat ten zu bewegen. Frl. Williams soll am Sonntag im Hause ReizelS gewesen sein und angeblich entstand . ein Streit über den Besitz deS Säuglings der Rei zels, welchen Frl. Williams auf dem Arme trug. 'Reizel aber, sowie auch seine Frau, behaupten beide, daß er daS Madchen nicht schlug und daß Frl. Williams sich nach Hause begab, ohne daß man eine Ahnung hatte, daß sie verletzt sei, daß sie also, falls sie wirkllch zu Schaden kam, anderweitig verletzt wurde. Cbas. Wyatt. 504 Belmont Ave., des Angriffes auf Frau Ella Wilson angeklagt, wurde nach stattgehabtem Vorverhör im Polizeigerichte, an die Großgeschworenen überwiesen. Obgleich Wyatt einen Alibi-BeweiS beizu bringen suchte und tratzdem Frau Wil son einem scharfen Kreuzverhör unter warfen wurde, bestand ste fest darauf,' daß Wyatt ihr Angreifer sei und ließ sich nicht im geringsten in ihren Aus. sagen irre machen. Der Angriff auf Frau Wilson .ist einer der brutalsten, welcher je in unserer Stadt ausgeführt wurde. C Die größte unt paf sendsteAuöwahl onJ2d)nitU blumen utld Blumenstöcken für alle freudigen und trau rigen Ereignisse. Wir find jederzeit gern bereit bei der Auswahl behttlflich zu fein. Sertermann Bros. o. 241 Mass. Ave. Tel. 840. Hl Rene Inkorporationen. JncorporationSgesuche wurden in der Office deS Staats SecretärS wie folgt eingereicht: Sparta & Hogan Telephone Co." von Darborn County, Capital $700. Notiz der Einziehung der bevorzugten Aktien der Tipton Canning Co." wurde durch die Direktoren der Com pagnte, Grestin Johnson, E. T. Shu brick und E. st. McAlpin. gegeben. Lee Hall. Präsident und G. W.Nor wood, Secretär der Jndiana Jnterurban Co. reichten Notiz der Vermin derung des AktienCapitaleS von $20, 000 auf $16.583 ein. , . Verschafft Euch einenFrauen GeburtStagS-Kalender ! Der Frauen GeburtStagSKalender wurde in unserer Stadt vertheilt. Die seö Büchlein hat sich einen großen Ruhm erworben, durch seine richtigen Wetter Voraussagungen. Dieser deutsche Kalender enthält sehr werthvolle Rathschlüge für Frauen und für die ganze Familie. Er ist eine getreue. Uebersetzung deS populärsten Kalenders, der je auf englisch erschienen ist, so daß Diejenigen, die nicht englisch sprechen, den Vorzug seines Inhaltes genießen mögen. Er unterscheidet sich so sehr vonden gewöhnlichen billigen Patent.Medizin Kalendern, daß er sehr populär gewor den "ist, und hat nun eine jährliche Verbreitung von 15.000.000 Exem plaren. Unsere deutschen Leser, die noch kein Exemplar der 1905 Heraus gäbe erhalten haben, mögen ein solches von ihrem Apotheker empfangen,, oder, indem sie ihre Adresse an "The Ladies' Birthday Alrnanac", Chattanooga, Tenn., einsenden.
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