Indiana Tribüne, Volume 28, Number 136, Indianapolis, Marion County, 31 January 1905 — Page 5

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Die eifrige Zchildwache. Eine Begebenheit ans der Belagerung von Paris. Es war ein kalter, unfreundlicher Tag zu Ende November des Jahres 1870. Vor zwei Monaten oder etwas früher hatte das Deutsche Heer Paris umzingelt. Nach der Ecke des Boulevard MaZas und der Rue de Vercy befanden sich die Weinstuben von Viktor Rameau, ein 'bekanntes Lokal der Mittelklaffen, das aber auch von Mitgliedern der höchsten Kreise besucht wurde, ebenso wie sich in den hinteren Räumen die niedersten Schichten der Bevölkerung breit machten. An diesem rauhen Novembertage war das große, im Erdgeschoß nach der Straße zu gelegene Gemach von einer bunt zusammengewürfelten Gesellschaft erfüllt. Repräsentanten fast -aller Stände waren zugegen, wenn auch ,dS militärische Element vorherrschte. An einem kleinen, eichenen, gegen die Wand gestellten Tisch saßen zwei Männer, ein Sergeant der Nationalgarde Namens Jean Grevot, in mit!"leren Jahren stehend, mit großem xo ihen Schnurrbart, kurzgeschnittenem rothen Haar und ebenfalls sehr stark geröthetem Gesicht. Sein Gegenüber war ein kleiner Mann mit braunen, struppigen Haaren und Vollbart und auffallend breiter Figur. Man konnte glauben, das Gewicht seines -großen Kopfes hätte den Oberkörper zufammengedrückt. Das Gesicht sah stark gebräunt, aber schmutzig aus, ebenso waren seine Kleider unsauber und zerlumpt. Er nannte sich George Leman und behauptete, in den Ardennen ansässig zu sein. Ein Dritter, der an einem anderen Tisch saß, war Oberst de Monard von der Nationalgarde. Dieser wie der Sergeant waren in Uniform, sahen aber, was Reinlichkeit anbe traf, wenig besser, aus als der arme Wanderer aus dem Osten Frankreichs. . . George Leman hatte tiefe, schwarze Rander unter den Augen, Schmerz und Kummer waren in seinem Gesicht ausgeprägt; ein heftiger Husten erschütterte häufig seine Gestalt und Hinderte ihn vielfach am Sprechen. Ich würde mich sofort, anwerben lassen," sagte er, wenn ich nicht draußen in dem miserablen Wind Dienst thun müßte. Sie sehen ja selbst, nicht eine Woche hielt ich's dort aus." Freilich", antwortete der Sergeant, Sie haben Recht, für einen Posten in freier Luft sind Sie gänzlich , unbrauchbar; Sie scheinen leider die Schwindsucht zu haben. Sind Sie denn überhaupt noch fähig, ein Gewehr zutragen?" - -- . Nein, ich glaube nicht, wenigstens nicht, um damit Mann gegen Mann zu kämpfen. Aber ich will offen sein, Kamerad: ein Durst nach Rache für erduldete Qualen verzehrt mich. Vor Sedan. ich erzählte es ihnen ja, nahmen mich die Deutschen gefangen. Zu schwach zum Laufen, konnte ich nicht einmal fest auf den Füßen stehen. Trotzdem trieben sie mich mit der . Spitze ihrer Bajonette vorwärts und warfen mich in ein schmutziges, elendes Gefängniß, und als ich etwas Medizin für meinen schrecklichen Husten erbat, bekam ich nur Rippenstöße und Verwünschungen zu kosten. . Da schwur ich, sollte sich mir je Gelegenheit bieten, bei Deutschen Gefangenen Schildwacht zu stehen, so würde . ich mich freiwillig dazu erbieten. Haben Sie-nicht solche Kerle jetzt hier im Loch?" Jawohl, eine ganze Anzahl." Und Sie gebrauchen selbstverständlich starke und zuverlässige Männer, die Wache stehen?" Ja, gewiß!" ' Sehen Sie, da hätte ich eine . Chance. Stellen Sie mich dort an; seien Sie versichert, ich bin dazu noch vollständig imstande. Unstreitig kann ich das Amt eines Wachtpostens ebenso gut versehen wie jeder andere." Oberst de Monard, welcher das Gesprach vom Nebentisch aus mit angehört hatte, drehte sich jetzt um: Sergeant", sagte er, das ist ein Mann für uns,den können wir. in La Force gebrauchen." Sobald der Provinziale den Namen dieses berühmten Gefängnisses hörte, zuckte es wie ein Blitzstrahl über sein Gesicht; doch schnell verbarg er dieses hinter dem Weinglas, um seine Erregung nichfr merken zu lassen. Der Sergeant und der Fremde gaben durch Nicken ihre Zustimmung zu erkennen, während der Oberst fortfuhr: Sie wissen mit militärischem Dienste Bescheid, mein lieber Mann?" Ich wurde im. Alter von 20 Iahren ausgehoben, diente 4 Jahre und habe mich bei Ausbruch des Krieges wieder einschreiben lassen. Ich würde jetzt wahrscheinlich bei Trochu sein, wenn die Deutschen mich nicht vor Sedan gefangen und bis zu meinerFlucht festgehalten hätten." Wie haben Sie es angefangen, sich durch die Feinde durchzuschmuggeln und in unsere belagerte Stadt zu gelangen?" In einer finsteren, regnerischen Nacht schlich ich durch ihre Vorpostenkette, ohne daß sie mich sahen." Und Sie möchten gern übe, Deutsche Gefangene Wache stehen, he?"

Nichts würde mir Ueber sein. Tag und 'Nacht habe'' ich gewünscht, daß mir ein solches Glück zutM werdet" . ' ' Gut, Sie sollen ''eine ' Anstellung baben. Ich bin Commandant von 9a Force. Kommen Sie zu mir und melden Sie sich." Am Tage, der dem beschriebenen Gspäche folgte, saß ein Gefangener in der düstersten Zelle von La Force" auf seinem Strohsack und starrte verzweifelt vor stch hin. Die meisten Räume waren mit mehreren Personen belegt, einige enthielten sogar so viele, wie nur auf dem Boden liegen konnien; dieser Mann jedoch war wegen Spionirens zum Tode verurtheilt und daher streng isolirt worden. - Er war ein junger Mann, nicht über dreißig Jahre alt, blond und ansehnlich und wie ein Arbeiter gekleidet. Er war ein Deutscher; stammte aus D. und man sah ihm auf. den ersten Blick Bildung und Intelligenz an. Nach Papieren,' die er bei sich hatte, hieß er Maximilian H. Armer Maximilian! Voller Eifer und Vaterlandsliebe hatte er angeboten, sich in die belagerte Stadt zu schleichen, um über die inneren und äußeren Befestigungen und die Stärke der Besatzung ganz genau Bericht zu bringen. Fast hatte er sein Vorhaben ausgeführt, doch das Vcrhängniß ereilte ihn. Hätte er sich ' damit zufrieden gegeben, alle Beobachtungen und Berechnungen in seinem Kopfe zu notiren und die Zeichnungen in Gegenwart seines Prinzen zu machen, wäre alles in Ordnung gewesen; so aber wurde er i als verdächtig angehalten, untersucht und alle die niedlichen Pläne, die er angefertigt hatte, bei ihm gefunden. Bedauernswürdiger Maximilian! So jung, so hübsch, im Besitze einer Frau und dreier Kinder, Vxt für sein Wohl betend in der fernen Heimath harrten, jetzt hier sterben zu müssen! Er ließ indeß keine Klage hören; fest war er überzeugt, die Kameraden würden ihn nie vergessen, und sein Prinz würde für das, was er zu erreichen versucht hatte, sein Andenken segnen. Nur wenn er an seine Lieben zu Haus dachte, überkam ihn tiefe Rührung, und er mußte sich zusammennehmen, ' um nicht von der Verzweiflung übermannt zu werden. Der liebe Gott mußte sie trösten und der Gedanke, daß er sein Leben für das Vaterland hingegeben hatte. Uebermorgen sollte er gehenkt werden. Nicht erschossen, wie ein Soldat, auch nicht geköpft, wie schon .Fürsten und Edelleute vor ihm; nein) die schimpflichste aller- Todesarten war ihm zugedacht. Am Galgen gehenkt." Der Gedanke daran bereitete ihm wahre Folterqualen. Der verhängnißvolle Täg neigte sich seinem Ende zu. Abends, als der Wärter kam und dem Gefangenen das Essen brachte, machte dieser den letzten ernsten Versuch, Schreibmaterialien zu bekommen, um in einem kurzen Brief Abschied von seiner Frau zu nehmen. Aber eine solche Erlaubniß roare ein Bruch' der Gefängniß - Bestimmungen von La Force" gewesen und wurde daher verweigert. Unser Freund preßte die Lippen zusammen und beschloß, von jetzt an nur zu seinem Vater im Himmel zu fprechen. ' Erst gegen 11 Uhr warf er sich auf sein hartes Lager und versuchte zu schlafen. Er hörte die nahe Kirchenuhr Mitternacht schlagen, und kurz darauf guckte der Wärter im Corridor durch das kleine Loch in seiner Thür, um sich zu überzeugen, ob bei ihm alles in Ordnung sei. Hätte unser Gefangener draußen in den Gang vor der Zelle blicken können, so würde ihm das Benehmen der dortigen Schildwache sehr seltsam vorgekommen sein. Dieser Soldat, war. leise und geräuschlos dem Beamten nachgeschlichen und stand dicht hinter ihm, als er durch die Oeffnung sah. Sobald sich aber der Wärter zur nächsten Zelle wandte, sprang der andere gleich einer wilden Katze auf ihn, und mit einem einzigen Schlage vermittelst eines Sandsackes auf den Kopf warf er den Ueberraschten darnieder. In der nächsten Minute kniete er auf der Brust des Aufsehers und preßte einen Schwamm auf dessen Mund und Nase. Nach kurzer Zeit nahm er ein Fläschchen aus seiner Tasche und erneuerte das Chloroform im Schwämme. Maximilian hatte das Oeffnen des Guckloches in der Thür gehört, auch das Antlitz des Hineinschauenden gesehen, aber seine Augen wieder geschlössen, ohne dem Vorfall Beachtung zu schenken. Da vernahm er den vorerwähnten schweren Fall,' als wenn ein, menschlicher Körper auf dem asphaltirten Flur ' aufschlug. Das Geräusch war so ungewöhnlich und unerklärlich, daß er aufsprang und angestrengt lauschte. Kurz darauf wurde ein Schlüssel leise in das Schloß seiner Thür gesteckt; diese öffnete sich und ein Mann trat herein ein Mann in der Uniform der Nationalgarde. Pst," wisperte er, . sprich nicht! Thu wie ich dir sage! Wirf sofort deine zerlumpte Bluse ab! Himmel, kannst du nicht hören? Ja ja es ist ein Freund, nun aber handle, und schnell!" Was! Du! Carl? " Wirst du deinen Mund halten und

gehorchen: Wir können nachher genug

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sprechen. Ohne weiter ein Wort zu verlieren, riß der Gefangene zeternd seine Bluse herunter und warf sie beiseite. Sogleich knöpfte der Gardist seine Uniform auf, nahm Gurt und Wehrgehänge mit dem Schwert ab, zog Rock, Hose, Kamaschen aus und bat den anderen, alles so. schnell wie möglich anzulegen. Unser Nationalgardist stand aber trokdem in voller Montur da. Er hatte doppelteKleidung angehabt, selbst Extrakäppi und Säbel hatte er mitgebracht. Kein Wunder, daß er so seltsam breit aussah,, als wir ihn in Rameau's Weinstube trafen. Komm schnell, paß auf. daß das Seitengewehr nicht klappert, doch halte es in Bereitschaft, falls wir davon Gebrauch machen müssen. Nun folge mir, sieh weder rechts noch links. Bist du fertig? Gut vorwärts Marsch!"' Wie sie auf den Corridor hinaus traten und die Zelle hinter sich geschlössen hatten, sah Maximilian den Wärter lang ausgestreckt auf dem Pflaster liegen. Seine empfindlichen Geruchsnerven entdeckten sofort, welches schwere Betäubungsmittel ihn befangen hielt. Auf diesem Gange konnten sie sich also ganz ohne Furcht bewegen, denn die Schlüssel des Bewußtlosen hatte sich die Schildwache angeeignet. .Hör' zu!" flüsterte der Befreier, sobald sie die Treppe erreicht hatten und hinabsteigen wollten, die größte Gefahr Uegt jetzt vor uns. Die neuen Wachen sind soeben erst aufgezogen und hoffentlich nicht allzu neugierig; laß uns thun, als seien wir abgelöst worden und hätten uns nur etwas länger aufgehalten, um Ricard dem Aufseher, beim Durchsuchen einer Zelle zu helfen." Werden sie nicht sofort entdecken, daß ich kein Nationalgardist bin?" Nicht, wenn du dein Gestcht möglichst verbirgst. Mich kennen sie. Ich kam gestern Abend und habe die letzte Nacht zum erstenmal Dienst gethan. Ich ließ mich natürlich nur ' anwerben, um diese kleine Arbeit zu vollbringen." ' Oh Gott! .Sende uns . Demen Schutz, daß wir glücklich 'entkommen, aber jetzt vorwärts! Los!" ' Die Thür am Fuße der Treppe ösfnete der Befreier Leman mit einem Schlüssel, den er. dem Wärter abgenommen hatte. Vor dem Heraustreten rief er, die schroffe Stimme desselben nachahmend: Da, nun aber fort! Besten Dank für eure Hilfe!" . O, nichts zu sagen, Monsieur Ricard. Gute Nacht!" Die letzten Worte sprach George Leman noch, als er schon in der unteren Halle stand, so daß die dortige Wache selbstverständlich glaubte, er Spräche zu dem Aufseher oben, der sie inausließ. Nun Kamerad!" sagte er zu dem dort stationirten Posten, wenn Sie uns jetzt aufschließen wollten, wären wir Ihnen sehr dankbar. Monsieur Ri'card hat uns zurückgehalten um .ihn bei emem Gefangenen zu unterstutzen, der die Absicht, verrieth, ungemllthlich zu werden." '7, Gewiß, Kamerad!" Und ohne Bedenken öffnete der ehrliche Kerl und ließ die zwei in die Vorhalle, hinaus, von !vo sie ihren Weg nach dem offenen Hofe fortsetzten. - -.' Nun, mein Junge, paß auf, ich bin George Leman und du Hugo Hartley, beide von der Nationalgarde. In meiner Tasche habe ich einen Paß mit der Unterschrift des Oberst de Monard, und denke ich, dies Dokument wird uns das Hauptportal zur Straße öffnen. Komm!" Ganz unverfroren traten sie in das Bureau des nächtlichen Thürhüters, wo George seinen Paß vorzeigte. Das Glück begünstigte die beiden Abenteurer auf allen Wegen. Dieser Beamte war ein phlegmatischer,, kurzsichtiger Mensch, dazu faul und schläfrig. Er las das Papier durch und gab es brummend und knurrend über die Störung zurück. Dann stand er auf, öffnete die Thür und das geängstigte Paar war frei. In der Uniform der , Nationalgarde und mit dem Paß des Obersten .de Monard erreichten unsere Flüchtlinge ohne Gefahr die äußeren Besestigungen, und von dort bot es ihnen wenig Schwierigkeiten, nach dem Deutschen Lager durchzuschlüpfen, wo sie mit lautem Jubel empfangen wurden. Hier erst fand Maximilian volle Gelegenheit, dem treuen Freunde zu danken, der mit gewiegter Schlauhsit und edler Seldstaufopferung dem Gefangenen nachgespürt und ihn befreit hatte. Während, des Jahres ' 187879 wurde de Monard, der inzwischen General geworden, in Staatsangelegenheiten nach der Hauptstadt des Deutschen Reiches und Preußens gesandt und besuchte dort unter anderem ein Theater, Schon seit Monaten wurde in demselben ein Zugstück Der Garbist" aufgesührt," dessen Hauptperson ein in Saus und Braus lebender, lustiger Soldat der französischen Nationalgarde war. Dieser Charakter wurde von einem Lieblinge der Berliner, Carl M, dargestellt. Sodald dieser Schauspieler aber die Bühne betrat, war de Monard wie

elektrisirt. Auf den ersten Blick erkann

te er den Mann seinen Rekruten aus Rameau's Weinstube die eifrige Schildwache von La Force" George Leman. Der General ehrte Tapferkeit und Heldenmuth auch beim Feinde. Er suchte daher ein paar Tage später Carl M . in seiner Behausung auf, und' sie verlebten einige vergnügte Stunde zusammen. Nicht lange darauf traf er auch Maximilian H. gleichfalls dort. Meine Freunde", sagte der Iranzose, sein leeres Weinglas niedersetzend, Sie hätten mich an jenem Novembermorgen vor 8 Jahren sehen sollen, als mein Gefangener von mir verlangt wurde und ich seine Zelle, leer fand und erfuhr, daß er mit der Schildwäche verschwunden war. Nie hätte ich damals gedacht, Sie je nochmals wiederzutreffen, und noch dazu als Freunde." Laßt uns Gott danken für Frieden und Freundschaft!" erwiderte Maximilian H. mit feierlich ernster Stimme. Die drei standen auf, schüttelten sich herzlichst die Hände und schweigend leerten sie ihre vollen Gläser bis auf den Grund. Grundeigenthums Uebertragungen. College Heights Realty Company an John H. Crall, Lots 12, 13 und 14, Block 1. Schofield u. A. Add., 41.11 bei 140 Fuß, vacant, Westseite der Martindale Ave., südlich von 27. Str. $1,650. College HeightS Realty Company an John . Crall, Lots 9, 10, 11 und 15, Block 1. 41.11 bei 140 Fuß, va cant. Lot5 3, 4 und 5, Block 2, die. selbe Add.. 41.11 bei 140 Fuß, vacant, Westseite der Martindale Ave., nörd. lich von 27. Str. $3,850. - Alvin Grube an ThoS. W. Jeager, Theil von Sec. 17, Township 14, Range 4, Stadt Southport. $1;225. Jameö H. Witty :c.- an John' C. Stephenson :c, Lot 8, Clifford Place, 40 bei 160 Fuß, verbessert Nordseite von 10. Straße, westlich von Tecum seh-Straße, $1 ; George W. Härden an denselben, dieselbe Lot. $2500. John S. HolllngSworty an Hannah M. Graham, Lot 15, Latta'S 1. Me. ridian Str. Addition, 100 bei 296.77 Fuß, vac., Ostseite von Meridian Str., nördlich von 54. Straße, $1250. ' MatfsL; McCord an Nannte Mai lins je, Lot 23, Block 22, North In. dianapoliS, 30 bei 125.9 Fuß, ver. bessert, Nordseite von Roache Str., westlich von Clifton Str., $3000. Nannie V. MatlinS an Mary L. McCord, Lot 14, Block 1. Armstrong's I. Addition, 50 bei 145 Fuß, derbes, sert Nordseite von 30. Straße. West, lich von Northwestern Ave., 33000. Franklin W. HayS an Margaret B. O'Connor. Trustee, Lot 124, Morton Place, östliche Seite der Alabama Str. südlich von 22.' Str. $7,500. Thomas . Sparn an Pauline C. Mc'Kay, Lot 225, Spann fe Co.'s 1 Woodlawn Add., südliche Seite der Hoyt Ave., östlich von Shelby Str. $1,450. ' Jfaac N. Harlan, Administrator, an Edward Moyer, zwei Drittel In terege in Lot 69, Arsenal HightS Add., westliche Seite der Beville Ave., südlich von Tilden Str. $500. Joseph I. Kteber an Boulevard Land Company. Theil von Sec. 7, Tshp. 15. Range 4, 33.13 Acker, lie. gend zwischen English und Southeayern Aves., östlich von State Str. $39.816. Charles Clarke an Joseph Jameson, Lot 185 und 186 in Jackson Park, 5092 bei 121 Fuß, verbessert. West, seile von Sheldon Str., südlich von 25. Str. $5000. .Wlei... preise geliefert von 1. B. MEYER & CO. . . . Pennsylvania Anthracits.. $7.50 PocahontaS Lump ... 5.50 Smokeleß Lump 5.50 Ohio Cannel Lump 5.50 Ohio Cannel Egg 5.50 Kanawha Lump 4.50 PUtsburg Lump 4.50 Brazil Block 4.25 hockwg Valley " . . . . 4.25 Srraight Creek Lump 4.50 Straight Creek Egg " ' 4.25 Greene County, No. 4, Vein Lump . . . 3.50 Greene County, No. 4, Vein Egg 3.50 Jackson Ohio Lump 5.00 Oven Coke Egg 5.50 GaS tzöuse Lump Coke i ....... 5.50 GaS House Crushed Coke 6.00 Ertra.?nechnuvg wo solche getrszen werden üZsen.

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