Indiana Tribüne, Volume 28, Number 134, Indianapolis, Marion County, 28 January 1905 — Page 4

Juv,ana Trlbüne, 28 . Januar 1905.

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Indiana Tribüne. QeianlgeftctoK von der Out ratet 0 !. Indianapolis, Ind. vnry O. Thndlum ... - Prästdent. esctiüftS local: cto. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269.

riete ' the Pott Office oi Indianapolis a second class matter. Gouverneur Hanly. In semer Rede beim Bankett republikanifcher ZeitungZherauZgeber im De nlson Hotel, warf Gouverneur Hanly dem liberalen Element im Staate den Handschuh hin, indem er rreitere Tem VerenzlegiSlation befürwortete. Dies geschah bei einem Festmahl, bei dem feuriger Wein servirt wurde. Wir bedauern, daß sich der neue Gouverneur der nicht auf einer Prohi bitionisten sondern auf einer liberalen Platform vom Volke deZ Staates er wählt wurde, sich den Heuchlern zugestellte, obwohl er nun dahin gehört, denn er hat das Vertrauen der Wähler die für ihn stimmten, schmählich ge täuscht. Wir glauben zwar nicht, daß seine Worte bei den weitsichtigen ZeitungS leuten dantbaren Boden gefunden ha. ben, sondern sind im Gegentheil davon überzeugt, daß dieselben dieRede des Gouverneurs nur au5 Höflichkeit sür den obersten Beamten des Staates und Ehrengast des Abends stillschweigend entgegennahmen. Vor gefüllten Gläsern sitzend Tempe. renzMaßnahmen zu empfehlen, ist wohl der Superlativ von absurd. Vor seiner Wahl hat der neue Gouverneur die Temperenzfrage in der Oeffentlichkeit nicht erörtert und die Wühler gaben sich der zuversichtlichen Hoffnung hin, daß der republikanische Gouverneurs Eandidat treu zu der Platform stehen würde, ohne rechts oder links abzuschwenken. Das liberale Element hat sein blin des Vertrauen in die Integrität des Gouverneurs nun zu beklagen. ES verließ sich auf feine Rechtlichkeit und man beging den Fehler, ihn nicht zu 'einem klaren Ausdruck seiner Meinung über Temperenz-Ges'tzgebung zu zwingen. Wäre dieS geschehen und hätte er seine Zugehörigkeit zu den Temperenzlern vor der Wahl 'zugegebm, so wäre nicht er, sondern Kern, erwählt worden. Jndiana wäre dem Beispiel anderer Staaten gefolgt, welche, obwohl sie im Uebrigen republikanisch stimmten, einen demokratischen Gouverneur erwählten, ' Leider wird die Temperenzschrulle des Gouverneurs zu spät entdeckt, doch auch jetzt noch wird sie seinen Psad sehr dornenvoll gestalten und wir sind über zeugt, daß die Aöweisung der vorliegenden Temperenzgesetze durch die Le. giZlatur eine so scharfe sein wird, daß sie einer bitteren Rüge gegen den Gou verneur gleichkommt. Bei perlendem Rebensaft Prohibition zu predigen, ist aber da? non plus ultra deS VleißnerthumS selbst wenn der Wein schlecht war. Trotz alledem ist da? liberale Element indirekt mitschuldig an dem Vorkommniß. ES wiegte sich in Anbetracht seines guten Rechtes in eine falsche Sicherheit, während die Trockenen ihren ganzen Einfluß zusammentrommelten, der den Gouverneur überzeugte, daß Temperenzgesetzgebung vom Volke ver langt werde. Sie lagen dem Gouverneur fortwährend in den Ohren und würden, wenn sie ermüdet waren, von dm Temperenzweibern abgelöst. Von den liberal gesinnten Bürgern wurde dagegen nichts gethan, um ihn anderer Meinung zu machen. Man hätts. ihn mit leichter Mühe davon überzeugen können, daß das Glas Bier oder das SchnäpSchen dem Arbeiter nicht genommen oder vertheuert werden sollte und auch daß wir jetzt schon genug den Spirituosenhandel ein schränkende Gesetze haben, die man ja nur ' durchzuführen brauche. ES war dieS eine UnterlassnngSsünde deS liberalen Elements, welche auf die Zuver sicht, daß der Gouverneur nicht nach seiner Wahl, der Platform die ihm die Stimmen brachte, eine Planke der Prohibltioniften hinzufügen würde, zu rückzuführen ist. im Qeun auch der Vulkan des Volks aufstandeS in Rußland zu fchlummem scheint, so ist ein bevorstehender AuSbruch nicht mehr zu bezweifeln. Zur Entschuldigung der gedankenlosen Temperenzrede deS Gouverneurs

beim Banquet vor reichbesetzter Tafel

möge die Strophe gelten : Ein voller Bauch studirt nicht gern." Das Legislatur Comite des StaatS'VerbandeS ruht in der Tempe renzAngelegenheit nicht auf seinen Lorbeeren, sondern den Mitgliedern der Legislatur sind heute Rundschrei den, welche Capt. Vieler über den Pro teft des liberalen BürgerthumS ver faßte, per Post zugegangen. Der Ein fluß deS durch den StaatS'Verband an geregten Protestes macht sich wuchtig geltend und wir sind sicher, daß er den Sieg mit sich bringen wird. Das amtliche deutle Colonial Blatt läßt sich über die BurenAnsiede lung in Deutsch-Oftasrika wie folgt auS: Das in Pretoria erscheinende Organ der Burenpartei VolSstem" veröffent licht in den Ausgaben vom 15. und 19. October d. I. zwei Briefe von Ver trauenSmännern der Buren, in welchen diese über ihre Erfahrungen und Be obachtungen auf ihrer Reise in Deutsch Oftafrika berichten. Der eine Brief ist gezeichnet von I. P. Botha, der andere von I. H. Viljoen, P. L. Potgie. ter und C. N. Buckile. Die Versager beider Briefe haben im Wesentlichen denselben Weg gemacht; sie landeten um die Mitte vorigen JahreS in Tanga, begaben sich mit der Bahn nach Korogwe und zogen von da wei ter, zuerst in westlicher, dann in nörd licher Richtung bis zum Kilimandfcharo. Die Rückkehr bewerkstelligten sie mit der Uganda-Bahn. Beide Reisegesell schaften hatten auf dem Marsche von Korogwe nach Westen yestig unter dem Fieber zu leiden. Dagegen sind beide Berichte voll Lobes über das Land am Kilimandfcharo; dieses wird für durch aus gesund und für Ackerbau und Vieh zucht fehr geeignet erklärt. Während der Bericht ViljoenS und seiner beiden Genosien an dem Lande nur das auszusetzen hat, daß es gerade in seinen besten Theilen Eingeborenen gehört und auS diesem Grunde von der Auswanderung dorthin adräth, schließt Botha seinen Brief mit den Worten: Ich habe nur den einen Wunsch, daß ich alle unsere Leute, die jetzt vor Ar muth infolge deS Krieges beinahe um kommen, aufheben und in Deutsch Oftafrika niedersetzen könnte. Könnte ich da5 thun, ich würde damit nicht bis morgen warten." Nach Botha'SBe richt, der kurz nach der Rückkehr von der Reise am 10. Oktober l. I. ge schrieben ist, befanden sich zu der Zeit, alS er' Deutsch-Oftasrika verließ, 14 Burenfamilien mit zusammen 80 Köpfen daselbst. Vemerkenswerth ist bei diesen Briefen die dankbare Aner kennung deS freundlichen Entgegen kommenS, das den Buren von Seiten der beamteten und nichtbeamteten Deutschen im Schutzgebiete zu Theil wurde. Bei dieser Gelegenheit mag darauf hingewiesen werden, daß die Zeitungsnachrichten, welche von der geplanten Gründung eines besonderen BurenftaateS" in Deutsch.Oftafrika zu berichten wußten, jeder thatsächlichen Unterlage entbehren. Die nach Deutsch Ostafrika einwandernden Buren wer den sich selbstderftändlich der dort gel tenden deutschen Gesetzgebung und Ver waltung unterwerfen und haben auch ihrerseits davon abweichende Wünsche gar nicht vorgebracht. Repräsentant Guirl und viele seiner Kollegen besinden sich in einem, wie wir glauben, ehrlichen Irrthum, wenn sie die Anficht kund geben, daß eine Liquor Lobby" gegen die Guirl 'sche und andere Temperenzvorlagen unter den Legislatur Mitgliedern wühl. Den Herren scheint eS schwer zu sein einzusehen, daß liberale Prinzipien ebenso wie Temverenzprinzlpien ihre ehrlichen Versechter haben, die ohne persönliche oder GeschäftSrnteregen für das, was sie für Recht halten, eintreten. Das LegiSlatur.Comite des Staats Verbandes ist keine LiquorLobby sondern eingesetzt darüber zu wachen, daß die persönlichen Freiheiten der Bürger unangetastet bleiben und eS ist wahrlich die höchste Zeit, daß diese Lobby gegen illiberale Gesetzgebung in Aktion tritt. Spezial'Tour südlich nach den . berühmten Resorts und Mardi Gras via Pennsylvania Linien. Montaa. 27. Februar 1905. Besichtigungs Reise. Berühmte Florida.ResortS. Große Schlachtfett"Ansicht entlang der Linie. Zwei Tage in New Orleans während des weltberühmten Mardi GraS CarnevalS. Unkosten für 11 Tage, einschließlich Pullmans, $55; Schreiben Sie an W. W. Richardson, Assistent General Passagier Agent, Jndiana poliS, für Einzelnheiten.

Tod durch Vcrwttnscttnttg?

Aus Straßburg i. E. wird geschrieben: In Kastenholz im Elsaß starb kürzlich, wie bereits gemeldet, die 22 Jahre alte Marie Blind unter merkwürdigen Umständen. Das Mädchen hatte mit semer Mutter emen K'ondo lenzbesuch bei Nachbarn abgestattet, denen ein junges Mädchen nach langer Krankheit gestorben war. Die Mutter sprach in üblicher Weise Trostworte an die Trauernden, was aber von der Mutter des verstorbenen Mädchens mißverstanden wurde. Es kam zu ei aem peinlichen Auftritte angesichts der Todten, denn deren Mutter war vor Schmerz außer Ftssung gerathen und beaniworiete die gutgemeinten BeileidsWorte mit den Worten: Sie sind eine herzlose Frau. Sie verstehen nicht. was es meint, wenn man ein Kind verliert. Jedoch wird es Ihnen mit Ihrer Tochter auch einmal so geben, und zwar wird es gar nicht lange dauern! Mit diesen Worten war sie zum Todtenbett geeilt und schüttelte das todte Mädchen, als wollte sie es mit Gewalt zum Leben zurückrufen. Der Besuch war von die fern Ausflüsse des Schmerzes peinlich betroffen. Das junge Fräulein Blind befiel ein heftiges Unwohlsein und es mußte sich zu Bette legen, beständig jammernd, daß es nun sterben müsse. Obwohl sofort ein Arzt Zu Rathe gezogen wurde, legten sich die Kopfschmerzen des Mädchens nicht. Eine andere Krankheit an dem Fräulein zu entdecken war dem Arzt? beim besten Willen nicht möglich. Auch der Seelsoraer wußte das Mädchen nicht zu beruhigen. Es starb vier Tage später. An was? Niemand wußte es zu saaen. Man stand vor einem Räthsel. Hierzu wurde von ärztlicher Seite geschrieben: Aus dem vorliegenden Berichte ist nicht mit Sicherheit zu er sehen, ob nicht doch irgend eine wirkliche Krankheit das Madchen dahinge rafft hat. Dann wäre der Tod nur nach, nicht infolge der Verwünschung eingetreten. Eine wirkliche .Erklärung setzte eigentlich die Sektion voraus. Leider hat nicht einmal der betreffende Arzt es der Mühe werth befunden, irgend etwas zu antworten, wodurch es möglich gewesen wäre, den merkwürdigen Fall mit mehr Sicherheit zu beurtheil. Ganz ausgeschlossen ist es nach anderen Analogien nicht, daß der Tod durch die Verwünschung veranlaßt wurde, eine Annahme, die allerdings,. wie nochmals betont, sei, den sicheren Ausschluß anderer Todesursachen vorausgesetzt. Aus der Apostelgeschichte ist der schleunige' Tod Ana nias' und seines Weibes Saphira" fcr kannt; nach den erschütternden Vorhaltuunen Petrus' über die le'.mliche Zurückbehaltung eines Theiles seines Vermögens fiel Ananias todt zu dessen Füßen nieder. Und als r-n Weib Petrus weiterhin anzulüaen versuchte, sprach - er zu ihr: Siehe, die Füße Derer, b'-i Deinen Mann begraben haben, sind vor der Thür, sie wergen Dich forttragen"; und alsbald fiel sie zu seinen Füßen und gab den Geist aufs Galverte berichtet von einer Sekte auf der Sandwichinsel, die sich den BeIltz der Hkmmelsgabe zuschreibt,' ihre Feinde durch Gebet und Verwünschungen zu tödten. Sie kündigen Demjenigen. dessen . sie sich entledigen wollen, an, daß sie mit ihren Verwünschungen beginnen werden; der Unglückliche stirbt gewöhnlich vor Schreck schon nach der Mittheilung oder er begeht 'Selbstmord. Ferner sind Fälle vorgekommen, in welchen Märtyrer ihren Peinigern den Tod voraussagten, und dieser eintrat. Also möglich wäre die Einwirkung jener Verwünschung wohl gewcsen. Das klingt nun äußerst bcängstigend, so, als ob wir einfach feindlich Gesinnten auf Leben und Tod ausgeliefert seien. Dem ist aber nicht so. Derartige Verwünschungen laben nur eine Einwirkung und können nur eine haben, wenn die darin liegende Suggestion angenommen zur Antisuggestion wird, mit anderen Worten, wenn man an die Verwünschungen glaubt, sie auf sich einwirken läßt. Wer sich gemüthlich nicht erschüttern läßt- sondern sich innerlich überlegen verhält, der ist gefeit. Und wer das selbst nicht soscr! und vollständig erreichen ktnn, sich aber einem Arzte voll anvertraut, dann vermag dieser durch Gegensuggesiion zu helfen. Damit fällt aber nicht das Unrecht. weg. das in einer solchen Verwünschung liegt. Denn ein recht un angenehmer, wenn auch nur vorübergehender geistiger Stcß kann dadurch empfindsamenN.lturen. namentlich geistig labilen, schon versetzt werden, irnc es' bedarf eventuell einiger Zeit, uir solche Menschen über das Schreckliche des Erlebnisses wegzubringen. Aber, daß der Tod eintritt, das kommt m? vor. wenn man nur nicht selbst daran glaubt, wenn man nicht dem fremder Einflüsse ncdfohfrt! Ein Steckbrief wurde g:g:r ben bisherigen Bank - Direktor Mich.? in Halle erlassen. Der Flüchtige wir ds Betruges, der Urkundenfälschung und der Unterschlagung im Amte be schuldigt, und man bringt diese Berge hen in Verbindung mit deneniger ähnlicher Art, wegen deren gegn der städtischen Oberaitfseher Horn Untersuchung eingeleitet wurde. Horn gar als Entschuldigung an, daß er d:m Bankdirektor, seinem unmittelbare, Vorgesetzten, der stark in Schulde!stecke, auf dessen Bitten Geld gelieher und dadurch selbst in Noth gerathen sei Diese Denunziation führte zur Einlei tung des Verfahrens gegen Michel.

Wtr" in Ostasten.

- Unsere Stellung in Ostasien ist eine ganz eigenthümliche.' Wir haben un-Z unstreitig große Verdienst: um die Entwicklung Japans erworben und dcn Chinesen ein gewisses Maß vonFreundschast entgegen gebracht; namentlich während der Friedensverhandlung::! nach dem großen Boxer-Aufstande. Die Folge davon ist, daß die beiden ostasiatischen Völker auf die Vereittiaien Staaten etwas mehr Vertrauen fete'.i als auf andere Mächte"; aber das mag gleich hier gesagt sein durchaus kein unbegrenztes. Weder Japan noch China haben uns in dem Verdacht, daß wir auf dem Festlande Asiens festen Fuß fassen wolIzn; aber die Besetzung der Philippinen durch die Vereinigten Staaten Hai doch in Peking wie in Tokio unangenehm berührt. Wir haben in der MonrceDoktrin den Grundsatz verkündet: Amerika für die AmerikUner"; aber durch unser Vorgehen in den früher spanischen Kolonien haben wir gezeigt, daß wir eine asiatische Monroe-Dok-trin nicht würden gelten lassen; höchstens mit der Einschränkung: Asien für die Asiaten mit Ausnahme der Philippinen." Natürlich muß eine solche Beschränkung das Vertrauen der Herren Mongolen in unsere Aufrichtigseit und Zuverlässigkeit erschüttern. Die gelben Herren. bemerken eben, daß wir mit zwei verschiedenen Maßen messen und daß wir-sogenannten befreundeten Nationen" nicht allezeit das zugestehen wollen, was wir für uns selbst beanspruchen. Dasselbe eigenthümliche Merkmal nehmen unsere asiatischen Freunde an unserer Handelspolitik wahr. Keine Nation hat höhere Schutzzölle, aH die Vereinigten Staaten. Diese Zölle sind zum Theil so hoch, daß sie die Einfuhr auswärtiger Waaren ganz unmöglich machen und wir übertragen' unsern Hochzolltarif auch auf unsere neuer: Besitzungen in Ostasien. Von den besagten ostasiakischen Freunden verlangen wir aber, daß sie die Politik der offenen Thür" aufrecht erhalten sollen. Mit andern Worten: sie sollen unserenWaaren 'zollfrei oder doch gegen nur geringe Abgaben Einlaß gewähren: dagegen die hohen Raten des Dingley-Tarifs zah,len, wenn sie mit ihren Erzeugnissen nach den ' Philippinen oder nach den Vereinigten Staaten kommen. Angenommen, es fragt uns ein Chinese oder ein Japaner, Weshalb gesteht Ihr. die Ihr Amerika für die .Amerikaner" fordert, nicht Asien den Asiaten" zu? Und weshalb erschließt Ihr uns nicht Eure Thüren, wenn Ihr von uns fordert, daß wir unsere Thore offen lassen sollen?" Auf solche Fragen können wir nur antworten, wie der berühmte Junker Alexander und sagen: Ja Bauer, das ist' ganz was anderes." ' ' Wir haben kein Recht, die Mongolen für so . dumm zu halten, daß sie die Widersprüche nicht erkennen- sollten, welche in der Art liegt, wie wir die Monroe-Doktrin und die Tarif-Politik für uns und für Andere zur Anwendung bringen wollen. . Ganz sicher ist den Japanern und Chinesen das un logische unseres Verhaltens klar: aber sie halten es wenigstens jetzt nicht für zweckmäßig,, mit uns dieserhalb zu streiten.. Die Chinesen erkennen an. daß wir sie bis zu einem gewissen Grade gegen die Ausbeutung der Europäer geschützt haben und 'die Japaner haben wohl noch nicht die Dienste vergessen, welche wir ihnen bei Entwicklung ihrer Zivilisation leisteten. Außerdem sind sie jetzt mit den Russen beschäftigt und wollen uns beständig anpumpen, um die Mittel zur Fortsetzung ihres Krieges zu erlangen. Deshalb sind die gelben Herren zur Zeit nicht geneigt, mit uns über Widersprüche in unserer ausw'artigen Politik zu rechten. Diese Lage der Diyge benutzt unsere Regierung mit vielem Geschick, um durch ihren Einfluß in Tokio und namentlich in Peking die Ausdehnung des Ostasiatischen Krieges zu beschränken. indem sie es zu hindern sucht, daß China in die Kämpfe verwickelt wird. Herr Hay. unser Minister für auswärtige Angelegenheiten, macht die chinesische Regierung sehr dringend aitf die nachtheiligen Folgen aufmerksam, welche Neutralitäts-Verletzungen Chinas für dieses haben müßten. Wenn es Herrn Hay gelingt, durch seine Bemühungen, den Krieg zu lokalisiren", so hat er dadurch nicht nur unserem Handel gen'?i. sondern der Menschheit einen großen Dienst geleistet, indem er ein vermehrtes Blutvergießen hindert. Deshalb muß man seinem strammen Vorgehen den besten Erfolg wünschen. Der Rathsassessor Brücklein aus Plauen ist zum Bürgermeister von Eisenact) gewählt worden. Der an der Realschule zu Bant angestellte Oberlehrer Dr. Daniel erschoß sich. Das Motiv der That ist nicht bekannt. . Der Versiör.jene war unverheirathet. Unter zahlreiche rBetheiligung der Gemeindeangehörigen und der Behörden von Stadt und Bad Ems feierte Pfarrer Bömel sein fünfzigjähriges Amtsjubiläum. Konsistörialpräsident Dr. Ernst aus Wicsbaden überreichte dem Jubilar, der seit ZI Jahren dort thätig ist, den Kronenorden dritter Klasse mit der Zahl 50.

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