Indiana Tribüne, Volume 28, Number 132, Indianapolis, Marion County, 26 January 1905 — Page 5

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ooovvvyvv vvo preise geliefert von' A. B. MEYER & CO. Pennsylvania Anthracits $7.50 Pocahontas Lump ... 5.50 Smokeleß Lump 5.50 Ohio Cannel Lump 5.50 Ohio, Cannel Egg 5.50 Kanavha Lump 4.50 Pittsburg Lump 4.50 Brazil Block 4.25 Hockwg Balle? 4.25 Straight Creek Lump... 4.50 Straight Creek Egg 4.25 Greene County, No 4, Bein Lump.... 3.50 Greene County, No. 4, Bein Egg 3.50 Jackson Ohio Lump 5.00 Oven Coke Egg 5.50 GaS tzoufe Lump Coke 5.50 GaS House Crushed Coke 6.00 zrra.Verechauug wo solche getragen werden müssen. ygW Eirre Unzahl jüdischer Einwanderer, die dem russischen Einreihungszwange unter die Soldaten entflohen sind, sind über Hamburg, Dover und Boulogne nach 5tew Iork gebracht worden. Die Zahl der während de: letzten 6 Monate hier eingewanderten Jsraeliten übersteigt die aller anderen Völker. Im December allein sind nahe an 23,000 Juden angekommen. Die Beamten der Emwanderungs - Insel Ellis Island suchen die Gelandeten so schnell als irgend möglich abzufertigen und haben die äußersten Vorsichtsmaßregeln getroffen, die zur Landung Unberechtigten zur Deportation zurückzubehalten. Es heißt, daß in den meisten europäischen Staaten eine Anzahl Hilfsgesellschaften zur Unterstützung mittelloser Europamüder organisirt wurden. Das aber, so erklärt die Einwanderungsbehörde, ip eine direkte Verletzung des Einwanderungs - Gesetzes. Der größere Theil der Gelandeten setzt sich aus russisch - jüdischen Militärflüchtlingen zusammen. Diese werden von den auswärtigen Unterftützungs - Gesellschasten nur o weit versorgt, daß sie gerade noch ohne einen Cent, ohne Bekleidung herüberkommen können. Ehe sich die Flüchtlinge zur Reise rüsten, wird ihnen .':on den SchiffsAgenten das auf der EinwanderungsInsel unerläßliche . Frage- und AntWortspiel gut eingetrichtert. Manch einer wurde nur darum deportirt, weil er durch eine unerwartete Fragestellung verwirrt wurde und keine rechte Antwort fand. An neunzig Prozent der jüdischen Einwanderer kommen. ohne ihre Familie nach hier, da sie mit den amerikanischen Verhältnissen noch 'völlig unvertraut sind und einer noch ungewissen Existenz ente gengehen. AergalanteFlurtvächter. Flurwächter: Das Betreten dieser Wiese ist verboten. Fräuleik:chen; auch das Drüberschweben!'' Versorgung. Vater: Es wäre nun schon an t': Zeit, daß Du Dich selbst erhältst." Sohn: Ah, Du meinst wohl, ich solle heirathen?!" u 1 1 No. 1 W. Washington St, (Merchants National Bank) Em europäisches Department. Wechsel, Creditbriefe und Poftanwejsungeu au? a2c Lt5dtt Europas. SchtffssÄeine naO und vo Eurova. An- und verkauf ausländischen Geldes. Es gl'ebt nur wenige Leute, ohne Unterschied lhrer Stellung, Die nicht irgend cm Steckenpferd haben, welches ibr Baaraeld beansvrucht. In vielen ffällen wird das Ziel nie erreicht, weil dieselben nicht zu der speziellen Zeit wo sie eö benothlgen das Baargeldzur Verfügung haben. Ein Spar Conto i r r .e .nf i in. v:. -I M!i unserer izcicujcgaji i oic einfachste und effektivüe Methode zur Ansammlung eine? speziellen Fonds. Ein gewisser Theil Ihres Einkommens, deponirt wenn immer möglich, mit Hülfe der Zinsen und Zinseö-Zinsen, wird Ihnen ohne große Anstrengung daS Ziel erreichen helfen. I

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Aus der Backpnlver-Welt.

vuch ein Feiertags . Capitel. Welchen Umschwung dieser Stoss im Kuchen backen usw. bewirkte. Wie er ierci tet wird. Tie Wein.Jndustrie liefert einen der Hauptbestandtheile. Ez plosive" Hilfe für den Backteig. .Was wäre unsere moderne Kuchenund Knusperchen - Backkunst, wie sie. nicht nur von gewiegten Kennern, sondern von jeder Hausfrau ohne besondere Schwierigkeit geübt werden kann, hätten wir nicht das Backpulver? Dies gilt namentlich.in unserem Lände, in welchem besonders viele Kuchen und Küchlein Jahr aus, Jahr ein gebacken werden: und das Backpulver ist ja auch eine amerikanische Erfindung und der amenkamschen Neigung, stets auf raschen Erfolg hinzuarbeiten und alle irgendwie entbehrliche Plackerei auszuschalten, vortrefflich entsprechend! Die nachstehenden Ausführungen gelten denn auch speziell den amerikanischen Verhältnissen. Heutzutage wird bei uns vielleicht mehr Reklame für das Backpulver gemacht, als für irgend einen anderen Bedürfnißartikel, der überhaupt im Markte ist (Patentmedicinen selbstverständlich ausgenommen). Und doch war dasselbe vor einem halben Jahrhundert noch so gut wie unbekannt. Die Hausfrau früherer Tage nahm, wenn sie einen Kuchen oder eine Pfanne voll Knusperchen der einen oder anderen Art machen und sich nicht allzu lange damit aufhalten wollte, eine Messerspitze Weinstein und eine Mesferspitze Backsoda aber das war eine sehr unbestimmte Maßbezeichnung und wie viel sie wirklich bedeutete, das war ein kulinarisches Geheimniß, welches von einer Generation auf die andere überging und mischte es mit dem Mehl und den etwa sonst noch verwendeten'Jngredienzien. In nicht seltenen Fällen auch wurde an Stelle des Weinsteins ein Spritzer" saure Milch angewendet, namentlich von Hausfrauen, welche einen besonderen Ruf dafür hatten, Küchlein mit Milch gut aufgehen machen zu können. Indeß war der Spritzer" eine fast noch unbestimmtere Maßbezeichnung, als die Messerspitze" und nur ein Genie in diesem Fache durfte es wagen, Gebrauch davon zu machen. Wenn die Küchlein u. s. w. wohlgerathen aus dem Ofen kamen, so war dies mehr Glückssache, als sonst etwas, waren sie aber sauer, oder zäh, oder mit feuchten Stellen behaftet, so mußte eben irgend eine passende Entschuldigung herhalten: entweder war das Mehl schlecht, oder die Eier nicht frisch, oder der Ofen nicht heiß genug, it.. f. w. Aber niemals beileibe nicht! wurde den Messerspitzen voll Weinstein und. .Soda- oder dem Spritzer saurer Milch die Schuld gegeben. Und doch waren diese wahrscheinlich in den meisten Fällen das Karnickel! Mitunter war der Procentsah des Kalkes im Weinstein ungewohnlich groß; und Backsoda hatte sehr verschiedene Grade von Stärke und Reinheit. Das waren Dinge, in denen sich die gewöhnliche Hausfrau, selbst die beste, nicht auskcnnen konnte, und es gehörte, wie gesagt, Genie und Glück dazu, allemal richtig ab- und zuzugeben. Und wo das Backwerk mißrieth, da gab es lange Gesichter am Tisch und manches weibliche Herzeleid. Ja vermuthlich hat das mißrathene Gebäck auch manche Ehescheidungsklage mitverschuldet, sintemalen es in gar manchen Fällen keine leere Redensart ist, daß der Weg zum Herzen des Mannes durch den Magen geht! Da machte es sich nun die Backpulder - Industrie zur Aufgabe, dieser Nothlage abzuhelfen und unzähligen Familien des gewöhnlichen Volkes in der Gegenwart und Zukunft ein besseres Gebäck zu sichern, mit Hilfe der chemischen Wissenschaft, welche das Element des Zufalls so gut wie ausschloß und schon im Voraus sichere Maßbestimmungen schuf. " Beim Backpulver sind Weinsteinrahm und Soda nach ganz genauen chemischen Formeln gemischt, und so kann schon die Evastochter, die erst seit vierzehn Tagen in den Stand der Ehe getreten ist, rasch in seiner Anwendung Meisterin werden und schmackhafte Kuchen und Knusperchen herstellen, ohne sich lange den Kopf zu zerbrechen, und ohne jemals in den Geheimnissen der Messerspitzevoll" und des Spritzers" unterrichtet worden zu sein. Zuoleich wird das Backpulver auch von vielen Geschäften benutzt, und es ist kaum zu viel gesagt, daß es eine förmliche Revolution in unserem Backwesen hervorgerufen hat. Es gibt gar vieleSorten Backpulver, natürlich auch eine Menge verfälschter, wem es Spaß macht, der kann darüber Auskunft genug in den Anzeigen der. verschiedenen Gesellschafter, erhalten, welche auf diesem Gebiet in Wettbewerb mit einander treten. Manche der Verfälschungs- oder Ersatzstoffe sind harmlos, andere sind mehr oder minder bedenklich. Es gibt indeß noch heute etliche Backpulver - Fabrikanten, welche wirklich eine reine Mischung von Soda und Weinsteinrahm machen, nur mit etwas Zusatz von Stärke, um der Mischung mehr Substanz zu geben. Es ist eine besonders interessante Thatsache, daß Backpulver nach demselben Princip aufgeht, nach welchem das Schießpulv ezplodirt. Doch ist

be! den ersteren Explosionen nicht die geringste Gefahr. ' Backpulver besteht hauptsächlich aus einer Säure (Weinsteinrahm, soweit keinErsatzstosf benutzt wird) und einem Alkali - Stoff (Soda); und ihre Wermischuna erfolgt, während sie sich in absoluttrockenem Zustande befinden, so daß keine chemische Verbindung zwischen ihnen stattfinden kann. In dem Augenblick aber, da Wasser zugesetzt wird, vereinigen sich die beiden Substanzen mit aufbrausender Energie und geben dabei KohlensäureGas von sich, welches den ganzen Teig durchdringt und ihn voll von Blasen pustet, die sich mit kleinen Luftballons vergleichen lassen. Beim Backen nun verhärten sich die Wände dieser kleinen Blasen, und wo es an solchen nicht fehlt, sagt man, der Kuchen ist leicht" oder gut aufgegangen. ' In derselben Weise, wenn auch auf einen anderen Anlaß hin, gehen auch die Bestandtheile des Schießpulvers eine chemische Vereinigung ein und geben gleichfalls Kohlensäure - Gas von sich; auch dabei gibt es Aufwärts Bewegungen, aber ein Bischen schnellere und mächtigere doch das ist ein Kapitel, "von welchem ohnedies anderweitig mehr als genug be Rede ist! . Natürlich ist auch das Backen mit Backpulver nicht geradezu unfehlbar. Vielleicht ist derTeig nicht gut gemischt, oder das Gas entweicht aus dem BackPulver, ohne jene Bläschen auszupusten, und dann ist das Gebäck schwer,, und die Stimmung am Tische manchmal eine gedrückte! Die Fabrikation von Backpulver ist eine gewaltige Industrie in unserem Lande geworden. Einer der betreffenden Fabrikanten in einer westlichen Stadt producirt in seinem Geschäft an jedem Arbeitstage der Woche mindestens 50,000 Kannen Backpulver und hat nicht selten 20 Waggonladungen Pfundkannen in seiner Fabrik aufgespeichert. Man bedenke, was das hei ßen will! Eine Waggonladung umfaßt 1500 Dutzend oder 18,000 einzelne Kannen, und in 20 Waggonladungen sind also 360,000 Kannen Backpulver! Jede dieser Kannen ist sechs Zoll lang, und wenn man die ganze. Zahl Kannen mit den Enden aneinander reihen würde, so erhielte man eine Länge von 180.000 Fuß oder 34 Meilen. Mit jedem Psund Backpulver kann man z. B. 700 Biscuits" machen. Nicht nur für den einheimischen Bedarf, der ein ungeheurer ist, fabriciren wir Vaekpulver, fondern es wird auch ein ganz beträchtlicher Theil in das Ausland exportirt. Sehen wir uns die Bestandtheile des Backpulvers , und ihre Herkunst etwas näher an. Wir werden dabei in die ausländische Wein - Industrie hin-' ein geführt. : 1 Wie schon gesagt, ist die regelrechte Säure, welche zum Backpulver verwen, det wird. Weinsteinrahm. Derselbe wird größtentheils aus Frankreich, Spanien und Italien in Gestalt von Weinhefe und Argol" (auch Argals geschrieben) importirt, welche beide, nur Nebenprodukte der Weinfabrikation sind und beim Reifen des Weines entstehen. Wie allgemein bekannt, ist der ausgepreßte Saft der Trauöen noch kein Wein im engeren Sinne, sondern ' er muß erst reifen. Während er in den Weinkellern steht, scheidet er eine seine Substanz aus, die sich auf dem Boden niederläßt. Zieht man den Wein ab, so läßt sich diese Substanz' zu einer fleischfarbigen Masse festigen, welche als die Weinhefe bekannt ist. Sie enthält ungefähr '25 Procent wirklichen Weinsteinrahm. Läßt man den Wein länger stehen, so bildet sich an den Wänden des Behälters eine dünne, harte Kruste, welche das Argol ist. Hat man diesen Stoff abgescharrt, so ist er zunächst gewöhnlich von tief purpurrother Farbe; etwa 80 Procent da von sind reiner Weinsteinrahm, das Uebrige sind Fremdstoffe, hauptsächlich Kalk. Früher wurde die Weinhefe nur für Kunstdünger verkauft, und Argol diente als guter Ersatzstoff für Lampenschwarz, ohne daß die Nachfrage eine besonders große war. Seit jedoch die Backpulver - Industrie in's Leben getreten ist, hat die Nachfrage nach beiden Stoffen das Angebot erreicht oder sogar überschritten. In großen Holzfässern werden die beiden Produkte nach unserem Lande verschickt und werden nach den betrefsenden Raffinerien gebracht. Hier werden sie zunächstzu einem feinenPulver zermalmt und dann in riesigen kupfernen Behältern mehrere Stunden hindurch gekocht. Man laßt nun die Lösung sich langsam abkühlen, und der Weinsteinrahm kristallisirt sich an den Seiten des Behälters, während der Kalk und sonstige Unreinigkeiten entweder in der Lösung bleiben oder in Gestalt eines Niederschlages auf den Boden sinken.' Arbeiter kratzen die Kristalle, welche eine blaßbraune Farbe angenommen haben, sodann ab, und dieselben werden aufs Neue aufgelöst und entfärbt, indem sie durch eine Filtrirungsmasse von thierischer Kohle hindurchgehen. Die Kristalle, welche man nach einer zweiten Abkühlung gewinn sind weiß und zu etwa 99 Procent reiner Weinstein. In dieser Gestalt nun sind sie gebrauchsfertig für die Backpulver-Fa brikation. - 5 Der Mittelpunkt des Treibens in der ganzen Backpulver - Fabrik ist das

kleine chemische Laboratorium. Sobald die Fässer, welche die Weinsteinrahm - Kristalle enthalten, sowie 'die Fässer Soda und Stärke in der Fabrik anlangen, . wird eine Probe von jedem im Laboratorium geprüft, um festzustellen, ob es genau das ist, für was es ausgegeben wird. Und nun beginnt der nächste Proceß im obersten Stock des Gebäudes, in einem weilen, aber niedrigen Raum, der eine : starke Ähnlichkeit mit einer Mahlmühle hat. Die Atmosphäre ist schwer beladen mit umherfliegenden Weinstein. - Theilchen, und der Besucher, welcher dieseArt von Luft nicht zu athmen versteht, fällt von einem NießAnfall in den andern! Die hier Arbeitenden, jedoch sind längst daran gewöhnt und haben für den sauren Geschmack, der in ihrem Munde sich beständig fühlbar macht, sogar eine gewisse Vorliebe. Die Weinstein - Kristalle werden' in den Trichter einer Mahlmaschine geschüttet, und wenn sie unten herauskommen, sind sie reines weißes Pulver, dessen Herkunft sich schwer errathen ließe. Alsdann muß dieses Pulver noch durch eine Anzahl Stoß Siebe gehen, in ähnlicher Weise wie Mehl, und von Zeit zu Zeit wird es probirt, um festzustellen, ob das Mahlen ein vollständiges gewesen ist. Schließlich kommt der Weinstein in Fässer und wird in einem Verschlag in der einen Ecke des Raumes untergebracht; in anderen Verschlügen nicht weit davon werden Soda und Stärke aufbewahrt. Alle diese Ingredienzien haben dieForm von feinem weißen Pulver, und es werden große Vorsichtsmaßregeln getroffen, daß sie nicht verwechselt werden, und daß stets Alles peinlich rein gehalten wird. , Die Mischung findet in dem nächsten Stockwerk darunter statt, oder beginnt wenigstens hier. Durch verschiedene Oeffnungcn, die mit Fallthüren geschlössen werden,' schüttet man die einzelnen Bestandtheile in Behälter hinab, welche sich nach unten trichterartig verengern und in der Mündung einen Schiebdeckel haben. Ein Wagengestell läuft auf einem . Geleise nach einander an die verschiedenen Behälter und 'nimmt die herausfallenden Jngredienzien auf, d. h. nur so viel davon, wie zur .Mischung . erforderlich ist, , und worüber eine Waage Auskunft gibt, auf welcher das Gestell ruht; sowie die Füllung genügend ist, wird das' Gestell nach der Mündung des nächsten Vehältcrs gefördert. Die ganze Maschinerie ist sehr sinnvoll construirt. Nach welcher Formel die. Bestandtheile gemischt werden, das ist in allen Fällen Geschäftsgeheimniß. Die zugesetzte Stärke soll eine zu innige Vereinigung der Weinstein- und der Soda - Theilchen verhindern. . Wiederum läßt man die ganze Ladung, ein .Stockwerk 'weiter hinunter laufen, und in einen langen Cylinder hinein, welcher einigermaßen an einen Dampfkessel erinnert und sich ssend umdreht. Unter Obhut -eines Sachverständigen wird die Mischung hier gründlich vollendet. Am Rande des Cylinders läuft der Mischstoff in einen Behälters der ungefähr wie eine Bude zum Einwerfen . von. Stimmzetteln aussteht und mit Segeltuch überzogen ist. - . Von jeder Mischung thut man ein Pröbchen in eine Schnupftabaks-Dose und sendet es dem Chemiker im Laboraiorium zur genauen Untersuchung. Wenn Alles in Ordnung befunden worden ist, so kommt das Mischpulver in die Hände gewandter Arbeitsm'adchen, welche das-Einfüllen in die Kannen und das Etikettiren dieser, sowie, auch das Wägen der Kannen besorgen. Das Alles muß sehr fix" vor sich gehen, und doch ohne einen Fehler. Die Kannen werden alsdann nach der Ver-sandt-Abtheilung befördert. . Als Verfälschungsstoffe an Stelle von Weinsteinrahm werden besonders viel Alaun und Alaun - Ammoniak benutzt, welche viel . wohlfeiler kommen. Um Ammoniak im Backpulver zu entdecken, mische man einen gehäuften Theelöffel voll mit einem Theelöffel voll Wasser in -einem Zinnbecher, koche die Mischung einige Augenblicke und rühre sie um, damit sie nicht anbrennt; in dem entweichendenDampf kann man das etwa vorhandene Ammoniak riechen. Oder man stelle eine Kanne des verdächtigen Stoffes, mit der oberen Seite nach unten, eine oder zwei Minuten auf einen heißen Ofen, nehme den Deckel ab und. rieche dann. . Um festzustellen, ob Alaunpulver in dem Stoff ist, thue man zwei Theelöffel voll in ein Glas kalten Wassers: kommt es dabei zu keinem Aufbrausen, so ist 'Alaunpulver in de? Mischung. Uebrigens verbietet das Strafgesetz in einer Reihe amerikanischer Staaten, z; B.' in Ohio, wie auch in europäischen Ländern, die Anwendung von Alaun unL Alaun - Ammoniak im Backpulver, und die Gesehgeber noch anderer Staaten werden sich wahrscheinlich im gleichen Sinne entschließen. t 4 Fatal. Lehrer: Warum habe ich Dich einen kleinen Dummkopf genannt? Mäxchen: Weil ich noch nicht so groß bin, wie Sie, Herr Lehrer. A u e r z o d ! i ch. Viiqttxz Mollen Sie. dem Kläger Abbitte leislen für die Ohrfeige, die Sie ihm versetzt haben?" Angeklagter: Meinwegen für die nächste auch gleich!"

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