Indiana Tribüne, Volume 28, Number 132, Indianapolis, Marion County, 26 January 1905 — Page 3
Jndiana. Tribüne, 20. Januar 1905
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Macht den streikenden Arbcitcm St. Pctcrsöurg's
allerlei schöne Die deutschen Streiker vom Zentrum und
Oesterrcichischer Handelsvertrag. Ungarische Wahlen. Prinz Eitel Fritz erkrankt. Stimmen aus dem russischen Volke. Chili befestigt die Bai von Valparaiso.
Proklamation. St. Petersburg. 6. Jan. 2:15 Uhr Morgens. Es ist eine Proklama' ion erschienen, welche von General gouverneur Tropoff und FinanzMini' ster Kokorseff unterzeichnet ist und den Plan der Regierung enthüllt, nach dem ie den Streik hier nnd in ganz Ruß and brechen will. Sie ist in Väter ichem Tone gehalten und erklärt, ehriche Arbeiter, die ihre Lage zu derbesern wünschten, hätten ihre Forderun gen der Regierung vorlegen sollen, statt ich durch politische Agitatore verführen zu lassen. Die Arbeiter werden ersucht zur Arbeit zurückzukehren. ES wird ihnen im Namen des Kai ers eine Revision des allgemeinen GeetzeS versprechen, durch welche die ArbeitSstunden verkürzt werden sollen. erner Einführung staatlicher Versicherung und Schutz gegen Agitatoren. Der Proklamation wird wahrschein lich ein kaiserliches Manifest, in demselben Sinne gehalten, folgen. Die Behörden glauben, durch das Verfprechen der Verkürzung der Arbeitszeit, die jetzt gesetzlich 11 Stunden ist, die Arbeiter gewinnen zu können, besonders diejenigen, die in politischer Beziehung ndifferent stnd und diese bilden die große Mehrzahl. Wahr ist, daß viele Arbeiter gezmun gen wurden, die Arbeit niederzulegen. aber die Wirkung der Proklamation ist doch zweifelhaft. England beleidigt. Moskau, 25. Jan. Vollftündige Ruhe herrscht innerhalb der Siadtgrenzen. Die Leute bleiben gemäß der Aufforderung der Behörde in ihren Häusern. Der Streik ist bis jetzt auf kleinere Fabriken beschränkt, dehnt sich aber aus. Die großen Werke werden von Truppen bewacht, um eine Einschüchterung der Leute, die arbeiten, zu verhindern. Die Bürger befürchten einen AuZbruch der zahlreichen Arbeiter und verlangen die Verhängung deS Belagerungszustandes. Die hiesige Garnison ist nur 20,000 Mann stark, doch halten die Behörden dieselben ge geawärtig für genügend. Capt. Grove, der britische Konsul hat den Hilfs-Polizeiminister Rudneff auf. gesucht und ihn um eine Ertlärung be züglich deS Telegramms ersucht, das auf den russischen Werften angeschlagen wurde und behauptet, daß die Streik Unruhen von England und Japan angestiftet seien, die viel Geld ausgaben um zu verhindern, daß das zweite russische Pacisicgeschwader nach dem fernen Osten komme und daß daher alle Russen, die streikten, im Einverständnisse mit dem Feinde seien.' Rudneff zeigte die Original-Depesche. Eapt. Grove erklärte, er werde die Sache seiner Botschaft melden, da die Depesche das Leden britischer Unter thanen in Gefahr bringe, die in hiesigen Fabriken angestellt seien. Rudneff erklärte, es sei Nichts für diese Leute zu fürchten und übernahm die Verant' Wartung für Veröffentlichung der De pefche. Auch erbot er sich Capt. Grove auf Waffen Genugthuung zu geben. 30 Verwundete. Helfingforö, Finland, 25. Jan. Die Menschenmassen auf den Straßen waren zwar heute Abend kleiner, doch kam eS zu Zusammenstößen mit Kossacken, welche von ihren Revolvern Gebrauch machten. Ueber 30 Personen wurden verwundet, von denen 9 nach Hospitälern gebracht wurden. Die Demonstranten Verliesen sich. Panik im Theater. K i s ch i n e w, 25. Jan. Während einer Theater-Vorftellung wurden auf rührerische Proklamationen .von der 5allerie in den Zuschauerraam ge schleuert. ES brach eine Panik aus; 20 Personen wurden verhastet. Ansichten aus dem Volke. S i m f o r o p o l , 25. Januar. Das Zemstwo von Taurida beglückwünscht in einer Petition den Zaren zur Geburt eines Erben und wendet sich dann der politischen Lage zu. ES erklärt, daß eine Vertretung deS Volkes in der Regierung durchaus nothwendig fei.
Vusprcchungcu.
hohen Geistlichen unterstützt. DeutschSt. Petersburg. 25. Jan. Der Rath deS polytechnischen Instituts faßte aus Anlaß des TodeS deS Studenten Savinkin, der am 22. Jan. im Alexander Garten erschossen wurde, Trauerbeschlüsse und- verurtheilt in scharfen Worten das ungerechtfertigte Schießen auf harmlose Bürger. B i m b i r S k, 25. Jan. Vierzehn Mitglieder des Zemstwo's faßten Beschlösse, in denen der Bureau!ratiSmus für das gegenwärtige Unglück RußlandS verantwortlich gemacht und Vertretung des Volkes in der Regierung verlangt wird. Proklamation des G o uverneurS. K o w n o, 25. Jan. Der Gouver neur hat eine Proklamation erlassen in der er erklärt, der allgemeine Streik fei von einer kleinen Anzahl Arbeiter durch Drohungen zu Wege gebracht worden. Er verspricht die Beschwerden der Arbeiter zu untersuchen und soweit wie möglich abzuschaffen, andererseitS werde er gegen Ruhestörer mit Gewalt vorgehen. Streiks. S a r a t o w , 25. Jan. Die Arbeiter in den Eisenbahn Werkstätten und anderen Fabriken sind an den Streik gegangen. R e w a l . 25. Jan. Heute wurde hier ein allgemeiner Streik erklärt. Alle Fabriken sind geschloffen. Keine Gewaltthätigleiten. St. Petersburg, 25. Jan. Ruhe herrscht heute in dieser Stadt. ES zeigt sich, daß die Streike? Geld sür ihre augenblicklichen Bedürfnisse haben Ohne Zweifel wird es ihnen von den Liberalen geliefert. Sie sollen einen Fond von $2.000,000 haben; auch deutsche Sozialisten sollen zu demselben beigetragen haben. ES wird allen'ErnsteS geglaubt, daß auch Geld aus japanisch - britischen Quellen fließt, um der Regierung Schwierigkeiten zu bereiten und sie zu einem Frieden zu nöthigen. Heute Abend liefen Nachrichten ein. daß Streiks auch zu Narwa, Charkow und Sarakoff ausgebrochen feien. Einige ausländische ZeitungS-Kor-respondenten, die sich in den tollsten Uebertreibungen der Vorkommnisse gefielen, verstecken sich nun hinter ihre Gesandtschaften, die sie um Schutz bitten. Die Streiker sind noch immer im Unklaren über ihre künftigen Pläne. Es heißt, es sei eine Demonstration sür morgen bei dem Begräbnisse einiger bekannter Opfer der Schießerelen ge plant, aber dies wird auch beftritten. Mit allen abgehenden Zügen reisen Leute in 3 Ausland, wnftenS Fremde. Die Meldungen von einer Krankheit des Kaisers und der Kaiserin werden offiziell dementirt. Der Correspondent der Ass. Presse sah heute Morgen den Kaiser in Garten von TsarSkoje Selo spazieren gehen.
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T. O. Gasaway, M.D., der zuverlässige Spezialist. Der Mann der knrirt.
Frankreich. B örse. Paris, 25. Jan. Auf die besseren Nachrichten aus St. Petersburg hin war die Börse ruhig und fest. E r z b i s ch o f v. S ch o r k. B a m b e r g , 25. Jan. Erzbischof Jos. v. Schork ist gestorben. Deutschland. Z e n t r u m u n d S t r e i k e r. Berlin. 25. Jan. Die Zentrumspartei ersucht in einer Petition den preußischen Landtag, 7 Mitglieder zu ernennen um den Kohlenstreik zu untersuchen. Dies geschah im Interesse der Streiker, welche versuchen die Stel-
lung der Grubenbesitzer noch schmieriger zu machen, da sie die von den RegierungS'Kommigären ergangene Einladung, die Lage mit den Delegaten der. Arbeiter zu besprechen, ablehnten. ES bietet sich also daS ungewohnte Schauspiel, daß die ZentrumSpartei in emem Anette Die onaldemokraten unterstützt. Hohe katholische Geistliche haben Beiträge zu dem Streiksond ge I geben. Gelder für Streiker. Essen. 25. Jan. 'Die Gaben für die Streiker von außerhalb und aus diesem Distrikt belaufen sich auf etwa $300,000. : Das Verbot verschiedener Behörden, Subscriptionen für den Streikfond zu sammeln, hat den Erfolg gehabt, daß die Beiträge reichlicher angeboten werden. . Prinz Eitel Friedrich. Berlin, 2 Jan. Prinz Eitel Friedrich, der 3. Sohn deS Kaisers, ist an Lungenentzündung erkrankt. Seine Temperatur ist 1 3 Grad Fahrenheit. Der Kaiser hat wegen der Krankheit des Prinzen alle Feierlichkeiten abgesagt, die aus Anlaß seines GeburtS' tageS am Freitag stattfinden sollten. Die Vorgänge in Rußland. 'Berlin, 25. Jan. Die allgemeine Anficht über die Vorgänge in St. Petersburg geht hier dahin, daß sie sich über kurz oder lang wiederholen werden, wenn sie auch zehnmal fehlschlagen. Die nächsten Male würden die Arbeiter bewaffnet anrücken. Die einzige Möglichkeit, das . aus Tiefste aufgewühlte Rußland zu beruhigen, sei die Gewährung einer Ver fassung, was leider, angesichts der Charakterschwäche deS Zaren erst nach langem Blutvergießen zu erwarten, aber schließlich unausbleiblich sei. Ferner wird eS für unvermeidlich gehalten, daß diese Zustände auf die Kriegsführung ungünstigen Einfluß ausüben werden. Jede weitere Mobilmachung wird immer heftigerem Widerstände begegnen. . Außerdem muß Rußland nun eine große Menge Solbaten in Europa zurücklassen, da die Entwicklung der jetzigen Bewegung unabsehbar ist. Hiesige japanische Kreise behaupten, Japan habe schon beim Beginn des Krieges mit einem großen Umstürze in Rußland gerechnet, weil die konstitutionelle Bewegung dort, seit Jahren latent, nur auf die. Gelegenheit zum Ausbruch wartete. Neues Krematorium. Stutgart, 25. Jan. Da württembergische Ministerium des Innern hat die Errichtung eines Krematsriums in Ulm genehmigt. Das Kre matorium dürfte bald errichtet werden, da mehrere größere Städte Südbayerns es mitzubenutzen beabsichtigen und zur Erbauung beitragen wollen. ZI Dr. Gasaway 44 Varicocele, Hydrocele,
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Motto: Unter keinen UmstZnden werde ich einen Fall annehmen, den ich nicht kuriren kann. Dr. Gsmay.
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Ein Rubens entdeckt. Weimar. 25. Jan. Einen werth vollen Fund hat man in der Kirche des bekannten Thüringer Städtchens Wal teröhaufen gemacht. Im Sommer letzten Jahres hatte man behufs Reinigung das Altarbild nach München gesandt, woselbst eS sich herausstellte, daß es ein werthvolleZ Gemälde von RubenS ist. Durch eine Münchner Künstlerin wurde das Gemälde wieder hergestellt und hat seinen alten Platz wieder erhalten. Oesterreich'Ungarn. Der deutfch-österreichische Handelsvertrag. Berlin, 25. Jan. Die Nord, deutsche Allgemeine Zeitung" kündigt an, daß die Unterzeichnung des deutsch österreichischen Handelsvertrages bevor steht. Wie bereits gemeldet, deutete dies auch Graf v. PosadowskyWehner, der Stäatssekretär des Innern, im Reichstag an, als er die Beantwortung der Handelsvertrags-Jnterpellation der konservativen Fraktionen ausschob. Es ist nun zu erwarten, daß sämmtliche bis jetzt vereinbarte Handelsverträge noch vor dem Ende dieses Monats zu gleicher Zeit dem Reichstag vorgelegt werden. DaS befriedigende Resultat ist Konzessionen auf beiden Seiten zu verdanken, doch waren die Erwägungen, zu einem Vertragsabschluß zu ge
langen, für Oesterreich'Ungarn unzweifelhaft viel zwingenderer Natur als für Deutschland; daher die plötzliche Nach, giedigkeit der öster'reichischungarischen Delegaten, welche nach Berlin gesandt waren, nachdem man sich in Wien und Budapest vorerst aus'S hohe Roß gesetzt hatte. Wiener Sensationsprozeß. Wien, 25. Januar. Hier hat der Sensationsprozeß gegen den Krakauer Advokaten Dr. v. OrlowSki begonnen, welcher angeklagt ist, zahlreichen begüterten Personen vorgeschwindelt zu haben, er heirathe eine hochstehende Dame mit 3 Millionen Kronen Vermögen, woraufhin er ihnen Millionen abpreßte. Unter den Opfern befindet sich auch der deutsche ReichStagsabge ordnete Szmula, aus welchem OrlowSki 6000 Mark herauslockte, wosür er ihm den Titel eineS päpstlichen GeheimkämmererS zu verschaffen versprach. Wahlen in Ungarn. Wien, 25. Jan. Die ParlamentSwahlen in Ungarn werden morgen beginnen. Man erwartet, daß eS dabei nicht ohne Blutvergießen abgehen wird, hat die Agitation doch schon 7 Menschenleben gekostet. Truppen find von Wien und Lemberg abgeschickt worden. ES handelt sich hauptsächlich um Abänderung der parlamentarischen Regeln um der Obstruktion das Handwerk zu legen. Premier Tiza ist fest hierzu entschlossen nnd die Opposition unter Graf Andrassy'S Führung ist ebenso entschieden dagegen. Afrika. Russisches Geschwader. S e s ch e l l e n, 25. Jan. Das französische KanonenbootCarpricorne" berichtet, daß das russische zweite Pacrncgeschwader am 20. Jan. tn der Passandara-Bay auf der Nordwestküste Madagascar's war. Man nahm an. daß das Geschwader die Abficht habe, nach der Ostküste MadagaScar'S zu gehen, da die Zeit der Hur'ricäne beginnt. Die Seschellen find eine Inselgruppe etwa 700 Meilen nordöstlich von Ma dagascar. DR. GASM7AY & C0,,ÄS
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Großbritannien. Kohle nvorrüthe. London, 25. Jan. Eine RegierungSKommisfion hat berichtet, daß bei der gegenwärtigen Förderung die Kohlenvorräthe deS vereinigten Königreichs noch für 450 Jahre ausreichen werden. Man erwartet, daß bald ein Stillstand und dann eine Abnahme des Kohlenverbrauches eintreten wird, sodaß die Vorräthe noch länger aushalten. 0 Chili. B e f e st i g u n g d e r B a i. Santiago d e C u b 25. Jan. Es ist zu Angeboten für den Bau großer Wellenbrecher, Molen und Vertheidigungswerken an der Bai von Valparaiso aufgefordert worden, für welche $12,000,000 ausgegeben werden sollen.
tikvt allen Pomp. OU die Tncizcr ihre:, VundcSpräsidente tü!,!cn. Ohne jedweden Pomp' vollzieht sich alljährlich die Wahl des Schweizer Vundesprästdenten. Und diese wohlthuende Schlichtheit durchzieht alle staatliche Repräsentation der Schweiz, wenngleich das neue Heim der Bundesregierung, das Bundeshaus," wie es schlicht genannt wird, sich an bequemer Eleganz mit jedem Parlament messen kann. Das staatliche Oberhaupt" der Schweiz ist mehrköpfig, es ist der auf drei Jahre gewählte Bundesrath, der ein Kollegium von sieben Mitgliedern bildet, von denen eines der BundesPräsident" ist, der, alljährlich gewählt, lediglich den Vorsitz führt und als Präsident" keinerlei besondere staatsrechtliche Kompetenzen hat. Fällt also auch jeder Anlaß weg, sich alö etwas Besonderes zu fühlen und demmtsprechende Reden zu halten. Nur darin tritt die Stellung des Vundespräsidenten ein wenig hervor, daß er ftwcils das Ministerium des Auswärtigen führt, also in den internationalen BeZiehungen den Bund repräsentirt. Wer das Präsidium führt, bekommt zu dem Vundesrathsgehalt von 15,000 Francs 2000 Francs zugelegt, bezieht also alles in allem 17,000 Francs (1 Franc gleich 18.8 Cents). Nach altem Brauch rückt jeweils derVizepräsident des Bundesraths in's Präsidium vor. Aeußerlich hat sich auch die jüngste Präsidentenwahl wieder so abgespielt wie stets: Der Ständerath, die Vertreter der Kantonen, 44 Mann, tagte ausnahmsweise mit dem Nationalrath, der Gesammtvolksvertretung, zusammen. Der Wahlmodus ist folgender: Auf kleine rothe Zettel werden die Namen geschrieben.' die Diener gehen mit holzernen Bechern umher und sammeln die Zettels um sie den Stimmenzählern zu überbringen. Der Präsident verkündigt das Resultat. Von den 181 abgegebenen Stimmen entfielen 175 auf MarcRuchet, den bisherigen Vizepräsidenten, der somit zum Präsidenten gewählt war. Ebenso rasch ' vollzieht sich 'in der Regel die Wahl'des Vizepräsidenten. Etwas mehr Interesse bekunden die Volksvertreter für die Konstituirung des Bundesgerichts, denn hier kann's eher eine Ueberraschung geden. Das ist die Geschichte, wie man Schweizer Präsident wird. Wer's geworden ist, kann im nächsten Jahr weder Präsident noch Vizepräsident werden. Kartoffeln mit Rahm und gerösteter Zwiebel. Man wäscht und schält die Kartoffeln, schneidet sie in fingerdicke Scheiben und kocht sie in Wasser halb weich. Dann setzt man nach Verhältniß der Kartofsein guten Rahm auf's Feuer und thut, sobald er kocht, die Kartoffeln mit dem nöthigen Salz hinein, wobei darauf zu achten ist, daß sie nicht zu weich werden. Man gibt die Kartoffeln zu Koteletts und Lendenbraten und reicht in Butter geröstete Zwiebeln extra dazu. 4VV Acccptirc und verfehle zu kurircn. Specialisten.
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44 Ach werde $500 verwirken an irgend Jemand, den ich icherewb spreche er vor, es macht Leiden war oder wann bei t veyandett yaoe und nicht genau gelyan vave. wie Wenn Jemand va it o keinen Unterschied, was daZ ehandelt. & Co. Die alten zuverlässigen Lpeziklisten.
