Indiana Tribüne, Volume 28, Number 131, Indianapolis, Marion County, 25 January 1905 — Page 4
Jndiana Tribüne, 25 Januar 1903.
Jndiana Tribüne. Crtasigtattts ton ttx SutNtberg Ss. Indianapolis, Ind. vnrzO. Thndium .... Zpräfldeut. esÄäftS localt No, 31 Süd Delaware Straße. telbphoe 209.
., tered a the Post Office ot Indi&napolij K ccond das matter. . Brotest-Versammlungen. Die Protest.Versammlung im Deut, schen Hause wird unzweifelhaft gute Erfolge mit sich bringen. Die Bewe gung war dnngend durch die drohenden Temperenzvorlagen und die Stellung eines Theils der englischen Presse zu der Frage dringend geboten. Obwohl der Saal gut besetzt war so hätte man doch erwarten können, daß in einer so wichtigen, das ganze liberale Bürgerthum interesfirenden Frage eine dreifach so große Anzahl von Bürgern hätte anwesend sein sollen. ES ift wohl kaum nöthig den Unterschied zwischen einer Protest und einer sogenannten Massenversammlung näher zu definiren und eS genügt zu demer ken. daß in einer Massenversammlung gewisse Beftredungrn erörtert und dis. kutirt werden, um Convertiten zu rna chen, ewer Proteft-Versammlung aber nur der eine Zweck unterliegt, Protest gegen bestehende oder beabsichtigte Ungerechtigkeiten zu erheben. Die Besucher erscheinen zu diesem Zweck völlig mit sich einig, daß gewisse Maßregeln zu verdammen sind. Sie bedürfen keiner Belehrung über den Gegenstand, ihr bloße Erscheinen ift Beweis dafür und alles was sie wollen ift den Beschlüssen, welche gegen das beabsichtigte Unrecht vorgelegt werden, durch ihre Stimme Wucht zn verleihen. Zu einer Protest - Versammlung begibt man sich, um zu Protestiren. Man braucht nicht erst die Anwesenden durch Argumente zu überzeugen, denn sie kommen als Ueberzeugte. Darum sind auch bei einer Protest Versammlung Dauerreden gänzlich außer Platz. Da Publikum ist völlig über seine Stellung in der Angelegenheit im Reinen und verlangt Thaten. Wenn Protest.Ver. sammlungen diesem Princip vor sich gingen, so würden sie auch größeren Enthusiasmus zeitigen. Die Anzahl der' Leute ist sehr zahl reich, welche nur deshalb zu Hause bleiben, um nicht auf Gnade und iin gnade verschiedenen Rednern überant wortet zu werden., welche sich deSLün geren bemühen, sie über eine Frage aufzuklären, über welche sie längst ein Urtheil gebildet haben, wie ihr Erfcheinen als Protestler beweist. In einer Proteft.Versammlung sind alle desselden Sinnes über die Verwerflichkeit gewisser Sachen. Niemand bedarf der Umstimmung. Man führe Proteftversammlungen in diesem Sinne und gute Ergebnisse werden nicht ausbleiben. ES ift rüthlich. daß die Herren. welche der Sache ihre Dienste weihen, ihre ja meist vorzüglichen Argumente drucken und einige Tage vor Abhal tung der ProtestVersammlung in Eir culation bringen. Sie können sicher sein, daß Leute, die sich ihrem Protest nicht, anschließen wollen, sich hüten würden, durch Gegenwart ihrer Person die numerische Stärke der Protestier anscheinend noch zu erhöhen. i Alle Ächtung für die Manner, welche vorgestern Abend in der Mafien Versammlung Protest gegen Mucker Gesetzgebung erhoben. Ulle Klassen der Bevölkerung warenin der vorgestrigen Versammlung vertreten und alle stimmten überein in den Ruf Nieder mit den Muckern." . Der dicke Stoö Telegramme, welche Sympathiebeweise für die Bestrebun 2en de5 Verbandes aus allen Theilen . . v des Staates brach:?, muß em ernppnD licher Stoß für die Mucker fein. Der furchtlose republik.'Mayors Eandidat von Chicago gab einem Bür ger.Eomite gegenüber die folgenden Cr klärunaen ab: Die Bürgerschaft von Chicago", sagte, Herr Harlan, wünscht nicht, daß die Wirthschaften an 'sonmagen ge scklossen werden, und ich wäre nicht be rechtigt, den Versuch zu machen, sie zu fAlirim. Ich selbst bin Mitglied mehrerer Clubs, in deren Gebäuden ich an Sonntaaen Alles bekommen lann. was ich zu trinken wünsche. ES würde mich sehr ärgern, sollte meme perjön Iiche Freiheit in dieser Hinsicht be
chränkt werden, und das gleiche Recht,
wclcheS ich besitze, haben auch Diejeni gen, welche keinem Club angehören. Ich habe auf meinen Wahltouren häusig die deutschen Weinstuben.be ucht und nie einen. Betrunkenen dort gesehen. Ueberall herrschte deutsche Gemüthlichkeit", ein Wort, das sich nicht in'S Englische übersetzen läßt. Wir haben allerdings ein längst verschimmeltes Sonntaggesetz, welches den Verkauf von berauschenden Geträn en an Sonntagen verbietet. Unter demselben Gesetze wäre ich als Bürgermeister auch gezwungen, den Straßen bahnbetrieb, den Zeitungsverkauf, den Druck der Zeitungen nach Mitternacht am Samstag, am Sonntag zu verhin dern, und Jiden einzusperren, der am Sonntag ein lautes Geräusch verur acht. Die Bürgerschaft würde jeden Bürgermeister aus der Stadt jagen. der dieses Gesetz durchzuführen versu chen sollte. Außerdem ift eS rein un möglich und Unmögliches werde ich nicht versuchen. Die arztliche Monatsschrift Texas Medical Journal" wendet sich gegen das Treiben der Prohibitionisten. Sie weift nach, daß e die Pflicht des Staates ift, der Jugend die Tugend der Mäßigkeit einzuprägen, nicht aber den anständigen Genuß gesunder geistkger Getränke zum Verderben bedeuender und ehrenhafter GefchäftSbe riebe zu unterdrücken. Drei Viertel aller CountieS des Staates Texas Je hen bereits unter der Zuchtfuchtel der Prohibition und gerade dort nehmen die Trunkenheit und das Verbrecherhum fortwährend zu. Wenn eS einem Zauberer möglich wäre,- durch eine Bewegung mit seinem Zauberstabe plötzlich einen Damm quer durch den Mississippi zu schaffen, dann würde dadurch der Strom der gewaltigen Flu then keineswegs aufgehalten werden; das Wasser würde einfach über das Hinderniß hinweg und um dasselbe herum fließen. Gerade so gehe eS mit der Prohibition. Der Verkauf werde in dem einen County verboten, aber da ergieße sich die Hochfluth von Spiri tuosen aus den nebenliegenden CountieS in jenes hinein, oder aus anderen Staaten. (Und gerade die aller stärk ften Getränke sind, wie wir dazwischen bemerken, weil sie am bequemsten Irans portirt werden können,.dabei die häusig ften.) Früher habe man in allem Anstand in TexaS heiter und gesellig ge trunken und sei dabei alt geworden; eS habe sich da gezeigt, daß der maßvolle Gebrauch von gutem Wein, Bier und auch Branntwein keineswegs von fchüd licher Einwirkung auf die Moral oder die Gesundheit der Menschen sei. Pro hibition habe nun in TexaS schwere Mißflände herbeigeführt, die man dort früher nicht gekannt. Zehren des Krieges. ' Ha Schlachtschiff allen andere Kriegs sahrzeugen verlegen Wie unbedingt das Schlachtschiff im Seekriege seine Ueberlegenheit gezeigt hat und wie wenig andere Arten von Kriegsschiffen sich ihm im Kriege im fernen Osten gewachsen erwiesen haben, erörtert eine offizielle Darlegung, welche das Ver. Staaten-Marinedepartement jüngst veröffentlichte und welche voraussichtlich internationales Interesse erregen wird, wen sie von der Adm:ralskommission ausgearbeitet worden ist, an deren Spitze als Präsident Admiral Dewey steht. Von den 24 russischen Torpedojägern in Port Arthur Hai während des Krieges nach der Darlegung keiner bis jetzt etwas ausgerichtet und den zahlreichen japanischen Torpedobootangriffen fehlte selbst unter dem Schutz der Dunkelheit und gegen einen vor Anker liegenden Feind, dessen Stellung genau bekannt war, fast jeder Erfolg. Der- entschiedenen Korrektur dagegen bedarf die hierzulande ziemlich verbreitete Ansicht, daß das Schlachtschiff sich.im fernen Osten nicht bewährt habe. Die japanische Flotte überraschte durch ihren ' vorzüglichen Zustand und durch ihre Schlagfertigkeit und es darf behauptet werden, daß sie jede Gattung von Fahrzeug rn der Weise verwandte, in welcher man sich überhaupt Wirkung davon versprechen konnte' so dan ied:r moderne Marine-Techniker daraus die gründlichste Belehrung schöpfen kann. Wenn unter solchen Umständen die japanischen Erfolge fast ausschließlich der Verwendung des Schlachtschiffes zu verdanken waren, so muß man dem ersten Lord der britischen Admiralität, Lord Selborne, in seinem Urtheile beistimmen, welcher sagte: Nach den Lehren des Krieges im fernen Osten kann ohne Schlachtschiffe keine Macht daran denken, die Herrschaft auf dem Meere zu erringen oder zu behaupten. Die Sttuptsttche. Du, Elly. findest Du nicht, daß ttvi N??i,,tZaam krumme Bcene bat?" 6 lly : Ach was aufs Standesamt kommt er iazon vamn
Alls der Legislatur.
Eine Vorlage des Repräsentanten Sayre, die das Drucken sämmtlicher Bills,' die von den betreffenden Haus oder SenatS-ComiteS günstig einberich. tet worden sind, verlangt, wurde ein gereicht und fand bei den Legislatur Mitgliedern großen Beifall. Bei der Sitzung der gemeinsamen Comites, die über die Schaffung einer staatlichen Eisenbahn Commission be rathschlagen , wurde die sogenannte Newhouse'sche Bill von Dan. SimS, dem CorporationSanwalte der Wabash Elsenbahn-Gesellschaft aus'S Schärfste ritisirt. Herr SimS vertrat die Ansicht, daß die von Senator Newboufe eingereichte Vorlage ein durch und durch ungerech eS und einseitiges Machwerk wäre, das ediglich die Interessen der Versender aus Kosten, der Bahngesellschaften wahre, und daß die Annahme derselben die Eifenbahn-Corporationen im Staate Jndiana in die größten Schwierigkeiten versetzen würde. Aeußerft lebhaste Debatten riefen die neuen Zusätze zum NicholsonGesetze hervor. Vom Comite wurde gestern das folgende Amendement günstig einberichtet. Dasselbe bestimmt, daß in Zukunft alle um eine SchanklicenS nachsuchenden Personen die gegen die Führung ihres Geschäftes von irgend einer Seite erhobenen Proteste oder klagen zu entkräften und zu widerle gen haben. Gegen das bestehende FreipaßUebel wurde von Senator Davis ein erneu er, schwerer Schlag geführt. Sollte seine Bill, die er gestern der Legislatur unterbreitete und äußerst ympathisch von einer großen Anzahl von Mitgliedern beider Häuser aufge nommen wurde, Gesetz werden, dann dürste die Frage der Annahme von Ei-enbahn-Freipässen durch öffentliche Beamte für immer desinitiv erledigt ein. Eine riesige Protest.Addresse wurde gestern durch Senator FormeS der Legislatur unterbreitet. Dieselbe richtet sich gegen, die Annahme der Wood GarnischeeBlll und war von Jndianaer Mitgliedern der Brother hood of Railway Trainmen unterzeichn net. Begründet wurde die Adresse mit dem Hinweife, daß die Beschlagnahme der Löhne von Eisenbahnleuten nach den Bestimmungen der Wood'schen Vorlage Noth und Armuth in die Familien der Bahnangestellten tragen würde. An der Versammlung der gemein samen Comite's für größere und lUU nere Städte nahmen viele hervorragend Geschäftsleute unserer Stadt Theil, um den Bericht des Codisications-ComiteS über municipale Corporationen zu vernehmen. Derselbe fand eine äußerst ungünstige Aufnahme bei den betref senden Geschäftsleuten und wurde sehr abfüllig kritisiert. Einstimmig wurde dem Verlangen Ausdruck gegeben, daß der. Charter von Indianapolis nicht geändert werden und ln semer jetzigen Form welterbegehen möge. ES ist als wahrscheinlich anzunehmen, daß dem allgemeinen Er suchen Rechnung getragen werden wird. Gebörstörnngen durch TabakSgcnuß Nachdem in den letzten Jahren die Aufmerksamkeit der Aerzte auf die GeHörstörungen durch Tabakeinwirkung ki. i irrt --tfc gelenkt wuroe, meyr: q mt Jam oer einschlägig.' Beobachtungen und Mittbeilunaen. aus denen sieb eraibt. dan der Tabak dem Gehör recht nachtheilig werden 'kann. Starke Raucher leiden alle an chronischem Rachenkatarrh, und bei den innigen Beziehungen, die zwischen Rachen und Gehörorgan bestehen, ist ti kein Münder, dan die Enhiin dung sich nach dem letztern fortpflanzt und namentlich den Verbindungskanal zwischen beiden, die Eustachische Röhre befällt. In andern Fällen wird aber . m r - oer Geyornerv eiot veirossen, er ent artet, und dies ist wobl auf die unmit telbare Giftwirkunq des Nikotins zurückzuführen. Schädlich wirkt nicht allein die Menge des Tabaks, sondern auch die Beschaffenheit. Am schlimmften ist die Wirkuna. wenn sehr starker Tabak in großen Mengen geraucht wnd. Em amerikanischer Arzt macht auch aus die Nachtheile der zu fest ge stopften Pfeife und Cigarre aufmerk fam, da bei jedem Zug dann ein. star ker negativer Druck im Nasenracken räum entstehe. Dieser Arzt beobachtete 17 Falle von nervöser Schwerhörigkeit, in der Hälfte seiner Fälle war eine öerabsekuna der Aufnabmefäbiakeit für tiefere Töne vorhanden. Das Uebel wird durch Arzneimittel wenig beem flußt, nur durch vollständige Enthal tun vom Tabaksaenun kann die m lung oder wenigstens eine Besserung erzielt werden. Die ä l t e st e g e s e g ebende Körperschaft ist, nach dem britischen Parlamente, der schwet r v . 1 ' oiiaze neiazslag.
örundeigenthums Uebertragungen.
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