Indiana Tribüne, Volume 28, Number 130, Indianapolis, Marion County, 24 January 1905 — Page 5

Jndiana Tribune, 2U. Januar kttus

Die Wünsche der überwältigenden Mehrheit deS VotteS sollten berücksich. tigt werden, eS würde dies Vernichtung der Guirl'S Bill bedeuten. LouiS F. CurdeS. Als ein deutscher Republikaner muß ich ernstlich gegen Aenderungen des Ni cholson Gesetzes, die jetzt der Legislatur vorliegen, prstestiren. M. Frank, Frank Dry VoodS Co. Irgend ein Zusatz zum NicholsonGesetz, als vorgeschlagen bei der Anti Saloon League, bedeutet eine Schmach für den Staat. I. Harkenrider. Ich kann nicht verstehen, daß ein vernünftiger Mann die Guirl Bill begünftigt; sie entspricht den Blaugesetzen der Puritanerzeit. August Bruder. Ich beglückwünsche ste zu ihrer Stel. lungnahme gegen die Guirl-Bill, die allen aufrichtigen Menschen widerlich ist. Aug . Roembker. Kein Gesetz wie die GuirLBill sollte angenommen werden. Es würde eine Schmach für die Gesetzgebung unseres Staates fein. Richard Daenell. Wir wollen nicht durch einige wenige Fanatiker beschädigt werden. Raus mit ihnen. Henry Fischer. Sollte die Legislatur eS wagen, die Guirl'Bill anzunehmen, dann sollte daS deutsch-amerikanische Element dar auf sehen, daß Keiner, der für die Bill geftikT-.mt hatte, jemals wieder ein öfsentlicheS Amt erhält. William Seidel. Das ProhibitionS'Ticket erhielt nur wenige Stimmen bei der letzen Wahl und sollte nicht ermuthigt werden, die Bewohner von Jndiana zu beeinträch tigen. Charles Gebhardt. Ist die publikanische Partei zum Schwanzende der Guirl Bill geworden? Ihre Annahme würde dies bedeuten. A. Daugherty, Präsident Teddy Roosevelt Club." Ich erbebe energischen Protest gegen die beabsichtigte Aenderung des Richolson Gesetzes. Neun zehntel aller Bürger von Fort Wayne unterstützen Sie. Die Temperenz-Parteien können nicht 200 Stimmen in Fort Wayne und Allen County controllieren. A. L. Grieben, Geschäftsführer der Jndiana StaatsZeitung. Wir verlangen da? volle Maß un serer konstitutionellen Rechte und nicht deren Verkürzungen. John I. Bauer. Kem Gesetz wie die Guirl Bill sollte angenommen werden, die nur zur Un terdrückung der Bürger sühren würde. Christian Tresielt. von der Firma C. Tresielt & Söhne. Protefiiren Sie gegen die Guirl'Bill oder irgend eine ähnliche Vorlage. ' John Fiffel. Kein Gesetz wie die Guirl'Bill sollte von einer Legislatur angenommen wer den, die für die Rechte der Mehrheit des Volk?S einzutreten vorgiebt. Carl Wehnet Die Guirl-Bill ist ein Stück unver schämtet Gesetzgebung, da unseren gti ten Staat Jndiana nicht verfchimpsiren darf. Dr. W. O. Groß. Die Legislatur darf nicht unsere ga rantirten persönlichen Freiheiten ver kürzen. Mar Stern. Falls die Legislatur ihre Pflicht ge gen die Mehrzahl ihrer Constituenten nachkommt, dann kann sie die Guirl Bill nicht annehmen. H. C. Hormel. Bitte registriren Sie auch meinen Protest gegen die Guirl oder jede ühn liche Bill. ChaZ. Wolff.' Wolfs Bros., Kleidergeschäft. Die persönliche Freiheit geht unS Deutschen über alles und keine Mucker bände soll sie unS verkürzen. B. Ungemach.

Als gesetzliedender Bürger opponire ich einer Gesetzgebung, welche nicht nur anklagt, sondern auch verfolgt. Cd. Eley. Unsere Freiheit wird .zum leeren Wahne, falls die Guirl Vorlage zum Gesetze wird. Geo. I. Stier. Ihrem Bemühen, den fanatischen Angriffen einzelner CrankS" auf die persönliche Frelyelt der Mehrzahl un ferer Bürger. Widerstand entgegenzu fetzen, wünsche ich den beftzn. Erfolg. LouiS Fox. Swarntaidhn Erfahrung als Zel tungSmann in Fort Wayne lehrt mich. daß drei Viertel der Wahlen von Allen Countieö derAbänderung unserer gegen wärtiaen Svirituosenaesebe opvonlren. Führen sie einen energischen Kampf gegen die Wiederbelebung des alten Baxter Gesetzes. Anselm Fuelber, Redacteur. Staatszeitung. ?kü bin erfreut, die deutschen Bür ger von Indianapolis sich gegen die Angriffe auf die persönliche Freiheit er heben zu sehen. Die vorgeschlagene Abänderung des Nicholson Gesetzes ist der Produkt der Kurzsichtigkeit und der Heuchelei, und dieselbe sollte geschlagen werden. V- W. urtman. Sollen wir unS von einer Handvoll Fanatikern und Heuchlern Vorschriften machen und unS knechten laen f mt der mit der Guirl-Bill und allen ähn lichen Maßregeln. Carl R. Kerger.

DaS bestehende NicholsonGesetz ge nügt meiner Ansicht nach, den Handel in Spiritussen völlig zu reguliren, ein verschärsteS Gesetz würde die Sache ijur verschlimmern und mehr Heuchler er ziehen Irgend welche neue Tempe renz.Gesetzgebung sollte verhindert wer den. John Mohr Jr. Nach meiner Ansicht wird der Moral am Besten gedient, wenn keine Aende rung im Getränkegesetz gemacht wird. I. W. Eggeman. Haben wir unsere Vertreter in die Legislatur geschickt, damit dieselben sich von ein Paar Muern am Gängelbande führen lagen solle? Ich denke doch nicht. A. Roggen. Präsident, Turnverein Vorwärts. Sagen Sie den Deutschen von In dianapoliS, daß mit ihnen die Deut schen Fort Wayne's gegen die beabsich tigte Temperenz Gesetzgebung pro testiren. Gust. Schubert. Secretarik'Verein Kreis Stolzenau. Das Deutschthum des Staates ist das Bollwerk gegen das Muckertgum. Aus und drauf gegen die Heuchlerbande. L, Spoenle. Fanatiker scheuen vor keinem Mittel zurück; eS erfordert die Anstrengung des vereinigten Deuschthums, die Guirl Bill aus dem Felde zu schlagen. Gustav Ludwig. Eine Maßregel wie die Guirl'Bill

sollte am Anfange des 20. Jatzrhun dertS in einem civilisirten Lande eine Unmöglichkeit sein. Fritz von Kuedell. Den Muckern geht eS wie dem Teu fel; giebt man ihnen einen Finger, wollen sie die ganze Hand. Man. ent ziehe ihnen den Finger und zeige ihnen vie Faust. John G. Strodel. Sollen wir uns von ein paar Fa natikern und Heuchlern Vorschristen niachen und knechten laffen? Nieder mit der Guirl Bill und allen ähnlichen Maßregeln. Karl R. Kerger. Wem: die Guirl Bill passirt, kann jeder anständige Wirth aus dem Ge schäfte gebracht werden. Nieder mit der infamen und ungerechten Maßre gel. L. I. Keller. Die Guirl Bill ist keine Bierfrage für unS, sondern eine Frage der persönlichen Freiheit; fort damit. LouiS Gauert. Die persönliche Freiheit geht unS Deutschen über alles. und keine Mucker bände soll sie uns verkürzen. B. Ungemach. Befreit den Staat von der Schmach, mit einem Gesetze belastet zu sein, wie das dunkle Mittelalter sie erzeugte. Ed. Pester. Nieder mit der Guirl Bill, sie ist ein Hohn auf die Constitution dieses freien Landes. Charles Tresielt. Nach meiner Ansicht sollte daS Nichol-son-Gesetzt modisizirt anstatt verschärst werden, wir leben im zwanzigsten Jahrhundert und Nicht im Mittelalter. Henry C. Paul, Präsident Old National Bank. Ich Protestire gegen alle MuckerGe setzgebung; fort damit. G. Max Hofmann, Supt. Fort Wayne GaS Co. Wir find hier doch nicht in Rußland, wo einige Wenige das Volk knechten. Wir verlangen baS vollste Maß persön licher Freiheit. Paul E. Wolf. In keinem, andern civilisirten Lande der Welt würden sich 95 Prozent der Bevölkerung von 5 Prozent verbohrter Fanatiler knechten laffen. Carl Wurzel, Präsident, Gesangverein Concordia. Wir Deutsche, wenn einig, sollten im Stande sein, alle Angriffe auf die pe sönliche Freiheit abzuschlagen. Otto Seidel. Wenn eS sich um die Freiheit han delt, für welch: unsere Väter ihr Blut vergoffen, erhebt sich jeder Deutsche, denn diese Freiheit ist von den Muckern bedroht. . Prof. Georg Kilian. Unmäßigheit im Trinken kann durch keine Gesetzgebung aus der Welt ge schafft werden. Dies sagt der gesunde Menschenverstand und die Erfahrung hat es bewlesen. ChaS. A. Hoffmann. Ich bin. wie jeder Deutsche des Staates, entschieden gegen irgend welche Verschärfung des Nicholson Gesetzes. Richard Müller. Wir wollen kein Volk von Heuchlern sein, sondern freie Männer, und sind deshalb gegen all' und jede Temperenz Gesetzgebung. Victor Kalteier. . L a F a y e t t e. Ihr Verband hat meine Zustim mung in Ihrem Protest gegen weitere Temperenzgesetze, die einfach Verfol gung derjenigen, die im Geschäfte sind. bedeutet. . I. I. Schultz, Apotheker. In herzlicher Uebereinstimmung mit den Zwecken Ihrer Massenversamm lung, gegen unnöthige Gesetzgebung zu Protestiren, wünscht Ihnen Erfolg. L. DryfuS, Pref. DryfuS Packing Provision Co.

Bin vollständig Ihrer Ansicht, daß

weitere Temperenz Gesetzgebung vermieden werden muß. Max Puttlizer. Legen Sie auch meinen Protest zu dem der deutschen Bürger von Jndia napollS bezüglich weiterer tbörichter Getränkegesetze. L. Oppenheimer, Präsident der State Bank. Ihre Versammlung wird von mei nen besten Wünschen begleitet und sollte die Gefetzgeber überzeugen, daß eS zwei Seiten der Frage gibt. John Sattler, Präsident der Sattler & SonS Co. LoganSport. . Proteftiren Sie bitte heftigst in unfe rem Namen gegen weitere TemperenzGesetzgebung. Germania Smglng Socuty, 1004 A. M is ha w a k'a. Bitte opponiren Sie der Gesetz gebung mit aller Macht. John I. Schindler. Machen Sie die größten Anstrengungen weitere Temperenzvorlagen zu be. hindern. Simon Ten. Oppontren Sie der Bill, sie ist ungerecht. John A. Herzog. Terre Hau t e. Ich Protest! gegen eine Aenderung der Getränkegesetze durch die Legislatur. N. Filbeck. Ich stimme nicht mit weiterer Tem perenZ'Gesetzgebung seitens der Legislatur überein und Protestire ernstlich gegen dieselbe. N. Filbeck. Ich Protestire ernstlich gegen weitere Gesetzgebung hinsichtlich unserer Temperenzgesetze, 'die in ihrer jetzigen Ver fassung für mich zufriedenstellend sind. H. Helman. Ich Protestire ernstlich gegen weitere Tempe.renZ'Gesetzung und ich unter stütze den Stand, den ihre Vereinigung ergriff. Carl Stähl. V i n c e n n e s. Hoffe eS wird Ihnen gelingen weitere GetiänkeGesetze zu verhindern. Jno N. Bey & Co.. En GroS-Materialwaarenhändler. Ich bin stolz auf den Streitpunkt. den Sie einnehmen und bin gegen die vorgeschlagenen Getränke-Gefetze." E. W. Determann. Direktor des HarmonieVereins. Ich bin von dem gegenwärtigen Getränke Gesetz befriedigt und gegen Amendements. Hy. SchaeferS, Kleidergefchäft. Meine herzliche Gratulation zu Ihrem Unternehmen, . weitere Temperenz'Gesetzgebung zu verhindern. John Zuber, gletschermeister. Zum Besten der gesetzliebenden deut schen Bürger bitten wir Sie fernere Getränke-Gesetze zu verhindern. HarmonieVerein. A. G. Meise, Präs. Jos. ScheeferS, Sekr. ." Wir betrachten weitere Gesetze in der Getränke-Frage für ungünstig. I. L. Ebner. Joe J. Soete, . von der John Ebner Jce Co. Ich schließe mich herzlich der. Oppofi tion gegen weitere Temperenz'Gesetze an. LouiS A. Meyer. Rechtsanwalt. Ich bin gegen weitere Getränke Gesetze. Geo. Fendrich, Chef der Feuerwehr. Ich bin mit Ihnen gegen Erlaß wei terer GetränkeGesetze. H. I. Böckmann, Vice.Präfident der German National Bank. Ich stimme herzlich mit Ihnen gegen weitere Getränke'Gefetze überein. Simon Kixmiller, Backstein-Fabrikant. Wir hoffen, eS wird Ihnen gelingen, weitere GetränkeGesetze zu verhindern. Christian Hoffmann. Miller. Mardi Gras, Florida, der Süden. Spezial Ausflug fär jndiana Tonri ften über die yennsylvania Linien. Zu sehr angenehmer Zeit für eine Reise nach dem Süden kommt der spezielle MittWinter Ausflug für Jndiana Touristen, eine nicht kostspielige Reise für Gesundheit Suchende nach den berühmten Ausflugsorten von Florida und des Südens, einscklieklicb zweier Vergnügungstage der bekannten Mardi ras FeNNchketten zu Nen, Orleans. Ein massiver Pullman Zug verläßt den Jndiana. polis Union Bahnhof am 27. Februar um 7 Uhr Abends über die Pennsylvania Linien. Punkte von Interesse der Route entlang schließen in sich die berühmten Schlachtfelder Lookout Mountain, Chickamauga, Atlanta, Savannah, die Marschroute von Sherman nach dem 3Jie Die Tour umfaßt Ormond, der berühmte Winteraufenthaltsort: St. Augustine mit seinen alterthümlichm spanischen Bastionen ; Pensacola, von Marine Interesse ; Paß Christian, das Newport des Süden, Mobile, Birmingham, Nashville, mit genügend Zeit zur Umschau. Zwei Tage Aufenthalt in New Orleans während des Mardi Gras. Elf Tage in dem sonnigen Süden, entfernt von dem Eis und Schnee des Nordens und der Kostenpunkt einschließlich Pullmans nur $55. Da die Schlafstellen zeitigst , im Vor aus bestellt werden sollten so sprechen Sie bald vor oder schreiben Sie an W. W Richardson, Assistant General Passagier. Agent, Indianapolis, er wird alle Fragen bereitn Migst beantworten.

Im s e l t e n e n A l t e r v o n 107

Jahren ist bei ihrer Tochter in Pentoga. Mich.. Frau Margarethe Downey gestorben wohin sie sich kürzlich von Marinette. Wis., aus zum Besuch begeben" hatte. Sie war im Staat New Iork geboren und kam vor mehr als 60 Jahren nach Wisconsin. Von ihren Kindern sind noch sieben am Leben. Der Dampfer Tacoma" von der Northwestern Steamship Linie ist mit einer vollen Ladung Proviant von Seattle, Wash., nach Ostasien abgefahren; darunter sind 9000 Faß Pökel-Rindfleisch. Man glaubt, daß es für die russische Armee bestimmt ist, da aber die Japaner bereits eine Schiffsladung Proviant abgefangen haben, wird die Fahrt nicht nach Shanghai, sondern direkt nach Wladiwystok gehen. Der Schwesterdampfer Olympia" wird demnächst mit einer ähnlichen Ladung abgehen. Andie Ballade von der Türkenpfeife" erinnert eine farbige Greisin. Amelie Williams von New Fork, die lange vor dem Kriegi eine Sklavin war. Sie ging mit brennender Tabakspfeife zu Bette, schlief ein und setzte ihr Bett in Brand. Bon den Flammen erweckt, griff sie erst nach ihrer Pfeife und dann nach Gesicht und Händen, die mittlerweile schlimm zugerichtet worden waren. Als man sie nach dem Hospital brachte, bestand sie darauf, daß sie ihr Pfeifchen mitnehme. Genau so wie der Invalide, der bei Schilderung semer Schlachten-Erlebnisse sagt: Da griff ich erst nach meiner Pfeife und dann nach meinem Fuß." Das Dairy ü Food Dep a r t e m e n t . des Staates Minnesotal hat die Verfolgung von Verkäufern von Whiskey begonnen, welcher mit der Etikette Vottled in Bond" versehen ist, und wie eine Analyse eraabmehr als 70 Procent Fuselöl enthält. Die Etikette hatte viele Käufer zu dem Glauben veranlaßt, daß der Whiskey von der Regierung garantirt werde, während sie nur so viel garantirt, daß der Whiskey in Bond" (im Ste'uerspeicher) sich befunden hatte. Zwei Personen, welche mit solchem Whiskey handelten, . sind in St. Paul verhaftet und um Geld gestraft, eine ist in Minneapolis verhaftet worden; weitere Verhaftsbefehle sind ergangen. In der Bundeshauptstadt würbe unlängst eine interessante Entscheidung abgegeben. In dem Falle Abraham Wolfe gegen die DistriktsCommissäre des Bundesbezirks Columbia entschied nämlich das Oberbundesgericht, daß Trittsteine auf dem Bürgersteig, wie solche zum Aussteigen. aus Eqmpagen u. s. w. benutzt werden, nicht als Verkehrshindernisse zu betrachten sind. Wolfe, welcher über einen solchen. .Stein gestolpert war und.sich das Bein so verletzt hatte, daß. eine', Amputation nothwendig wur.de, hatte die Distrikts-Commissäre aus Z20.000 Schadenersatz' verklagt. Das Oberbundesgericht hat jetzt die Entscheidung gefällt, daß T'rlttsteine keine Verkehrshindernisse sind, sondern kmzGegentheil den Verkehr fördern. Die einzige Hinrichtung, die jemals im Staate Wisconsin stattgefunden, war diejenige John McCaffrey's, welcher am 21. August 1850 an der Stadtgrenze von Kenosha gehängt wurde, nachdem er der Ermordung seiner Gattin, die er in der grausamsten Weise in einer Cisterne ertränkt hatte, schuldig befunden war. Die Hinrichtung wurde öffentlich, und vor den Augen von dreitausend Personen vollzogen. Im folgenden Jahre wurde die Todesstrafe durch ein von der Legislatur angenommenes Gesetz abaeschafft. Dieser Tage wurden dem Sheriff John H. Vietch von Kenosha County die HandfeIeln, welche der genannte Delinquent bei der Hinrichtung getragen hatte, zum Geschenk gemacht. Sie werden als eine Kuriosität, das heißt, als Andenken an die einzige Hinrichtung, die jemals in Wisconsin stattgefunden, aufbewahrt werden. Ein Fall rührender Sohneslicbe wird aus Pittsburg berichtet: Samuel McClain, ein 63 Jahre alter Veteran vom Bürgerkrieg, ersuchte in der Polizeiwache den Sergeanten um ein Nachtlager. Am Abend vorber erschien er mit seiner 84 Jahre alten Mutter, welche sehr schwach ist, und erhielt auf sein Ersuchen mit ihr ein Nachtquartier. Er erklärte, daß er und seine Mutter von einem Bruder, bei btm sie gewohnt, aus dem Hause gejagt worden seien. Die bejahrte Mutter wurde der Matrone übergeben und ihr Sohn erhielt einen Platz bei den anderen Schlafgästen angewiesen. Eine Nichte von McClain wurde dann durch die Polizei von der Sache in Kenntniß setzt und dieselbe nahm Frau McClain nach ihrer Wohnung und ertheilte McClain den Rath, sich in die Soldatenheimath zu Dayton, O., aufnehmen zu lassen. Am nächsten Abend kehrte jedoch McClain nach der Polizeiwache zurück und erhielt auf sein Ersuchen wieder ein Nachtlager. Als er gefragt wurde, warum er den Rath seiner Nichte nickt befolge, sagte er, daß er kein Geld habe und auch nicht von seiner Mutter getrennt sein möchte,' bei der er während seines ganzen Lebens gewohnt habe. Da Mutter und Sohn schon hoch in den Jahren sind, befürchtet der letztere, daß er bei einer Trenneng seine Mutter vielleicht niemals wieder sehen würde. McClain ist ein alter Junggeselle.

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