Indiana Tribüne, Volume 28, Number 129, Indianapolis, Marion County, 23 January 1905 — Page 2

Jndlana Tribüne, 23. Januar 1905

THE VICTOR Ecke Noble und St. Clair Str.

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Kleine IndustrZesklavrn. Ctreiflichter auf die Kinderarbeit in im serem Lande. Manche trübe Bilder. 2 Millionen oder mehr Arbeitskin der im Alter von 10 bis 15 Jahren! Ihre Arbeit in Fabriken, Kohlengruben u. f. w. KinderauSbentung nimmt beständig zu. Wer trägt die Schuld? Vor einigen Monaten ist eine besondere nationale Vereinigung behufs Untersuchung der Kinderarbeit und möglichster Abstellung ihrer Uebel in's Leben getreten. Was oieses National Child Labor Committee", welchem Personen aller Parteien und Gesellschaftsschichten angehören, bereits festgestellt hat, zeigt, wie sehr eine solche Organisation an der Zeit war, und daß trotz aller einschlägigen Gesetze die Mißstände der Kinderarbeit sich bei uns im Ganzen nicht nur nicht vermindert, sondern beständig, vermehrt haben. Die Erhebungen fanden zunächst im Anschluß an die amtlichen statistischen Zusammenstellungen statt. Schon drr Bundes - Census von 1900 vor über vier Jahren sprach von 1,752,187 Kindern unter 16 Jahren in unserem Lande, welche in lohnbringenden Beschäftigungen thätig seien. Zu diesen Zahlen aber gelangten die Census - Angestellten nur durch direkte Nachfragen bei den betreffenden Arbeitgebern, welche geschäftlich daran interesstrt waren, zu niedrige Angaben oder Schätzungen zu machen, namentlich was das genaue Alter der Arbeitskinder anbelangt. Beamte und andere Autoritäten in dieser Frage geben zu, daß die thatsächliche Anzahl der industriell beschäftigten Kinder schon damals viel größer war! Aber selbst die Census - Zahlen ergaben im Einzelnen schon beklagenswerth: Verhältnisse. Dieser Statistik zufolge waren in den Industrien der Ver. Staaten insgesammt 29,285,922 Personen beschäftigt, darunter 6 Prozent Kinder. In landwirthschastlichcn Verrichtungen waren 10.438,219 Personen thätig, darunter mehr als 10 Prozent Kinder (ein Arbeitsgebiet, welches körperlich zwar weniger sch'ädlich ist, als das in Fabriken oder Kohlengruben, aber zum Theile bedenklicher ist, als Viele wissen!). In sögenannten professionellen Diensten waren 1,264,737 Personen beschäftigt, darunter etwa ein Viertelpro.ent Kinder; im häuslichen und persönlichen Dienst 5,691,176 Personen, darunter beinahe 5 Prozent Kinder; im Handel und Transportwesen 4,778,233, darunter mehr als 2y2 Prozent Kinder; in Fabrik- und mechanischen Industrien und im Bergbau 7,112,987 Personen, darunter beinahe 285,000 obtx etwa 4 Prozent Knaben und Mädchen zwischen zehn und fünfzehn Jahren. Und derselben Statistik zufolge bildeten die, für Lohn arbeitenden Knaben 26 Prozent, und die betreffenden Mädchen über 10 Prozent der Gesammtzahl auf dieser Altersstufe in den Ver. Staaten! Im Einzelnen lagen die Dinge theilweise noch viel schlimmer. Den höchsten Prozentsatz arbeitender Knaben wies der südliche centrale Theil des Landes auf, wo nahezu 43 Prozent aller Jungen zwischen 10 und 15 Jahren in verschiedenen industriellen Verrichtungen arbeiten mußten; Alabama ergab sogar 59 Prozent arbeitender Knaben. Die südliche atlantische Gegend zeigte isy2 Prozent arbeitender Mädchen derselben Altersstufen, und in Süd - Carolina waren es gar 38.3 Prozent. Es sind bei alledem nur die ständig arbeitenden Kinder in Betracht gezogen. Ziehenwir nun einen Vergleich mit früheren offiziellen Angaben. Es ist amtlich anerkannt, daß die einschlägigen Census - Ziffern vom Jahre 1890 ganz besonders ungenau sind. Gehen wir also auf die betreffenden Angaben vom Jahre 1880 zurück. Der damalige Census gab die Zahl der Arbeitskinder zwischen 10 und 15 Iahren auf 1,118.356 an. Darnach würde sich eine Zunahme um über 50 Prozent in zwanzig Jahren, oder um 2y2 Prozent pro Jahr, ergeben. Nimmt man sodann die erwähnten CensusZahlen von 1900 und fügt dazu die entsprechende Zunahme für weitere vier Jahre, so gelangt man für die Gegenwart bereits auf die Zahl von 1,876,542 Arbeitskindern. Aber diese Ziffer wird auch von den konservativsten Beurtheilern aus dem obengenannten Grunde, sowie angesichts des gewaltigen Wachsthums unserer Industrien in den letzten zwanzig Iahren und besonders in den letzten 'zehn Jahren, noch als viel zu niedrig angesehen! Nach der bescheidensten Schatzung dieser Beurtheiler giebt es derzeit rund 2 Millionen reguläre Arbeitskinder zwischen 10 und 15 Iahren In den Ver. Staaten. Das sind ungefähr 6 Prozent, der gesammten Arbeitsbevölkerung des Landes und ungefähr 20 Prozent sämmtlicher Kinder der genannten Altersstufen in den Ver. Staaten! Und es wird allseits zugestanden, daß die Zahl dieser Kinder noch beständig weitermachst, unbeschadet aller Schutzgesetze oder, Einschränkungsmaßnahmen. Diese Kinder müssen für sich selbst, und zum großen Theil auch für Angehörige das tägliche Brot verdienen, sei es, daß sie in den Kohlengruben Pennsylvaniens sich unter schweren

Lasten beugen, sei es, daß sie in den todbringenden Glasfabriken New 5ter seys eine jammervolle Existenz fristen, sei es, daß sie in den BaumwoUfabriken des Südens sich lange Arbeitsstunden abschinden unter Umständen,

unter denen sogar manche starke Männer zusammenbrechen würden, oder . auch in den dampfenden Schwitzbu- j den" New Aorks und anderer großer , ri"L. r?jt cla i'-.z cnjci t ' oiauic vl lies in uic iiacgi hinein plagen, u. s. w. In vielen Fällen bedeutet ihre Arbeit körperliche oder geistige Verkrüppelung, oder auch Beides, Vorenthaltung selbst der einfachsten Schulbildung, und Umgang mit vielen unwissenden und moralisch tiefstehenden Gefährten. Was für Bürger, was für Hausfrauen sollen aus solchen Kindern werden? Die Leiden der Arbeitskinderwelt hallen für jeden fühlenden Menschen wie ein schriller Mißton in alle Loblieber auf unsere industriellen Fortschritte, deren Werth gewiß als sehr fragwürdig bezeichnet werden muß, wenn sie auf. Kosten der kommenden Generation erfolgen sollen! Eine Organisation, welche speziell diesem LeidWesen entgegentreten will, hat sich damit eine überaus wichtige Aufgabe gestellt und verdient die allseitigste Unterstützung um so mehr, als die Aufgabe eine recht schwierige ist. Es sind verschiedene Ursachen, we!che die Kinder auch bei uns mehr und mehr in das industrielle Arbeitsfeld gedrängt habe.n. Außer dem geschäftlichen Interesse von Unternehmern an billiger und williger Arbeit kommt häufig auch das Interesse der Eltern solcher Kinder stark zur Geltung! Das ist ein schwerer Vorwurf; aber Dr. Samuel Lindsay, der Sekretär und thatsächliche Leiter jenes Comites, welcher als Kenner des Kinderarbeits - Problems in unserem Lande vielleicht vonKeinem übertroffen wird, erhebt diesen Vorwurf in gewichtigen Worten. Sehr häufig natürlich ist es nur die Nothlage der Eltern selbst, welche diese zwingt, die industrielle Mitarbeit ihrer Kinder schon früh in Anspruch zu nehmen. Andererseits giebt es aber auch gewisse Elemente, welche noch so tief stehen, daß sie es für selbstverständlich halten, daß ihre Kinder sie theilweise oder ganz ernähren müssen. Manche Einwandererklassen, namentlich aus slavischen Ländern, wissen das kaum anders, und nicht wenige der betreffenden Eltern sollen ein System daraus machen, im Alter von 35 Iahren .alle eigene Arbeit einzustellen, um fortan nur noch sozusagen als Pensionäre ihrer Kinder zu leben, für welche sie sich ja denken sie lange genug geplagt und gesorgt haben! Andere halten es wenigstens für einen vortrefflichen wirtschaftlichen Gedanken, so viele Kinder, wie möglich, und von so früh auf, wie möglich, mit in das industrielle Joch zu spannen; ja sie wollen überhaupt selber nur unter der Bedingung Arbeit annehmen, daß sogleich auch ihre verwendbaren Kinder mit eingestellt werden. Und sie machen sich nichts daraus, den Arbeitgebern falsche Angaben über das Alter der Kinder zu machen.- Letzteres bestimmt zu ermitteln, ist oft äußerst schwer. Indeß würde man sehr irren, wollte man solche Verhältnisse blos in gewissen eingewanderten Elementen suchen. In einem Theil unseres Südens, wo es wenig oder gar keine direkten Einwanderer in der Industriebevölkerung giebt, steht es damit um kein Haar besser. Unter den Kindern in den Baumwollfabriken von Nordund Süd - Carolina giebt es gar keine von ausländischer Geburt; aber gerade hier kommt es sehr häufig vor, daß die Väter nicht arbeiten wollen, wenn ihre Kinder nicht zugleick mit ihnen beschäftigt werden. Dies bezeugt namentlich A. I. McKelway, einer der Hilfssekretäre von Dr. Lindsay, bekannter Zeitungsmann und eine der bestunterrichteten Personen in Arbeiterangelegenheiten unseres Südens. In vielen Fallen auch arbeiten die Kinder unter dem Deckmantel der M u t t e r; d. h. sie werden mit der Mutter eingestellt, diese arbeitet für Stücklohn, und Alles, was die Kinder leisten, wird einfach der Mutter gutgeschrieben, so daß die Ersteren überhaupt nicht .auf den Lohnlisten erscheinen. Auch dies gehört "zu den Schwierigkeiten bei der Feststellung der thatsächlichen Zahl der industriell beschäftigten Kinder. Beiläufig bemerkt, sind unter den Arbeits lindern in unseren südlichen BaumwoUfabriken nur sehr wenige farbige. Nord- und Süd - Carolina, Virginien und Alabama haben Staatsgesetze, welche die industrielle Veschäftigung von Kindern unter zwölf Jahren vollständig verbieten; aber nach dem Gesagten läßt sich denken, wie es mit der Durchführung dieserGesetze bestellt ist! Edgar G. Murphy von Alabama schätzt di; Zahl der südlichen Arbeitskinder unter 12 Jahren allein auf 10,000 und die unter 14 Jahren auf 32,000. -Sehr schlimm steht es u. A. auch mit der Kinderarbeit in Pennsylvanien, sowohl in Kohlengruben wie anderswo. Schon nach dem Census von 1900 wies Pennsylvanien beinahe 85.000 Arbeitsknaben im Alter von 10 bis 15 Jahren auf (unter einer Gesammtzahl von etwas über 375, 000 Knaben dieser Altersstufe), und einer der pennsylvanischen Fabrik-

inspektoren sagte, die Angaben seien um 30 Prozent zu niedrig gemacht worden! Seitdem aber ist die Zahl ohne Zweifel noch beträchtlich gestiegen. In gar manchen Kohlengruben dieses Staates fand man Knaben von 12, 13 und 14 Jahren tief imSchooße der Erde arbeiten, und Knaben von 10 und 11 Jahren fand man in d' Pochwerken beschäftigt. Eine Kohlengrube, die 1000 Leute beschäftigt, verlangt im Allgemeinen 50 bis 100 Jungen und in manchen Fällen bedeutend mehr. Volle 30 Prozent der Knaben in der pennsylvanischen Grubenindustrie , sind, nach verläßlicher Schätzung, unter dem staatsgesetzlich gestatteten Alter. Darüber können besonders auch Schulbehörden viele erbauliche Auskunft geben. In den Pochwerken derHartkohlenregion allein arbeiten regelmäßig etwa 2400 Knaben unter 12, und an und in denGruben 6400 unter 14 Jahren. Aber nicht nur von den Arbeitgebern, sondern auch von den Eltern und von den Kindern 'selbst, erhält man darüber meistens falsche Angaben. Die Arbeit in den Pochwerken ist anerkanntermaßen sehr ungesund und hat besonders mit den zahlreichen Lungenkrankheiten in dieser Arbeitsbevölkerung viel zu thun. Unter den Pochwerke - Jungen von 8 oder 10 Jahren ist das Cigarettenrauchen fast allgemein verbreitet; in einem Grubenstädtchen, das weniger als 500 Knaben enthält, wurden in einem Monat 12,000 Cigaretten verkauft! Und bei den vielen geselligen Veranstaltungen in dieser Umgebung leidet die Sittlichkeit schwer. Durchschnittlich ist die Arbeitszeit der Kinder in Pennsylvanien etwa 10 Stunden den Tag, und 60 Stunden die Woche. Zehn Stunden den Tag arbeiten auch die Fabrikkinder im Staat New Jersey, und in vielen anderen Gegenden, auch im mittleren Westen, ist es ungefähr ebenso. Es ist selbst in den bestausgestatteten Seidenfabriken ein trauriger Anblick, 30 bis 40 kleine Mädchen, offenbar im Alter von 10 bis 13 Jahren, zehn oder mehr Stunden jeden 'Geschäftstag arbeiten zu sehen. Der durchschnittliche Lohn, den sie verdienen, beträgt $2.50 die Woche. In einem Fabrikstädtchen in der pennsylvanischen Schieferregion übrigens fand man unter 125 Angestellten 15 Kinder, die von 6 Uhr Morgens bis 0 Uhr Abends, mit nur einer halben Stunde Mittagspause und einer halben Stunde für das Abendbrod, arbeiten mußten, in flagrantester Uebertretung des Staatsgesetzes! Und solche Beispiele giebt es noch gar manche. Es wurde Eingangs dieser Ausführungen auch der landwirthschaftlichen Kinderarbeit gedacht. Wer etwa glaubt, dieselbe sei immer harmlos, der lese folgende Mittheilung des, in pennsylvanischer und New Jerseyer Arbeitsverhältnisse besonders gut eingeweihten Rev. Owen R. Lovejoy, ebfalls einer der Hilfssekretäre von Dr. Lindsay: Das pennsylvanische WyomingThal ist eines der Centren für den Gemüsebau geworden, und auf den Gemüsefarmen wird eine Masse kleiner Mädchen im Alter von 8 bis 12 Jahren beschäftigt, mit langen Arbeitsstunden. Diese Mädchen kommen von kleinen Grubenarbeiter-Dör-fern und müssen in vielen Fällen schon um halb 6 Uhr Morgens von ihrem Heim weg, nach welchem sie erst beim Einbruch der Dunkelheit zurückkehren, durch Stätten, welche für unbegleitete kleine, Mädchen sehr bedenklich sind. Schon verschiedene Fälle moralischen Verderbens aus dieser Ursache sind bekannt geworden, und erst neuerdings schwebt ein Prozeßfall dieser Art gegen einen Handelsmann." Ob Kinder für ihre Eltern, oder wenigstens mit ihnen, in ländlichen Verrichtungen arbeiten, oder ob sie ausgemiethet und fern vom Elternheim beschäftigt werden, das macht eben einen bedeutenden Unterschied, und Letzteres umfaßt einen großen Theil der ländlichen Kinderarbeit! Selbst im günstigsten Fall aber ist eine solche Arbeit, wenn sie die Erziehungsgelegenheiten verkümmert, nur beklagenswerth. 'Während in den Kreisen unserer Wohlhabenden sich immer mehr das Streben zeigt, die Erziehungsperiode zu verlängern, und der durchschnittliche Amerikaner aus guistehender Familie 26 bis 23 Jahre alt ist, wenn er zu geschäftlicher Arbeit, selbst in längst - ausgesuchtem Berufe, in die Welt hinaus tritt, werden die Kinder der Arbeitsbevölkerung in zarterem Alter und in größerer Zahl industriell nutzbar gemacht, als je zuvor! Die erwähnte nationale Verein!gung hat ein Riesenwerk vor sich. Sie arbeitet darauf hin, daß die Arbeit aller Kinder unter 14 Jahren, wenn sie die Landessprache nicht lesen und schreiben können, verböten werde, ebenso die Nachtarbeit für alle Mäd chen unter 16 bis 18 Jahren, und daß die Nachtarbeit sämmtlicher Kinder unter 16 Jahren bedeutend eingeschränkt werde, vor Allem aber, daß die schon bestehenden einschlägigen Gesetze gründlich durchgeführt werden! Und für die Verfolgung dieses gewiß maßvollen Programms rechnet sie auf die Mitwirkung aller anderen Verei nigüngen, die sich mit socialen Fragen beschäftigen.

Täglicher Markkberlch

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Oürfte Oeraucherte vrarwurfi 8jc, Frankfurter 7jc; Bologna in Därme 6c, in 5C'i$6&c. Schmalz tn erceS -1. Qual. 9c; 2. Qualität 8&c; 3. Qualität 6c Outter, Qitx nv Ocffctgfi Händler bezahlen folgende Preise: Butter Courtr?, 14c, Creomerh 30 , elgi3 c eier 24c per Dutzend. Hühner Se, Hähne S. TurkevS 10 14c äse. EngroS - Verkaufspreise SfcpttUuvchweizerköfe 30c per Pfund einhewüfcht. vchweizerkäfe 17e, Wisconsin Cren - CZt 13, New York CheddarS, ISje, einheimi, scher Limburger 13 14e. Lrick 13 14c.; roeerus. Jndianap,liS Kaffee-Preise: Gersöhnl. bis guter 10-12c: prtsu bis wählt 14 16c ; Fancy 82j 83c, Sold,, Dellow 13 bis 22c, Java 23-32e. JnPacketm: rwfa 513.75, Lwn 513.76, Jersey 513.75, Caracas 513.25, DiUworth'S 512.60, Dutch Java Blend N6.60,NailPouch 512.25, SstU Blended Java 512.60. Zucker DominoeS 8.70c; StÜSzuck710 pulverifirter 6.60e; 5XXX Pulverisirter 6.65c, feiner granulirter 6.35c; CubeS 6.75c; Ce fectisnerS' A 6 16c; Ridgewood 8 5.85c; Phö. na 6.75c; Empire 6.70c; Ideal extra Golden S 6.65c; Windsor Srtra 5 6.00t. Ridgewood C 6.ö5c ; gelber C S. 45e ; 5 ber 6.15. - Getrocknete Früchte Aepfel, an der So, e getrocknet, 6c ; Johannesbeeren 7c bis 7c; Citron 13e bis 14e; Rosinen, 2 Crown, per Pfund, 7c, 3 Crown 7 je, 4 Crown 7ic faa menfreie ,biS 9c, California MuScatel 7c ; Sultan 7jc, importirte Sultan 11c bis 14c California Aprikosen 8c bis 12c. PickleS 2400 im Faß 510; ISOO im Fsß SS; 1200 im Halbfaß 56.00; 600 im Faß 55.60. Syrup Standard Ccrn 23c bis 25c; gewühlter 27c bis 32c; Sorghum 28c bis L3c; New Orleans MolaffeS 18e bis 26c; gewShl ter 30c biS 33c. (gemachte Früchte BlackberrieS 3 Pfd., 51.10c PeacheS Standard, 3 Pfd., 52 2.26; condS 3 Pfund 51.60-51.66; PU PeacheS, 51.40 51.60; AnsnaS, Standerd,2 Pfd., 51.66-51.V9; SeumdS. 2 Pfund, 51.25 51.45; grüne Bohnen, 3 Pfund Knen, ahama Ananas 51.9052.25-, Gesiebte Erbsen, 51.20-51.75, frühe Ju-i LZ Cents, Narrow 90c, ngeweichte 66c Tomatoeö, 3 Pfund, 51.10-51.15, Zucker, Korn 90c 51.25, felbutter, per Dutzend, 3 Pfund. 51. Rüffe-Brazil nm 9c bis 10c; MertS 12 , Mandeln 14; eichschalige Nandel 15c; Jordan Mandeln 16c; PeanutS 6c biS 5ft geröstete 7e biS8c; Englische Walnüsse Essig Nal, (40 Er. Test), Faß, 9 11c p, Gallone. Octttl. Weizen Ro. 2 rother 51.21 aus Sein, sen, 51.19 von Wühlen; Ro. 3 rother 51.14 Januar 51.21; kgenweize 51.20. Korn (neues) Ro. 1 weiß 44 je ; Ro. 2 weiß 44c; Ro 3 weiß 44c; Ro. 4 eiß. 42c; Ro. 2 weiß gemischt 44c Z Ro. S weiß gemischt 44c ; Ro. 4 weiß finnisch 42c; Ro 2 gelb 44 je; Ro. 8 gelb 44 z Ro. 4 gelb 42jc; Ro. 2 gemischt 44c; Ro. 3 gemischt 44c; Ro. 4 gemischt 42e; Kolben 46c. Haser Ro. 2 weißer 32jc; Ro. 8 wrir 82c; Ro. 2 Gemischter 31 je; Ro. 8 cemischte, 31c Heu Ro. 1 inothy 510.25; Ro. 2. 59.00. Ooo Gaatnciatxt Timothy Verkaufspreise : 510 00 11 00. Kke Ankaufspreise: 510.00-511.00i Welschkorn LerkaufSvreise: je nach der Qualität, 45 biS 60c. Hafer geschält 44 46c; w den ehr 53.00-59.60 per Tonne. Neuer 32 35e. Stroh Preise, je nach dem Grd. t len. 55.60-56.60. Cftnmtra. Indianapolis Detail LerkaufLpreije? Nammuth Klee 56.6057.00. Rother 53.00-56.75. Msile $7.25 $8.00. -Alfalfa 580-59.00. Weißer 59.60510.25. eancv Timothv Z1.85 $1.90. ewählter SI 80-S1.L5. Prima $1.75-51.80-Fancy Kentucky Blaugraß $1.4051.60 Extra reineS in Chaf 50c 60c. Orchard Grsß tzl.46 $1.60. Red Top in Chaf 65c $1.25. Weißer Iowa Samen Hafer 60c 60e. Weißer Illinois 5c 65c. . Eämen öorn weiß und gelb 51.10 $1.55. SCrnbtt Zuckerrohr Samen $1 1.25. i Ensilage Corn 90c $1.10. Frühjahr Oerfte 90c $1.10 Ocilca. Don lüHrscite (alle Größen)..., $7.60 Rauchlose Lump. ............ ...... ...... 5. CO Rauchlose LdoveleS 6.C0 Rauchlose föie Run 4.C0 6,75 BloßKurg........... MM.M...M....M..a 5.50 J-Sson DJto... 6.03 Oinifreve........ 4.&0 Kanwh! ................................. ...... 4.60 Raymond City.......... ...................... 4&0 PitiwitQrfi.............l.............M..MM... 4.63 Hockinz S3AHtty....... ....................... 4.23 Luöriz M..M 4.25 Brasil Olock. 4.25 valn Co. Lump . 4.C3 Saline Co. Rut 3.60 Creeneund vullissn Co. (Lump u. Rut) 3,10 Slack Jackson, PittZburg.W. Birg., je 2.7 , 3ten ...... . 2.23 Cormellloille 5ote....... .................. 6,co Erntn Coke, rer 25 Bufhel ................ 6.00 Klumpen Coke 1 Ic per Bufhel, 52.75 per 25 Oushel ; ZerRrinerter Cek 12c per Cufhe ' oder 53.00 der 25 OushÄ.