Indiana Tribüne, Volume 28, Number 128, Indianapolis, Marion County, 21 January 1905 — Page 4

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Judlauä Tribüne, 2l Januar 1903.

Jndiana Tribüne. Hnaslztgtie von dn Sutenderg $. Indianapolis, Ind. Lnry O. Thudium .... yrSfldeut.

VeschSftSlocal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 26. hrtered at the Pott Office ot Indianapolis econd dsi matter. Deutsche Heraus!!

Die unverschämtesten Forderungen für Temperenz'GeseKgebung liege der Legislatur vor. Gesetzgebung, deren Spitze direkt gegen das Deutschameri kanerthum gerichtet ist, deren Annahme eine Schmach für das deutsche Element im Staate sein würde. Der Deutschamerikaner ist geduldig, aber zu warten bis die Geißel der Tem perenzler auf unsere Rücken schärfer medersauft, wäre Feigheit. Der Vorstand deZ Verbandes Deutscher Vereine hat sich entschlossen im Namen der deutschen Bürger Protest, markigen Protest gegen die beabsichtigte Verg waltigung ihrer Bürger.Privilegien zu erheben. Er hat eine Versammlung einberufen, um diesemProtest wuchtigen Ausdruck zu geben. Die Versammlung sin d e t Montag den 23. d. M. i m großen Saale des Deut schen HauseZ statt. ES muß eine Massenversammlung von überwältigender Größe sein. Jeder der für liberale Prinzipien eintritt, dem seine Bürgerfreiheiten theuer sind, muß anwes e n d s e i n. Wie dröhnender Donner muß den knieschwachen Gesexgebern der Ruf in die Ohren schallen, daß Heuchlezthum und Fanatismus nicht über die Lebensweise guter und gesetzliebender Bürger die Knute schwingen darf. Der Massen'Versammlung am Mon tag darf nicht mit Lauheit sondern mit Enthusiasmus entgegengesehen werden, denn sie gilt keinen Privat-Jntereffen, sondern der Verfechtung deZ Gemein wohlS. Gesetzgebung wie sie nur dem wahn sinnigen Gehirn fanatischer Temperenz ler entspringen kann, liegt den gesetzgebenden Körperschasten zur Annahme vor. . Sie bedeutet nicht nur eine Knech' tung des lieberalen Elements, sondern eine direkte Beschimpfung und Nicht achtung deZ großen Deutschamerikaner ijumS des Staates Jndiana. Die Augen der liberalen Bürger anderer Staaten sind auf unZ gerichtet. Wir bedecken uns mit Schande, wir verdienen den Vorwurf bürgerlicher Feigheit, wenn wir den Wenigen gestatten den Vielen Beschränkungen ihrer Rechte aufzuerlegen. Im ganzen Staate besitzen die Pro hibitionisten bedeutend weniger Stim men als wie es Deutsche in .Jndiana poliS giebt. Von der gesammten im Staate bei der letzten Wahl abgegebe nen Stimmenzahl von 6.83,987 wur. ' den nur 23,896 Stimmen, also ein verschwindend kleiner Bruchiheil für den ProhibitionZ'Eandidaten abgegeben. Soll sich der Deutsch Amerikaner von dieser Minderheit Gesetze vor schreiben lagen ? Wollen win den Finsterlingen ge statten unser Vereinsleben zu reguli ren ? Soll die ZeitI wiederkommen, in denen unsere Verein- und Familienfeste polizeilicher Aufsicht unterworfen wird? Dürfen wir gestatten, daß unsere harmlose Lebensfreude durch Gesetze als unmoralisch ftigmatistrt wird? Nein! und tausendmal Nein! muß die An'vort eines jeden liberal gefinnten Bürgers sein.

Vernichtend in seiner Gewalt muß . der Protest sein, dem das Deutschthum in der Massen-Versammlung am Montag Abend im Deutschen Hause Stimme giebt. Und wer aus Lauheit oder Bequem lichkeit zu faul ist, dem Rufe zur Proteft Versammlung Folge zu leisten, dem mögen die Worte des deutschen Freiheitskämpfers beschämend in die (Ihren gellen: Pfui über Dich Buben hinter dem Ofen Unter den Schranzen, unter den Zofen, Bist doch ein ehrlos erb2rmlicheWicht, Ein deutsches Mädchen küßt Dich nicht, Ein deutscher Wein erquickt Dich nicht Und deutsche Lieder klingen Dir nicht. Entrüstung übermannt jeden liberal gesinnten Bürger, wenn er darüber

nachdenkt, daß diese Finsterlinge es wagen, Bürger zu drangsaliren, die ihr Gut und Blut für die Union eingesetzt haben und den Deutschamerikanern, welche so hervorragend thätig waren, den Staat Jndiana aufbauen zu hel fen, Vorschristen über ihre Lebensweise zu machen. Laßt uns die Herausforderung der Mucker aufnehmen. Gerade jetzt ist Zeit gekommen, um den Kampf für unsere Rechte zu kämpfen. Sammelt Euch, Ihr liberal gesinnten Bürger, füllt am Montag Abend die Räume des Deutschen HauseS bis zum letzten Winkel und protestirt gegen die Vergewaltigung Eurer Freiheit.

Die Ausstoßung des Kohlengrä berS Randall aus dem Verbände der Kohlengräber geschah in der Hitze deS Augenblicks und Herr Mitchell wird der letzte sein, der sie billigt. Eine Anschul digung in Versammlung von Genossen mag ehrlich gemeint und doch falsch sein. Wenn letzteres der Fall ist, kann man mit leichter Mühe den Erweis erbringen. Der Präcedenzfall Randall wird üble Folgen haben, denn Niemand wird eS wagen, den Präfidenten einer Gewerkschaft der Unred lichkeit angesichts der handgreiflichsten Beweise zu beschuldigen, wenn er nicht von der Majorität gedeckt ist. Die Beleidigung Mitchell'S war beklagenswerth, aber sie sollte doch nicht summarischer wie in Monarchien eine Majestätsbeleidigung geahndet werden. Das Rausfchmelßen ist eine leichte Sache, etablirt aber durchaus nicht das Recht. Ueber die Temperenzbewegung schreibt ein St. Louiser Blatt : Nachdem sie sich längere Zeit verhältnißmäßig ruhig verhalten haben, rühren sich von Neuem die Temperenzor ganisationen in verschiedenen Staaten augenscheinlich zu erneutem aggressiven Vorgehen. Die weite Ausdehnung ihrer Bewegung läßt deutlich genug erkennen, daß sie noch einem einheitlichen Plan handeln. Da sie mit ihren Prohibitionöbestrebungen für ganze Staaten bisher nur vorübergehende Erfolge errungen haben und wegen der fchlim men Folgen ihrer Agitation damit beim großen Publikum ziemlich stark in Mißcredit gekommen sind, versuchen sie eö nun wieder mit Local Option, d. h. mit Prohibition in kleineren Distrikten. In verschiedenen Staaten haben sie bereits einen Anfturm auf die Legilaturen begonnen und beweisen damit, daß sie, wie die alten Bourbonen nichts gelernt, und nichts vergessen haben." In New Z)ork wollen sie die LegiSlalatur veranlassen, in den Großstädten, zumal in der Millionenstadt am Hudson, Local Option" nach WardS einzuführen. Das Gleiche versuchen sie in Pennsylvanien, in unserem Nachbarstaate Illinois, und auch in xnserer Staatslegislatur haben sie bereits die Einreichung einer Vorlage veranlaßt, nach welcher kleinere Distrikte als Eoun tieZ und ganze Städte über Local Option" abstimmen dürfen. In St. LouiS sollen nach den Forderungen der Temperenzorganisationen die einzelnen WardS das Recht haben, über Local Option" abzustimmen, wenn 10 Pro. cent der dort wohnenden Stimmgeber es fordern. Man begegnet auch dieses Mal wieder der üblichen,- schwer verständlichen Begriffsverwirrung. Jenen unprakti schen Leuten scheint eS nach wie vor unmöglich zu sein, zu unterscheiden zwischen guten Wirthschaften, die als Er holungS- und ErsrifchungSlokale dem größeren Theile des Publikums, zumal der arbeitenden Bevölkerung, ein Be dürfniß sind, und schlechten, die durch unordentlichen Betrieb zum Gemeinschaden werden. Sie können eS nicht einsehen, daß die guten und ordentlich betrieben? Wirthschästen in keiner Weise belästigt werden, die schlechten und unordentlichen aber, in denen stch verdächtiges Gestn del umhertreibt, überhaupt nicht geduldet werden sollten. Wenn sie ihre Feindschaft nur auf die letzteren Lokale beschränkten, wür den sie nicht nur die Zustimmung aller rechtschaffenen Bürger, sondern auch die der Besitzer guter und ordentlich geführter Wirthschaften haben Mit ihrer Feindschaft gegen alle Wirthschaf ten ohne Unterschied aber werden vie Temperenz-Organisationen auch fünf tighin keinen dauernden Erfolg haben. Von Zuständen, wie sie in allen Pro hibitionsftaaten sich fahrungSgemäß entwickeln und die noch jedesmal unbe rechenbaren Schaden angerichtet haben. will nach wie vor kein vernünftiger Mensch etwas wiffm.

Sinter verschlössen en Tküren. Mit der heutigen Nummer beginnen wir an anderer Stelle obigen Roman von Paul d'Aigremont. Derselbe bietet eine außerordentlich interessante Lektüre. Der Inhalt ist kurz folgender: In ihrem Schlafgemach wird die Marquise v. PlessiS St. Luc ermordet aufgefunden und eS unterliegt für die handelnden Personen keinem Zweifel, daß ihr Schwager, Graf Gratien, welchem sie ihre Zustimmung zu einer führenden Stellung im Geschäft ihres Vaters, des Großindustrie!len Lemarchand, versagte, der Urheber ist, doch kann dieser sein Alibi absolut nachweisen. Der Mörder, das steht ebenfalls fest, kann, da alle Thüren verschlossen waren, nur durch einen unterirdischen Gang in das Schlafgemach gedrungen sein, aber der Gang bleibt vorlausig unauffindbar. Im Verlauf einer merkwürdig geschickt ausgebauten, an schaurig packenden und liebenswürdig versöhnenden Episoden reichen Handlung, gelingt eS endlich der Tochter der Ermordeten, den Beweis zu führelk, daß ihre frühere Erzieherin und spätere Stiefmutter, eine durchaus edle und reine Persönlichkeit, die aber der hypnotischen Suggestion zugänglich ist, unter dem hypnotischen Befehl des Grafen Gratien ahnungslos die That vollführt. Der Urheber, der eigentliche Mörder, füllt im Duell, fein unschuldiges Opfer aber wird in ihrem Glück nicht gestört, da die muthige Stieftochter und ihr Großvater das Geheimniß in ihrer Brust verschließen.

Ans der Legislatur. Die von Senator Roemler eingereichte Vorlage, die die Errichtung eines Prügelpfahls für Weiberprügler fordert, wurde gestern mit 31 gegen 14 Stimmen vom Senate verworfen. Aus der Unmasse von den eingegangenen sogenannten Automobile Bills" wurde .die Erumpacker'sche von dem Senats'Eomite für Wege bezw. vom Senate unter Verwerfung aller anderen angenommen. Dieselbe reguliert die erlaubte Fahrgeschwindigkeit auf 3 Meilen per Stunde innerhalb einer Stadt, respective deren bevölkerte Theile. 15 Meilen per Stunde dürfen in den nur spärlich bewohnten Stadttheilen zurückgelegt werden,, während außerhalb der Municipalität mit einer Ge schwindigkeit von 20 Meilen per Stunde gefahren werden darf. Auf das Signal von Reitern oder Wagen führenden Personen hin, muß jedes Automobil sofort anhalten, den Motor eventuell abstellen und so lange wartin, bis die scheu oder unruhig gewordenen Pferde unter volle Controlle gebracht worden sind. In der Zeit zwischen Sonnenunter gang und Sonnenaufgang müssen sämmtliche Automobile vorne ein weißeö und hinten ein rothes Licht führen. Außerdem müssen alle Automobile zukünftig Hemmvorrichtungen, sowie Klingeln, Hörner oder GongS besitzen. um nöthigenfalls Warnungssignale geben zu können. Die folgenden Bills wurden dann noch dem Senate unterbreitet: Erweiterung der Machtdefugniß von öffentlichen Anklägern, so daß dieselben im Stande sind, Zeugen zu jeder Zeit zu sistiren. Einem Verwalter von 2 Gefängnis. sen soll die Befugniß ertheilt werden, entlassene Strafgefangene mit Kleidern, Fahrkarten sowie 5 Dollars baaren Geldes zu versehen. Dem Hause wurden nachstehende neue Bills eingereich: Sämmtliche Hotels und öffentliche Gebäude sollen mit Feuerleitern und Nothausgängen versehen werden. Eisenbahn Locomotive.Führer sollen durch Prüfungen ihre Befähigung nach. weisen und nach Bestehen derselben eine entsprechende LicenS erhalten. VersicherungS - Gesellschaften sollen Duplicate von VerficherungS-Policen ausstellen, falls die Originale verloren gehen sollten. Sarry Murphh schuldig befunden. ' Harry Murphy, angeklagt, die Central Chair Co. Anlage in Brand gesteckt zu haben, wurde gestern Abend der Brandftlstung schuldig befunden. Die Strafe für Brandstiftung besteht in 121 Jahre Zuchthaus Verschiedene Angestellte der Chair Co. bezeugten, daß er sich der That rühmte und aß die Anlage der Jn dianapoliö Chair Co. zunächst an die Reihe kommen werde. Alle jedoch ga ben eS als ihre Ansicht . kund, daß Murphy ein PrcchlhanS sei. der seine Aussagen nicht ernst meine. Die Vertheidigung versprach zur Ab schwächung ein völliges Alibi beizubrin gen und zu zeigen, daß Murphy an dem verhängnißvollen Morgen von 5 bis 7.30 Uhr in Wolf Sußman'S Barrelhaus an der West Washington Straße sich aufgehalten habe und daß er von hier nach No. 247 West Wash ington Straße ging und dort stch auf

hielt, bis nach der Abgabe des Feuer

alarmeS, und daß er auch noch dort war, als die Spritzen bereits auf der Fahrt zur Brandstätte, das Haus pafsirten, Polizist Shea, Joseph Schultz, Schankkellner für Sußman und derschiedene andere Zeugen wurden zur Bekräftigung dieser Aussagen vorgeführt und dann wurde der Fall den Großgeschworenen zur Entscheidung vorgelegt. Etwas vor 7 Uhr hatten sich dieselben aus den Wahrspruch geeinigt und Richter Alford wurde benachrichtigt. Mut phy wurde aus dem Gefängnisse her übergebracht. Er schien enttäuscht, als ihm das Urtheil vorgelegt wurde. Im Gesängnisse war er später sehr niedergeschlagen, hatte aber nichts Besonderes zu sagen. Er betheuert seine Unschuld. Die Chair Co. - Anlage brannte am Sonntag, den 18. Dezember, in früher Morgenstunde fast völlig mit einem auf etwa $40,000 geschätzten Verluste ab. Eine ganze AnzahlAngestellter wurde durch das Feuer der Arbeit beraubt. Detektivs wurden mit der Aufspürung deö Falles betraut und dieselben überhörten ein Gespräch zwischen Murphy und einem Freunde, in welchem sich Murphy der Brandstiftung schuldig bekannte. Murphy wurde verhaftet und prozessirt. Bellagenölverthes Kind. Wie beim Sonnenstrahl nach langen dunklen Tagen die Herzen der Menschen sich mit Freude füllen, so erhellten sich gestern die Gesichter der Angestellten in der Polizeiftation, als die Polizeimatrone mit der kleinen 3 Jahre alten Katie Wilson durch des Gebäude ging, um sie den Beamten und dem Superintendenten vor ihrer Ueberführung in eine Kinderanstalt noch .einmal zu zei gen. Das kleine Mädchen ist für ihre Jahre ausnahmsweise geweckt, eln kleineö munteres Ding mit rothen Pausbacken, welches sich sofort mit allen in der , Station auf freundlichen Fuß stellte, ein Kind, das man sofort lieb haben mußte und dem die Abwesenheit der Mutter und deö Vaters zu ersetzen. sich alle, nach besten Krüsten bemühten. Zur Zeit,' als die kleine Katie sich mit den Beamten befreundete und auf die ein- und ausgehenden Polizisten mit der Bemerkung : Der Mann hat mei nen Papa genommen" zeigte, waren Vater und Mutter in der Jail. Der Vater mit einer Strafe von $100 nebst Kosten und 30 Tagen Arbeitshaus be legt, die Mutter mit $5 nebst Kosten bestraft. . Frau Wilson wurde seit längerer Zeit schon von der Polizei beobachtet, wie sie auf verschiedenen Plätzen Män nerbekanntschasten machte und sie soll auch häusig in Begleitung emeö ManneS gesehen sein, der diese Bekanntschasten für sie anbahnte und die Aufmerksamkeit auf sie lenkte. ' Verhaftet, erzählte sie dann, wie sie von ihrem Manne hierzu angehalten sei und daß sie ihm ihren Sündenlohn abgeben mußte. DaS Paar wohnt an der Süd New Jersey Straße. Die Frau, gegen welche zwei Anklagen erhoben waren, kam, nachdem der Richter die Umstünde kannte, mit einer leichten Strafe davon, während ihr Mann, der unter Anklage deö Bummelns stand, die volle Wucht des richterlichen WahrsprucheS erhielt. Der Lahrer Hinkende Oote Kalender für 1905 ist durch unsere Office zu be ziehen. '

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MI 1 1 II M 1 1 1 II II 11 0 I i Q 0 0 Ehepaar in Schwulitäten. Joseph Stuart, ein -alter Mann mit grauen Haaren, stattete gestern seiner in der hiesigen Jail sitzenden Tochter Ada Cutrell, die deö Juwelendiebstahls aus Smith'S Geschäft angeklagt ist. einen Besuch ab. Das Wiedersehen zwischen Vater und Tochter war ein traurige. Der alte Mann, ein pro minenter und geachteter Bürger, früher n der'Ver. St. Marshalls-Office an gestellt und tzx-Sheriff, war nach Aus sagen der jungen Krau, welche die Schwere ihrer Anklage begreift, früher wohlhabend. Frau Cutrell leugnete ihre Schuld an dem Juwelendiebftahle nicht, be hauptet aber, an weiteren Unehrlich ketten nicht betheligt zu sein. Ihr Gatte, Oran Cutrell, zuerst der Heh lerei angeklagt, wurde gestern unter die Anklage des GroßdiebftahlS gestellt. Cutrell stand als Collector in Diensten Conrad'S an der Massachusetts Ave. und in der Wohnung deS PaareS wur den verschiedeneBekleidungögegenstände, die von dort stammen sollen, aufge fundene Cutrell erzählte den Beam ten, daß die Sachen in verschiedenen Geschäften gekauft seien, sagte aber in der Jail, daß er einen Fehler machte. indem er ihnen nicht die Wahrheit er zählte. . . Befragt, woher dieselben stammten, antwortete er daß er dieses nicht wisse, seine Frau jedoch habe ihn dort, besucht. Die Frau gesteht ihre Schuld an dem Juwelendlebstahle ein, beftreitet aber etwas über die Sachen, angeblich auk Conrad'S Geschäft, zu wissen.

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