Indiana Tribüne, Volume 28, Number 123, Indianapolis, Marion County, 16 January 1905 — Page 7
Jndicma Tribune, I. Januar 1905
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1 .HlZickimwald" !
4 5 lioman von Moritz V. Reichenbsch. M 4 $ 9 4 4 6 4 4 HZortseMg Von nun än war sie ein oft gesehener Gast im Garten von Pronowitz, und eines Tages hatte sie es zu Wege ge bracht, daß Emma mit Käthe nach der Pronowitze? Waldwiese ging und daß sie dort mit Hans Berga zusammentrafen. 19. Kapitel. fCL beißer Sommertag neigte sich Oj, zu Ende. Der Oberförster hatte VC? die vorjährige Kultur, deren Lücken im Frühjahr nachgepflanzt worden waren, besucht und stand gebückt über einigen Pflänzchen, die zu-kränleln schienen. Plötzlich hob er den Kopf und zog mit geblähten Nasenflügeln die Luft ein. Schockschwerenoth, da haben wir den Rauch!" murmelte er und witterte in die Lust hinaus. Ja. es war keine Frage. Der Rauch vom Hüttenwerk drang bis hierher. Der Oberförster hob die geballte Faust empor und drohte nach der Richtung hin, von wo der Rauch kam. Sein zeröthetes Gesicht war dabei blaß geworden. Einen Augenblick stand er in finsterem Vorsichhinbrüten. Dann wandte er sich ab. Die Lust an der Kultur war ihm vererben. Was nützte es, sie zu hegen und zu pflegen? Wenn der Hüttenrauch mit seinem Schwefelgift bis hierher drang, kam sie doch nicht auf. Als er sich der Oberförsterei näherte, sah er Ottos Reitpferd im Hofe stehen. Gleich darauf trat Otto ihm entgegen. Er sah müde und abgespannt aus, und die Augen erschienen wie eingesunken in dem sonnverbrannten Gesicht. Ich komme, um zu fragen, ob Du mir aushelfen kannst?" sagte er. Bei dieser Hitze muß ich mit der Ernte beginnen, denn das Korn ist reif, aber ich habe keine Leute." Natürlich," sagte der Oberförster bitter, Dir laufen die Leute weg, und mir frißt der Rauch meine Kulturen der Segen der Industrie!" Er lachte kurz auf. Tann überlegte er: Abfuhr der Hölzer nach der Brettmühle kann ich nicht aufschieben .Ringeln' der Bestände zehn bis fünfzehn das kann am Ende noch bleiben. Ja, Leute zur Ernte mußt Du doch haben, was also irgend entbehrlich ist, werde ich Dir natürlich schicken." Sie hatten die Oberförsterei erreicht. Otto ließ sich im Arbeitszimmer ermattet auf einen Stuhl fallen und stützte den Kopf in beide Hände.. B'ter, ich kann die Johannizinsen nicht zahlen," stöhnte er. Herr Gott" Ich habe gearbeitet wie ein Pferd," fuhr Otto fort, aber was nutzt es mir? Der Roggen hat keinen Preis, die Kartoffelernte war schlecht, die Rübenernte auch, weil es mir zur rechten Zeit an Leuten zum Behacken fehlte. Zu Neujähr habe ich noch, was sich an baar Geld beschaffen ließ, zusammengekratzt jetzt noch das Unglück mit dem Vieh ich kann nicht mehr!" Aber die Ziegelei, bringt denn die nichts in diesem Jahr?" Die Ziegelei sieht? Die Leute arbeiten in der Grube ich konnte mit den Leuten dort nicht konkurriren." Der Oberförster stand am Fenster und blickte schweigend hinaus. Ein paar tausend Mark Ersparnisse, die eigentlich für Köthes Aussteuer bestimmt waren, hatte er Otto schon zur Beschaffung neuen Viehs gegeben. Jetzt waren seine Hilfsquellen erschöpft. Könntest Du nicht versuchen, Geld aufzunehmen?" fragte er schüchtern. Otto schüttelt: den Kopf. Die Schuldenlast, die auf Pronowitz steht, ist ohnehin schon zu groß." Ja was soll dann werden?" Ich muß mir die Zinsen stunden lassen-" Vielleicht läßt es sich zu Weihnachten ausgleichen, wenn die Ernte verkauft ist," tröstete der Oberförster, des. sen sanguinische Natur sich so gern an irgend einen Hoffnungsstrahl geklammert hätte. Otto blickte trübe vor sich hin. Wo sollte der Ausgleich herkommen?" Aber wenn wenn Du zu Neujähr auch nicht zahlen könntest?" Die Frage kam stockend über die Lippen d's Vaters, als fürchte er sich vor dem Klänge feiner eigenen Worte. Otto antwortete nicht. Es war einige Augenblicke ganz still in dem Zimmer, nur eine große gefangene Fliege stieß einförmig fummend gegen die Fensterscheiben. Dann kam es ächzend über Ottos Lippen: Vater, ich kann nicht mehr dagegen ankämpfen V -n . Ä Cu X P icy tVjt es lommen, uuaiiüciuui, Pronowitz kommt zur Subhastation, ick kann es nickt kalten!" Und überwältigt von dem Schreckgespenst, das er seit zwei Jahren langsam näher rücken sah, und das jetzt, wo ti es aurn erstenmal beim Namen genannt hatte, feste Gestalt zu gewinnen schien, loars Otto die Arme aus oen Tisch vor sich und preßte den Kopf darauf. in tiefes, sckmerzlickes Aufschluchzen erschütterte den kraftvollen, jugendlichen Männerleib, der sich wre gebrochen zusammenkrümmte unter der Wuckt des Sckicksalsschlaaes, den er meinte, nicht mehr aufhalten zu können.
Erschüttert trat 'der Oberförster
neben semen Sohn. Otto, sei ein Mann, beiße die Zahne zusammen " Otto blickte auf. Es ist mit nicht um mich. Vater ich bin noch jung, ich kann arbeiten aber Emma: Du weint nicht, was Pronowitz für sie ist! Und ich hätte es halten können, wenn diese unselige Industrie mir nicht die Lebensädern unterbände! Im vorigen Jahr hatte ich fast die doppelten Arbeitökosten zu zahlen, und dies Jahr sind die Leute überhaupt nicht... sur kein Geld zu haben. Die Hälfte des Heus ist verdorben, weil es nicht zur rechten Zeit durchgearbeitet werden konnte und jetzt aber Du hast recht, was nützt es zu klagen? Man tragt's so gut man kann und so länge man kann " Er stand auf. Er wischte die Spuren der bitteren Mannesthranen. die er Nichi hatte zurückdrängen können, von seinen braunen Wangen und griff nach seiner Reitgerte. - Also Du schickst mir. was , Du irgend von Leuten entbehren kannst. Vater, und verzeih, daß es mich so übermannte. Es nutzt doch nichts!" Der Oberförster legte die Hand aas seine Schulter. Otto, vielleicht könnte ich doch ein paar tausend Mark in der Stadt beschaffen. In meinem Leb?n bin ich Niemand etwas schuldig geblieben, ich denke, ich könnte wohl einigen Kredit haben . . Ottos Gesicht röthete sich. Nein, Vater, das Geld, das Du mir für den Viehkauf gabst, drückt mir schon schwer genug auf's Gewissen es sind alles Tropfen auf einen heißen Stein laß nur es muß durchqelnten werden ich kann Emma nicht helfen." Er gmg hinaus. Der Oberförster geleitete ihn schweren Herzens. Dann schritt er zurück in sein einfaches Zimwer, und während der Hufschlag des Davonreitenden draußen verklang, preßte er beide Hände 'vor die Stirn und stöhnte: Wenn ich nur einen Ausweg wüßte, nur einen Ausweg!" Und wie oftmals schwere Gedanken von einer Vorstellung, die gar nichts mit denselben zu thun hat, durchquer? werden fiel es dem Oberförster plötz lich ein, daß weder seine Frau nock Käthe während Ottos Besuch hereingekommen waren. Als sträuoe sich serni Natur gegen die schmerzlichen Eindrück der vergangenen Stunde, überkam ihr, der Wunsch, die Seinigen um sich zu sehett, etwas anderes zu hören und zi sprechen oder auch in der Mittheilunc des soeben Gehörten Erleichterung zi finden. Er ging in den Hof. Mar sagte ihm, die Oberförsierin sei im Milchkeller. Er stieg hinab und fanr sie eifrig bei der Handhabung eine: neuen Buttermaschine beschäftigt, das sie darüber von Ottos Besuch gar nichts gemerkt hatte. Und wo ist die Käthe, warum hilfi sie Dir nicht?" fragte der Oberförster. Das unsichere Licht des Kellers ließ es den Oberförster nicht merken, daß die Wangen seiner Frau sich bei seiner Frage mit einer so lebhaften Nöthe bedeckten, als habe sie ein schlechtes Gewissen. Ach, die Käthe," meinte sie, sich übn ihre Butter neigend, die ist doch nichi brauchbar bei solchen Arbeiten ich ich weiß nicht, wo sie ist. Das heißt ja, es fällt mir eben ein, sie wollte in die Kolonie gehen, um die Waschfrau für morgen zu bestellen; ich weiß aber nicht genau, ob -sie hingegangen ist." Es ist doch nicht richtig, daß Du die Käthe von der Arbeit fern hältst" Ach, laß nur, Alter, ich muß machen, daß ich hier fertig werde, ich habe keine Zeit zum Diskutiren." Ihm war die Lust vergangen, jetzt mit ihr von Otto zu sprechen. Langsam stieg er aus dem Kelle? wieder herauf. Wenn nur die Käthe käme," dachtk er, während die Oberförsterin über ihre Butter murmelte: Er würde es ihi ja natürlich nicht erlauben aber ich kann mir Nicht helfen ein besseres Glück findet die Käthe 'mal nicht, und warum soll man sie und sich da mit unnöthiger Strenge quälen? Die Emma ist ja dabei!" Sie wußte, wo Käthe war, und sie hatte nichts dagegen. daß sie Hans Berga wiedersah. Otto ritt inzwischen, in seine düsteren Gedanken versunken, durch den Wald. In der Nähe von Pronowitz traf er den Heger, der die paar hundert Morgen jungen Waldes, der zu Pronowitz gehörtes in Ordnung zu halten hatte. Otto hielt sein Pferd an, da er sah. daß der Mann ihn sprechen wollte. Was gibt es. Violi?" fragte Otto. Muß ich ja melden, daß glaube ich, haben wir schon Wilddiebe, ganz bestimmt," sagte der alte Waldwärter, hab' ich gefunden Fußspuren, wo hat Niemand zu gehen, und habe ich ge sehen schon zweimal kommen den Mislivietz aus unsrem Wald, wo nichts hat zu suchen. Hatte er denn ein Gewehr bei sich?" Hab ich ia nicht gesehen! Na, dann paß' gut auf! Du weißt ja, wie sie's im Domaniner Forst machen: wer beim Wilddieben ertappt wird und auf den Anruf nicht sieht" Knegt sich Schrot in die Beine,' er aänzte Bioli. Gehe ich anch schon immer mit geladne Flinte in'n Wald." Na, das kannst Du ihm ja sagen, wenn Du ihn gelegentlich wieder siehst." Otto ritt weiter, und der Heger ging seines Weges. Als Beide außer Seh weite waren, wurden die dichten Zweige der Kiefernschonung auseinander gebogen, und ein Mann kroch darunter hervor, dessen vertragene Kleidung die graugelbe Erdfarbe so sehr angenom
men hatten, daß er sich wenig von dem Waldboden unterschied,' aus. dem er hervorzukommen schien. Als er sah, daß
der Weg menschenleer war. richtete er sich auf, und ein schadenfrohes Lächeln zuckte um seme Lippen. Seit heute wußte Peter Mislivietz, daß der Busch von Pronowitz ein Geheimniß barg und daß Ux Pan Ingenieur, dem Peter es zu verdanken glaubte, daß man ihn öffentlich als Trunkenbold erklart hatte, in dieses Geheimniß verwickelt war. 20. Kapitel. X iivpr sTnm .tfpr firrH? 5"Mtn 4 W VllkVtll J 14. V V V - v U Niemandem seine mißliche Lage mitgetheilt, und nachdem der Oberförster im ersten Augenblick nicht dazu gekommen war, sich auszusprechcn, hatte er im Einverständmß mit Ot!o die Seinigen. nicht eingeweiht. Er mußte Otto recht geben, wenn diese? sagte: sie erfahren es alle noch früh genug, wozu jetzt darüber sprechen? Die Johannizinsen waren von der Landschaft gestundet worden, auch die übrigen Gläubiger hatten sich bereit finden lassen, zu warten. Otto, der es nicht über das Herz brachte. Emma aufzuklären, fühlte sich ihr gegenüber so bedrückt, daß er jede Aussprache mit ihr vermied und sich immer schroffer und abweisender zeigte. Er suchte sich in der Arbeit zu betäuben, und Emma, die ihn nicht verstehen konnte und die unter dem Mangel an Liebe, den sie zu empfinden glaubte, litt, war zu stolz und zugleich auch wieder zu sanft, um ihm gegenüber die Initiative zu ergreifen. Sie war ihrerseits rastlos thätig in ihrer Haus- und Viehwirthschaft, und wenn sie sich in ihrer Liebe als Weib zurückgewiesen sah, so wurde sie um so hingebender und leidenschaftlicher m ihrer mutterlichen Zärtlichkeit, mit der sie nicht nur ihren Knaben, sondern auch die gleichalterige Käthe umschloß, die ihr jetzt, den eigenen Erfahrungen gegenüber, so viel junger erschien. i öfterem Zusammentreffen mit HanZ Berga hatte dieser ihr immer besser gefallen. Sie war überzeugt, daß Kätht glücklich mit ihm werden würde, unc that, was sie konnte, um den Verkeh: der Liebenden Zu vermitteln. Je fchroffer Otto sich ihr gegenüber stellte, um so weniger empfand sie das Bedürfniß, sich ihm mitzutheilen; zeigte er ihr keir Vertrauen, so wollte sie ihm auch das ihre nicht entgegenbringen. So wicher sie sich gegenseitig aus und suchten dit Sehnsucht nach einander, die halb unbewußt in ihnen brannte, durch fieberhafte Thätigkeit zu ersticken, die sie au alles übertrugen, was sie anfaßten. So verging der Sommer. Otto, bei die Unmöglichkeit, seine Zinsen zu zahlen, vor sich sah, wurde von Tag zu Tag finsterer und wortkarger, unc Emma hatte sich immer mehr an Käthk angeschlossen. Mit Käthe selbst war eine Veränderung vorgegangen. Sie hatte alles Knospenhafte abgestreift und war zum vollen, bewußten Weibe erblüht. Eines Abends, nachdem sie Hans Berga wieder auf der Pronowitze: Waldwiese getroffen hatte, kehrte sie mij dem festen Entschluß zurück, dem Vater gegenüber noch einen letzten Kamps für ihre Liebe zu wagen. Denn ihrer jetzigen unklaren und unhaltbaren Lage mußte sie ein Ende machen. Als sie sich der Oberförsterei näherte, war es ihr, als höre sie Stimmengewirr von dort herüber klingen. Sie befehlennigte ihre Schritte. Jetzt lag der Hos vor ihr. Sie sah, daß dort Leute standen, Männer und Frauen. Sie riefen in wirrem Durcheinander etwas, das Käthe nicht versahen konnte, und hoben die Arme lebhast gestikulirend in die Luft. Da alle die Köpfe dem Hause zugewandt hatten, konnte Käthe die Gesichter nicht sehen und wurde auch selbst nicht bemerkt, aber sie verstand jetzt die Ruse: Mehr Geld verdienen Hundelohn nicht mehr arbeiten" und erkannte die Waldarbeiter. Erschrocken trat sie unwillkürlich zurück hinter die Holunderbusche am Zaun, mit hochklopfendem Herzen lauschend. Plötzlich wurde es still unter dem erregten Menschenhaufen. Käthe bog die Zweige ein wenia auseinander. Ihr Vater hatte das Fenster seines Arbeitszimmers geöffnet, sie konnte ihn gerade vor sich sehen, wie er da am Fensterrahmen stand und den grauhaarigen Kopf vorneigte. Was wollt Ihr, Leute, was soll das heißen?" Die Stimme nahm plötzlich einen scharfen Ton an: Was hast Du unter uns hier zu suchen, Woitek? Du gehörst nicht mehr zu uns!" Ein einzelner Mann,- in dem. Käthe Woitek erkannte, trat vor. Sie haben mich gebeten, für sie zu sprechen," sagte er, wir Arbeiter sind alle Bruder Halte das Maul." schrie der Oberförster, auf dessen Stirn jetzt die Zornader schwoll, mit Dir habe ich nichts zu schassen ymaus aus dem Hofe Ein Theil der Leute sah sich scheu an, . r . -r uvci cuuyc llllimeil riefen: 'spriM. rm , v , m . W0iltt, er oll reden, er soll reden" Der Oberförster verschwand am Fenster, gleich darauf trat er vor die Thur m.semem halo aufgeknöpften, grünbraunen Jagdrock. Den arauen Kopf unbedeckt, die Büchse in der Hand und die beiden Hunde neben sich. Ein wüstes Geschrei empfing ihn Käthe zitterte sie wollte zu ihm eilen, aber wie gelähmt von Entsetzen stand sie da. mt zene vor ich anstarrend. Der Oberförster hatte das Gewehr IchUiZverm erhoben,, (Fortsetzung folgt.)
Dackflschlkw. Meine liebste Erna! Ich bin so todestrauria daß ich am
liebsten die Flasche Tinte, die vor mir steht, auf emen Zua leeren mochte, um diesem betrügerischen Erdendasein ein Ende zu machen. Doch darf ich es nicht thun, denn der im nächsten Monat beginnende Tanzkursus ist bereits für mich bezahlt. Aber mein Herz muß ich Dir ausschütten, selbst auf die Gefahr hin, daß auch Du mich in meiner Trübsal verspottest, wie es die ganze übrige rohe und herzlose Welt gethan hat. Aber so höre! Du kannst Dich doch noch auf den schlanken, blonden Unterprimaner besinnen, der uns immer auf dem Wege in das Institut begegnete? Ach, er war das Ideal meiner Seele, dem mein Herz in brennender Liebe entgegenflog. trotzdem er etwas lange Beme hatte und Ihr ihn deshalb den Spinnebeinigen" nanntet! Also fast ein halbes Jahr lang schmachteten wir uns gegenseitig an, denn er liebte mich ebenfalls, war aber zu schüchtern und vielleicht auch zu ideal angelegt, um mit irgendeinem profanen Gemeinplatz eine AnNäherung zu versuchen. Aber endlich einmal war uns Fortuna doch hold; es gelang dem Angebeteten, mir ein Briefchen zuzustecken, in dem er unsre Liebe in glühenden SehnsuchtstLnen besang und mich am Schlüsse zu einem Stelldichein in Krauses Konditorei einlud. Ach ich war selig! Ich hatte mich nicht getäuscht, er war Idealist durch und durch und liebte mich wahr und tief. Und diese Gewißheit in Verbindung mit dem Gedanken an Krauses Schlagsahne berauschte mich derart, daß ich lange vor der festgesetzten Zeit den Ort des Stelldicheins betrat. Man tann doch nun aber nicht stundenlang in einer Konditorei sitzen, ohne ent-j sprechend etwas zu verzehren, noch dazu, wenn man so weltvergessen vor sich hin träumt, ißt man eben immer und immer zu, ohne etwas dabei zu denken, und so kam es denn, daß ich schließlich ganze elf Portionen Schlagsahne gegessen hatte. Da riß mich plötzlich die brutale Wirklichkeit aus meinen süßen Phantasien, indem Herr Krause, der Ladenbesitzer, mir auf meine Schulter klopfte und sagte: Mein liebes Fräulein. Sie sind ganz blaß, ich glaube. Sie haben zuviel Schlagsahne gegessen." Und nun ich wieder zu mir selbst kam, fühlte ich auch, wie blaß ich sein mußte und daß mir eigentlich ganz elend zu Muthe war. Doch Herr Krause tröstete mich. Das kommt öfters vor," sagte er, hat aber gar nichts weiter zu bedeuten. Sie brauchen nur einen Kognak zu nehmen und alle Uebelkeit ist verschwunden." Denke Dir, liebe Erna, ich sollte Schnaps trinken! Aber ich war so schwach, diß ich mich nicht dagegen sträuben konnte, auch fühlte ich, daß mir ein Gläschen Branntwein wirklich gut thun würde, ja, daß es sogar nothwendig war. Ich ließ es also geschehen, daß man mir eines brachte. Aber nun geschah das Entsetzliche! Während ich den Kognak voll instinktiver Gier hinunterstürzte, trat e r ein. Er ward ebenso blaß wie ich, machte mir eine eisigkalte Verbeugung und verließ den Laden mit dem Ausdruck tiefster Abscheu und Verachtung wieder. Und nun sind wir auf ewig geschieden. Der unselige Kognak liegt wie eine gähnende Kluft zwischen uns, die nichts mehr überbrücken kann. Mit herzlichen Grüßen Deine durch den Alkohol zu Grunde gerichtete Paula. (& Gli'tcksliind. P r a u : Sie glauben nicht, was mein Mann schon alles für Unfälle glücklich überstanden hat. Als Kind ist er von einem Pferd abgeworfen worden, ohne daß er sich verletzt hätte, als Primaner ist er in's Eis eingebrochen, und 's hat ihm nichts geschadet, als Student wurde er einmal in den Alpen von einer Lawine verschüttet, aber völlig heil wieder - ausgegraben . . ." Junggeselle: Nun ist er gar an die 20 Jahr verheirathet, und 's hat ihm auch nichts geschadet!" Ratftnirt. Der Sänger Notenköpfl soll ja ein großer Pantoffelritter sein!" Das will ich meinen!... Wenn er Nachts vom Withshaus heimkommt, läßt ihn seine Frau, um zu sehen, ob. er einen Rausch hat, immer noch das Lied singen: ,Jetzt paß i', bis i' o! bißl besser beißen kann!' " Die Armee der Schulk i n d e r in New York ist um 100.000 größer als die Armeen, welche bei Liaoyang ihre Kräfte maßen. (kdankettsplittkr. Unser Lebc.i t?!rd um so schöner, se mcfcr wir e nicht nur als unseres betrach: ten. Jedes neu raffinirtc Thürschloß ist zwar ein Mißtrauensvotum für die Menschheit. aber ein Aeizeugniß für die Tiebe. Schwere Sorgen drücken manchem Nieder allen LebenSmuth, fragst jedoch, wie es ihm gehe, Sagt er lächelnd: .Danke, gut! Mehr als die verschmähte Liebe schmerzt das Bewußtsein, daß uns ein Anderer über ist. Das Herz sei dein Kassaschrank, aber der Kops dein Buchhalter. Der Jugend die Jugend z erhalten -das ist die höchste Pädagogik.
Deutsch.Südwettafrika. Die deutsche Presse aller Parteischattirungen nennt in ihren NeujahrsBetrachtungen die Lage der Dinge in Deutsch-Südwestasrika den dunkelsten Punkt am Neichshimmel. Der dieser Tage aus dem Schutzgebiete nach Deutschland heimgekehrte frühere Gouverneur Oberst Leutwein versucht zwar die allgemeine Mißstimmung durch die Versicherung zu besänftigen, daß er einenAufstand der Ovambo für unwahrscheinlich halte;- die maßgeblichen Behörden sind aber ganz entschieden anderer Ansit und werden in nächster Zeit noch bedeutende Truppenmassen nach Südwestafrika senden, welche gerade diesem Stamme entgegengesührt werden sollen. Der Oberst Leutwein hat sich um Teutsch-udwestafrika unbestreitbare Berdiensie erworben. Er vermochte lange Zeit mit einer winzigen Schutzlruppe , und verhältnißmäßig kleinen Geldmitteln im Schutzgebiete zu Wirthschafien und die Ordnung aufrecht zu erhalten, seine Verwaltung litt aber an einem unverbesserlichen Optimismus und an einer tiefgehenden Verkennung der Charaktereigenschaften der Eingeborenen. Das waren zwei Fehler, die ihn zu denverhänznißvollenMißgriffcn verleiteten, dere Folgen sich jetzt mit ihrer ganzen Wucht fühlbar machen. Leutwein vcrmocbte nickt eher an die Feindschaft Sam Maharero's zu glauben, bis die Herero wehrlosen Weinen die Hälse abschnitten und die Ansiedelungen niederbranntenzund er weigerte sich auch so lange den Abfall der Hottentotten als Thatsache anzuerkennen, bis ihm Hendrik Witboi's Kriegserklärung Schwärz auf Weiß vorgelegt werden sonnte. Seine Ansicht, daß die Ovambo ruhig bleiben werden, ist deshalb nach den bisherigen Erfahrungen mit berechtigtem Mißtrauen aufzunehmen. Die Ovambo werden als die am besten bewaffneten und widerstandsfähigsien aller Eingeborenen im ganzen Schutzgebiete bezeichnet. Da sie außerdem durck flücbtige Herero verstärkt sind, so dürften sie, obwohl ihr Stamm nur 50.000 Köpfe zahlt, doch wohl im Stande sein, der Schuhtruppe ernste Schwierigkeiien zu bereiten. Ueber, dies fällt schwer in's Gewicht, daß die Schwarzen sich die erlittenen Schlap. pen zur Lehre dienen ließen und ihre Taktik sehr bedeutend verbessert haben. Während sie früher in kleinen Horden auszogen und einzelne Ansiedelungen und fchwach vertheidigte Stationen überfielen, sammelten sie später größere Kriegermassen und stellten sich dem Gegner in guten Deckungen und in geschlossener Front entgegen. DerKrieg mag sich unter diesen Umständen nock längere Zeit hinausziehen und große Opfer an Gut und Blut fordern, dem Reiche wird aber kaum etwas Anderes übrig bleiben, als nochmals recht tief in den saueren Apfel zu beißen und den Aufstand so gründlich niederzuschlagen, daß den Eingeborenen die Lust am Nebelliren auf lange Zeit hinaus vergeht.
Prediger als Tänzer. In Camperwell. London, produziren sich seit einigen Tagen zwei sögenannte amerikanische Prediger, die von sechs Damen begleitet sind. Sie nennen sich Missionäre, reden viel von dem schauderhaften Zustande des Christen' thums und wollen alle Welt zu der Ansicht bekehren, daß die wahre Verehrung Gottes darin besteht, daß man tanzt. Die beiden Prediger erzählen von dem bevorstehenden Ende der Welt, das unmittelbar zu erwarten ist. denn sonst wäre in Portugal kein Erdbeben gewesen, und im fernen Osten würden sich die Leute nicht so mörderisch betragen. Uebrigens wollen die amerikanischen ..Gottestänzer" doch der sündigen Welt noch so lange eine Existenz gönnen, bis Amerika und England, als die wahren Gottesländer, die übngen Machte der Welt, von denen besonders Frankreich. Deutschland und Rußland als Vertreter des Teufels erwähnt werden, gestürzt haben. Die zahlreiche Zuhörerschaft delektirt sich mit ungemeinem Wohlbehagen an diesen Ergüssen und ermuntert die Redner durch Zurufe zu immer tolleren Behauptungen. Nach der Predigt setzt sich die Führerin der weiblichen Gottestänzer" an ein Klavier, dem sie merkwürdige Melodien entlockt, wobei schrille Noten besonders scharf angeschlagen werden. Dem schroffen Anschlag einer solchen Note folgt ein fast erschreckendes Hochschnellen der bis dahin regungslos dastehenden Damen. Das Klavierspiel wird wilder, und nach wenigen Minuten tanzen Geistliche und Damen in den merkwürdigsten Pas auf der Vühne herum, laut Bibelvcrse schreiend. Gebete murmelnd oder Li'der singend. Das Publikum verhält sich diesem merkwürdigen Gottesdienst gegenüber sehr verschieden. Einige finden die Sache so amüsant, daß sie sich mit tollen Sprüngen unter dieTanzenden mischen wollen, ein Versuch, der unmittelbar mit Hinausbeförderung des tanzlustigen . Gastes schließt. Andere pfeifen oder singen zu dem Tanze der Amerikaner die neuesten Londoner Gassenhauer. Die beiden amerikanischen Geistlichen berufen sich Interviewern gegenüber für die Berechtigung dieses merkwürdigen Gottesdienstes auf einen Psalmvers, der angeblich den Gläubigen vorschreibt. Gott mit Tanzen zu ehren, und auf' David, der bekanntlich das gleiche gethan hat.
Feuer - Signale.
. PenNylv nl Markt i Engliff't Opern-Hau I Saflund 93tt Z)ork 1 Noble unk Vichigan i S!. Jersey u.Majs Av I Pine und North " Market und Pme l vmnont nahe Säst SRfl,. 8 Spritzenhaus Waff. Ave nahe h Detawareund Walnut 4 .Jersey Centra!?!. 6 Naq undorne?Av kb m:b li. e trete Xaxt Ave und 12 Ctt h Columbia undHillsid 9 Highland ve u. Pratt Jllmoiz und Et. I 4 Pennsylv. und Pratt Meridian und 11. 6t No.b Spritzenhaus 15. naye Jllinoit k LenateAveuStCla ? Illinois und Michigan o Pesylvania und 14. Senate Ave. und 15. -1 No. 1 Spritzenhaus Ins övenaheNichiga t Meridian und Wakmt California u Vermont ik Blake und New Dor Ind. Lv. u. t Clai? 17 Nty Hospital Blake und Norty w Michigan und Lgneß No. 6 Spritzenhaus Washington nah Weft a Gttsendorf u Wafh. i Missouri New Fort iß Meridian u Wast JllinoU und Chl 47 Capitol v.u Waff M Smgan'S r.khauS Straßenbahn St2ü 23. Washington SU H No. 10 Spritzenhaus Illinois MerrM ü Jllinoiß u Louisiana U West und South 5S West und c?arty X SeatSve. 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Z Bellesontsw und 5. .54 Eollege Ave und . ?b Delaware und 15. 56 Alabama und Norty '.37 Newmmm und 19. iSS College Ave ; 14, .59 Sornell Ave und 15. i4i DandeZ und 19. i43 Highland Lv' und 1. .43 Tecumsth ?u 10. 45 New Jersey urd 82. 46 Alverd w" 17. 47 No. Spritzenhaus HÄside Ave und 26. 4 College Ave und . .49 College Ave und 7. .5 Park Ave und 13. .55LEu. W Bahn u. 55. 54 Ramsey Ave und 1. Jbe Ctoughton u Newnum 7 miai und Pike. 153 Bloyd und Pavva. &9 No. 21 Spritzenhaus Brighttvootz .55 Arden und Depot .65 Vrightweod und 25. 64 Srural und Vloyd es St. Cisir u. ftcyfionc .67 Arsenal Ave und 83. '.68 Lellkfontalne und w. 169 Park Xm nikUL tu Capital Lve ja 17. X15 Pennsylv. . Oichia 14 Jllmoia nd M. 215 Senate Are nd n. 16 Pennsvtvania nd 17 Meridian und 16. l Capital Ave und 26, 219 Broadway nd 10. 231 JUinoiS und McScm 234 No. 14 EpritzenhDlS Kenwood und 30. 235 JUinoiS und 53. 36 Annette und 3C. 237 No. 9. Spritzenhaus Udell und Skader 23S Udell Ladi?er SorlI 239 Jsabel und 27. 241 Meridian und 24. 2,JllmoiS u et. Glitt. 245 E!dridge und 25. 51 West uud sinnt 518 West und 12. 514 Howard und 16 516 Dorbet und Paca 516 Capital Ave und 317 Northwestern Ave 515 Eent und 18. 519 Canal und 10. 52 Cerealine WorkS 524 Vermont und Ltz 25 Vismnck u Srandvtell 526 No. 20 Spritzenhaus Haushville. 527 Michigan u. Heines, 528 Michiga u. Concorv 541 West und McJntyr 412 Missouri u. Marylant 415 Missouri und k)yi 415 Capital &Hu4tottf 416 Missouri KentutkyA. 417 Senate Ave u. Wash 421 P und 6 Nud5kS 33. Washington. 425 Irren-Hospital. 424 WUey Ave u. I Dg& 425 Wasy. and Han 426 No. IS SpritzachZ W. RLashwgt 427 Oliver und virch 428 Oliver nd O4goob 429 Nordyle und fort 431 Hadley Ave u. Morris 432 SNver Ave u. 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PffllWf invtvbcTfcviixij Der Herr Professor befindet sich mit. seiner jungen Frau auf der Hochzeitöreise. In eine? reizende.: Begend machen sie für längere Zeit Halt. Gleich nach der Ankunft im Hotel glaubt die junge Frau zu bemerken, daß man sie nur so von oben herab behandelt, während man gegen den Gatten sehr höflich ist. Das Benehmen des Hotelpersonal wird stets kühler, ja direkt beleidigend. Aufgelöst in Thränen, klagt sie endlich dem Gatten ihr Leid. Doch auch er findet nicht des Räthsels Lösung, beginnt aber nach und nach selbst seine Gattin scheel zu betrachten. Denn hm, man kann nicht wissen! Da fällt der letzter? eines Morgens, als sie eben das Beschwerdebuch verlangt, das Meldebuch in die Hände und mit Entsetzen liest sie die Meldung ihres Gatten: Professor Max Meier und Fräulein Klara Müller aus 23."
