Indiana Tribüne, Volume 28, Number 123, Indianapolis, Marion County, 16 January 1905 — Page 5

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! "sualle Städte Europa?.

SchisssscheineZ und vo urcöa. An- und verkauf ausländischen Geldes. i .ii Die Behörde für öffentliche Arbetten bestätigt den Bericht der Kommissäre. Die Kommiffäre, welche von der Stadt und der Wasser Compagnie ernannt wurden, berichteten nach einer strengm und umfang reichm Prüfung des städtischen WasserS sclgmdermaßen: Wir sind einstimmig ! der Ansicht, daß das Wasser welches den Confumenten roäh' rend der Periode dieser Untersuchung geliefert wurde, guten gesundheitlichen Charakters war; daß daS Wasser von Privat-Brunnen einer der wichtigsten Factoren der Ent siehungs-Ursachen dieser (Typhus) Epidemie Periode war." Die Kommissäre empfehlen die Condem nirung von Privat'Arunnen und Aborten, und empfehlen, daß Verbindungen mit Ab zugskanälen hergestellt werden sollen wo immer sich solche befinden. Der ganze Bericht der Kommissäre ist in Druck und wird aus Anfrage abgeliefert oder mit der Post versandt. Die Qualität deS WasserS, wie solches von dieser Gesellschaft geliefert wird, und wie durch diesen Bericht festgestellt, ist für alle Bewohner der Stadt zum Privat'Gebrauch empfehlenswerth. Indianapolis Qager Co.

LUittwenvcrdrennung in Indien. D:r 6. Dezember 1904 stellt einen Wichtigen Gedenttag'in der Geschichte Jndns dar. nämlich den 75. Jahrestag des Verbotes der Wittwen-Vcr-brennung. Man kann sich heute kaum borstellen, was für ein muthigerchritt es war. denLord William Bentinck, der damalige Couverneurvon Indien, im ternahm. als er den Gesetzentwurf einbrachte und durchsetzte, denn er hatte nicht nur mit einer geradezu wüthenden Opposition der Eingeborenen zu lämpfen, sondern auch, viele seir.er eigen?n Landsleute waren Gegner des Gesetzes, welches, wie sie meinten, gegen die religiöse Toleranz verstoße, die den Bcwohnern Indiens gewährleistet sei. Diese Annahme aber war unhaltbar. Die Sitte dc? Wittwenverbrennung war zwar eine sehr alte bei den InHern, und sie beruhte auf Auslegung? gewisser Stellen in einigen den Hindus heiligen Büchern, aber die Forschungen europäischer Gelehrter stellten fest, dah sich in keinem der geheiligten Bücher eine solche Verschrift wirklich befinde. Die Sitte verdankte ihren Ursprung einer wahrscheinlich geflissentlich falschen Auslegung von feiten der Priester. und einmal zum Bestandtheil der Religion erhoben, war es selbst für die Aufgeklärten unter den Hindus nickt möglich, dagegen anzukämpfen. Lord William Benlincks Ersetz aber stellt: jede Mitwirkung oder Aufreizung zur Wittwenverbrennung mit der Mitthä' terschast an einem Morde auf eine Stufe, und mit der strengen Strafe, die das Gesetz dafür vorsah, verschwand die Sitte fast mit einem Schlage. Merkwürdig schnell verschwand auch die Anhänglickkeit der Hindus an die Sitte, deren Unterdrückung- sie zuerst für eine Vergewaltigung hielten, und heute wird es selbst in Jnidien kaum jemand geben, der die Wittwenverbrennung wieder eingeführt sehen möchte. Zur Freilcguttg der Kirche Wang im Riesengebirge wird geschrieben: Dem auf einem entzückenden Aussichtspunkte bei Brückenberg, gelegenen altnordischen Kirchlein Wang, mit dem König ' Friedrich Wilhelm IV. dem Riesengebirge einen der reizendsten Anziehungspunkte verliehen hat. drohte bekanntlich insofern eine ernste Gefahr, als sich die Bauspekulation des T:r-rain-s in der unmittelbaren Nähe der Kirche bemächtigt hatte, um hier Kurbezw. Lozierhäuser zu errichten. Der Niesengebirgsverein ergriff alsbald die Jnitiaiiveum das Gotteshaus vor einer Blockade, die es vollständig verdeckt hätte, zu bewahren. Dem Verein wurde durch königlichen Erlaß das Enteignungsrecht gegen den Besitzer der bei der Kirche gelegenen Baustellen, einen Gahausbesitzer in Brüclenverg, verliehen. Zu einer Einleitung dieses umständlichen Verfahrens wird cs

aber jetzt nicht kommend weil zwischen dem Riesengebirgsverem und dem Grundstücksbesitzer eine Einigung auf der Basis zustande gekommen ist, daß letzterer sich bereit erklärte, das 2errain gegen Zahlung von 5.500 Mark schuldenfrei dem Verein zu überlassen. Bei seinen Bemühungen, diese Summe flüssig zu machen, ist nun dem Riesengebirgsverein ungeahnt ein hochherziger Wohlthäter in der Person des Kaufmanns Kettler zu Hamburg, der dem Riesengebirge entstammt, jur Seite getreten. Er hat dem Vorstand mitgetheilt, daß er in Erinnerung an seine alte Heimath und mit dem Wunsche. dazu beizutragen, dem Niesengebirge einen seiner schönsten Punkte dauernd zu erhalten", dem Verein die Summe von 3- bis 4000 Mark zum Schutze der Kirche Wang vor Verbauung zur Verfügung stelle. Der Vor. stand hat natürlich dieses hochherzige Angebot dankbar angenommen. Tie japanische Polizei ist nach preußischem Muster ausgebilder. Im Jahre 1885 war der berliner Polizei.HauPtluann Hoehn auf Wunsch der japanischen Regierung nach Japan' beurlaubt. Derselbe war ebenso wie der jetzige PolizeiObersk Krause am 6. August 1806 wegen aucgezeichtteten Verhaltens vor dem Feinde im 2. Garde.Negiinent z. F. zum Offizier befördert worden. Er wurde wegen feiner verdienstvollen Thätigkeit in Japan vom Kaiser von Japan mit dem Offizicrgrad bi Verdienstordens der aufgehenden Sonne und mit dem Kommmideurkreuz des heiligen Schatzes delorirt und kehrte 1891, nachdem er feine Aufgabe in sechs Jahren vollendet hatte, nach Berlin zurück. Wie hoch man seine Verdienste in Japan schätzte, geht da raus hervor, daß man ihm in Tokio nach seinem Tode 1892 ein Denkmal in Gestalt ci.ier großen freistehenden Steinplatte errichtete. Die lange Insckrist. die die Tkaten des Vcrstorbe nen preist, ist verfaßt vom VizeJu' stizminister Kego Kizoura lind von ihm und dem Marfck)att Grafen An tomo Iamagata. Präsidenten des Staatsraths. unterzeichnet. Sie schließt mit den Worten (in deiltscher Uebersetzung): ..Seine früheren Schii ler und Freunde hcbmihm am Ufer des Sumida'Flusses dieses Denkmal errichtet, damit es uns beständig seine hohen Verdienste vor Augen-halte. Tn ich (der Justizmiuister Kego Ki joura) die Ehre hatte, so oft mit ihm zu verkehren, wurde ich hierzu beauf tragt. Möge lneine. sckMache Nieder schrift bekunden, daß man dem Per. ewigten hier in Japan stets ein dank bares, treueS Andenken belvahreil wird." - ;

Sein Schwur.

Ekizze von Dora Trost. Meine geliebte theure Mutter! Immer und immer wieder fühle ich den flehenden Blick Deiner guten Augen auf mir ruhen, in dem die derzweifelte Bitte lag: Denk an mich trag's um meinetwillen!" Seit acht Tagen ringe ich mit mir, kämpfe ich den härtesten Kampf, den wohl je ein Mensch gekämpft; acht Tage mein junges Weib nun schon unter der Erde, mein Glück, meine Seligkeit Mutter, Mutter, ich kann nicht! Ich wollte, wie einst als kleiner Junge, mich zu Dir flüchten in meiner Qual, Dir alles sagen und Dich anflehen: Gib mich frei!" Und ich weiß. Du hättest es gethan. Du Gute, Du Heilige, aber das erschien mir als das Härtere, denn Du hättest mir selbst sagen müssen: Todte dich!" Das wäre unmenschlich gewesen, und das will ich Dir ersparen! Aber Du sollst nicht sagen, Mütterchen, daß ich feige den Schmerz ertragen wollte, den ich Dir dadurch zufüge, daß ich der Qual des Lebens entfliehe, und Dir dadurch auferlege, zwei geliebte Menschen zu betrauern. Mutter, Du sollst alles hören, und dann wirst Du mir verzeihen. Du wirst sagen, es mußte so kommen, und Dein Schmerz wird sich daran aufrichten, daß es nicht anders sein konnte. Weißt Du ; wie ich Leonie eigentlich kennen lernte? Ich war als Assistent bei einer Operation, die mein Professor an ihrer Mutter vornahm, thätig und übernahm dann die Nachbehandlung. Frau Werner gewöhnte sich bald so sehr an mich, daß ich täglich ins Haus kam, nicht nur als Arzt, sondern als guter Freund. Die arme Frau krankte an einem bösartigen unheilbaren Krebsgeschwür. Die Arme war von einer unversiegbaren Lebenslust und Hoffnungsfreude. Ich mußte, daß sie verloren war, daß sie den entsetzlichen Qualen entgegenging, konnte aber dennoch nichts dagegen thun. Damals habe ich meinen Beruf verwünscht, fluchen aber lernte . ich ihm erst viel später. Noch eines mußte, wie es um die Mutter stand: Leonie? Sie war ein merkwürdig stilles Madchen, ernst, fast wortkarg, ich habe sie selten lachen gesehen. Ueber ihrem ganzen Wesen lag eine gewisse Schwermuth. Aber gerade das zog mich an. Ich machte aus meiner Bewunderung kein Hehl, und wußte bald, daß meine Gefühle Erwiderung fanden. Frau Werner war glücklich, daß gerade ich ihr Schwiegersohn werden sollte, und so machten wir nach einem Brautstand, dessen Kürze Dich ja befremdete, Hochzeit. Leonie selbst war es, die von einer Verzögerung nichts hören wollte. Es lag eine tiefe, leidenschaftliche Zärtlichkeit in ihrer Liebe zu mir, die in ihren Aeußerungen oft etwas ich möchte sagen Hastiges, Verängstigtes hatte. Es war, als wollte sie keine Zeit verlieren. Ich neckte sie einmal damit und da sah sie mich eigenthümlich an und meinte: Du als Arzt, solltest dich doch darüber nicht wundern! Weiß man denn, wie lange es währt? Heute roth morgen todt!" sagt ., das Sprichwort." Es lag -eine verhaltene Angst in ihren Worten, die mich peinlich berührte. Ich zog sie an mich und unter tausend Liebkosungen fragte .ich, wie sie auf so traurige Gedanken- kä me. Ihr blonder Kopf mit dem duftigen Haar lag eine Weile ganz still an meiner Brust, dann sagte sie plötzlich leise: Erkläre mir, wie das möglich ist, daß Menschen, die ein unheilbares Leiden haben, nicht genau wissen, wie es um sie steht? Bevor sie selbst erkranken, reden sie doch über derlel Krankheiten so gut wie du und ich es thun; wenn sie nun diese Symptome an sich entdecken, müssen sie doch wissen, woran sie sind? Mama wurde bereits zweimal operirt; im Augenblick, da sich die alten Symptome zeigen, weiß sie, daß sich die Qual wiederholt. Woher aber nimmt sie dabei immer wieder den Muth?" ' Sie umklammerte mich bei diesen halblaut gestammelten Worten, und ein nervöses Beben schüttelten ihren zarten Körper. Ich fühlte die wahnsinnige Angst heraus, die sie erfüllte, und wie dürftig war das, was ich ihr sagen konnte, was ich dabei selbst nicht glaubte: Es sei so weise eingerichtet, daß man bei sich selbst immer an Wunder glaube", und so dergleichen mehr. Leonie schüttelte nur den Kopf. Möglich, daß harmlose Menschen so denken, es muß ja so sein, das sehe ich an Mama, aber ich nicht ich nicht! Und siehst du, davor habe ich eine so entsetzlich: Angst; wissen, daß man Qualen erduldet, die ihr Ende erst da unten finden. Franz, Franz," schrie sie plötzlich auf, schwöre mir, daß du mich davor bewahren wirst, daß, wenn mich ein Leiden ergreift, wie Mama, du mich der Qual nicht aussetzen wrrn, van vu mlcy etntcvlasen läm m deinen Armen, schmerzlos, ohne daß ich es weiß; nun kommt dieses grauenhate Nichts ohne Ende, nun muß man fort von . allem, was man liebt, was schön und strahlend ist. Der Gedanke hat mtch oft fast wahnsinnia gemacht vor 'dem schütze mich." , Ich war wie. betäubt, entsekt über die Qual, die das arme Kind erdulbete. Ich wollte sie ruhig und' glücklich

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wissen und so leistete ich den Schwur. can glaubt ja, was man wünscht. Ich wollte mir mein Leben nicht zerstören, mein junges Glück.' Leonie war ja gesund! Daß gerade die entschliche Krankheit, an der ihre Mutter litt, oft im Alute Heai. dak fi fi vererbt auf ferne Geschlechter den grauenhaften Gedanken wies ich mit Gewalt von mir. Leonie war, als sei eine Last von, ihr genommen. Sie blühte zusehends auf, war heiter, oft fast übermüthig, ich kann sagen, was nur wenige sagen können: ich war drei Jahre hindurch unsäglich glücklich! Doch ich will rasch zu Ende kommen, ich ertrage dieQual, die ich nun durchleben mußte, auch in der Erinnerung nicht. Ganz plötzlich kam sie wieder, die alte Schwermuth, die sich verdüsternd auf meines Weibes Gemüth legte. All mein ängstliches Forschen war. umsonst, Leonie wich meinen Fragen aus. Ich war rathlos, verzweifelt. Als ich eines Tages 'von einem Krankenbesuche nach Hause kam, und mein Weib nicht wie gewöhnlich mir entgegeneilte, öffnete ich geängstigt die Thür unseres Schlafzimmers; da lag die Arme in tiefer Ohnmacht nuf dem Fußboden. Es brauchte lange, bis ich sie zum Bewußtsein brachte, und nun kam das Schreckliche. Sie hatte an dem Vormittag an sich selbst die Zeichen jener furchtbaren Krankheit zu entdecken geglaubt, von der ihre Mutter im ersten Jahre unserer Ehe hinweggerafft worden war. Leonie hatte es all die Zeit her geahnt, gefürchtet, bis nun die Gewißheit gekommen war. Was ich ihr auch sagen mochte, wie ich aus mfeiner zerrissenen Seele heraus Trostworte fand, an die ich ja selbst mich klammern wollte, sie hielten nicht stand vor dem jammervollen Blick der geliebten Augen und dem traurigen: Nicht liig&i, Franz ich weiß ja, wie's bei Mama begonnen hat!" Laß mich schweigen, Mutter, von der Zeit, die nun kam; meine Pflicht als Arzt gebot mir unbedingt und schleunig einen operativen . Eingriff. Aber. ich. liebte mein armes Weib so sehr, und ich wußte nicht, wie ich ihr die furchtbare Eröffnung machen sollte. Und -doch that ich's. Es schüttelte sie zuerst wie im Fieber, aber dann sagte sie hart, wie ich das sanfte Geschöpf nie gekannt: Nein! Und du darfst es nicht verlangen, Franz, du nicbt.den'n du liebst mich ja, und du hast geschworen! Dabei blieb sie. ' Mutter, ich weiß, Du hast den Kopf geschüttelt über Deinen leichtsinnigen Sohn, der so plötzlich seine ärztliche Praxis im Stiche ließ, sich einen Vertreter nahm, und mit scinei Frau auf Reisin ging. O, Mutter, wenn Du geahnt' hättest! Ich wußte genau, in welchem Maße die entsetzliche ffrankheit fortschritt, wie kurz oder lang unsere Galgenfrist bemessen war, wann die Schmerzen beginnen mußten. Die Zeit benützte ich und zeigte meinem Weibe noch so viel Schönes, als ich nur irgend konnte, Italien, die Schweiz ; haben wir durchwandert den Tod im Herzen! Täglich, ehe ich einschlief, sah mich mein armes Weib an mit einem Blick Mutter, wie konnte ich ihn nur ertragen, diesen Blick voll stummer Todesangst und grenzenloser Hingebung! Und dann dann wußte ich, daß es Zeit war. Ich durfte nicht heim. Da hätte sie sofort gewußt, wie es stand. Auf Kapri, 'dort, wo die Natur sich selbst übertroffen, wo es so herrlich ist, wie nirgends sonst, dort habe ich meinem Weibe den Schlaftrunk gegeben, ich, der Frau, die ich anbetete! Sie ahnte nichts: wir hatten zu Nacht gegessen, wie immer. Die Gläser mit dem funkelnden Chianti klangen hell zusammen, als wir anstießen auf die Lieben daheim, als wäre in dem ihren nicht der Gifttrank, die Erlösung. Ich habe meinen Schwur gehalten. Als Arzt bin ich ein Verbrecher ich weiß es, als Mensch, Mutter, spreche ich mich frei von jeder Schuld, ich konnte nicht anders! Dort unter dem sonnigen Himmel Italiens habe ich mein Weib zur ewigen Ruhe gebettet, dann reiste ich 'heim zu Dir. Ich wollte ein Mann sein und mein Schicksal tragen. Aber ich kann es nicht, Mutter! Die Qual, die ich durchlitten, die seelischen Martern haben mich entnervt. Ich habe Monate hindurch Todesqualen gelitten, ich bin müd', geliebte Mutter, todtmüde! Gönn' mir die Ruhe das Vergessen glaub', ich hab' sie mir theuer erkaust! Verzeih mir! Rolf". Glaubwürdige Erklär u n g. Mutter: Du bringst ja einen Schirm mit nach Hause, obgleich Du beim Fortzehen keinen mitnahmst! Wie kommt denn das?!" Tochter: Ach, mir bot ein Herr bei dem Regen seinen Schirm an als er aber hörte, daß ich ein armes Mädchen bin, verschwand er unter Zurücklassung des Schirmes . . ." TtxJTTdtn entfernt man au, Silberlösfeln und silbernen Bestecken durch Abreiben mit Ruß. Sehr gut ist es, von Zeit zu Zeit das Silberzeug in lauem, starkem Setfenwasser zu waschen, es mit kaltem Wasser nachzuspülen und danach gut trocken zu reiben. . Es behält dadurch seine weiße, glänzende Farbe und alle Fleckenspuren schwinden.

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