Indiana Tribüne, Volume 28, Number 120, Indianapolis, Marion County, 12 January 1905 — Page 5

Jndkana Tribuns, 12 Januar

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für Männer, Ktwben und Kinder.

, Derselbe begann gestern, und noch nie zuvor wurde eine solche Masse begieriger Käufer in Marion County gesehen. Die Menschen kamen m Schaaren für Meilen und Meilen weit im Umkreise, um theilzunehmen an dieser großartigen Vertheilung von unvergleichlichen Bargains, denn die Preise in diesem MiethSvertrag - KündigungS - Verkauf haben die niedrigste Grenze erreicht. Sie kamen, sie gingen und kamen dann wieder, begieriger als zuvor, denn von Bargains wie sie in diesem großen Verkauf offerirt werden, hat man in Jndiana noch nie etwas gehört. Es war eine fortlaufende Kette von Menschen, von morgens früh bis zur Schlußzeit am Abend ; Alle kamen um bei diesem großen Verkauf einzukaufen, und Niemand tvurde getäuscht Dieser Verkauf wird für 10 Tage fortgesetzt. Wenn Sie noch nicht gekauft haben so verpassen Sie dieses ja nicht und wenn Sie schon gekauft haben so kommen Sie und kaufen wieder.

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der Central Ave. nördlich von 29. Straße. $5,000. . Treue eines Hundes. Vor Kurzem hatte ein Mann aus Bremerhaven, Deutschland, einem Angestellten des Schnelldampfers Kaiser Wilhelm der Große" einen Jagdhund mitgegeben mit dem Austrage, das Thier einem Geschäftsfreund des Beschers in Hoboken, N. I., zu überbringen. Der Hund konnte sich nicht an

sein neues Heim gewöhne, er riß sich

los und kam am nächsten Morgen wieder an Bord. Man brachte den Hund wieder zurück, und er wurde in feste Obhut genommen. DckS Schiff fuhr wieder ab, und der Hund wurde' bald vergessen. Als der Dampfer wieder in Hoboken lag, stellte sich der vierbeinige Schiffs kamerad wieder schweifwedelnd und vor Freude bellend an Bord ei. Man brachte ihn wieder zu seinem Besitzer. Das Schiff fuhr ab, und bald

lagen das Häusermeer New Forks, die Forts und das Nantucketfeuerschiff als letzte Verbindung mit dem Festlande hinter ihm. Da kam auf einmal am

zweiten Tage beim Oeffnen deö Ge-

päckraumes der Hund in erschöpftem

Zustande an's Tageslicht. Er muß

NachtZ unbemerkt an Bord gekommen

sein und sich als blinder Passagier der-

steckt haben. Jetzt wurde er an Bord

behalten. In Bremerhaven wurde das treue Tb'er seinem ersten Herrn unter

unbeschreiblicher Fr?ude wieder zuge-

fuhrt. '

Wegen einiger'WeZn-

tr au ben getödtet. DerWew

gartenhüier Weingartshofer in Altlich-

tenwart, Niederosterreich, ertappte den

Tazlöhner Petrik dabei, als er in einem Weingarten einige Trauben abriß. Er packte ihn an, doch .Petrik riß sich los. worauf der Hüter seine Pistole auf ihn abfeuerte. Der Angeschossene erlag zwei Wochen später seiner' Verletzung. Weingartshofer war neulich vor den

Geschworenen wegen Todtschlages an

geklagt, wurde jedoch freigesprochen und

nur wegen Uevertretung des Waffen Patents zu sechs Kronen ($1.12) Geld strafe verurtheilt.

Raucht die Tish I Mingo.

Origineller Bericht.

Folgender origeneller Bericht ist von einem salzburgischen Gemeindevorsteher an seine vorgesetzte Behörde erstattet worden: Löblicher k. k. Bezirkshauptmann! ' Hiermit mache ich die vom tiefsten Schmerze gebeugte Anzeige, ba unser 22 Jahre langer Förster an der Kurzsichtigkeit seines Herrn plötzlich gestorben ist und nach zwei Stunden 'bereits todt war, da ihm der Herr Graf ungerechterweise angeschossen hat. - Der so schwer Getroffene, dem in seinem ganzen Leben so etwas nicht . passirt ist, befindet sich nun in größten Elend, der . hinterläßt die Wittwe von fünf 'unversorgten Kindern,' wovon der älteste bestimmt ist, ebenfalls Förster zu werden und dem hohen Jagdherrn nicht in gleicherWeise zu dienen." - .

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. Der zwanzigjährige Fähnrich zur See Malubine des in Algier ausgebesserten russischen Torpedobootes Grosorlivry", das sich nach dem fernen Osten begeben sollte, schoß sich im Hafen von Algier eine Kugel in's Herz. Von dem Selbstmord, dessen Ursachen intimer Natur sind, wurde Malubines Vater, ein Generalma2, verständigt. F rauv. Hervay, geb. Bellachini, Wittwe des durch Selbstmord aus dem Leben geschiedenen früheren BezirkZhauptmanns in Mürzzuschlag, welche von den Gerichten in Leoben wegen Bigamie zu vier Monaten einfachen Kerkers verurtheilt wurde, hat nunmehr Leoben verlassen und ist nach Wien übergesiedelt,' wo sie die Entscheidung über die gegen das obige Urtheil eingelegte Nichtigkeitsbeschwerde abwarten und sich inzwischen nach einem lohnenden Broterwerb umsehen will. Frau v. Hervay ist zurzeit völlig mittellos7 da nach ihrer Angabe ihre Schmucksachen, Möbel usw. der Eoncursmasse ihres verstorbenen Gatten zugeschlagen und ihre geringen BaarMittel durch die Kosten absorbirt sind, welche während ihres mehrwöchigen Aufenthalts im Stephani-Hospital zu Leoben entstanden sind. Die .Gesundheit der Zarin hat sich, wie berichtet wird, seit der Geburt des Thronerben sehr gebessert. Ihre seelische Depression ist gewichen und hat einer Lebhaftigkeit Platz gemacht, wie man sie früher an der Kaiserin nicht kannte. Ihre Umgebung ist sehr befriedigt von dieser Veränderung, denn die früher schweigsame und sehr ernste Zarin ist nün ganz mittheilsam und' .liebenswürdig geworden. Ihr Hauptinteresse wendet sich naturgemäß ihrem Sohne zu, in dessen Zimmer sie täglich mehrere Stunden zubringt. . Abends sikt sie häufig an fein Wiege und singt ihm englische Wiegenlieder vor. Die Kaiserin beklagt denKrieg sehr, denn durch diesen ist der Zarewitsch verurtheilt, den ganzen Winter im Zimmer zuzu bringen, da der Zar nicht nach dem Süden aeben will.

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Wir sprechen in irgerck einem StadttheU für Wäsche vor. 224 W. Narylesd. Beito Oonef ttx

Ans den Gerichten.

Vier, von -Joseph A. Miller im Jahre 1901 .gegen Joseph A. Herbison eingereichte Klagen für je $2000 Scha denerfatz wurden gestern zurückgezogen. Herbison wurde' in den Schriftstücken beschuldigt, die Familie Miller'S un nöthiger Weise dem Scharlachsieber ausgesetzt zu haben. Die Klagen besagten, daß Herbison, in dessen Hause Scharlachsieber herrschte, sich in Miller'S Haus begab und die drei Kinder Mil. ler's mit der Krankheit ansteckte. ClaraJohns o n, die im KreiSgerichte gegen die Indianapolis Termi nal und Traction Co. eine Klage auf Schadenersatz eingereicht hatte, wurden 81100 zugesprochen. Die Companie hat gegen'daS Urtheil appellirt.

Der Lahrer Hinkende

Sote Kalender für 105 ist durch nnfere OfNce zu. be-ziehen.

Die Behörde für öffentliche Urbetten bestätigt den Bericht der Kommissäre. Die Kommissäre, welche von der Stadt und der Wasser-Compagnie ernannt wurden, berichteten nach einer strengm und' umfang reichen Prüfung des städtischen Wassers folgendermaßen:. Wir sind einstimmig Zder Ansicht daß das Wasser welches den Confumentm tväh rend der Periode dieser Untersuchung geliefert wurde, guten gesundheitlichen Charakters war ; daß daS Wasser von Privat-Brunnen einer der wichtigsten Factoren der Ent stehungs-Ursachen dieser (Typhus) Epidemie Periode war." - Die Kommissare empfehlen die Condem nirung Von Privat-Brunnen und Aborten, und empfehlen, daß Verbindungen mit Abzugskanälen hergestellt werden sollen wo immer sich solche befinden. Der ganze Bericht der Kommissäre ist in Druck und wird auf Anfrage abgeliefert oder, mit der Post versandt. Die Qualität deS WasserS,mie solches von dieser Gesellschaft geliefert wird, und wie durch diesen Bericht festgestellt, ist für alle Bewohner der Stadt zum Privat-Gebrauch emzjehlenSwertl). Indianapolis Wager Co.