Indiana Tribüne, Volume 28, Number 120, Indianapolis, Marion County, 12 January 1905 — Page 4

Juvtana Tribüne, 12 Januar 1905.

Jndiana Tribüne. HrrauizeAkden von Ux utndg !. Indianapolis, Ind.

garry O. Thudinm Präsideut. GeschaftSlocal: No 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 2ö. tered at the Pott Office ot Indianapolis a tccond dass matter. Markige Worte. Der Antrittsrede des BudlerfeindeS Folk, nunmehriger Gouverneur drZ Staate Missouri, entnehmen wir fol gende Stellen, die von den Gesetzgebern und Bürgern aller Staaten beherzigt werden sollten: Je näher die Regierung dem Volke gebracht werden kann, desto reiner und besser wird sie sein. Zu diesem Zwecke iollte ein StaatS-Primürwahlengesetz angenommen werden, demzufolge alle Nominationen sür Staats-, County und städtische Aemter in Vorwahlen gemacht werden, die an einem und dem, selben Tage im ganzen Staate und von allen-Parteien mit derselben Anzahl von Stimmplützen wie. bei den Haupt Wahlen abgehalten werden müssen; auch die Kosten müßten in derselben Weife bezahlt werden, wie bei den Hauptwahlen. Das würde dem politischen Boßein Ende machen, denn dann wäre das Volk selbst Boß". Der professionelle Boß" hat seine Freude an möglichst vielen Primärwahlen und Conventionen. Der gewöhnliche Bürger aber wird, nachdem er einer oder zwei Konventionen oder Primärwahleu beigewohnt, der Sache müde, wendet seine Aufmerksamkeit anderen Dingen zu und überläßt das Feld denjenigen, welche die Politik nur als melkende Kuh betrachten. Das Ergebniß ist, daß, wenn das Volk nicht einmal gründlich aufgerüttelt wird, die Nominationen nicht vom Volke, sondern von Denen gemacht werden, welche irgend einem selbfisüchttgenJnteresse dienen. In einer StaatS-Primärvahl würden in . der Regel die '.besten Leute nominirt werden, und dieNominirten wären echte Vertreter des Volkes, mt einem Staats Primärwahlgesetz würde der Bürger eben gerade nur zwei Tage in Anspruch genommen sein, an dem einen,, um der Nomination wegen an dem Stimmplatz zu gehen, sind dann am Tage der allgemeinen Wahl. Die Vortheile dieses Systems liegen auf der Hand und empfehlen sich Allen, mit Ausnahme derer, die mit der Beibehaltung der bestehenden Verhältnisse selbstische Zwecke verfolgen. Um die Untersuchung gerichtweisen Bestechungsfälle zu erleichtern, sollen die Gesetze angenommen werden, die es ermöglichen. Zeugenaussagen zu er. zwingen, welcheZ aber gleichzeitig die Zeugen vor strafrechtlicher Verfolgung aus Grund der don: ihnen selbst gemachten Angaben sicher stellen. Da die Korruption, wie derzMaulwurf im Dunkeln, im Verborgenen zu wirken pflegt, kommen solche Transaktionen, wenn überhaupt, oft erst nach Verlauf von Jahren an den Tag. Die gegenwärtige strafrechtliche Beschränkung, welche ein derartigeSlZVerbrechen. wenn seit der Begehung desselben drei Jahre verflossen find, . so gut als wie nicht ge schehen betrachtet, sollte ausgehoben und auf mindesten fünf Jahre verlängert werden. Ferner sollten alle durch Bestechung erlangten Freibriefe, Wegerechte undZ sonstige Gerechtsame sür ungültig erklärt werden. Wenn Jemand ein Pferd, stiehlt, so kann'er den Besitz desselben nicht rechtskräftig auf einen Anderen übertragen und der Eigenthümer kann das Thier zurück, fordern, wo immer er e5 finden mag. Diese Regel sollte auch auf daS Eigenthum des VolkeSwelcheS ihm durch Beftechung feiner Vertreter gestohlen wurde. Anwendung finden. Das Gesetz sollte bestimmen, daß alle öffentliche Gerechtsamean den Meistbietenden der kauft werden, und zwar sollte nach dem Zuschlag noch eine Zeitlang Jedem daS Recht zustehen, das erfolgreiche An gebot zu unterbieten, umDurchsteckereien vorzubeugen. Derartige Gesetze wür den zur Ausrottung der Bestechlichkeit beitragen, aber auch sie können nur dann ErfolgZhaben, wenn das erwachte Volksgewissen hinter ihnen steht und auf ihrer Durchführung beharrt. Unter den Problemen, mit denen wir un beschäftigen müssen, sind die Beziehungen zwischen Arbeit und Kavital von Wichtigkeit. DieS ist eine der wichtigsten Fragen der Gegenwart. Arbeit hat Rechte, welche das Kapital

respektiren muß, und das Kapital hat Rechte, welche die Arbeit nicht außer

Ackt lassen sollte. Kavital würde oone Arbeit nutzlos sein, und Arbeit ohn Kapital würde nicht bestehen können beide sind von einander abhängig. Seit der Schöpfung haben die Men schen sich um ihre Rechte gestritten und Meinungsverschiedenheiten gezeigt; dies wird immer so sein, so sänge it mensch lich? Natur pch geltend macht. Eiue Partei kann nicht immer im Rechten und die andere im Unrechten sein. Da! Prinzip der Arbitration. ehrlich durch geführt, wird allen Klassen förderlich sein. Es ist die Anarchie des Kapitals und die Anarchie der Arbeit, die Unheil stiftet. Der Zweck der Regierung ist nicht, Geld zu machen, sondern die Schwachen gegen die Starken zu schützen und Gesetz und Ordnung aufrecht zu erhalten. Arbeit hat dasselbe Recht sich zu organisiren als da Kapital und der Arbeiter ist gewöhnlich ebenso patriotisch und verfolgt ebenso noble und hohe Ziele und Instinkte als der Arbeitgeber. Die Schwierigkeit zur Schlichtung der zwischen Beiden herrschenden Meinungsverschiedenheiten liegt darin, daß Demagogen den Arbeiter und Dema gogen den Arbeitgeber ausstacheln, denn Jemand, der daS Selbftinteresse des Kapitalisten ermuthigt, ist nicht besser. als derjenige, welcher im Herzen des Arbeiters Klassenvorurtheile anregt. Die meisten Streitigkeiten zwischen Arbeit und Kapital könnten beigelegt wer den, wenn beide Parteien im Geiste der Gerechtigkeit zu Werke gingen. Arbeiter haben kein Recht, besondere Previlegien zu fordern, und Andere haben kein Recht, für sich besondere Privilegien zu beanspruchen. DaS Publikum ist an den Streitigkeiten zwischen Arbeitgeber und Angestellten iuteressirt, weil eS gewöhnlich durch dieselben in Mitleidenschast gezogen wird. Ich glaube, daß eS die Pflicht des Gouverneurs eines Staates ist, die Interessen des Volkes zu wahren, indem er diese Streitigleiten schlichtet, und daß er es sich zur Aufgabe machen sollte, daS zu thun, wo immer eS möglich ist, wenn der Streit oas Gemeinwesen in Mitleidenschaft zieht. In den Mai 1905 fallt der 100 jährige Todestag Schillers, und es ist bereits zu erkennen, daß dieser Tag durch eine große nationale Feier von den Deutschen würdig begangen werden wird. Schiller ist und bleibt ja der Liebling deZ Volkes und der Jugend in Deutschland, auf die er durch seine machtvollen Dramen von der Bühne her fortgesetzt den lebendigsten Einfluß ausübt. Eine Schillerfeier ist schon einmal von großer politischer Bedeutung gewesen: es war die deS 100. GeburtZtageö des Dichters im Jahre 1859, die damals der Begeisterung für die Einigung Deutschlands mächtige Nahrung zuführte. Als ein Kennzeichen der bevorstehenden Feier stellt sich be reits der Zug heraus, daß sie nicht vom Deutschen Reiche allein, sondern von dem ganzen deutschen Kulturkreise begangen werden wird. So hat der Schweizer Natlonalrath 26.000 Iranen bewilligt, um an dem Gedächtnißtage jedem Schweizer Schulkinde ein Exemplar des Wilhelm Tell", als dessen Dichter die Schweizer Schiller vor allem ehren, zu schenken. Außer dem hat Herr Forrer den Antrag ge stellt, anläßlich der Feier eine Friedrich Schiller Stiftung in's Leben treten zu lassen, deren Erträgnisse für invalide, hülfsbedürftige Dichter bestimmt fein soll. In Oesterreich bereitet daS HofburgTheater die Aufführung eines vollständigen EycluS von Schiller-Dramen vor. Eine Wiener literarische Gesellschaft hat eine Preisarbeit zu dem Festtage ausgeschrieben. Die deutschen Städte Böhmens, die durch den Wal lenftein" mit Schiller besonders verbunden sind, rüsten sich zu großen Feiern; auch werden hier und dort Denkmäler des Dichters geplant. In Deutschland selbst wird die Feier anscheinend mächtige Dimensionen an nehmen. Schon bereiten sich alle Büh nen sür sie vor. Volkstümliche und akademische Feiern werden in vielen Städten geplant. Die Schwäbische Schillergesellschaft bringt eine Ausgabe der Werke des Dichters heraus, die nur eine Mark kosten, überhaupt nicht in den Buchhandel kommen, um so aus giebiger aber im Volke verbreitet wer den soll. Auch die literar-hiftorifche Wissenschaft, die in den letzten Jahr zehnten Schiller über Goethe etwas der nachlüfstgt hat, wendet sich angesichts des bevorstehenden Erinnerungstages

mit erneutem Eifer der Schillerforschung zu, die in jüngster Zeit eine ganze An-

zahl beachtenöwerther Werke schnell hintereiuander erzeugt hat. Die vielen Temperen; Vorlagen, welche täglich in der Legislatur eingereicht werden, kommen als Anzeichen den frischen Srdhügeln gleich, welche anzeigen, daß die Maulwürfe emsig am Wühlen sind. ES wäre eine Schmach für die deutschamerikanischen Bürger deS Staates, wenn eS den Muckern gelingen sollte, weitere Einfchränkungen der bürgerlichen Freiheiten durchzusetzen. Man muß den Gesetzgebern ein sür alle mal verständlich machen, daß die Muckerbewegung nur einen verschwindend kleinen Theil der Bevölkerung hinter sich hat und. daß die große Masse deS Volkes liberale Gesinnungen vertritt. Die Beweis führung dafür liefert wieder .dieletzte Nationalwahl, welche im ganzen Lande den Prohibitioniften von 13,503,000 Stimmen, die im Lande, abgegeben wurden, nur 260,000 Stimmen 'gab. Wenn einer so verschwindenden Mino rität das Recht zugestanden werden sollte über die Lebensweise der großen Majorität zu verfügen, so könnte dies nur der Unthätigkeit und Faulheit der liberalen Äürger zugeschrieben werden. Jetzt bei Beginn der Legislatur ist eS an der Zeit mit aller Macht gegen muckerische Gesetzgebung einzutreten. Geschieht dieS nicht, so haben sich die Bürger die Folgen selbst zuzuschreiben. Wer das neckische liebe Blitzmäd'l hören und sehen will, muß heute Abend in'S English Opera Houfe gehen. Die CodisicationS-Sill. Die neuen Bestimmungen der Eodi-ficationS-Bill bezüglich der Verwaltung von Städten haben in Indianapolis große Interesse hervorgerufen. Ihnen zufolge hat die Stadtverwaltung das Recht eine Höher- oder Tieferlegung von Eifenbahngelelsen anzuordnend Die betreffenden Parapraphen die den Amtstermin von städtischen Beamten auf 4 Jahre festsetzten, wer. .n im ganzen Staate eifrigst besprochen. Unter der neuen Bill kann fernerhin der Betrieb von Schankwirthschaften in Residenz - Distrikten unh.csagt werden; ebenfalls können Wasserwerke, Gasanstalten, elektrische Licht- und Heizanlagen, Straßenbahnen, Telegraphund Telephon-L inien, die der Stadt gehören und von derselben betrieben werden, condemnirt werden. Miserables Wetter. ' Der gestrige Abend war. der unan genehmste, den die Bevölkerung der Stadt feit langer Zeit erlebt hat. Nach. dem eS geschneit hatte, verwandelte sich am frühen Abend der Schnee in einen ogenannten Landregen, der zeitweise ordentlich tratschte. Einen trostlosen Anblick gewährten unsere Straßen, die. wie leicht erklärlich, so gut wie verlassen waren; kein Mensch, der nicht unbedingt hinaus mußte, verließ seine Wohnung. Manche Stellen in den Straßen waren sür den Fußgänger überHaupt unpassirbar geworden, da sich dieselben in kleine schmutzige Seen verwandelt hatten,, die mehrere Zoll tief waren. Die EarS unserer Straßenbahnen hatten beinahe alle größere oder kleinere Verspätungen zu verzeichnen; jedoch kamen ernstlichere Verkehrsstörungen nicht vor. Glücklicherweise sind soweit keine Personen zu erheblichem Schaden gekommen. In den ersten Abendftun den war das Pasfiren der Straßen infolge des Glatteises ein äußerst schwier! geS geworden. Manche schwankende" Gestalten sah man, viele setzten sich zur kurzen Rast unfreiwillig auf der Stra ßen hartes Pflaster nieder, um dann unter Ausstößen von unparlamentarifchen Ausdrücken den heimathlichen Penaten zuzueilen, um die feuchtgewordenen Unaussprechlichen" oder den Street Dreß" zu wechseln. Jedes Ding hat seine Kehrseite, was des Einen Schmerz, das ist des Anderen Luft so ungefähr lautet die Quintessenz der Betrachtungen, die unserem wohllöblichen StraßenreinigungSDepartement aufgestiegen fein werden. Gott PluviuS ist ja von jeher der mäch tige Verbündete diefeS Wächters für die äußerlich reine Kleidung der Stadt gewesen, doch gebührt ihm diesmal ganz besonders Lob für fein rechtzeitiges Er scheinen. Schneemassen fortzuschaffen, ist bekanntlich ein wunder Punkt für alle StraßenreinigungS-Jnftitute, und dankbaren Herzens wollen wir daher

den waschenden Arm des alten Regen gottes walten lassen. s '"' '

Aus der Legislatur.

Dem Senate und dem Hause ging gestern der Bericht des in der letzten Legislatur ernannten Comites zu, das die allgemeine Lage der unter Ober aufsicht des Staates stehenden Epilep tiker zu untersuchen hatte. Im we sentlichen wurde die Erwerbung einer Strecke Landes befürwortet, um auf derselben eine entsprechende Colonie für diese unglücklichen Kranken zu gründen. Die Aufnahme von Schwach sinnigen wie auch die von geistig Um achteten soll ebenfalls in derselben unter entsprechender Trennung der Krankheitsfälle erfolgen. Eine Be willigung von 150.000 Dollars wird zur Deckung der entstehen den Kosten verlangt. Im Uebrigen deckt . sich der Bericht mit den, von Gouverneur Hanly in seiner Jnaugu ral Rede gemachten, diesbezüglichen Empfehlungen. Die Mucker rührig. . Berghoch thürmen sich alle die vielen Temperenzvorlagen auf, die von der Legislatur erledigt werden sollen. Beinahe jeder dritte Repräsentant hat dem Kreise seiner Anhänger und Freunde Versprechungen machen müs sen, eine sogenannte TemperenzGesetz gebung zu unterstützen. Die schärfsten Verordnungen enthält die vom demo kratischen Repräsentanten von Johnson County, Herrn George I. White, vor gelegte Bill. In derselben wird be stimmt, daß Schankwirthschaften nur einen Raum enthalten dürfen. Um den Verkauf von alkoholischen Getränken am Sonntage unmöglich zu machen, wird fernerhin verlangt, daß sich keine Vorhänge oder Läden an den Fenstern befinden dürfen; außerdem müssen alle SaloonZ so eingerichtet sein. daß man zu jeder Zeit von der Straße aus ihr Geschüftslokal übersehen kann. Die medicinische Gesellschaft zu New Albany wird der Legislatur eine Bill unterbreiten, die für das Zustandekommen eines Gesetzes eintritt, das die Errichtung eines Staats Laboratoriumg für Hygiene in Indianapolis vorsieht.' Dasselbe soll dann unter die Oberaufsicht der StaatSGcsundheitS. Behörde gestellt werden. Fernerhin wird diese Gesellschaft die Legislatur ersuchen, der Frage der Erbauung eines Staats - Hospitals für Schwindsüchtige näher zu treten. Dieses Projekt wird überhaupt in den verschiedenen Theilen des Staates lebhaft discutirt. Eine Berechnung deS Sekretärs der Staatsbehörde ist der Bill beigefügt, die angiebt, daß im Staate Jndiana jährlich circa 4700 Menschen an der Schwindsucht sterben. Mit entschiedenem Rechte hält man diesen hohen Prozentsaß von Opfern dieser Krankheit für vermeidbar. Die Retail Merchant Associaton" von Terre Haute wird in nächster Zeit durch ihre Vertreter eine Vorlage einreichen, die die Legislatur ersucht, das sogenannte Garnishee Gesetz" zu M0' disizieren. In seiner jetzigen Form entspricht dasselbe ganz und gar nicht den Interessen der Geschäftswelt. Herr William JenningS Bryan, der Verfechter der Silberwährung und ent thronte Führer der demokratischen Partei, sprach gestern vor der tagenden Legislatur. In beredten Worten griff See Nedraskaer das schmählich System der Lobbyisten, daS Freipaß-Uebel, die Neigung zu Ausschweifungen sowie den Einfluß der großen Corporationen an. Zum Schlüsse seiner Rede sorderte Bryan Republikaner und Demokraten zu einem gemeinsamen Vorgehen gegen die Eisendahngesellschaften auf, indem er ein thatkräftiges Stützen des Präsidenten Roofevelt in seiner gegen die Bahngesellschaften' gerichteten Fehde verlangt. ' Die in einem gütigen und- sichtbar aufrichtigen Tone gehaltene Rede wurde von beiden Häusern, sowie der großen Zuhörermenge mit stürmischem Beifallsjubel aufgenommen. Seamtenvahlen. Die Capital National Bank erwählte folgende Direktoren : A. I. Lupton, E. A. Fisher, August Kühn, H. I. Milligan, I. I. Appel, Aquilla JoneS, F. L. Powell, Andrew Smith, H. W. Moore und Charles L. Farrel. Die Citizens State Bank aus Roikport reichte ihr Jnkorpora tionSgesuch ein. Capital $25,000. Maurice Hozarty, Präs.; Wm. P. Bell, Cassirer. Die beste 5 Cent Cigarre in der Stadt, Mucho'S Longfellow".

"ft Wi's Staftfl ol MM"

r - I T nL Jb& ' Jr4 J-.-t, -2r:--ir it d

UJÄJOE IViTO FIAQS Our Duesseldorfer Beer took the GOLD MEDAL at the Paris Exposition in 1900. t7 In October, 1904, our Gold Medal Duesseldorfer Beer was awarded the GRAND PRIZE over 117 competing brands at St. Louis. This beer is absolutely tbe finest product of hops and malt in tbe wide, wide world. For pints and quarts, telephone 57S or 690, our bottling departmenl. Free delivery. jediaeapolls Brewieg Qo.

i 1 1 n 1 i 111 111 in ifim

I Indianapolis Steam Dying & Cleanlng Works.

KARSTADT BROS.

Dampf-Färberei und Reinigungs

; ' 243250 Virginia Ave. Neuer Telephon 2828. x Wir übernehmen die Reinigung und Färbung von ctarnen und Herren-Kleider n, ' ' Spitzen-Gardinen, Portieren, sowie Fancy Decken, Ueberzügen, Glacee-Handschuh en . . u. s. w. Alle Arbeit nach der neuesteu Methode besorgt. '' Anzüge gebügelt und reparirt. Sämmtliche Sachen werden auf Wunsch ab ' ' geholt und wieder abgeliefert.

Spezialität: Chemische W555 1 M ' 1 '! "! 1 i 11 I IHM' Portraits und ...Vereins

...Vereins-Bilder, Familiengruppen, Kinderbilder..) Vergrößerungen und Rahmen unsere Spezialität. ' -

Sekte klrbeit. Zu ebener Erde. Keine HfHffH l HIHI 1 1

wmm

liegen bequem und nahe bei Ihnen.

l Kohlen der besten Qualität

zu den niedrigsten Preisen.

lA. B. MEYER & CO.

Haupt-Osfiee: 19 Nord Pennsylvania Str.

Alteö Telephon 2440, Neu 516. 11 11 11 1 M M

Usberall Willkomms find Dir Biere See

Rom

6 Bit wm

SHmaShaft Stärkend Msolnt rein. Office-Telephon 150. Auch in Naschen durch das Flaschen-Departement zu beziehen.

TlphoueS: Zlm 1030; Nlt 1050.

1 1 lau i-m 11 1 1 1 mm

. chemische - Anstalt ersten Ranges. Reinigung (Dry cieaning.) MII1 1111 1 H M 1111111111 1 0, Photographien - Vilder... ..; Treppen zu steigen. Näßigfle Preise 142 Süd Illinois Str Sonntags offen. Telephon: (Neu) 4143! llt) Main 3463 HU H I11H Kohlenhofe in allen Theilen der Stadt. 00'l , , 55551 4

Kshlm-Ssfl?

gCo

o