Indiana Tribüne, Volume 28, Number 118, Indianapolis, Marion County, 10 January 1905 — Page 3
Jndlana Tribüne, I. Januar WVS.
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Gegen den Landschvmdel. Die Untersuchung, welche Sekretär Hitchcoö in Montana veranlaßte. Das Hans nimmt die Pensions-Vill an. Tiefer Schnee in Tennessee und West-Virginien. Vergifwngsgeschichte in Belvidere, N. Z). Eine neue Staaten-Bill. Brasilianischer Botschafter für Washington.
Landschwindel. Washington, 9. Jan. Von offizieller Seite wurde heute Abend folgende Erklärung über die Landschwindeleien abgegeben: .Im Frühjahr 1902 wurde daS Departement des Innern benachrichtigt, daß in Montana und Jdaho auSgedehnter Landschwindel getrieben würde unter dem Deckmantel einer KongreßActe, die alZ Holz- und Stein-Acte bekannt ist. Sekretär Hitchcock leitete sofort eine Untersuchung ein und im Falle Montana wurde entdeckt, daß in den Land Ämtern zu Missoula und Helena viele betrügerische Eintragungen gemacht worden waren. Bald stellte sich heraus, so wird gemeldet, daß unter Führung R. M. Cobham'S eine Verschwörung angezet telt wurde und eine Masse Leute in Nachbarschaft von Mssoula Män ner und Frauen waren angewiesen worden in dem Landamte Applikationen zu machen. Unter der Con'greßacte war eS nothwendig für den Applikanten, zu schwö ren, daß da Land nicht für Spekula. ticnZzwecke, sondern für den eigenen Gebrauch genommen werde, und daß bei dem Kaufe sonst Niemand direkt oder indirekt interessirt sei. Dobham und seine Verbündeten beleiteten alle diese AffioavitS" vor, bezahlten alle Kosten und $2.50 für den Acre. Für den falschen Eid und die Eintragung gaben sie jenen Leuten je $100 bis $150. ES wurden 102 Personen Männer und Frauen angeklagt; gegen Cobham wurden über zehn Anklagen erhoben. Diese Ankla gen lauteten auf Meineid und Fälschung. Alle dsese L änderten, etwa 15.000 Acres, wurde von Cobham an Bundessenator 233. A. Clarke verkauft. ES wurden Anträge auf Abweisung dieser Anklagen eingereicht und von Zeit zu Zeit bis heute vertagt. Gestern hat der Generalanwalt von dem Bundes Spezialanwalt Maynard folgende Depesche, datirt Helena, 8. Januar, erhalten: Nichter Hunt wieö die Antrüge auf Abweisung der Anklagen in 12 untergeordnetenMeineidSfüllen und 90 MeineidSfällen ab. Da nun alle verzögernden Einwände erschöpft sind, müssen die Angeklagten sich zum Prozesse stellen." Im Landschwindel kampromittirt. Washington, 9. Januar. In Folge der Untersuchung und Berfolgung der Landbetrügereien in Oregon unterzeichnete der Präsident heute eine Ordre, die JameS H. Both und Jof. L. Bridges. Regiftrar resp. Receiver des BundeS-Landamtes zu Roseburg. Ore., vom Amte suspendirt. DieS Verfahren erfolgte auf Empfehlung des Sekretärs Hitchcock und gründete sich auf eine Depesche des HilfS-BundeS DiftriktSanwalteS Heney, der mit theilte, die Angelegenheiten des Amtes zu Roseburg seien in schlechtem Stande. Spezialagent Neuhausen hat Ordre erhalten die Office zu Roseburg zu übernehmen. Landschwindel-Prozeß. P o r t l a n d, Or.. 9. Jan. Rich ter Pellinger vom Bundesgerichte er nannte heute Jos. Heney zum Bundes Mr!ktanmalt von Oreaon. DieS geschah mit Genehmigung deS Präst denten Roosevelt, um jeden Einwand abzuschneiden, der gegen die von den Bundesgroßgeschworenen erhobenen An klagen gemacht werden könnte. . Die Untersuchung der Landbetrüge reien wird morgen fortgesetzt werden. wenn die Bundesgroßgeschworenen wie der zusammentreten. Neue Postmeister. Washington, 9. Jan. Der Senat bestätigte heute die Ernennung folgender Postmeister in Jndiana: John P. Russell, Kewanna; JameS M. Ranstead, Brown; CharleS G. Davidson,' Whitting; Ealeb W. Bar ker, FranceLville.
58. Eongreß.
Senat. Washington, 9. Jan. Nach Annahme der allgemeinen Bill für AnAnsprüche setzte der Senat den 23 Jan. als den Tag fest, an dem das Andenken Senator Hoar'S gefeiert werden soll. Den übrigen Theil des Tages widmete der Senat der Staatenbill. Morgan sprach 2 Stunden lang gegen dieselbe. Haus. DaS Haus nahm die Senatsbill an, welche das PensionSgebäude für den JnaugurationS - Ball zur Verfügung stellt. Bei namentlicher Abstimmung wurde die PensionSbill angenommen. .. Schnee. M e m p h i s , Tenn., 9. Januar. Heute sielen hier 6 Zoll Schnee. Der Bahnverkehr war stark gestört. Schneesturm. W h e e l i n g , W. V., 9. Jan. In den Bergen im Inneren des Staates herrscht ein heftiger Schncesturm. Rattengift in Speisen. B u f f a l o, N. Y., 8. Jan. In einem Kofthause zu Belvidere, nahe Oleon ist PeriS Prosse todt, ein anderer Mann liegt imSterben und 10 italienische Eisenbahnarbelter stnd erkrankt.. Jemand hat ihnen Rattengift unter die Speisen gemischt. Frau Minnie Midicano, die Kostmirthin, ist wegen Trunkenheit verhaftet worden. Der Distriktsanwalt von Allegheny County agt, er werde sie wegen Mordversuchs esthalten. Ihr Mann ist verschwunden. Einfachere Verwaltung. Washington, 9. Jan. Um die Verwaltung der Angelegenheiten in der Kanalzone zu vereinfachen, ist den Sekretären Taft und Hay der Vor chlag gemacht worden, den Gesandten Barrett für Panama zugleich zum Gouverneur der Kanalzone zu ernennen. Matthews verunglückt. Washington, 9. Jan. Wm. T. Matthews, ein Maler von nationalem Rufc liegt in dem hiesigen Noth fall - Hospitale und man hegt wenig Hossnung auf seine Wiederherstellung. Matthews wurde am WeihnachtStage von einem Wagen zu Poden geworfen und er brach ein Bein. Dies wäre nicht so schlimm, wäre Matthews nicht 70 Jahre alt. Seine Kräfte sinken rasch. Von den Porträts, die er schuf, find die der Präsidenten Lincoln, HayeS, Garsield, Harrison, McKinley zu nennen; auch Frau McKinley saß ihm. Neue Botschaften. Walhington, 9. Jan. Ärafilien bleibt dabei hier einen Botschafter zu haben und hat seinen bisherigen Ge sandten in London Nabuco dazu auSer sehen. . Sobald derselbe ernannt ist, wird Präsident Roosevelt dem Senate die Ernennung des gegenwärtigen Ge sandten nach Brasilien, Thompson,zum Botschafter zu senden. Die Aenderung wurde von der hieft gen Regierung nicht ermuthigt, ließ sich aber nach diplomatischem Gebrauche nicht vermeiden. Ueber Eisenbahn-Fracht-Raten. Washington, 9. Jan. Prüf. Roosevelt hatte heute mit den Reprä sentanten Efch von Wisconsin und Townsend von Michigan, Mitgliedern des zwischenstaatlichen Handelskommis fion, eine weitere Konferenz über schwebende Gesetzvorschläge bezüglich Eisenbahn - Frachtraten. Beide Re prüsentanten sind dafür, daß der Kon greß noch während der jetzigen Session Schritte in der Angelegenheit thue. Sie sagten dem Präsidenten, ihre ttonsti tuanten wünschten. daßZ etwas Endgll diges in der Sache geschehe und daß es bald geschehe. JedeS Gesetz, daS an genommen werde, müsse gegen die Uebel, die- Anstoß erregten, wirksam sein und nicht nur ein Scheingesetz sein.
Raub. Alte Leute gefoltert.
Bea ve r, Pa., 9. Jan. Zum 2 Male innerhalb 6 Monaten und zum 4. Male in 2 Jahren wurden die Brüder Adam und JameS Lanz sowie ihre Schwester Sarah Lanz in Hannover Township, Beaver Co., gefoltert und ausgeraubt. Zwei maskirte Männer hielten die bloßen Füße der alten Leute über ein offenes Feuer, bis sie den Versteck von $500 angaben, die sie vor 2 Tagen durch den Verkauf von Vieh eingenommen hatten. Die Gebrüder Lanz und ihre Schwester sind alle schon über 75 Jahre. Vor 6 Monaten wurden sie gefoltert und um $1000 beraubt. Sie stellten darauf Wm. McHenry als Wächter an. Derselbe ging stets mit einem Gewehre umber. Sonntag Nachmittag um 5 Uhr sah McHenry 2 Männer über die Felder auf das HauS zukommen. Er ging in die Scheune und nahm fein Gewehr. Als er zur Thüre heraustrat, sah er 2 Revolver auf fich gerichtet und erhielt die Aufforderung sein Gewehr abzugeben und die Hände hoch zu halten, was er auch that. Aenderungen in der Armee. Washington, 9. Jan. ' Der Präsident übersandte heute dem Senate eine Botschaft, in welcher er die Annähme zweier Bills dringend empfahl. Die eine Bill trifft Bestimmungen über die Reorganisation der SanitätScorpS der Armee, die andere Über Reorganisation des Artilleriecorps. Neue Staatenbill. W a s h i n g t o n. 9. Jan. Sen. Teller brachte ein Amendment zur Staatenbill ein, das Oklahoma und das Indianer - Territorium als einen Staat, New Mexico als einen zweiten zuläßt. Sonach würde Arizona Terriorium bleiben. Inauguration. Spring field, Jll., 9. Jan. Ehas. S. Deneen wurde heute in der RepräfentanteN'Halle vom Oberrichter Ricks in Anwesenheit eines großen Pub ikums vereidigt. -Nach einem Frühstück im Leland Hotel begaben sich der Gouverneur und seine Gattin nach ihrer StaatSwohnung, wo sie ihre Freunde empfingen. Legislatur eröffnet. Olympia, Wash., 9. Januar. Heute trat die 9. Legislatur des StaaieS Washington zusammen. Da HauS wählte Jos. Megler von WankiSkum County zum Sprecher. Verschmelzung von Banken. C i n c i n n a t i , O., 9. Januar. Die MerchantS National Bank" und die Equitable National Bank" haben beschlossen, fich zu vereinigen. Die neue Bank wird am Donnerstag ihre Geschäfte beginnen. Streik in Baumwoll f a b r i k e n. Fall R i v e r , Mass., 9. Jan. Der Streik in den Baumwollfabriken hält noch immer an. Die Arbeiter erklären fich einer schiedsgerichtlichen Entfcbeidung unterwerfen zu wollen, aber die Fabrikanten verlangen unbedingte Unterwerfung. Bischof Spalding. Peoria, Jll., 9. Jan. Bischof Spalding gewinnt langsam wieder den Gebrauch seiner Glieder. Letzte Nacht hatte er einen natürlichen gesunden Schlaf. Tausende von Telegrammen bitten um Auskunft über fein Ergehen. Bestätigt. Denver, Col., 9. Jan. Der Senat bestätigte nach langer Debatte L. M. Goddard und Geo. 2ö; Banley, die von Gouverneur Peabody ernann ten Beirichter des taatZobergerichteS. M i s s o u r i'S Gouverneur. Jefferfsn Clty, Mo., 9. Jan. Gouv. Jos. W. Folk wurde heute inaugurirt. Obgleich er gewünscht hatte, daß die Zeremonie eine einfache sei. war eS doch eine der glänzendsten Affai ren seit Jahren. Tausende von Freun den des neuen Gouverneurs waren er schienen und zahlreiche Republikaner hatten fich eingefunden, um die Ein führung des Vize-Gouverneurs und der anderen republikanischen Beamten zusehen. Herr und Frau Wm. I. Bryan wa ren Gäste Gouv. Folk'S.
Flotten-Parade. Ein imposantes Schauspiel. Fort Monroe, Va., 9. Jan.
Die Flottenparade vor Sekretär Morton und Admiral Dewey war eines der imposantesten Flottenschauspiele seit vielen Jahren. DaS Wetter war sehr gut und die gewaltigen Schiffe machten einen großartigen Eindruck, als der Dolphin" mit dem Sekretär und Ad. miral Dewey an Bord zwischen den langen Reihen der Schiffe durchsuhr. Al der DolphuT von Washington ankam, wurde er durch einen Salut der Flaggschiffe begrüßt. Nachdem er hinter der Linie Anker geworfen hatte. kamen die Befehlshaber der Gefchwader an Bord um den Sekretär zu begrüßen. Von Fort Monroe und anderen günstigen Punkten beobachteten Taufende von Zuschauern das Schauspiel. B a h n u n f a l l. Urbana, Jll., 9. Jan. DaS heutige Bahnunglück wurde dadurch herbeigeführt, daß der Cafe-Wagen ent' gleiste und den Damm hinabstürzte. Verletzte wurden nach nahen FarmHäusern und nach Champaign gebracht. Unter letzteren befindet sich: Thomas Hagley. Harrison Howell, F. B. Cas sidy, Conducteur Dieter, Wagner, C. Vaughn, A. B. Bodrich. Geld nothwendig. A u ft i n , Tex., 9. Januar. Die morgen zusammentretende Legislatur hat eine schwierige Aufgabe. Sie soll nicht allein die Bewilligungen für zwei Jahre machen, sondern auch ein Defizit von $2,000,000 decken. ES müßen acht bis zehn Millionen Dollars aufge! bracht werden. Man wird versuchen, Corporationen und Eigenthum, daß bisher steuerfrei war, in Tribut zu setzen. Zeitungsmann wird Gouverneur. T o p e k a, KanS., 9. Jan. Ed. D. Hoch, der 30 Jahre lang den Ma rion Record herausgab, wurde heute als Gouverneur inaugurirt. Oberrichter Johnson vereidigte den Gouverneur und die anderen neuen Staatsbcamte. Der seitherige Gouverneur Bailey und Hoch hielten Reden. Die Ch ad w ick-Masse. Cleveland, O., 9. Jan. Na than Loeser, der vom Bundes-KreiS' gericht für Frau Chadwick bestellte Receiver kehrte heute von. New Jork zurück, wo er sich nach Eigenthum umgesehen hat, das zu der Chadwick-Masse gehört. Er sagte, er habe in dieser Beziehung . mancherlei Entdeckungen gemacht, doch wollte er sich über die Natur derselben nicht aussprechen. DaS Eigenthum", sagte er das in meinem Besitze ist, darunter ein HauS, Grundeigenthum und HauShaltungSgegenftände, sollte beim Verkaufe etwa S100,000 bringen.' Auf diesen Sachen ruht jedoch eine GrundeigenthumS-Hypothek von $35, 000 und eine Chattel Mortgage" von $7000. I n d i a n e r-V e r w i l l i g u n g. Washington, 9. Jan. DaS HauSkomite für Jndianer-Ängelegen-heiten beendete beute die Berathung der Verwilligungsbill, die Verwilligungen belaufen sich auf $7,244.206 gegen $9.873,480 für daS laufende. Die Abnahme erfolgt nach den Bestimmungen der mit Indianer abgeschlossenen Verträge. DaS britische Heer. Der Kriegsminister Arnold-Forster theilte in einer Rede in Newcastle aus einem Schreiben des Generals Sir Jan Hamilton mit, welcher der japanischen Armee beigegeben ist. Der Ge neral sagt u. A.: Dieser Krieg hat mir brennend zum Bewußtsein gebracht, daß der Zustand unserer Armee eine furchtbare Gefahr für die Existenz unseres Landes ist. Ich habe bemerkt, daß nur das Allerbeste genügt, wir haben aber das Allerschlechteste." Jn diesem Zusammenhang sei ein eben erschienener Bericht des Standard" erwähnt, wonach General Kitchener gegenwärtig mit der Frage beschäf tigt ist, wie stärk die indische Armee gegenüber einem zu erwartenden Angriffe sein müsse, wenn der Feind auf etwa 500.000 Mann geschätzt werde. Indien könnte 160.000 Mann mit 350 Geschützen an die Grenze werfen und 136.000 Mann Reserve ausstellen. Die Armee in Indien, die in erster Linie in's Feld zu stellen sei, müsse dahei beträchtlich verstärkt werden. Es sei geplant, Freiwillige als Besatzung zu verwenden und Kontingente .aus Kanada,' Afrika und Australien heranzuziehen.
Mit dcm Trctdcn einer ttartctt lcgcritt in Berlin, einer Arbeiterfrau 8., die in jbcr WmterfoldtstraszL einen .,Sa loon" für die, die man getrüft die Dummen nennen darf, offen hielt, hatte sich die Polizei zu befassen, da eine .Kundin dieser modernen Lenormand sich betrogen fühlte und in ih rnn Aerger sich an die Polizei incmi) te. Frau S. arbeitete mit 72 guten Geistern": waö Wunder, das; das Ge. schäst blühte und die Polizei bei ifo rein Besuche 2000 Mark baare.5 Geld bei der Frau fand. Diese ging so klug zu Werke, das; sie ihren Kunden und Kundinnen bei dem ersten Besuche nn ter allerhand Hokuspokus mit ge wohnlichen Karlen entlockte, was , sie ans dem Herzen hatten. Bei dem zweiten Besuch sagte sie ihnen dann aus den Lenormandkarten alles, was sie ger,l-erfuhren: für die Ersüllung hatte sie stets ein sicheres Mittel zur Hand. Ihre Schränke waren mit solchen Rezepten angefüllt. Ts mildeste war eine Vcrschwöruugsformel. die die Kunden auf einem Zettel crhiel. ten. Diese Zettel sind mit Sternen. Halbmonden und anderen Zeichen ihrer 72 guten Geister geschmückt. Von der größten Wichtigkeit für den Geschäftsbetrieb der Frau war die Eifersucht. Diese brachte ihr die meisten Kundinnen. Zur 'ess.?lung des Glücks verabreichte sie einen Glücksthec, kleine Körner in weißem Papier, die mit einem Zauberzcttd Zu einem Theekessel aufgebrüh? werden sollten. Der Satz der Körner und des Papiers muß sieben Tage lang auf der Brust getragen werden. Ist das geschehen, so hat man überall Glück, in der Liebe nicht minder wie im Spiel. Bei jungen Damen, die sich ihres Bräutigams vergewissern wollen, thut es nur ein etwas t'räfti geres Mittel. Sie müssen drei Haare ihres Geliebten mit drei Tropfen ih. res eigenen Blutes in eine ausge schnitten? Quitte thun, diese be! Voll moud auf der Straße kauen und da bei den Moud ansehen. Hierbei be gleitet Frau S. die Kunden, um die Zauberformel zu sprechen. Ein siche res Mittel hat Frau S. auch zur Ge wimrnng von Klagen im Zivil' und Strasprozef;. Es ist zwar nicht ganz billig, aber unter Umständen doch noch nicht so theuer wie ei Recht san walt. Die Formel lautet: ..Neppo. erro, rippo. Ich gehe jetzt zum Ge. richt. Ich gehe jetzt zu Herrn Jesus Christus. Christus ist der starke Wann, Frau S. ist der Wolf, der N. N. mich gewinnen." Der HciraZ. vermittluug dient ein anderes Versah, ren. Aus sieben Haaren der beiden. die zusammenkommen sollen, wird ein Ning gemacht. Trägt sie oder er die sen Zauberring ncch voraufgegange ner Beschwörung eine gewisse Z?it, so kriegen sie sich unbedingt. Der Liebes zauber ist auch nicht übel. Das Kar tenlegen kostet bei Frau S. nichts, je der Zauberzettel aber, fein auf Perga ment geschrieben, 15 Mark und mehr.
D a 's - P r o b l e m der j a p a nischen Einwanderung anders kann man die Sache nicht mehr nennen wird demnächst das australische Par lament beschäftigen. Man wird zu er. Örtern haben, ob Australien mit Rück, ficht darauf, daß Japan der Verbündete Englands ist, den Japanern gegeniiber das Gesetz gegen die Einwanderung von Asiaten fallen lassen soll. Es ist keineswegs sicher, daß Australien diesen Schritt tk,un wird, denn Australien sieht die japanische Frage mit durchaus anderen Auoen an als England. ' In Australien glaubt man, daß der Selbsterhaltungstrieb dasVerot der Japaner-Einwanderung fordere. DieAngriffe aufMilitärPosten häufen sich in Deutschland. In Straßburg im Elsaß griffen drei Männer, von einem großen Hund bt gleitet, den Posten auf Fort Göben bei Metz des Nachts an. Der Posten schoß, traf aber nicht. Morgens 7 Uhr wiederholte sich der Angriff. Der Posten schlug einem der Angreifer den vorgehaltenen Revolver aus der Hand. Die Ablösung, die zufällig eintraf, verhas. tete die Angreifer. Nerdäiztig. Erster Kadett: Und Du willst der Einladung des Fräuleins nicht folgen und nicht zu dem, bestellten Rendezvous gehen?" Z w e i t e r Kadett:' Trau' der Sache nicht rechU" E r st e r Kadett: Warum nicht?" Z weiter Kadett: Bin auf den Kmdersptelplah bestellt!"
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