Indiana Tribüne, Volume 28, Number 116, Indianapolis, Marion County, 7 January 1905 — Page 7
Jndiana Tribüne, 7. Januar 1905
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GZückimwald jmm . . t 44 X ff l llornan von Moritz v. Neichcnbsch. o : 4 4 4 Fortsetzung ,rer daö i',t ja eine ganze Ortschaft, die Sie in den Wald hineinbauen wollen," rief Käthe. Was sollen denn das alles für Gebäude werden?" Hans Bcrga stand neben ihr, die beiden jungen Köpfe beugten sich über die Karten, und er erklärte: Hier, wo das Anschlußgeleis zur Bahn, das wir zunächst bauen müssen, ausmündet, kommen das Stahlhüttenwerk hin und das Walzwerk, daneben diese kleinen rothen Vierecke auf de Karte bedeuten Bureaus, Beamten- und Arbeiterwohnungen, aber das ist nur der Anfang! Sehen Sie, hier" er holte ein unter der Karte liegendes Blatt hervor da habe ich mir mit Bleistift einen Entwurf gemacht, wie ich mir das Ganze späterhin denke, so etwa in fünf Jahren, wo die Grubenförderung im Betriebe stehen dürfte. Dann kommen die Koksöfen hinzu, in denen die Produktion der mächtigen, am tiefsten gelegenen Flöze, die .backende' Kohle, zu Koks verarbeitet wird. Sind wir erst einmal so weit, so dürften wir auch Hochöfen bauen, bei denen dieses in Oberschlesten selten vorkommende Feuerungsmaterial besonders gebraucht wird, und ich rechne, daß wir dann in Grube und Hütte drei- bis viertausend Arbeiter beschäftigen werden daher die langen Aröeiterkolonien. die ich hier am Walde gezeichnet habe" uno oas schöne Direktionshaus nebst Wohnung für den' Ingenieur!" Ter Baumeister wies lächelnd auf eine etwas ausgeführtere Zeichnung eines villenartigen Gebäudes mit einer sich nach dem Walde öffnenden SäulenVeranda. Nun ja. das ist Zukunftsmusik." meinte Hans Berga, teilen gebräuntes Gesicht eine lebhaftere Röthung als ge wöhnlich zeigte; am Ende rettet man sich auch zwischen mathematischen Berechnungen und chemischen Versuchen noch so'n Stückchen Phantasie." Auch Kaihes Wangen hatten sich lebhafter gefärbt sein Anblick des Direk. tionshauses mit der Wohnung für den Ingenieur." aber der Gedanke an ihren Vater durchzuckte sie dann plötzlich wieder. So großartig soll das alles werden," rief sie und fugte, durch die Sorge um den Vater veranlaßt, hinzu Aber wie können Sie's denn jetzt schon wissen, daß so viel Kohlen da sind, underartig -große Anlagen zu rechtserti'gen?" Ja. daö winen wir freilich, der Diamantbohrer ist ein guter Kund schaftcr," sagte der Baumeister, und Hans, der froh war, daß ihre Frage ihm Gelegenheit gab, das Gespräch zu verlängern, erklärte ihr die Arbeit des Bohrers, der einen festen Kern von etwa 150 Millimeter Durchmesser den durchbohrten Schichten entnimmt, so daß in diesem Kern die genaue La gerung und Beschaffenheit des durchi r .am - r tPi . ooynen eoirges zu erjeyen In einer Tiefe von 190 Metern liegt das oberste, das sogenannte ,hangende' F!öz." setzte Berga dann seine Erklärung fort. Es ist aber nur 1.3 Meter machtig. Er,t 30 Meter tiefer kommt das zweite Flöz von 6 Meter Mächtigkeit, dann folgt wieder Sandstein und Schieferthon bis zum driiien Flöz, hzZ 3 Meter mächtig ist, und unter einer abermaligen Schicht von 45 Metern ,Bergmittel' gelangt man endlich zu dem 8 Meter mächtigen Flöz von Koks kohle, das entscheidend für die Entschließungen derAkiiengesellschaft war. Und llug ist der Entschluß gewesen, denn in ein paar Jahren wird der Grund und Boden hier nicht mehr zu bezahlen sein," ergänzte der Vaumeisier. Käthes Blick wanderte zwischen ihm, Berga und den Karten hin und her. Es hatte etwas Aufregendes für sie, diese beiden Männer mit solche? Sicherheit von dem sprechen zu hören, was unter der Erde lag und was in der Zukunft hier werden sollte. Sie begriff, daß man sich für diese werdende neue Welt interessiren, daß man seine Kräfte für ihr Gedeihen einsetzen konnte, aber sie begriff auch zu gleicher Zeit, daß das, was hier entstand, von dem weltabgeschiedenen Waldesfrieden, in oem ihr Vater seine Kulturen und sein Wild pflegte, nicht viel übrig lassen würde. Ein paar tausend Arbeiter an der Waldesgrenze und ein Dutzend rauchende? und qualmender Essen über den Waldwipfeln ihr Vater hatte recht mit seinen Befürchtungen und doch schienen ihr auch die Hoffnungen seiner Gegner auf ein Gedeihen ihrer Arbeiten berechtigt. Sie hatte sich auf den Block, den der Baumeister ihr als Stuhl herangewälzt hatte, gesetzt. Ihr Blick schweifte über den Platz hin, auf dem die gefällten Baumstämme lagen und Arbeiter in Ameisengeschäftigkeit herum hantirten. Da wurden Balken abgeladen, um die Wellblechhäuser durch Blockhäufe? zu ersetzen, die im Winter bewohnt tonten sollten; auf dem freien Acker wurden Srd-arbeiten vorbereitet. Dort sollte der Grund für das Hüttenwerk gelegt werden. Weiterhin wurde der Bau des Anschlußgeleises in Angriff genommen, und das alles gab nn , aus Sagen, Hämmern, Rufen und Rader-
ttträfiiT iusammenaeseteS Geräusck. i
das etwaS Aufregendes für die an die sagte Käthe, Hans Vergas Bericht unt Stille des Waldes gewöhnte Käthe terbrechend, da Sie dieselbe Schule be-
hatte. Unwillkürlich flog ihr Blick hmüber zu der dunklen Waldwand im Hintergrunde. Da standen die immergrünen Kiefern, von denen sich die leuchtend hellen, von jungem kauv oekränzten 3wdae und die weißen Stämme einzelner Birken abhoben. Ging nicht ein Zittern über sie alle hin, . ' . . wie eine bange Frage: wann kommt an uns die Reibe? Käthe erhob sich: sie kam sich vor wie ein Ueberläufer, der im feindlichen Lager mitten auf dem Schlachtfeld zwichen erschlaaenen Brüdern friedliche Rast hält; und doch lag in dieser bewegten Leoenöbezeugung um sie her etwas. das einen großen Reiz auf sie ausübte. Sie verabschiedete sich hastig. Hans Beraa erklärte aber, daß er sie mcht allein zwischen all den vielen Arvettern, vie er nc-q mqx lannie, wener sehen ließe, daß er sie begleiten wolle. i r i i i i Der Baumeister grüßte, und dann chritt sie an Hans Vergas Seite zwiIchen gefällten Stammen, Sand- und m-ii.. r w c :- os.'.:i3 I m . . . Bretterhaufen dahin, bis das Aröeitsfeld hinter ihnen lag und der Waldfrieden sie wiederaufnahm. Em Fußweg führte hier von der Chaussee ab, mitten durch den Wald bis m die Nahe hier unmittelbar an den Dardo'schen Forst. jfticht wahr, ich dar? Sie bis zur
oes .uiöyoses. . er uuaw von Pro- fron, vay icy m meine ant yeimaly dem Zloylenselde gesprochen hatte und nowitz, der sich freilich nur über einige kommen durfte so froh!" scigte daher nur, sich verneigend: Ich hundert Morgen Land erstreckte, stieß Und wenn in Käthes Stimme vor- üatte schon die Ehre, ich war ia aleick
Grenze des Pronowitzer Waldes brin- Käthe fand es plötzlich sonderbar Q'm dankbarer Blick auö Käthes Augen?" fragte Hans Berga. schwül am Nande der blumigen Wiese, gen iv... vt luuie iicü in
Wenn -ie Zeit haben nete!' . Aber wie ist das möglich?" Meine Erholungszeit bringe ich im cyuiyaue zu r r Ai I Ach ja, bei Ihrer Mutter!" Kennen Sie meine Mutter?" Käthe besann sich. Es kam ihr in diesem Augenblick so unnatürlich vor, daß sie feine Mutter nicht kennen sollte: aber sie konnte doch nur sagen: Ich sah sie wohl ab und zu in der Kirche aber ich glaube, ich sprach nie mit ihr." neyen ic reuie zu inr sraaie Ti Y 1. ! rtii ? I I uu;c, iu juiacitui zu 'jj,mi,z iuur, f -fa .."7?. n. r.x. ...I7..s: I rr i r cm-.ic- . I so, als müsse sie sich entschuldigen, weil sie seine Mutter nicht kannte. Klx oeiayie. Zcatye oueo plötzlich stehen. Da ist die Pronowitzer Grenze." sagte sie, und dort, hinter der Fichtengruppe, i eine Stelle, wo es viele Maiblumen qibt. Wollen wir welche pflücken für Ihre Mutter?" Er sah sie mit einem leuchtenden. dankbaren Blick an. Wie gut Sie sind!" Leichtfüßig sprang sie über den Grenzgraben, und er folgte ,hr. Sie bog die Fichtenzweige auseinander, die den schmalen Fußweg überwachsen hatten, und schritt durch die Dickung nr,rn St, in ,?n,m tr,rf,n mt .m vw.u. v - wkvti w.. v.. fünfzig Schritt Breite einen Wieseni m i rm r I rand umschloß. Es war eine kleine. länglich runde Waldwiese, die, ganz Lberblüht von Blumen, wie eine bunte Farbenpalette jetzt vor den Beiden lag. 9Im Nnnhf nnrfi hcilh fcefrfiaiM hon b?n QtrtfiW war der Nodkn bedeckt mit yj ij t - - " länglichen, dunkelgrünen Blättern, zwischen denen allenthalben die weißen Maiblumen mit ihren alöckchenbesekten. leickit aeboaenen Stenaeln bervorleuck- ! , ,j teten. O Wie schön ist es hier," rief Hans -r m m t Beraa. o abae üNo cn. o weltfern y TW J , W i man denkt unwillkürlich an die alten
-u, u uici icaic iu; mu juyuu wuu miuj cuutuicii in) muu yciii. vieles icrum, oas ne lyeiiie, verienie denken Sie: ich bin nicht im Walde Wie schade!" Er blickte sie fast Beide in eine gehobene, glückliche Stimgewesen, seit ich Ihnen damals begeg- .traurig an, dann sah er auf die Wiese muna. in der jedes Wort ihnen bedeu-
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er lajruicg uno w ug im oiuccr icinic jie neuuq rennen, uno ue luo Garten zu zeigen, in dem Emma allerlei gehen mit seinem Stock nach einigen Mich em, nach Pronowitz zu kommen. Veränderungen vorgenommen hatte, Zweigen, die in den Weg hineir igten. O, das wäre schön!" rief Käthe un- feit r:e icr al3 Hausfrau schaltete. Sie
Märchen, wo Prinzessinnen auf Blu- Also dann in jedem Fall auf Wiemenwiesen spazieren gehen, bis sie dem derseben!"
dummen .jüngsten Sohne' in die Arme M ( V L VV I lausen, oer uoa) nicnis in oer ei: g lernt hat, als glucklich zu sein! Käthe sah ibn erstaunt an. Wie kommen Sie nur darauf?" Sie besann sich. Ach ja, Ihre Mutter macht ja Gedichte. Er nickte. Sie haben ganz recht, meine Mutter hat mir als Kind oft Märchen erzählt. Die Geschichte mit der Prinzessin war eine Erinnerung an meine Mutter." Käthe bückte sich schweigend und begann die weißen Blumen zu brechen. Ihr hatte Niemand Märchen erzählt, und sie empfand das fast wie eine Zurücksetzung. ... Zögernd meinte sie: Sie haben gewiß eine glückliche Kindheit gehabt?" O ja, durch meine Mutter, wenn eS auch manchmal ein wenig gar zu knapp bei uns zuging. Aber durch diese Knappheit und die Märchen zusammen bin ich wohl zuerst auf die Idee ankommen, daß das einmal anders iti unS werden müßte. Und da die guten Feen- mit den Wundernüen ycui?: tage nicht mehr herumlaufen, habe ich dann angefangen, mich nach anderen Hilfsmitteln umzusehen." Und nun begann er ihr von seiner Kindheit und Jugend zu erzählen, ganz so, wie tz es sich damals gedacht hatte, als er allein durch den nächtlichen Wald schritt. Sie hatten dabei große Sträuße von Maiblumen gepflückt und faßen nun nebeneinander am Rande der Schonung. Die Schmetterlinge, die über den Wiesenblumen gaukelten, flogen im Zickzack um ihre Köpfe, und die Vögel, die durch die Zweige huschten, blickten mit neugierigen Augen auf sie berab und zwitscherten dabei von Frühlingslust Und vom Nesterbau. - Wie sonderbar, daß Lie azm
meinen Brüdern nicht näher kennen
suchten." Wir waren nicht in derselben Klasse, das thut auf der Schule sehr viel." erwiderte er, aber mit Ihrem ruoer itaxi yaoe icr miaz immer gui gestanden." Sie besuchten uns doch später nur ein paarmal in den Schulferien?" Es r n . v 5?, liang ai wie cm norwurs in naines Stimme. ..Nun, ganz ehrlich gesagt ich war ehrgeizig und leicht verletzt, und ich fühlte, daß Ihr ältester Bruder mich nicht mochte. So lange wir auf der Schule waren, hat er auch Ihren Bruder Karl beeinflußt aber dem oegegnete ich ja spater wieder. Sie sah ihn nachdenklich an. Warum mochte Otto Sie nur Nicht? tr -i . i, - 's . tag eimas in iarem äcn, was Hans Vergas Herz schneller schlagen machte. ö war, als habe ste lagen wollen, daß man ihn doch gern haben i mußte, und diese ungebrochene eti,pm i - cp m--.. r I was" machte Hans Berga so glücklich, daß er darüber Otto vollständig dergaß. Er blickte m Käthes ihm zugewandte Augen und sagte nur, ohne auf ihre Frage zu antworten: -Jch bin hin mehr gelegen hatte, als das, was sie aussprach, so verriethen Hans Bergas Augen jetzt mehr als seine Worte, S:e stand auf. Meine Schwägerin tVt .u ..L. aaUa m I zurück. . Ich werde diesen Platz nie vergessen," sagte er. In Käthes Herzen . rp v v i 1 uang es: icy vergebe irrn aucy Nicyl. Aber über ihre Lippen kam kem Wort. Jetzt standen sie wieder auf dem Pronowitzer Wege. Ich muß ihm Lebewohl sagen." dachte Käthe. Aber sie that es nicht, und er schritt weiter neben ihr dahin. Ihre Schwägerin ist so gut und so liebenswürdig." begann er wieder. Ich . ir willlurum. rt -f".s! o . er I kziu giuaucgsij -uacein Tioa uuer cm rj.r.jii I Gesicht. So darf ich also kommen, wahrend ?re dort sind? fragte er em wenig leiser. Ist denn Otto immer noch unfreundlich gegen Sie?" gab sie abspringend zurück. Er sah ernst vor sich hin. Freundlich war Otto bei der neulichen Begegnung wohl nicht gewesen,, aber das Mädchen, das da neben ihm hinschritt und dessen Nähe ein so eigenthümliches Glücksaefühl in ihm wach rief, war Ottos Schwester, Ottos Fra hatte ihn eingeladen, und wie sollte man m die sem.goldigen Maisonnenschein an unreundlichen kleinlichen Erinnerungen LfW fcT.ift y J T W.ff.a uu iuviii, v vuj ..-ib Vlia und Erfreulicheres zu denken qab? t m - , Ich hoffe, Ihr Bruder Otto wird meinem Bestreben, gute Nachbarschaft mit ihm zu halten, nicht entaeaentreten," sagte Hans Berga endlich. Für I ji nnAfVn nfvri fitiS imh fTtfr r?r m'in hrrf Wnnm " iTnS m! . wv w vvyw ... v.v ! v;v schnellen Entschluß setzte er hinzu: Ich werde heute gegen Abend kommen-Sie sind dann noch dort nickt tnnftr?" M?in Nrudr spickt mick ,nl? FT " " -w..-. IV.V. VW MVIVVUlltlUI nach dem Abendessen nach Hause manchmal behalten sie mich aber auch . L ' dort, wenn es mit den Nferdn Zckt r w -www -r vvv 99 Vy paßt." Ihre Hände ruhten ineinander in 1 langem, festem Brück. Dann reichte Käthe ihm den Straun bin ' ftiir firc V?ntt?rl" Danke, danke tausendmal, Fräulein Kätbcben " Es war ilnn unmÖal ck in diesem Auaenb ck Mu e n Maldow" . ' . " zu sagen. 7. K a p l t e l. ie lang so ein Frühlingstag doch sein kann! Käthe meintet noch nie emen längeren als den heutigen erlebt zu haben, Sie ging mit ihrer Schwäaerin durch den Garten und durch die Ställe, spielte mit dem Kinde' und saß neben limma, über eine Handarbeit gebückt, in der Laube, übc? das und jenes sprechend und dabei :n haung wiederkeyrendem mtumm.?n mit der Zraae beschäftigt: :,Soll ich e4 ihr erzählen, datz er heut komme:: will. Soll ich überhaupt von ibm sprechen?" Sie Tt. . nhnr, nr initntr iraiti vv vivii viv.M, vw . J ' . . wt(hir hrrhnr zi,r ck und so nermnaen Sr m7rtrrtrt sr WnrbmH nn unS Vfcfc itviiivti uiiw uwiiiiitM. iiv KL,H sah mit llpfdem Herzen, wie die Schatten der Baumgruppen im anen langer wurden. Der Tag ging z,s 55n- nler KitUe Ifoi leim .fronä Berga nicht, er konnte ja verhindert orZ nV, Snn tn.r U sn imniJb VUl, uiiw u tvuv w iv iiiimm, davon zu sprechen. Inzwischen bewegten Emmas Gedanken sich in ähnlicher ' ' ' Nichtung. Sie hätte Käthe gern von .x;.n .r,..kk. luitrn ;i,utiujti : u uuiiiiiuv vii itii na ?r,tiu ftf.,r Sr,nn fxu sie hinzugefügt, daß er ihr wohl.gefalU & r in fe nr fn fnHm i
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VMM IWI MVVV V.VVIV.MV. MOV ihn ausgesprochen hätte daß sie lieber keinen Verkehr mi, ihm ansanaen wolle. (Unrf. if,rm hnil, Sltn ,mr,M aber trenn sie sich selbst auch nicht darw v v v V M V ' ' V 7
über täuschen ' wollte, anderen gegenüber hatte sie noch nie zugegeben, daß Otto in irgend etwas unrecht haben könnte, und dabei wollte sie. auch bleibeu. Weil sie aber fühlte, daß- sie in diesem Fall ihrer selbst nicht ganz sicher war, so sprach sie lieber gar nicht von Hans Berga. So saßen die Sch'wägerinnen einander gegenüber in der Laube, und keine sprach den Namen auS, der ihnen Beiden auf den Lippen
schwebte, bis plötzlich der Mann, der v'u? Hyil ug. über den 5heswea daher ccjchr:ttcn kam und grußend seinen Hut lüftete. Hinter ihm in der Thür des Hauses, stand das Stubenmädchens die ihm den Weg gewiesen hatte, aber nicht darauf dressirt war, Gäste anzumelden, und Miene ihm nach. Emma und Käthe spranaen auf. Beide so verwirrt, daß das erste Wort zhm überlassen blieb. Er wandte sich an Emma .. -vje:) yave ;;u meinem eoauern ge hört, daß Ihr Herr Gemahl noch in der Stadt ist," sagte er. ..da ich aber einmal hier war. wollte ich mir doch ' erlauben, meinen Besuch zu machenv . . v in den nächsten Tagen bin ich ohnehin seh? stark beschäftigt." Emma wollte ihn ihrer Schwägerin vorstellen. Er begriff sofort, daß Käthe nicht von ihrem heutigen Besuche auf am Taoe meiner Ankunft in der OberFörsterei, um Grüße von Karl Waldow an iiberbrinaen." stummem Einversiändniß mit ihr, und v. o Tf.f'vt e r . I 51. . r i i tunasvoll fckien und ibnen die Illusion gab. sich vorzüglich 'zu unterhalten. während in AahiZeit von den aleickail- . . ' . . ' . w ' w tia ten Tinaen die Rede war. Emma war unruhig. Was würde Otto sagen, wenn er zurückkehrte! Und dcibei konnte sie ibrem Gast, der sich durchaus korrekt benahm, doch nicht die Thür weisen. Katbe und Hans Berga merkten nichts 'von ihrer zerstreuten Unruhe, äthe schlug 'vor. Herrn Berga den .?T tn'a .Cm 5 um ti mfisi für ' o ww i den Ciau au bestellen tu wull öw vw.fcutii. Käthe und Hans Berga standen ein ander gegenüber unter den blühenden Birnen- und Aepfelbäumen. die wie ein weißrosiger Blüthendom ihre Zweige übe? ihren Häuptern zusammen schlcssen, und wie sie sich plötzlich allein beieinander sahen, überkam sie ein beklcmlendes Gefühl, das ihren Athem beschleunigte und ihre Pulse schneller schlagen machte. Sie hatten erst Beide Emma nachgesehen. Nun diese im Hause verschwunden war, begegneten sich ihre Blicke, und war es nun das, was eines in den Augen des anderen '1 "V fZ'XT ' , s&' fZ WillkUllichöN BeWegUNg füNdeN l)Xt mVm iam 9 V 00 k I t r . t . V. l.llilll ' 1 1 1 1 II 1 1 II I 11 1 1 1 r II 1 1 1 r I 1 1 1 1 1 1 lr 1 Hände sich und in warmem, festem Umfangen. Käthe!" Sie sah zu ihm auf Er hörte nicht, daß ihre Lippen, die sich leise bewegten. auch seinen Namen flüsterten, er fühlte nur, wie ihr ganzes Wesen ihm . , - , . - entgegen drängte, er wußte m diesem Zlusenbllck. daß er sie in feme Arme lchließen durfte, ohne daß sie wlderstreden würde. Aber er zwang die Negung . I l- t. -f dle lhn dazu web nieder, und nur ihre 0d fester druckend, wiederholte er: f Ah A IaUa fl IsvAl " ui; Jetzt erfaßte sie ein plötzlicher Schreck über ihre Willenlosigkeit. Sie wollte ihre Hand los machen, aber er hielt sie fest, und während er an ihrer Seite auf oem Kieswege welter hin schritt, sagte 5r nit sicher leiser Stimme: Ich yave es gewul, fast vom eruen Äugena rni.rL Tona an, a:s wir uns im lajaio oegeg2?, lü.ir gehören zu einander! Und wzminuawi e uuu üc i r::cri ."it.i W". ae s Sie schwieg, ihr Herz klopfte zu laut. ste konnte mcht jprecyen. Saae es mir. Katbe." vat er. ..Fühltest Du es wie ich?" Da neigte sie den Kops. Ja." flüsterte sie. wir gehören zu einander." Die Blüthenzweige reichten so tief herab auf den Weg, daß Hans sie zur Seite biegen mußte, um weiter zu schreiten. Jetzt ließ er die Zweige los. ',:e umgaben ihn und Käthe wie ein weißer Schleier und verbargen den eriten Kuß. den die Beiden tauschten. Aber schnell, wie er ste' umfaßt und an sich gedrückt hatte, ließ Hans Käthe los. Verwirrt strich sie sich das Haar, m dem weise Vlüthenblättchen hängen gevueven wu, UU3 uci viuii. ui I ui i .5, . . r7" ; n cv t - . . f-, , , r I tnr I Z s. Ti ynme SHitlt in inrt-? ,VU' Mta I" v,tl lv"' Niger Bluthentraum. cm l - . ,v r i ' jt-L t ' -1 ?W,r wer en es .elle.cht nicht ich T, 7 r -" Zaters zu besiegen klang da Hans -""a? 'i.rnai ctn,i m nji 0u n sur ihn der Vertreter emer ihm verhaßten Richtung, und ich kann diese i - , Y . t v i e N.wng wch mcht anoern. denn mem z,.,, I M'n4itMiAM L am w j-J 1 i m "ll KM T Käthes Bluthentraum. Ter Vater! i , , ., . . . A Mit konnte sie lhn nur so ganz vergesUUUI '7 , ; 7t Berga au nehmen als Sohn! Da klang , f.. , , r . t ? erns e tiefe Stimme wieder neben ,l,u"g nd . 1" meroen oen ..ampl llllineqi i C Y -t 9 AA 'I y9 Kam 1 T a it?.!'' v"lU lUU .
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