Indiana Tribüne, Volume 28, Number 115, Indianapolis, Marion County, 6 January 1905 — Page 7

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m iüllmmvald" ? 5 5 ? Naman von Moritz v. NeichcnboS. 5. o :: 4 4: s- 4 lFortsetzung 2j::o icywicg. lr war in einer eigenthiimlichen Lage auf diesem Gut, dessen Herr er doch nur durch seine Frau war. Er liebte Emma, und daß sie einwilligte, seine Frau zu werden, hatte ihn stolz und überglücklich gemacht. Als der erste Rausch vorüber war, sagte sich Otto freilich, baß die Verhältnisse, in die er hincingcheiraihet hatte, schwierig genug waren. Pronowitz hatte eine übergroße Hypothekenlast zu tragen, aber Otto ließ den Muth nicht sinken. Im Gegentheil, er fand eine Genugthuung in dem Gedanken, durch eigene Arbeit und Tüchtigkeit das Gut zu heben und Emma damit zu beweisen, daß sie doch keine schlechte Partie an ihm gemacht hatte. Und Emma war glücklich gewesen, weil sie ihn glücklich sah. Dann war ein schlechteres Jahr ge folgt; und so viel Otto sich auch mit gutem Recht sagen konnte, daß nicht er. sondern das Wetter schuld an dem geringeren Ernteertrage war, hatte er doch ein Gefühl von Verantwortlichkeit, das viel schärfer ausgeprägt war, als wenn er einen, ihm von Hause aus gehörigen Besitz verwaltet hätte. E wird ja wieder besser werden tröstete ihn Emma, aber dennoch quälte ihn die Erwägung: im Grunde ihres Herzens denkt sie doch, ich hätte manches anders und besser machen können. Otto hatte es unmännlich gefunden, diesem Gefühl nach außen hin Ausdruck zu geben. Der Mann mußte das Haupt des Hauses sein; es wäre ihm unwürdig erschienen hätte er Emma selbst oder anderen gegenüber zugestanden, daß er sich als Emmas Verwalter fühlte; aber das Gefühl, daß es dennoch so war, konnte er nicht los werden, und je mehr er es verbarg, um so peinlicher empfand er jeden Verlust als ein Emma zugefügtes Unrecht, und um so mißtrauischer betrachtete er sie, weil er dachte: heimlich macht sie Dir doch Vorwürfe. Und gegen diese Vorfiellung empörte er sich dann wieder, weil er sich mit gutem Gewissen sagen konnte, daß er alles that, was in seinen Kräfien stand, um die Wirthschaft vorwärts zu bringen. Die fortwährenden inneren Reibungen machten ihn nervös und ungerecht gegen andere, ja selbst gegen Emma, und diese fraqte sich oft, was es war, das den einst so heiteren und arbeitssrohen Mann, dem sie ihr Herz geschenkt hatte, allmälig in einen mißmuthigen. übellaunigen Gefährten verwandelte, mit dem sie sich manchmal nur schwer zurechtfinden konnte. Und diese Mißstimmung hatte bedeutend zugenommen, seit Otto sich darüber klar war, daß die hereinbrechende Industrie ihm seinen Stand noch schwerer machen würde. Inmitten dieser Industrie aber stand Hans Beraa. dessen Ueberleaenheit in der Schule ihn schon geärgert hatte, wenn er sich auch damals mit dem Gedanken tröstete: Der ist eben ein Federfuchser, dem das Stubenhocken und die Tintenklexerei schon angeboren sind, wahrend ich ein freier Forsters söhn und dem wirklichen Leben gegen über doch ein ganz anderer Kerl bin. Nun stand der Federfuchser" aber auch im wirklichen" Leben und schien Lust zu haben, auch hier größer? Zufolge zu erringen, als der freie Försterssohn und der Knabenarger, dieses Unkraut. das halb vergessen in Ottos Lebensgar ten gestanden hatte, fing an, neue Triebe . zu entwickeln, als wolle es iich allmallg zu einem richtigen Männerhaß auswachsen. Und einem solchen Haß nahe verwandt war die Empfindung, die Otto erfüllte, als Emma letzt in so aner kennender Weise von 'Hans Verga sprach und dabei das- Urtbeu ihres Mannes als ungerecht" bezeichnete. Nun, ein wenig mehr Menschenkenntniß als Du habe ich doch vielleicht," saqie er endlich, und in keinem Fall wünsche ich einen, näheren Verkehr i c rn..i in r.-c. et3.Tjt.ltL rnli oem Vajmmeijicisocn. izcjajari Iich werde ich ohnehin nichts als Unannebmlichkelten haben! Emma wußte, daß sie am besten that, zu schweigen, wenn Otto so äugenscheinlich schlechter Laune war, wie heut; und als sie ihm beim Abendessen stiller als sonst aeaenubersaß. that es ihm auch schon leid, daß er unfreundlich aeaen sie Gewesen war. 3n der Saaze selbst gab er sich ja Recht; daß er dabei rauher als nöthig gewesen, daran war Hans Verga schuld, und es fehlte gerade, daß der ihm auch noch seinen kuslicken Frieden störte. Ohne auf das Gespräch zurückzukommen, wollte er doch Emma wieder freundlicher stimmen, und sie verlangte nichts Besseres, als sieb versöbnen zu lassen. Was Wunder, daß die volle Eintracht bald 2cd zwischen ihnen hergestellt war. eis j:e, nach Izni Ejjen, Seite an &tnt durcö den duftenden Garten gingen unc die Zauber der mondscheindurchleuchteten Frühlingsnacht die Schatten verwisckten. die der Taa zwischen ihnen hatte herauföes chwören wollen. Beide waren noch jung, und iyre Flitterwocken nocö mmi verae en. Als sie zurückkehrte, sagte Emma, sich an 'Ottos Seite schmiegend: Wenn Du Hans Verga mcht rnagjt braucyt e? ja nicht zu uns zu kommen." Statt aller Antwort küßte er sie

aber an Hans Verga dachte er darum

mcht mit freundlicheren Gefühlen. 6. K a p i t e l. ie es kam, daß Käthe mit ihrem Vater nicht so recht von Herzen betrübt sein konnte, wenn von der Industrie die Rede war, die an die Pforten ihres Waldfriedens klopften? Sie gab sich doch Mühe, jetzt, wie immer, derselben Ansicht mit ihm zu sein; aber es wollle mcht gehen. So oft von der Gluck-imwald-Grube" die Rede war, sah Käthe den abenddänimerigen Waldweg vor sich mit den rosa Wolkchen, die darüber hinzogen, und der kraftvollen jungen Männergestalt, die ihr entgegen geschritten kam. Sie konnte diese Vorstellungen nicht von einander trennen. Eines Nachmittags war sie nach der Kolonie" gewandert, deren Bewohner sie alle von Kindheit an kannte, denn die Männer arbeiteten im Walde, und die Frauen und Kinder suchten dort Beeren und Pilze, die sie in der Oberförsterei und in der nächs..l Stadt verkauften. In der Hütte des Woitek war das siebente Kindchen einpassirt; die Frau war krank und die Noth groß, und wenn der Oberförster auch neulich gesagt hatte, der Woitek nähme Arbeit in der Grube verkommen konnte man die Leute doch nicht lassen, die man so gut kannte. Am Morgen war die zwölfjährige älteste Tochter in die Oberförsterei gekommen und hatte gar so sehr geklagt und gejammert, und da wollte Käthe nach dem Rechten sehen. Die Oberforstenn packte etwas alte Lemwand und einige Nahrungsmittel in :in Körbchen, und Käthe machte sich auf den Weg. Auf emer Bank vor der Hütte saß der Woitek, oder vielmehr er lag darauf und sah Käthe nur mit verglasten Augen an, denn er war offenbar betrunken. In der Hütte hantirte eine Nachbarin scheltend herum, wärend die Kinder verschüchtert um den Herd saßen und die Wochnerm unter einem Berg von Betten lag und stöhnte. Ach, das Fräulein!" rief die Nachbarin in polnischer Sprache, deren Käthe ebenfalls mächtig war, und lief herbei, um ihr die Hand zu küssen. Gott bezahl' Ihnen, daß Sie kommen, denn das ist ein Elend! Der Woitek hat keine Arbeit mehr im Wald bekommen, weil er sich bei der Grube gemeldet hat. und dort können sie ihn erst in acht Tagen brauchen; nun verdient er nichts, und der Wirth borgt ihm nur Schnaps, da trinkt er, und die Kinder und die Frau haben nichts zu essen.". Die Kinoer fingen bei diesen Worten zu weinen an. öiathe packte ihre Vorrathe aus, und während sie ein Fläschchen mit Milch an das Bett der WLchnenn trug, ließ die Nachbaun ihrer Beredsamkeit freien Lauf. Sie hatte auch ihre liebe Noth mit ihrem Mann, daß der nicht zur Grube liefe, sagte sie. Die Leute seien ja alle wie verruckt, aber ihr Mann sei dock nicht stark auf der Brust, der würde eine andere Arbeit als die im Walde gar nicht aushalten. Aber ich habe ihm gesagt, gehst Du m die Grube, prügle ich Dich, wenn Du nach Hause kommst. wie einen Hund," erklärte die Frau, deren Fäuste allerdings recht Vertrauen erweckend aussahen, ..ich will doch nich in einem ayre Wittwe lern. Im Walde kannst Du noch zehn Jahre Geld verdienen, habe ich meinem Mann gezagt, und dann sind unsere Kinder so groß, daß sie für uns verdienen kon nen. Der ftonae ist stark, habe ick ae sagk. der kann dann meinetwegen in der Grube arbeiten, denn, sehen Sie, Fräulein, viel Geld werden die Leute ja dort verdienen. Sind Sie schon dort aeWesen, Fraulem? . . Käthe schüttelte den Kopf, und nun begann die Frau zu erzählen. Was die dort alles machen, Fraulein, das glauben Sie nicht! Da ist der Pan Ingenieur, der eigentlich der Hannes vom Herrn Rektor ist, der hat jetzt em Haus von Eijen gekriegt, da3 ist beinah ganz fertig mit der Eisenbahn gekommen, ein ganz hübsches Haus, wo zwei Stuben drin sein werden und ein Dach und ein Fenster und Thüren! In em paar . Tagen ist's fertig, da kann er gleich einziehen, und sie setzen es ihm in den Wald ganz dicht bei dem Koh, lenfelde, damit er immer bei der Hanr ist und nicht erst so weit bis zur Schulmeistern gehen muß. Und ein Rad Hai der Pan Ingenieur, das läuft schnellet wie ein Pferd ich habe ihn gesehen. wie er darauf gesessen hat, und cir schöner Mann ist er. ganz wie ein Her: und soll so geschickt sein! Sie glaube:'. nicht, was die Leute von ihm erzählen was der alles kann." Käthes Wangen glühten, sie konntk der Versuchung nicht widerstehen, mehi von Hans Verga zu hören. Ist denn Herr Berga auch gut geger d Leute, die bei ihm arbeiten?" fragn Sx'ätty. Das konnte man noch nicht so genau wissen, meinte die Frau. Aber so vie' man bis jetzt höre, verlange er wohl viel, wäre aber gerecht, und es hieße ja er habe auch ein Herz für die Leute, gerade wie seine Mutter, die Frau Rektorin, die doch eine herzensgute Frau sei. 'In gehobener Stimmung, das leer Körbchen am Arme, kehrte Käthe vor ihrer Wanderung zurück, nachdem sik versprochen hatte, morgen wiederzukommen. Unterwegs begegnete ihr der Oberforster. Auf seine Frage erzählte sie ihm, wie es bei dem Woitek stände, unc

wollte die Bitte hinzufügen, der Vater

mochte ihm doch noch die paar Tage Arbeit geben. Aber sie kam nicht dazu. denn mit einer Heftigkeit, wie sie solch nie von ihm erfahren hatte, herrschte tx sie an. Ich hab's verboten, daß fül die Woiteks noch etwas von uns aus geschieht. Wie kannst Du da hingeher kann ich mich nicht mehr auf Dich verladen? Aber Papa, die Noth ist so groß" . Ich Hab's dem Kerl gesagt, wenn er mit feiner Brüt vor meinen Augen zu Grunde geht, nicht die Hand rühre ich. um ihm zu helfen! Willst Du mich wortbrüchig machen?" Käthe war es so ungewohnt, von ihrem Vater ein rauhes Wort zu hören. daß ihr die Thränen in die Augen traten. wahrend sie schweigend den Kops senkte. - Da schlang der Vater den Arm um sie. zog ihren Kopf an feine Brust und sagte: Ich kann ja nicht anders, Kind, wir befinden uns jetzt im Kriegszustand, und es wird so und so viel andere davor bewahren, auch iiTi Elend zu gerathen, wenn sie sehen, wie es jetzt bei dem Woitek steht." mber können die "'-men Kinde." uno vie Frau dafür? Du bist doch sonst nicht so hart. Papa!" sagte Käthe mit bittender Stimme. Er schüttelte den Kopf.. Es ist nun einmal so in der Welt, daß die Unschuldigen mit den Schuldigen leiden müssen. Was können meine Eichen dafür, daß es Kohlen gibt? 5h werden nun doch vergiftet werden die Welt ist eben voller Ungerechtigkeit. Um so bestimmter muß aber ein ehrlicher Mensch wissen, was er zu thun und zu lassen hat! Du gehst mir nicht mehr zum Woitek. verstehst Du, Käthe?" Käthe senkte. den Kopf. Zum ersten Mal in ihrem Leben bäumte sich etwas in ihr auf gegen den Willen ihres Vaters, zum erstenmal konnte sie ihn nicht verstehen. Die Frau Oberförsterin kam den Heimkehrenden entgegen. Emma hatte geschrieben und um Käthes Besuch für den nächsten Tag gebeten, da Otto abwesend sein müsse und sie ganz allein sei. Derselbe Termin, zu dem Otto nach der Kreisstadt mußte, veranlaßte auch den Oberförster, dorthin zu fahren. Die Pferde waren somit nicht frei. Das macht nichts, ich will morgen früh hingehen," sagte Käthe. Sie blieb einsilbig an diesem Abend, und als sie en.dlich in ihr Zimmer hin aufstieg, da konnte sie nicht so schnell einschlafen wie sonst. Sie sah das blasse Gesicht der kranken Frau, die ängstlichen. verlangenden Augen der Kinde des Woitek immer vor sich plötzlich war es em anderes Bild, das sich da zwischen schob der Waldweg mit den rosa Wölkchen über den Vaumwipfeln und der Männergestalt, die aus der Walddämmerung auf sie zuschritt. Mit einer schnellen Bewegung löschte Kätbe das Licht aus; sie wollte nicht nach denken, sie wollte thun, was der Vater ihr vorschrieb, sie hatte ja doch Niemand auf der Welt so lieb wie ihn... nein, wirklich Niemand. Am anderen Morgen war sie schon sehr früh auf. Es war ein strahlender Frühlingsmorgen. m Thau gebadet lag der Wald vor Käthes Fenstern, und der Himmel spannte sia.) so blau und unendlich dar über aus. recht wie ein Dom für unge messene Wünsche. Käthe blickte hinab und hinauf, die volle Wunschkraft und Erwartungsfülle der Jugend machte lhr Herz schneller schlagen, aber sie suchte und fand keine Worte für das. was in ihr pulsirte. Sie ging unruhig im Hause hin und her, als habe sie ein Geheimniß vor sich selbst, während sie mechanisch den Frühstückstisch herrichtete und die Sachen zurechtlegte, die bei Vater brauchen wurde. Endlich hatte sie Abschied genommen und trat ihre Wanderung an. Das erste Stück Weges schritt sie eilig hin, die Brauen gefaltet, die Lippen ein wenig zusammengezogen, wie Jemand, de? mehr mit semen Gedanken, als mit seinem Wege beschäftigt ist Plötzlich blieb sie stehen. Der Wec zweigte hier nach rechts und links ab. Warum denn nicht? Was ist dabei?" murmelte Käthe. Der Vate: hilft den Woiteks doch mcht Hans Berga aber wird ihnen helfen! Hans Berga!" Sie hatte den Na men noch nie ausaesprochen. ient wie derholte sie ihn halblaut zweimal, jede Silbe betonend. Ein Lächeln huschte über ihre Lippen und ihre Wanaen alübten vlöklick. Das Kohlenfeld laa so nah, in einer Stunde konnte sie es erreicht haben, und ans Beraa war sicher dort. Freilich etwas erstaunt würde er sein, wenn sie plötzlich aus dem Walde träte, aber hatte sie nicht emen guten Grund, Mi ihm zu sprechen? Sobald er erfuhr tvelche Noth bei den Woiteks war würde er den Mann wohl sofort in Arbeit nehmen, vielleicht auch sonst et was für ihn thun, da Woitek doch, der neuen Arbeit wegen, die alte verloren hatte. Wäre es nicht erbämlick und feige von Käthe gewesen, wenn sie, die ven armen Menschen mit em paar Wor ten helfen konnte, diese Worte nicht ge sprechen hätte? Ja, es war ein gutes Werk, das sie that, und es war. als freue der duftige Lruyllngswa am sie her sich mit ih darüber. Bisher war sie achtlos hin geschritten, ganz in ihre Gedanken ver loren. Nun sah sie, 'wie das junge Laub an den Bäumen arünaoldia glänzte, wie die Farne ihre noch zarten eoei gteicy grußenden Handen den -onnenlunken entgegenstreckten, die

allenthalben das Blätter- und Nadel-

dach durchbrechend, auf 'oen Waldboden sielen. Die frischen Sprossen der Kiefern und Fichten hoben sich leuchtend grün von den dunklen Zweigen ab. und am Grabenrande, seitwärts vom Wege, standen dichtgedrängte Büschel von himmelblauem Vergißmeinnicht und rosenrotyen Federnelken, um die Schmetterlinge in haschendem Svie.e gaukelten, während ein vielstimmiges Konzert von Vogellauten aus der Hole erklang, xas. alles war so lustig und frühlingathmend, daß Käthe leichtfüßig. als seien ih? Flügel gewachsen. über den moosigen Waldboden dahinschritt und unwillkürlich vor sich hinsummte: Klingr eö von den Höbn und dem Felde weit. O wle wttuder'chöil ist die Frühlingszeit!" Sie war plötzlich so froh, so froh, sie hätte laut aufjauchzen möaen. Und hätte man sie nach dem Grunde ihrer Fröhlichkeit gefragt, sie würde geantwortet haben: ich freue mich, weil der Frühling so schön ist. Sie würde sogar geglaubt haben, die Wahrheit damit zu sagen und doch: ihr Her'. schlug so freudig, und die Welt erschien ihr so sonnig, weil sie jetzt fest entschlosm . - r I m s.'n war, ans erga wieoerzujeyen, und weil 'jede? Schritt, den sie that, sie näher zu ihm hinbrachte. Der nächste Weg nach Pronowitz hätte sie nicht über das Kohlenfeld geführt, aber der Umweg war nicht sehr groß, und Käthe schritt riiftv aus bis der Lärm von Äxtlchlagen zu iyr drang und die grüne Waldwand vor iar sich zu lichten begann. Jetzt mäßigte sie unwillkürlich ein wenig den Schritt. Verzagtheit überkam sie. einen Augenblick war ihr, als müsse sie umkehren, als könne sie ihren Vorsatz nicht ausführen. Sie blieb stehen. Stimmengewirr schlua von fern an ihr Ohr. Dort, wo es her klang, wurde sie Hans Berga finden, oder man würde sie doch zu ihm weisen können. In einer Viertelstunde wurde sie ihn sprechen. Plötzlich wurde sie ganz ruhig. Es war, als handelte ein Etwas in ihr, das nicht sie selbst war, gegen das sie aber. keinen Willen hatte. Sie. mußte vorwärts, sie konnte gar nicht anders, und gerade dieses llnabwendbare machte sie ganz ruhig. Sie bog vom Wege ab und ging nach der Richtung hin, in der die Holzfäller arbeiteten. Jetzt hatte sie diese erreicht. Wie hatten die wenigen Tage den Wald hie? verändert! Das Wildaitte? war beiseite geräumt, wie gefällte Riesen lagen die Stamme treuz und quer. Fuhrwerke aller Art standen im Hintergründe, auf einem frei gemachten Platze waren Arbeiter damit beschäftigt, die Wellblechhauschen, von denen das Wtu in der Kolonie gesprochen hatte, aufzurichten. Ist Herr Ingenieur Berga hier?" fragte Zkathe einen der Holzfäller. Er wies nach vorn. An der Wand des emen Wellblechhauses, an dem die Arbeiter herumhantirten, war ein primitives Lelnenzelt befestigt worden, un ter dem zusammengelegte Balken und Bretter eine Art von Tisch und Bank bildeten. Käthe sah, daß dort zwei Herren saßen und irgend welche Papiere, die auf dem Tische lagen, studirten. Der eine, dessen Profil sie jetzt deutlich erkannte, war Hans Berga. Wie peinvoll, daß er nicht allein war! Aber jetzt konnte sie doch nicht mehr zurück. Im selben Augenblick hob er den Kopf und, als habe Käthes auf ihm ruhender Blick ihn beeinflußt, wandte er sich ihr zu. Er sprang auf und eilte ihr entgegen, während sein Gefährte sich nun ebenfalls umwandte und das junge Madchen, das da so plötzlich auftauchte. verwundert anblickte. Fräulein Waldow, Sie hier?" Hans Berga war im ersten Augenblick zu erregt, um ein weiteres Begru ßungswort zu - finden, und Käthes schone Ruhe war auch dahin. Befan gen und so hastig, als könne sie ihr Anliegen nicht schnell genug ausspre chen, brachte sie ihre Bitte in Betreff Woiteks vor und setzte gleichsam ent schuldigend' hinzu: Ich will meine Schwägerin in Pronowitz besuchen, und da dachte ich, rch konnte das gleich im Vorbeigehen bestellen. .Ich werde gewiß alles thun, was irgend möglich ist, um den Mann sofort lohnend zu beschäftigen, sagte Hans, wenn ich ihm die kleine Hungerlehre r " . i - i.ijfaucy gönne, oenn er wouie gieiaj eine .bessere' Arbeit haben, wie er sich ausdrückte, während wir ihn hier zunächst nur zum Roden verwenden wollten, well er eS als Waldarbeiter kannte. Aber nun wird er wohl gefügiger geworden sein, und da wir ietzt im Som mer nur so viel Bäume wegnehmen, als unbedingt nöthig ist,- um den sofort erforderlichen Platz zu schaffen, wird ja auch das Roden, das ihm so unsympathisch zu sein scheint, nicht allzu lange dauern." Herr Baumeister Müller," stellte er seinen Gefährten vor,, der inzwischen vor das Leinenzelt getreten . und unschlussig stehen geblieben war. .Wir zeichneten Pläne zusammen Fräulein Waldow," fuhr Hans fort, und da Sie einmal auf unserer Arbeitsstätte sind, interessirt es Sie viel leicht, einen Blick darauf zu werfen." Käthe meinte zögernd: Ich habe wohl eigentlich nicht Zeit," aber seine Augen baten dringender als seine Worte, und so trat sie an den Brettertisch, auf dem die Bauplane lagen. (Fortsebung folgt.) Raucht die Tish I Mingo.

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.i..i..:,.:,t..:m;..;,i..;.:,:..i..h..h,h.i,i,i,i,i,. S e n f b u t t e r. In die steigende Butter gibt man einen Löffel Senf und dazu ein hartgekochtes gehacktes El; schmeckt sehr gut als Beilage zu Rmdfleisch. Auch halbharte Eier mit Senfbutter schmecken sehr gut. Gutes Wachs' muß ganz rein, von dottergelber Farbe, nicht angcbrannt sein, über Feuer klar wie Oel zergehen und einen angenehmen, süßlichen Geruch haben. Häusig ist es mit Stearin verfälscht. Die Fälschung erkennt man, wenn man das Wachs m destillirtem Wasser kochen und dann erkalten läßt. Ist Stearin darunter, so wird die erkaltete Masse über dem Wasser schwimmen. 5eiluna des Schnupfens ohne alle Kosten. Personen, welche mit derjenigen Form des Schnupfens behaftet sind, die man die Grippe zu nennen pflegt, werden eine wunderbare Wirkung m dem einfachen Mmel wabrnebmen. sicb aller flüsstaen Nahrungsmittel zu enthalten, bis die Symptome der fieberhaften Aufregung, das Thränen der Augen und die öftere Nöthigung, sich zu schneutzen, nachlassen. Chokolade-Gebäck. Vier ganze Eier werden mit Z Pfund Zucker gerührt. Dann fügt man ein Pfund mit der Schale geriebene, rohe, süße Mandeln und z Pfund Chokolade hinzu. Diese Masse wird auf einem Brett mit Zücker ausgerollt, worauf man Formen daraus sticht. Diese müssen auf einem gut eingefetteten Blech bei sehr mäßiger Hitze mehr trocknen als backen, da das Chokoladengebäck bei einem zu heißen Ofen sehr leicht anbrennt. Grüner ?sal. In Berlin und den fischreichen Orten an der Spree rnid Havel ist nicht nur Aal in Weißbier, sondern auch grüner Aal sehr beliebt, der meist nach folgendem Rezept bereitet wird. Man läßt das erforderliche Wasser mit Salz, einigen Pfeffer- und Gewürzkörnern, einem Lorbeerblatt, zwei Zwiebeln und einer PetersilienWurzel gut durchkochen und thut dann den sauber vorbereiteten und in Stücke geschnittenen Aal in die Brühe, wobei man wohl auch etwas Fleischextrakt hinzugibt. Wenn der Aal nach langsamem Kochen gar ist, wird die Fischsauce bündig gemacht, indem man entweder das erforderliche Mehl mit Milch oder Sabr klar rührt oder mit Butter durchknetet. Man läßt es einige Mi- , V t l Y.l-L -.1 nuten lnmocyen uno gioi zuieni rcitq lich viel gehackte Petersilie hinzu. Rindfleisch auf tür k i s ch e Art. Man schneidet vier Vfund Rindslende in daumendicke Scheiben, legt sämmtliche Scheiben fest über einander und verschnürt sie gut. Dann flick man an verschiedenen Siel. len mit eineni spitzen Messer Löcher, in die man Stückchen Knoblauch steckt. Dann laßt man z Pfund Butter zeraeben und dämvft darin etwa drei Stunden ganz langsam das Fleisch, indem man es iede kalbe Stunde umwendet. Dann thut man sechs bis sieben reife durchgedruckte Tomaten uno emen Teller voll rode, in Butter ae backene Kartoffeln nebst Salz und Pfeffer daran, deckt es wieder zu und dünstet es so lange, bis Fleisch und Kartoffeln aanz weick und. Dann io 1 man den Bindfaden los, garnirt die Kartoffeln herum und übergießt das Fleisch mit der Sauce. Wie erhalt man e,nen schönen Gartenrasen? Ein kleiner Rasenplatz wird sich wohl in jedem Garten finden, denn wenn auch mcht ieder Gartenfreund emen Schmuck rasen anleaen kann, ein kleiner Bleich rasen ist der Hausfrau so nöthig zum Waschen wie Salz zum Kochen. Zur Erneluna eines schönen Rasens gehören nun drei Dinge: eine gute Grassorte. em fester, bundiger Boden und genugend Feuchtigkeit. Bei der Anlage wird der Boden Ziemlich tief rigolt und ae düngt, der Platz schön geebnet. Nachdem dies geschehen, wird bei windstillem Wetter die Aussaat aemacht. was sowohl im Frühling als im Herbste geschehen kann, nur daß man im Fruylina viel mebr aies;en muß. Nach der Saat wird dieselbe tüchtig gewalzt oder auch mit Tretdrettern festgetreten, womit das Saatgeschäft beendet ist. Ist die Saat.dann aufaeaanaen. so kommt das Abmähen oder Scheren an die Reihe, und dann wechseln Scheren und Walzen w der Weise ab, daß die geschorene Flache jedesmal leicht ge walzt wird. Bei derartiger Behandlung wird man emen festen, immer gru nen Gartenrasen von jahrelanger Halt barkeit erzielen. Als sehr gute Grasart kann man das englische Ralgras empfehlen. Pikante Sauce zum kal: ten Braten. Drei hartgekochte Er dotier vermischt man mit so viel feinem tropfenweise dazu geträufeltem Oliven öl. daß eine breiartiae Masse entstebt vermischt diese mit Ih Theelöffel Senf, einer Prise weißen Pfeffer, ein wenig Salz, einem halben Glase Rothwein, ein wenig Zucker, zehn Tropfen Maggi, dem Saft einer Citrone und noch einem Eßlöffel Olivenöl. Wer etwas säuerlichen Geschmack liebt, setze 'nach Belieden etwas feinen Weinessig dazu. Diese Sauce schmeckt zu kaltem Braten oder gekochtem Rindfleisch zum Abendtisch sehr gut. (Für vier bis fünf Personen.)

Feuer - Signale

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Spritzend,' Udell und Nasa 236 Udell Ladder Sorvl 239 Lsabel und 27. 241 Meridian und 24. 242J2inois u Et.Cla 245 Cldridge und 23. 212 West uud Wainut 13 West und 12. 814 Howard und 16. 15 Tovbet und Pac 816 Capital Ave und IV 817 Northwestern Ave u 18 Gent und 18. 819 Canal und 10. 21 Cerealine Works 824 Vermont und LtM 825 BiZmau Srandvull 826 No. 20 Spritzenhaus HaughviUe.' 327 ZMchiga u. Heimes, 823 Vttchigan tt. Concor 841 Weft nd KJnryre 412 Missouri u. Station 18 Missouri und Dhio 415 Capital Lve Seorgia 416 MijZouri n entucky S. 417 Senate Ave u. Wash. 421 P nd siundu W. Washington. 423 Jrren-Hospital. 424 Milch Lve u.J DQ 425 Wash. und Harr 426 No. 18 Spritzenhcnch W. Washington 427 Oliver und Lirch 428 Uliver nd Osgood 429 Nordhke und Fork 431 Hadley Ave tt. Starts 432 Niver Ave tt. Starts 454 Riva Ave nd Rah 435 Harding u. Big 4 Sf 4Z5 Harding und OLsa 437 No. 19 epriHenhssZ Starts nd Xtfntta ia&aaAKarrrtri 499 to?yU 451 Seiln end 2 Zs Howmv wak Lee 458 Starts d 456 Lambert und 0609, 57 Nordske Lv u. Ste. -ctcn Werks 612 Weft nd Ray 613 Aentuüvett.Verrw 614 Meridian nd Star? 516 Illinois nd anjat 617 MorriS und Dslcta 18 Morris nd Church 519 Capital A. VcCar 21 Meridian und Palm 23 Pine und Lord 24 Madisor.ZlveuLK 426 Meridian und Veit ? 627 Carlo und Nay 2 Meridian und Ariznra 29 tfottiduitt n. Raymond 31 Meridian u. SKCa 63 No. 17 Spritzen!2uZ Morris nahe Weft 91 McKernanund TouH. 618 Saft . Lincoln Lrm 614 Eaft und Beecher 11 Wright uno ekri 617 McCartY und Zkaty IS New Jersey KAV, 7is Lpruce uno Prefred TM Snglish Av. u. Launt 714 Etat Ave .DeU R ri Shelby uud Leecha 713 State Ave und Orans 718 Orange und Laurel 719 Shelby u. Gutmi 721 kexingtonA. KH 7 FletchAvtt.Opru 724 State Lve u. Pleast? 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Miffourt u New Fort Meridian u Wash JllmoiS und Ohw (l Capitel Av. u Waff mgan'ö Porkhau Straßenbahn Et2ll W. Washington Ctt Q No.iS Epritzenhau JUwoitu Merrill & Jlllnotb u Louisiana U WeSund Souty Weft und VlcTartY M Senate Lve. u Henry VI Veridian und Aay No. 4 Spritzenhaus Stalls on Av. u Starts 9 Vadifon Av. u Dunlop n No Haken Leiterhan South nah Delawark li Penn.VkrrA Delavan u. ZJeEart rfinndr Re'y Jersey u. err 7 virs.Lv.n Lradffs S aft und Projpect Bicking und High n N. 11 Spritzenhau tr Ave. nahe Huro ft Saft und Seorgia 11 Eedar und Ein 74 Davidson u Georgia n Snglish Av. Pine rs Chelöv und Bäte 3 No. I Spritzenhaus Prospekt nahe Shelkh 19 Jletcher Av. u Eheliy 31 Narket u. New Zersey 32 Delaware und Wash. 53 Last u Washington U New Jsrk u. Davids 35 Ta'ib stummen Anstalt Ver. Staaten ArsenaZ Z7 Orient! und Wash. 3 Frauen-Reformat. W No. 15 Spritzenhaus Maryland nahe Mer. Züeridian a. Heorzia. 93 Meridian und South 4 Pennsvk tu Louifiana 95 ?irgmiAve u.Alab. 96 Hauptquartier. 97 Grand Hotel. 98 Capital Ave und Chl es No. 16 Spritzenhaus 16. und Ash. 11 Alabama und 1. .5 Central Ave und li. 126 Danke und 15. 127 Brookstde und Achti &8 Central Ave und 17. 9 Delaware und 19. 31 Alabama und 11. '22 Bellefontawe und . i34 College Ave und . 55 Delaware und 18. 35 Alabama und North 37 Nevmaml und 19. 53 College Ade iind 14. .39 Cornell Ave und 13. 41 Jande vxü 19. 42 Highland Ave und 1. 43 Tecumseh und 10. .45 New Jersch und 2. 46 Llöord und 17. 47 No. 2 Spritzenhaus Hckside Ave und !6 4g College Ave und 2,. ,49 College Ave und 27. 52 Park Av und 22, .63 LEU. W Bahn tt. 22. !54 Ramseh Ave und 10. .56 Stoughton u Newma SJ AtlaS und Pike. i58 Blovd und Patvpaw. .69 No. 21 Spritzenhaus Lrightwood' .6! Arden und Depot .6 Briqhtwood und 25. 4 Rural und Bloyd 66 St. Clair u. ehftont .7 Arsenal Sve un 23. es Bellcfontaine unt Vpezial-Oignale. erste Schläge, zweiter Alarm, Kweiten Schläge, dritter Alarm, Dritten Schläge, tiaUi Alana. i-2-i, Feuer aus und Schlauch aufgereJ. 8 Schläge, Wasserdruck ad. ' U Schlage, 12 Uhr Mittags. Die p bezeichnete Signal werden tast tom Ihsr lchter angegeb da an de betreffend, StraJ wuMtgcnkZllarmllkiwanIt if ' i Zur Pferdefütterung Nicht das schnell verschluckte Futter gibt den Thieren, Kraft, sondern das verdaute. Das Futter wird aber nur verdaut, wenn es gehörig zerkaut und mit der gehörigen Menge Speichel durchmischt wird. Das Häcksel dient darum in erster Reihe, um eine richtige Zerkleinerung und Durchspeichelung zu bewirken. Sodann dient es dem Pferdemag-n zur Ausfüllung, ohne denselben zu belästigen. Würdeman dem Pferde Haser reichen, bis der Magen vollständig gefüllt ist und würde man darauf das Pferd tränken, so könnte der aufschwellende Hafer das Zerplatzen des Magens bewirken. Das Häcksel soll in der Länge-des Haferkornes geschnitten sein, weil zu kurzes Häcksel unverdaut abgeht oder sich innerlich festfetzt. Das Häcksel soll als höchst zweckentsprechende Verdauungsbeigabe dienen.