Indiana Tribüne, Volume 28, Number 115, Indianapolis, Marion County, 6 January 1905 — Page 5
Jndiana Tribuns, Januar 1903.
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000 Preise geliefert von A. B. MEYER & CO. Pennsylvania Anthracits $7.50 Pocahontas Lump . . ... 5.50 Smokeleß Lump 5.50 Ohio Cannel Lump 5.50 Ohio Cannel Egg 5.50 Kanawha Lump 4.50 Pittsburg Lump 4.50 Brazil Block 4.25 Hocking Valley 4.25 Straight Cree! Lump 4.50 Straight Creek Egg 4.25 Greene County, No 4, Vein Lump.... 3.50 Greene County, No. 4. Vein Egg 3.50 JackZo.. Qhio Lump 5.00 Oven Coke Egg 5.50 Gas tzouse Lump Coke 5.50 GaS House Crushed Co?e 6.00 Eztra.?erechauug wo solche getragen werden müssen. Nashville. Alonzo Myers wurde, auf dem Heimritt begriffen, von seinem Pferde in der Nähe von Georgetown abgeworfen und trug nicht unbedeutende Verletzungen davon; er war mit einem Fuß im Bügel hängen geblieben und eine Strecke weit fortgeschleift worden. S h e l b y. v i I l e. Ein an einem Hunde von 2 Knaben ausgesührter Streich sollte beinahe ein trauriges Ende nehmen. Gowdy und Winship paren im südöstlichen Theile von Rush County auf die Kaninchen Jagd gegangen und fanden bei einem Del brunnen eine alte leere Zinnbüchse Sie befestigten dieselbe am Schweife deZ sie begleitenden Hundes und ließen dann das Thier weiterlaufen. Auf das Heulen und daS Geschrei der Knaben hin, öffnete ein Hausbewohner die Stubenthür und der Hund lief durch alle Zimmer hindurch, bis zur Wiege eines 10 Monate alten Kindes. Hier schlug er mit der immer noch am Schweif fich befindlichen Büchse an die Wiege, worauf eine heftige Explv' sion folgte. Das kleine Kind wuroe schwer, wenn auch nicht leben?geführlich verletzt. Die Fensterscheiben in der Nachbarschaft zersprangen. Man nimmt an,, daß die Büchse früher Nitroglyce. rin enthalten hat. J-den Ver. Staate" sollen gegenwärtig zwischen 2,000,00C und 3,000,000 Kinder von 10 bis V Jahren'für ihr täglich Brot arbeiten. hmz No 1 W. Washington St, (Merchants National Bank.) Ein europäisches Depattmem. Wechsel, Creditbrkefe und Postanweisungen auf alle Städte EurovaL. fSTAffÄsrfirtlvto nach und vo Uj 1 1 1 2 1 Uj 1 1 llt wurova. Tlxi' und verkauf ausländischen Geldes.
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Die Behörde für öffentliche Arbeiten bestätigt Bericht der Kommissare. Die Kommissare, welche von der Stadt und der Waffer, Compagnie ernannt wurden, berichteten nach einer strengen und umfang reichen Prüfung des städtischen Wassers folgendermaßen : Wir sind einstimmig der Ansicht, daß das Wasser welches den Consumenten während der Periode dieser Untersuchung geliefert wurde, guten gesundheitlichen Charakters roar ; daß daS Wasser von Privat-Brunnen einer der wichtigsten Factoren der Ent-stehungs-Ursachen dieser (Typhus) Epidemie Periode war." Die Kommissäre empfehlen die Condemnirung von Privat'Brunnen und Aborten.und empfehlen, daß Verbindungen mit Ab zugs?analen hergestellt werden sollen wo immer sich solche befinden. Der ganze Bericht der Kommissäre ist in Druck und wird auf Anfrage abgeliefert oder mit der Post versandt. Die Qualität deS WasserS,wie solches von dieser Gesellschaft geliefert wird, und wie durch diesen Bericht festgestellt, ist für alle Bewohner der Stadt zum Privat-Gebrauch empfehlenswerth. Indianapolis Wager Co.
Kaum'zn glauben. Humoreske von K. von Boetticher. Leutnant Eberhardt hatte den Arm gebrochen, sogar den rechten Arm, und' noch dazu außerdienstlich"! Das war allerdings unglaublich unpraktisch. Ein im Dienst gebrochener Arm der linke thut's auch hätte seinen glücklichen Besitzer eventuell pensionsberechtigt" gemach! und brachte ihn in diesem Falle die fürstliche Revenue von etwa 25 Mark monatlich. Ja, wenn es ein 'besonderer Glückspilz war, vielleicht sogar noch mehr. Aber um nichts und wieder nichts! Nein, das thut kein vernünftiger Mensch. Leutnant Eberhardt war auch dementsprechend geknickt und belegte sich auf feinem Schmerzenslager der Herr Oberstabsarzt hatte ihn freundlicherweise bei 30 Grad Reaumur in's Bett gesteckt mit all jenen Ehrentiteln, die den gänzlichen Mangel an Intelligenz kennzeichnen sollen. Die theilnehmenden Besuche feiner Kameraden trugenauch nicht dazu bei, seine Laune zu verbessern, denn: Ne so' Pech!" Wie kam es nur?" oder Wie konnten Sie blos?" war der stete Refrain, den er zu hören bekam. Ja, wie konnte er blos! einer zertretenen Kirsche, die auf seiner Mohnungktreppe lag, hatte er die ganze Befcheerung zu verdanken. Er glitt aus, flog die halbe Treppe herunter und sofort verkündeten beide Knochen des rechten Unterarmes d'ch ein angenehm knirschendes Geräusch: Wir sind kaput. Zum Glück war es kein complizirter Bruch. Der Stabsarzt erlaubte sich sogar, ihn wundervoll glatt" zu sinden. Doch was ein Stabsarzt findet, ist dort, wo man den Vorzug hat, einen Oberstabsarzt zu besitzen, natürlich unmaßgebend. Der Herr Oberstabsarzt war ein Feind aller optimistischen Auffassung. Man kann nie wissen, wie etwas abläuft. Deshalb hatte er stets ernste Fälle" in Behandlung und machte viele große Kuren. Getreu seinem Prinzip erklärte er auch den vorliegenden Fall für äußerst schwierig und somit war er äußerst schwierig. Punktum! Am nächsten Tage erzählte man sich im ganzen Städtchen, der hübsche stattliche Leutnant Eberhardt hätte ülle Aussicht, ein Krüppel zu werden, denn im besten Falle behielte er einen steifen Arm. Man munkelte sogar von einer möglichen Amputation, ja, im Grunde genommen hatte es der Lieutenant nur den eminenten Fähigleiten des Herrn Oberstabsarztes zu danken, wenn er bei dem äußerst schwierigen Falle mit dem Leben davonkam. Auch der Patient wurde vom Ernste der Lage gebührend in Kenntniß gesetzt und auf alle Eventualitäten schonend" vorbereitet. Trotz dieses verlockenden Ausblickes und der BackofenHitze im Bette bekam der kerngesunde Leutnant nicht einen einzigen Tag Fieber, und auch der Bruch heilte mit einer geradezu unpassenden Geschwindigkeit. Der Herr Oberstabsarzt konnte über seine eigene Geschicklichkeit gar nicht genug staunen. In Anbetracht des schwierigen Falles erklärte er aber jetzt eine Badereise nach Teplitz für unerläßlich, da der Arm sonst leicht kraftlos bleiben könnte. Entsetzt prallte der Leutnant zurück, als er das hörte, denn solche Scherze kosteten Geld, und woher nehmen und nicht stehlen". Seine pekuniären VerHältnisse waren außerordentlich übersichtlich. Ein Sparkassenbuch, dessen Inhalt jetzt noch 750 Mark betrug, war sein einziges Besitzthum, und da er keine unterstützunpslichtigen Verwandten besaß, mußte er sich selbst monatlich eine kleine Zulage geben, weshalb genanntes Sparbuch eher Zehrbuch", genannt zu werden verdiente. Außer dieser allereigensten Zulage bezog er noch einen Königlichen Zuschuß von 20 Mark monatlich und 2 Mark 50 Pfennig Tagelohn, pardon Gehalt. Bis jetzt hatte er sich damit genügsam durchgewürgt, aber eine Badereise! nein, das konnte Niemand von ihm verlangen. Doch sein Oberst erklärt sehr energisch: Dem Manne muß geholfen werden. Zum Kuckuck, wozu gibt's denn die schönen Fonds, wozuhaben wir das Friedrich Wilhelms - Institut in Teplitz. Die Geschichte wollen wir schon deichseln." Und sie wurde gedeichselt. An einem schönen Sommermorgen trat Leutnant Eberhardt, in sehr anspruchslosem Civil, trokdem aber seelenvergnügt, seine große Badereise an. Mit dankbarer ' Rührung gedachte er der zertretenen Kirsche auf seiner Wohnungstreppe; ohne diese würde er jetzt sicher in Staub und Hitze seinen Dienst thun, anstatt ein Stückchen der schönen Gotteswelt zu durchfliegen. In Dresden, wo er umsteigen mußte, zeigte es sich, daß der Zug neu Teplitz stark besetzt war, deshalb wieö ihm der Schaffner einen Platz in einem Abtheil 1. Klasse an. Steigen Sie ruhig hier ein, da ist Platz genug," sagte er wohlwollend. Auf Ihre Verantwortung," meinte der Leutnant zögernd. Na, freilich, allemal," damit schloß der gemüthliche Sachse schon die Wagenthür hinter ihm. In diesem Abtheil befanden sich blos zwei Damen, und Eberbardt fand eö recht interessant, neben der Land,
schaft auch ab und zu verstohlen die Damen zu beobachten. Zunächst constaiirte er mit Befriedigung, daß die eine Dame jung und hübsch war und daß auch die ältere etwas Sympathisches hatte. Sein Wissensdrana in Bezug auf letztere war hiermit vollkommen gestillt, und sein volles Interesse wandte sich jetzt allein der jungen zu. Man hatte die Haltestelle Dresden Strehlen kaum passirt das Auge wurde durch' die lieblichen, mit Villen übersäten Loschwitz - Wachwitzer Höhenzüge gefesselt da hatte der neugierige Leutnant schon erlauscht, daß sein Beobächtungsobjekt Eva hieß und die Nichte der älteren Dame war; und ehe der Zug Pirna erreichte, war er zurUeberzeugung gelangt, daß sämmtliche Regimentstöchter" sich vor dieser Eva in's erste beste Mauseloch verkriechen konnten. Welche Anmuth und welchen Schick besaß dies Mädchen, und dabei diese fabelhafte Einfachheit und Anspruchslosigkeit. Wie reizend war ihr Verkehr mit der Tante, wie besorgt zeigte sie sich um deren Bequemlichkeit. Eine plötzlich durch das geöffnete Fenster hereintreibende Rauchwolke entriß den jungen Mann seinen Betrachtungen. Soll ich vielleicht dies Fenster schließen und das andere öffnen, gnädige Frau?" wandte er sich an die ältere Dame. Doch die Junge kam ihm zuvor. Bitte, lassen Sie mich das machen, Sie müssen gewiß Ihre Hand schonen," sagte sie mit theilnehmendem Blick auf den Arm in der Binde. Zu gütig, gnädiges Fräulein, aber das kann ich nicht zugeben. Mein Arm bedarf der Schonung kaum mehr, er ist blos noch etwas ungeschickt und schwach." Sie hatten .ihn wohl gebrochen?" fragte die Tante. Jawohl.gnädige Frau; doch die Damen gestatten, daß ich mich vorstelle," damit überreichte er seine Karte. Ah, Sie stehen in L. Das interessirt mich, da werden Sie mir etwas von meinem Schwager, dem Major von Oertzen, erzählen können." Jowohl, gnädige Frau, der Herr Major ist mein Bataillonscommandeur!" Nun, wo der gemeinsame Bekannte gefunden, kam, wie stets in solchem Fall, die Unterhaltung in schönsten Fluß. So verging die Zeit im Fluge, und ehe man es sich versah, war'Teplitz erreicht. Hier trennten sie sich wie alte Freunde mit einem herzlichen: Auf Wiedersehen". Frau von Oertzen und ihre Nichte Eva Jordan nahmen in einer Pension in Schönau Wohnung, während der Leutnant im Friedrich-Wilhelms-Jn-stitut ein angenehmes Unterkommen sand. Einige Tage mußte der junge Mann jetzt anstandshalber seine Ungeduld zügeln; dann machte er den Damen seine Aufwartung und durfte sich nun öfters an ihren kleinen Ausflügen zu Fuß oder zu Wagen betheiligen. Dabei wurde der Ton zwischen ihnen allmählich immer wärmer. Die Damen ließen sich von seinem Leben erzählen, von seinen früh verstorbenen Eltern, und das junge Mädchen zeigte für alles ein besonders herzliches Interesse. Auch sie war Waise, doch hatte sie ihren Vater erst vor einigen Jahren verloren und lebte seitdem im Haus der Tante, die sich treulich mühte, ihr die Eltern so viel wie möglich zu ersetzen. Dem wachsamen Auge dieser Tante konnte bald die wachsende Zuneigung der jungen Leute für einander nicht mehr entgehen; deshalb beschloß sie, bei ihrem Schwager in möglichst diplomatischer Weise Erkundigungen über Leutnant Eberhardt einzuziehen. Die Antwort lautete: Brillanter Kerl! Einer unsere tüchtigsten und gediegensten Offiziere. Arm, wie die bekannte Kirchenmaus." Ja, diese Armuth! Noch nie im Leben war sie Eberhardt so drückend erschienen wie jetzt. Er liebte Eva und konnte sich ein Leben ohne sie nicht mehr denken. Aber durfte er es wagen, um sie zu werben? Was hatte er ihr zu bieten? Und falls sie das Kommißvermögen" nicht besaß, konnte er ihr zumuthen, auf ihn zu warten, bis er Hauptmann wurde? Je mehr sein Urlaub sich dem Ende zuneigte, desto stiller und ernster wurde er, bis Eva ihn eines Tages fragte: Fehlt Ihnen etwas? Sie kommen mir so verändert vor." Da hielt er nicht länger an sich, fondern schüttelte ihr sein Herz aus, und vor ihren strahlenden Blicken schmolzen alle seine Bedenken dahin, wie Schnee in der Sonne. Wir lieben einander, das ist die Hauptsache," sagte sie innig, und das Kommißvermögen" sie lächelte schelmisch nun, das wird sich auch erschwingen lassen." So wurden die Beiden ein glückliches Brautpaar. Noch am selben Tage bat Frau von Oertzen den lieben Neffen" zu einer geschäftlichen Besprechung in ihr Zimmer. Ich weiß, daß Sie nicht vermögend sind, lieber Eberhardt." Allerdings, ich besitze nichts, gnädigste Tante. Nicht einmal Schulden," fügte er lächelnd hinzu. Nun, das ist schon sehr viel. Ererbtes Vermögen zu besitzen, ist schließlich keine Kunst, aber sich in Ihrer Lage ohne Schulden durchzuschlagen, das will was heißen. Ihre Verhält.
nisse liegen also klar; "nun darf ich Ihnen auch mittheilen, daß Eva's Vater seinem einzigen Kinde neben einem betrachtlichen Vaarvermögen werthvolle Hüttenwerke hinterließ, so daß Evas jährliches Einkommen ungefähr dreihunderttausend Mark beträgt. Alles Nähere wird Ihnen der Justizrath Beyer in Breslau mittheilen." Der arme Leutnant wußte nicht, was er sagen sollte. Dreihunderttausend Mark Jahreseinkommen! Das war ja der reine Unfuq! Was sollte ein Mensch blos mit so viel Moos anfangen? Und dies unvernünftig viele Geld gehörte der süßen, kleinen Eva. Nein, das war unmöglich. Es wurde ihm ganz beklommen zu Muthe, und endlich brachen sich feine widerstreitenden Empfindungen in den Worten Bahn: Ich hoffe, wir werden trotzdem glücklich werden." Vics Wörtchen trotzdem" soll seiner Eva das schönste Brautgeschenk geWesen sein. " Als sich Leutnant Eberhardt einige Tage später bei feinem Oberst vom Urlaub zurückmeldete, bat er gleichzeitig um Erlaubniß, seine Verlobung mit Fräulein Eva Jordan verösfentlichen zu dürfen. - Nun, es freut mich sehr, lieber Eberhardt, daß Sie in Teplitz außer Ihrer Gesundheit auch eine Braut gefunden haben, aber wie ist's mit dem Kommißvermögen?" Zu Befehl, Herr Oberst, das ist da. Das können wir sogar' vierteljährlich verzehren," entfuhr es ihm. Der Oberst trat ein paar Schritt? zurück und sah seinen Leutnant mit dem Ausdruck maßlosenEntsetzens an. Dann sagte er in möglichst beschwichtigendem Tone, wie man zu einem Kranken spricht: Nun, das ist ja sehr erfreulich; das heißt, darüber sprechen wie lieber ein andermal. Sie werden heute ermüdet sein von der Reise. Gehen. Sie nach öause und ruhen Sie sich aus, lieber Eberhardt." Zu Befehl, Herr Oberst!" draußen aber schüttelte der Leutnant den Kopf: ermüdet, sollte er sein' und sich ausruhen! Was fiel dem Alten nur ein? Der Oberst warf inzwischen höchst eigenhändig einige Worte auf ein Blatt Papier und übergab den Brief einer Ordonnach zur schleunigsten Bestellung an Herrn Oberstabsarzt. Dann griff er zu Säbel und Mütze und verließ das Haus, indem er vor sich,' hinbrummte: Armer Kerl! Ob das noch mit dem Sturz zusammenhängt?" Auf der Straße begegnete ihm der Major von Oertzen. Haben Sie den Leutnant Eberhardt schon gesehen?" rief ihm der Oberst entgegen. , . . Jawohl, Herr Oberst." ! 'Nun, was sagen Sie dazu?" 'Jch habe die Sache schon kommen sehen. Herr Oberst." Schon kommen sehen?!" schrie dieser. Jawohl, Herr Oberst; ich habe mich herzlich darüber gefreut." W a as?" Der Oberst griff sich an den Kopf.' War der da auch verrückt, oder war er selbst Meine Schwägerin," fuhr der Major fort, ist die Tante von Eberhardts Braut; daher weiß .ich, daß Fräulein Jordan nicht nur ein vortreffliches Mädchen, -sondern auch eins der reichsten im Lande ist." Wahrhaftig? Dann hätte der Eberhardt .keinen Blödsinn geredet!" und der Herr Oberst brach in ein homerisches Gelächter aus. Endlich stieß er mühsam hervor: Ich. ich habe nämlich den Oberstabsarzt beauftragt, den Leutnant Eberhardt auf seinen Geisteszustand zu untersuchen. Das ist ja eine tolle Geschichte!"
Der kluge Hund, In einer französischen Zeitung wird über einen amüsanten Fall von Hilu-de-Schlauhcit berichtet. Der Erzähler verkehrt im Hause eines Gelehrten, der einen Hund hat und in feiner Bibliothek einen Korb sammt Decken aufgestellt hält, der dem Hunde alsLiegestätte zugewiesen ist. Allein er hält sich nicht an diese Vorschrift und occupirt, wenn immer ihm dies möglich ist, den Lehnstuhl seines Herrn vor fceni Schreibtisch, auf dem er sich seinen Träumen bingiebt. Eines Tages besuchte der Gewährsmnnn des Blattes den- Gelehrten und wurde in die' Bibliothek geführt, wo der Hund wieder auf dem Lehnstuhl lag. Sein Herr jagte ihn davon und setzte sich selbst in den bequemen Sessel. Der Hund war über diese Störung seiner Behaglichkeit indignist und gab seinem Unmuth durch mißbilligendes Knurren Ausdruck. Er wanderte unruhig hin und her und lief endlich zur Thüre, an der er zu kratzen begann. Dies that er gewöhnlich nur dann, wenn er das Zimmer aus Gründen der Wohlanständigkeit zu verlassen wünschte. Dn Gelehrte stand denn auch von seinem Stuhle auf und öffnete dem Hunde die Thüre, um ihn hinauszulassen. Aber' der Hund machte, als sein Herr die Thürklinke gefaßt hatte, Kehrt, lief zu dem nun frei gewordenen Sessel und lagerte slch in aller Gemüthlichkeit wieder darauf. Sein lebhaftes zufriedenes Schweifwedeln ließ erkennen, daß er .über das Gelingen seiner List große greude empfand.
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