Indiana Tribüne, Volume 28, Number 114, Indianapolis, Marion County, 5 January 1905 — Page 5

Jndkana Tribuns, S Januar 1905.

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Einkehr.

Ekizzc von Else Krafft. . Als sie die Korrioorthür hinter sich zuschlug, konnte sie ihn noch auf der Treppe husten hören. Dazwischen das taktmäßige Hämmern gegen das Schuhleoer. Sie blieb emen Augenblick stehen. band sich das Schürzenband fester und athmete tief auf. Nee, nee,. . . ich kann, ich will nich mehr," sagte sie erbittert. Drüben, an der anderen Seite der Treppe öffnete sich behutsam eine Thür. n' Morjen, Frau Wendt!" . n' Morjen!" Die Nachbarin drängte siÄ lachend durch die Thüröffnung. Sie war noch rn der Nachtjacke und hielt die Arme über der Brust verschränkt. Ach Jotte doch, wie stolz! Wat is Ihnen denn? Eenen Ogenblick wer'n Sie doch woll noch stehen bleiben konnen. Die Uffwartstelle looft Ihnen schon nich wea!" Die junge Frau, die nach dem kurgen Gegengruß ein paar Stufen hinuntergestiegen war, blieb wieder stehen. Was soll mir denn fern? Haben Sie 'ne Ahnung. Frau Lipsky! Als ob ich wegen 'ner Aufwartung rennen thät'!" Der Mund war heiß und roth, der so sprach, und in den dunklen Augen darüber lag ein scheuer Blick. Wollr ich ooch meenen! Machen wir nich, so was! Für so'n paar lumpije Jroschen ooch noch rennen! Oder zahlt die olle Meierin besser? Nee? Na, denn haben Se doch schon wegen derChambreaardisten, oder wie dieHerrens bei die Meiern sich sonst nennen thun, een feinen Verdienst! Die ieben feste Trinkjelder, wat? Jede Stube extra! Wer wohnt denn allens jetzt bei de Meiern?" Frau Wendt knotete immer noch an ihrer Schürze herum. ..Weeß ich nich. Was summen mir? Ich thu' meine Arbeit, fertig is de Laube!" Die Nachbarin gähnte geräuschvoll, indem sie nach der Wendt'schen Wohnung hinüber lauschte. ..Herrzeses wat Ihr Mann husten thut! Wird ja immer schlimmer! Thun Se denn da nischt lejen? Det viele jebückte Sitzen uff n Schusterschemel doocht nischt. Der müßte mal 'raus vier Wochen, andere Luft, nischt thun zutes Essen. . . Und so'n Junge," fuhr Frau Lipsky in mitleidigem Ton fort. Se haben wahrhastig Pech mit den Paule. Wenn Se den nich 'mal ordentlich in 'ne Anstalt jeben thun, wo er elektnsirt wird, sagt mein Mann, denn wird der steife Arm in' janze Leben nich wieder brauchbar." Als Frau Wendt nicht gleich antwortete, fuhr sie vertraulich fort: Se verdienen doch eijentlich een schenet Jeld, un Ihr Mann is doch immer fleißig bei de Arbeit... könnten Se denn da nischt thun für 'n Paule oder Ihren". Sie stockte und wich unwillkürlich zurück. Die junge Frau war ganz weiß im Gesicht geworden und hielt wie drohend die Hand ausgestreckt. Nee jar nischt verdien' ich, wat jeht's Ihnen an, wat andere Leute haben. Kümmern Se sich um Ihnen selber un bleiben Se mir mit bre spitzen Redensarten von'n Halse!" I Ach Jotte doch... ich meente ja man bloß so," besänftigte die Nachbarin. Ick will ja ooch jar nischt jesagi haben!" Die andere wandte sich brüsk um und ging. Sie war schon halb die Treppe hinunter, als sie horchend stehen blieb. Durch das offene Flurfenster drang Glockenläuten. Was. . . was is demUos?" meinte sie, halb fragend zurückblickend. Von de Kreuzkirche, läutet's, und is doch Mittwoch bloß.". . . Frau Lipsty zog ihre bunte, frischgewaschene Nachijacke über der Brust zusammen. .Na, über Ihnen aber ooch! Haben Se denn meine Martha vorhin nich mit's Gesangbuch fortjehn sehn? In ihr Himmelblaues? Un mit 'n Federboa? Jing nach Kirche von wcjen Bußtag!" Ja. sooo!" antwortete die junge Frau. Dann ging sie. Sie lief über den Hof auf die Straße und ihren gewohnten Weg zur Aufwartestelle. In ihren Augen war ein flackerndes Licht, und ihre Finger glitten unruhig an dem Alltagskleid und der blauen Kuchenschurze entlang. Ueber ihr aber und um sie herum ein Singen, Längen und Rufen vom Kirchthurm her. Bußtag Quatsch" murmelte die junge Frau trotzig in unverstandenem Angstgefühl. Als sie vor derWohnungsthür stand, dahinter sie täglich die Stuben reinigte, öffnete die Zimmervermietherin Frau Meier mit einem mürrischen Gesicht. So spät? Und nicht einmal eine weiße Schürze heute am Feiertag vor? Schämen Sie sich, Frau Wendt!" Die Getadelte warf die Lippen auf. Das hab' ich nich nöthig," antwortete sie kurz, indem sie in die Küche ging. Die alte Frau folgte ihr. Gott geb's," meinte sie sanfter, daß Sie sich heute nidf. vor ihm zu schämen haben. Viele Mc..schen gibt's nicht, die sündenlos sind und nicht Buße zu thun brauchen." '

Marie antwortete nicht.- Sie holte

sich Besen, Tücher und Schaufel und ging an ihre Arbeit. Zuerst das Vor derzimmer, zum Schluß die kleinen, nach dem Hof gelegenen Stuben. Vor der letzten, entlegensten im Kor ridor stockte ihr Fuß einen Augenblick, ehe sie eintrat. Es war ein sorderbares Würgen und Kratzen in ihrer Kehle, als sie dem Mann Guten Morgensagte, der dort am Fenster auf dem Sopha lag. Es war em mnaer, nachlässig gellet deter Mensch mit ein Paar kecken Augen unter dem Kellnerfcheitel. n' Morjen, Marie," sagte er ausspringend. Nu haste's?" Sie blieb stumm vor ihm stehen. Sie war heiß und dunkelroth. Er zog an ihrer Hand und wollte sie küssen. Sie wehrte ihm. Nee, nich! Laß mir!" Er lachte. - Nanu, so stolz heute? Hast dir's wohl schon wieder anders überlegt, Miezeken?" Sie schüttelte vor seinem hübschen, jungen Gesicht rasch den Kopf und ließ ihm ihre Hand. ..Nee, nee, 's bleibt alles wie verabredt!" Er athmete auf. Und das Jeld? Haste's jeholt von de Sparkasse?" Se nickte. Jestern schon." . Alles?" Alles, was ich in meine Ehe jespart hab,... ja. Fünfhundert Mark." Er wurde ganz aufgeregt und hielt sie schmeichelnd fest. Was werden wir nun leben, du, - wir fahren gleich heute Abend, ja? Und denn kaufen wir uns das Restaurant an de Jrenze bei mein' Bruder, und keen Mensch läuft uns da nach. Ich hab's wahrhaftig satt, das Kellnerleben, na, und du brauchst dich nich mehr mit so'n kranken Mann und so'n lahmen Bengel herumzuärgern." Er schwieg und trat von dem blühenden Weibe zurück. Sie hatte die Arme sinken lassen und athmete schwer. Heu heute Abend schon?" Er nickte eifrig und streckte die Hand aus. Jib's mir man immer schon, das Jeld! Am Ende verlierste's noch unterwegs! Ich hab's nich hier. In meiner Kommode liegt's! Ich. .. ich bring's mit heute Abend. Nee laß mir nich anfassen, bloß noch nich anfassen, Karl.- Morjen spater heute laß mir!" Sie war von ihm fortgetreten, als er sie küssen wollte. Sie hörte auch nur mit halben Ohren, was er von seinen Plänen flüsterte, und daß sie sich ja nichts anmerken lassen sollte zu Hause. Nein, sie würde vorsichtig sein! Ja . . . sie würde pünktlich kommen mit dem Geld... Das versprach sie noch, ehe sie von ihm ging. Als sie dann wieder auf der Straße war, die still und festtagsmäßig aussah, fiel ihr wieder ein, daß Bußtag war. Daß sie davon nicht loskommen konnte! Sie hätte doch nur allein an das neue Leben denken sollen, an das neue Glück neben dem Manne, der ihr gefiel, und der sie seit Monaten so süß zu locken verstand. . . Und nun war es immerzu, als höre sie nur die Worte der alten Zimmervermietherin, vorwurfsvoll mahnend... Gott geb's, daß Sie sich heute nicht vor ihm zu schämen haben. Viele Menschen gibt's nicht, die sündenlos sind und nicht Buße zu thun brauchen.". . . Marie lief im Sturmschritt weiter. Sie hatte die blaueKüchenschürze hochgesteckt und blickte weder links noch rechts vom Wege ab. Nur nichts anmerken lassen! Fort wollte sie, nur erst fort! Was hatte sie denn zu Hause? Einen hustenden Mann, dem an der Stirn schon weiße Haare wuchsen, einen Jungen, der trübselig und scheu mit seinem lahmen Arm in den Stubenecken herumsaß, und dazu Arbeit, von früh bis spät Arbeit. Ihr Mann wußte nichts von dem ersparten Gelde. Das hatte sie sich ganz allein in den langen, schweren Jahren verdient. Also was ging's ihn an? Sie war jetzt im Hof, der zu ihrer Wohnung im Hinterhause führte. Als neben ihr eine junge Stimme Guten Morgen, Frau Wendt," sagte, zuckte sie ganz verstört zusammen. Martha Lipsky war's. Sie hielt das Gesangbuch in der Hand und sah in der weißen Federboa und dem blauen Kleide wie eine Dame aus. Na ooch nach Kirche jewesen, Frau Wendt? . Mir is janz schwubbrig zu Muthe, von wejen, was der Paslor jesagt hat. Heut trau ich mir nich mehr uff de Straße runter." Das junge Ding lachte. Ich hatt' mer eigentlich verabredet heute, mit eenen aus de Prenzlauer Allee! Aber nee nu jeh ich nich hin! Von wejen Bußtag! Der Pastor hat zu schöne jesprochen. Nächsten Sonntag vielleicht." Frau Wendt stieg viel langsamer die Treppe hinauf. Das Mädchen war schon früher oben. Sie ärgerte sich über das seltsame Angstgefühl im Herzen. Das war gestern noch nicht darn 7 gewesen. Oben schloß sie dieKorridorthür fast geräuschlos auf und zog sie ebenso lrise wieder zu. Dann blieb sie stehen. In der Küche war ein so merkwürdiges Geräusch. Das war nicht der Schusterhammer. Das klang gerade so. als ob Holz gesägt wurde. Dazwi-

schen aber ein Lachen, e! heimliches, frohes 'Lachen. Was das Paule? Konnte denn de, Junge überhaupt lachen? Marie blieb lauschend an der nur angelehnten Thür stehen und sah durch die Spalte in die Küche. Da saß ihr Mann heiß und roth vor Eifer auf seinem Schemel und hielt etwas Großes, Dreibeiniges vor sich, das wie ein schmuckes Tischchen aussah. Der Junge hockie gebückt daneben und schnitzte lächelnd mit der gesunden Hand an kleinen Kästchen herum, die offenbar zu dem Tisch gr hörten. Er hob gerade eines davon in die Höhe und meinte,aufgeregt: Fein, Vater, wat? Meinste, Mutter jloobt mir's, daß ich's mit 'n kranken Arm selber jeschnitzt hab'? Meinste Mutter, Mutter freut sich, wenn sie den Nähtisch zu'n Jeburtstag kriegen thut? ... Red doch was, Vater! Freuste dir nich auch, Mutter sowas Feines zu schenken?" - Der Kopf des Mannes sank tief. Ja Junge ja!

Bloß" die Stimme wurde so leise, daß es Marie schien, als kämpften sich die Worte wie schwere,, schwere Last von den Lippen bloß Mutter schimpft am Ende, weil ich in meine freie Zeit nicht verdienen that, un un so'n Kram hier zurechtsäg'." Der achtjährige Knabe schwieg einen Augenblick. In den schönen, klugen Augen lag ein ungeheures Vertrauen. Vorsichtig strichen die mageren Kinderfinger über die Knie des Vaters. Nee, nee, Mutter schimpft nich, Vater. Is doch ihr Jeburtstag, is doch, weil se schon immer so'n Nähtisch mit Fächers haben wollte. Mutter janz jewiß. Vater Mutter is ut! , Se hat bloß so viel Schererei wejen meiner, weil ich doch nich so wie jefünde Kinder rumspringen un' zufassen kann." Es wurde nach diesen Worten einen Augenblick still ' in der Küche. Der Mann wußte offenbar nicht, was er dem Knaben auf seine Worte antworten sollte. Er richtete sich aber wieder empor und griff nach Tisch und HandWerkszeug. Und Paul begann von Neuem zu schnitzen, indem er den steifen Arm mit zusammengebissenen Zähnen fest wie einin Schraubstock gegen das Holz stemmte. ' Mutter is jut." Die Frau hinter der Küchenthür zitterte plötzlich. In Gedanken ging sie den heutigen Weg zur Arbeit noch einmal. . In Gedanken stand sie noch einmal neben der Nachbarin, hörte von ihr, daß Bußtag war, und daß ihr Mann wieder gesund werden könne, wenn er mal irgendwohin ginge, wo bessere Luft wäre und besseres Essen für ihn auf dem Tisch stände. Und eine' Anstalt gab's, darin gelähmte Kinder wieder neue Lebenskraft bekämen es koste aber Geld Geld! Und dann später, die alte Frau, die so klar und mahnend zu ihr gesprochen: Gott geb's, daß Sie sich heute nicht zu schämen brauchen." Die junge Frau krampste die Hände ineinander. Das Blut stieg ihr siedendheiß in die Wangen. Sie schämte sich. , Sie hielt Einkehr , in ihre gottverlassene Seele. Mutter is jut" wie eine Liebkosung war das an ihr verhärtetes Gemüth gedrungen, und sie vergaß, daß heute irgendwo ein Fremder auf sie wartete, um dessen hübsches Gesicht sie Mann und Kind verlasscn . wollte. Sie dachte plötzlich nur noch 'an das Geld, 'daß sie . erspart. Ein neues Glück wollte sie damit erkaufen, ja aber ein besseres, ein schöneres! Marie athmete wie befreit auf, als sie daran dachte, wie sie es den beiden da drinnen, die an einer Geburtstagsfreude für sie arbeiteten, beweisen wollte, daß Mutter gut ist. . . Sie wandte sich leise um, ging noch einmal an die Korridorthür und schloß laut den Schlüssel herum. Absichtlich zögernd trat sie dann in die Küche. Roth, verlegend lickte der Mann seiner Frau entgegen, während der Knabe sich noch eifrig hinter dem Schrank zu schaffen machte, wo er gewiß das Geburtstagsgeschenk zu verbergen suchte. Als er sich dann umsah, kam ein Staunen in fein Antlitz. Mutter lächelte. Sie lächelte so schön! Die Hand hielt lie ausgestreckt und glitt damit in ehrlichem Mitleid über das gelichtete Haar an Vaters Schläfe. Heut is aber Feiertag ,du heute mußte, dir Pflegen, Wilhelm, und alle Arbeit in die Ecke schmeißen," meinte sie, als er hastig nach seinem Lederzeug greifen wollte. Paul strahlte, als er das hörte und Vaters glückliches Antlitz sah. Er schlich ganz nahe an die Mutter heran und nahm in ungewohntem Muth ihre Hand. Was denn für'n' Feiertag, Mutter?" Die junge Frau wurde feuerroth. Bußtag," sagte sie zitternd. Und sie neigte sich und küßte ihren Knaben. Zuviel erlangt. Alte Jungfer: Unerhört! Schickt mir da eine Freundin ihre Verlobungsanzeige. .. und muß ich auch noch Strafvorto bezablen." Fürchterliche Strafe. Gymnasialprofessor (zu seinem Jungen, der beim Verzehren der Mehlspeise schmatzt): Waß ist das wieder für eine Unart Zur Strafe ißt Du noch drei von diesen Windbeuteln!"

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