Indiana Tribüne, Volume 28, Number 114, Indianapolis, Marion County, 5 January 1905 — Page 4

Jnvtana Tribüne, S , Januar 19051

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Jndiana Tribüne. HaugeAcben vu der Outtttfectg 8. Indianapolis, Ind.

ßsrr) O. Thudin yrästdeut SeschäftSlocal: No31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269. äi tcred at the Pott Office ot Indianapolis a. tccond dass matter. Zeitspiegel Im neuern Heft der Wochenschrift .Der Deutsche" findet fich ein Aufsatz über den .Simplicissimus", der, an knüpfend an die Beschwerden des Reichskanzlers über den Mangel an Takt bei den deutschländifchen Witz. . blättern, namentlich auch dem Sim plicisflmuS" eine schonungslose Cha rakteriftik widmet. Die nationale DiZcipUnlosigkeit unserer politisch subjektiv harmlosen Zeichner, so lesen wir da, erschwert unS nicht nur die Arbeit mit dem Auslande, sondern wirkt auch in Deutschland selbst verwüstend. In der gedankenlosen Moffe erkennen aber nur wenige, die unheilvolle Zersetzung. Wir Deutsche lassen uns gutmüthig ver spotten. Im Auslande aber nimmt man. selbst unsere Witzblätter ernst. Der Haß, der fich in England und Rußland gegen unS aufgespeichert hat und auch Nichtachtung unserer mili tärifchen und moralischen Krast sucht hier seine Bestätigung. In London lebt ein aus Berlin früher auSge wiesen russischer Correspondent, der seine Verbindungen dazu benutzt, um die roheften Karrikaturen König Cdward'S diesem auf den Schreibtisch zu praktiziren. Derselbe Mittelsmann schickt führenden Männern in Rußland deutsche Spottbilder auf die am Schahz kämpfenden und sterbenden Soldaten ein, was die heiligsten Gefühle unserer Nach barn verletzen und fie gegen uns sta cheln muß. Daß unsere Regierung diese Ausfülle des SimplicisfimuS" billigt, wird drüben vielfach geglaubt. Denn sonst müßte fie eS doch verbieim!" sagen die naiven Leute. In den letzten Wochen wurde gegen den Sim plicisfimuS" Sturm geblasen. Er hatte in den einzelnen Bildern da deutsche evangelische ZPfarrhaus geradezu geschändet. daSZPfarrhaus, von dem auS auch in den trübsten Zeiten nationalen Elends Ströme des Segens über unser geknechtetes Land auSgezangen sind. Nichts konnte) undeutscher sein, nichts abstoßender. O Aber mit dem Stecken in ?tYstT finrrnfiVrifrfit'nrtrm 11t fsf Trtnn V s j 0 hat keinen Zweck. ' Auch Wolfgang Menzel'Z Kampf gegen die Jungdeut schen seiner Zeit blieb ohne Erfolg. Man steigert! nur das Selbstbewußt, fein der jungen Leute, die den Stet plicissimuS" machen. . ES ist eine nationale KcankheitSer scheinung, die wieder verschwinden wird. wenn Die nage neoen-zell einer ge waUsamen Aufrüttelung von innen oder außen weicht. Wir haben uns daran gewöhnt, den. Schein für das Wesen zu nehmen, Reden sür Thaten zu halten, Feste für Siege. Unsere Scherlpresse behandelt den Niesedrang eines actuellen" DoppelmörderS mit derselben Wichtigkeit, wie daS Würfeln fremder Nationen um Eontinente. Kein Wunder, wenn das die mephifto felischew Geister reizt; wenn man alles als nichtig unS verekeln will. DaS Volk, das auf Otto von Leixner'S Laienpredigten nicht hören will, be kommt jetztZ denzUnflat der Heine und Rezniczek vorgeworfen. Der Kampf gegen UndeutscheS muß in uns selbst beginnen. Der SimplicissimuS" ist in dem Augenblick von der Bildfläche verschwunden, in dem wir unS unserer männlichen Cultur erinnern und daS knisternde Frou.Frou seines Esprits wieder zur Kurzweil eines kleinen Häufleins von Decadenten wird." ni mm Den Teufel muk man mit Feuer auStreiben und bei gesetzwidrigen Trusts ist daS Zuchthaus vielleicht wirksam. Die erste Deutsche Theater Auf. führung im neuen Jahr, muß einen Bomben Erfolg haben. Die ideale Bewegung des Deutschen Theater-Ver-eins, welcher die erste Saison so glün zend bestand, muß zu einer permanen ten gemacht werden. Dies kann natürlich nur durch die einmüthige Unter ftützung des DeutschthumS geschehen. Dle Parole am Donnerstag den 12. Januar soll Eto Blitzmädel" sein. Da? bevorstehende Bundes'Turn fest wird dadurch besonders auSgezeich.

net sein, daß Deutschland eine Muster riege von 8 Turnern nach Jndianapo

liS abordnen wird. Heute früh wurde unS dies durch eine Depesche der Affoc. Presse gemeldet. Den Deutschen Tur nern wird der Abschied recht schwer werden, nachdem fie die geselligen Freu den in deutschen Kreisen hier gelostet haben. Dreikigtausend Millionen Dollars ! DaS find die Staatsschulden der civi lifirten Welt, die Schulden der Städte und anderen Gemeinwesen ungerechnet, die ebenfalls nach Tausenden von Mil lionen beziffert werden müssen. 30.000 Millionen Dollars ist m.'hr. als jemals in irgend einem Staate, England nicht ausgenommen, gemünzt wurde, und alle Münzen der Welt haben während des letzten Jahrhunderts nicht so viel Geld in Umlauf gesetzt. ES ist über. Haupt nicht so viel gemünztes Geld in der Welt vorhanden, um die Gläubiger der Welt zu. bezahlen, und selbst die gesammten Einnahmen der sechs euro päifchen. Großmächte und der Ber. Staaten würden nicht hinreichen, um die Staatsschulden der Welt in zehn Jahren zu tilgen. Die Zinsen allein verschlingen alljährlich Tausende von Millionen und stellen eine Belastung von jährlich 62 Cents auf jeden Kopf der auf der Erde lebenden Menschen dar. Die größten Schuldenmacher sind Frankreich und England. Das Ber einigte 5i!nigreich von Großbritannien hat eine Schuldenlast von 5750 Millio. nen Dollars, was etwa 135 Dollars auf den Kopf der Bevölkerung ergibt. Das Größer.Britannien" über der See schuldet außerdem 2500 Millionen Dollars. Da die Bevölkerung des bri tischen Weltreiches rund 400 Millionen Menschen zählt, so stellt sich aber die Staatsschuld pro Kopf nur auf etwa 20 Dollars. Canada hat eine Staats. schuld von 250 Millionen Dollars oder 50 Dollars pro Kopf. Indien hat die größte Staatsschuld unter den britischen Colonien; über 500 Millionen Dollars. Im Vergleiche zum Ver einigten Königreich von Großbritan nien ist die Schuld des Deutschen Rei cheS (in runden Ziffern 617 Millionen Dollars und 10 Dollars pro Kopf) genng. vlele gunttlgen Zlern nnd jedoch in gewisser Beziehung irreführend, da die einzelnen BundeSstaaten noch ihre eigenen Schulden haben, die in einigen Fällen noch größer sind als die Reichsschuld. Dadurch wird der Durchschnitt für daS ganze Deutsche Reich auf 65 Dol lars pro Kopf erhöhe. Die Schweiz hat am besten zu wirthschaften verftan den, da fie ihren Bürgern nur eine Schuldenlast von 5 Dollars pro Kopf aufbürdete. Ihre französische NachbarRepublik hat dagegen das Schulden, machen im Großen betrieben. Ihre Schuldenlast beträgt mehr als 175 pro Kopf, gegen 20 Dollars durchschnittlich für die civilifirten Staaten der Welt. Ein Fünftel aller Staatsschulden kommt auf das Konto Frankreichs, und kein anderer Staat hat, seitdem da Schuldenmachen der Regierungen begann, ein derartiges goldenes Joch getragen. Zu den Staatsschulden sind aber, wie schon Eingangs erwähnt, die städtischen und kommunalen Schul den hinzu zu rechnen, die die Schulden last unserer stark verschuldeten Welt noch weiter in'S Unfaßbare steigern. London allein schuldet über 275 Mil. lionen Dollar, die bald auf 300 Millionen oder 50 Dollars pro Kopf der Einwohnerschaft erhöht sein werden. Gran als Zahnärzt i n. Gräfin Helene v. Schwemitz ha in Berlin V:t zahnärztliche Staatsprüfung abgelegt und wird praktiziren. Sie ist die erste Dame, welche sich in diesem Beufszweige dem Gramen Rigorosum" unterzogen hat. Woran erkennt man ein Milch- und F l e i s ch e u t t x Die Milch wird aus den Zellen der Milchdrüsen ausgeschieden. Je mehr solcher Milchdrüsen vorhanden sind, um so mehr Milch kann eine Kuh erzeugen, vorausgesetzt, daß sie gutes und hinreichendes Futter erhält. Das Euter ist nun die Vereinigung der unzähligen Milchdrüsen, und je größer daher dasselbe ist, um so mehr Milchdrüsen kann es umfassen, und um so mehr Milch kann die Kuh erzeugen. Unter Umständen kann jedoch ein großes Euter trügen. Jeder Landwirth weiß, daß es sogenannte Fleischeuter gibt. Ob man es mit einem Fleisch- oder Milcheuter zu thun hat. kann man aber leicht feststellen. Letzteres fällt nach dem Ausmelken zusammen, während das Fleischeuter dies nicht in der Weise thut: auch kann man bei demselben das Vorhandensein 'von Fettschichten unter der Haut des Euters durch Befühlen mit der Hand nachweisen.

Ein Blitzmädel'

Donnerstag, den 12. Jannar im English Opern

Hause.

Die.NenjahrS'Darbietung des Cheater-vereins.

Weg mit den Grillen und Sorgen ! Denn die entzückende Posse E i n Blitzmädel" mit der reizenden Millöcker'schen Musik wird am Don nerstag, den 12. Januar im English Opern Hause aufgeführt werden. Frl. Hanfi Rossi, die berühmte Soubrette wird darin zum. ersten Male hier auftreten. Frl. Hansi Rossi kommt vom Carl Schultze Theater in Hamburg zu uns, einem Theater, in dem vornehmlich die Operette und die Gesangsposse gepflegt wird und das in diesem Genre Hervorragendes leistet. Das setzt wiederum hervorragende Krüfte doraus und in der That kommt Frl. Rossi mit den besten Empfehlungen. Wir sahen neu lich eine Blüthenlese von Preßstimmen über die Künstlerin, aus welchen er sichtlich war, daß die Kritik ihre Leistungen recht schmeichelhaft deur theilthat. Der Vorstellung am Donnerstag kann also mit um so größerem In teresse entgegengesehen werden, als das Blitzmädel" eins der besten Stücke seines Genres ist und fich vor Allem durch eine gefällige Musik auszeichnet. AIS Blitzmädel" hat Fräulein Rossi so recht Gelegenheit, ihr Talent in allen. Farben schillern zu lassen. Wäh rend sie im ersten Akte die lustige Tele graphistin ist und im zweiten Akt als pikante Französin ihr hübsche? Tanz Couplet singt, wird sie im dritten Akte den Beweis liefern, daß sie ebenfalls eine Tänzerin ersten Ranges ist. Im vierten Akte endlich erscheint Frl. Rossi als flotter junger Student. Die Rolle gibt also auch viel Gelegenheit, eine große Vielseitigkeit zu dokumentiren. Auch Herr Otto E. Schmid wird in einer GesangS-Partie auftreten und die Damen Frl. Lolo Vely, Frau Bürger, Frau Szwirschina, sowie die Herren Jose Danner, Heinrich Löwen feld, Clemens Bauer, Hans Binder so wie Fritz Hamböck werden in größeren Rollen beschäftigt sein. . Jeder Platz im English Opern Haus sollte am Abend der Vorstellung besetzt sein. Unser hiesiges Publikum dürfte nicht bald wieder die Gelegenheit haben eine derartig großartige deutsche Possen Aufführung hier zu sehen, denn die Unkosten sind sehr be deutend. Inhaltlich ist die Posse, weil von tresflich gezeichneten luftigen Per sonen. Grundeigenthums - Uebertragungen. Philip A. Stafford an ThomaS Hobba, Lot 39, LewiS & Co'S Arse nal HeightS Addition. 40 bei 131.2 Fuß. verbessert, Oftseite von Beville Avenue, südlich von Tilden-Straße, $100. John T. Dwyer an Patrick Walsh. Lot 13, Outlot 17, 32.10 bei 180.10 Fuß, und Lot 73, Outlot 14, westlich vom White River, verbessert. Nordseite von Everett-Straße, westlich von Rich land'Straße Walter B. P:rk!nS an Hattie A SteirS, Lot 62, Malvern Addition, 34 bei 130 Fuß. vac.. auf beiden Sei ten von Berwick Ave., südlich von Mi chigan-Straße, $200. Sheriff an Jam?S Lower, Lot 19, Block 24. Nord Indianapolis, Nord seite von 26. Str. 2. östlich der listen Str. 6834.17. State Bank of Jndiana an Thomas W. Miller, Lot 14, Mullaney's Bright wood Add. Südseite von Roosevelt Ave. östlich von Dearborn Str. 8175. Bertha A. BaleS an Columbus C. McDaniel, Lot 40, Moore'S Haugh ville Sub. südöstliche Ecke von Centcn nial und Walnut Str. 8325. Edwin L. Atkinson an Jra L. Scud der, Lot 42. Bradley u. A's Oft Washington Str. Add. $220. .Ella Burnett an Blanche Mo Nutt, Lot 99, Armstrongs Keyftone Park Add.. Südseite Congreß Str., östlich von Cliston Str. $2300. Rose Crawford an Geo. W. Pappa, LotS 42 und 43, Block 9, Tuxedo Park Add.. Westseite Colorado Ave., nörd lich von New'York Str. 8500. Albert Malllard an Jaö. S. Cruse' LotS 2 und 3, Block 9, Tuxedo Park. Ostseite Gladstone Ave., nördlich von New Jork Str. 887.34. -

Da ist in erster Linie die förmlich

elcktrisirende Persönlichkeit des Blitz mädelS, ein herzerquickendes frisches Geschöpf, das im ersten Akt als Tele graphistin, im zweiten Akt als Ballet tänzerin, im dritten als französische Marquise und im vierten als flotter Student auftritt. Dann giebt eö einen Bruder Ungar, dessen Rolle recht charakteristisch gestaltet ist. Dann der lüsterne Graf und die Dame, welche daS scheene raine Deitfch" spricht, ein anstelliges Stu. benmädchen, den groben Amtsdiener, dann die köstliche Rolle des Casimir von Wasserkopf. Einer Kritik über das Spiel von Frl. Haufe Rossi als Blitzmädel entnehmen wir folgendes: Frl. Rossi hätte sich keine beßere Rolle zu ihrem Debüt wählen können als die des Blitzmädels".' Ein keckes frisches Spiel, in allen Phasen ihrer Rolle sattelfest, graziöses Tanzen mit einem Stich in'S Ueberbrettl, ein Repertoir hübscher Lieder, das war eS, was die Künstlerin dem Publikum bot und wo sür dasselbe durch oftmaligen Beifall und eine Fülle schöner Blumen quit tirte. Frl. Rossi hat Stimme und Vortrag, in ihren Bewegungen liegt Schneid, sie kann tanzen und erreicht darin eine für deutsch'amerikanische Bühnen'Verhältnige hohe Nummer. Die Zuschauer, an dergleichen nicht gewohnt, erholten sich schnell von ih rem Erstaunen und ruhten in ihren LeifallSbezeugungen nicht eher, als bis die Künstlerin ein Dacapo folgen ließ." Die reizende Posse ist viertheilig und zwar: 1. Im Telegraphen'Bureau." 2 Für den guten Zweck." 3. Der Bal letmeister und seine Nichte." 4. Bru. der Studio". An die Freunde derDeutschenBUHne richten' wir das dringend'e Ersuchen, in ihren Kreisen 'für einen guten Besuch dieser Vorstellung zu wirken. Ein volles Haus -ist die Bedingung für ferneres thatkräftiges Wirken deS Theater.VereinS. der die Ausführung der Prinzipien deS VerbandeS deutscher Vereine Die deutsche Bühne zu pflegen und heimisch zu rna chen" in selbstloser Weise übernommen hat. JameS E. Kepperly, Com., an den selben, dieselben LotS. 8270. Willoughby G. Walling an Herman W. Ott, Lot 37. King'e Subdivision BryanS Add. 8470. William E. Walling an Mart L. Anderson. Lot 71. dieselbe Subdivision 8450. Janet R. C. Husband an John A. Schumacher, LotS 41, 42 und 43 und Theil von 44, Bobb'G Add., nordwestliche Ecke von Shelby und Georgia, 81270. Eleanor G. Johnson u. A. an Harrv A. Wymond, Hälfte von Lot 3, BlakeS Subd., südlich von St. Clasr.' 82550. John Dougherty an Charles A. Conder, Lot 4 in Sqr. 10 in Lincoln Park, 40 bei 140.75 Fuß, verbessert, Nordseite der Delaware Str., nördlich von 23. Str. 84.000. William C. Lynn an Justin R. Lynn, Lot 21 in Culver u. A. Subd. in Columbia Place, 40 bei 125 Fuß, vacant, Westseite der Senate Ave., nördlich von Akin Ave. 8250. Central Trust Company, Trust, an John W. Walker, Lot 231 in Lenox Place Add., 35 bei 134 Fuß, vacant, Nordoft Ecke Stuar! und 23. Straße880.00. Als Tintenvertilgungsm i t t e l auf Papier, sogenanntes Radierwasser, verwendet man eine Auflösung von 10 Gramm Chlorkalk in 100 Gramm destillirtem Wasser; filtrirt, wird sie mit einem Pinsel auf das Papier aufgetragen, und dieses dann mit einer Mischung avs 10 Gramm reiner Schwefelsäure und 90 Gramm destillirtem Wasser betupft. An Stelle der Chlorkalklösung kann auch Wasserstoffsuperoxyd genommen werden und wenn dadurch die Tinte noch nicht vollständig beseitigt ist, eine Mischung von 10 Gramm reiner conntrirter Salzsäure und 90 Gramm destillirtes Waffer.

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Biere öer auch nur ein kleines Souvenir von rat.:j;i f..- o..i..r-irr: v uuyi viiuiui Ul )UUCilU iyiCll UJlü " Ä!'1 " e4 . . nahe bei Ihnen. ! : Kohlenhöfe in allen Theilen der Stadt. Ofrt I H 1 1 1 n i H HiHtll l I I V Dir fpnchen in irgnH einem StadttheUfür Wäsche vor. 221 W. Ökarylesd. CriW tftonel to aus Frankreich importirten Hengst nach Illinois eingeschleppt wurde und den Farmern im mittleren Theile des Staates so großen Schaden zufügte, hat sich nach Iowa ausgebreitet und richtet dort viel Unheil an. Am meisten betroffen ist Van Buren County, Ja., aber viel schlimmer ist es im nordwestlichen Nebraska, wo bereits eine Menge Pferde getödtet werden mußte. Thierärzte erklären die Seuche als die schlimmste Pferdekrankheit, die es gibt. Schossen auf strikende Arbeiter. Das Schwurgericht in Annecy im französischen Departement Obersavoyen verhandelte gegen die Söhne des Fabrikanten Crettiez in La Cluse, die auf ausständische Arbeiter geschossen hatten. Drei Söhne Crettiez' wurden zu einem Jahr, ein vierter zu acht Monaten Gefängniß und alle vier solidarisch zur Zahlung von 12,000 Francs ($2256) Entschädigung an die Hinterbliebenen der Getödteten beziehungsweise an die Verwundeten verurtheilt. Die wegen Plünderung angeklagten Arbeiter wurden freigesprochen. Nur wenige Bewohner' J-taliens essen am Tage drei Mal, viele aber nur ein Mal. Nauöt die B0NANZA.

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