Indiana Tribüne, Volume 28, Number 113, Indianapolis, Marion County, 4 January 1905 — Page 4

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Jndwna Tribüne. HnaulgeAcen von der antratet g C. JndianapoNs, Ind.

öarry O. Thallium PrSstleut. GefchäftSlocal: No 31 Süd Delaware Straße. TELßPHOiE 269. tff! the Post OfiSce of Indianapolis aa secood dass matter. Der Fleischtrust. Die Administration wird nun nach gerade in ihrem jedenfalls ernstlich ge meinten Kampf gegen ungesetzliche Trusts einsehen, daß man diese moder nen Raubritter nicht mit Glacehand' schuhen anfassen, sondern mit derber Faust pzcken muß, venn man ihnen zu Leibe will. Das kann aber nur ge schehen, roenn.man den Criminal'Para graphen im Sherman-Gesetz unnach sichtlich in Anwendung bringt. , Präsident Roosevelt gestattet nicht gerne, daß seine Absichten durchkreuzt werden. Er ließ eine strenge Unter, suchung gegen den Fleischtrust durch d!e HandelS'Commission führen. Die selb führte zum Erlaß eines Einhalt. Befehls durch den BundeSrichter Großcup von Chicago, der den Ochsen- und SchweineBaronen verbot, in ungesetz licher Weife Handel und Verkehr zu hemmen durch ihre Combination. Wie eZ sich nun klar, herausstellt, wird diefer Einhaltsbefehl täglich auf unver. schämte Weise verletzt. Dem Combine ist eS gelungen die Preise für Schlacht. Vieh bedeutend herunterzudrücken und die Fleischpreife in die Höhe zu schrau ben. Sie lachen den Versuchen der Regierung, einer gesunden Konkurrenz die Wege zu öffnen, ganz einfach Hohn und saugen dos Volk in wilder Geld' gier aus. Wobl wa.r den ungesetzlichen Trusts der Schrecken in die Glieder gefahren, äls das BundeZobergericht das Eher man Gesetz im Falle gegen den NorthWestern Merger als verfassungsmäßig erklärte. Aber daS BundeZobergericht in seiner unbegreiflichen HerzenSgüte sprach nur ein Urtheil im Sinne der Civilparagraphen des Sherman GesetzeS gegen die Schuldigen aus. Einer der ObeibundeSrichter sprach damals in seiner Minderheitsentscheidung sein Ve fremden' darüber aus, daß man nicht den Criminalparagraphen in Anwen dung gebracht und die Schuldigen zu Freiheitsstrafen, wie sie das Gesetz vor schreibt, bedacht hätte. Aber e5 half nichts, man begnügte sich damit den Merger für ungesetzlich zu erklären, bestraste aber die Herren Morgan und Consorten nicht. Der Strafcodex ist ja nach der Ansicht dieser Herren nicht für Multi-Millionäre bestimmt. Die Folge der unangebrachten Milde ist, daß obwohl der Bahnmerger ver boten wurde, er doch ruhig besteht, man umging eben das Gesetz 'indem man anscheinend den betreffenden Bah nen ihre Individualität ließ. Doch werden die Bahnen einheitlich von dem Combine nun controllirt und die Aktien stehen auf 135 und die Herren Financier pfeifen auf das BundeZ'Obergericht. Wenn man z. Z. diesen Leuten die ganz: Strenge deZ Gesetzes, d. h. 5 Jahre Zuchthaus, wie die ShermanAkte vorschreibt, zu kosten gegeben hätte, dann wäre wohl den Fleischbaronen die Luft vergangen sein, ihre Goldgier, wie sie eS jetzt thun, so unver froren zu befriedigen. Von allen GesetzeSäbertretern ist diese Sorte die Schlimmste. DaZ Zuchthaus allein könnte sie zur Vernunft bringen. Die EinhaltZbefehle gegen die ftrei senden Fleischer in Chicago wurden mit größter Strenge durchgeführt. Die EinhaltZbefehle, die im Interesse des ganzen Volkes gegen die Fleifch'Barone erlassen würden, scheinen nur todte Buchstaben zu sein. Man muß dem Großmuth der Ja paner, den sie in der Behandlung der besiegten Garnison von Port Arthur an den Tag gelegt haben, alle Hochach tung zollen. Manch christliches Land hätte unchriftlicher gehandelt. Wem es vergönnt ist. einen Blick hinter die Coulissen unseres politischen Getriebes zu thun, der wird zugestehen müssen, daß die Welt seit Ludwig dem Vierzehnten von Frankreich wenig Fortschritte' in Bezug auf öffentliche Moral zu verzeichnen hat. Auch in' unserer modernen Republik spielt das Maitressenthum im öffentlichen Leben eine viel größere Rolle, als sich der DurchschnittS.Bier.Philifter träumen läßt. Zwei ClerkS in der General Land Of-

sice, Woodkord E. Harlan und William E. Valk, die bereits vor sechs Monaten das Geftändniß ablegten, daß sie Bestechungen in Verbindung mit dem großen Ländereien Schwindel angenommen hatten, besinden sich noch heute in Amt und Würden. Und warum? Die Sache ist höchst einfach. Die beiden Forst Superintendenten, beide aus dem schönen Staate Minnesota, statteten, als sie gewahr wurden, daß das unheimliche DamokleS Schwert der Entlassung und Bestrafung über ihnen hing, einer gewissen Frau Emma Adams einen Besuch ab. Da sie jung und gut aussehend waren, fanden sie Gnade vor den Augen der Courtisane. Sie suchte einen Kongreßmann aus Minnesota auf, von dem sie wußte, daß er ihr überhaupt nichts abzufchlagen wagte, und legte das Schicksal der beiden Sünder in -seine Hände. Der Kongreßmann hatte dem Herrn Sekretär des Innern schon mehrfach bedeutende Gefälligkeiten erwiesen und letzterer konnte somit die Bitte nicht gut abweisen. So kam eS also, daß die beiben netten Beamten noch immer im Trockenen sitzen und voraussichtlich auch ihre Stellungen behalten werden. Man braucht nur zu wissen, wie's gemacht werden muß. (Wash. Corr.)

Aus einer Ausstellung deS SenatorS Hale geht hervor, daß für die zwölf Panzerschisse, welche gegenwärtig im Dienst sind, mehr als $63.000,000 bezahlt wurden. Die letztgebauten, Maine und Missouri", kosteten je $5,236.000; die beiden Panzerkreuzer Brooklyn" und New Jork" kosteten je $4,440,000 in runden Ziffern; die elf geschützten Kreuzer reprüsentlren eine Gesammtauslage von $24,795. 000, der kleinste und älteste, Rewark". $1,800.000, die theuersten, Colum via" und MinneapoliS", je fast vier Millionen, die ungeschützten Kreuzer, von denen drei vorhanden, ungefähr $1,250,000, insgesammt die modernen Schiffe, welche heute zur Verfügung stehen, rund $93,000,000. Dann find im Bau begriffen, resp' zur Jndienftellung fertig, dreizehn Panzerschiffe, deren Baukosten $35,854.000 betragen, die fünf theuersten darunter je $7,500,000; ferner acht Panzerkreuzer, welche eine Auslage von $45.000.000 repräsentiren, sieben geschützte Kreuzer, zum Kostenpreise von $16,000,000, kleinere Schiffe zum Koftenpreise von $3,500,000, oder inögesämmt Schiffe zum Kostenpreise von rund $150.000,000. Der Senator von Maine, welcher seit langen Jahren Marine Angelegenheiten zu seinem Spezialstudium gemachthat, ist nämlich zu der Ueberzeugung gekommen, daß eS zur Zeit nicht weise sei, bedeutende Ausgaben für den Neubau von Schiffen zu machen,, da möglicherweise, wenn nicht wahrscheinlich, ein großer Prozentfatz dieser Ausgaben geradezu fcrtgeworfen sein dürste. Die Seegefechte im japanisch-russi-schen Krieg haben gezeigt, daß das jetzige Schlachtschiff nicht im Stande ist, Torpedo-Attacken zu widerstehen, daß eS also nutzlos sein würde, Millio nen über Millionen in große Panzerschiffe zu stecken, wenn dieselben doch sofort sinken, sobald ein mit Hochexplosivstoffen gefülltes Geschoß sie trifft. Senator Hale erachtet eS für praktischer, erst die Berichte über den oftasiatischen

Krieg abzuwarten, um daraus für die Zukunft zu lernen. In kontinentalen Ländern hat man begonnen, mit den Hochexplostvftoffen zu rechnen und trachtet danach, Schiffe zu bauen, die eventuell den Wirkungen derselben Widerstand zu leisten vermögen. Die Schiffskonstruktion dürfte infolge dessen eine vollständige Revolution erfahren. Man baut zur Zeit Schiffe, die drei Panzerwände mit Lustraum zwischen denselben besitzen, die äußerste und die innerft? Wand dünner, die mittlere dicker. Die äußere Wand soll dazn dienen, den ersten Anprall der Hoch explosivstoffe auszuhalten, und ist die Wirkung so stark, daß auch die zweite schwere Panzerwand durchbrochen wird, so ist immer noch die innere vorHanden, um das Auffüllen des Schiffes mit Wasser zu verhindern. Das ist natürlich vorläufig ein Experiment, aber eS mag sich bewähren; wo nicht, so wird man weitere Versuche anstellen müssen. Aber in einer solchen UebergangSperiode Millionen über Millionen auf den Bau von Schiffen nach einer Methode, die sich überlebt hat. aufzu' wenden, hält Senator Hale nicht für praktisch. Man darf daher voraus setzen, daß der Senator seinen Einfluß geltend machen wird, um das Schiffs vau-Programm. welches die allgemeine Marwe-Kommisston für das nächste Jahr entworfen hat, zu beschränken.

weibliche Kraftmenschen. ,

VnNsche Pflügerin und Phoebe Vrowns er stannttche Leistungen. Bei einem Preispflügen in der engIischen Grafschaft Derbyshire that sich jüngst unter den Mitbewerbern auch ein Landmaochen hervor, was mcht wenig Aufsehen erregte. Ganz neu war aber die weibliche Leistung auf diesem Gebiete in England keineswegs. Phoebe Brown, die in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts als Achtzigjährige das Zeitliche segnete, hauste.-in ihren jungen Tagen mit ihrer Mütter in einem Häuschen in dem Badeorte Matlock. Sie zeichnete sich früh nicht nur durch ungewöhnliche Körperstärke, sondern auch durch Geschicklichkeit in allen möglichen Arbeiten und Fertigleiten aus, die sonst in den eigentlichen Wirkungskreis der Männer gehören. Sie konnte 37 Meilen den Tag zu Fuß zurücklegen, mit jeder Hand einen Centner heben und 280 Pfund tragen. Sie führte den Pflug so gut, wie sie ein Gespann Pferde zu fahren, den Dreschflegel zu handhaben und ein Strohdach zu flicken wußte. Ihre Hauptbeschäftigung war das Zureiten von Pferden, wofür sie mit 1 ($4.70) die Woche bezahlt wurde. Sie ritt stets ohne Sattel und war als beste Pferde- und Viehkennerin weit und breit berühmt. Auch als Jagdschütze stellte sie ihren Mann. Sie las Milton, Pope und Shakespeare und spielte verschiedene Instrumente. Von ihrer sonstigen Handfertigkeit in Tisch-ler-, Maurer- und sogar Schlosserarbeit hatte sie manche Proben abgelegt; unter anderem hatte sie fast ausschließlich mit eigener Hände Arbeit ein neues. Zimmer an ihr Häuschen angebaut, um ein von einer Dame geschenktes Harpsichord darin aufzustellen. Auf ihre Bitte schrieb ihr ein Geistlicher am Orte eine Grabschrift, die in der Uebersetzung folgendermaßen lautete: Schlaf' sanft, romant'sche Phoebe,' Halb Gauymed. halb Hebe; Vielseitig warst du einst von Stand: Bereiter, Knhhirt, Musikant." Fürsorge für chisfcrkinder. Die Stadt Charlottenburg bei Verlin hat den Versuch gemacht, die in Verlin und Umgegend sich aufhaltenden Schifferkinder in besondern Schulklasfen zu vereinigen. Dieser Versuch hat sich bewährt, und man geht mit dem Plane um, möglichst in der Nähe des Teltowkanals ein größeres Schulhaus oder bewegliche Baracken zu erbauen und zu einem besondern Schifferheim auszugestalten. Wie sehr die Fürsorge für diese Kinder am Platze ist, zeigen die Erfahrungen, die in der Charlottenburger Schule gemacht wurden. Hier nahmen 145 Knaben und Mädchen während zweier Wintermonate am Unterricht theil, wobei es sich zeigte, daß die Kenntnisse eines zwölfjährigen Kin-, des kaum denjenigen eines fünfjährigen Landkindes entsprachen. Viele, auch ältere Schüler konnten weder lesen noch schreiben, 130 hatten während des ganzen letzten Jahres überhaupt keinen Un-' terricht erhalten. Die Regierung soll um Ueberlassung eines geeigneten Wassergrundstücks zur Erbauung eines Schifferkirkderheims ersucht werden; Schiffern, die keine Wohnung an Land haben und deshalb ihre Familie ständig, an Bord mit. sich führen, soll Gelegenheit geboten werden, ihre Kinder dort unterzubringen, damit sie wenigstens mehrere Jahre geordneten Schulunterricht genießen. Es wird weiter beabsichtigt, derartige Heime oder Schifferkinderschulen an allen größer FlußHafenplätzen zu errichten. Für das ganze Flußgebiet soll nach einheitlichem Lehrplan und mit denselben Büchern unterrichtet werden, damit Kinder, die z. V. heute in Berlin unterrichtet werden, beim Wechsel des Aufenthalts in Vreslau in dieselbe Klasse eintreten können. ftameel und Nadelöhr. Manchem wird schon in der Schule der seltsame biblische Vergleich von dem durch ein Nadelöhr gehenden Kameel (Matth. 19, 23) aufgefallen sein, der selbst für orientalische Phantasie zu kühn erscheint. Die Frage scheint jetzt eine natürlichere Lösung zu erfahren durch den Hinweis auf eine Stelle in einem Peldgius-Traktat des Briten Agricola aus dem 5. Jahrhundert in der Zeitschrift für neutestamentliche Wissenschaft, wo es heißt, daß nicht ein Kameel (Camellus") sondern Schiffstau (Camelus") gemeint sein könne. Auch der gnechisch-bulgarische Theologe Theophylaktos aus dem 11. Jahrhundert bemerkt schon zu der Stelle, daß einige das Wort nicht für das Thier, sondern für ein dickes Tau gebrauchen. ; das die Schiffer zum Ankerwerfen be-, nutzen. Die Kirchenväter kennen merkwürdigerweise diese Bedeutung nicht. Vielleicht hängt.gar dcmit unser modernes Wort Kabel zusammen. Entregelmäßigung."! Man spottet manchmal," schreibt eine Schweizer Zeitung, über das ,Vundesfranzösisch.' Dafür zeigt das Bundesdeutsch gelegentlich eine strotzende Urkraft in neuen Wortbildungen, über die man nur staunen kann. Als Beispiel führen wir einen Erlaß der Schweizerischen Bundesbahnen an, in dem mitgetheilt wird, der regelmäßige Verkehr gewisser Züge zwischen Lyß und Payerne sei eingestellt worden. Dies nennt die bezeichnete Verwaltung mit kühnem Schwung: Entregelmäßigung." Eine Liga gegen den Staub- hat sich kürzlich aus Veranlassung des schweizerischen Touringklubs in Genf. Schweiz, organisirt.

Ein Mndkrdors. Erziehung eltcnUoscr MSöchcn in der Grf sqast sscx. Das klassisch: Land der Wohlfahrtspflege für Kir.der, so schreibt das Wiener Neue Tageblatt," ist noch immer England. )arum kann auch das Mädchendorf, das Doktor Barnardo, der Vater der elternlosen Kinder," wie er benannt wurde, in's Leben rief, als Muster dieser Gattung gelten. Das Mädchendorf liegt in der Grafschaft Essex, nicht allzu weit von London entfernt, und mitten im Grünen. Es besteht aus 72 kleinen Häuschen, die im englischen Stil erbaut sind und deren Fenster wilder Wein und Epheu umgeben. Dazwischen ranken sich rothe und weiße duftende Rosen bis zum Dache empor. In den größeren dieser Häuschen wohnen 25, in den kleineren 10 bis 18 Mädchen, deren Alter zwischen 2 und 16 Jahren variirt und die untereinander wie eine Familie -leben. Die großen Mädchen sind den kleineren behilflich, und sie unterstehen alle der liebevollen Leitung einer älteren Dame, welche in jedem Häuschen die Wirthschaft führt und von den jugendlichen Insassinnen desselben Mutter genannt wird. Die Häuschen sind derart eingerichtet, daß sich im Erdgeschosse die Küche befindet, sowie das Eß- und das Spielzimmer, während hell und freundlich. eingerichtete Schlafzimmer die ganze obere Etage einnehmen. Während des Tages sind die Cottages zumeist sehr still. Große und kleine Mädchen sind bei ihrer Arbeit oder im Freien. Das SHulgebäude dieser Mädchenkolonie ist mit ganz besonderer Geschicklichkeit eingerichtet. Seine beiden Etagen umfassen zwei große Säle, aus denen man dank verschiebbarer Glaswände wieder vier Räume bilden kann. Der große, mittlere Saal im Parterre dient als Turnsaal. In einem anderen Saale wieder beschäftigt man die ganz Kleinen, deren ungeübte Händchen die Stricknadeln zu führen versuchen oder Flechtarbeiten machen. Gegenüber von der Schule liegt ein Gebäude, in dem die jungen Mädchen, welche das Dorf mit 16 Jahren verlasfen, im Nähen ausgebildet werden. Am unteren Ende des Dorfes ist die Dampfwäscherei, in der die Wäsche der Kolonie, sowie der in London in Asylen untergebrachten Knaben gewaschen wird. Ungefähr 30 Mädchen lernen hier gleichzeitig waschen und die schwierigere Kunst des Plättens. Alle Mädchen, welch: das Dorf verlassen, um einen Dienst anzutreten, bleiben Mitglieder der Familie," mit welcher sie in regelmäßigem Briefwechsel stehen. In einem Album finden sich die Bilder aller Mädchen, so wie sie aussahen, als sie in's Dorf kamen. Kampf in der Tiefe. Wenn auch die Existenz der Seeschlänge" noch nicht sicher nachgewiesen ist,' so birgt das Meer doch recht gewaltige Ungethüme. Im Hafen von Kapftadt, Afrika, hat unlängst der Taucher Palmer von der kapstädtischen Hafenverwaltunz eine schreckliche Erfahrung mit einem Riesenoktopus gemacht. Palmer war 35 Fuß unter Wasser. Plötzlich schoß, hinter einem Block htx Arm eines Oktopus hervor, der sich fest um ein Bein des Tauchers legte. Ein zweiter Arm umfaßte einen Arm des Tauchers. Langsam zog sich sodann das Thier aus seinem Versteck hervor und sog sich mit allen Fühlern an seinem Opfer fest. Palmer hatte kein Messer und konnte sich deshalb auch nicht wehren. Glücklicherweise behielt er Geistesgegenwart, zog den Signalstrick, und die Männer auf der Oberfläche begannen, ihn heraufzuziehen. Als er aus dem Wasser heraufkam, war er vollständig von dem scheußlichen Geschöpfe bedeckt und der Ohnmacht nahe. Das Thier ließ ihn selbst dann nicht los, als man ihn aus dem Wasser in's Boot zog. Die einzelnen Fangarme des Oktopus mußten mit Messern und Beilen vom Körpern des Tauchers abgelöst werden. Als man das Thier ausbreitete, maß es von Fangarm zu Fangarm ll Fuß. Äre Promotionen auf den preußischen Universitäten beliefen sich in der Zeit vom 1. April 1903 bis 31. März 1904 auf insgesammt 1245, was ungefähr über 14 Prozent der Zahl der immatrikulirten Studirenden gleichkommt. Den größten Antheil daran hat die philosophische Fakultät mit 676 Promotionen. Die medizinische Fakultät mit 538 kommt ihr ziemlich nahe. Mit weitem Abstände folgt sodann die juristische Fakultät, die nur 110 Promotionen aufzuweisen hat. Die theologischen Fakultäten hatten nur insgesammt 21 Promotionen zu verzeichnen, von denen auf die katholischtheologische Fakultät 12 (11 zum Doktorgrad und 1 zum Lizentiatengrad), auf die evangelische 9 (ausschließlich zum Lizentiatengrad) fallen. Die größte Zahl von Promotionen (230) weist Berlin auf.

Verzweifelter Ob st gart e n b e s i tz e r. In einem kleinen Thüringer Städtchen hatte ein Obstgartenbesitzer .viel unter Obstdieben zu leiden. Um seinen Garten vor nachtlichen Besuchen zu schützen, brachte er eine Warnungstafel an mit der Aufschrist: Hier liegen Fußangeln und Selbstschüsse. Trotz dieser schrecklichen Drohung wurde frisch und fröhlich weiier gestohlen. Da schrieb der Unglückliche Obstgartenbesitzer voller Verzweiflung an feine Thür: Hier liegen wahrhaftigen Gott Fußangeln." .

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