Indiana Tribüne, Volume 28, Number 113, Indianapolis, Marion County, 4 January 1905 — Page 1

?o.!aösitöÄ: fcssssesessssccir j CEac und Oi v x 1 if -"N. T ji " f '0X Tage und x 5onntagsdlatt J lOc Per Woche. J 5oniitdgsbsatt n i i i r . -l r i i 8 1 tfW fcr Sttnifir & .r,v V v "V' vuyk 0 k LHV VW L0 W V

9frsi 'Opv J -

Q

Z

riC

r-A

i-iPo

- GrsÄLeint sedrn Ntxrittag. - Jahrgang 28. Indianapolis, Ind., Mittwoch,. 4. Januar 1905. - No. 113. ; ; j - ,

i Theodor Thomas, i

Chicago, 4. Jan. Theodor! Thomas, der bekannte Orchester.DirZ. aent. ist hier heute früh einer Lungen, I Entzündung erlegen. Thomas war o 11 Im 70 Jahre alt. Theodor Thomas, der Sohn ewes . . I .GeigenkünstlerS, wurde am 11. Dctoder 1835 in EseuS, Hannover in Deutlckland aeboren. Im Jahre 1345 kam er mit seinen Eltern nach Amerika, ych in New Bork niederlassend. CSon in seinen frühen Jahren er. reate der Knabe Aufsehen als Violinist, I Eine Concertreise im Jahre 1851, dnrch den Süden der Staaten, erwies I

sich so erfolgreich, dak der junge Th. um Wn, -mZ. sobald er nach New York zurück- Wfl vorgefunden; ferner war eme kehrte, eine der ersten. Stellen als iMg

Geiger während der Amerikatouren von Jenny Lind. Sonntag, Grisi und anderer großer Opernsänger in Concertund OperN'Aufführungen an--C CTi.. .It.uif'iiin flTtl f rtM ? Ufa 7 Sani u ä. hoch trit SSornrt la"!".!Ut5 eme sme oon arnrncuonuucu ui m.f u. v v.. cyAc e you muyunw uc4 o vw 1o- 1 Q7O I lOUU iüliii I cvio.-4 .., s.z. ..N. : T l IZt i u L UICC umiUCll U.4BCtp I cvi. 1070 v:- . Ml?,,?, ay 1010 uic tuuna . i ti--:-.; tSor oniervalorlums IN lilNCinnmi uoer nahm. In Ohlo verbued er zwei Jahre und kehrte dann nach New York zurück. Er wurde 1879 zum Dirigenten der New York Philharmonie-Soclety er. wühlt und diese Stelle bekleidete er, bis er im Jahre 1831 New York verließ. Im Jahre 1833 machte Thomas mit seinem Orchester eine Concertreise von New Nork naa San Francisco, m -' cy 'MFI1I lllll lllllll . jllll IlLUllktJhVa I ' .".t-w n 1 1 tti nTnEPTPn ciuuicii lduuicilu wti Reise Concerte gebend und bei semer - - . I " Rückkehr suchte er seine Idee eines fte henven Orchesters für. New Wrl zu verwirklichen, fand aber nach 7 Jahren harter Arbeit, daß Chicago eine für feine Zukunft mehr geeignete Stadt fein werde. . . , ,nA4 rrf ' Er ging dann m 1891 nach Chlcags und gründete dort die Chicago Or. nfff.,u mm iK wu.ii. .a.. des letzten Jahres wurde Orchestra Hall, das ständige Heim deS Chieü. gort urujtit, lunwa m -x..n. MT4nf mit Mam i Koftknausmandk Bon 8800,000 erbaut wurde, formell dem Orchester übergeben, ein bleibendes Monument dem dahingeschiedenen großen Musiker. - Der Leichenfund au der Keniuckh Abenne. Der Leichensund an der Kentucky Ave. River.VrüZe wurde durch die Co ronerS.Untersuchung gestern in ein recht sonderbares Licht gestellt. lDr. Goethe Link, der Demonstrator der anato mischen Abtheilung machte vor dem Coroner' Aussagen, nach welchen die ganze Affaire auf einen Irrthum hin auöläuft. Dr. Link engagirte an der Virginia Ave. einen Fuhrmann, wel cher zwei Fässer todter Katzen nach der SellerS Farm fahren und dort vergra'

ben sollte. Durch ein Versehen nun besonders in letzter Zeit häufig vorge. daß ein Freund Robert Brown in West ißerin dann zur Frau Codb in L ogiS. langjährige Präsidentin der Waisennahm der Mann die Fässer mit den kommen, daß sich eingelieferte Wahn JndiaaapoliS, plötzlich schwer erkrankt Margaret stahl dort aber soviel fie nur hauS-Bhörde. erlitt Montag im HauS Leichen und dieselben wurden dann am finnige an den Eifenftüben der Zelle sei und daß derselbe ihn zu sehen konnte und wird deshalb nach der Re m 5"" W. O. Anderson, einen

nächsten Morgen, wie berichtet, aufge. funden. Sobald der Fund bekannt wurde, beabsichtigt? das Collegium die Leichen wieder holen zu lassen, da aber inzwi fchen der Coroner und die Polizei für dieselben Sorae aetraaen. war leider solches nicht mehr möglich. Nach AuZ. W m mT i. sage deS Arztes werden Avsaue uno Fleischtheile verbrannt, die Knochen . & rn vi ledoq werven meinens von .oen denten präservirt und aufgehoben. Der Grund, wesyalv die asm nlqr ver. brannt wurden, war der, daß dieselben zu naß waren. Das in dem Faße vor. gefundene Couvert war der fortgeworfene Umschlag eineS EatalogeS. welcher an einen Arzt der medizinischen Abtheilung gesandt war. an einen der.

lenigen Aerzte also, welqe mit oenlpfing.

Leichen überhaupt nichts zu iyun ya den. Derselbe konnte folglich keine Aufklärungen geben. auch

Todt von seinen Angehörigen

aufgefunden. Todt unter den Hufen feines PferdeS hegend, wurde gestern Abend kurz nacy -r rr s . - ? 1 uyr George snyoer, ein oaanmer i. .l.r . f.? - - Burger oer 'suoene, von seinen schroclenen Kmdern autgesunven. wt . r r r . P mver liefen jofon zum v, pure yerdeizulzolen unv fcnvoer wuroe m seine Wohnung gebracht. . der sofort herbeigerufene Dr. Bühler jedoch konnte nur den Tod deS ManneZ konftatiren. Dle ürzmaze unter, ucyung vcmel aus einen Schlagfluß hin, die eine GestchtZ. tf- u P k. - 1 . O war ourq oen "was verzogen, am Kopse wurden meyrere r rwt.rje.nr ' !.V.X. 5jic winagmc iu, vv zum Pserdeftalle begab, um dem Pferde Futter zu geben, und daß er dann, vom Schlage aelähmt oder getödtct. dem Thiere unter die Hufe geriet. Die Oberlleidung war zerrissm, darauf hm. deutend, dak da, Nkrd kick, mit den - ' - - Hufen in der Klelduna verwickelte. ro cvt wllOOCt UJUlOt 001 ÖO Zlllktt III I Baittmore aeooren. ttll etwas uoer öi , . . . . - , n

irgendwelcher Einmischung

sekhaft und seit dieser Zeit auch stand rv. ..m I er IN lenuen oer iznoillNllpotis UI k. im ten nt... H .0., wo er oie zoeruuil.ui UUZl I mt.v. t.u. oic gciuiuirutn Pseroe Ylllle. i Snvder war ein Mann von großer MäKiakeit. und Jedermann kannte und achtete ihn. Während der letzten Jahre I betrieb Snyder ein Grvcerygeschäft, zu. erst an der Ecke der McCarty und New Jersey Str., später an der Norwood Str.. wo er sich ein GeschästSaebäude hinter seinem Wohnhause 633 Süd New Jersey Str.. Ecke der Norwood.

erricktete. Lr.Snvder. der Zweimal ver. - i c.:..it.i t!ui..rnCi c.. ..v r l iuBi uu O tti - I Verwandte eines Getödteten hier gesucht. M.iS (Zi OnuiS tvtsst hUr n8 ftrfit wii v vm i - . , . !n I LL1C11 E1II. 11ULJ UC11 ICLUJUlIUlLll C11LC9I. 7 " " ' M . " . e;nift dort getödteten Mannes, Jame? Solo. IlmU,, , fsnU. T5. I "ff.: " " ' " .TV ' 1,. Vb 2. ' i m.. fin.Q SaK,n. wK. ' " , . 'Z ' ' ' " 0m0 dfl8 235 -n ...c. ' . v" B, ! I T: 1 iTkri -jiiiiiin iiniiriirinr i nu r ii i i , v -.v. .Wfc,k.v wv soweit noch keine Resultate aeliefert. Auf welche Weise Solomon sein Leben verlor, konnte bis jetzt nicht in Ersah' rung gebracht werden. Endlich. Auf Antrag deS Polizei'Superinten dentm Krüger werden vom Gebäude Inspektor Stanley Zeichnunzen für gepolsterte Zellen in der Polizeiftation angefertigt. Die Pläne sollen heute früh der Behörde für öffentliche Sicher. heit vorgelegt werden. Gegenwärtig . .. .. ift die PoUzeistatton mit derartigen Zellen noch nicht versehen und ift eS schwer verletzt haben. Michael JuchS ein armer Irrsinniger fand sogar seinen Tod dadurch. Rene Klagen. pnnkp . MkKspN Zp p, McClellan eine Klaae auf I 3 Scheidung ein. Böswilliges Verlassen wird als Scheidungsgrund angegeben.

u m

m ia i

Edward Michel sucht Sckelduna von Mollie Michel. In seiner Klageschrift fiicM 0n bag pe mit cjnßm äderen anne davonlief, daß fie übrigens Won gere Zeit mit ihm ohne sein wtn Umgang hatte und daß sie so. während er an der Arbeit war. Öm Unterhalt für die Familie zu ver dZmen. denselben in seiner Wohnung Die beste 5 Cent Cigarre in der Stadt, Mucho'S Longfellow".

Ein mysteriöses Geschenk.

Eine Schachtel Bonbons und eine Flasche Schnaps, welche unbekannte Personen dem Groceriften Omer'Brad lcy, 1403 Süd Meridian Straße und seiner Frau als Geschenke übersandten, wurden der Polizei übersandt, um,be züglich ihres Inhaltes untersucht , zu werden. Eine von den DiSpensariums. Aerzten, die natürlich für derartige Sachen nur nothdürftige Einrichtung haben, vorgenommene Untersuchung stellte fest, daß in dem Schnaps ' eine Beimischung enthalten war, woraus dieselbe aber bestand, konnte soweit nicht ermittelt werden. Der ?olizei.Superintendent wird die Sache der Gesundheitsbehörde unter breiten und van dieser eine Anweisung erwirken, den Schnaps und die Bon. donS im städtischen Laboratorium un. r,uqen zu iam. ouien in oen Sachen wirklich Glst vorgefunden werden; was sehr zu bezweifeln ist, da w.d.r Bradky noch feine junge grau sich irgend welcher Feinde entsinnen können, so wird die Polizei die Ver. fnTfiimn hf 9Iffinhr in hfr ftrinh I"" ,'" ... v ' I Mthmm taMvTXfiR ..X4t F.ttT ' ..Xt I ( . Seitens der Behörden. jr SIttrthÄ f!n rnt llKZni l I, ..... nhr NZtt,? hirmifAf hi NnnKnn " " " .-.- hunMm Rtih fntt ilfrnTIA nT NN I"'" i g.... . 1 allem Anscheine nach Ist das Pulver welches anscheinend demselben beige fügt wurde, nur eine Verzuckerung der r- i- ?jt.ri-rf?r sn I ur,prungilcy lryflaulnrlen VULlglenen. yeit es also vas rgevmö der Analyse abwarten. ' AnsftelluNgSbehordk in Sitzung, - .a.. M.t.mmmf'- I wmumi vn,iwns-vnmuiwi' i " ' I ng der Delegaten für County.Fairs, " piL'n3f rt r am:" land, und gartenwirthschaftliche Gesell schaften, zur Berathung der Angelegen heiten der StaatS'Ackerbau.Behörde. Prüfident John C. Haynes und Bür. germeifter Holtzman hielten Reden, der Flnanzdertcht wurde geprüft. Von der eglölamr ouen gelorveri "rom, um mix oicier umme anv Unt M Staats-5;a!r ,u bM-n. w ii.tr r n . I 1 Z a -"-- Herr Haynes erwähnte, daß er einige , gßm w auf der St. 5niii 'JiiTAiTP iunn ntuir nTrtittt nM I . ' ! " "'.r1 ! M,elven ,uen m ökr Kunphallk aus den Fairgründen ausgestellt werden, anauerve na? ver ,$,. anzausstellung 84407.96 zu ihrer Ver-

frtiiMrt nh luitrh Xus. ff).,IHn,cr... i.. tn.rr: cvnin ,

-

..K K. v.i,., fju.it speziell vom Schatzmeister Lagrange be. ricotet. r t Sa O m.tAA AXml L.Z":!Zr?Z Bote Kalender für 1903 ist durch unsere Office zu bc ziehen. Eine mtz?:riöse Botschaft. Straße, der an der West Washington Straße eine Wirthschaft betreibt, er t 14 . ti-r - ... meu uyr moenos, ais er verettS zu Sause war, telephonisch die Nachricht, wünsche. Herrn Traugott schien die Sache nicht ganz m Ordnung zu sein i u.nv aus diesem Grunde folgte erder Aufforderung nicht. Kurz darauf jedoch e,hielt er mittels Botenjungen eine zweue. ge,cyrleoene Aunoroerung, Xt s!x hH mAtA CV.a . dle anscheinend von Brown's Frau ge. sandt war. und dann cntfciloB et p, l W.teMC.u 41 amITUmXu. W"' x- , Im Begriffe, das Haus zu verlassen, traf Herr Traugott feinen Sohn Leo und dieser entschloß fich. den Vater zu begleiten. Zu ihrer großen Ueber, raiqung sanoen t oann. vav verr Brown völlig gesund sei und von der Nachricht keine Ahnung hatte. Trau gott trägt gewöhnlich Geld bei fich und die Ansicht ist, daß man ihn vom Hause fortzulocken und zu berauben gedachte. daß jedoch die Anwesenheit deS Sohnes diesen Plan vereitelte. Raucht die Ti8h I Mingo.

GesnndheitS - Sehorde berichtet.

Vertrauens-Votum für Dr. Martin. - Die GefundheitS.Behörde ist, mit der Vollendung der Ausbesserungen am Stadt - Hospital sehr zusrieden, wenn auch nach Ansichten der Aerzte noch spä ter genügend Gelegenheit für . Ver. bess-rungen da sein dürfte. Die ohne Entgeld geleisteten Dienste seitens der Aerzte, werden dankend erwähnt und dem City.Council für seine weitgehenden Vorkehrungen Lob gespendet. Weiter würde Dr. Martin, dem in demBericht an Bürgermeister Holtz. man, Unrecht geschah ein Vertrauens Votum ausgesprochen Die ErziehungS. schule fürWärterinnen wird vorzüglicher Leistungen wegen sehr gepriesen. ' " ' Der Deutsch - Republikanische Club" i Trauerbeschlüsse über das Ableben von Jacob Scholl.' Der Deutsch-Republikanische Club' MM A.t fiT-,K I k. ctR' , U Hlu,u VIUU lli Ut. XJ ltC UUll 1 tm O Tf T .1 k ? . er. N). . ,eine regetmllLige e schäftSd - rsammlung ab. ES wurden Beileidsbeschlüsse über den Tod - des ....k... m,,.,:.. cu KTA-tl I .iiiuuuu i.Hmu3 Ui-vi, uuu er - M..! m.fl au umj,.,,,, i. vyuiww -um vitiii s z. ött T,ttktT Srziiuttl4r.tl, Utittliz I den Vortrag über den Zweck der repub'' Manischen Partei und ermähnte wöbe sondere die an der Versammlung theil - nehmenden jungen Leute, sich stets an den Wahlen zu betheiligen und eS fich angelegen sein zu lassen, fich eine ehr. liche, politische Achtung von ihren Mit bürgern zu nwerbeu. Dem osficiellen Theile folgte dann eine gemüthliche untcrfealtung. . socialer Turnverein. Heute Abend, regelmäßige Versammlung BolittilicheS Allerlei. Martin I u d a e. ein Tave. zlrer, 516 Süd Illinois L Str., fand iW l n unu Station ein und sagte Capt. Boylan, daß. soweit er ge. hört babe. ein Verhaftsbefehl gegen ilu rj.u.A. ...w n.rr- n x. v mm UHV u. ut mv otnn der Paliz. Fünf Minuten später stand Judge aus dem Polizeiregister . GroKblebftablS angeklciat. Der Mann Ist verdächtigt, n den Dieb. nuien in oer ouittg liu oeiyeltkgi zu sein betheuerte jedoch seine Unschuld.' I r . 1 1 . c i x . m i vr p i p ri tti i T n niia inrpna V V f ' U lf HHW VlhVIWbura wurde durck De!ekt!d8 willen und - to Anklage, ein Gesedesnuqning zu inn, oeryasiei. rtt jr ? . r . H i - D i e 15 zährige Margaret . . . . ForbeS amrde gestern schon wieder vor hrtÄ CVlfMKrt.i X., lli,ttVi,t. k, noch keine Woche verflossen, daß von ifirpr YT?ii4tpr ftrrtit ?l?pNZp Ftnrfa UV rfrfV.j (1UM VfcMtW l)VtVt wnw, Rp w-p Anklage gegen ste wegen Unverbesser. .uufc uvuvt iiv vwukt vtltvvtui wv nAwLLm,,h, n;. m?.,.. ter angiebt, kann sie' nichts mit dem Mädchen welckeö üUS dem ffenster ' ' J klettert und immer fortlaufen will an fstnö. ickter Stubbs aab die Aus. forminu für MädSien a-krackt i I " " " " "- -ww n werden. Rudolvb Marsball. 119 Nord Ala 6ama Straße und Wm. Sanders, 220 Nord Pine Straße, wurden auf einen gen sie ausgestellten Verhaftsbefehl I . . bin ; welcbem e des Betriebes einer ptelööüc befculbiöt werden, von der I Polizei festgenommen. (. I. McDowell. des Kleindi-b. abl-s befckuldit. wnrd. hnrtb dkVoliMen Mussord und Larsb derbaf. jet. Ein Verhaftsbefehl, welcher ge. gm ihn erlaIen war, beschuldigt ihn, einer Frau Jesfie Conn $5 entwendet , baden u . Patrick I. O'Connor wurde auf die Anschuldigung Hin, seine Frau geschla gen zu Haben, Dienstag Morgen in Haft gebracht. O'Conno: ist 27 Jahre und Maschinist; er wohnt 2026 Hovey wn. er urau roiio onneipag Zor mittag zur Aburtheilung gelangen. i rr. rv . rr w n m

Jahresbericht des CoronerS.

Der Bericht des CoronerS zeigt, daß im Ganzen 832 Todesfülle während des verflossenen Termines zur Unter. suchung gelangten. Von diesen ent fallen 435 auf das verflossene Jahr und von diesen 435 Todten waren 285 männlichen, die übrigen-weiblichen Ge schlechte ; Die verschiedenen Institute lieferten Fälle für die CoronerS.Office wie folgt: 1 Todesfall im StationShaufe; dies war der Fall des seinerzeit in einem Tobsuchtsanfalle in einer Eisenzelle in der Station um'S Leben gekommenen Michael Fuchs, welcher sich an den har. ten Wänden der Zelle beschädigte. Im Stadt.HoSpitale wurden 62 Todesfülle untersucht, 10 im St. Bin cents Hospital, 4 im Diakonissen Hos tal,. 11 im Jndiana Central Irren Asyl, 4 im County Gefängniß. In letztem Jahre wurden 45 Selbst morde (gegen 29 im Jahre 1903) ge meldet. Morphium Vergiftungen 14 an der Zahl, stehen, an der Spitze aller VergiftungSfülle; 17 andere Gift h5:T!Sftmnyh .N;. k. vuim vvvvM4Ullvii vifc l4(. V" Utv vr. vlvtt ormgenV, . oav ftl.. .Xtfc V. V I w V - r. seitens des .Staates ein Gesetz erlassen werde,- welches den Verkauf von Giften im rK.k.v. O.tT iw-m" I".. br tth 1 5L, ....F. - u .wfciui uiuy nfrfAI6tt 9 ffXnHi';' ihk -1 ' ",,"0" z . uiuu erhängten fich. 42 tödtlich verlaufene EMbahn . Unglücksfälle stehen auf dem Verzeichnis davon entfallen 16 Im - . auem aus solche det EisenbahN'Ueber gängen. 7 Kmder verunglückten da durch, daß fie auf fahrende Züge spran gen. 10 wurden durch Straßenbahn Wagen und 4 durch Jnterurban-Wa gen getödtet. u tfaur infolge Mordes wurden untersucht. 5 Todesfälle . ereigneten fich durch Schießereien. 21 durch Er trinken, vorwiegend des Schwimmens unkundiger Knaben. 24 Fülle von Tod durch Feuer finden wir auf der Lifte, 7 infolge fahrlässigen Vergiftend Von den 6 gemeldeten Todesfällen, durch Fahrftuhlunfülle. wurden die Mehrzahl derselben dadurch verursacht. vaß Die ZutrtttZvarrtere nicht vor schriftsmüßig geschlossen wurden. Tod durch Alcohol wurde an 15 Personen constatirt. Die Leichen von 7 kleinen Kindern, welche in verschiedenen Stadttheilen todt aufgefunden wurden, gelangten zwecks Feststellung der TodeZ'Urfachen zur Untersuchung. Die Totalunkosten der Coroner.Osflce für die beiden letz ten Jahre belaufen sich auf $15,000 und während die Kosten sich nun um 3 Prozent vermehrt haben, wuchs ande rseitZ die Arbeit weniastenS um 25 k - BrottNt. I r v Mckrkckn rtli StoMmm. I "-f-.-.. wm-vm., .V . Lafayette. John P. Gagen, I . - . . nv . klner der reichsten und bestbekanntesten Q. di lot. r- w v . , , Lueur-Händler von Jndiana. ist öcliem 0rflcn am Lungenleiden ge. otbm Btln uiögen wird auf 1 CtT)!(TM SäilXjp P lulüil Marion, vrau Deborah Wall, Schlaganfall. Sie wurde nach ihrer Wohnung verbracht, woselbst fie kurze Zeit darauf verstarb. Sie hinterläßt eine Tochter Namens Lena und einen Sohn.Ray. Marion. Das Wohnhaus der Frau Sarah Wright, 23 Zimmer ent haltend, wurde gestern Morgen 4 Uhr ein Raub der Flammen. Das Feuer entstand im Kellergeschoß infolge über. hißten Ofens. Frau Wright mit Toch. ter und 6 kleinen Mädchen konnten nicht mehr die Treppe hinunter- gelan gen, sodaß fie auf das Dach flüchten und fich von dort an der Dachrinne hinuntergleiten lassen mußten. Kleine Verletzungen als Verstauchungen und Quetschungen waren unvermeidlich', jedoch wurden nicht schwere Verletzun gen davongetragen. Frau Wright verlor 82000 an Diamanten, Geld $195, vausyatt.achen 05000. - Das Haus I w . w hatte einen Werth von S8000, ' aber nur niedrig versichert. war

Seltsame Schooßlhierr.

Liebling" der Damc der Londoner Oe sellschaft. Die Vorliebe der Damen der Londoner Gesellschaft für allerlei Schooßthiere begmnt neuerdings recht sonderbare Blüthen zu zeitigen. Sogar in die geheiligten Räume des Covent Garden wagte sich dieser Tage eme Dame der Gesellschaft mit einem an der Kette befestigten yamaleon, oas v iyr oic Rolle des Schooßthieres spielt. Man konnte das Tbiercken an den Vorhängen der Loge auf- und ablaufen sehen. ,Diese Craze," sich seltsame Lieblingsthiere zu halten, ist übrigens keine neue Erscheinung der fashionablen.Ger v r v n . . x. y cucgaji. toqon vor einigen aqrzehnten erregte Sarah Bernhardt mit ihrem zahmen Leoparden Aufsehen. Mrs ylrtnr l5doan batteeine Norliebe für giftige Schlangen. Eine kleine Schlange trug sie häufig a!3 Armband; . aber ihre Freunde athmeten doch erleichtert auf, als diese eingenartigen Lieblingsthiere 'allmälig ausstarben und neue nicht wieder an ihre Stelle traten.- Angenehmer war eine zahmeOtter, die Lady Dorothea und Lady Estella Hope besaßen; sie folgte ihnen ' wie ein Hündchen überallhin. Es war wirklich ein intelligentes Geschöpf, das ittprn $n?pttsrfvpn Ttpf VnprVptT fnrrnfp nrt 9 Sßm m w MV wwmf-mw J ipm-miw feine Stelle, trat später ein zahmer,. Hase, der den Namen Mr. Juggins" , führte. Nach diesem, kleinen Thierchen ist immer große Nachfrage bei Gesell-" schaften; die beiden Damen nehmen das : Thierchen, das sehr an ihnen hängt,' häufig mit Ein Mungos oder' ein. Affe ist heutzutage ein gewöhnliches Hausthier und man kann .oft genug' sehen, wie solch' Thierchen den Hals ' seines Herrn umschlingt. Ein Kaufmann in London erschrak kürzlich heftig, als eine Kundin das Gekaufte bezahlte und plötzlich ein Etwas, das wie eine Pelzboa aussah, nach dem erausgegebenen Kleingeld schnappte und ihn mit glänzenden Augen anstarrte. f (IDÄtm rtf.sptn 0s Apftpsstptt alt VVi MtWtM MV 1 "i ! 0 ' Hilfe und war erst beruhigt, als ihm erklärt wurde, dak es ftck nur um ein ' solches Thierchen handelte. Lady Anglesey besitzt ein winzig kleines Seidenäffchen, das sie immer bei sich' trägt. Eine andere Dame hielt sich einen Igel, der ihr mit großer- Intelligenz, überallhin folgte, aber er hatte seine Schattenfeiten als Gefährte. Die afrikanische Moorkatze war während des Krieges sehr beliebt und man sieht sie auch jetzt noch öfter im Park. Sie wird wie ein Hund an der Leine geführt und ist ein hübsches, kluges und sehr zärtliches Thierchen. Mrs. Holland hat eine seltsame Vorliebe für Chamäleons, die wie Grillen umherspringen, ihre Stimme gut kennen und auf ihren Ruf herbeikommen. Eine zahme grüne Eidechse, die mit hellen Bändern geschmückt ist, kriecht ihrer Herrin gern auf die Schul-, ter und bleibt dort stundenlang sitzen. Die Musik in Japan. Neben der einheimischen Musik pflegt Japan schon feit Längerem auch die s i m m ä I abendlandiiche, uno zwar mir guienErfolgen. Bekanntlich besitzt Tokio schon ein vollständiges Konse?vatorium. Der Krieg hat der Pflege der Musik durchaus keinen Abbruch gethan, fondern scheint ihr sogar einen neuen Aufschwung zu geben. Nach der in Yokohama erscheinenden deutschen Ja-pan-Post" sind die Hauptveranstalter von Konzerten die unter dem Schutze des Marquis Nabeschima stehende Nippon Ongakukwai und die Musikakademie von Ueno. Die Aufführungen erstrecken sich ausschließlich auf europäische Werke, worunter solche von Gluck, Haendel, Wieniawski und Richard Strauß vertreten sind.' Unter den Mitwirkenden werden die Vianistinnen Taschibana und N. Koda, die Geigerin R. Koda, die Sopranistinnen Schibata und Kikawa und als besonders begabte Künstlerin ein Fräulein Susuki hervorgehoben. ' Den vaterländischen Gefühlen der Japaner thut die ausländische Musik keinen Abbruch' Auf einem der neuesten Konzertprogramme prangte neben Bruchstücken aus Orpheus der Triumphgesang, aus Judas Makkabäus von Haendel, aber unter dem Titel Sieges gesang vom Nalu. Auch ein Sireitobje kt. In einer Wirthschaft in New York entstand unlängst zwischen einem gewissen .William McGee. welcher, seiner Behauptung zufolge, unter Custer das blutige Gefecht am Little Big Horn Mitmachte, und dem Verkäufer Frank Mitchell ein Streit über die beste Methode ' der Herstellung eines Nierenstews. wobei sie sich derartig erhitzten, daß sie zu ihren Messern griffen und Mitchell schließlich den Kürzeren zog und kampfunfähig wurde. Kurze Zeit darauf erlag er den erhaltenen Verletzungen. McGee, welcher wegen Todtschlags in Haft genommen wurde, hat viele warben an seinem Körper, die er sämmtlich in dem erwähnten Kampf erhalten haben will.