Indiana Tribüne, Volume 28, Number 109, Indianapolis, Marion County, 29 December 1904 — Page 4
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Indiana Tribüne. Heraukzeactn do Ux Sute?S . Indianapolis, Ind. Hnry O. Thudium Vräfident. GeschäftSloealt No. 31 Süd Delaware Straße. ' s9. tered a the Pot Office ol Indianapolis a ccond clats matter.
MenschenHandeli ES wäre wünschenSwertH, daß der Congreßdem Plane des EinwänderungS'EommiffarS, ArbeitS'Nachweise Bureaux in den wichtigsten Hafenßäd ten deZ Lande für frisch Eingewan derte zu etabliren, seine volle Unterftützung' giebt. Fülle, .wie die der beiden grünen Deutschen, von denerr wir im gestrigen Blatte berichteten, sind keine Seltenheit. - Der Menschenhandel, der besonders in New Jork von Seeleaverkäufern be trieben wird, um den südlichen Pflan zern und den BergwerkSbesitzern in den Kohlendistrikten billige Arbeitskräfte unter Eontract zuzuführen, vielfach zu dem Zwecke, um in Lohnkümpfen die Stellen von'Streikern einzunehmen, ist weit verbreitet. ' Die meisten Opfer sind Neueinge, wanderte, deren völlige Unerfahrenheit mit den Zuständen des Landes von den Seelenverkäufern ausgenutzt wird und die zu $2 für den Kopf nach den Kob lenbergwerken geliefert werden. Falls der Kongreß auf den Plan des EinwanderungSEommijsärS ein geht, nach welchem Regierungsbureaux an den wichtigsten LandungShüfen der Einwanderung errichtet werden sollen, in denen Einwanderern ArbeitSgelegen heiten in verschiedenen Theilen deS Lan des nachgewiesen werden können, so würde dadurch dieser Verschickung von ArbeitSkrästen unter Eontrakt am wirk samöen ein Ende gemacht werden. In den letzten Tagen ist man dem Treiben dieser Menschenhändler in New Jork aus die Spur gekommen, indem ein entsprungenes Opfer eines dersel ben,.ein gewisserikZrederic Lynch, gegen den dortigen Stellenvermittler Jsidor Herz Anklage erhoben hat wegen Ver schickung linier falschen Borspiegelun gen. Herz hatte sich darauf hin vor dem Licenz Commissär zu verant ivorten. Lynch erzählte seine Erlebnisse nach Unterzeichnung des Arbeitskontraktes. Noch am gleichen Nachmittag wurde er, zusammen mit " 150 Böhmen, Slowaken, Ungarn und Italienern von Jersey City aus nach seinem Beftim mungZort abgesandt. Als Wegzehrung erhielt jeder der Verschickten für die zweitägige Reise , nach West Virginia zwei Laibe Brod und ein Stück Wurst. Sobald die bunt zusammen gewürfelte Schaar verladen war. wueden die Thüren . der Waggons verschlossen. ViS unter den Eingekerkerten der Hunger seme Rechte geltend machte, ging alles gut, aber bei der Ankunst in .Washing ton kam eS zu offener Rebellion. Als die Verschmachtenden in der Bundes Hauptstadt sich im Bahnhof-Restaurant Lebensmittel verschaffen wollten, wur den ' sie von den an den Thüren der CarS postirten Gehilfen des Herz zurück geknüppelt und dabei kam eS zu einem Aufruhr, während dessen eS sechzehn der armen Teufel gelang, ihr Entkom men zu bewerkstelligen. Auf einer kleinen Station kletterte ein Vertreter der Streiker auf den Zug, und die Folge war, daß bei der Ankunft in Montgomery ein allgemeiner Ausbruch versucht wurde. Weitere zwanzig Mann, darunter Lynch, entkamen. Während sich Lynch, der in Beglei tung eines mit ihm der Sklaverei ent flohenen Dünen unter den größten Entbehrungen den Weg nach der Hei math zurück fand, in Montgomery be fand, wurde dort bei der Ankunft eines andern von Herz gesandten Helden Contingent ein Mann von den auf dem Zuge besindlichen Schergen zu Tode geknüppelt und ein zweiter so entsetz lich zugerichtet, daß er im Hospital längere Zeit zwischen Sein oder Nicht sein schwebte. Wie man sieht, ist das Schicksal Lynch'S, dem der Herren Engelke und Seeling beinahe völlig gleich gewesen un des ist wirklich hohe Zeit, daß dieser schmählichen Seelenverküuserei ein Ende gemacht wird. Außer diesen Seelenverkäufern giebt eS noch eine Art von Menschenfreunden, die für die .Arbeiter-Agenten" gewisser maßen die Zutreider sind. ES sind die Besitzer gewisser Emigranten-HotelS in Hoboken. Diese halten die Grünen
mit dem Versprechen, ihnen bald loh
nende Arbeit zu verschaffen, solange hin, bis sie merken, daß das Geld derselben zur Neige geht. Dann rathen sie denselben an, ihre lrtzten Paar Dollars bei irgend einem ihren bekannten Arbei-ter-Agenten anzulegen. Der Grüne folgt dem menschenfreundlichen Rath und erhält für seine zwei Dollar, die er dem Agentien bezahlen muß, , Arbeitim fernen Westen oder Süden und geht in unbekanntes Elend. Der Agent aber hat feine letzten zwei Dollar und überdies noch das Blutgeld, welches er per Kopf von den Arbeitgebern erhält. Die für Mitte Januar zu erwar tende Ankunft der Baltischen Flotte in den Gewäffern deS Kriegsschauplatzes in Oftafien kann eine weltgeschichtliche Entscheidung herbeiführen, wenn eS ihr gelingt, die japanische Flotte zu verNichten und die Seeherrschaft zu beHäupten. Falls, wie zu erwarten ist, dann Port Arthur bereits in den Hünden der Japaner ist, wird bei der Vertheidigung der bisherigen Seeherrschaft das Unterseeboot und das auf möglichst weite Entfernungen treffsichere Torpedo neuester Konstruktion vielleicht eine höchst wichtige Rolle spielen. WenigflenS süns Unterseeboote neuester Konstruktion haben die Japaner sich noch zeitig genug angeschafft, um die BedienungSmannschaften einzuüben. Die Leistungsfähigkeit der Unterseeboote und der weittragenden Torpedos wird also voraussichtlich sehr bald erprobt werden. Abgesehen von dem Ankauf einiger Nordenfeldt'scher Unterseeboote für die Kriegsflotten Griechenlands und der Türkei im Jahre 1837 war eS bis vor kurzem ausschließlich die französische Marineverwaltung und die Holland Company in New Jork, die an der Vervollkommnung deS Unterseebootes arbeiteten. Erst ganz neuerdings sind andere Marineverwaltungen und die GermaniaWerft, sowie die HowaldtsWerke in Kiel in den Wettbewerb eingetreten. In gewissen Punkten ist die konstruktive Anordnung bereits zu einheitlichen Prinzipien gelangt. So herrscht heute bei den AntriebsMaschinen für Unterseeboote überall der sogenannte gemischte Betrieb vor; d. h. es wird sür die Oberwasserfahrt eine Dampf-, Petroleum- oder GaSätherMaschine benutzt, unter Wasser aber elektrische Akkumulatoren. AIS Mittel zum Untertauchen hat sich bis jetzt das Einlassen von Wasser in große Behäl ter am besten bewährt. Das Emportauchen wird durch Austreiben deS Wassers mittelst Druckluft bewirkt. Um das Boot unter Wasser in der Ho rizontale zu erhalten, dienen seitliche, wie Fischflossen bewegliche Ruder. Zur Erzielung der geeigneten Lust zum Athmen, dienen mitgeführte Behälter komprimirter Lust oder, wie auf den französischen Unterseebooten, daS extra dazu hergestellte Oxylith. Der schwächste Punkt bleibt immer noch die Schwierigkeie der Orientirung unter Wasser; denn daS auf der doch meist bewegten Meeresoberfläche schwimmende Periskop gestattet auf der Fahrt kaum eine ge naue Fixirung deS Objekts und eine richtige Abschätzung der Entfernung sür den Schuß. Selbstverständlich werden Untersee boote immer nur einen geringen MtionSradiuS und eine minimale Geschwindigkeit haben. ES kann sich also jedes Kriegsschiff, daS den Periskopen bemerkt, durch die Flucht vor dem unheimlichen Feinde retten. Seine paar Torpedos wirksam abgefeuert zu haben, ehe das Periskop vom Gegner erspäht wird, muß also das Bestreben jedes Führers eines Unterseebootes sein. ES solgt daraus die Wichtigkeit der Konstruktion nichi gar zu großer und schwerer Torpedos mit erhöhter Trefffühigkeit' Da kann nun als das gegenwärtig erstrebenSwerthe Maximum die allerdiugS sehr bedeutende Entfernung von 3000 Meter als Schußweite moderner Torpedos bezeichnet werden. Darüber hinaus zu gehen, wäre vielleicht technisch nicht unmöglich, hätte aber vom militärischen Standpunkte gar keimn Zweck. Denn schon um eine Strecke von 3000 Meter zurückzulegen, braucht das Torpedo 12 Minuten. Ist das Ziel in Bewegung, wie etwa ein fahrendes Kriegsschiff, so hat eS in bleuer Zeit seinen Standort schon so verändert, daß das Zielen gar keinen Zweck hätte. . Man wird auf die Erfahrungen in dem bevorstehenden Seekampfe in Oftasten auch vom technischen Standpunkte aus sehr' gespannt sein. Die beste 5 Cent Cigarre in der Stadt, Mucho'S .Longfellow".
Onkel SamS Viehbestand. !
Der Gesammtwerth der Pferde und Maulthiere in den Ver. Staaten erreichte im Jahre 1904 eine Höhe von $1,354,000,000; bei Rindvieh, Schafen und Schweinen war, gegenüber dem Vorjahre, ein geringer Rückgang des Gesammtwerthes zu konstatiren. Die Hühnerzucht hat kolossale Dimensionen angenommen; die amerikanischen Hennen legen jährlich 1,650,000,000 Eier, so daß der monatliche Eier-Ertrag genügen würde, die Jahreszinsen der Nationalschuld zu begleichen. Der Gesammtwerth des Exports von ThierProdukten betrug im Jahre 1904 223.000.900. Für den Export wurden inspizirt: 790.496 Stück Nindvieh. 534.800 Schafe und 3293 Pferde. Der Verlust während des Transports nach englischen Häfen betrug bei Rindvieh 0.17 Prozent, bei Schafen 0.94 Prozent; 774 Schiffe besorgten den Viehtransport. Die Untersuchung von Schlachtvieh und thierischen Produkten wurde in 51 Schlachthäusern ausgeführt; an lebendem Vieh wurden 65,000.000 Untersuchungen angestellt, an todtem 40.000,000; 313.445 für den Export, bestimmte todte Schweine wurden auf Trichinen untersucht und 2643 als trichinenhaltig befunden. . Während der ersten 9 Monate des Jahres wurden fast 4.000.000 Stück. Vieh auf Maul- und Klauenseuche untersucht und 300.000 als infizirt befunden. Die Untersuchungen des Ackerbau-Departe-ments haben ergeben, daß das Vieh von menschlicher Schwindsucht angesteckt werden kann. Das Bureau für Viehzucht vertheilte 74.000 Dosen Tuber kulin, sowie 1.000.000 Dosen Lymphe gegen Rauschbrand. Die Zahl der Thiere, welche nach der Impfung starben, betrug nur 0.44 Prozent. Hinsichtlich der Qualität der . amerikanischen Butter war im Jahre 1904 eine Besserung zu bemerken. Gute politische Nachbarn. Der Handel zwischen Mexiko und den Ver. Staaten hat laut Aufstellungen des Bundes-Handeis-Departements in den letzten zehn Jahren ganz bedeutend zugenommen. . Im 'Jahre 1894 betrug der Werth der mexikanischen Ausfuhr nach den Ver. Staaten rund $29,000,000, der Export der Ver. Staaten nach Mexiko nur $13,000, 000; 1904 bezifferte sich der Werth mexikanischer Ausfuhr nach den Äer. Staaten auf rund 43.600,000 und derjenige der Ausfuhr der Ver.- Staaten nach Mexiko auf fast $46,000,000. Die Ver. Staaten lieferten im leßten Fiskaljahre 59 Prozent der gesammten Einfuhr Mexikos, und Mexiko sendet 76 Prozent seiner Gesammtaüsfuhr nach den Ver. Staaten. Der Aufschwung des amerikanisch-mexikai-schen Handels ist hauptsächlich als die Folge des Baues von Eisenbahnen, welche von amerikanischen Kapitalisten in Mexiko gebaut wurden und Fortsetzungen der' amerikanischen Eisenbahnsysteme bilden, eingetreten. Ehe diese Eisenbahnen existirten, lieferten die Ver. Staaten nur 20 bis 30 Prozent der mexikanischen Einfuhr. Die amerikanische Ausfuhr nach Mexiko besteht hauptsächlich aus ' Eisen- ,und Stahlwaaren, Kohlen, Rohbaumwolle, Vrotstoffen, , Chemikalien, . EisenbahnWaggons, Wagen, Kupfer und KupferWaaren, Mineral-Oel, .Provisionen und Lederwaaren. ' .Die Ver. Staaten hezieben aus Mexiko besonders Pflanzenfibern (meist Sisal-Gräs), 'KupferErze und Kupfer in Blöcken, Bleierze und Blei in Blöcken, Haute, Vieh und Kaffee. Der größte Platinklumpen. Zwei große Klumpen gediegenen Platins sind unlägst in den, den Erben des Grafen Schuwalow gehörenden Platinlagerstätten des Kreises Perm im russischen Gouvernement gleichen Namens, diesseits des Urals, ausgefunden worden. Der eine wog 8.8 Pfund, während der andere ein Gewicht von 18.5 Pfund besaß, also etwas schwerer war, als der vorher bekannte größte, von Gangart freie Platinklumpen von 18.3 Pfund. Die beiden Klumpen befanden sich in einer Tiefe von 6 Fuß am Ufer des Flüßchens Iß und waren mit dem sie umgebenden Chromeisenerz und Olivingestein nicht verwachsen; sie besitzen eine vollkommen abgerundete Form, eine helle Farbe, sind massiv und haben das fpezefische Gewicht von 18.13 bezw. 18.06 Pfund. Augenscheinlich waren diese beiden Platinklumpen von ihrem .ursprünglichen Fundorte fortgetragen worden. Russische FeldzugsPillen" ist, dem englischen Apothekerfachblatt .Chemist and Druggistzufolge, der Name eines Kreosotprä parats, das die umsichtige japanische Heeresleitung unter andern medizim schen Schutzmitteln den Truppen mit m den Tornister gesteckt hat. Besagtes Präparat gilt als Schutzmittel gegen Ruhr, und dos Sanitätskorps hat daher für jeden Soldaten für jede Mahlzeit eine Kreosotpille oder drei Pillen den' Tag als Schutzration ausgeworfen. Die Pillen sind zu 90, als Monatslieferunq. sauber in einem Blechbüchschen mit der Aufschrift Russische Feldzugspillen" verpackt, und während der bewegtesten Zeit wurden in den Arzneiwerkstätten des Heeres in. Tokio 2,000.000 solcher Pillen täglich hergestellt. . Die Themse fließt mit einer Geschwindigkeit von zwei Meilen die Stunde.
ElcklchitZt und Brot. Mehlbereitung mittelst elektrischen Stromes und die Ergebnisse. Das Lcrmögen des elektrischen Stroms, gewisse Stoffe in ganz eigener Weise zu zersetzen, hat zu einer bedeutenden Entwicklung der Elektrochemie geführt. In letzter Zeit ist in Paris die Elektrizität auch zur Verbesserung des Brotes versucht worden. In dem irrigen Glauben, daß das Weizenbrot um so besser sei, je weißer es erscheine, stellte die Kundschaft der Pariser Bäcker schon seit Jahren nach dieser Richtung immer größere Anforderungen, und die Folge war eine stetig zunehmende Verfeinerung der Kunstmühlenerzeugnisse. Die verlangte Feinheit des Mehls hat aber dazu geführt, daß im Laufe von kaum drei Jahrzehnten die Ergiebigkeit des Getreides an Mehl für das alltägliche Brot von 75 auf 55 Prozent zurückgegangen ist, und zwar auf Kosten der Volksettlährung. Es ist nämlich eine Thatsache, daß der innerste Kern des Weizenkorns, der den wesentlichen Bestandtheil des Feinbrotes bil-
bet, zwar das weißeste Mehl liefert, daß ,dies:s aber auch die geringste Menge von Eiweißstoffen enthält und mithin am wenigsten nahrhaft ist. So suchte man denn neuerdings weißeres Brot durch Elektrizität zu erzielen. Zu dem Zwecke wurde das Mehl mit elektrischer Luft in Berührung gebracht, deren Ozon ein kräftiges Bleichmittel bildet. Die Pariser Akademie der Wissenschaft ten hat nun einen Bericht über die Ergebnisse veröffentlicht, die durch die gewohnliche und die elektrische BeHandlung des Mehles unter gleichen Umständen erzielt wurden. Das elektrische Mehl war weißer, stand aber in Geruch und Geschmack dem andern wesentlich nach. Beide Proben hatten gleichen Phosphorgehalt, wichen jedoch, was Fett und Säure. betrifft, sehr voreinander afc In dem elektrisch 'behandelten Mehl erwiesen sich die Fettstoffe ranzig, zäher und weniger gelb: das beim Mahlen so würzige gelbe GetreideOel hatte sich ozydirt und theilweise in weiße Fettsäuren verwandelt, die sich in Alkohol lösen ließen. Akch die Kleberstoffe zeigten sich entfärbt und verändert. Das aus diesem Mehl hergestellte Brot endlich war bedeutend weißer als das bisherige, indeß weniger schmackhaft. Alles in allem ergaben die Versuche, daß die Elektrizität das Mehl zwar bleicht, zugleich aber alt macht. '. Japaner als SchissSpassagicre. In Nagasaki, Japan, ist dieser Tage der Norddeutsche Lloyddampfer Willibad" mit den 824 Japanern eingetroffen, deren Auswanderung aus Rußland durch Vermittlung des amerikanischen Botschafters in St. Petersburg erfolgt war. Nach einem Berichte des Kapitäns des Dampfers, Zurbonsen, war die Neise für die Japaner eine rechte Erholungsfahrt; alle befanden sich fortgesetzt im besten, Wohlbefinden. Dem Kapitän ist auch nicht eine Beschwerde oder Klage seiner .Fahrgäste zugegangen. Die straffe und doch nicht als Zwang empfundene Disziplin an Bord ist von keiner Seite, weder von der Mannschaft, noch von den Reisenden, irgendwie verletzt worden. Der Japaner," so schreibt Zurbonsen wörtlich. beschämt als Passagier die Mehrzahl der' europäischen Reisenden., Er besitzt ein' ihm angebornes Gefühl für Autorität, Disziplin und Selbstzucht, und es erfordert nur etwas Takt und Klugheit, um bei ihm mit ganz geringer Leitung das vorgesteckte Ziel zu erreichen. So bildeten gleich nach Abfahrt unseres Schiffes von Bremerhaven die Japaner unter sich ein Samariterkorps in Stärke von 40 Mann, das, kenntlich an rothen Armbinden, Tag und Nacht an Bord seines Amtes waltete, und ferner ein Korps mit weißen Armbinden, das für die Küche und für. die Ordnung bei den Mahlzeiten zu sorgen hatte. Zahlreiche Freiwillige halfen in den Küchen. Es herrschte an Bord eine harmlose, nicht lärmende Fröhlichkeit. Ter Geburtstag des Kaisers von Japan wurde an Bord festlich begangen." Der höchste Bern der (5rde. Im Jahre 1856 schlug der Vorstand der indischen Landesaufnahme, Oberst A. Waugh vor, den höchsten Himalayagipfel, Mount Everest zu nennen. Als ein Jahr darauf Hermann Schlagintweit Nepal, Ostindien, besuchte, glaubte er in dem die Gegend von Katmandu beherrschenden Schneegipfel Gaurisankar den Everest wiedergefunden zu haben, und seit dieser Zeit bürgerte sich dieser einheimische Name immer mehr in der nichtenglischen Literatur ein; 1886 sprachen zuerst englische Offiziere ihre Zweifel an der Identität des Gaurisankar und Everest aus, und seit dieser Zeit konnte die Streitfrage nicht zur Ruhe kommen. Jetzt ist sie durch Kapitän H. Wood entschieden worden, dessen Aufnahmen ergaben, daß Schlagintweits Gaurisankar und Moünt Everest zwei verschiedene Gipfel sind, was aus der Thatsache erhellt, daß. von Kaulia aus gesehen, der Everest fast völlig vom Gaurisankar verdeckt wird. Nach den älteren Aufnahmen ist der Mount Everest 29,172, der Gaurisankar .23,672 Fuß hoch. Ein Heilverfahren egen die Bergkrankheit will ein römischer Bergsteiger entdeckt haben. Seine m" besteht einfach darin, daß man beim ersten Anfalle der Bergkrankheit eine Tasse recht warmen Thee trinken soll.
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