Indiana Tribüne, Volume 28, Number 104, Indianapolis, Marion County, 22 December 1904 — Page 1

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Erscheint jeden Ncrrtrrnittag. Jahrgang 28. Indianapolis, Jnd , Donnerstag, 22 Dezember 1904. No 104. i

Ein Knabe erzählt Ranberge-schichten.

Charles Douglas Kirby. ein 14 Jahre alter Junge, der bei seiner Tante 418 W. 17. Straße wohnt, er. zählte Richter StubdZ gestern, wie er von einem Neger Fred Jackson zum Werkzeuge in mehreren Räubereien angehalten irrnr und daß er und der Nc ger verschiedene Räubereien ausgeführt hätten. Der Knabe konnte jedoch die Häuser nicht bezeichnen und auch der Polizei dieselben nicht zeigen und Jackson erhielt folglich nur eine kurze ArbeitZ hau-strafe. Der Knabe gab an, daß er den Neger in Chicago traf und daß ihn derselbe unterTodeSdrohungen dazu trieb, sich für dessen Halbbruder aus zugeben, Nahrungsmittel zu betteln und mit ihm zusammen Räubereien auszuführen. Die Polizei, im Glauben, daß der Junge lüge, versuchten vergebens, ihn in seinen Angaben irre zu machen, er blieb beim Erzählten, konnte aber ge gen Jackson keine Beweise liefern. "Brachte den Snt nicht wieder znrnck Margareth Bowell, ein Nord In. dianapoliS Mädchen wurde gestern m gen DiebstahlS eines HuteS vom Ju gendgericht nach der House of the Good Shephard".Anstalt gesandt. Sie wohnt 705 W. 25. Str. Sie hatte einen schönen ' braunen Mantel aber keinen zu demselben paffenden Hut, lieh sich folglich einen! von Frau Emma RiggS. 619 W. 25. Str., und ob gleich sie den Hut vor 6 Wochen lieh. hatte sie ihn soweit noch nicht zurückge bracht. Durch Lokomotive getroffen. Walter Leslie, ein farbiger Knabe, der 1206'Earhart Str. wohnt, wurde gestern Nachmittag in bewußtlosem Zustände in Hospital bberführt. Da der Knabe' ohne Bewußtsein war, ließ sich überie Art und Weife, wie er zu sei nen Verletzungen kam, nichts ermitteln. Die Di-pensariumSambulanz holte ihn von der Kreuzung der Big Four Bahn und Süd New Jersey Str.. wo. hin er durch eine Rangirlokomotive ge bracht war, ab. Später wurde ermit telt, daß er von einer Rangirlokomo tive getroffen wurde. Ein Personenzug ging auf einem Doppelgeleife in Norwood westlich, zwei Frachzüge fuh ren östlich. Er trat zur Seite, um den einen der Frachtzüge passiren zu laffen und trat dann auf das Geleise zurück, um den Paffagierzug vorüberfahren zu sehen. Die zweite Lokomotive sah er nicht, denn er wurde durch dieselbe ge troffen und etwa 15 Fuß weil gegen einen eisernen Psosten geschleudert und schwer verlktzt. Der Junge hatte mit einer Anzahl Kameraden in den Höfen der Bahn gespi:lt. MIM Marion. Eva Simonton. 13 Jahre alt, wurde gestern Abend ge legentlich eines Tanzes im Commercial Club fortgeholt und ihremVater,der von Anderfon nach hier gereist war, über . geben. Sie verließ ihren Mann, weil er ihrer Angabe nach ein Trunkenbold ist, spielt und sie mißhandelt und sie behauptet, falls sie mit ihm zusammen leben soll, wird sie ihn tödten. Der Vater behauptete, daß die junge Frau vom rechten Wege abwich und daß ihr Verhalten in Marion sich nicht befferte. Für kurze Zeit war sie in einem Ge schäste als Verkäuferin angestellt und dann wurde ihre Verlobung mit Ernst Miller bekannt gegeben und zwar auf ihr eigenes Ersuchen hin. Die That' sache, daß sie zur Zeit verheirathet war, würde die Heirath vereitelt haben. Miller, als er die Sache hörte, war überrascht. Dann verließ sie Marion und kam nach hier, um von hier nach Anderson zurückgeholt zu werden. ET Lange Pfeifen, kurze Pfeifen, SchnupftabakZ-Dosen und Rauchartikel aller Art, sowie Cigarren bester Quali tät bei F. W. Mucho, 15 Virginia Ave.

rdmore Oel-Gesellschast

Verkauft ihr OelLand. DaS letzte Eigenthum der Ardmore Oel-Compagnie von hier ist an die National Oel-Compagnie zu Lima, O., verkauft worden. Diese Anlage erstreckt sich über AdamS und Randolph County mit 15 producirenden Brunnen. Der Kaufpreis hierfür betrug nähe an $90,000. Beamten dieser Compagnie sind R.ibert Keller, Prästdent; Aug. R. Keller, Sekretär und Schatzmeister; -Frank H. und Hubert M. Keller, erster resp, zweiter VicePräsident. Robert Keller hatte die Harris Compreffed Air Pump Co." beauftragt, eine Geschäfts Anlage auf einem seiner Grundstücke zu bauen und wurden laut Bericht 100 Barrels pro Stunde gepumpt. Alle Behäleer wur den innerhalb 12 Stunden gefüllt. Im Laufe nächsten Jahres werden voraussichtlich alle Oel - Anlagen im Staate mit comprimirten Luft-Vorrichtungen an Stelle von Gas versehen werden. Verbesserungen im städtischen Sospital. An der für Kosten, Neuarbeiten etc. für das städtische Hospital auSgeworfenen Summe von 520,000 sind 25c Rest verblieben, die dem allgemeinen Fonds zurückveraütet werden. Die Arbeiten neigen sich jetzt ihem Ende zu. Die Schluß-Abrechnungen find jetzt dem Board für öffentliche Arbeiten überge ben und sind bereits für gut befun den worden. Die Architekten Daagett & Co. haben für ihre Leistungen Ä952 erhalten. Die neue Umzäunung um das Gefangenen-Hospital ist beendet und so dicht hergerichtet, daß keine Katzen oder Hunde, die mit Blattern behaftet. durchschlüpfen können. Liederkranz W eil) n acy tö fe i er. Sonntag, den 25. Dezember in der Germania Halle. in Die Kontrakte fnr das NhreS Gedande vergeben. Der Contract für GefammtCon struction und Eisenwerke am neuen L. S. AyreS & Co. Bau an der Washington und Meridian Str. liegt jetzt beiden Architecten Vonnegut K Bohn aus. Die Gesammtkoften betragen $300,000. Das Gebäude erhält außer einem Grundflur Stockwerke, hat eine Front von 67i Fuß an Wafhing ton Str., 195 Fuß an Meridian Str., mit Eingängen von jeder Straße aus. 181 Fuß hoch au- feuerfester Construction besitzt eS 4 . Personen-Aufzüge, 3 Treppen, keine Schornsteine aber Heiz und VentilationS-Systeme. Auf der Frontfeite wird eö mit hellen Steinen und mit Terra Cotta Verzierung ausgestattet werden. Fertig soll eö 1. Sept. n. I. werden. Der Jmprovement Club der Südseite. JameS M. KaminSky und Andrew Unverfaw, Repräsentanten deS Süd seite Jmprovement Clubs, wünschen von der Behörde für öffentl. Arbeite'n zu erfahren, wann eine Besprechung betreffs Ausdehnung der Straßenbahn Linie in Madifon Ave. angesetzt werden kann. Wegen dieser Ausdehnung war schon vor einigen Monaten eine Petition eingereicht, habe aber bisher noch keinen Erfolg. Der Club hat in einer Versammlung in Schrolucke's Grocery beschaffen, nochmals darauf zu dringen, daß die Angelegenheit von der betreffenden Behörde schleunigst erledigt wurden. Hierfür ist nun der 9. Jaüuar k. I. festgesetzt und ist dann der JndianapoliS Traction & Terminal Co. Gelegenheit geboten, zu zeigen,' warum hierin noch nichts geschehen ist. Nicht zu vergessen, datz meine WeihnachtöbSume am Westende des Courthauö Platzes zu finden sind. Ed. Eickhoff.

Durch ein Mädchen der Polizei

überliefert. Unter der Anklage des VagabundlrenS wurde gestern Abend John Johnson, ein großer starker Neger, durch die Radlerpoliziften Samuels und Morgan verhastet. Johnson machte sich auf der Nordseite das Vergnügen, an die HauSthü' ren zu klopfen, und dann, wenn die Leute antworteten, nach hinten zu laufen und sich im Dunkel verborgen zu halten. So klopfte er auch an die Thür des HaufeS No. 723 Nord Pennsylvania. Straße. Fräulein Ethel Stewart öffn'ete die Thür, bemerkte den Neger und' telephonirte. sofort an die Polizei. Sie ging dann hinter dem Schwarzen her und wartete auf die Ankunft der RadlerpollZisten, die Johnson dann verhafteten. Was die Absicht Johnsons war. ließ sich nicht ermitteln, allenfalls hatte er sich ein gefährliches Vergrügen bereitet Johnson gab seine Wohnung als 11 Nord Liberty Str. an. Zur letzten Nnhe bestattet. Gestern wurde Stuart R. Johnson von No. 730 Süd Delaware-Straße, der bei dem Eisenbahn-Unfalle. am vorigen Sonntag fein Leben einbüßte, zu Grabe getragen, und heute Nachmittag wird der mit ihm verunglückte Wm. E. Barret zur letzten Ruhe gebettet werden.. Beide waren Mitglieder der Merl' dian.Loge No. 480 des Oddfellow Ordens und die Begräbnisse Beider werden unter den Auspicien der genannten Loge vor sich gehen. Man beabsichtigte zuerst ein DoppelLeichenbegängniß abzuhalten, da jedoch Herrn BarrettS Verwandte nicht recht zeitig eintreffen konnten, mußten die Leichenfeierlkchkeiten von der Loge separat abgehalten werden. Viele der Ordensbrüder betheiligten sich a dem g strigen Leichenzuge. Harvey L. Van Dorm, der Großmeister der Loge, bielt die Leichenrede für den Odd Fellow Orden. . Berathung der SotelierS. Im English Hotel fand gestern die jährliche Zusammenkunft der Jndiana Hotelkeeper-Affociation wegen Vorschlüge zu einer bezüglichen Gesetzgebung im Hotel.Geschäft statt. Haftbarkeit und Eincasstren von Tratten und Checks sollen hauptsächlich darunter zu verstehen sein. Ein Circular besagt weiter: In dtana hat keine Hotel-Gesetze, eS ist nur ein Statut wegen Prellerei in Hotels vorhanden. Auch sollte eine Ver fügung getroffen werden, die den fast täglich vorkommenden Verlust Hinsichtlich der schon ermähnten Geldsurrogate eindämmen soll. Auf letzter Versammlung waren schon Schritte unternommen, um eine einheitliche Methode zwecks Berechnung für Extra-Gepäck sowie Zahlenö für Muger-Zimmer herbeizuführen. End lich wurde auch angestrebt, ein gefetz liches JnformationS-Bureau für die Vereinsmitglieder zu schaffen. Protestirte zn stark. Fred Neffle. 50 Jahre alt. beabsich tigte, sich gestern mit Anna Brosnan, seine Nachbarin zu verheirathen. als David Neffle, der Sohn des Bräuti gams auf der Scene erschien und in nicht gerade gewählten Ausdrücken seine Meinung zum Ausdrucke brachte. Die Radlerpolizisten Hull und Shine eilten zur Stelle nnd der junge Neffle gab Fersengeld. Während der Vater sich trauen ließ, war oie Polizei noch auf der Suche nach dem Sohne. C o lum b 'uS. Frau John DiggS hüllte ihr einjähriges Kind, das sie im Arme trug, um eS vor der Kälte zu schützen, so fest in einen Schleier, daß daß Kind erstickte. Wiederbelebung?. Versuche erwiesen sich als vergeblich.

ThomaS Sale vor Gericht. I Die Zeugm des Staates und die Vertheidigung. Der Staat in dem Hale-Mordprozeß gab gestern bekannt, daß alle seine Jeugen vernommen wurden. Das vorgebracht Zeugniß behandelte nur den eigentlichen Todtschlag selber und die der Affaire vorausgehenden Einzelheiten wurden nicht erörtert. Frau TbomaS Seibert, die Wittwe des Getödteten, war die erste Zeugin. Sie sagte aus, daß ihr Gatte 54 Jahre alt, und, daß er schmächtig, sonst aber bei guter Gesundheit war. Frl. Hattie Stow. 433 Virginia Ave. bezeugte, daß sie es sah, als Hale Seibert zu Boden schlug. Seibert, sagte sie. war in halbsitzender Stellung, als Hale ihn nochmals schlug und den Kopf des rri . . . . l. . ,

Cannes our oie plegei,cyeloe rrleo. vas Letzte, welches sie sah war, wle Haie über ihm stand. Sie bezeugte sner. daß, als Haie und die beiden Setberts aus nördlicher Richtung ankamen, Hale und Seibert etwas murmelten, welches sie nicht hören konnte, und kurz darauf schlug Hale den Mann zu Boden. Frl. Mary Auman, die in Frl. StowS Gesellschast war. bezeugte die Vorgänge ähnlich. D. C. Bryant. ein Photograph an oer West Washington Str., bezeugte, daß Seibert seine Hand vorS Gesicht hielt, ehe Hale lhn schlug, als ob er sich vor dem Schlage zu schützen beabsichtige. Nach dem ersten Schlage, sagte er. schlug Seibert mit der Schulter auf das Fenstergesimse und glit dann auf den Seitenweg, und dann sprang Hale auf ihn zu und web mit einem Schlage von unten ben Kopf des Cannes in oie Vpiegeliazeioe. v". rief hierauf: Wo ist Dein Bruder? uno oann tagte Zeuge, say er wle zwei Banner pait egriuen und oieuen. on- l .1. ... ? . L Z Vryam yorie, ime em cymarz geiielbete Dame zu Hale sagte: Sie sollten sich schämen, diesen Mann geschlagen zu haben! Er that Ihnen nichts!' Brvant alaubt nickt, daß Sale betrun irrt mar William E. Dav. 1620 N. Meridian Str.. weuate. daß öale den alten Mann zweimal schlug, ehe derselbe siel und daß er ihm. als derselbe auf der Erde lag, noch zwei oder drei Schläge "u o versetzte. Er glaubt nicht, daß Hale betrunken war. .. . iininavrt i flii n fl vnvYvflw n v i w rw n aiiucic otuUtu uiuiymi uiyiuuyc Aussagen ; Eugene Webster bezeugt, daß er hörte, wie Hale nach seiner Verhastung die Aussage machte: Ich habe ein paar gute Fäuste und ich verstehe dieselben zu gebrauchen." Die Vertheidigung sucht zu beweisen, daß Hale, im Glauben, der alte Mann n . .Q v T.1L wout iun ciiuokn. otmaatn rn Selbstvttlhkidigung ,u Boden MIe. Einc Anzai yaracirizkugkn auxoen "gelahrt, die Hale über sein Vor. c JUN'S -,"n. vie leiver oena, en Jeugennano. kzi gao icin 'uuzx als ayre an. Vater und Mutter sind todt. Er er warb seinen eigenen Unterhalt seit dem Tode derselben . Er traf beide Seiberts am Abend des 16. Mai an der Nord Illinois Str.; einer der beiden nannte den Namen Tom und im Glauben, daß er gemeint fei, drehte er sich um und redete sie an, fand aber, daß er sich irrte und zusammen gingen dann alle drei nach Smith's Wirthschaft. ' T S " nahm eine Cigarre. Sparer spielte er mit einem der beiden eine Partie Bil' liard. bezahlte die Zeche und ging zur Thüre, um nach dem Wetter zu sehen, . . . mu X . ' . . es regnete an lenem Abende, be. dieser Gelegenhelt zog er seine Uhr. Thomas Seibert griff nach derselben , und dann machte Hale den Ausruf: I Was ver ucht Ihr Ge ellen zu thun, Ln cvf,. iAh r.z reimh.T m?-z. denkt Ihr ich sei em Gimpel? Meme Uhr wollt Ihr nehmen? Mein Mädchen bat mir die 'ge chentt. nicht für das StaatSbauö würde ick sie missen!" Er sagte weiter, daß er dann die Wirth. schaft verließ und die Illinois Straße südlich bis zur Washington Str. ging, Nach wenigen Schritten hörte ich ein Geräusch hinter mir und die beiden Männer folgten mir. Ich ging dann

in Deschler's Cigarrenladen, um mir eine Cigare anzuzünden und um die Männer los zu werden, ich blieb einige Minuten dort und als ich nach draußen sah, waren sie fort. Ich fah sie nicht. sie standen hinter einem Schilde und warteten auf mich, grade südlich vom Geschäfte. Sie folgten mir, Charles zur Rechten und Tom ging auf meiner linken Seite. Zuletzt lehnte sich Tom gegen das Gitter beim Barbiererladen, während Charles einige Schritte weiter ging. Tom fragte mich, wohin ich gehe und ich sagte darauf, daß ich auf dem Heimwege sei. Er erwiederte, daß ich ihm noch etwas zu trinken kaufen müffe, worauf ich antwortete, daß ich nicht mehr hinken wolle und daß ich auch keine Getränke für ihn zu kaufen gedenke. Tom faßte auch dann an und machte eine Bewegung meine Uhr zu nehmen.

Ich schlug ihn und er fiel. Ich führte nur einen Schlag, und traf ihn an der rechten Seite de- Gesichtes, gerade über dem Auge. Nachdem ich verhaftet war, nahm mich die Pylizef nach dem Occidental Drug Store, wo ich in den Patrolwagen geladen wurde. Der Vertheidiger in seiner Ansprache an die Jury betonte daö Selbstvertheidiaunas cht und betontes daß Hale im Glauben. er werde beraubt, sick seiner 5iaut wehrte, auch sagt er, daß es nicht erwiesen sei. daß Seibert gerade an den Folgen deS Schlages starb. Der Fall kommt heute früh 9 Uhr zur WeiterVerhandlung. Der Gerichtssaal war bis zum äußersten Platze mit Zu schauern angefüllt, eine 'große Anzahl derselben mußte des Mangeln an Sitz räum halber während der ganzen WerHandlungen stehen. ie Vertheidigung schloß bereits r- Abend und beute Normittaa. ich och die Anklage einzelne Zeuficn ö0rflcfü$tt, wurde der Fall an die Geschworenen übergeben. I D Das Leuchtgas zufriedenstellend. I 1T1.- 0-!l.. V fTll CV :..-n l uiuci ciiuny uc iuui-jiiycmcui ftnd Proben gemacht worden, die erga ben, daß sich das den Kunden der IndianapoliS Gas Co. gelieferte GaS unter bet Normal-Leuchtkraft, wie sie im Contracte festgesetzt ist, befindet; mrr r n k. er r r? oenen zou oocy lmmerym eme eroene ung hinsichtlich der Kerzenftärke statt gefunden oaven. Bas ms m an Leuchtkraft um eine Kleinigkeit besser als 17 Kerzen. Contractgemäß soll eS aber 18 Kerzen betragen; früher waren eS nur 14. In Bezug auf Qualität betragen die Wärme-Einheiten 630, was für Brenngas jedenfalls genügt gn,,l,.ckt-Karneval der Hgwosv Finishers Union gzg 6 tt $tt , Germania 11 Jeden Abend diese Woche. 8LU0.iBreisen. Eintritt 25e; Damen frei. g ? n c aemeinqefähr lick t Sckienübuna hat ein englisches Kriegsschiff abgehalten. Aus der Nordsee und zwar von dem Fnth o jajcn umgewandelt und befestigt werden soll, wird ein Vorfall gemeldet, der mit der Beschießung harmloser Fischerboote durch die Panzer der russischen chSD'e xlick denQandelsdampfer Granae" in der unmittelbaren Nähe der mit Festungswerken bedeckten JnseJngKeith. Nicht weniger als sechs Kuein trafen das Verdeck, den Maschiguttat ie Cabwe deS CapitSn bct sich glücklicherweise nicht darin befand. Erst glaubten die Fahrgaste aus dem Dampfer, ver reI r . f fCW!. &.t tnW geimalLlg zwilUM muu u London verkehrt, daß die Artilleristen . m.k,n;,,nn der fel in's in schössen. Denn zur Zeit Sckierei war das Meer von einem ziemlich dichten Nebel bedeckt, Nun hat sich herausgestellt, daß ein j.' anstellte, wobei der Dampser ara mitgenommen wurde, trotzdem es untersagt ist. bei nebligem Wetter zu I feuern.

Nachrichten aus Jndiana.

K o k o m o. Dem Farmer Wm. Barker wurde im GeschästZviertel der Stadt auf offener Straße ein Revolver vorgehalten und seine Uhr. Kette und Baargeld in Höhe von $25 beraubt. Der davon sofort in Kenntniß gehetzten Polizei gelang eZ bisher noch nicht, die Straßenräuber fassen zu können. V i n c e n n e s. Die Großgefchmorenen haben ihr Urtheil gegen Dr. . McMurray. einen jungen Arzt aus Evansville dahin gefüllt, daß er der fahrlässigen Tödtung für schuldig er klärt wurde. Infolge falscher Behandlung eine Patienten, was den Tod desselben zur Folge hatte, kam der Doctor auf die Anklagebank. LoganSport. Kutscher John Patchal hatte jüngst in feiner Scheune mit 2 Hunden eine Rattenjagd veranstaltet.' die ihm so viel zu schaffen machteu, daß er sie kaum bewältigen konnte. Eine große Ratte biß Patchal in den Fuß und noch ehe sie abgeschüttelt werden konnte, wurde er von ihr durch den dicken Lederschuh und tief in'S Fleisch hinein gebissen. 42 Ratten wurden getödtet. Anderson. Der in weiten Kreifen bekannte junge Farmer Robert Retherford wurde mit zerbrochenem Schädel und zerfchundenem Gesicht todt in der Scheune seines Gehöftes gefun den. Man nimmt an, daß er von ei nem Heuhaufen abgestürzt ist und es wird nicht angenommen, daß er einem Schurkenstreich zum Opfer gefallen. Seine Mutter fand ihn zuerst in be wußtloser Lage, in welcher er 2 Stunden später verstarb. Retherford war erst 21 Jahre alt und unverheirathet. (5fiflrIUnnn. Titrt 5nk?n w w-wwwvwv m Vy hier wird für theilweiseö Auftreten der DiphteritiS die Schuld beigemessen. Nach einer Epidemie, welcher Dutzende von Katzen zum Opfer sielen, sind 3 Kinder des Edw. Williams von Diph. teritis angesteckt worden: DaS kleinste Kind ist gestorben und der Zustand der beiden anderen ist sehr gefährlich. Vor 20 Tagen behandelte Dr. Eook einen ftrtfl! hnn TtfhMorlttS tn 5MMk, ks. " -r wm tf Die Kinder desselben Hielten eine Anzahl Katzen, welche in dem Gebäude umherliefen. Diese Thiere hatten jeden falls die Keime in sich behalten, als das Haus seiner Zeit ausgeräuchert wurde. Die Kinder, welche mit den Katzen spielten, wurden trank, die Eltern glaubten aber nur, eS sei Er kültung und riefen daher keinen Arzt zu sich. Schlimmer Hals ist in unserer Stadt jetzt an der Tagesordnung und Jederman, der die Krankheit hat, fürch tet, daß sie sich zum Schlimmen umge stalten könnte. GreenSburg. Foley Bra zelton, ein 14.jShriger Schulknabe wurde mit Landstreichern in einer Hütte bei Nord Vernon von Detectivs aufgefunden. Man brachte ihn zu fei nen Eltern zurück, denen er erzählte, daß er bisher über Südoft.Jndiana, Ohio und Kentucky verschleppt worden wäre. Diese Landstreicher, Shaw und Riley, hatten ihn vom Hause wegge raubt und ergaben sich erst nach har tem Kampfe der Polizei. Sie wurden dem Gefängniß überführt ES war die Absicht dieser Menschenfreunde den Jungen, welcher inzwischen in Eincinnati, Aurora, Rising' Sun und LouiSville war, nur gegen Löfegeld wieder auszuliefern. In LouiSville mußte er bei vorge haltenem Revolver einen Brief an feine Eltern schreiben, der an eine Frau in Syracuse, N. I. gerichtet war und dann nach GreenSburg weiter gesandt werden sollte, aber dort nicht abgeliefert worden ist. Geld sollte an einem be stimmten Platz niedergelegt werden, so fern nicht eine Belohnung für seine Freilassung ausgesetzt werden würde. - Blutthat. Lockport, N. I., 21. Dez. Fred. JoneS, eiN"Clerk bei Newfana, erschoß heute Frau Adbie Goodrich und Konstabler W. C. Gray; darauf ver mundete er sich selbst tödtlich. Haucht die BONANZA.