Indiana Tribüne, Volume 28, Number 103, Indianapolis, Marion County, 21 December 1904 — Page 4
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ndiana Tribüne. Herausgeben von dn 4erg Indianapolis, Ind. vany v. Thudiu ' ent. GeschäftSloeal: No 31 Süd Delaware Straße. telbphojne sss. Mtered at the Post Office o! Indianapolis as tccond dass matter.
Nein sagt der Congreh. Montag amüsirte sich der Congreß mit einer ergödttchen JastnachtsCo' mödie und zwar in der Debatte, die im ter aufaehobenen Regeln über den In augurationSball stattfand. Der Abgeordnete Morrell von Pennsylvanien, hatte den Beschlußantrag eingereicht, die SenatZ-Vorlage, welche bestimmt, daß der JnaugurationSBall im Co pitol anstatt in den Räumen der Con greß Bibliothek abgehalten werden sollte anzunehmen. . Die vom Senat angenommene Vorläge billigte den Gebrauch des Pen sionZ'GebüudeS sür den Zweck. Das HauS amendirte dies dahin, daß das Bibliothek S Gebäude benutzt werden sollte.- Herr Morrell gab an. daß sich eine so große Bewegung gegen Gebrauch der Bibliothek für den Ball geltend gemacht habe, daß daS District-Comite nun ersucht, den Gebrauch deS CapitolS für den Ball zu gestatten. Vielleicht genügten die prächtigen Räume im Weißen Haufe zur Abhal tung dieses BalleS.. ES ist daS erste Mal in der Geschichte deS Landes, daß diedernationalenGesetzgebung geweihten Räume zur Abhaltung eines BalleS derlangt werden. ES ist dies um so im erklärlicher, weil Herr Roosevelt im letzten Jahre durch allerlei kostspielige Anbauten daS Weiße Haus um nahezu daS Doppelte vergrößern ließ. . Man beabsichtigt eben, wie Abgeord neter Thayer bei Unterstützung der Vorlage angab, einen Ball mit k ö niglicherPracht (royal splendour) zu geben, und um dies thun zu können, müssen Künstler und Dekora teure schon Monate vorher Besitz von den Räumen haben. Daß Frau Roosevelt ihre Wohnung im Weißen Hause nicht auf Monate hinaus deran girt haben .möchte, kann man ihr schließlich nicht verdenken; aber eS wäre unverantwortlich, für das gesellfchaft. liche Affentheater denn weiter ist der JnauguratlonS'Ball nichts ein öf fentlicheS Dienftgebäude herzugeben. Die Congreßbibliothek, in der sich unersetzliche Werthe an Büchern und Manuskripten, befinden, einer BallGesellschaft zu überlassen, wäre an sich schon frevelhaft, ohne daß man in Be tracht zu ziehen braucht, daß der ganze Dienst, wie der Abgeordnete Morrell richtig bemerkte,, auf Monate hindurch gehemmt sein würde. Der unauSbleibliche Staub würde unersetzlichen Scha den anrichten. Alles in den wichtigen öffentlichen Zwecken dienenden Räumen würde derangirt und müßte später mit großer Zeitvergeudung wieder geordnet werden. Dasselbe gilt von dem PensionSGebäude mit feinen werthvollen Doku menten und Registern. Zwar fanden in dem alten Pensionsgebäude früher diese Bälle statt, aber der letzte Congreß verbot den Gebrauch deS Gebäudes, weil sämmtliche Angestellten zu langer Unthätigkeit verurtheilt waren und daS Herausschaffen der -Archive riesige Schwierigkeiten bereitete. Da die Opposition selbst in ofsiciellen Kreisen zn groß gegen die Entwürdi gung dieser öffentlichen Dienstgebäude war, so kam man schließlich auf daS Capital. Hiergegen verwahrte sich Hr. Thayer, Abgeordneter dieser Bürger Republik mit folgenden Worten: .Der einzige Platz, in welchem der JnaugurationSball mit k ö n i g l ch e r Pracht abgehalten werden kann, ist daS PensionS.Gebäude. Ich möchte wissen in wessen erfinderischen Gehirn der Gedanke entständen ist, daS Capitol zu einer Tanzhalle zu entwür gen. ES ist gegen die nationale Würde, den Ball im Capitol abzuhalten." .Wir find nun die Kneipe .im Capitol loS," wars SimS von Tennessee ein, .wir wollen keinen Ballfaal daraus machen." Abgeordneter Baker meinte, auf Thayer'S Bezeichnung regal spien. Cout" eingehend: .Ich werde stets da gegen kämpfen, das etwas in diesem Lande mit königlicher Prachtentfaltung geschieht." Er wolle eS in demokratischer Weise einfach und würdig abgethan haben, eS berühre ihn peinlich .daß der Präsident,
die größte Authorität und Bannerträ ger für Einfachheit (simple life) so eifrige Freunde im Congreß habe, welche seine Inauguration in könig licher Weise verlangten." .Der einzige Zweck deS BalleS sei." fuhr Herr Baker fort, gewissen Protzen Gelegenheit zu geben, ihre Juwelen und ihre Toiletten tlci zu Paradiren, damit über die gan zen Vereinigten Staaten die Nachricht ergehen würde, Frau Tom JoneS fei auf dem PräsidentenBall in einer Toilette erschienen die $50,000 gekostet habe." Die Abstimmung über den Antrag war höchst befriedigend, sie ergab ein emphatisches Nein. Herrn Baker'S von New York Ar gument, daß eS gegen alle Grundlagen einer Republik verstoße, öffentliche Pflichten mit gesellschaftlichen Funk tionen zu vermischen, schien den Ge setzgebern ein besonders stichhaltiger Grund. Der JnaugurationS'Ball geht alsv um Obdach betteln und eS wird sich Mama Roosevelt schließlich doch be quemen müssen, den Trubel im Weißen Hause" durchzumachen. Frei lich wird eS dann nicht möglich fein, die New Jorker, Bostoner und ' Philadelphiaer Vierhundert außer der Washingtoner Gesellschaft und den Diplomaten sowie den Spitzen der Ar mee und der Marine hinzuziehen, man muß sich vorläufig noch mit dem simple life begnügen, bis Washington ein wirkliches Königschloß zur Abhal. tung solcher Affentheater besitzt und daS wird hoffentlich noch recht lange dauern.
Die Genealogen sind in Deutsch land wieder einmal an d:r Arbeit, um die Abstammung Kaiser Wilhelm'S von Cid nachzuweisen. Vielleicht gelingt es ihnen; ob sie aber Kaiser Wilhelm damit einen großen Gefallen thun, ist sehr zweifelhaft. Die geschichtliche Forschung hat sich in den letzten Jahren auch angelegentlich mit dem Cid be schäftigt und hat festgestellt, daß der historische Cid von dem deS spanischen RomanzencycluS und dem classischen Wer! Herder'Z so grundverschieden ist, daß kein Mensa Ursache haben würde, auf die Abstammung von demselben stolz zu sein. Ruy Diaz von Bibar, vom Volke .Cid Campeador" genannt, als welcher er in die Dichtung üderge gangen ist, war einer der gewaltigen Streiter in jenem waffenklirrenden Zeltalter, welches den Kampf des vordringenden 'Christenthums gegen die Mauren brachte. .Als Kämpfer ragt er unter seinen Zeitgenossen hervor; seine Motive aber wareft keineswegs die idealen und reinen, wie die Dichtung sie schildert. Im Gegentheil. Eine unersättliche Geldgier war sein hervorragendster Charakterzug - und daS Leit motiv aller seiner Kriegszüge. Bald diente er dem König, bald dem Gegen könig-und leistete ihnen werthvolle Dienste; aber immer nur für Geld. Seine Kriegszüge unternahm er des Geldgewinnes wegen, wobei er sich oft zu den schrecklichsten Grausamkeiten hinreißen ließ. Als er die Stadt Valencia eingenommen hatte, ließ er mehrere Hundert Männer und Frauen aus Patriziergeschlechtern bis an den Hals in die Erde graben und verschmachten, um durch den Schrecken zu wirken und noch größere Beute zu erzielen. Der Cid war ein Sohn seiner kampferschüt terten Zeit; ihre vielfach barbarischen Bräuche und Anschauungen waren auch die seinigen. Wahrscheinlich werden eS die meisten anderen Streiter und Heerführer jener Tage nicht viel besser getrieben haben, als er. Stolz zu fein auf eine derartige Abstammung braucht aber Niemand. Polizeiliches. Henry William, 1953 JandeS Str., unter Anklage des Einbruchs und des Großdiebstahls, wurde gestern Abend durch den Polizisten Stoddard verhaftet. Williams ist beschuldigt, in seinem Kofthause dem Eigenthümer Henry Lane einen Ring und eine Geld summe aus dessen Zimmer' gestohlen zu haben. ' Einen großen Korb mit Wal nügen zwischen sich, langten John Wilson 20, ein Eisenarbeiter 1620 Chestnut Str. und Micky White 24, 1154 Deloß Str. in Begleitung der Radlerpollzisten Hull und Shine gestern Abend in der Polizeiftation an. 2011son und White sind beschuldigt, den Commissionshändlern Bessire & Co. von der Süd Delaware Str. die' Wal nüge entwendet zu haben, betheuern aber ihre Unschuld.
Von der Nordstc-Kommission.
Al! viertes Mitglied lpmiral TaviS v, der Bundesregierung erkoren. Indem die Bundesregierung den Rearadmiral Charles H. Davis zum vierten Mitgliede der internationalen Kommission für die Untersuchung des .Nordsee-Zwischenfalles" designirie, ist sie einem Dilemma in geschickter Weise Rearadmiral Charles H. Tavis. auögewichen. Man hatte erst den Ad miral Dewey für die Ernennung in Aussicht genommen; dieser hätte aber nach den Regeln der Anciennität den Vorsitz des Schiedsgerichts übernehmen müssen, eine Eventualität, der sich die Bundesregierung nach reiflicher Erwägung im Hinblick auf die heikle Angelegenheit um so weniger aussetzen wollte, als Dewey so wie so wenig oder keine Neigung zur Uebernahme der Mission bekundete. Charles H. Davis wurde 1843 in Cambridge, Mass., geboren und graduirte 1864 an der Marineakademie. Er verrichtete aktiven Dienst bei verschiedenen Flottenstationen, betheiligte sich an Arbeiten zur Legung unterseeischer Telegraphenkabel und war von 1836 bis 1898 Superintendent des Marine-Observatoriums. Im spanischeu Kriege zeichnete sich Davis als Befehlshaber der Dirk" aus. Er fuhr mit dieser und zwei anderen Schiffen in den Hafen von Ponce, Porto Rico, ein und bemächtigte sich nach, kurzem Scharmützel des Hafens, des Schlüssels zu der nur drei Meilen landeinwärts gelegenen Stadt Ponce. . Ucsormscinolichcr Großfürst. SergiuS Alexandrowitsch alS Sauptgegne? der russischen SemstwoS. Neben dem bekannten geistlichen Berather des Zaren, Prokurator Pobjedonosszew gilt als der größte Feind der vom Minister des Inneren, Fürsten Swiatopolk - Mirsky, befürworteten Großfürst Sergius Alexandrowitsch. und von den Semstwos geforderten Reformen im russischen Reiche der Gene-ral-Gouverneur von Moskau, Großfürst Sergius Alexandrowitfch. Es wird von diesem behauptet, daß er sich mit Bezug auf die Semstwos folgendermaßen geäußert habe: Diese Bauern scheinen sich einzubilden, daß Rußland für sie in der Weise existirt, wie der Hund für seine Flöhe." Großfürst Sergius, der dermalen im 48. Lebensjahre steht, ist ein Bruder des verstorbenen Vaters des Zaren und durch seine Ehe mit Prinzessin Elisabeth von Hessen, einer Schwester der Zarina, mit. Nikolaus II. zugleich verschwägert. Großfürst Sergius ist ein Autokrat von reinstem Wasser und von der Würde seiner amtlichen Stellung und seiner Familie überzeugt. Er trieb seiner Zeit in Moskau die Juden aus. und seinen strengen Maßnahmen schreibt man das starke Anwachsen der nihilistischen Bewegung in der alten Moskowiterstadt zu. Einmal befahl er, daß, wenn er und seine Gemahlin sich zum Gebete nach der alten Kathe drale begäben, sämmtliche Glocken in Moskau geläutet werden sollten. Der dortige Metropolit verweigerte jedoch die Ausführung des Befehls. Gelegentlich eines Pferderennens erließ Sergius die Anordnung, daß dieses nicht vor 'seiner Ankunft auf dem Platze beginnen dürfe. Bei seinem verspäteten Eintreffen wurde er dann von der Menge ausgezischt. Polizeidiener als Bett, l e r. In einem Dorfe bei Bamberg, Oberfranken, wurde jüngst der dortige Polizeidiener wegen Bettels zur An zeige gebracht.
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Aberglaube an der Börse.
Tie schwarze atze ud der Maun mit dem rothen Vart. Zur Zeit als Schillcrs Wort daß der Mann wettcn und lragen müsse, an der Jörft ruf) volle Geltung besaß und kein verfehltes Gesetz jeden Nerv der Spekulation durchschnitten hatte, konnte auch an der Frankfurter Börse ein großer Theil der Besucher sich eines gewissen Aberglaubens nicht erwehren, bei dem eine Farbe nicht ohne Bedeutung war. Während aber an der New Dorker Baumwollenbörse das Erscheinen einer schwarzen Katze Hausse bedeutet, hatten die Frankfurter Zeichendeuter bald herausgefunden, daß die Börse im Zeichen der Baisse stand, so oft ein Tclegraphenbote mit rothem Barte die Depeschen im Börsensaale auszutragen hatte. Dieser Boote erschien meist am Dienstage, und so wurde dieser Tag bald auch als dem Kursrückgang geweiht und Vorschub leistend betrachtet. Erst glaubten nur wenige daran, als aber diese ihre DienstagsSpekulationen mit Nutzen abwickelten, begann der Aberglaube auch die übrigen zu ergreifen, und je mehr Spekulanten am Dienstag, wenn der Rothbart erschien, zu Realisirungen oder Blcmko-Abgaben schritten, desto sicherer bewährte sich der Aberglaube und desto unwiderstehlicher war der Kursrückgang. Schließlich verloren nur die Zweifler ihr Geld und bald galt es für einen unanfechtbaren Aberglaubenssatz, daß der Dienstag im Verein mit dem rothbärtigen Depeschenboten die Baisse verkündete. Fiel gar der Dienstag was stets vorher besprochen wurde auf den Dreizehnten des Monats, so zweifelte kein einsichtiger Börsenbesucher, daß ein kritischer Tage erster Ordnung zu erwarten war. Früher hielt man auch den ersten Tag des jüdischen Kalenderjahres für einen Börsentag schlimmer Vorbedeutung, weil im Jahre 1869 die falsche Nachricht vom Tode Napoleons III. einen katastrophenartigen Kursrückgang an der schwachbesuchten Börse hervorgerufen hatte. Seitdem erwartete oder richtiger fürchtete man stets ähnliches, wenn dieser Tag herankam, aber immer mit Unrecht. Nach und nach, sind nun die alten Börsenbesucher weggestorben und der Aberglaube beginnt zu erlöschen, wie denn jeder Glaube mit dem letzten Bekenne? stirbt. Der KatechiSmuökaiser. Unlängst machte ein Kaiser mit stattlichem Gefolge, nämlich vier Prinzen, einem Kapitän und einem Fähnrich, dem Papste in Rom seine AufWartung. Der Kaiser trug freilich keine Krone und keinen hermelinbesetzten Purpurmantel, sondern PumpHosen, und ebenso wenig verrieth sein Gefolge unter dem knabenhaften Gewände die hohe Würde,' die es auszeichnete. Er war nämlich der Katechismuskaiser," der alljährlich für die besten Leistungen im Religionsunterricht diesen Titel und mit ihm die damit verbundenen Geschenke erhält, und sein Gefolge waren die Knaben, die nächst ihm eine Auszeichnung errungen hatten. Pius X hat den alten Brauch des persönlichen Empfangs dieser Musterschüler wieder erstehen lassen, nachdem ihn Leo XIII. hatte eingehen lassen. So prunkvoll wie früher ging es allerdings diesmal nicht zu. Früher wurde in Rom der Katechismuskaiser, umgeben von den Prinzen, dem Kapitän und dem Fähnrich, in kostbaren Kleidern, mit den Abzeichen ihrer Titel, in feierlichen Staatskarossen durch die Straßen der ewigen Stadt" gefahren und dem Papste in Audienz vorgeführt, der die kleine Majestät und ihren Hof mit werthvollen und manchmal auch zuckersüßen Geschenken bedachte. Die Parrochie, aus der der Kaiser hervorgegangen, freute sich dieser Auszeichnung, veranstaltete ein Kinderfest und spornte die Kleinen ebenfalls durch Geschenke zum Nacheifern an. LcbcnSrcttnngsdienst. Laut dem jüngsten Jahresberichte des General-Superintendenten des Lebensrettungsdienstes an den Küsten der Ver. Staaten haben die Mannschaften des Lebensrettungsdiensies in dem am 30. Juni 1904 zu Ende gegangenen Fiskaljahre 1061 Schiffe aller Art geborgen. In diesen Fällen war das Leben von mehr als 3300Personen und Eigenthum ?on nahezu Z7,000,000 gefährdet. Zugleich wurden 103 Personen, die sich nicht auf' Fahrzeugen befanden, aus gefährlichen Lagen gerettet. Die Zahl der Unglücksfälle, die registrirten Fahrzeugen zustießen, war 359; es waren dabei 2523 Personen in Lebensgefahr, wovon 21 umkamen. Von den 359 gefährdeten Fahrzeugen gingen 50 zu Grunde, einen Schaden von $1,366,88 involvirend. Die Zahl der Unfälle, die kleineren, nicht registrirten Fahrzeugen, wie Segelbooten, Ruderbooten und Vergnügungsyachten, zustießen, war 411; es war dabei das Leben von 803 Personen gefährdet, von denen 13 umkamen. Der materielle Schaden belief sich auf Z8620. Nicht weniger als 3447 Vereine hat München aufzuweisen. An der Spitze stehen, der Zahl nach, die Sparvereine mit 745. Akademische Vereinigungen gibt es .164, Vergnügungsvereine 115, Kranken-unterstützungs-und Sterbevereine 234, Militär- und Marinevereine einige 90, Gesangvereine 1"72, politische Vereine 38, Schützengesellschaften 179, Radlerv?reine 114, Vereine, deren Ziele nicht ersichtlich sind, 125, Kunstvereine 4L
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