Indiana Tribüne, Volume 28, Number 103, Indianapolis, Marion County, 21 December 1904 — Page 3

Jndiane. Tribüne, 2l. Dezember 1901

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em Feinde entgegen

Fährt eine starke japanische Flotte nach Süden.

Die Colonialbeschwerden Deutschlands

scher Vertrag. Ein neuer japanischer Nattonalheld. Die SchiedsGerichte - Commission in Paris. Schiffsunfälle an der Küste Neufundlands. Friede in Paraguay eingekehrt.

Ost'Asien. Auf der Suche nach der russischen Flotte. Londdon. 20. Dezbr. Dem Daily Telegraph" wird aus Shang Hai gemeldet, daß die japanische Flotte n südlicher Richtung der russischen entgegensährt. AufderLauer. Washington. 20. Dez. Eine heute dem StaatZ-Departement von dem Gesandten der Ver. Staaten in Tokio übermittelten Depesche des amerikani chen Generalkonsuls auf Formosa meldet, daß eine aus 40 Schiffen be stehende japanische Flotte dem russischen Ostsee-Geschwader entgegenfährt. Die apanischen Fahrzeuge passirten gestern die südlich von Formosa gelegenen und n der letzten Zeit stark befestigten PeS. cadore-Jnseln. In der Nähe derselben wird sich wahrscheinlich die größte See chlacht der Neuzeit abspielen. Es ist offenbar die Absicht der Ja paner, den Feind entweder auf hoher See oder bei der Einfahrt in die Formosa von China trennende Meerenge anzugreifen. Gen. Samejima geehrt. Tokio, 20. Dez. Ganz Japan hallt wieder von Lobpreisungen des Genera! Samejima, der den Angriff auf Fort Keekwan leitete. Man schreibt es seinem Heroismus zu, daß eine drohende Niederlage in einen glänzen den Sieg verwandelt wurde. Der General ist bereits ein bejahrter Mann aber noch voller Energie. Kriegzschülermobil. St. Petersburg) 20. Dez. Ein kaiserlicher Erlaß befiehlt die Mo. bilisirung verschiedener Abtheilungen der Militär - Schulen von Warschau, Wilna. Kiew, St. Petersburg, Mos kru und Odessa an. Dieselben sollen nach dem Kriegsschauplätze ziehen. Deutschland. Typhus in DeutschSüd weg. Afrika. Berlin, 20. Dez. Offenbar herrscht in Deutsch-Südweft.Afrika eine heftige TyphuS'Epidemie. Bis zum 30. Nov. waren unter den Soldaten 974 Tyvhuöfälle vorgekom men, wovon 184 tödtllch verliefen, 67 Leute wurden nach der Heimath zurück geschickt. 272 erholten sich in Afrika und 441 sind noch in Hosritälern. Militärische Conferenz. Berlin. 20. Dez. Der bevor. flehenden Zusammenkunft der kommandirenden Generäle am Geburtstage des Kaisers (27. Januar) wird in rnill täuschen Kreisen größere Bedeutung beigemeffen. Wie man von vorzüglich unterrichteter Seite erfahrt, werden bei der Gelegenheit die zahlreichen Berichte der nach Ostasien entsandten deutschen Offiziere auf das Gründlichste erörtert werden, und ebenso wird das Kapitel Soldatenmißhandlungen einen Haupt gegenstand der Besprechungen bilden. Dasür, daß die Rekrutenschindereien und die Ausschreitungen der Unter offiziere, trotz der zahlreichen Bestra fungen und der gemeffenen Befehle von maßgebender Seite, nicht aufhören, bezw. nicht auf ein Minimum reduzirt worden find, machen viele Militärs die zweijährige . Dienstzeit und die damit verbundene schnelle Ausbildung der Mannschaften verantwortlich. Die theure Kostenrech nung des Ratenk r i e g e S. Hamburg, 20. Dez. Fach leute berechnen, daß der jüngst beendete Ratenkrieg den betheiligten SchiffSge fellfchaften insgesammt sechs Millionen Dollars gekostet hat. Der Norddeutsche Lloyd und die Cunard-Linie haben am schwersten gelitten. Bei emtgen Ge sellschaften wird deshalb die diesjährige Dividende vsrauSfichtlich weit geringer ausfallen, als im Borzahre. Angriff derBondelzwartS zurückgeschlagen. Berlin, 20.. Dez. Einer Kabel Meldung aus Deutsch Südweftafrika zufolge, hat der Führer der Bondels zwartS mit einer starken Schaar Re bellen einen abermaligen Angriff auf

nehmen kein Ende. Amerikanisch-rnsfi-

die im Süden der Kolonie gelegene Station Warmbad gemacht, ist aber mit schweren Verlusten zurückgeschlagen worden. Man hofft in hiesigen maß gebenden Kreisen, daß auch die Verbrei tung dieser Kunde unter den Ausstündigen das Werk der Pacifizirung im Schutzgebiet beschleunigen werd. Immerhin haben diejenigen Recht behalten, welche seinerzeit die vom Gou verneur Leutwein mit den Bondel zwartS getroffenen Abmachungen für einen.faulen Frieden erklärten und pro phezeiten, die Schwarzen würden den Vertrag nur so lange halten, wie es ihnen paffe. V e r h S n g n i ß v o l l e r NeubauEinsturz. Bremen. 20. Dez. Aus Bre merhaven. wird ein beklagenswerthes Unglück gemeldet. Bon einem vier stöckigen Neubau stürzte die ganze Borderfront ein, als die Arbeit mitten im Gange war. Bisher find zwei Todte aus dem Trümmerhaufen hervorgezogen worden. ES wird befürchtet, daß weitere acht bis, zehn Bauhandwerker getödtet worden find. Von Seiten der Behörden in Bremerhaven ist sofort eine Untersuchung eingeleitet worden, um feftzustellen, wen die Verantmortnng für die Katastrophe trifft. Gegen 2j.Shrig'eDienftzeit. Berlin, 20. Dez. ES ist ein öffentliches Geheimniß, daß der Kriegsminister, Generalleutnant v. Einem, durchaus auf Seiten derjenigen lorn mandirenden Generale steht, welche von der gePlanken gesetzlichen Einführung der 2jährigen Dienstzeit sür die 8u& truppen, die Feldartillerie und den Train nichts weniger als erbaut find Daher auch seine laue Begründung der neuen Militärvorlage, was diesen we sentlichen Punkt anbelangt. In hohen militärischen Kreisen wird vielfach kein Kehl daraus gemacht, daß die Leiftun gen der Linlentruppey, wie der ReserveMannschaften, wegen der seit mehr denn einem Jahrzehnte probeweife durchgeführten 2jährigen Dienstzeit nachgelassen haben. Man macht geltend, daß z. B. die Schießausbildung, einer der wichtigsten Dienstzweige. in zwei Jahren nicht so gefördert werden könne, wie in dreien. wenn nicht das Lehrpersonal und die Lehrmittel verbeffert würden. Das Streben, trotz der Ungunst der Berhältnisse nicht zurückzubleiben, habe ferner an manchen Stellen vorzeitigen Verbrauch der Kräfte und Ermattung, an anderen eine bedenkliche krankhafte Ueberreizung zur Folge gehabt. Unstreitig fei auf diesen Umstand die Mehrzahl der immer wiederholten Soldatenmißhandlungen zurückzuführen. Die Nervosität und Gereiztheit der Unteroffiziere wird durch die über Gebühr gesteigerten Anforderungen im Dienst, die Ausbildung im Schnell, tempo, erklärt. Belgien. Contre-Admiral Davis. Antwerpen, 20. Dez. ContreAdmiral Chas. DaviS, das amerikuni sche Mitglied der Commission, welche die Beschießung englischer Fischerfahr zeuge durch russische Kriegsschiffe in der Nordsee untersuchen soll, landete beute hier mit dem Dampfer Finland" und wird alSdald feine Reife nach Paris fortfetzen. Er glaubt, daß die Untersuchungen der Commission 6 Wochen in Anspruch nehmen wird. China. Auslieferung russischer Matrosen verlangt. Shanghai, 20. Dezbr. Der Taotai hat von dem russischen Consul die Auslieferung der beiden russischen Matrosen vom Kreuzer Aslold" ver langt, die beschuldigt find, einen Chi nesen ermordet zu haben. Dem chine fischen Beamten steht keine genügende Macht zur Verfügung, um die zahlrei chen Russen unter Controlle zu halten, falls der Consul fich weigert, die Ma trosen auszuliefern.

Nußland. A m e ri k a n i sch-russis cher Vertrag. S t. P e t e r s b u r g. 20. Dez. Im auswärtigen Amte ist man über die Nachricht erstaunt, die amerikanische Regierung sei im Begriffe, die VerHandlungen über den rusfisch-amerika-nischen SchiedSgerichiS-Vertrag aufzu geben. Die Nachricht stammt aus englischer Quelle, der man Verbindungen mit der amerikanischen Regierung zuschreibt. Dem Zaren Nikolaus soll viel am Abschluß dieses Vertrages liegen. Reformen. St. Petersburg. 20. Dez. Die Verzögerung im Erlaß einer kaiserlichm Botschaft bezüglich Reformen hat zu dem Gerüchte Veranlagung gegeben, der Zar schrecke vor Reformen zurück, der Rücktritt deS Ministers Svialopolk-Mirsky stehe bevor u. s. w. Als Nachfolger des letzteren wird bereits Gen. KleigelS, Generalgouverneur von Kiew genannt. Welche Reformen der Zar auch beabsichtigen mag, jedenfalls werden diefelben Unzufriedenheit erregen. Zar kauft Gemälde. St. Petersburg, 20. Dezbr. Zar Nikolaus hat die vollständige Pri vatfammlung der Gemälde Verestchagins angekauft, die ihm für S50,000 angeboten war. Studentenunruhen. Moskau, 20. Dez. Der offizielle Bericht über die hiesigen Krawalle besagt, daß dieselben nach denen von St. Petersburg vom 11. Dez.

ihren Anfang nahmen. Die Anregung ging von den Sozialisten aus. Die Polizei griff die Menge , mit blanker Waffe an und entriß ihr Fahnen mit Inschriften, die die Regierung beleidigten. Ernste Verletzungen kamen nicht vor. 43 Aufrührer befinden fich in Hast. Portugal. Das Königspaar zurück. Lissabon, 20. Dez. König EarloS und Konigin Amelia kamen von ihrer Reise durch Großbritannien und Frankreich heute wieder hier an und wurden vom Volke mit großer Begei sterung empfangen. Panama. Ablösung amerikanischer Garnison. C o l o n , 20. Dez. Der amerikaNische Hülfskreuzer Yankee kam heute Nachmittag mit 500 Seesoldaien hier an, welche die Garnison in Empire Camp ablösen sollen. Türkei. Bulgarische Revolutionüre aufgerieben. S a l o n i k i, 20. Dez. Im Mo. rikio-Distrikte haben türkische Truppen eine Bande von 25 bulgarischen Revolutionüren ausgerieben. Krieg mit Bulgarien in Aussicht. Saloniki, 20. Dez. Diefortlaufenden Sendungen von Munition aus Konstantinopel haben Veranlagung zu dem Gerüchte gegeben, daß ein Krieg mit Bulgarien bevorsteht. Neue Anleihe. Konftantinopel, 20. Dez. Die Verhandlungen der Regierung mit einem ausländischen Syndikate zwecks Aufnahme einer neuen Anleihe von S15.000.000 sind dem Abschlüsse nahe. Der Sultan ist durch die jüngsten Rüstungen Bulgariens sehr beunruhigt. Paraguay. Sieg der Revolutionäre. N e w Z) o r k, 20. Dez. ES wird gemeldet, daß die Revolutionäre in Paraguay siegreich waren und in der Hauptstadt Asuncion mit Begeisterung empfangen wurden Canada. Schiffsunfälle. . S t. I o h n s, N. F., 20. Dez. Der dänische Dampfer Greda" kam heute bier an nach einem schweren Sturm. Während desselben wurde der Kapitän verletzt und der BootS mann getödtet. Die Schooner Matilda"' und Swallow" sind schwer beschädigt hier eingelaufen. - Schiffsnachrichten. An gekommen. Bremen: Kaiser Wilhelm II." von New York. Hamburg: Blücher" von New York. Gibraltar: Neckar- von New Jork. Antwerpen: Finnland" von New York:

Japan. Britischer Dampfer be schlagnahmt. Tokio, 20. Dez. Der japanische Kreuzer Tanshima' kaperte den britischen Dampfer Nigretia". als derselbe auf der Fahrt nach Wladiwostock war. Eine Untersuchung ergab, daß die N i g r e t i a große Mengen KriegSkontrebande an Bord hatte. Sie wurde nach Sase geschickt um vor einem Prifengerichte prozesstrt zu werben. Der Dampfer soll auch Offiziere und Mannfchasten von russischen Torpedobootzerstörern an Bord gehabt haben, die versuchten, wieder in die russischen Linien zu gelangen. Pech eines britischen Dampfers. T o k i o , 20. Dez. Der britische Dampfer King Arthur wurde gestern von dem japanischen Wachschiffe Asagyra beschlagnahmt, als er gestern Port Arthur verlaffen wollte. Er soll der belagerten Festung Vorräthe gebracht haben. Brasilien. Kulturkampf. New Bork. 20. Dez. Dem Herald" wird aus Rio de Janeiro, Brastlien, gemeldet, daß in der Kam mer eine Vorlage eingebracht wurde, welche die Gründung neuer religiöser Orden, sowie die Zulassung ausländischer Mönche und Nonnen verbietet. Man erwartet, daß die Vorlage zu hitzigen Debatten führen wird. Frankreich. Die Schiedsgericht-. Commission. Paris, 20. Dez. Präsident Loubet empfing heute im ElyseenPa laste die Mitglieder der internationalen Commission, die .die Schießerei der russischen baltischen Flotte auf englische Fischerboote in der Nordsee untersuchen soll. Contre-Admiral ChaS. H. DaviS, der Vertreter der Ver Staaten hatte der amerikanischen Botschaft gemeldet, daß er erst anr Mittwoch erscheinen könne. Die offiziellen Verhandlungen können deßhalb auch nicht früher er öffnet werden. Minister Delcasse giebt der ComMission heute ein Frühstück. Grokoritannien. Schadenersatz verlangt. London , 20. Dez. Die Unter, suchung der Handelskammsr über die Schießerei der russischen Flotte auf englische Fischerboote in der Nordsee wurde heute geschloffen. ES heißt, daß die Schadenersatz - Ansprüche gegen die russische Regierung fich auf $600, 000 belaufen.

Slesrizens Sdecrl. Ach, Papa, so'n Nordpolfahrer zu sein, denk' ich mir süß." Warum?" Der kann doch den ganzen Tag Eis essen!" Inrrnor derselbe. Haben Sie, Herr Oberlehrer, den Kerl laufen lassen, den Sie Nachts unter Ihrem Bette fanden?" Jaden andern Morgen! Erst hat er 600 Mal schreiben müssen: ,Du sollst nicht stehlen!' " . Stoßseufzer. Dichter (als das Schauspielhaus um zwanzig Nothausgänge' vermehrt wird): Empörend! Jetzt mag ein andrer Stücke schreiben!" Ermordete Hochzeitsg ä st e. Eine , Hochzeits-Gesellschaft unweit Monastir, Mazedonien, wurde von griechischen Räuber-Banden angegriffen; 13 von der Gesellschaft wurden getödtet und fünf verwundet. Die Griechen entkamen uv5 Gebirge. Verhaftete Mädchenhändler. Die Polizei in Odessa, Rußland, verhaftete eine 14köpfige Mädchenhändlerbande, an deren Spitze ein gewisser Abramowski stand. In den beiden letzten Jahren hatte die Bande über 300 Mädchen nach dn Türkei und Indien verschach:r

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