Indiana Tribüne, Volume 28, Number 100, Indianapolis, Marion County, 17 December 1904 — Page 5
Jnviana Tribüne, 17. Dezember li.
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Seutnants n u - n n H 4 ine der unglücklichsten Existenzen im modernen Staatslebe? ist und bleibt der zum Dienst eingezogene Reserveossizier, der sogenannte Sommerleutnant. Weder der Hauptmann noch der Feldwebel haden rechtes Zutrauen zu ihm. Seine strategischen Kenntnisse werden stets angezweifelt, man glaubt ihm nicht einmal, daß er die Signale alle kennt. Selbst wenn er sich die Kommandos mit heißem Bemühen eingeprägt hat und sie wie am Schnürchen herunterschnurren kann, stellt man ihn an Tagen, wo es darauf ankommt, stets an den verlorensten Zipfel des großen Exerzierplatzes, wo ihn das Ohr des Herrn Obersten und gar das- Seiner Excellenz nimmer zu hören vermag, und wenn er auch alles bis auf's Tüpfelchen pünktlich und genau herausgebracht hat, sagt der Hauptmann nachher doch: Na, lieber Freund, Sie haben wieder schön was zusammengekohlt! Gott sei Dank, daß Sie da hinten standen, wo Sie kein allzu großes Unheil anrichten konnten! Dafür haben Sie sich übrigens noch extra bei mir zu bedanken. Der Alte hätte Sie frikassirt, wenn er den Zauber hätte mit anhören müssen." Natürlich darf sich so ein Unglücklicher nicht verantworten, er muß sich begnügen damit, vor gekränktem Ehrgeiz roth zu werden. Wenn er sich dann den Schweiß von der Stirn wischt und hinter dem Taschentuch eine zornige Grimasse schneidet, fügt der Hauptmann manchmal noch väterlich hinzu: Na, lassen Sie sich keine grauen Haare drum wachsen, wir schleppen Sie schon mit durch, Sie armer SommerVogel!" Oft auch wird der arme Reserveleutnant, dem' ja nicht weiter schaden kann," einfach als Sündenbock geopfert, ohne daß ihn eine Spur von Schuld ' an einer schief gegangenen Operation trifft. Geduldig muß er das Aersehen eines Anderen auf sich nehmen und sich rüffeln lassen, daß es nur so raucht. Der Adler auf seinem blanken Leutnantshelm, mit dem er an Königs Geburtstag und bei anderen feierlichen Gelegenheiten daheim die Blicke der ganzen Mädchenwelt auf sich zieht dieser Adler ist ihm nicht geschenkt! Wenn die schwärmenden Backfischchen in Perleberg oder Treuenbrietzen ahnen könnten, was so eine strahlende Behauptung" für Opfer erfordert, sie würden anders darüber denken. Aber sie sehen eben nur die gleißende Außenseite. Die düsteren Schatten dieser zwiespältigen Existenz werden sie nie gewahr. Arnold Diestelkamp, in friedlichen Zeiten der Leiter der väterlichen Schokoladenfabrik mit der sicheren Anwartschaft auf den Kommerzienrathstitel, hatte bei feiner diesjährigen sechswöchentlichen Dienstzeit ganz besonderes Pech. Sein Hauptmann schob ihm mit Gemüthsruhe alle die kleinen Entgleisungen, die im Manöver nun einmal vorzukommen pflegen, ohne Weiteres in die Schuhe. Der Oberst hatte schon eine wahre Wuth auf ihn. Aber was kann ihn das weiter turn mein?" sagte sich Hauptmann Münzbe.rg. Schokolade kauft der Alte ja so wie so nicht von ihm." Und als eines Morgens der Zug Diestelkamps nicht rechtzeitig zum Rendezvous kam, weil der Herr Hauptmann auf der Ordex für Diestelkamp statt Selzburg" für die Augen des Leutnants wenigsiens Kilzberg" geschrieben hatte und für das Trüpplein dadurch ein Umweg von einer guten halben Stunde entstanden war, so gab es vom Obersten ein Donnerwefter mit einem so unverblümten Hinweis auf spätere Abrechnung, daß Arnold Diestelkamp ordentlich in Schwermuth verfiel. Ach, in Schokolade hatte er ja selber nicht die Absicht, mit seinem Obersten gedeihliche Verbindungen anzuknüpfen; aber auf das schmucke Töchterlein des alten Haudegens hatte er in freventlichem Unverstand nicht nur ein, sondern alle beiden Augen geworfen, und wenn er die herrliche Wally nicht einst sein eigen nennen konnte, so mochte die Schokoladenfabrik mit Villa, Park und allen sonstigen Liegenschaften getrost an Vettern und Basen fallen. Er würde ledig bleiben! Wally Storbeck mußte wohl von der Tiefe seiner Neigung eine kleine Ahnung haben. Oder war es nur, daß sie so für gute Schokolade schwärmte? Jedenfalls hatte sie für den jungen Reserveleutnant mit dem hübschen blonden Schnurrbärtchen stets ein freundliches Wort, ein leise aufmunterndes Lächeln gehabt, und als er ihr am Tage vor dem Abmarsch aus der Garnison bei einem kleinen Feste sein Besitzthum geschildert, die gewaltigen Anlagen der Fabrik skizzirt, von den schönen alten Bäumen seines Parks geschwärmt hatte, war sie -in der angenehmsten Weise nachdenklich geworden und hatte ihm schließlich um ein paar Grade wärmer als sonst die Hand gedrückt, als er Abschied genommen. Mit ihr konnte er also wohl einig werden. Die leisen Faden der Sym i
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ommerEine heitere Geschichte von ilCiuiii Römer ,m5 JJ $ 5M5 :4 " i"4 5"$ pathie zwischen ihrer und semer Seele hatte Gott Amor schon gesponnen. Aber Mars, der fürchterliche, der den Hauptmann v. Münzberg' in Spezialdiensten gegen ihn operiren zu lassen schien, mußte ihm .zweifellos seine schönen Aussichten vernichten, . wenn das so fortaina. und er alle Augenblicke als der Sündenbock vor das strenge Antlitz des Herrn Obersten gefordert wurde. Ach, und dabei konnte er noch immer von Glück sagen. Hätte der dicke Hauptmann nur die leiseste Ahnung davon gehabt, daß dieser Schokoladenengel" Absichten auf die Regimentstochter" hatte, die er selber aus Bequemlichkeit allerdings vorläufig nur platonisch verehrte: es wären ihm vielleicht noch ganz andere Dinge Passirt. Eines schönen Spätsommertages lourde die Vermessenheit Diestelkamps freilich dem Hauptmann doch bekannt. Das Regiment rückte gerade von einer Gefechtsübung wieder in die Quartiere ein, da stand auf dem Balkon des Hotels, in dem der Oberst abgestiegen war, die schöne Wally und grüßte mit dem Taschentuch herunter. Die Leutnants drehten die Habybärte hoch und rückten die Helme zurecht. Arnold Diestelkamp aber, der neben dem Roß des Herrn Hauptmanns schritt, wurde roth wie ein verliebter Primaner. . Verwundert blickte Münzberg zu dem blitzäugigen Oberstenkinde empor. Wahrhaftig, es schien ihm, als ob auch ihr eine heimliche Erregung die Wangen höher färbte, und der Gruß um eine kleine Nüance vertraulicher ausfiel. Wenn sie ihn selbst wenigstens dabei angesehen hätte! Aber ihr Blick ruhte unverkennbar auf diesem Eivilmoltke" mit der Schokoladenfabrik. Millionendonnerwetter! Natürlich setzte er seine Beobachtungen bei der Tafel fort, und da konstatirte er Blicke hinüber und herüber, die zwar keine Vertraulichkeit, aber doch ein leises Wohlgefallen aneinander auszudrücken schienen. , Gut. daß der Oberst sein Töchterchen noch am Abend auf das Gut eines alten Kameraden in der Nähe der Stadt dirigirte. Auf ihrem Stahlroß mußte. sie von dannen flitzen trotz allen Parlamentirens, und nur die Zusage erhielt sie, daß man am nächsten Ruhetage hinüberkommen würde, um beim Onkel Sieblingen zu speisen. Das Thermometer der Gunst stand seitdem für Arnold Diestelkamp auf dem Gefrierpunkt. Der plötzlich eifersüchtig gewordene Hauptmann hatte kaum noch ein Wort für ihn, den unglaublichen Kakaokneter," der es wagte, sich derart zu versteigen. ... Ich brauche einen zuverlässigen Mann, der die Gegend genau kennt, lieber Münzberg," sagte ein paar Tage darauf der Oberst, der für den nächsten Morgen wegen eines feindlichen Angriffs große Sorgen hatte. Haben Sie einen intelligenten Menschen, der als Radfahrer über Schollenbach hinaus die Stellungen des Feindes beobachten und eventuelle Truppenverschiebungen nach Gersfeld oder Rabenstein hin kontrolliren könnte? Er muß natürlich in Civil fahren und darf sich nicht kriegen lassen. . Am liebsten nähme ich einen der Herren Offiziere. Ich fürchte nur, daß sie alle zu bekannt sind bei den Husaren, die drüben Borpostendienst leisten." - Münzberg sann nach. Leutnant Diestelkamp dürfte den Kameraden drüben kaum bekannt sein," entgegnete er dann, und das Gelände kennt er sicher, da sein Vater ja hier in der Nähe eine Zuckerfabrik oder so was Aehnliches besitzt." Diestelkamp? Hm " murmelte d:r Oberst und zog die Brauen zusammen. Na. wenn sie ihn wirklich erwischen, ist das Malheur ja nicht so groß." Und außerdem kann er morgen weiter kein Unheil anrichten," meinte lächelnd der Hauptmann.- , Schicken Sie ihn mir sofort her!" entschied sich der Oberst. Salutirend entfernte sich Münzberg. Der Herr Oberst hat einen besonders ehrenvollen Auftrag für Sie, Herr Leutnant erklärte er bald darauf dem jungen Reserveoffizier. Sie sollen die feindlichen Stellungen beobachten. Ich habe Sie vorgeschlagen und hoffe, Sie werden mein Vertrauen rechtfertigen." Der Oberst, zu dem Diestelkamp spornstreichs eilte, schloß seine Jnstruktion mit den Worten: Also, lieber Diestelkamp, die Augen auf und nicht kriegen lassen! Das bitt' ich mir aus! Sie haben mir schon manchen Kummer gemacht; benutzen Sie die Gelegenheit und wetzen Sie die Scharten aus." Zu Befehl, Herr Oberst!" Na, denn also los! Und wehe Ihnen, wen. Sie den Kerls drüben als Spion in die Hände fallen! Das können Sie eventuell schriftlich haben." . Mit diesem verlockenden Ausblick in die Zukunft wurde er entlassen. Diestelkamp überlegte kurz und hatte dann seinen Plan gemacht. Er war ja nicht auf den Kopf gefallen. Mit Hilfe seines Burschen hatte er sich als'
bald in das Kostüm eines Maurerge-
sellen gesetzt, lchmmkte sich nach semer Verwandlung ziemlich naturgetreu mit Lehm, Kalk und ein bischen Lampenruß und bestieg dann, unerkannt von Kameraden und Untergebenen, eines der Fahrräder des Regiments, die für diese und ähnliche Zwecke mitgeführt worden waren. Der Oberst schritt gerade über den Kirchplcch, den Diestelkamp mit seinem Rad durchqueren mußte. Da konnte er es sich nicht versagen, das Tempo zu mäßigen und im Vorüberfahren militärisch zu grüßen. Auf den erstaunten Blick ves Alten aber rief er vergnügt: Die Reise geht los, Herr Oberst!" Der Alte sah ihm verblüfft nach und nickte dann wohlgefällig. Der Kerl hat doch Schneid!" murmelte er. Bin neugierig, wie er durchkommt." Im Hotel aber gab er Order, einen Maurergesellen, der etwa zu ihm wollte, sofort vorzulassen. Es war eine tolle Fahrt, die Diestelkamp unternahm, aber er hatte Glück. Nirgends schöpfte man Verdacht, sein Maurerkittel sah gar zu echt aus, und so fuhr er denn durch Schollenbach erst nach Gersfeld hinüber, wo er nichts Verdächtiges bemerkte, dann vuf Rabenst'ein zu, das gleichfalls keine auffälligen Bewegungen des Feindes vermuthen ließ. Da aber sein Ehrgeiz einmal erwacht war, und eine innere Stimme ihm sagte, der Gegner könne vielleicht den weiten Umweg durch das Gehölz von Rodendorf machen, um eine Umgehung der Stellung seines Obersten zu versuchen, so fuhr er ai'ch nach dort hinüber. Und richtig, hier stieß er auf Truppen, die unter fröhlichen Liedern die holperigen Richtwege entlang marschirten in unverkennbarer Richtung nach Westen zu, wo sein Regiment stand. Freudig klopfte ihm das Herz ob der gemachten Entdeckung, und hurtig wandte er sich auf den kürzesten Wegen seinem Quartierorte zu. Aber nun begann ihm sein Unstern zu leuchten. Ein Glasscherben, der auf der Chaussee heimtückisch auf ihn gelauert zu haben schien, schnitt ihm ein Loch in den Gummireifen des Vorderrades. Es half nichts: er mußte absitzen, die Wunde nothdürftig verkleben und frische Luft einpumpen. Wie er eben damit fertig war, traf ihn ein Trupp feindlicher Dragoner, glücklicher Weise zu Fuß. Na, Meester," rief ihn einer an. baben Sie Malheur gehabt mit der ollen'Tretmühle?" Ein Anderer trat näher, wohl in der Absicht, ihm zu helfen. Aber das wurde verhängnißvoll. Er hatte mit einem raschen Blick das Rad als Militäreigenthum erkannt. Kinder,". schrie er aufgeregt, der Kerl that das Rad gestohlen! Das gehört oem.Jnfanterie-Negiment drüben! Hier ist das Zeichen! Na, so ein Spitzbube!" Diestelkamp ließ ihm nicht Zeit, seine bösen Entdeckungen weiter auszubeuten. Mit einem Satze war er auf senem Rößlein und trat in die Pedale w ein Wettfahrer bei der letzten Runden Mit lärmenden Verwünschlingen verfolgten ihn die Dragoner, aber sein Vorsprung vergrößerte sich mit jeder Sekunde. Schon glaubte er ihnen .entwischt zu sein, als aus einem Seitenwege, dessen. Mündung er in der nächsten Viertelminute - zu Passiren hatte, Kameraden seiner Verfolger auf tauchten. Haltet ihn haltet den Dieb!" schrieen die Verfolger, und ihre Kämeraden, an denen er eben vorbeifuhr, schienen sich allen Ernstes bereit zu machen, ihn abzufangen. Da riß er einen Revolver aus der Tasche und feuerte zwei der blinden Patronen auf die Angreifer ab. Der plötzliche Knaü that seine Schuldigkeit. ' Verdutzt blieben die vordersten Leute stehen und wechselten betroffene Blicke, um zu sehen, ob Jemand getroffen fei. Und so schnell sie sich auch gefaßt hatten: der Flüchtling war inzwischen weitergesaust und nicht mehr einzuholen. Wüthend geworden, gaben sie seine Verfolgung jedoch nun erst recht nicht auf. Die Straße, die sich einem Dorfe näherte, wurde immer belebter. 6s hätte doch mit dem leibhaftigen Gottseibeiuns zugehen müssen, wenn man den Kerl nicht doch noch erwischt hätte Der strömende Schweiß hatte längst Kalk, Lehm und Ruß aus dem Antlitz des gehetzten Radfahrers entführt, das nun in seiner Kupferfarbe auf einen waschechten Penchuenchen oder Mohikaner schließen ließ. Gott sei Dank, daß er Weg und Steg hierherum genau kannte! An der nächsten Wegbiegung sprang er nach einem kurzen . Umblick vom Rade und keuchte mit der Last hastig in den jungen Fichtenbestand zu seiner Linken. Hinter der Schonung am Rande grüßten höhere Stämme herüber, die eine gute Deckung gewährten. Hier duckte er sich unter und ließ seine Verfolger auf der Chauss vorüberlärmen. Dann versuchte. er mit seinem schon völlig nassen Taschentüchern sein glühendes Antlitz zu trocknen, und als er fühlte, wie auch sein ungestüm pochendes Herz sich nach und nach beruhigte, führte er sein Rad nach etlichen kleinen Irrfahrten im Waldgestrüpp auf einen genügend breiten Waldweg, der wohl zu den für das Publikum verbotenen gehören mochte, da er wenig begangen schien, und keine Menschenseele während seiner Weiterfahrt ihm in den Weg kam. (Schluß folgt.)
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