Indiana Tribüne, Volume 28, Number 99, Indianapolis, Marion County, 16 December 1904 — Page 4
4
Judtana Tribune, IS Dezember lsul
Jndiana Tribüne. HtrauSzezeben von der uttttberg E. Indianapolis, Ind.
Harry O. Thudium Präsident. GeschäftSlocal: 0, 31 Süd 'Delaware Straße. TELEPHONE SLS. H tered at the Post Office oi Indianapolis as second dass matter. Jnspectorinnen. In Nett York wurde kürzlich die schmachvolle ArbeitZüberbürdung von im zartesten Alter stehenden Kindern, 13-14 jährigen Mädchen durch die Fabrik'Jnspectorin Frl. Forrest mit stichhaltigen Beweisen an's Tageslicht gebracht. Die Kleinen arbeiteten 10 13 Stunden täglich um einen Verdienst von $3 wöchentlich nach Häuse bringen zu können. Aber selbst diese karge Summe wurde ihnen durch arbitrarle Strafen verkürzt. So wurde den Kindern jedesmal, wenn sie während der Arbeit sprachen, 10 Cents und für zu spät kommen 2 CentZ für jede 15 Minuten abgezogen. Diese schaurigen Zustände exiftirten schon lange dort und auch in vielen anderen Städten. Bezeichnend ist eS nur, daß eS einer der weiblichen Fabrik Jnfpectorin gelanp, aufzudecken, was ihren männ lichen College verborgen blieb. Man kommt dabei zu dem Schluß, daß eine Jnfpectorin es ehrlicher mit ihrer Pflicht meint und heller sieht, wie die Herren Inspektoren. Selbstverständlich spricht das Mitgefühl des WeibeS , wenn eS diese Kindersckin derei, diesen Diebstahl an der Jugendfreude sieht so mächtig mit, daß eS sich nicht (wie ihr Kollege mit einer guten Cigarre) durch einen Treat" bewegen läßt, die Augen zu schließen. Wir sind überzeugt, daß wenn unser hochweiser Magistrat Rauchinspectorinnen anstatt Jnspectoren ernannt hätte, dem Rauchübel in. unserer Stadt gefährliche Feindinnen erwachsen wären. Nichts ist einer Dame'widerwärtiger, als Schmutz. Wenn eine Jnspecorin den dicken Qualm aus Schloten 'herauSquellen sieht und an ihre weißen Gardinen und die Montagswäsche denkt, wird sie ihr Amt nicht vernachlässigen, sondern diesem Gemeinschaden frisch und flott eine lustige Fehde erklären. Wenn die Behörden unserer Stadt ein werthvolles Weihnachtsgeschenk ma chen wollen, so sollten sie die RauchJnspectoren zum Teufel jagen und Inspectorinnen anstellen. Wir garantiren schnellen Erfolg. Ein Kampf der FinanzInteressen. Obschon die Angriffe Lawson'S und seiner Combination auf dem Aktienmarkte fast nur kleine Investoren schwer betroffen haben, - sind doch auch die FinancierS der Wall-Skreet begreiflicher Weise sehr schlecht auf den Bostoner zu sprechen, der auf dem direktesten Wege ist, mit feinen fortgesetzten Beunruhigungen des Marktes daZ ganze Aktien geschäft auf lange Zeit hinaus schwer zu schädigen. Wer wird noch den Muth haben, sein Geld in Aktien anzulegen oder gar in Aktien zu spekuliren, wenn es öfter vorkommen sollte, daß der erste beste tollwüthige Narr mit Sensationsnachrichten aller Art, viele davon erlogen, den Aktienmarkt alarmirt? Kein Geschäft kann derartige wiederholte und künstlich hervorgerufene Aufregung vertragen, am allerwenigsten das Aktiengeschäft. L awsön soll bei seinen Angriffen auf den Aktienmarkt gegen $1,500.000 gemacht" haben; die Verluste, die er dadurch kleinen und großen Investoren zugefügt hat. werden auf annähernd $200,000,000 berechnet. Da ist eö denn sehr begreiflich, daß die New ZZorker Finanziers sich vereinigen wollen. um durch entsprechende Gegenmaßregeln den weiteren Angriffen der Boston Spekulanten-Clique die Spitze abzubrechen. Somit scheint also in New York ein Krieg großer Finanzintereffen bevorzustehen. Während die Bostoner Clique auf einen fortgesetzten Kurssturz hinarbeitet, wollen derm Gegner die tiefgesunkeneu Kurse wieder in die Höhe treiben. Das lchte Wort in der von Lawson verursachten Aufregung ist also , noch nicht gesprochen. Vielleicht gelingt es den vereinigten New Jorker und Ch! cagoer CapitalZintereffen, welche, wie aus New Jork berichtet wird, die neue Combination bilden sollen, Lawson
und seine Mitverschworenen' selber an die Wand zu drängen. Allem Anschein nach hat Lawso mit seinem Angriffen auf den Actienmarkt weit über das Ziel hinaus geschaffen. Weitere Angriffe und Enthüllungen", die er machen will, werden wahrscheinlich nicht annähernd mehr eine so große Aufregung und Bestürzung verursachen, wie seine ersten. Wer im Stande
war, seine Papiere zu halten, wird dann vielleicht die von Lawson künstlich verursachten Kursschwankungen und den Kampf einander feindlicher Fi nanzintereffen ohne Verluste überstehen. Die herrschende Geschäftslage recht fertigt die sieberhafze Aufregung an der Wall Street in keiner Weife. Sie ist eine fortgesetzt gute und wird durch die Kursschwankungen nicht einmal berübrt. E n erfreullcher Bewels. wie sehr sich das allgemeine Geschäft des Landes von dem Getriebe der Aktienbörsen und ihren fortwährenden Methoden emanzipirt hat. Endlich tagt es auch in den Köpfen der Amerikaner. Die deutsche Preffe des Landes hat bereits seit Jahrzehnten aeaen die unsinnige Waldverwüstung protestirt, hat gewarnt, aber wenig oder kein Gehör gefunden. Erst akö Schurz Minister des Innern ge worden, trat eine Aenderung zum Besseren ein, aber sie war nichl nach, haltig. Es wurde in den Wäldern toll gehaust. Große Waldgebiete sielen der Axt zum Opfer, um in Dollars umgesetzt zu werden. An Waldpflege und Neuanpflanzungen wurde nicht gedacht. Wozu auch ? Nach uns die Sintfluth ! Erst in den letzten Jahren hat die Regierung eingegriffen und Wald-Reservationen geschaffen. Neuanpflanzungen in die Wege geleitet und der Forftkultur Interesse zugewandt. Dieses Interesse findet denn auch seine Bethätigung in dem ForstCongreß, der vom 2. bis 6. Januar nächsten Jahres in Washington abgehalten wird. Es soll auf dieser Tagung em vrelleres eruanonlö uver Wälderfrage in ihrem Verhältniß zu den großen Industrien des Landes angebahnt und eine conservativere AuSnützung der Wälder im Hinblick auf die Zukunft gefördert werden. Nach dem vorliegenden Programm wird der Congreß das hervorragendste Ereigniß in der amerikanischen Forst - Kultur werden. - Wie groß die Interessen sind, welche eine rationelle Forstkultur und die ErHaltung unserer Waldbestände fordern, geht schon daraus hervor, daß fast alle größeren- Eisenbahnen des Landes durch ihre Präsidenten oder ihre Vice Präsidenten oder ChefJngenieure ver treten fern werden. Ebenso werden die Telegraphen- und Telephon'Compagnien ihre Vertreter schicken. Selbstver. stündlich werden die Interessenten der Holz-Jndustrien am zahlreichsten dertreten sein. Dazu kommen auch Ver treter der großen Viehzüchtereien des Westens, eine Anzahl Gouverneure und Delegaten aus allen Theilen des Landes. Das zeigt, daß die Nothwendigkeit einer rationellen Waldpflege nationale Aufmerksamkeit erlangt hat. ES ist aber auch die höchste Zeit. Daß auch die Administration dem Congreß ihr volles Interesse entgegen bringt, geht schon daraus hervor, daß Präsident Roosevelt eine Ansprache halten und daß der Landwirthschasts Minister Wilson den Vorsitz übernehmen wird. Die Wälderfrage ist eine brennende" geworden. Der Vorrath an werthvollen Bau- und Nutzhölzern ist in vielen Gegenden schon so gering geworden, daß man sich in wenigen Jahren nach Ersatzmitteln wird umsehen müssen. Die Eisenbahnen können schon jetzt nicht mehr genug Weißeiche zu Bahnschwellen bekommen. Es steht also zu erwarten, daß der bevorstehende Forst-Congreß für unsere Waldkultur von größerer Bedeutung sein wird, als alle BaumpflanzungSTage. (Aalt. D. Corr.) Die Gefäugniß-Neform-Behörde. Gestern Nachmittag versammelte sich die Gefängniß'Reform Behörde im Capitol ihre Versammlung ab. Die Behörde wird der Legislatur einen Bericht und gewisse Empfehlungen über StrüflingSarbeiten bei Wegebauten, Herstellung von Schulbüchern :c. einreichen. Raucht die Tish I Mingo.
Die Zlhkinflößkr.
FSyrnlsfe einer Flohfahrt auf Teutschlands hcrrttchftcm Strome. Eine Floßfahrt auf dem Rhein, die keineswegs so langweilig und ungefähr lich ist, wie es den Anschein haben mag, wnd m emer Schrift von S. Mohr folgendermaßen geschildert: Die finstere Lorelei wird selbstverständlich mit imitirten Kanonenschüssen durch Aufwerfen von Bretterstößen und allerhand Gejohle aus ihrem Schlum mer zu tausendfältigem Echo erweckt. dann aber wird's stille, wir treiben der Bank von St. Goar entgegen und alles hängt mit Spannung an den Geberden des Steuermanns. Borne Frankreich!' hinten ,Hessenland!' Auch der Koch. als letzte verfügbare Kraft an Bord, hat sich nach dem vorderen Kopf begeden und feuert die Mannschaft durch die Macht seiner' Popularität zu übermenschlichen Anstrengungen an. Im Laufschritt werden die Lappen durchgedrückt, und unter ,Hurrah!' wieder zurückgeholt. Der linksseitige Hund ist klar gemacht, und sobald das Floß die Spitze der Bank erreicht, wird er mit wuchtigen Stößen hinaus in die Wogen gedeiht. Da sehen wir nun ein ganz unglaubliches Schauspiel. Der vordere Kopf schießt in das todte Wasser ein. wird also plötzlich in feiner Fahrt stark zurückgehalten, aber von der Wucht des Floßes derart vor sich hergetrieben, daß in einem Augenblick das ganze Vordertheil untertaucht; die Wirkung des Hundes thut noch das Ihrige dazu, kurz, di: ganze vordere Mannschaft arbeitet bis an die Knie, und oft noch weiter, in der schäumenden Fluth, die unter ihren Tritten die Lappenörücke wegzuschwemmen droht. Da heißt es. Manneszucht zu halten, denn es gilt; das Floß rast noch immer in geradem Lauf gegen die Kaimauern von St. GoarsHausen an und will sich der Krümmung nicht anbequemen, wir fühlen den Schlag unseres Herzens stocken, so unglaublich kritisch erscheint die Situation dem Laien. ,, ,Sie kommt 'raus!' ertönt das erlösende Wort, das Floß hat seine Drehung begonnen. ,Hinten Herholz und Frankreich!' Ein scharfer Kampf folgt noch, daß nun auch das den Kaimauern ganz nahe gekommene Hintertheil nicht anrenne, die Nachen müssen hurtig von der Seite weg geflüchtet werden, damit sie nicht zerschellen. Wir schweben zwischen Entzücken und Staunen, denn ein ganz neues Panorama hat sich plöhlich vor unsere Augen aufgethan: ruhig und majestätisch treiben wir zwischen den herrlichen, burggekrönten Orten St. Goar und St. Goarshausen dahin. Alles streckt sich nach den erschöpfenden Anstrengungen ein wenig nieder, und auch wir werfen gerne noch einen befriedigten Blick auf den Schauplatz des vorhergegangenen Tumults zurück." v In falschem Lichte. ) Die Marquise Oyama, die Gattin des Höchstkommandirenden der japanischen Truppen, soll, wie der Kriegsberichterstatter des. Petit Pärisien" berichtete, sehr ungehalten darüber sein, daß sie in jüngster Zeit in einigen europäischen Blättern scharf angegriffen und in ganz falschem Lichte dargestellt wurde. Die betreffenden Zeitungsartikel, die von einem in Europa lebenden, durch ähnliche skandalöse Veröffentlichungen bekannt gewordenen Japaner inspirirt worden sein sollen, haben der edelsten unter den vornehmen Krankenpflegerinnen der japanischen Gesellschaft vom Rothen Kreuz, der mildherzigen Frau, die die russischen Verwundeten und Gefangenen segnen, tiefen Kummer bereitet. 25er Marschall Marquis Oyama schrieb der Berichterstatter, kann in seiner Eigenschaft als Heerführer Feinde und Gegner haben. Seine Frau aber sollte keine Verleumder finden. Tochter eines Samurai vom'Clan Aidzu, der während des Bürgerkrieges von 1863 für den Taikun kämpfte, war Fräulein Jamakawa mit ihrer Familie in otm von den kaiserlichen Truppen belagerten Schloß Wakamatsu eingeschlossen Sie und die anderen Kinder sangen Und spießen Drachenspiele auf den Glacis, um die Belagerer zu täuschen und die Lage der Festung im günstigsten Lichte erscheinen zu lassen. Einige Jahre später wurde sie nach Amerika geschickt und hörte zehn Jahre lang Vorlesungen auf einer der besten Universitäten des Staates New Aork. Nach ihrer Rückkehr nach Japan heiraihete sie den Marschall Oyama einen der Belagerer des Schlosses Wakamatsu!" Dalmatiens Sp i tz e n. In Spalato, Dalmatien, wurde eine Schule für die feinsten Spitzentechniken eröffnet, die von dem vorbereitenden Komite des Vereines zur Wiederbelebung der Spitzenindustrie in Dalmatien (Point de Nagusa) gegründet und vom Unterrichtsministerium durch Entsendüng einer Wanderlehrerin für Nadelspitzen aus dem staatlichen Centralspitzenkurs in Wien unterstützt wird. Die Schule erhält, dadurch von vornherein staatlichen Charakter und die ernstesten Ziele. Die Direktorin der Mädchenbürgerschule in Spalato hat zwti ausgezeichnet lichte, große Säle ihrer schönen neuen Schule zur Verfügung gestellt, die für 130 Schülerinnen Raum bieten. Der letztjährige Hand e l mit Brasilien ist nur in den Iahren 1890, 1891 und 1892 übertroffen worden. Er war um $5,950,000 höher als der Durchschnitt der letzten zehn Jahre.
König Zcopolds Thurm. Kostspielige Ccheuswürdigkeit der belgische Hauptstadt. . . Einen Lstöckigen japanischen Thurm hat sich König Leopold von Belgien im Laekener Nestdenzpark bei Brüssel er-
richten lassen. In der letzten Pariser Ausstellung war dem König der Belgier ein eleganter japanischer Thurm, die i, f f. : .. i . rn -.Y.r'11, - r. vciucmcue 2illll)ol!0llng eines in apan stehenden Monumentalthurms aufgefallen Er faßte den Entschluß, sich einen solchen bauen zu lassen, der an Größe und an Kostbarkeit der äußeren und inneren Ausstattung das Original weit übertreffen sollte, und kaufte die wunderbare Holzbildhäuerei, die den Eingang zu jenem Thurm zierte. Ein Pariser Baulünstler, der mehrere Jahre in Tokio gelebt hat, wurde mit der Herstellung der Pläne betraut, und nach dreijähriger rastloser Arbeit ward das großartige Werk vollendet. An 165 Fuß hoch ragt der viereckige Holzthurm auf einem steinernen Unterbau empor. Von den von weit vorspringenden Dächern geschützten Umgängen der obersten Stockwerke genießt man auf die Laekener Residenz, auf Brüssel und Umgegend und bis zu den Grenzen der Provinz Brabant einen ungemein malerischen Ausblick. Von der Schwelle führt eine 80 Stufen hohe, mit kostbaren Teppichen belegte Treppe, die durch drei Flure unterbrochen ist, zu den Prunksälen. Hier wie im Treppenhaus sind die herrlichsten und absonderlichsten Erzeugnisse der japanischen Künste zu sehen. Betrachtet man diese Erzeugnisse aus kostbaren Metallen mit Schmelzverzierungen, diese Porzellane mit Blumenmalerei und diese Lackarbeiten mit gefärbtem Goldstaub oder eingebetteten feinen Goldblättchen, die mit Goldlackarbeiten verzierten und mit Einlagen von Perlmutter und Edelmetallen bereicherten Möbel und erwägt dann, daß alle diese Gegenstande von den geschnitzten äußeren Balken und Flügelthoren bis zu den kleinsten Nippfachen auf Bestellung von den größten japanischen Künstlern in Tokio hergestellt und hierher geschafft worden sind, so kann man den Kunstschatz, den diese königliche Wohnstätte birgt, annähernd bewerthen. In Verbindung mit dem Thurm steht ein chinesisches Restaurant mit ausschließlich chinesischer männ licher und weiblichefVedienung. Die Doggerbank. Die große, zwischen England und Dänemark gelegene Sandbank in der Nordsee, wo sich der Angriff des Baltischen Geschwaders auf englische Fischerboote ereignete, verdankt ihren Namen dem altholländischen Dogger, das zunächst Kabeljau bedeutete, dann auf die für den Fang dieses Fisches bestimmten Fahrzeuge überging. Die Bank bildet eine Meerhochebene, deren Wasserdecke zwischen 100 und 300 Fuß schwankt. Könnte man den Boden der Nordsee ungefähr 350 Fuß heben, so wurde die Doggerbank eme Insel von annähernd der halben Größe Schottlands ergeben. Das Wasser über der Bank ist äußerst fischreich. Im Durchschnitt werden dort von englischer und holländischer Seite jährlich 600.000 Tonnen Fische gefangen, und zwar größtentheils Kabeljau und Schollen. Zwischendurch finden die Fischer in ihren Netzen auch Mammuth- und Rhinozerosreste, ein Beweis, daß die Bank ehemals aus der See hervorgeragt und Thiere aus der Quaternarzett veherbergt hat. In ihrer gegenwärtigen Gestalt soll die Doqaerbank erst vor 400 Jahren entdeckt worden sein. Zur Zeit Heinrichs VII. (14851509) holten die Engländer ihren Fischbedarf für die Fastenzeit noch an den Küsten Gronlands. Am Südende der Doggerbank fand am 5. August 1781 das Seetreffen zwischen den Engländern und den Holländern statt, die jenen die verlangten Hilfstruppen gegen die amerikanischen Kolonien verweigerten. ScöulbüÄer. In zwölf Staaten der Union werden den Kindern in den öffentlichen Schulen Schulbücher frei geliefert, nämlich in Delaware. Jdaho, Maine, Maryland, Massachusetts, Nebraska, New Hampshire, New Jersey, Pennsylvanien, Rhode Island, Vermont und Wvomina. 3 14 an deren Staaten herrscht auf diesem Gebiete Local Option," d. h., jedes Gemeinwesen kann für sich bestimmen, ob es freie Bücherlieserung einführen will oder nicht. Diese Staaten, sind: Eolorado. Connecticut. Iowa. Kansas, Michigan, Minnesota. Montana, New York, Nord-Dakota, . Orno, uv-a-kota. Utab. West-Viraimen und Wisconsin. Dazu kommt noch der Distrikt Columbia. Svanische Räuber. In dem spanischen Dorfe Quiraga drangen masktrte Räuber m vas etwas avsens aeleaene Saus eines Schneiders ein. überwältigten die Gesellen und wollten den Bescher zur Herausgaoe semer rsparnisse zwingen. Als dieser sich weigerte, den Aufbewahrungsort zu nennen, zündeten sie ein großes Strohfeuer an und warfen den Unglücklichen, den sie an Händen und Füßen gebunden hatten, hinein, so daß er bei lebendigem Leibe verbrannte. Die Räuber aßen und tranken inzwischen, weideten sich an den Qualen ihres Opfers und verschwanden dann mit 250Pesetas ($47), die sie erbeutet hatten. ?n England wurde ein Moihrer verhastet, weil sein Rockschooß einen Polizisten verhinderte, die Rummer seiner Maschine zu erkennen.
U
ievsra sind böe .
Rom
6 Brewi:
Schmackhaft Stärkend Absolut reiu. Office-Telephon 1050. Auch m Flaschen durch das Flaschen -Devartemevt zu beziehen. TlvbnS: Neu 1030j Qtt 1050.
ssortraite und Photographien... ...Vereins - Bilder... ...Familiengruppeu, Kinderbilder...
Vergrößerungen und RaZmm unsere EpezialitTt. Zu ebener Erde. Keine Trex?, u geigen. MSftigsle Preile.
ekle rbelt.
Augen werden genau uncntgcldlich untersucht Gläser angepaßt für die geringsten Kosten durch die besten roissenschaftlichenMethoden.
vl JMssr .aSW V'vN.
....Weihnachts-Geschenke.... Von meinem großen Vorrath, 14 karatiger Gold gefüllten, randlose Augen Glaser und echt goldenen Brillen, kann man das passendste Weihnachts-Geschenk aussuchen. Ich führe solche in allen Mustern von L2.00 das Paar aufwärts. Alle von mir gekauften Gläser als Weihnachts - Geschenken werden genau angepaßt und ohne extra Berechnung nach den Feiertagen umgetauscht. Lenscn für zwei Jahre garautirt. Eine völlige Auswahl von LcMaire Opern Guckern, direkt von Paris impor tirt, jetzt zum speziellen Verkauf ausgestellt. WZ JAEHBE, Optician, (Oraduate of Ocular Refraction.) Unter dem Denison Hotel. 133 Nord Pennsylvania Straße.
W Grundeigenthums Nebertragungen. Charles F. Davenport, an Eliza M. Patrick, Lot 102, Morris Oak Hill Add.,.und Lot 214, Croß's Clifford Ave. Add., südlich der 10. Str. $1. Anna L. McCreery an Oscar Wade worth, Lot 30, Block 3, Caven u. A. Ost Woodlawn Add., östlich von Senate. $13M. Omer W.lCalvert an Margaret S. Shinner, Lot 7, Walkers Sunnyfide Add.. südlich von Washington. S400. Sarah I. Compton an Lawson H. Jeffup, Theil von Scct. 44, Townsh. 15, Range 2, Decatur Tp. $1870. State Plaza Co. an Ezra N. Camp' bell, Lot 135, State Plaza Add., Ost' leite Randolph Str., Lot südlich von New York Str. S725.Z Amos M. Svringer an Walter A. Brooks, Lot 7, Kettenbach'S Add., Westseite Parker Ave., südlich von 10. Str. S300. Derselbe an Clyde E. Springer, Lot 6, dieselbe Add. S350. - Richard O. Johnson an Mary B. White, Lot 28, Kenwood Add., West, feite KenwoodAve., 2. Lot nördlich von 32. Str. $875. Anna M. C. R. Ferguson an Peter Rausch, Theil von Section 26, Town ship 15. ' Range 3, 2 Acker, Perry Township, $450. Lorenz Schmidt an August Berman, Lot 6, Seidenfticker'S Subdiviflon, Bukemeyer'Z Addition, 82 bei 120.6 Fuß, vacant. Ostseite von RinggoldStraße, südlich von Sanders'Straße, $525. Charles T. Price an Mary A. Prlce, Lot 66, Brooks' 3. Addition, 40 bei 96.90 Fuß, vacant, Oftseite von Price. Straße, südlich von Southeagem Ave., $300. -
W)illk
ommen Biere ber 142 Süd Illinois Str Sonntags offen. Telephon: (Neu) 4143! (211t) Main 3463 Wir sprechen in irgenV einem Stadttheil für Wäsche vor. 224 W. Maryllk hone SOS. Elmer Stout an William Johnson, Lot 103 in Dougherty's Subd. der Außenlot 99, 40 bei 110 Fuß. verbes. sert. Südfeite von Woodlawn Avenue, östlich von Wright Str. Z3010. William Roach an Herman Mar tens, Lot 111 in Davidsons 2. Add., 35 bei 142 Fuß, verbessert, Westseite von Highland Ave., südlich von St. Clair Etr. $3800. Sarah Gates an Franklin Brem merman, Lots 25 und 126, Block 13 in Armstrong's I. Add,. 30 bti 145 Fuß, Südseite von 31. Str., westlich von Barnes Ave. $400. Beecher Terrell an Hickman King, Lot 113 in Chamberys Subd. zu Jr. vington, 45 bei 160 Fuß, verbessert, Nordseite von Lowell Ave., östlich von Layman Ave. $2500. Mattie A. Uhl u. A. an John N. Larsen. Lot 59, McCarty's Sub., Outlot 120 30 bei 120 Fuß, nördliche Seite von Morris Str., nördlich von Senate Ave., $983. Richard E. Niven an Alice M. Southard u. A., südliche Hülste Lot 50, Bruce Place Add., 32.6 bei 177 Fuß, östliche Seite von Park Avenue, zwischen 22. und 23. Straße, $1,150. Kommt vor die (Zroßgeschvoreuen. Frank West, 26 Jahre dt, 1337 Cappes Str., wurde gestern von den Detektivs Manning & Haley verhaftet und der Vergewaltigung eines 14 Jahre alten FarmermädchenS ange klagt. Die Großgeschworenen versehen den Mann sofort in Anklagezustand. West wurde in Nashville, Tenn. ver. haftet und durch Detektiv Haley nach hier gebracht.
mCo
iMG
