Indiana Tribüne, Volume 28, Number 97, Indianapolis, Marion County, 14 December 1904 — Page 7

Jndiana Tribüne, Dezember

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Die Teilte vnm c schliß Bcurcn & r t P 5 ttomrn von S. ÖaiMteirn Ä444i4rr i. Fortsetzung Zu Ellern baite Benatsckiek rudia. aber mit Bestimmtheit davon gesproujzu, oan er, als oöottas (Äeneralbe-. vollmächtiger, sich mit dem Oberst in gütlicher Weise verständigen werde. Daß es ihm an Geld nicht fehlte, ersah der Baumeister aus dem plötzlich ganz anderen, vornehmeren Auftreten Benatscheks. Dr. Rehlin hatte seiner Mutter geschrieben: Wenn der Oberst seinen Schwiegersohn mit einer Summe Geldes unschädlich machen kann, so soll er es thun, denn um Geld handelt es sich selbversiändlich einzig und allein. Du schreibst, die Papiere der beiden Männer seien in Ordnung? Sie haben genügende Geldmittel und thun nichts, )vas die Polizei zu einem Einschreiten berechtiqt.? Dann seht doch die Sache mit der Ruhe an. die ich sonst so oft an Dir bewunderte, und seid zufrieden, wenn es nicht zur Abfassung emes Eva ungünstigen Testament kommt. Daß Du dort bleibst um Evas willen, ist richtig. Aber bewahre Deine Passiv!tat und vergiß nicht, daß selbst em Mann wie Dein Schwager das volle Recht hat. seine Vermoaensanaclegenheiten vor jeder unbefugten Einmischuna m die Art, wie er sie betreibt, zu schüfcen. Nach Evas Söhnchen habe ich mich erkundigt, die Pflegeeltern sollen sehr brave Leute sein und stehen auch sonst im besten Ruf. was ihre liebevolle Gesinnung betrifft. Wie zwei feindliche Parteien standen sich jetzt die Bewohner des SchlosseZ gegenüber ohne Streits aber voll geJenseitigen feindseligen Mißtrauens. Darüber verama em Taa nach dem andern, der alte Mann im Schlosse hatte täqlich diese entsetzlichen Herzkrämpfe, nahm schnell ab, und während die Triebe, wie man annahm, auf das Testament drang, suchten die Präsidenim und ihr Verbündeter, der SanitatZ5 rath, mit Ellern die Abfassung eines solchen auf alle Weise zu hindern. Eva hatte stch wieder vollständig eingeschlossen; sie ließ sag:n, eZ sei ihr unmöglich. Jemand zu sehen, auch die nm giu; ju ,cyc uig Tante und Agne .mchtz-die Dilte, Z5?b'.'yre Wichtigkeit und Unentbehruai aU mc!c j iung kommen ZU sehen behauptete ihre arme Dame sei melancholischer alv ze, und was sie früher nicht gethan...sie saya iihln? t ihn tWnil. wl,i4l,.l'lu' w er v. rnen Hin und Her und ringe die Hände. Wie em Alp lagen diese Zustande auf ihren Freunden und wie eine Erloiung kam der Vrandentin die Nachricht, daß Doktor von Wanger endlich am Schluß oer Woche eintreffen solle. Irgend etwas mußte endlich geschehen, die junge unglückliche Frau ihrer jetzigen Lage zu entreißen. kV - ' ff rr i r i ffienn ernä trn :rn taef tt glücklich genannt werden konnte, so ücz 13 yiit. Trüb Sommcrta sf C j r I' .V" . uu et ,cmctcu .uuj j uu Ivvit m,' sorhnr rr llftnrt rfir I Stimmen schien allen culljurt! V.- via uuu;;c iauue. et heutige Tag brachte raettto srfiung: ?tau Triebe fuhr M dem ra großen Landauer zur Stadt. Es hatte in diesen Tagen viel gewit tert und regnete jetzt unaufhörlich. Sie mußte dringende Geschäfte' haben, denn ste war äußerst wetterscheu, überhaupt sehr empfindlich gegen jedes Unbehagen. c . r E i r rr I 2Ä Tl Iföj0 Ä Thomas, der Gärtnerbursche, und ersuchte die beiden Damen, den Herrn Oberst zu besuchen, es gehe ihm ziemlich gut. Sie gingen sofort hinüber. Es lag der alten Dame daran, ihn zum Sprechen zu bringen über seine Verhandlungen mit Venatschek, oder Aufschluß zu UUll UU UlUH jJU ..,,n. ru cr:K ; ' A- V " - c ' " wurde. Sie nahm den Brief ihres Sohnes, überlas denselben vorher noch

ss." angenehm; sie lud den Fremden, der genug gmgm die schonen v ':fe's v. "

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einmal und glaubte W nun i ortetettet. mer ihrer Enkelin. w Aber auch zcht kam es w.-der ganz bifs fa und ihre Herzen entarttzz all sie gedacht.-Der alte deckungen versunken, am Fenster faß. kranke Mann war ihr nie früher so m;, J o-.t

T ' V vK a 1 X fmuii!ArM 1 m-i 1 r. cm . Mit tausend herzlichen -Worten empfmg er sie, aber er nannte weder Evas rtnrf, hr, GZnMna ffnrr nTfmn möglichen harmlosen Jugenderinnerungen und von politischen Ereignissen iW" v vivw14 plauderte er, und Agnes, die mit ihrer Nadelarbeit dabei saß, begann sich nach und nach zu langweilen. Sie. sehnte sich auch nach Bewegung. Aber wohin bei dem Negen? Sie lief hinab in die Küche, wo MwnapW aber diese haeihren schweigsamen Tag. es war nichts mit Y" r lyr anzufangen. r " i f r- y j-i tt r t Zu Eva konnte sie sich n.cht fluch en. denn diese behaupiete, r.ur Allemsem 'f 'i'Ä;-n . ,e ,e cnse v,e,en u ,ano 's,4i rtrn Anitft rrs -it isoliren, damit ste ihr wieder nothwew ttVbfc Wfctttl VjV VttMkJ, VlVl Q u dlger wurde. Hatte doch die arme Eva eines Tages die Unvorsichtigkeit, gehabt, Diltes

iiuu uuu viguuiuuw iuciB,uui wünscht, daß wir heute in unserm Zimvorge kommen. Er mußte irgendwie in- mn ttincn;c3 J.nd

iittuct)t und Herrschsucht durch ihre Plötzlichen Emanz'pätlonsgelüsie zu erregen. Eine Heuln, die genau ist wie alle andern Leute, die sich so trägt und benimmt wie die Damen ihres" Standes, konnte die Dilte nicht brauchen, oder vielmehr eine solche bedürfte ihrer ferner nicht. Das mußte man Zu hintertreiben suchen. Nein, nein, ihre arme Gnädige war gemüthskranker als je. Lasten Sie sie von selbst wieder-

kommen!" hatte auch der Sanitatsrath gesagt, der Eva allerdings noch immer m aroker Nervenerreauna funden. Agnes stieg aus Langeweile noch eine U J J I Treppe höher. Sie war nie in diesem Theil des Hauses gewesen und entsetzte sich über die hier noch größere Vernachlässigung und den Staub. In einer weit offenstehenden Rumpelkammer sah sie zwischen unzähligen bunt durcheinanderliegenoen und stehenden alten Möbelstüäen, Koffern, versiaubtem Geräth aller Art den breiten Goldrahmen eines Aildes eines Damenbildes, wie es schien. Vielleicht das Porträt einer früheren Besitzerin? Aber neinals sie es näher besah, fand sie zu ihrem Erftaunen jenes Porträt Evas, von dem sie gchort, daß es der Oberst nach dem ersten vermeintlichen Veraiftunasversuch aus seinem Zimmer hatte entfernen lassen. Welch reizendes Mädchenbild! Offenbar von Meisterhand gemalt: Arme Eva! Wie lachend und sorgenlos bnate ihr Abbild Agnes an! Ellern hatte neulich gesagt: 3ch hatte sie kennen mögen, mng und gluck lich ! Wie reizend muß sie gewesen sein. .Ich möchte Ellern dieses Bild zeigen," dachte das junge Mädchen weiter. Plötzlich, ganz impulsiv, drehte sie es rasch gegen die Wand. Rem er soll's Nicht" Und dann wurde Agnes Rehlin über den eigenen Gedankenblitz dunkelroth. Eifersüchtig? Auf Eva? Die Nöthe stieg ihr bis unter das Haar. Ja, sie war's; war eifersüchtig. su wars schon langer, war Midi ch. Sie gönnte Eva nicht, daß Ellern sie bewunderte Er fand sie reizend. noch jetzt, er bemitleidete sie so sehr. .Mitleid und Liebe sind Geschwister linder," hatte ste neulich gelesen. Und Aber- dann wenn ich ihr seine Sympathie beneide, dann ? Das alles war wie ein Blitz kam so überraschend ihr ZUM Bewußtsein, daß sie dastand und f eine Stelle starrte, wie versteinert. m fc f 5 s lt Hand ÜUl Stirn.-Er macht sich nichts aus mir- spricht allemal mit mir st ton und wie war er in Empörung, dab er den Sobotka fortjagen konnte wie einen O I h - unverschämten Bettler, rvir M , . O er liebt Eva kein Zweifel! Er sieht immer nur sie. wenn wir zusammen waren, er denkt nur an die Fürsorge für sie. Er kommt nur ihretwegen o sicher. Wie könnte es auch anders sein? Was bin ich neben ihr? Sehr still und nachdenklich war Agnes hinabgestiegen. Auf der Treppe begegnete ihr die Triebe mit einem vvutciiivu. iui ui, lavi. üi titi.tit smdm Herrn. Die Person stützte, J,fftn6at bie nm nt wrfcfiteanb mit ih Staatszimmer des ersten Stocks. " . ' . ß?T.iHh brrTrniF fnrn Tti aitri icf itnb tnnN em - cyri v, N?-l7 355 gVau ritief- f to 'äanrt, bie jies"m Gedanken slcken blieben war, um sich zu erkundigen. Ach was!" sagte diese vorbeilaufend ärgerlich. Dann kehrte sie sich aber plötzlich wieder um: Wenn Sie ihn mal gesehen haben, ja, er ist es, Fräulein Ag.a ivu uvu jiikii.uuv iui in. Sie' sprach t freundlicher, doch ihr nes; es soll aber Niemand wissen Lachen dabei war nicht angenehm Offenbar ärgerte sie sich. .Von mir wird Frau Sobotka nichts erfahren, ich sehe sie ja kaum. Frau Triebe." Diese lief schon weiter die Treppe hinab, hatte sich nicht einmal die Zeit n,nrm.mn k, c,i 5,, if,r b"w'""1 V" "Z""" Mantille achtlos über das TreppengeVa ; ;r. Ü w'mrj:r UV4 V V WV VkV yj K jiVVU gekommen, die Triebe sche nt hn gen hp,ß u , es ist wegen t ,rLJ tnJ: n. ' ""' "U Ö"" rft Hn2 ftu3fpihonVi v.. VVkV. Nein, Großmama es ist Doktor Wanger, ich bin ihm und der Triebe auf der Treppe begegnet." Wangtt? Aber warum erfahre ich das nicht? Und mein Schwager sagt kein Wort?" , Sie bat mich, nicht darüber zu gz, bii! -Der Pros ff irb mnM ri.u . 1 11 reoen aewin oanm isoa can I m- w t Vj V cv va sj;i Ns.. vs,c v,. n. u. vus tutiii uuii auu uuh Vtl Obttst mir den ganzen Nachmittag kein mx m fflnha' h von dem ffrauenzimmer unteraraben! nd der SanitatsralH weiss auch I . U nichts." Wanger wird sein Urtheil wohl ganz unbeeinflußt abgeben wollen." Nun meinen Brief hat er wenig-

m in einem der

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pens erhalten," schloß die alte Dame

mit sichtlicher Genugthuung Im Schloß blieb es still sie tranken ibren Tbee und sekten sich mit ihren AüSern und Journalen, die der Sobn seiner gmeoien Mtier nachsenden ließ, v. .tc.. cy..n.. I un uu neue ucuici. . sPnSTt . KX Vr m.s itF fct. Wolken zertheilten sich. . iviiw'4v wav4 u , wit i Es fehlt mir ordentlich, daß Ellern fMit im" r w. rrnfimi JtonM! nur mal hätte-stme Klarheit und dernünftige Ruhe erinnern mich immer an Deinen nf,T wnnrs O, wenn er ahnte, daß Professor ' 3 I von Wanger hier wäre! meinte diese nachdenklich. Ja, weißt Du, der Gedanke, daß Ellern nichts Gewaltsames aeaen Eva zulassen wird, ist mir ein Trost. Naj s turlich kann er gegen die Autorität des berühmten Mannes nichts ausrichten, aber ehe em solcher sem Verdikt abgibt, wird er doch uns und als ganz Unparteiischen auch Ellern hören wol len." 12. Kapitel. ine halbe Stunde später war die Luft klar, tnt Sterne kamen hervor. Ich mochte, noch in den Park. Großmutter," bat Agnes. Die alte Dame lächelte. Das ist die beneidenswerthe Unrast der Jugend!" stimmte sie freundlich zu. Wie sie sich täuscht." dachte Agnes im Gehen und wie blind sie gottlob ist.- Blind sollte sie auch bleiben. O, dan nur keine Seele abnte. wie ibr das 5er; so sckwer war. , a wi ii . I Und wie sie sich selbst so tböricht, so lächerlich fand mit dieser nein Liebe war es nickt, sollte es nickt sein! Liebe zu einem Manne, der sich aus ihr nichts X . . ' .'. m macyle, oer nur an Zva ycern sie hatte gottlob noch ihren Stolz. Ihre Gedanken stockten, ihr Fuß blieb w: nnawnrzpit irnn ihr? vhmtrt wii?den ganz groß in dem Bemühen, die Nnns,l5!t zik dnrckdrinaen. 0rtßernlo3. lauttos starrt ste inre -r" o 7 i iinz, ßfifrrtf nnftwnwnb nack eine? eNimmten Stelle nack Evas Balkon. Stand dort nicht ein Mann? r Mer? Mer war es? Ellern? Nein dock N ein ' . ' i Die Glasthür, die vom Balkon in Evas Zimmer führte, stand weit offen: em mamr Lichtschein, gedampft ' . I Durch oen rolyen ampenjcyieier oas, r y -n I hrann m)5 dfrnselhm in diesem Schein stand, wie eine Silhouette stch scharf vom helleren Hintergründe abhthenb die MänneraeNalt. deren .ful V 99 9 w-r V i . I genau die Form von Ellerns Hut ' . . 01 ' " . I hatte. W-wm Wo im es sein? Sicher! Er beobachtete offenbar die ahnungslose Eva.-Aber nein -das war doch Ellern! t w 1 c . m . r . rr . cr . I n einer Aufreauna. wie üe eine solcke nie empfunden, stand Agnes und L . .' , . I t I yatte nur die eme Furcyi, van iyr erz sie durck das laute 52ämmern verratken könne. Im Schlosse war es schon völlig still; man aina immer früb au Bett, vielleickit laa auck beute schon alles in den Federn; aus des Onkels Schlafzimwer drang der Lichtschein durch die herabgelassenen Jalousten. Der fluchtiae Blick des junaen Mädchens war wieder nach der Gestalt auf dem Balkon Evas zurückaekehrt aerade in dem

Moment, wo diese Gestalt langsam und gefühl, so zwingen Sie mich nicht" vorsichtig durch die Thür in das Zim- . Etwas sehr Unerwartetes geschah, mer glitt. Was war das? Wer war Sobotkas Ausfehen hatte stch bei dieser Mensch? Keinenfalls Ellern! Ellerns Worten erschreckend und sonMit einem Herzklopfen,' das sie fast derbar verändert seine Farbe wurde erstickte, stand Agnes und wußte nicht, grünlich; er griff mit der Hand nach was thun konnte auch vor unbestimm- seinem Halse ein gurgelnder Ton tem Schrecken nicht denken. und statt der Antwort drang ein hefKein Laut von dort. War's eine tiger Blrtstrom aus seinem MundeEwigkeit? War's eine halbe Mi- während ein Ausdruck von unbeschreibnute? lichem Schrecken und Ekel in seine AuDa! Ein' furchtbarer Schrei Evas gen trat, gellte durch die nächtliche Stille ein Ellerns erstes Gefühl war, voll Doppelschrei denn dem ersten folgte Sorge nach Evas Thür zu sehen, in

im selben Moment ein zweiter Agnes hatte ihn ausgestoßen. Sie überlegte nichts, wie ein Pfeil flog sie auf schmalem Wege durch das dichte Boskett die Stufen zum Balkon hinan, war im Zimmer und hatte ein Bild vor sich, wie ste es nie im Traume stch hätte vorstellen können. Eva, im langen weißen Nachtkleid, offenbar im Begriff, sich zu Bett zu legen, bleich wie eine Todte, vor Schreck fast irrsinnig aussehend, hatte sich in eine Zimmerecke geschmiegt und wehrte mit beiden Händen einem Manne, der vor ihr auf den Knieen lag und 'mit heisere? Stimme leidenschaftlich auf sie einredete, während sie, die Lippen bewegend, keinen Ton hervorbrachte. Sobotka war es! Was in diesem Moment über das entsetzte junge Mädchen kam, wußte sie nachher nie zu sagen. Wie eine Tigerin war sie zugesprungen, an Sobotka vorüber. Eva! Eva! Ich bin hier ich bin bei Dir!" und umklammerte die Unglückliche. Sobotka hatte ihr plötzliches Erscheinen dermaßen erschreckt, daß er ein paar Schritte zurückflog und dort taumelnd zusammenknickte. Elender! Sie überfallen " hatte sie ihm zugerufen oder rufen wollen damit war ihr unfreiwilliges Heldenthum aber auch erschöpft. .Hilfe! Hilfe!" kreischte sie und im selben Moment wurde die Stimme der Dilte laut, die angstvoll rief: Ich komme! Was ist? Was ist?" und an der Thür rüttelte, die Eva selbst vorhin verschlossen hatte, wie ste immer that und wie sie jetzt eben die Balkon.thür zu schließen beabsichtigt hatte. Sobotka sah tödtlich bleich und er-

schroben aus, sein Blick voll rasender

Wimi, voll Schrecken und Verzweiflung man Agnes aber dann stürzte er sich wieder auf Eva ergriff ihren Arm in wilder Verzweiflung und rief: bleibe! Ich habe alles daran gesetzt! trv . . ...t.i je n-. . -i eil xu .nu illia? yoren, noa: w munt trnfT iviliui Die Unglückliche wollte schreien, aber kein Ton kam über ibre Lippen. s?h; ;sf ;X r;;. : , 5b w ill , Sobolka. - " Draußen schrie die Dilte: .Hilfe! Wlorbl So Bffnft ho! ' ' : ' I Drinnen schrie Agnes, obwohl sie mmen m ihrem Entsetzen sich sagte: .Der Mensch kann ihr nichts thun er lst ia todtkrank!" Und nun dachte ste schon weiter: Er bittet ia er will nichts." " i In dies alles hmem klang plötzlich Ellerns aufgeregte metallische Stimme: Mit va! Wort!" In demselben Moment gab es einen surcyioaren racy gegen me our. T. IT. . K-T T . L . r-w V I Aber diese war fest gefugt. Sobotkas Gesicht überflog eine sinnlose Wuth er sprang zur Thür, drehte Yfrr c x srrtr den Schlüssel, der im Schloß stak, riß ste weit auf und rief hohnisch Nur herem, Herr Baumeister von Ellern! Ich habe meinen Geanern noch immer in's Gesicht gesehen!" Da war noch einmal wieder das Aufflammen seines alten Ich Aber wie krank wie jammervoll sah er aus. Dennoch lag m dieser Herausforderuna etwas so Unerwartetes, seine Eneraie. vielleicht nur die eines ??ie- . , . . . . V I bernden hatte eine solche Wildheit, daß momentan Ellern, vor Erstaunen reglos. ihn nur schweiaend ansah. Denn wie hatte er bei diesem Hilfeschrei Evas , , . ... . . an svooiia oenien rönnen, an vcn todtkranken Mann? Wir Beide rechnen wohl nachher nh innn tr dann finnSm nnh wandte stch, ohye einen Blick weiter auf Sobotka an fiba die mit sckneedlei- ' ' ' rfien 9. toben bÖNrn aufnnimenaubrcAeTi sckiPn Gott sei Dank. Sie leben, anädiae " m w Frau! Beruhigen Sie sich! ES wird dnen nicktS esckeken " Damit sakte - vj . . ' cj-i - i- uer nack ibrer Sand. . . I Erst Zetzt lab er. dan sie im Nacktno war; auch Agnes wuroe i.icy oesen erst durch seme bestürzte Miene be--v w ' C I wul. Äver oenren ronnie man oaran nr rnmt weite? o?nn (Xtisla lramolM J v - I V ' r- . . I Haftes Zittern, ihr vergedlrches Bemühen, zu sprechen, sahen beängstigend aenua alls. , . . . . . . , .1 ie ftieU ein ttefeS Stot)nen auö unD glitt aus Agnes Armen bewußtlos zur - . r. - mffailfstnrtMt Sobotka sprang zu, sie aufzufangen. Von allen Gefühlen des Verlorenen war dieses vielleicht die reinste Regung. Aber Ellern sckleuderte ibn mit einem Wort grimmiger Verachtung zur Seite, nahm , t rc cr pe wie em nrno aus oic nrme uno trua sie mit den Blicken fraacnd. woHin? auf ihr Bett. Die Dilte lief voran, und Agnes folgte ihm. In demselben Auqenblick war er wieder da. wo Sobotka ihn mit trokiae? Miene, aber doch wie ein Mensch, der sein Unrecht fühlt, erwartete, an den Thürpfosten gelehnt, mit bebenden Lippen. Ellern trat hart vor ihn hin: . Haben Sie noch eine Spur von Ehrwelcher eben Agnes erschien, und ein Kissen für dieselbe zu holen. So wurde ste Zeugin des Vorganges ihre Neglosigkeit unterbrach er fast ungeduldig: So schließen Sie doch, soll sie denn auch dies sehen?" O, wie dieser ungeduldige Eifer sin Eva sie verletzte! Dennoch wies sie jedes persönliche Gefühl tapfer zurück. Ein Arzt muß her!" sagte er leise nach ihr hin. Doktor Wanger ist im SchlossenSie rief es ihm leise zu. Ah!" sagte er erleichtert, ich laufe hinüber!" Soll ich's nicht thun? Sie sind hier nöthig!" Ja! bitte, Sie haben Recht!" antwortete er, im Tone schon zur Eile drängend, aber doch sah sie, wie sein Blick dankbar aufleuchtete, weil sie ihm für Eva half. Inzwischen hatte er Sobotka im Rücken gestützt; . der Unglückliche stöhnte und schien bewußtlos das Kissen aus Agnes' Händen nahm Ellern und schob es ihm unter den Kopf. Eilen Sie, laufen Sie, bitte! Ich begreife nicht!" Agnes lief schon fort! Sie begriff auch nicht, daß das Geschrei und der Lärm Niemand aus dem andern Flügel herbeigezogen hatte nicht einmal die Großmutter. In voller Hast lief ste hinüber in den andern Schloßflügel und dort nach den mit der Großmutter gemeinsam bewohnten Zimmern. In dem ersten war dieselbe nicht mehr; sie stürzte nach der Kammer, hielt vor der Thür derselben an, in der Sorge, durch ihren Ungestüm die alte Frau zu erschrecken und öffnete

dann vorsichtig. (Fortsetzung folgt.)

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