Indiana Tribüne, Volume 28, Number 95, Indianapolis, Marion County, 12 December 1904 — Page 4
Judiana Tribünej 13. Dezember 1903.
Indiana Tribüne. HnauZgeaeben von der utenderg Es. JndianapoM, Ind.
varry O. Thudiu Präsident. GeschäftSlocal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELGPHOiNE fc. tered at the Post- Office ot Indianapolii as lecond dass xnitter. Git Rit ittt rar4fiArs . uu,i-mv XCn ES ist bekannt, daß die Inhaber des Krupp'schen Werkes in Essen von jeher V-r-?- r... r - .. . - - I i lojiaitn uukiorgc ,ur ,y vmittx und Beamten aroke Aufmerksamkeit I angewandt haben. Arbeiterkolonien, Veamtenyauier. ' Kmdrrbewahranstal. n . .. m - - ., . .11 ten, Krankenlaen,Jnvalidenstistungen usw. legen davon Zeugniß ab Was die Fürsorge für ba3 geistige Wohl der OYu ra . ;l i rat r ra r r hcuuh "ciieyi, in pciji 9i oic Krupp'sche Bücherhalle in erster Linie. rc : et n - n n. r r. vjinc unuau, wie IN u großem UM' Z v '. L r . ... i . v cm I lang uno cm ,o locugcyrnver -wir. lung m MMiqiand Nicht zum zweiten mn . ra . - i late exl,nri. war lm ayre i,, als F. A. Krupp den Plan faßte, für oic Angeoorlgen eines Mries IN ? cr . r . tm k I ' I scrrM aima xzZahi a. i m hm i vjucu eme ühcuuiuc uivcici uuu Lesehalle zu schaffen, die nach dem rni n i r rr n v. ....... r - uußt oer groBen oneniun arnerua. Nischen und englischen Bibliotheken nrichtet sein sollte. Für diesen Zweck wurde ein Lokal durch den Umbau deS mr? r. ... r& ..w . . f . . fT . k f.jit I liiougen roge,cyones im yiinjeren Knappschaftsgebäude dort Essen schanen; die age dteftS Gebäudes t dum sehr günstig, !weil die meisten Angehörigen deS Werkes diese Straße pamren munen, um zu lyren ueri. stätten und Bureaus zu gelangen. Am l. Mürz iöy konnte die ucyer. yaue erossuel weroen. etofloeruano w rr i w . . f" tn. n v v i lich ist ihre Benutzung in jeder Hinsicht unentgeltlich und die Verwaltung legt den größten! Werth darauf, alles zu vermeiden, was den Arbeitern irgend' wie als oureaulratl e mtane erscheinen könnte. In fünfjähriger Wirk samkeit hat sich nun diese Angalt nicht allem bewabrt. sondern auaz rn einer Weise weiter entwickelt, die dem AildungSdrange der Krupp'schen Arbeiter und der Leitung der Bücherhalle gleicherweise das beste Zeugniß ausstellt. Der Bücherbestand, der am Schlüsse des ersten Betriebsjahres etwa 16.000 Bände betrug, ist gegenwärtig auf weit über 40,000Bände gestiegen, und mit dieser Vermehrung der Bücher hat die Zunahme der Benutzung Schritt gehalten. Die Zahl der ausgeliehenen Bände betrug', im ersten Betriebsjahre 94,000 und stieg in den folgenden auf iai nnn ono nnn oaa nnn imh nh ' ' r. ' ra . .'... rtftr llch tm fünfte BetnebZiahre auf über 280,000 Bände. Das will sagen, daß an jedem AuSleihetag ins letzten Be triebsjähre gegen 950 .Bände zur Ver leihung kamen. An dieser Erweiterung der Thätigkeit der Bückerhalle sind auch drei Zweigausleihestellen betheiligt, die, um den Bedürfnissen der Benutzer entgegenzukommen, an verschiedenen Stellen eröffnet?worden sind. Die Benutzer find zum größten Theile Arbeiter der Werkstätten, zum kleineren Beamte und Angestellte Ider mittleren Klassen. Sehr erfreulich ist die Erscheinung, daß die Benutzer Zje länger desto mehr Achtung vorZdem.Buche, das ihnen geliehen wurde, durch sorgfältige Be' .Handlung dokumentirten. Während im ersten Jahre bei rund 5000 Ent leihern 111 Bände verloren oder stark beschädigt wurden, betrug diese Zahl in den beiden letzten Betriebsjahren trotz der verdoppelten Anzahl von Ent leihern nur 29 und 49 Bände; ganz und gar verloren sind seit dem Bestehen der Bücherhalle von viv.Wv ausgeiiehenen BändenZüberhaupt nur 6 Bände, DaS Interesse, besonders auch der Ar. beiterschast, ist fortwährend gestiegen; . 1,1 i v die Verwaltung lst ihm unter Anderem dadurch entgegen gekommen, daß sie den Benutzern, deren Jntersse für ein bestimmtes Fachlbekannt ist, Mitthei lttn kan neuerworbenen Werken dieses ' Faches macht oder ihnen auch die Werke F ?!, ... rr. n-w ..n ,eivil vlrett zuill.. v iiu i"liche Erfahrungen über da mlennve BildungSinteresse und das selbflstän diae Urtheil mancher Arbeiier gemacht -riM.. fnnft hn Rlicker. v: r w Tu w. ,fcim wiin h2llen dieser Art die Benutzung der Un terhaltungSllteratur bet nettem uver. wiegt, bilden hier die Unterhaltung?, werke nur etwa die Hälfte aller auSgeliehenenBücher (112,000 von 209,000). . iiLUsthI r Nächst der Unttthaltung-llteratur werden bezeichnender Weife die Jugend. schriften am meisten benutzt (im letzten Betriebsjahre fast 40,000 AuSl(ihun
aen).
Unter den Wissenschaften nehmen
Geschichte, Cultulgefchichte und Geo graphie das Interesse der Leser beson ders in Anspruch; 18,500mal wurden im letzten BetriebZiabre Werke aus diesen Fächern auZgeliehen. Bezeich nend für den deutschen Arbeiter ist der Umstand, daß die allerdings nicht be deutenden Schätze der Bücherhalle an musikalischer Literatur stets sehr leb hast begehrt, ja vergriffen waren, so hslfc an eine flFrmMteninrr hfefVr AK . . tößiiiina aeoaazt wetten muß. rim aanzen bat fick erwiesen, dak das Be O U -I I T I r K hürfnife nack aedieaener Aelebruna und rweiteruna der wissenscbaftlicken Kenntnisse noch tthtbücb schneller und ' I W , , mitx stleam ist. als daS nach Unter ?4.. p..: fcJUllUUj, UU9 VUUJ Vt .4lUllilfc lil, VI t III fo rter Arbeit eben, sebr natürlick lst . ine Statistik von 30 der aelesen - ' Ben Schriftsteller zeigt, dak Schiller m m vor der eigentliche Liebling des deutschen Volkes ist: unter 100 Ausleihungen entfielen an Arbeiter bei Schiller 76, bei Lessing 75, bei Hein- ' ' ' " ' rich Ö Kleist 66, bei Gölhe nur 57, ... den Ausländern in dieser Liste geht, kias dem Geschmacke der Essener i - ' Arbeiter alle Ehre macht, Dickens mit 63 Ausleihungen unter 100 an der ikk.. X rsz it .Zt r: k ' VUiiil WVV 44114 JJ9 fen mU 42 und Zola mit 29, woraus erkennen, daß für die mehr von der " 1 ' tttetarifd6ert Mode abbänaiaen Auto. rm cvMen Unb Ma die aebildeteren a nter den Benukern das böbere I , ff hten, während die Arbeiter 11 siA mrtr an hit foIihp slIf( onft hnn Dickens und Scott bielten. An keiner stnhmn n nifArÖnh tnnr h??T um tne derartiae Anstalt so notb. mm ytx un0 c5 jst für b?n Beobachter deS socialen Lebens hoch, sul!ck. ,u Uhm. r,iA nnh IW -W W -W W-rm W V M U9 lWW9W " W l tw j i - r 7 obltbätia sie wirkt. ' Das statistische Bureau des Han dels'Departements hat einen Bericht über die Ein- und Ausfuhr im letzten Oktober, sowie über die ersten zehn Monate des laufenden ?labres veröf sentlicht. Derselbe ergiebt eine Zunähme unseres Auslandhandels. Un sere Ausfuhr war im Oktober etwas größer, als im Oktober 1903; sie stieg von 160.383,000 Dollars in 1903 aus 162.570.000 Dollars. Für Die abge laufenen zehn Monate dagegen ist ein Rückgang von mehr Äls anderthalb Millionen Dollars gegen das Vorjahr zu verzeichnen. Während sich unsere Aussuhr in 1903 auf 1.149,665,000 Dollars bewerthete, ging sie in 1904 auf 1,148,035,000 Dollars zurück. Dieser Rückgang erklärt sich durch die Minder-Ausfuhr von Getreide, Mehl und Fleischprodukten. Während wir im Oktober letzten Jahres für nahezu ' .... 19 Millionen Dollars Getreide und Mehl ausführten, betrug der ErPort dieser Gegenstände im Oktober dieses Jahres nicht ganz 1 Millionen Dol lars. An Fleisch und Proviant expor tirten wir für etwa eine Million wen! ger, als im Oktober letzten Jahres. Da der Ausfall in diesen Export Gegenständen viel bedeutender ist, als der Rückgang der Gesammt-Ausfuhr, so muß die Ausfuhr in anderen Expor ten wesentlich zugenommen haben. Wir haben denn auch im Oktober sür zwei Millionen Dollars Baumwolle mehr ausgesührt, wie in demselben Zonat deS Vorjahres. Für die zehn ersten Monate dieses Jahres ist unsere Ausfuhr an LebenZmittel - Produkten von 103 Millionen Dollars in 1903 auf 93 Millionen gesunken, also ein Rückgang von nahezu 10 Millionen. Die Differenzen find noch bedeutender. wenn die Jahre 1901 und 1902. die Record Exportjahre" waren, zum Zz.ich herangezogen werden Im merhin betrug der Ueberschuß der Aus. fuhr über die Einfuhr noch über 70 Millionen Dollars und für die zehn 5. joqrc ösn mu tonen ; 4z Millionen weniger, als der Ueber t in 1903 Mxv Un?m 6lnfu6t weift für letzten Ok. ber gegen Oktober 1903 eine Steige. rung von 82 Millionen auf, und zwar entfällt dieselbe fast ganz auf zollfreie ; ?TW"U-5r'KnTO Mehremfuhr von zollpflichtigen Waa. ttn nur um rund 730,000 Dollars zugenommen hat. Die Gesammt-Ein. fuhr für den Oktober war die Höchste irgend eines Monats feit März 1903. Wir importirten immer noch recht viel, denn unsere Einfuhr in den ersten zehn n di- größte in den letzten r.chZ Jahren und beziffert sich auf bei nahe 844 Millionen Dollars. Unser AuZlanovanvel yar m,o zugenommen, wenngleich die Einfuhr mehr gestiegen st, als die Ausfuhr. Das erklärt sich fotlim dadurch, daß größere Menfien Ö0n Rohmaterial eingeführt wer. den, anderentheilS durch den größeren Jnlandverbrauch an Nahrungsmitteln
,uno nounrie.aorilalen.
Das erste Symphonie - Konzert
Findet Ycntc Abend unter
mir Dc PlilhulllllN statt.
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Vf'l,
i f Vladimir De Das Jndianapoliser Orchester veran staltet heute Abend unter der Leitung eines Dirigenten Herrn Karl Schnei der das erste Symphon:eConzert' tn dieser Saison. Dasselbe wird, wie eS den Anschein hat, sich zu einem hervorragenden muflalischen Ereigniß der Saison gestalten. Nicht nur durch die Leistungen des Orchester und seines tüchtigen Diri genten, sondern vor Allem auch durch die Mitwirkung eines der hervorragendsten KlavierVirtuosen der Gegenwart, Herrn Vlademir de Pachmann. Derselbe wird von' Tausenden von Musikfreunden diesseits und jenseits des Oceans als der einzig wahre ChopM'Spieler gehalten. Namentlich, wenn es sich um die jenigen Chopin'schen Compositionen handelt, welche heroischen Geist athmen. Im Uebrigen steht ja Herr de Pach , mann vet dem hleigen Puolllum von seinem früheren Auftreten vor einigen Jahren in sehr guter Erinnerung und der aeniale Künstler darf daher ohne Frage auf ein begeistertes Willkommen rechnen. P . Herr de Pachmann hat unter Ande rem als ?oio Nummer vovln s F-moll . Concert gewählt, eine Com Position, welche zweifelsohne von den Concert Besuchern mit aufrichtiger Freude begrüßt werden wird; denn Herr de Pachmann ist anerkannter maßen der bedeutendste lebende ChopinInterpret. Phonix-Loge No. 4 in der Südseite Turnhalle einen durchschlagenden Erfolg. Erzielt Ein ausgezeichnetes Programm wurde gestern Abend von der Phönix Loge zur Aufführung gebracht. Da? aus den Herren Wm. Neusell, G. W. Hagedorn, Paul Striebeck, Adolph Emhardt, Julius Emhar.dt, Thomas- Brenner, Fred Weghorst, John Loenig,' Louis, Douglaß und Jacob Roller bestehende Arrangements Comite hatte keine Mühe gescheut, sei nen Besuchern einen vergnügten Abend zu bereiten. DaS osficielle Programm wurde mit einer Piece deS Orchesters eröffnet. Dann folgten mehrere Vor träge auf einem großen Edison Con cert.Phonographen unter Aufsicht von Herrn Claude Bennett. Die populären Lieder Michael Duffey'S wurden gleich, falls mit großem Erfolge aufgenom. men und nachdem er mehrere Male dem i stürmischen Applaus mit Dreingaben nachgekommen war, wurde ihm von den Damen ein prachtvolles Bonauet überreicht. Frau Adolph Emhardt brillirte in einem Vortrage deS immer willkommen nen Liedes Vergessen". Der ihr zu Theil gewordene Beifall zeigte, daß sie volle Würdigung ihrer Leistung fand. Auch der ViolinVortrag des Frl. Lena Bernhart wurde mit großem Beifall entgegen genommen. Den Schluß des Programms bildete ein Cornet'Solo deS Herrn JameS Ferguson, der gleichfalls für feine Leistung mit einem von den Damen ge stifteten Bouquett bedacht wurde. Nach der Durchführung deS Programmes folgte Tanz. Der Besuch der Festlich. keit war ein äußerst zufriedenstellender und erst am frühen Morgen nahmen die Gäste von ihren liebenswürdigen Gastgebern, die ihnen einen in jederBe Ziehung genußreichen Abend darboten, Abschied.
Mitwirkung von Wladi
-Tf: 0 v i " - , sw; . N t " ' ' 'KT ' f , - & , fÄ' ' v. -S , s 4? ' 7 v v - - i " ' ?;'! . ii . . j-Xv ? ix-Kji i Pachmann. DaS vollständige Programm lautet wie folgt: Symphony No. 3, Op. 36, in D major BeethoTen Adagio molto, Allegro con brio LarghrUo Scherzo Allegro molto. Concerto. Op. 21, in F rainor Chopin Maestoso Larghetto Allegro virace. Intermission. Ilebrew Melody Franz-Cavallo Praeludium,JChorale and Fuga. . Bach-Abert Nocturne, F minor, Op. 55, No. 1. .Chopin Berceuse, in D flat, Op. 57 Chopin Etüde, A. öa', Op. 25, No I Chopin Deux Preludes, Op. 28, Nos, 2324 Chopin Mazurka, Op. 50, No. 2 ..Chopin Troisieme Scherzo, C sharp minor Op. 39 Chopin Waltz from Eugen Onegin"..Tschaikowsky Gute Sitze können bis heute Abend 6 Uhr in Baldwin's PianoGeschäft, 145 Nord Pennsylvania Str., gekauft werden. Die Kasse in der Tomlinson Halle wird um halb acht (7:30) eröffnet. Das Conzert fängt um 8:15 an. Wer Herrn Schneider's Pünktlichkeit kennt, weiß, daß damit 8:15 auch wirk lich gemeint ist. Die Garderobezimmer für Damen befinden sich an der Ostseite und die für Herren an der Westfeite. Während des VortragS der einzelnen Musikstücke bleiben die Thüren ge. schloffen. Trompetensignale nach der Pause künden den zweiten Theil des Conzerts an. Princeton, 11. Dez. Hier fungiren ganze 3 Mann, die Polizisten Morton, Torps und Horn als Expo nentsn der wohllöblichen Sicherheit Behörde und wurden seither für ihren wahrlich nicht leichten Dienst mit der königlichen Summe von $45 per Monat bedacht. Da es ihnen im Laufe der Zeiten einleuchtete, daß sie bei die fem Salair keine Reichthümer sammeln konnten, entschlossen sie sich zu einer sehr energischen Handlung. Entweder $55 per Monat oder wir striken, lautete die Parole und da sich der Stadtrath nicht willig zeigte, die Forderungen der Polizisten zu bewilligen, chatte Stadt matschall Haley gestern das Vergnügen, ganz allein für die Sicherheit der Bür ger Princeton's wachen zu müssen. Verkaufte lerne Frau. Vor einiger Zeit heirathete ein hübsches Bauernmädchen aus Ampezzo, Tirol, das in Italien in Diensten stand, einen Siziliancr. Schon nach drei Tagen altx wurde die Frau von ihrem iLhe qatien um schweres Geld an den Beslher eines Harems in AlexandrZen. Egypten, ver!auft. Es gelang ihr. ihre Angehörigen in Ampezzo zu benachrichtiqen, die Schritte zu ihrer Ber " i . i :ea:ng cinicueicn. Hielten ihren boijn gefangen. In dem mecklenburgischen Dorfe HI0'.'t hielt em Elternpaar sei nen geistesschwachen Sohn" seit zehn Jahren in einer Vretterkammer gefanct:. Man fand ihn verwahrlost, völlig mit Schmutz bedeckt auf. Seine Nabruua bestand bauvtsäcklich aus rohen Kartoffeln. I u'b i l ä u m e i n e s B a n k -d e p o s i t ä r s. Vor 23 Jahren hatte fN-.- ni! fc. cr ein iL'iann in nerun oer ytciapoarn sehe Ersparnisse anvertraut, und kürzlich erschien er, um Zins und Zinseszins sich zu holen. Zur Feier dieses Jubiläums hatte der Mann seinen Depotschein mit einem silbernen Kranz umrahmt. Die beste 5 Cent Cigarre der Stadt, Mucho's Longfellow". 'in
Das nächstjährige Na tionalc Vimdcsturnscst. Ein interessantes Rundschreiben des eft.Ausschusses.
Der Fest.Ausschuß für das im näch. sten Jahre hier stattfindende Nationale BundeS'Turnfest hat folgendes Rundschreiben (daS zweite) an die Bundes. Vereine erlaffen: Den Bundesvereinen Gut Hell! Eines der schwierigsten Probleme für den Festausschuß bildet die Einquar. tierung der activen Turner im Zelt lager, um so mehr, da von der praktlschen und umstchtlgen Einrichtung des. selben so sehr viel für das Gelingen des ganzen festes abhängig ist. vcao ungesanrer cnagung ouriren Über 2000 active Turner beim nächsten on . r n . r I unoesseiie zu erivarien iein. nun die Einquartierung m Zelten noch me voryer m loiaj großem cavnaoe vel einem Turnfeste stattgefunden hat und w cw n r . . rr . rr i r ;v . k I oem jiaus,que ocsaaio zeoer n . Ka tfa t ! . yattspuni: seyil, io ourske eme emgehende Erörterung der ganzen Ouar. nersrage von großer imiiaieii inn. i!.c . r. i cm : xi! . .! a r..- I Nach der neuen gestordnung lst sür active Turner keine Feststeuer mehr zu entrickten. statt dessen haben dieselben für ihr llnt-rftinft und tffißiauttn
Zun ... ,7" . : ZZ 'SA. das 29. Bundesturnfe in der
luu, v" cyuv nur oazu oerpsilcyltt oen für das Zeltlager nöthigen Raum mit sa. nitären Vorrichtungen in der Nähe ds FestplatzeS zu beschaffen. Wie den Bundesvereinen in der er sten Festbeilage zur Amerikanischen Turnzeitung vom 13. Nov. bekannt gegeben wurde, hat der Festausschuß einen dem Turnfelde nahe gelegenen Rasenplatz-gesichert, der sich vorzüglich für ein Zeltlager eignet und dessen sanitäre Einrichtung nichts zu wünschen üdria lassen soll. 3m Interesse einer dünktlicken
h.ung ds NM TumPlms wnunJnlst es Nicht nur wünschen-werth, s5N' fanterie requirirt, die mit Bajonett und dem unbedingt nothwendig, daß sämt- Säbel vorging und die Demonstranter
- I liche aktiven Turner, sowie auch alle NreisrZckter auf dem estvlake selbst eknau2rtierr werden Auck die Mit. elnquarllerr weroen. üuq oie um gueoer oes eaucyunes roeroen oori fc . rv n . rr . fc ...... . Quartler nehmen. Vie prattiscyjte und für die Vereine billigste Art der Einquartierung ist ein Zeltlager. Die t ,c. icR smr,, Zelte für Schlafen, Essen und Waschen können von den Vereinen ohne großen Aufwand von Mühe und Kosten ge. kaust oder gemiethet werden ; anders Tfirtn -L kZck mi hPr WpfWicmnn oL ctlZt m tt s uHiuuuyuD wußt, daß er' in Bezug auf das Zelt, lager ausgedehntere Vorkehrungen zu treffen hat, als sie nach der Festord. nuna fürlibn vorgeschrieben sind, denn dies liegt schon, im Interesse eines nach ' W ' fc. Ct'X.i f t t V V lebet Richtung; . hm befriedigenden vefles. Deshalb scheint dem Festausschuß ,..Zt MkYntnM ,1, rrn h6 fi 7 ::rZ;: vie unoesvereine Nllfc gkunvtter
sprechung ver Angelegenyell m mm durch unmäßiges Loben" das Geziedarüber klar werden, in welcher Weise fer beschrieen," d. h. die Schweine, Zie-
fio fnr di? SWstflmunrt ihrer Aktiven Sge .ragen ollen. ' 1 1 a - m r p f fc r fc. In Bezug hierauf sind folstenbe rwi ....... m.l 2k. 1 .T.t cogilazieiien m Velraqi zu zieyen: Die Vereine können entweder eine MinttM, ihvsWfhTr-Änh ffslnWH I.UklW IUVI f v.v.v.. einrichtn. Eßgeschirr und ihren eige. nen ocy, oer sur ,ur telvttues .tuvijii rr , v . r ic f.:tr:i.. ern-fcf sorgt, mitbringen, oder Sie rechnen daraus, in der Fegstadt r i n ' . jn r r?i .. fc. ! . iN.ni I toi einen ocy iux oie euiuge an stellen zu können, (wie dem Festaus schuß schon geschriebeniwurde), oder Sie glauben, mit einem Restaurant in der Stadt fem Uebereinkommen sür Lieferung kder Speisen treffen zu kön nen, oder Sie verlassen sich darauf, auf dem Feftplatze, in der Nähe desselben oder in der Stadt ihre Mahlzeiten einneh men jm können. Für Vereine, die sich ihre Mahlzeiten durch einen von ihnen angestellten Koch zubertiten lassen wollen, müsse seitens des Festausschusses frühzeitige Vorkeh' rungen getroffen werden, daß Fleisch, Gemüse usw. auf dem Festplatze bezo gen werdenikönnen. Viele Vereine werden wahrscheinlich weder Koch noch Küche mitbringen, in der Voraussetzung, daß ihre Aktiven auf dem Festplatze alle Zsür ihren Be. darf nothwendigen Lebensmittel kaufen können. Der Festausschuß hat sich mit der Beköstigungsfrage der Aktiven eingehend besaßt und m der Annatt, oan nur Ziwei Punkte ernstliche Beachtung ' ver. dienen und zwar:
1) Daß die Vereine ihren eigenen Koch und ihre eigene Küche mitbringen,
und 2) Daß auf dem Festplatze für die Beköstigung der Aktiven Sorge getra gen wird. Der Festausschuß glaubt, daß die Einrichtung einer ausschließlich für daS Zeltlager bestimmten Centralküche die beste Lösung der BeköstigungSsrage für diejenigen Vereine bietet, welche weder Koch noch Küche mitzubringen wün. schen. Solche Vereine würden dann trübitia aenua benackricktiat werden. welches Geschirr und Besteck sie für ihre - U - - CM " - T Turner mitzubringen haben. Der Leiter der Centralküche würde die Zubereitung der Speisen nach dem Turnprogramm einzutheilen haben, so daß die Turner Mittags und Abend! bedient werden können, sobald sie mit jhren Uebunaen fertig sind. 65 ist leicht begreiflich, dak die Vor. bereitungen für die Verpflegung der aktiven Turner Monate vor dem Feste in Anarilf aenommen werden müssen. IJ II w " wenn sie, wie dies in der Absicht deS Festausschusses liegt, nach jeder Rich timg hin befriedigen sollen. . Die Bundesvereine sind desbalb aus" daZ Eindringlichste ersucht, die aarne- . . Angelegenheit .einer sorgfältigen Be rathung zu unterziehen und dem Fest' auöschuß prompt mitzutheilen, was sie öu tyun gedenken. Es liegt dem Festausschusse sehr viel. umfassendsten Weise vorzubereiten, und um dies zu ermöglichen, bedarf es in erster Linie der bereitwilligen Mithilfe der Bundesvereme. Mit Turnergruß Der Festausschuß : Theo. Stempfel, Schriftwart. Reservisten.unruhen in Rußland. In Czenstochau, Rus-sisch-Polen, zogen 3000 zur Fahne emberufene Reservisten. volnisc!:e Lieder singend, eine Allee auf und ab. Del Polizeimeister erschien alsbald mu Gendarmen an Ort und Stelle und der, t. i fc. cir..c rrs o cn c-i . v. . auseinandertrieb. Der Fahnenträger und fünf andere Personen wurden gelöbtet' 8eS 20 Personen verletzt. Jr mrtsnmS rrtnS Qrrtmm.nrfn& r. tvuvvi unv utt j u.n.i.m tv0 n Reservisten, Polizei und Militär statt, wobei letzteres mit blanker Waffe einHieb und in die Menge mitscharfer. i ryr i p r o- r .1 . fronen irrn aupirnann wurde von der Menge todtgeschlagen. Reservisten wurden viele getödtei oder verwundet. Die Volksmasser drangen in die Läden und plünderten sie. Branntweinmonopolstellen wurder vollständig demoNrt. Eine nach Tausenden zählende Volksmenge zog unter Absingen polnischer Nationallieder in den Straßen umher, unter drohender Haltung und Vernichtung alle? dessen. was ihr m den Weg kam. Hexenglaube. Das Schöffenglicht in Koburg, Thüringen hatte sich I A 1 L M)WfciUll1 AiXt A4tM I iicuuiu 1UU tUlCl IIUUIUCICIÜII UUUSttagezu beschäftigen, welche eine Wittwk Schubert aeaen eine Wittwe Goke angestrengt hatte. Letztere hatte behaupl, OIC tllgeilN CI ClUC JlCfC: IC CI W und auch onst in ihrem, der j.rtrtw ßtnTT ewesen und hatt Ir v V V V " V , J ' S I J gen und Kaninchen verhext. Vlaai f I r- t"ii. v:. I v mv v hii v j ,V rjmcbr n. ur, ba acfammte 23te I-.' , . t ei von der Frau verzauoerl woroen. Eme weise Frau" in Hilddurghausen Habe ihr im Erdspiegel" die Attentä- . , . t Tfc r &A ÜÄ! l 7 5ccn0et, ,7l)U g. ävllx. Nachfolger von Edward Müller, 110 Nord Delaware Str. (Tomlinson Halle gegenüber) . offerirt...... Geräucherte Ost Sprotten Bücklinge in Büchsen Gebratene Fisch-Fricadellen in brauner -Sauce Fisch-Klöse und Fisch.Ballen in Fisch Bouillion Deutsche Kramsvogel in Büchsen. Frne Adtteserung , Neues ei. y7 I . m M m IV A fJ 1T "k "V M H, C. VEliLINQ, Leichen-Bestatter, 708 & 710 Virginia Aoenue. 6teZ Telephon (lQ) 1433; Neues 9223. Tamen GehUfin. Ztm. H. dams. W. . Krigtt. Wams 6c Arieger ...Leichenbestatter... 5!o. 15 Nord JllinoiS Cttaße. Ojice Telephon 1154. WohnungK-Telephon im, tcneaÖellIfin.X
