Indiana Tribüne, Volume 28, Number 94, Indianapolis, Marion County, 10 December 1904 — Page 4
Juvtana Tribüne, 10. Dezember 1903
Zndiana Tribüne. HerauSzegeden von bei Steders Indianapolis, Ind.
garry O. Thudium Präsident. Geschäfts local: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269. K. tei-ed at the Post Office ot Indianapolis a . second dass matter.. Vom französischen Offiziereorps. EZ väre ein unberechtigter OptimiSmus, anzunehmen, daß mit der De Mission des Generals Andre di? Schwierigkeiten beseitigt wären, die durch die Enthüllungen des Abgeordneten Ganot de Villenenve vor aller Welt aufgedeckt worden sind. Der französische Mini fterpräsident hat ja bereits erklärt, die Regierung könnte nicht darauf verzich ten, bei ihren Beamten und unter Um stünden bei angesehenen Privatpersonen Auskünfte über ihre Offiziere einzuholen. Und selbst wenn das ganze Ministerium Combes Hrn. Andre in die politische Verbannung folgen müßte, so würde jede neue Regierung in der Osfizier.kfrage den größten Schwierig' leiten begegnen, einerlei ob sie der CombeS'schen Auffassung, über die Be rechtigung der Einholung von Auskünften über die Offiziere bestimmt, oder ob sie diese Auffassung verwirft. Ist die Regierung der Ansicht, daß das Offiziercorps einer Republik unter allen Umständen auch republikanisch gesinnt sein müsse, so wird da Eombes'sche System der Gesinnungsschnüffele! fortgesetzt werden müssen. In alten Monarchien wie Deutschland, England oder Oesterreich-Ungarn ist die monarchische Gesinnung, der Ossi ziere so selbstverständlich, daß jedes Nachspüren überflüssig ist. Ebenso brauchen die Regierungen der Vereinigten Staaten oder der Schweiz nicht zu fürchten, daß ein Theil ihrer Offiziere antirepublikanische Gesinnung hegen könnte, denn diese Läuder sind seit ihrem Bestehen Republiken. In Frankreich aber, das in den letzten hundert Jahren bald republikanisch, bald bonapaitistisch, bald legitimistisch, bald orleaniftisch regiert worden! ist, ist eine einheitliche Gesinnung des Osfiziercorps nicht so selbstverständlich und wenn eine republi kanifche Regierung deS sicheren Fortbestände? derZRepublik gewiß fein will, fo muß sie die bonapartistisch oder orleanistisch gesinnten Offiziere allerdingS ausmerzen. Und um wieder diese Ausscheidung vornehmen zu kön nen, bedarf sie der Angeberei. Wird aber dies System der Denunziation befolgt, so entsteht daraus einer seits ein Zwiespalt innerhalb des Offiziercorps, andererseits eine Feindschaft zwischen den Offizieren und der Civilbevölkerung. Wenn jeder Offizier fürten, muß, daß ihn sein Kamerah oder sein Vorgeseier mit Recht oder mit Unrecht wegen anti-republikanischer Gesinnung bei der Regierung anzeigt, wenn er jedes Wort, da? er im Kreise der Kameraden spricht, auf die Waag. schale legen muß, wenn er sich überle gen muß. ob er zur Kirche gehen darf oder nicht, so ist der für die Tüchtigkeit und die Leigungsühigkeit eines Heere so nothwendige Esprit de Corps der Osfiziere nicht herzustellen. Gesetzt aber, die Regierung sähe diesen Nachtheil ein und gäbe daS System der Gefinnungsriecherei auf, so wäre sie auch nicht gebessert. Frankreich besitzt, wenn man die Offiziere der Armee und der Marine zusammenfaßt, über 30.000 aktive Offiziere. Den natürlichen Ersatz findet das Osfiziercorps, ebenso wie eS in Deutschland, oder in England, öderen Oesterreich-Ungarn der Fall ist, mit in erster Reihe in den Söhnen des Landadels. Die republikanische Gesinnung gerade dieser Elemente, deren Urahnen Höflinge des Sonnenkönigs" Ludwig's XIV. waren und deren Großväter von Napoleon I. hundertmal zum Siege geführt wurden, iu" selbstverständlich in hohem Grade zweifelhaft. Und so könnte eS eine französische Regierung, wenn sie sich um die Gesinnung ihrer Osfiziere nicht kümmert, emeö schönen TageS er leben, daß daS Groß der Osfiziere sich einem wagehalsigen Prätendenten, der die republikanische Verfassung mit einem Schwertfchlage zerschneidet, anschließt. Diese Gefahr ist um so größer, als man von den französischen Ofsizieren nicht gut Begeisterung für die Mänxer verlangen kann, die an der Spitze der Republik und der -Wehrmacht stehen.
ES ist nur natürlich, daß die Ofsiziere eines Heeres am liebsten Männern gehorchen wollen, die ihresgleichen sind. In monarchischen Ländern trägt daS Staatsoberhaupt ohne weiteres den OfsizierZrock, aber auch in vielen Republiken steht eS im Zusammenhang mit dem Offizierskorps. Präsident Roosevelt hat sich im spanisch-amerika-Nischen Kriege ausgezeichnet und viele Präsidenten der kleineren amerikanischen Republiken haben ihre Stellung ihrem Degen zu verdanken. Herr Loubet aber ist ein Mann des Friedens und zu allem Ueberfluß sind zur Zeit auch noch der Kriegsminister und der Ma rineminister aus dem Civilstande hervorgegangen. Eine persönliche Zuneigung zu diesen ihren höchsten Borgesetzten kann man von den französischen Offizieren kaum erwarten. So ist in Frankreich auf absehbare Zeit die Einheitlichkeit und damit auch die Kraft des Offizierkorps gebrochen. DieS aber bedeutet eine schwere Schä digung der französischen Wehrkraft und Kriegsbereitschaft. Man sieht ja eben wieder im russisch-japanischen Kriege, daß der Erfolg von der Tüchtigkeit der Offiziere abhängt. Schon im Jahre 1870 haben die Uneinigkeit der franzöfischen Osfiziere und ihr? Eifersüchteleien gegeneinander die Niederlage Frankreichs zum großen Theile verschuldet, in einem künstigen Kriege wird sich eine noch größere Disharmonie des französischen OfsizierkorpS heraus-stellen.
o Die Geschäftsleute, welche in der Deutschen Zeitung anzeigen, wissen, daß die deutsche Kundschaft nur durch reelle, preiswürdige Waare befriedigt werden kann, deshalb findet man in unseren Spalten keine schwindelhaften Anzeigen, sondern nur solche von wirklich soliden Geschäften. Das Curriculium von Frau Chadwick. Geboren im Jahre 1857 in Eaft Wood, Ontario, als einer der acht Kinder von Daniel und Mary Ann Bigley. Wurde im Jahre 1879 in Woodstock, Ont., unter dem Namen Elizabeth Bigley verhastet, aber von der Anklage der Fälschung auf den Grund hin, daß sie irrsinnig sei, freisprachen. Tauchte in Cleveland im Jahre 1882 zuerst als Frau Lydia Bigley auf und borgte Geld unter dem Namen Alice M. Bestedo, indem sie die Möbel ihrer Schwestern verpfändete. Heirathete Dr. W. S. Springsteen, von No. 3 Gar den Str., um 21. Oktober 1882, nach, dem sie Kleiqer einem Geldverleiher verpfändet hatte. Elf Tage später wies Dr. Svringsteen ihr die Thür, nach, dem er sie gezwungen hatte, ihre krum men TranSactionen zu beichten. Sie versuchte im nächsten Jahre vonSpringsteen $6000 als Preis für permanente Trennung zu erlangen. Wurde kurz darauf in einem Brief an Freunde in Erie, Pa., die sie als Maggie" gekannt hatten, todt gesagt. Tauchte zwei Monate später unter dem Namen Madame La Rose in 359 Su perior Str., Cleveland, als Wahrsage rin auf. Zog vier Monate später nach 66 Prospect Ave. und klagte am 3. Oktober 1333 gegen Dr. Springsteen auf Scheidung. Er reichte Gegenklage unter der Angabe von 'Ehebruch ein und ihm wurde das Dekret zugesprochen. Im Jahre 1886 wohnte sie in dem Kosthaus von Frau Hoover, No. 122 Euclid Ave., unter dem Nameu Lydia D. Scott. Im nächsten Jahr wurde sie in Toledo notorisch. Durch Fälschung erlangte sie $1,8075, indem sie den Expreßagenten Joseph Lamb als ihr Werkzeug benutzte. , Am 15. Januar 1890 wurde sie zusammen mit Lamb verhastet. Der Mann wurde auf den Grund hin freigesprochen, daß er in Folge des hypnotischen Einflusses der Frau willenlos gewesen sei. Sie wurde zu 9fr Jahren Kerker im Zucht haus in ColumbuS verurtheilt. Vom Jahre 1890 bis 1893 machte sie sich im Zuchthaus nützlich, indem sie für 'fich und die anderen Gesängenen Hemden nähte. Gouverneur Wm McKinley gab ihr 1893 bedingungsweise die Freiheit Im Jahre 1894 wohnte sie als Frau C. L. Hoover mit ihrer Mutter, einer Schwester und einem Sohn von etwa 5 Jahren in No. 166 Franklin Ave., Cleveland. Durch ihre VerschwendungSsucht.machte sie viel von sich reden. Am 26. August 1897, etwa um die Zeit, als sie der Oberaufsicht der Gefängnißbehörden ledig erklärt wurde. heirathete sie Dr. Le Roy S. Chadwick in Windfor, Ont. Dr Chadwick perzog später mit seiner 'Tochter nach
Europa. Frau Chadwick aber blieb in dem prächtigen Chadwickschen Hause, No. 1824 Euclid Ave. Ihr flössen aus unbekannten Quellen riesige Summen zu, die sie in fast unverzeihlicher Verschwendungssucht zu den Fenstern hinauöwrrf. -Sie machte bei Banken im nördlichen Ohio Anleihen und häufte Schulden auf, die zwischen $600,000 und $1;000,000 geschätzt werden. Im größten Luxus lebte sie in der Euclid Ave.-Residenz bis November 1904, als H. B. Newton's Klage auf Wiedererlangung von S190.800 ihre Praktiken aufdeckte. Die OderliN'Bank, durch dessen Präsidenten sie $340,000 erlangt hatt.', mußte die Thüren schließen. Die $5,000,000 Sicherheiten auf Grund deren die Frau pumpte, sind keinen Groschen werth. Die Reingefallenen sind keine einfältigen Dutchmen sondern geriebene Jankees. Unglaublich aber wahr. Mannerchor Damen-Berein.
Der Männerchor Damen-Verein veranstaltete gestern Nachmittag ferne monatliche Euchre-Partie. Dieselbe erfreute sich einer regen BetheiligungeitenS der Mitglieder und nahm einen gemüthlichen Verlauf. Aus dem friedlichen Turnier' gingen schließlich folgende Damen als Siege rinnen hervor: 1. Preis Frau TreeS, 73. 2. Preis Frau Will AdamS, 75. 3. Preis Frau Julius Keller, jr., 75. 4. Preis Frau Lina Goepper, 74. 5. Preis Frau H. H. Kraß, 74. 6. Preis Frau AnnaLindeman, 73. 7. Preis Frau Haß, 72. 8. Preis -Frau Wiesen. 72. 9. Preis-Frau Oberlander, 71. Die Vorbereitungen für die Partie waren von Frau Henry Runge und ihren Assistentinnen Frauen Frank Jttenbach, Charles Off, John Rauch, Gustav Jose, Georg Deluse. Frank Lindeman, Frl. L. Lindeman und Frl. Clara Ballman in bester Weise getroffen worden. Eine Jnflncn;a-Epidemie in Aussicht' Die städtische Gesundbeits-Behörde hat angekündigt, daß wahrscheinlich eine' Influenza - Epidemie, und zwar von Osten kommend, die Stadt heimsuchen wird. Somit die Behörde benachrichtigt ist, stnd hier schon über hundert Personen von dieser Influenza, welche mit la grippe" sehr nahe verwandt ist, er krankt. Die von dieser Krankheit befallenen Patienten empfinden zunächst Schmerzen im Hälfe, zugleich pflegt sich ein trockener Husten und auch eine Verstopfung in der Nafe einzustellen. Eine allgemeineSchwäche bemächtigt sich des Kranken und plötzlich steigt feine Temperatur auf etwa 100 Grad. In günstigem Falle tritt, wenn der Kranke sich geschont und vor Allem sich nicht der Nachttust ausgesetzt hat, schon nach einigen Tagen eine Besserung ein. Da jedoch Gefahr vorhanden ist, daß, wie bei der Grippe, aus der Influenza Lungenentzündung entste hen kann, so ist unter allen Umständen den von der tückischen Krankheit befal lenen Personen anzuraihen, sofort einen tüchtigen Arzt zu Rathe zuziehen. Pflichtvergessener Ehemann verhastet. George Kinse, ein junger verheiratheter Mann, wurde gestern durch die Radlerpolizisten Duncan und Askin unter der Anklage, seine Frau verlassen zu haben, verhastet. Beide kamen erst kürzlich auL LouiSville, Ky.. nach hier, und gleich nach ihrer Ankunst hier, sagt die junge Frau, gewöhnte sich ihr Mann daS Vonhausefortbleiben an, so daß sie ihn ost tagelang nicht zu Gesicht bekam und zuletzt blieb er dann ganz fort und ließ sie ohne Existenzmittel sitzen. Gestern erfuhr sie, daß ihr Gatte im Begriffe stehe, die Stadt zu verlassen und sie nahm dann einen VerhaftSbefehl gegen ihn heraus. . Die Polizei sagt, daß Kinse Vorbereitungen traf, die Stadt zu verlassen, als er verhaftet wurde. Da er die 5250 Bürgschaft. Unter welcher er gehalten wird, nicht erschwingen konnte, verblieb er hinter den schwedischen Gardinen. EZT Der Lahrer Hinkende Bote sowie der Neaenöburger Marien Kalender für 1905 sind durch unsere Ossiee zu beziehen.
Der Wood.Prozek.
Im Bundesgericht betrat der ExBankier John H. Wood, angeklagt den Ruin der Ersten National Bank von MatthewZ durch Mißbrauch der Gelder derselben herbeigesührt zu haben, selbst den Zeugenstand. ' Er leugnete emphatisch, Summen unterschlagen zu haben und er versuchte den Zusammenbruch der Ban! so plausibel als möglich darzustellen, indem er hervorhob, daß verschiedene FabrikUnternehmungen, welche mit der Bank in .geschäftlichen Beziehungen standen, dadurch zurückgingen, daß die Zufuhr von Naturgas aufhörte. Daß sie ihre ihnen von der Ban! gegebenen Darlehen nicht zurückzahlen und ihre Noten daher nicht einlösen konnten, war nicht vorauszusehen. Wahrscheinlich wird der Fall heute den Geschworenen zur Berathung übergeben werden. " Polizeigericht. Cdrist. Zumwelt, ein Wirth in der Maple Str., wurde gestern im Polizeigericht unter Anklage am Sonntage Getränke verkauft zu haben, mit $10 nebst Kosten belegt. Frank Hettabaugh, der vor Wochen frift den Verlust eines Ringes meldete, den er in Charles BarneS Wirthschaft, 227 West Maryland Straße, gelegentlich eines Kartenspieles verlor, wurde gestern im Polizeigerichte mit $5 nebst Kosten bestraft, obgleich er garnicht anwesend war. Hattabaugh wurde zur Zeit unter Anklage deS SpielenS verhaftet und wurde dann auf Bürg fchaft hin entlassen. Hettebaugh ließ sich gestern nun nicht sehen und auf Ersuchen seines Bürgen hin wurde er mit den $5 nebst Kosten belegt. Hettebaugh'S Bürge garan tirte, daß die Strafe innerhalb der nächsten drei Monate gezahlt wird und rettete so seine Bürgschaftszelder. Der Ring befindet sich in Händen der Po lizei. Barnes, der Wirth, wurde unter Anklagen das Nicholson Gesetz übertreten zu haben und des SpielenS mit $10 nebst Kosten unter der ersten und mit $5 unter der zweiten Anklage bestrast. - Dem von der Staats-Gesund-heits Behörde herausgegebenen Mo-nats-Bulletin zufolge belief sich die Todesrate im November auf 12 von 1000 Bewohnern des Staates. Tonfilitis und Nervensieber grassirten am heftigsten. Grundeigeuthums Übertragungen. Clara Jessup an Susanna OgleSby, Lot 3 und ein Theil von 2 in Leggo'S Subd., Park Place Add., 33 bei 170 Fuß, verbessert, Südfeit? der 23. Str., westlich von Illinois Str. $4200. Fred. Cline an George Brannon, ein Theil der Sect. 10 in Tshp. 15, Range 4, 92 Acker in Warren Tshp , südlich von Jrvington. $27,000. Sarah E. StormS an Gastave E. Pohlman, Theil Loks 22 und 23, Dougherty'S Subd., Außenlot 89, Südseite Prospect Str., östlich von McKernan Str. $1250. Henry Coburn an Henry Coburn Storage & Warehouse Comp., Theil Square 89, Südseite Georgia Str., westlich von Capitol Ave. $100,000. Ferd. Winter an Amzi L. Wheeler, LotS 44 und 45, Reagan Park, nordwestliche Ecke Ashland Ave. und 24. Sir. $3000. Mary C. T. Howe an Edward F. Fitzgerald, Lot 72, Talbott'S Add., Ostfeitevon Pennsylvania Str., südlich von 21. Str. $3,000. Louifa A. Wright an Dieselbe. Lot 14, Mright'S Morris Str. Add. Südfeite von Morris Str. westlich von Senate Ave. $1,500. Nathan I. Masten an Mary E. Shiel. Lot 113, Douglas Park Add. dskseite von Alabama Str. nördlich von 25. Str. $3,500. Edwin R. PhippZ u. A. an Julius D. Pearson, Lot 22, Porters Subd. von PhippS' Springdale Add., nord-' östliche Ecke der Oriental und Market Straßen. $1.500. Ernest Newhouse an Emma I. DickS, Lot 3, Huter'S Add., Ortschast von Lawrence. $1,500. Marion Trust Co., Receiver, an I. F. Wallick. Lot 25, Meridian HightS Add.. südöstliche Ecke von der Subd.. $1.344.75. Marion Trust Co. an denselben, dieselbe Lot. $1,346. Indianapolis Trust Company an George F. McCulloch, Lot 101, Woodruff Place. westliche Seite vom Middle Drive. $1.
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kommen Viere der i iA A Aftf W V WG Photographien -Bilder... 142 üd Illinois Str Sonntags offen. Telephon: (Neu) 4143! llt) Main 31S3 1 1 rannn
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