Indiana Tribüne, Volume 28, Number 92, Indianapolis, Marion County, 8 December 1904 — Page 5

Jndicma Tribüno, 8. Dezember 190U

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000 o o o preise geliefert von A. B. MEYER & CO. Pennsylvania Anthracits... $7.50 Pocahontas Lump .... 5.25 Smokeleß Lump 5.25 Ohio Cannel Lump 5.25 Ohio Cannel Egg 5.25 Kanawha Lump 4.25 Pittsburg Lump 4.25 Vrazil Block 4.00 tzocking Valley 4.00 Straight Creek Lump 4.50 Straight Creek Egg. 4.25 Greene County, No 4, Vein Lump .... 3.25 Greeue County, No. 4, Vein Egg 3.25 Jackson Ohio Lump 5.00 Oven Coke Egg 5.50 Gas House Lump Coke 5.50 GaS öoiife Cruibed Coke 6.00 Extra.Lerechnung xoo solche getrazen werden müssen. Gouverneur Durbin hat David A. Coulter von Frankfort zum Mitglied der Controllbehörde deö EtaatZzuchthauseS ernannt. . Browntown, 7. Dez. Der SSanttellner Jacob Conrad, welcher vor einigen Monaten in Valonia den Wirth Lawton Jackson erschoß, wird hier zur Zeit unter der Anklage des Mordes prozessirt. No. 1 W. Washington Str (Merchants National Bank.) Ein europäisches Department. Wechsel, Creditbriefe und Voftanweisungen auf alle Städte EurovaS. GZ&i&PA&Mno nach und vo . U)lUyil, Curova. An- und verkauf ausländischen Geldes. jeben Sie den Kindern etwas Substantielles für Weihnachten, etwas das wächst und im Werth sich vergrößert mitrede kommenden Weihnachten. Beschenken Sie ein Jedes mit einem Spar-Bankbuch; es wird deren Gedanken zu Fleiß und Sparsamkeit beeinflussen und denselben den Werth vom Ersparen kleiner Summen in ihren jungen Jahren lehren. Der Jndiana Trust Company wird es ein Vergnügen machen em Conto zu erönnen für naend eine Summe die Sie als Gefchenk zu machen wünschen. Kommen Sie zu einer Besprechung darüber. Kapital und Ueberschub S460,000 Hilfsquellen 85,000.000 Genügend Facilitätenum die Geschäfte der Banken, Bankiers, orporanonenuno Per sonen in Obhut zu nehmen. Neguläres Negierungs Depositorium. 'Direkte Bank Verbindungen in jedem Tount? m Jndiana. ?rnk L. VomeN, Vräsidest. W. F. hurchmn, Vice.Piäsident. H. O. Vlotxt, asflrer. . 871. hurchma, alflaf?m. Dichmann SS Wrabhorn, .Fabrtkante von seinen Schau-Käften. Slaö Ladentische und Cigarren-Tische "622 Ost Washington Otrrche. ' Klier $hone3Jtata 135. "

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Grundeigeuthums Uebertragungen

Herbert Baß an Thomas Wilfon, Lot 3 in Ashland Avenue Subd. von Granduiew Addition. 45 Fuß Front, Nordseite von 23. Straße, nahe Bos. well Str. $2700. Nancy Fleming an Jo!n Alezander, Lot 32 in Cleveland Place Addition. 40 bei 130 Fuß, verbessert, Westseite von Samilton Avenue, südlich von 10. Str. 52500. Caroline Schmidt an Gustav Pohl mann, Lot 85 in Woodruff'S Subd. eines Theiles von Morris' Addition, 50 bei 110 Fuß, verbessert, Westseite von Ost Straße, südlich von Nebraska Str. $2200. Tuttle Culver an Harry Milligan, 55 LotS in Culver'Z Subd. der Colum bia Place Addition, alle westlich von der Senate Avenue liegend, nördlich von Crown Hill Cemetery. 88000. Albert Steen an John Todd, Lots 31 und 32, Block 7 in Lincoln Park, 80 bei 140.75 Fuß, verbessert, nordöst. iche Ecke der 23. und Nord New Jersey Straße. 812,500. Waltcn DyneS an George Whitlock, die nördliche Hälfte der Lot 26 von Hubbard'S südöstlicher Addition. 33 bei 181.6 Fuß, verbessert. Oftseite von Linden Straße u. östlich von ProZpect Straße. S3600. Warren McKernan an Maria Sohl, Lot 11 in Howard's Erben Addition zu West Indianapolis 33 bei 137.5 Fuß, verbessert, Westseite der Lee Str., südlich von Howard Str. 81300. August C. Frick an Henry C. San dusky. Lot 84, Armstrong's Keystone Park Addition, 40x143 Fuß, verbessert, Südseite von Conzreß Str., 5. östlich von Radec Str., 83000. Hermann Heß an Annie A. Scett, Lot 6, Pcarson's 14. Str. Addition, 33x120 Fuß, verbessert, Westseite von Kenwood Ave., 2. nördlich von 22. Straße, 81450. Indianapolis Land & Jmprovement Company an Albert Hauser, Lot 84, 1. Section, West Park Addition, 33x125 Fuß, vacant, Westseite von Holmes Ave., südlich von Vermont Straße, 8435. Arthur V. Brown an Hermann P. winehart, Lot 80, ebendaselbst, derbessert, in derselben Nachbarschaft, 81300. Kate E. Bogren :c. an John F. Repp, Bevollmächiigter, LotS 182 und 183. Stout'S Haughville ' Addition, 80x115 Fuß, verbessert, Westseite von Cleveland Str., nördlich von 10., 81500. John F. Repp, Bevollmächtigter, an John C. Bergen :c, dasselbe, 81500. Christian Lenß an Albert Minger, Theil von dem nordwestlichen Viertel von See. 4, Tp. 15, Range 2, ein Acker, Wayne Tp. 81,700. Eugene Lenß an denselben, Theil desselben. Joseph A. Chirley an Thomas W. Monroe, Theil von LotS 15 und 16 in Hyde Park, nordöstliche Ecke Kenwood Ave. und 30. Str, 85.000. Harry P. Wilson an denselben, Theil von LotS 17 und 13 in Hyde Park, nördliche Seite der 30. Str., westlich von Kenwood Ave. 85,000. William F. Carter an William G. DaviS, Lot 46, .CuquiS' Südost Aod. Nordseite Calhoun, nahe Shelby Str. 81300. Christian W. Prehob an Frederick Niemeyer. Theil LotS 72. 73 und 74. McKernan u. A. Subd., Außenlot 123, Südseite McCarty, nahe Meikel Str. 81000. Amanda Blacklidge an Jordan D. Williams, südliche Hälfte von Lot 8, Wood's Subd., Außenlot 42, Ostseite Park Ave., nördlich von Walnut Str. 82600. William H. Bayd an Henry . Cole man, Theil Lot 5, Burton & Camp bell'ö Park Place Add. Südseite der 13. Str. westlich der Senate Avenue. Mary Lavelle u. A. an N. I. MaS ten, Lot 113, Douglas Park Add. Wegseite der Alabama Str. nördlich der 25. Straße. 83,(00. Fannie Kiser an Frank Pantone, ein Theil der Lot 1 in Vajen'S Subd. ei neö Theiles von Square 21, 33 bei 42 Fuß, verbessert, Nordseite von New Jork Straße, westlich von Oft Straße. 85000. John A. Thompson u. A. an John B. Gray. Theil von Lot 83 in Julian u. A. Subd. in Jrvington, nahe Ecke von Audobon Road und Oak Str. 8800. ' George H. Brannon an JameS H. Hegarty, Lot 14 in Block 7 in Bruce

Baker Add., . südwestliche Ecke von 23.

und YandeS Str. 81,300. FrarciS Mount an Adam Kiefer, Lot 25 und Theil von 26 in Chambers u. A. Add. in Jrvington, östliche Seite von Arlington Ave. nahe Shank Str. 81.200. Julius Matzke an Gustav A. Pohl. man, Theil von Lot 15 in Noble'S Subd. von Theil von Outlot 103. öst iche Seite der high Str., nördlich von Prospect Str. 81,200. Martha I. Gladden an Otis W. Gladden. Theil von Lot 12 und ein Streifen daran angrenzend, Wocher's Sub.. südliche Seite der 16. Str., westlich von Park Ave. 816,000. Barah B. Depue u. A. an John S. Branigin, Theil Section 18, Township 15, Range 3. 41.65 Acker, Wayne Township. 85.035. Arthur V. Brown an William F. Heinrichs, Lot 14, FiscuS Sub.. Lot 21, Johnson'S Erben Add., westliche Seite von Bellefontaine Str., südlich von 17. Str.; ebenso Lots 137 bis 141, Brown's Brookside Park Add. östpliche Seite der Ewing Str., nördlich von 11. Str. 82.500. . William L. Nicewander an Helen Holbrook, Lot 1. Hubbard u. A. Sub. Theil von Sq. 12, südöstliche Add., nordöstliche Ecke von Olive und Minne sotaStr. 1200. Arthur F. Hall an Stougbton I. gleicher, Theil von Lots 7 und 8, Sq. 39, noröstliche Ecke der Alabama und Ohio Str. 823,000. Die rauchcndc Lampe. Die Königin Viktoria von Enaland hatte eines Abends im Schlosse Wind sor eine kleine Anzahl von Gästen um sich versammelt. Da bemerkte sie, daß die auf dem Tische siehende Lampe fa stark rauchte, haß es bereits recht unangenehm roch. Sie erhob sich, .ohne ein Wort zu sagen, von ihrem Sitze und schraubte die Lampe herunter. Darüber ein allgemeines Entsetzen unter den Höflingen. Enduch fand eine Hofdame ' den Muth und die Worte:' Euer Majestät haben geruht, höchst eigenhändig" Allerdmgs!" frei ihr -die Komgm rasch in die Rede: Hätte ich gesagi: Die Lampe brennt zu hoch, so würde eine der Ehrendamen diese Angelegenheu dem Kammerherrn vorgetragen haben, etwa mit den Worten: .Aber sehen -Sie denn nicht, daß die Lampe schlecht brennt?' Dieser hätte dann dem ersten Kammerdiener gesagt: ,So bringen Sie doch die Lampe in Ordnung!' Und dieser -wieder wäre zu einem Lampenputzer geeilt, damit dieser die schweren Pflichten .seines Amtes erfülle. Das würde etwa eine volle Viertelstunde m Anspruch genommen haben. Ich meine also, die Herrschaften können schon damit zufrieden fern, daß ich gegen den Qualm im Zimmer selbst die Geeigneten Maßnahmen zu treffen die lohe Gnade gehabt habe, wie sich morgen der Hofoencht ausdrucken wird." Vanille-Plätz ch e n. Dret ganze Eier und sechs Gelbeier werden mit g Pfund Zucker Stunde geschlagen, dann Z Vfund Mehl schnell darunter rührt, Vanille nach Geschmack beigefugt, Häuschen aus ein Mit Speck aeriebenes, mit Mehl bestreutes Brett geletzt, diese eme Stunde stehen gelassen und sodann bei Mittelhitze gebacken. Der (BUxfaäjljcit zvegen. I AYy. lS-?Jl-' itj 1 'niltim m ' Aa rV xV-iP fi tHir4- M .KKM? WAv7 iil v'iSW ' vX A u t l e r : Bleiben Sie liegen! Gleich kommt noch einer. SlttzablcZtcr. Warum haut denn Deine Frau in der Küche gar so mit den Sachen herum?" Der Doktor hat ihr 's Sprechen verboten! Dto ncrhi?n nichts. Was, Du bist jetzt Fremdenführer in Paris? Du kennst Dich ja gar nicht aus! Ich bin za Fremdenführer nur für Hochzeltsreisende. Ar!x ein Zliand. Du musizirst ja gar nicht mehr?" Ja, weißt Du. mein Nachbar hat mir zwanzig Mark gepumvt, dafür habe ich ihm den Klavierschlüssel verpfänden müssen!" Drastischer Nerczloirkx. Sie, Herr Förster, haben Sie unfern jungen Baron schon zu Pferde gesehen?" Jawohl! Der sitzt ja auf dem Gaul wie ein Stück Butter aus einer heißen Kartoffel!"

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Die . Schiffer von ZZcrlln. Sprccathcns" immenser Schiffsvcr: kehr und die Arti?n der Fracht.

Fraucn als Tteuerleuie GcmüthliI,eS Stillleben an Bord Harte Arbeit-Ticbe uns Selbstmörver Vererbtes Gewerbe Aber: glauben. ' Wenn der Herbst von seinem farbigen Zauber auch der Stadt Berlin mittheilt. dann kann man auf den Wafferläufen Spreeath?ns" ein ungewöhnliches Leben und Treiben bemerken. Es ist die Zeit der großen Schiffsfrachten; die Lastkahne, die Zillen, die Schleppdampfer nähern sich von allen Seiten der Stadt, erfüllen die Häfen, die Kanäle und fahren zwischen Schleusen und unter Brücken durch. Die großen böhmischen Obstlähne legen an den belebten Anlegeplätzen an; auf Arettern, die über das Schiff gelegt werden, werden die Körbe mit der duftenden Waare aufgestapelt, mit rothbäckigen Aepfeln. gelbreifen Birnen, dunkelrothen und blauen Pflaumen. Ueber das Landungsbrett kommen die Hausfrauen der benachbarten Stra. und nun beginnt das Feilschen.' Andere Boote, die in den großen Häfen anlegen müssen, bringen Holz und Steine, andere verfruchten Vieh, wieder andere Steinkohlen und Tors. So. ziehen sie langsam unter den unzähligen Brücken durch, nachdem sie schon tagelang draußen gefahren sind', von Osten oder von Westen her auf einer der vielen Wasserstraßen. die die Mark Brandenburg besitzt. Mühsam stoßen sie innerhalb der Stadt mit der Nudersiange das schwere Boot vorwärts. Am liebsten aber nimmt man einen kleinen Schleppdampfer als Vorspann. Wenn der Mann mit de: langen Stange das Boot abstößt, hält die Frau oder die Tochter das Steuerrüder und gibt dem Boote den Weg. Es sind hochgewachsene, meist blonde Gestalten, stark und knochig, denen das Leben auf dem Wasser eine gesunde Gesichtsfarbe und harte Hände gibt. An den Halteplätzen oder im Hafen entwickelt sich in der Essenszeit ein gemüthliches Stillleben; aus der kleinen Kombüse steigt der Nauchauf; die Frau kocht das Mittagessen, und Teller und Löffel in der Hand, den Topf zwischen sich, sitzen sie einträchtig an Bord und verzehren ihr Mahl, an dem die Kinder theilnehmen. Das Treiben in den Berliner Häfen stellt insgesammt eine ' Summe von Verkehr dar. die dem der größten SeeHäfen gleichkommt. Man bekommt eine Ahnung von diesem Verkehr, wenn man weiß, daß im Jahre 1903 auf den Wasserwegen von Berlin und Charlottenburg 146,000.000 Centner verfrachtet wurden und daß über 40,000 Schiffe jeder Art in Berlin ankamen. Fast nlles, was an Bausteinen für die Bauten der gewaltigen Stadt benöthigt wird, kommt zu Schiff an. Die acht Eisenbahnlinien, die in Berlin münden, würden nicht entfernt mit dem Güterverkehr fertig werden, wenn die Wasserstraßen nicht wären. Auf allen diesen Kanälen und Flußläufen fahren etwa 13y,000 Schiffer im Jahre. Ihre Arbeit ist hart, der Berliner Kriminalstatistik aber liefert die Schifferbevölkerung im Allgemeinen kein großes Material. Wenngleich Ausschreitungen vorkommen Wasser macht feuchte Kehlen! sind doch schwere Vergehen selten. Häufig werden die Schiffer ohne ihr Wissen ausgenützt, indem Diebe und Einbrecher gestohlenes Gut oder sich selbst Nachts in den Kähnen verbergen. Oder es kommt vor. daß soleyes Gesindel, wenn de? Schiffer ihm das Nachtquartier abschlägt, aus Rache die Ladung anzündet, wenn sie aus brennbaren Stoffea, z. B. aus Heu, besteht. Oft sind auch schon Verbrechen durch Schiffer entdeckt worden. Sie sind nur zu häufig die, die m der Spree oder im Landwehrkanal diejenigen herausfischen, welche Unglück, Verzweiflung oder ein Verbrechen m die Fluthen getrieben haben. Das Gewerbe der Berliner Schiffer vererbt sich in der Regel vom Vater auf den Sohn. Sie wissen mehr vom Boden, von der Luft und dem Wasser, als alle andern, und sie knüpfen ihren Aberglauben daran, der dem fluchtigen Ge schlecht am Lande fremd und zinver stündlich ist. Die Stadt, durch die sie fahren, ist ihnen im Grunde em unfaßliches, ungeheuerliches Wesen, mit dem sie Nichts zu thun haben. Für künstlerische Photographien erhielt Fräuleiii Anna Fcilner in Qldenburg auf d?r diesjährigeii Aus. stellung des DcutsckM Photographen Vereins in Un 1. Preis. Zur Sorsclznngseiker. Jetzt bin ich nur neugierig, ob das Vieh auch meinen chronischen Magenkatarrh kriegen wird."

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Wom Maude. Aus einer sonderbaren Ursache beging in Des Moines, Ja., die weiße Frau Mary Hubbard durch Verschlucken von Karbolsäure Selbstmord. Sie wollte es nicht leiden, daß ihre Söhne Negerinnen heiratheten, während sie selbst mit einem kohlschwarzen Nigger" lebte, Ein vor einiger Zeit von der Negerin Platina Bates bei Ridgely, Caroline County, Md., gestohlenes Kind des Negers William Richardson ist gestorben. Die Negerin wollte das Kind als ihr eigenes unterschieben uns) behalten. Platina ist verhastet worden, und nach den Gesetzen Marylands steht ihr eine schwere Bestrafung bevor, denn der Tod des Kindes ist nach Ansicht der Aerzte durch die Unbilden des rauhen Wetters verursacht

worden. Im unteren Stadttheile New Yorks befindet sich ein Office-Ge-baude, in welchem 7000 Personen ihr tägliches Brot erwerben. In diesem hören angeblich in Folge der Schwingungen desVauwerkes, vom 12. Stockwerk aufwärts, hin und wieder die Pendeluhren auf, zu gehen. Man kann, so heißt es weiter, leicht den Versuch machen, indem man etwa ein Hufeisen an einem 1 Fuß langen Faden befestigt. Das so hergestellte Pendel Wird stets in Bewegung fein und nie ruhig hängen. Eines ungewöhnlichen Kindersegens erfreut" sich die Familie Edward Compton's in New Jork, in welcher die Sprößlinge nach Jahre langer Tradition en gros" das Licht der Welt erblicken; Zwillinge sind in der Familie Compton von Alters her erblich gewesen. Diesmal aber haben sie es zu Drillingen gebracht, drei strammen Jungens, von denen'der erste den Namen Theodore Roosevelt Compton erhalt; 16, rn Worten sechszehn, Kinder hatte Frau Compton vorher, darunterZwei Mal Zwillinge, neun von den sechszehn sind am Leben. Die Eltern haben große 'Liebe zu ihrer Heerde", aber finden doch, daß der Segen etwas zu reichlich ist für einen Mann, der sich durch harte Arbeit in einer Pianofabrik sein und der Familie Brot verdient. Ein Opfer des Kulturkampfes ist Pater Franz. Hilfsprediger an der Kirche des heiligen Franz von Afsissi in New York, der dieser Tage nach 30iahngem Enl in seine Heimath Deutschland zurückkehrte. Am 16. August 1875 mußte er mit mehreren Genossen des Franziskanerordens die Abtei Fulda als Opfer des damals auf dem Höhepunkt stehenden Kulturkampfes verlassen. Ueber Holland wandten sich die frommen Brüder nach Amerika, wo sie nach vergeblichen Versuchen im Westen, eine Ordensniederlassung im Staate New York gründeten. In Croghan, N. F., dann in Butler, N. Y., und schließlich nach 9jährigem Aufenthalt in Colorado wiederum in Croghan, und schließlich seit 1902 in New York hat Pater Franz eine reiche seelsorgerische Thätigkeit entwickelt. Als den Franziskanern im Jahre 1882 die Rückkehr in das Vaterland gestattet wurde, blieb er allein von seinen Ezilgenossen hier, um seine Arbeit im Interesse der katholischen Kirche fortzusetzen. Jetzt hat die-alte Heimath doch so machtvoll angeklopft, daß er die Stätten seiner Jugendausbildung, seine erste geistliche Heimath und das in Fulda befindliche Grab des heiligen Vonifacius wiedersehen will.' VomMillionärzumBettler geworden ist Schuyler M. Van Heß von New York, welcher dieser Tage vor den Schranken des Tombs - Gerichts stand.. Van Neß ist ein Abkömmling einer einst sehr bekannten und sehr reichen New Yorker Familie, der in einem Palast gewohnt und noch vor zwölf Jahren in Wall Street spekulirt hatte. Und Wall Street war sein Fluch geworden. Wilde Spekulationen hatten ihn, wie er behauptet, schließlich an den Vettelstab gebracht. Van Neß wohnte bis zu seiner Verhaftung in einem billigen Logishause in der Bowery und, zog seit mehreren Jahren bettelnd von Haus zu Haus. Kürzlich wurde er in einem Hause in der Vesey Str. bettelnd betroffen und sofort in Haft'genommen. Der Richter stellte an den Arrestanten die Frage, ob er irgend etwas zu seiner Vertheidigung zu sagen habe. Van Neß seufzte tief auf und sprach: Herr Richter, Alles, was ich mir von Ihnen erbitten möchte, ist Milde, Gnade. Es ist noch nicht so lange her, daß ich Mitglied des University Club war, welchem - auch Sie damals angehörten. Sie wissen ferner, daß ich einst über eine Million Dollars verfügte und daß ich all mein Geld in Wall Street, dieser Hölle, verloren habe. Ich bin zum Bettler geworden, weil ich meinen' einstigen Freunden nicht zur Last fallen wollte. Lassen Sie Gnade vor Recht ergehen, geben Sie' mich frei, und ich werde soforl nach Florida reisen, wo ich den Winter zubrmgen kann. Ich kenne dort viele meiner einstigen Freunde und Studiengenossen. Es soll mein Bestreben sein, mich dort mit dem Verkaufe von billigem Nippes durchzuschlagen. Meine ehemaligen Freunde in der Colonie werden mir gewiß etwas abkaufen." Der Richter, der sah, daß Van Neß nurmehr ein menschliches Wrack sei, sandte ihn nach Blackwell's Island, wo der ehemalige Spekulant die nächsten sechs Monate zu-

bringen soll.

Seuer - Signale

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Washington Su il No.l Evritzenhauö Illinois u Merrill it Illinois u Louisiana U West und South Z4 West und McCarty Senate Ave. u Henry S7 Meridian und Ray No. 4 Cpritzmhaut VadisonSv.uMorriS Ü Madijon Lv. u Dunlop N No Haken Leiterhaul South nahe Telakar 35 Penn, u Merrill IS Delsware u. SKEartv Ea?und RcSarty New Jersey u. MerrQ vi Lirg.Lv.uradshaS 8 Eaft und Prosp.xt Bicking und HigZ No. 11 Cpritzenhauk ' Bit Ave. nahe Hur, fl Gast und Georgia 7 Eedar und Ekn 74 Davidson u Georgia 76 English Av.u Pi 76 Chelby und'BateS 8 No. Z Spritzenhaus Prospekt nahe Ehelky ?letcher Ad. u Shelby 51 Marter u. New Jersey 52 elaware und Wash. Säst u Washington 34 New York o.Tavidsor 85 Taubstummen Anstaä es er. Staaten Arsenal 37 Onental un5 Waff. 99 Frauen-Resormat. 91 No. 13 Spritzenhaus Marvl-nd nahe Mer. ü Meridian u. Georgia. Z3 Meridian und South ,4 PennshK u. Louisiana 95 Virginia, Ave u. Alav. ?6 Hauptquartier. 7 Grand Hotel. J8 Capital Ave und fcht 23 No. 16 Spritzenhaus 18. und Ash. 21 Alabama und 16. 25 Central Ave und li. ,28 7)nbe und 15. 27 Brookside und JMt ,28 Central Ave und 17. 29 Delaivare und 19. 31 Alabama und 11. .Z2 Bellefontawe und. 54 College Ade und 1. 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Januar 1905. , Gültig für die Rückfahrt bis 4. Januar inclusive. Für nähere Einzelnheiten wende man sich an die Agenten der C. H. & D. Bahn oder an D. P. Alg e o, D.P. Agent, 8 Nord Illinois Str. Indianapolis. Ind.