Indiana Tribüne, Volume 28, Number 92, Indianapolis, Marion County, 8 December 1904 — Page 4

Jttviana Tribüne, 8. Dezember IS?.

Indiana Tribüne. HnauZzeAkben von der Suttnderg Es. Indianapolis, Ind. Harry O. Thudiu ..... Präfideut. GeschSftSlocal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269.

Kr.tered &t tbc Post Office ot Indianapolis as second dass matter. Licensirter Betrug. Wenn es sich herausstellen sollte, daß die Verbindung mit dem verhafteten Wahrsager ein Theil der Ursache war, welche Hazel McCowen in den Tod getrieben hat, so können nicht nur unsere Behörden, welche derartige Leute durch Licenfirüng berechtigen, ihr unsauberes Geschäft zu führen, sondern auch die Zeitungen, welche Anzeigen trügerischen Inhalts von diesen Leuten annehmen, sich als Mitschuldige erachten. Beinahe alle Staaten der Union schützen die Unwissenheit durch geharnischte Gesetze gegen die Verlockungen dieser Hellseher" und ihre gewissenlosen Betrügereien. Der Staat In diana, dessen Gesetzgebung beinahe gänzlich von Muckern beeinflußt ist, hat kein Gesetz dagegen, unsere städtische Gesetzgebung beschützt diese Schwindler sogar durch Licenstrung. Und gerade dieses Gewerbe ist besonders gemeingefährlich, weil e5 seine Hilfe zumeist eifersüchtig angelegten Frauen und Männern verspricht und dadurch Uahei! und Verderben in manch sonst glückliches Heim gebracht hat. Der Bauernfänge? betrügt seine Opfer einmal, nimmt ihm sein Geld ab und sucht sich dann lneue Opfer, denn das letzte ist durch Schaden klug geworden. Die Hellseher" aber und Prophcten" halten ihr Opfer an der Kette ihres Mysticismus Wochen und Monate an sich gefesselt, verwirren ihr sonst schon nicht klares Begrisssvec mögen gänzlich, lentfachen die wildesten Leidenschaften und führen die Düpirten häufig, nachdem sie sie ausgesaugt haben, dem Verbrechen und dem Selbstmord in die Arme.Z Trotzdem nehmen moralheuchlerische Blätter keinen Anstand, die gemeingefährlichen Ankündigungen dieser'Hellseher zu' veröffentlichen, denn die Stadt lizensirt ja das Gesindel und macht das Handwerk dadurch respektabel. Eine Licens wäre ja in Ermangelung eines gesetzlichen Verbotes statthast, aber sie müßte so hoch geschraubt sein, daß den Hellsehern jede Lust vergeht, sich lhier nieherzulassen. Wie eS aber jetzt ist. dürfen diese Art Leute.nachdem sie eine LicenS von $50 bezahlt haben, in legitimster Weise den Gimpelfang betreiben, während anständige Geschäftsleute, welche hohe Licensen'j.bezahlen, von der Polizeiwillkür drangsalirt und von Zeitun gen, welche gegen Bezahlung Reklame für die Hellseherschwindelei machen, angegriffen und beschimpft werden. Unser Stadtrath sollte es sich angelegen sein lassen, dem HellseherSchwindel durch ein vernünftiges Gesetz ein Ende zu machen. Und Zeitungen, die sich für anständig halten, sollten dem Beispiele dieses Blattes folgen, das prinzipiell Ankündigungen schwindelhafter Art keinen Raum in feinen Spalten giebt, obmohl gerade die deutsche Zeitung nicht aus dem Vollen schöpft. Englische Zeitungen nehmen den Standpunkt ein, daß editorielles Moralpredigen nichts kostet; Anzeigen aber der verwerflichsten Art, welche gegen jede Moral verstoßen, Geld einbringen. Das Publikum ist ja so geduldig, wenn man nur zu heucheln versteht. Man eifert gegen Gemeinschäden an einer Stelle und macht Reklame dafür an anderer Stelle gegen klingende Münze. Der Lesestoff der Hellseher"-Anzeigen durch die Post versandt, würde sofort ein Einschreiten der Bundesbehörden nach sich ziehen. Man lege den Hellsehkrn" und Sybillen", die nur von der Bornirtheit Anderer leben, eine LizenS von je $1000 auf; dadurch würde dem Unfug in unserer Stadt besteuert werden. i In seinem soeben veröffentlichten JahreZbtricht macht der General-Land Eommissär Richards die folgenden An l aaben: Während deS letzten FiScal .'sabreS wurden neun neue Forftreferven Angelegt' fodaß die Gesammtzahl auf 59 mit einer Gesammtfläche von 62, 762,494 Actes stieg. Die Einnahmen ... r i c . m ... der Landämter nno gegen oas or Zahr um 31,741,401 gesunken und eS . na. fw .ff wurden um 6,418,57 Acres on.en: licker Landereien weniger, als im Vor jähre abgesetzt. Die Baareinnahmen

waren jedoch größer als in allen andern früheren Jahren. Die Zahl der ausgestellten Landpatente betrug 56,386 und war größer, als je zuvor. Die Einnahmen betrugen $9,283,341 und daS veräußerte Land belief sich auf 16.405,821 Acres. Davon wurden 810,171,265 Acres als Helmstätten belegt, 2,353,534 als Eisenbahn-Land patentirt und 1.306,261 auf Grund deS Timber und Stone-Gefetzes abgegeben. Betreffs der Forstreserven empsielt Richards sorgfältigere Erwägung von Vorschlägen zur Errichtung von solchen, als es bisher dn Fall war, da viele örtliche Interessen dabei zu berückstchtigen seien und vorgängige genaue Untersuchungen durch Forstverständige sich dringend empfehlen. Arge Betrügereien wurden bei der Vesiedelung von Waldland entdeckt, worüber Gcneral'Landcommissär RichardS berichtet : Eine wirkliche Ansied lung fand in vielen Fällen gar nicht statt, sondern in den meisten Fällen wurden nur Lagerhütten ohne häusliche Einrichtung angelegt. Man erfuhr, daß die angeblichen Ansiedler in fernen Ortschaften wohnten und daß sie veranlaßt worden waren, ihren Namen gegen Belohnung bis nach der Vermes sung herzugeben, ohne daß sie die Absicht gehabt, sich wirklich auf dem Lande niederzulassen. Die Folge dieser Fest, ftellungen war, daß man der schnellen Abholzung der wertbvollen Holzbestände, welche sich noch gegenwärtig auf öffentlichen Ländereien in gebirgigen Gegenden finden, durch gewissenlose Personen, einen Riegel vorschob.

Wie sehrdas Deutschthum bei der Ehinefenbevölkerung an Boden gewonnen hat, zeigt auch die Thatsache, daß in Schantung jetzt, wie die Deutsche Kolonial-Zeitung" mittheilt, ein Lehr buch der deutschen Sprache für Chinesen erschienen ist. Auch die Nachfrage nach deutschen Schulen in China wird immer größer. In Tsining ist im Jahre 1903lleine Schule mit 60 Kindern begründet worden. In diesem Sommer hat Gouverneur Truppel dort eine Prüfung abgehalten und war erstaunt über die großen Leistungen der Schüler. Auch der Taotai und der Stadtmandarin wohnten der Prüfung bei. ES wird demnächst eine zweite Anstalt eröffnet werden. Die DeutschAsiatische Warte" stellt denn auch fest. daß, wo früher der Europäer begafft oder gar beschimpft wurdet er heute freundlich aufgenommen wird. Damen-Berein des Socialen Turnvereins. Der Sociale Turnverein hat alle Ursache, stolz zu sein auf seine Dam e n s e c t i o n, welche in puncto Arbeitseifer als Vorbild für die übrigen Zweige der Vereinigung empfohlen werden muß. Nicht allein, daß die liebenswürdigen Damen in ihrem engeren 'Kreise für zweckdienliche Weranstaltungen gediegenen gesellschaftlichen Charakters besorgt sind, sie widmen ihr regeZ Jntereffe allen Vorgängen im Vereine und schenken ihre besondere Aufmerksamkeit solchen Veran staltungen, bei denen die Dienste der Damensection nutzbringend sein können. Von jeher haben die Damen des So cialen Turnvereins sich als die wärmgen Besürworterinnen der Freisinnigen &.ftrmlnn&f thust rtntpfpTT. Pn trrh-n MO V4f fr V V V V V sie auch am kommenden Weihnachtsseste thätigen Antheil nehmen und haben, laut Beschluß der letzten Versammlung, die obligate Kartenpartie vom Nachmittag auf den Abend verlegt und Sorge getragen, daß ein schmackhafte Abend-Jmbiß denjenigen Mitgliedern servirt wird, welche von der Schulfeier sofort zum Kartenspiele überzugehen wünschen. Bei dem Weinachtsfeste der Turnschule wirddie Damensection für die Beuirthung der Kinder Sorge tragen. Ein ganz besonderer FreundschastSbeweis steht aber noch in Aussicht. Unter dem Siegel der Verschwiegenheit hat man unseren Berichterstatter in die Geheimnisse eingeweiht, und fintemalen ZeitungSmenschen", wenn immer eS verlangt wird, Diskretion als Ehrew fache betrachten, wollen auch wir vorläufig wenigstens überwiese Aw gelegenheit verschwiegen sein. m ,, ! O? Der Lahrer Hinkende Bote sowie der NegenSburger Marien Kalender für 1905 sind dnrch unsere Ossice zu beziehen.

Der Veihnachtsmarkt des Südseite Turnvereins

Stellt an NeZchhaltigkeit alle früheren Vazaare in den Schatten.

Unterhaltungen für die Besucher in Ulle und Aülle. Im Deutschen Dorf werden vortreffliche Mahlzeiten servirt.

Unter den denkbar günstigsten AuS sichten wurde gestern in der Südseite Turnhalle der Weihnachtsmarkt eröffnet, für welchen die wackeren Damen des Südseite Turn-VereinS schon seit vielen Wochen mit unermüdlichem' Fleiße solch' außerordentliche Vordere!tungen getroffen haben. Sie haben in der That großes und anerkennenSwertheö geleistet und der Erfolg kann ihnen ja garnicht ausbleiben. Welch' ein farbenprächtiges Bild und zugleich freundlichen und gefälligen An blick bietet z. B. der große Saal der Halle dar. Nicht nur, daß buntfarbige Drapes rien sich in reicher, verschwenderischer Weife überall bemerkbar machen, sondern auch auf die Ausschmückung der einzelnen Buden haben die Damen in diesem Jahre ganz außerordentlichen Fleiß verwandt. Jede einzelne ist ein wahres Schmuckkästchen, bildet aber natürlich nur einen passenden Rahmen für die darin schaltenden und waltenden Damen. Reich beschickt find alleBuden und wer Einkäufe für Weihnachten für seine Gattin die theure, oder die Herzallerliebste machen will, der begebe sich heute getrost auf den Weihnachtsmarkt der Südseite Damen und er wird sein blaue? Wunder sehen. Der Besucher lenke nur seine Schritte nach der Handarbeit s-B u d e, Vors. Frau Wenzel, und er wird erstaunen, was fleißige Frauenhände alles fertig bringen. . Diese zart gegehäkelten Decken, diese molligenRücken kissen und so viele andere .hübsche Hand arbeiten, welche so recht geschaffen find, ein trautes Wohnzimmer noch traulicher zu gestalten! d Nicht weit davon befindet sich die gemüthliche Schürzenbude über welche Frau Sander als Vors. gebietet. Klein aber niedlich ist die Bude, aber die Schürzen gehen ab, wie warme Semmeln und die Verkäuferinnen waren daher auch in der rosigsten Stim mung. . . 1 ' Dieselbe theilte sich im Uebngen auch den Damen der P u p.p e n b u d e , Vorsitzende Frau Curt Toll, mit; denn dieselben brauchten sich über Besuch Wirklich nicht zu beklagen. Waren die Besucher oder vielmehr Besucherinnen auch nicht immer kauskrästia. so waren sie desto mehr eifrige Bewunderer der in der Bude ausgestellten Herrlichkeiten. Wie manches kleine Kinderherz mag wohl gestern vor Verlangen, eine von diesen herrlichen Puppen sein Eigen zu nennen, recht heftig gepocht baben. Gemach, gemach, unter den Weihnachtsbäumen wird wohl eine oder die andere dieser Puppen liegen. - Doch mit des Geschickes Möchten, Ist kein ew'gerBund zu flechten" ... und das Unglück schreitet schnell, sofern es ein Unglück bezeichnet werden kann. wenn man von liebenswürdigen Damen aufgefordert wird, der launigen Göttin Fortuna seinen Tribut darzubringen. O dieses Glücksrad! (Vorsitzende Frau I. Heoderich.) Dasselbe machte im Uebrigen brillante Geschäfte. Socialer Turnverein. Der Sociale Turnverein nahm in seiner gestrigen regelmäßigen Verfammlung wieder mehrere neue Mitglieder auf. ES wurde beschlossen, am Mon tag d. 26. Dezember Nachmittag für die Freisinnige SontagSschule und die Turnschule eine gemeinschaftliche Weihnachtöfeier zu veranstalten. Der Bericht des Turnlehrers Fischer lautete wieder sehr günstig. Sonst wurden nur Geschäfte erledigt, welche innere Angelegenheiten des Bereins anbetrafen. Fatale Verwandtschaft. Im HMe einer hiesigen Verwandten, 323 Ost Court Str.' wurde gestern Abend Catharine Thomas, ein 17 Jahre altes Mädchen verhaftet. Ca tharine wird wie verlautet in Louis

Wohl selten aber hat eine Fair einen solch soliden, gediegenen und inhaltSreichen Count'ryGrocer y-S t o re (Vorsitzende Frau Mitschrich) aufzuweisen gehabt, als wie der Bazaar der Südseite Damen. Alles ist in demselden zu haben und die Bedienung in demselben puncto Liebenswürdigkeit bietet einfach Einiges". Sämmtliche Mitglieder der Grocery ElerkS Union von Jndiana und Umgegend können von diesen Damen lernen, wie Kunden zu bedienen sind und ihnen in freundschaftlicher Weise die paar Nickel aus der Tasche gelockt werden können. Heute Äbenb werden die Reste in der Groce'y-Bude zu Schleuderpreisen an den Mann gebracht werden. Ueber glänzende Geschäfte brauchte sich gestern Abend die C a n d y Bude, Vors. Frl. Florence Baase, gewiß nicht zu beklagen. Große und kleine Leckermäuler umringten bestänbig die Bude, da sie als Fach- und Sachkenner längst ausgefunden hatten, daß der Candy vorzüglich war. Als im Frühling dieses Jahres der Pleasant Run außer Rand und Band zu einem reißenden Strom wurde, ergössen sich seine Gewässer auch bis zu dem schattti'gen Garten der Südseite Turnhalle, und er bildete' dort einen Teich, welcher, seitdem von den Damen sorgsam gehütet, gestern auf dem Bazar als Fischteich (Vorfitzende Frau Carl Gutzwiller) Großartiges leistete. Was aus demselben gestern Alles gefischt wurde, war geradezu er-staunenS-und bewundernSwerth. Vom vielen Umherwandern aber stellte sich die Sehnsucht nach einem Ruheplätzchen und zu gleicher Zeit auch ein mehr oder weniger gelinder Durst ein. Die müden Wanderer lenkten daher die Schritte nach dem traulichen Deuts ch e n Dorf, (Vorsitzende Frau Storz), wo dafür gesorgt ist, daß auch der innere Mensch nicht zu kurz kommt. Und nun erst gar die Dearnd'l", die dort bedienen, zum Anbeißen schön und lieblich sahen sie in ihren Volkstrachten aus bemalten Vaterlande aus, als Schwarzwaldmädel braun und schlank, als fesche bayrische Madeln nnd sanfte blonde Dirndl aus dem Thüringer Walde. Fürwahr im Deutschen Dorf ist gut Hütten bauen und viele Besucher blieben denn auch dort sitzen. Aber auch die E r f r i s ch u n g sBude (Vors. Frau Eitel) brauchte sich gestern über den Besuch nicht zu bettagen. Die Zeitungsjungen-Kapelle lieferte gestern Abend vortreffliche ConcertMusik.

euteAbend Kehraus. Heute Abend ist der Schluß des WeihnachtZmarktS. Das Programm umfaßt Conzert, turnerische Vorführungen und Tanzkränzchen. .Alle Gegenstände, welche noch nicht verkauft worden sind, werden verauctionirt werden. ES steht also dem Besucher ein seh? vergnügter Abend bevor. 22?Vo 6 Uhr an werden in dem deutschen Dorf Mahlzeiten servirt werden. vllle, Ky., gewünscht und zwar soll sie dort einen Einbruch verübt haben. Die Detektives Low und DeRossett nahmen die Verhaftung vor und Catherine wird, sobald wie von Louisville die nöthige Requisition eintrifft, die Reife nach dort unternehmen und sich gegen die erhobene Anklage vertheidigen. Neue Inkorporationen. Die Odon Realty ?ompanv", Odon,DavießSounty;Capita10,000. Directoren: H. jft. Crooke, E. E. Forsythe und I. A. McCoy. . , Die Hustling Oil Company", An. derson; Capital 875,000. Directoren: I. W. Davis, A. W. Miller Dr. Morrison, William FleSman und I. W. PerkinS. Die BennettContractinaComvanv". Missouri; Capital $30,000. Jnveftirt in Jndiana mit $20,000.

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Ans Stadt- und Connttz-Ber-waltung. Behörde für öffentliche Arbeiten. Stadt-Jngenieur Jeup hat der Behörde mitgetheilt, daß er angeordnet hat, daß die Central Avenue, nördlich vom Fall Creek, mit electrischen Lichtern versehen werden soll. Ueber die egyptische Dunkelheit, welche bis dahin in dieser Straße herrschte, waren viele Beschwerden bei der Behörde eingelaufen. Dieselbe benachrichtigte die Jndiana Union Traction Co., darauf zu achten, daß sie den Bestimmungen ihre mit der Stadt abgeschlossenen Contractes nachkomme, wonach die Kokomo Cars für Passagiere innerhalb der Stadt Indianapolis anhalten müssen, dieses ist in der letzten Zeit mehrere Male nicht geschehen. Ueber das Gesuch der Indianapolis, Newcastle & Toledo Traction Co. um Gewährung eines Freibriefs betreffend die Benutzung der Straßen der Stadt für ihre CarS wird am 16. Dezember verhandelt werden. Die entgültige Asseßment-Listen wur den bewilligt: Für Kiespflasterung in der 1. Alley westlich von Barth Ave., von Orange Sir. bis Cottage Ave. . Beschlossen wurden folgende Ver befferuugen: Eröffnung und Erweiterung der 1. Alley nördlich von 16. Str. von Capitol bis Senate Ave. Vakanz der 1. Alley westlich von Capitsl Ave., von 16. Str. bis 3 Fuß südlich von der 1. Alley nördlich von der 16. Str. Vakanz der Carroll Strvße, von Wright Str. bis zur 2. Alley östlich von der Wright Str. Die Primär.Asseßment.Liste wurde angenommen für: Cement Seitenwege in La Salle Str. von New York bis Michigan Str. Eröffnung der 24. Str. über das Geleise der L. E. & 23. Bahn-Gesell, schast. Sicherheit Behörde. Die SicherheitS'Behörde hat sich ge weigert, dem kürzlich aus der Polizei Mannschaft entlassenen Gabriel JoneS ein neues Verhör zu bewilligen. Die Entlassung war erfolgt, weil er feinen Dienst vernachlässigte. Der Polizist Elmer Williams, wel cher dem PolizeiDepartemk,nt erst feit einigen Monaten angehört, hat feine Resignation eingereicht. Er hat eine Stellung in der Office des County Schatzmeisters erhalten. Grant Felton und George M. Stewart wurden zu Polizisten und George Wallace zum Feuerwehrmann ernannt. I. T. Smith, der Marktmeister des Südseite-MarkteS, überreichte eine Petition von Bewohnern der Südseite, in welcher dieselben ersuchen, den Markt an jedem Tage in der Woche offen zu halten. Die Behörde schlob ckit der Central

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1030; Alt 1050 '5555555 555955t ! ; 4. Ds Slyxoo! Hotel ift mir gegenüber. Wir sprechen in irgeni einem Stadttheil für Wäsche vor. 224 W. Dkarylerd, Eeife C5oneI 03. Union Telephone Co. einen Contract für die Telephone im Feuerwehr und Polizei-Departement für dss Jahr 1905 zu dem Preise von $1250 ab. Auf Samstag verschoben. Die County-Commissäre verschoben den Fall des Paul Bärmann, welcher um eine WirthschastS-Lizens ersucht hat und gegen welche eine Remonstranz eingereicht ist, auf nächsten Samstag. Noch eine Wahl im Stqat. Am 14. Januar findet in unserem Staat eine Wahl statt, von welcher nur wenige Leute, speziell in den Städten, etwas wissen. , . . ES handelt sich um Straßenausseher in allen Landdistricten. Bis vor etli chen Jahren wurden diese Leute durch die Township-TrusteeS einfach ernannt. vor 6 Jahren aber kam ein Gesetz zu Stande; wonach dieselben alle zwei Jahre einmal zu wählen sind. Alle Einwohner des TownshipS wa ren Stimmgeber, obgleich viele derselben in Städte wohnen und vön Landgraßen weder viel wissen noch wissen wollen. Die letzte Legislatur änderte das Gesetz so ab, daß nur .die, welche im Straßendlstrict des betreffendenAuf' sehers wohnen; stimmen dürfen. Die erste Wahl unter dieser neuen Rege! findet am 14. Januar statt. , Die Wahlbeamten haben ohne BeZahlung zu dienen, auch müssen die Candidaten nd ihre Freunde, die Stimmzettel, liefern. - Als vor vielen Jahren diese Wahl mit der in Stadt und County zusam menfiel, soll dieselbe auch in mancher Stadt und County das Schicksal der StaatZwahl entschieden haben. Gottlieb L eukhardt, Die gemüthliche Ecke," Ecke Noble und Market Str. Bauerlaubnißs ch e i n e. John Hollan, Holz.Cottage, 26. Str., nahe Northwestern . Ave., $1000. Edward Miller, Cottage, SheffieldAvenue, nahe Washington Straße, $1550. Frau I. N Darnell, Holz Wohnhaus, Rural, nahe Michigan Straße, $4000. E. W. Roberts, Holz Wohnhaus, 22. Straße, nahe College-Avenue, $3,400. I. P. Findley, Cottage, $3400. Während des Monats November wurden 243 Bauerlaubnißscheine, welche den Betrag von $275,593 involviren, erwirkt. Auditorium Bar. Meinen Freunden und Gönnern zur gefälligen Nachricht, daß ich eine neue Wirthschaft unter obigem Namen in 449 Virginia Ave. eröffnet habe. Ich werde mich stets , bemühen mit den besten Getränken und Cigarren, sowie mit einem feinen Lunch aufzuwarten. Um gütigen Zuspruch bittend zeichnet Achtungsvoll Gustav Doebber.