Indiana Tribüne, Volume 28, Number 85, Indianapolis, Marion County, 30 November 1904 — Page 5

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OOO o o o preise geliefert von A. B. MEYER & CO. Pennsylvania Anthracits, $7.50 Pocahontas Lump.... . ... . .. 5.25 Smokcleß Lump: ... 5.25 Ohio Cannel Lump 5:25 Ohio Cannel Egg 5.25 Kanawha Lump 4.25 Pittsburg Lump 4.25 Brazil Block . - 4.00 tzocking Valley 4.00 Straight Creek Lump 4.50 Straiaht Creek Egg 4.25 Greene County, No 4, Vein Lump.... 3.25 Greene Countn, No.4,Vein Egz 3.25 Jackson Ohio Lump. 5.00 Oven Coke Egg 5.50 Gas House Lump Coke 5.50 Gas House Crushed Coke 6.00 Extrai?erechnnvg wo solche getragen werden mkffea. Neue Klagen. In ihrer gegen ihren Gatten Henry A. Goebler eingereichten Scheidung' klage sagte Laura I. Goebler, daß sie vom 31. Mai 1900 bis zum 24. De zember desselben Jahres zusammen lebten, daß sie sich dann trennten und daß er niemals für sie genügend Sorge trug, obgleich ihm sein Einkommen doch solche möglich machte. Mit schlechten Namen und mit TodeSdrohungen traktirt. sagt Nellie Marklin. sah sie sich zur Klage auf Scheidung von Frank Marklin veranlabt. W.'il er sie vernachlässigte und der ließ, sagt Sarah Anna Colcman, sucht sie Scheidung von' Samuel Jackson Coleman. BSSmilligeZ Verlassen giebt auch Ja Sauer in der von ihr gegen AI bett 0. Sauer eingereichten Schei dungsklage an. In, einer gegen die C.H.cd D.Ry.Co. und die C.J.ck W.Ry.Co. eingereichten Schadenersatzklage sagt Lake M. Emer son, daß er eine Ladung Maulthiere der Bahn zur Beförderung übergab, daß die Gesellschaft jedoch nicht für dieselden die nöthige Fürsorge trug und daß er hierdurch im Betrage von $2000 geschädigt wurde. XCT Die beste 5 Cent Cigarre in d:r Stadt, Mucho's Longfellow".' Ifrenze No. 1 W. Washington Str (Merchants National Bank) Ein europäisches Department Wechsel, Creditbriefe und Postanweisungen auf alle Städte Europas. SsiffPsU naS und von SZm)l2U)ZlUZ Gurova. 2In- und verkauf ausländischen Gelde. giebt da einige Leute die man bemerken hört: Ach wenn ich nur' einige Hundert Dollars hatte, ich könnte dann etwas Geld machen." Es ist keine schwierige Sache ein paar Hundert Dollars, zu sammeln" und es gibt nicht wenig Leute, die wenn fest entschlossen, dies nicht zu Werke bringen, wenn eine gewisse Summe von ihrem Einkommen positiv jede Woche oder jeden Monat deponirt wird in Der Jndiana Trust Company. Das Resultat wird bald ein paar Hundert Dollars sem" mit denen Sie Geld machen können. Probieren Sie es. Beginnen Sie

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heute.

Alle Kleider.

Humoreske von Gustav Hochstctler. . Ich finde, daß du, verehrter Leser, von uns modernen Feuilletonisten viel zu sehr verwöhnt wirst. Entweder : wir brennen das mehr oder minder brillante Feuerwerk unseres Witzes auf unsere alleinige Rechnung und Gefahr vor dir ab, oder : wir schildern Begebenheiten aus dem Leben dritter Personen in einer Weise, die geeignet ist, dich zu im terhalten. " Aber du? Du sitzest bei alledem gemächlich in deinem Lehnsessel und thust weiter nichts, als vor deinen wohlgeneigten Augen die Reihe der von uns mit Schweiß und Geist geordneten Buchstaben allergnädigst vorüberziehen zu lassen. Ja, mein Lieber, das kann dir so pajjen! Ich stige dir aber, daß ich's satt habe, dich so zu verwöhnen. Du sollst einmal heraus aus deinem Großvaterstuhl! Jawohl, mein Lieber, du wirst so freundlich sein, dich allerhöchsteigenhändig in den folgenden Zeilen in Aktivität zu setzen. Wir kehren jetzt den Stil um: Ich sitze in dem Lehnsessel und sehe gemächlich zu, wie du mir Keine, ergötzlichen Sprünge vormachst. Zunächst wirst du so liebenswürdig sein, dich lustwandelnd die Friedrichstraße entlang zu bewegen. Thu nicht so, als ob dir das schwer fiele. Du bist Junggeselle und , wenn scbon Irren im Allgemeinen menschlich ist, so wird ein kurzes Umherirren auf der Friedrichstraße wohl auch nicht zu den unverzeihlichen Dingen zählen. An der Ecke der Mohrenstraße siehst du einen Herrn von schlichter Gewandung und bescheidenen Manieren stehen, der dir das Wort zuflüstert, das die Ueberschrift dieser Zeilen bildet und das du siehst, wie ich dich kenne! das dich verleitet hat, dieses Feuilleton ausnahmsweise nicht zu überschlagen: Alte Kleider"! , Es fällt dir, auf, daß die Stimme des schlicht gekleideten Mannes um zwei Grade weniger unsympathisch klingt, als diejenigen Stimmen, die dir sonst dies Wort zuzuflüstern pflegen. Und da du thatsächlich zu Hause einen Sommeranzuq vom vorigen Jahr und einen Gehrock - Anzug älteren Datums hängen hast, die zwecklos den Platz im Schranke wegnehmen, kehrst du nach fünfzig Schritten um und eröffnest dem Manne deiner Sympathie diese freudige Kunde. Eine halbe Stunde später liegst du behaglich ausgestreckt auf deiner Chaiselongue und rauchst eine Kyriazi. Bescheidenes Klopfen an deiner Thür. Tu springst auf, schest dich vor deinen Schreibtisch und nimmst ein Zeitungsblatt in die Hand. Das macht sich besser. Herein!" Der Mann deiner Sympathie oder genauer gesagt: seine Nasenspitze erscheint in der Thürspalte. Gestatten der gnädige Herr?" Der gnädige Herr gestatten. Die beiden Anzüge, vermehrt um eine nicht ganz einwandfrei roth-ge-tupfte Weste, liegen glatt übereinander auf dem Stuhl, nach dem d:in Zeigefinge? hindeutet. Der Mann deiner Sympathie nimmt jedes einzelne Stück, trägt es an's Fenster, da wo es am hellsten ist, und dreht und dreht. Er forscht, ob die Beinkleider am unteren Rand nicht durchschabt sind, er schaut zu, ob die Ellbogen nicht zu glänzen beginnen, er sieht'nach, ob da, wo die Brustaufschläge einsetzen, eine schadhafte Stelle zu bemerken ist. Mit umständlicher Gründlichkeit wendet er und dreht, und dreht und wendet. Bei dem Gehrock bemest du, daß dein Herz sich mitdreht, daß es sich dir im Leibe umwendet, wenn du mit ansehen mußt, wie dies seidengefütterte Kleidungsstück, an dessen Brust schon so 'manches blonde Frauenköpfchen geruht, nun von profanen Handen gerade an seinen schadhaftesten Stellen dem grellsten Lichte des unitags ausgesetzt wird... Jetzt beginnt der Kampf. Der Mann deiner Sympathie will absolut nicht mit der Sprache heraus rücken. Er will durchaus nicht eingestehen, welchen Werth er den pensionirten füllen deines Jünglingsleibes beimißt. Er besteht darauf, daß du das erste Wort sprichst. ' Bcn diesem Beharren vermögen ihn keinerlei Bernunftsgründe abzubringen. Endlich beschließest du, nachzugeben. Du gehst mit dir zu Rathe, welche Summe du ihm nennen willst. Du weißt genau, er wird dir dann die Hälfte bieten aber eö hilft nichts, du mußt. heraus mit dem inhaltsschweren Worte. Da du ich will dir auch einmal etwas Angenehmes sagen ein anständiger Kerl bist, berechnest du gewissenhaft, welche Summe du in analogen Fällen erhalten hast, und nimmst dir vor, jetzt nicht mehr zu verlangen, als du damals erhieltest. Und dann f,.,du Muth und sprichst das große Wort gelassen aus: Fünfzehn Mark.".', Die Wirkung ist eine furchtbare. Der Mann deiner Sympathie scheint zunächst total geschlagen und vernichtet, ungefähr so, als ob sich vor seinen Augen soeben der Untergang Ux Welt vollzogen habe und er allein ins dem Trümmerhaufen unseres Plane ten übrig geblieben sei. Er ist. vollständig sprachlos. .Erst nach und nach

gewinnt er die' klare Sprache wieder

und benutzt sie dazu, dn klar zu machen, daß unter den sämmtlichen zwei Millionen Einwohnern Berlins - keine Seele zu finden sei, die ein derartiges Gebot annehmen könne. Da es nickt das erste Mal ist, daß du einen abgelegten Gehrock weggibst, bleibst du verhältnißmäßig kühl, worauf er dir genau wie du es erwariet hast acht Mark, anbietet. - - Du bleibst hart. Er. bietet zehn nicht ohne dich darauf aufmerksam zu machen, daß ein häufigerer Abschluß derartiger Handelsgeschäste gleichbedeutend mit seinem kaufmännischen Ruin sei. Du bleibst unerschütterlich. Er bietet zwölf, indem er dich dabei beschwört, dann wenigstens noch einiges abgelegte Schuhwerk und ein paar alte Hüte zuzulegen, eine Bitte, deren Erfüllung dir infolge von Requisitenmangcl schon technisch unmöglich wäre. Du bleibst fest. Er bietet vierzehn und klärt dich darüber auf, wie es der reine nackte Leichtsinn von dir wäre, wenn du aus bloßer Halsstarrigkeit dies geradezu widernatürlich günstige Angebot unbenützt lassen wolltest. Jetzt macht es dir Vergnügen, erst recht den Unerweichlichen zu spielen. Er bietet dir vierzehn Mark fünfzig und fügt hinzu, daß er dies nur deshalb thue, weil du eine ganz besonders vortheilhafte Figur hast und heil er deshalb darauf rechnen kann, die Sachen sehr bald weiter verkaufen zu können, allerdings ohne einen Pfennig daran zu verdienen, wenn er nicht überhaupt noch Geld dabei zulegt. Auch das . zieht nicht. Im Gegentheil, durch das schrittweise Entgegenkommen sicher gemacht, erklärst du kurz und bündig: Nicht für vierzehn Mark und fünfundneunzig!" Da seufzt der Mann deiner Sympathie schwer auf. Eine, tiefe Wandlung vollzieht sich in seinem Innern er ergibt sich in sein ' Schicksal. ' Er ist geknickt wie eineLilie nach dem Sturm. Er legt drei große,, .blanke, silberne Fünfmarkstücke auf " deinen Schreibtisch. Damit ich heute wenigstens mein Handgeld mäch'!" sagt er dabei. Dann zieht er.'aus einer großen Rocktasche, deren Vorhandensein du nie geahnt hättest, ein, riesiges schwar-zes-Tuch. Das breitet er auf dem Fußboden aus, legt die Kleider sauber darauf und wickelt alles zu einem Packen zusammen. Fünfzehn 5 Mark murmelt er dabei mit inniger Betrübniß,,dafür Hab' ich einmal im Winter eine ganze Droschke voll Sachen gekaust. . ." Dann aber heitert sich sein Gemüth wieder auf. Er überreicht dir seine Karte und empfiehlt sich für spätere vorkommende Fälle. ' Und, im Bestreben, dir zum Abschied eine Höflichkeit zu sagen, versichert er dir, während er schon dleThürklinke in der Hand hält: Ich komm' mit Vergnügen wieder zu Ihnen, wenn Sie mich brauchen. Ich hab' die Leute sehr gern, die gleich die richtigen Preise verlangen.' Wenn Sie zum Beispiel mehr gesagt hätten, wie fünfzehn Mark, dann hätt' ich wirklich erst handeln müssen." , . '- ' Die Herbstjagden der bayerischen Reitschule (Equitationsanstalt), die gewöhnlich in den ersten Tagen des October beginnen, mußten wegen der unter den Dienstpferden ausgebrochenen Rothlaufseuche Unterbleiben. Desgleichen fiel auch-der Lehrgang für Stabsofficiere bei der Reitanstalt aus. . Ausgleich. Agäthe'hat doch ein zu blödes Gesicht! Die- muß einen ganz verrückten Hut aufsetzen, um nur einigermaßen . vernünftig auszus ehen !" Diemerkennichts. WaS, Du bist jetzt Fremdenführer in Paris? Du kennst Dich ja gar nicht aus!" Ich bin ja Fremdenführer nur für Hochzeitsreisende." I n K e n t u ck y w i l l sich ein reicher Farmer, Namens Tolson, von seiner sechsten Frau scheiden lassen, um eine siebente heirathen zu können. Der unternehmungslustige Farmer ist 50 Jahre alt, und. vier von seinen bereits geschiedenen .Frauen leben noch. . Das Interessanteste bei der Geschichte ist, daß Tolson mit seinen geschiedenen Frauen in bester Freundschaft lebt, und jedesmal, wenn er sich eine neue Lebensgefährtin" zulegt, ladet er die geschiedenen zu der Hochzeitsfeier ein, und dieselben kommen auch. Ein wohlhabender Expreßmann, Namens Joseph Weber, in Trenton, N. I., legte kürzlich eine Kaltblütigkeit an den Tag, die ihres Gleichen .sucht. Vor zwei Jahren stellte sich in einer seiner Zehen der Brand ein, und , nach und . nach wurden sämmtliche Zehen an dem Fuße davon angesteckt, er consultirte einen Arzt und dieser machte ihm die Eröffnung, daß eine Amputation des Kniees nothwendig sei, um sein Leben zu retten. Weber sollte sein Bein nicht verlieren und entschloß sich, die Zehen selbst abzunehmen-, und bediente sich dazu eines Taschenmessers, welches er., zu 'diesem. Zwecke .scharf machte, yeine Frau fungirte als Krankenwärterin, und Weber hat sich nun beinahe voll ständig von der Operation erholt. Er erklärt, es' wäre fast ebenso leicht, sich die Zehen abzunehmen, als einenBaum, zu beschneiden, wenn man nur Courage habe. 1. '..

...Gönnt Ruhe!

Des Engländers ,Tinie is money" hat auch auf uns abgefärbt, diePhrase von dem Werth der Zeit", und daß man sein Leben ausschöpfen" müsse, ist fast zum geflügelten Worte geworden. Unser Leben ist jetzt so unendlich viel reicher als vor dreißig, vor fünfzig Jahren. Eine Unmenge Jnteressen, an die damals Niemand dachte, ist hinein gekommen, man kann sich ihnen nicht verschließen. .Eine Unmenge Wissen, im Kleinen und im Großen, wird von uns als etwas Selbstverständliches verlangt. Sport und LiebHaberkünste, Reisen und viel ausgedehntere und komplizirtere Geselligkeit als sonst stellen ihre Ansprüche. Daß die Führung des Haushaltes sich vereinfacht hat, daß manches außerhalb des Dauses gearbeitet wird, was früher nach einer heiligen Tradition im Hause selbst hergestellt werden mußte, wiegt dagegen nicht schwer, und um so weniger, da Hand in Hand mit dieser scheinbaren Vereinfachung ein größeres Luxusbedürfniß, ein verfeinerter Sinn für Komfort Platz gegriffen haben. Unser ganzes Leben ist hastiger geworden, jeder von uns bedarf eines ständigen Antriebs, um nicht zurückzubleiben. Die Anforderungen, die unser heutiges Leben an uns stellt, gehen nach so verschiedenen Richtungen, daß,, ehe, man bei einer Beschäftigung richtig warm geworden, schon wier eine andere wartet, so daß beständig an den Nerven gerissen und gezerrt wird. Ganz besonders aber, wenn man gezwungen ist, in der Großstadt zu leben, wo zu allem Uebrigen noch der Straßenlärm und der Lärm in den Miethshäusern kommt, der Kampf um Weiterbeförderung mit elektrischen Straßen- und Untergrundbahnen.' Gönnt Ruhe!" möchten wir deshalb , allen zurufen, die es angeht. Gönnt sie euch und anderen! . Macht euch frei von dem ' Gedanken daß durchaus jede Minute mit einem Besonderen ausgefüllt, werden müsse, verzichtct lieber einmal auf, .eine, Gesellschaft öder das .Durch fliegen der Zeitung, wenn sich ein Rühebedürfniß bei euch- meldet. Ermöglicht für" eure Dienstboten -Nachmittags ein Stündchen, wo sie sich selbst gehören dürfen, gönnt vor allem euren heranwachsenden .Töchtern die Zeit, einmal ruhig, unbeansprucht in ihren Zimmerchrn zu sitzen. Es ist nichts so Verwerfliches, wenn ste wirklich einmal vor sich hinträumen, sondern ein nothwendiges Abschwingen der Nerven. Habt den Muth, einzugestehen: Nein', ich habe das neueste Sensationssiück nicht gesehen,' habe das neueste Modebuch nicht gelesen, weil ich fühlte, mein Kopf verlangte danach, sich einmal im Freien,in den .sanften Linien einer , grünen Landschaft auszuruhen. Meine Töchter oilettiren nicht in der neuesten Lieb'haber'kunst, da 'ihren bleichsüchtigen 'Constitutionen die gesunde Gymnastik der Hausarbeit vortheilhafter ist, als das gebückte Sitzen in den Dünsten des Tiefbrands. , Äesonders sollte jede Mutter, die an sich Spuren von Nervosität bemerkt, für sich und ihre Kinder dieses: Gönnt Ruhe! berücksichtigen. Aufbauen ist so viel, schwerer als Niederreißen, etn einmal geschädigtes Nervenmaterial so furchtbar schwer ' aufzubessern. Besonders dann, wenn eine auch noch so geringe erbliche Belastung vorliegt. Unsere Zeit treibt uns dazu, mehr Kräfte auszugeben,., als vorhanden sind, wir zehren eigentlich ständig von dem Kapital, was sich natürlich über kurz oder lang rächen muß. Wohl dem, der dann so vernünftig ist bei den ersten , Anzeichen dies es Mehrverbrauchs Halt zu machen, sich, Ruhe zu gönnen und damit dem drohenden Bankerott entgegenzuarbeiten. Japanische Heldenthat. Von dem japanischen General Kodoma erzählt eine englische Wochenfchrift die folgende interessante Heldenthat. Es war während der Rebellion des Jahres 1877, als der jetzige General noch ein junger Mann von 25 Jahren war. Ein Schloß wurde belagert, in welchem Kodomä den Oberbefehl über- die Garnison inne hatte.. Der äußere Wall dieses befestigten Schlosses war bereits in Flammen, und das Feuer . griff in der Rich-. tung auf das Pulvermagazin immer mehr um sich. Kodoma rief seinen Leuten zu, sie sollten so schnell wie möglich das Pulver aus dem Magazin entfernen. 'Diese zögerten aber. Als Kodoma sah. daß die Leute zögerten, sah er sie nur einen Augenblick an und sprang dann selbst auf das Dach des Magazins, indem er den Soldaten zurief, er werde dort, wo er zu allererst in die Luft gesprengt werden mußte, so lange stehen bleiben, bis das letzte bischen Pulver entfernt worden sei. Trotz aller Bitten und Zureden seitens der Soldaten blieb er dort so lange stehen, bis thatsächlich das letzte Pulver von den beschämten Soldaten fortgetragen worden war. Feinschmeckerin. Es hilft nichts, Luise, alle sind gegen uns, wir wollen zusammen sterben, ich werde das Gift- besorgen!" 'Aber bitte, Adolar, ein Gift mit Hinzbeergeschmack!" . .. Protest. : Den Laubfrosch dürfen Sie nicht pfänden!... Ohne, denselben könnte ich meinenBeruf nicht ausüben... ich bin Wetterprophet!" ,

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, vandalia Abgang St. Louis Spcl., tägl g. . 12 30Vm St &ui Liv taglich s d & b 6 6 ii;m kavital Erpreß taglä.... 7.0093m Sr ouiö Ac tägl 7 25Vm Ch St L 6lpre täglich cts.lj 2 Nm St Louis Expreß tägl ......3 15N, t fc Gisingcau: Äcc tägl. 4 00 Nm St L Fast Mail täglich.... 8 3'N,

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Abgang Cincinnati Veft täglich 8 4 OOBrn Faß Mail täglich s ...... 8 06Bm Cincinnati ck Det Expr p. .10 40Vrn Ein . ck Dayton Veft. Exp p 3 OON Cincinnati Veft täglich d p 6 OONm Ein ck Detroit Expreß täglich 7 02Nm Springfiel ' . Mgang Springtteld Mail 7 3093m St LouiS Expreß p ä ....11 6093 TuSzola Accom. .... 3 80Nm St LouiS Expreß täglich ..11 lONm

Chicago, Indianapolis & Couismllc Ky. (ZNonon Route.) Abgang AntDnft Chie Night Expreß tägl 8.. . 12 ö5V Cincinnati Veft tägl 3 3593m ffaft Mail täglich s. 7 00? ssaff Mail täglich a '. . 7 6093 Chi Expreß, nur Sonaxd..ll 60Lm Mono Acr,tägl auSgSon,10 00 1 hi ck Mch City Veft dp. . 8 85' Cincinnati Veft täglich d p. 4 62Nm Motion Aee,. 4 0)Rv Via C.H. ck D. Ny., (Weft) und Noachdale. Chicago Expreß p....... ..11 50Vm Cincinnati Expreß p.... 2 45Ns

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