Indiana Tribüne, Volume 28, Number 85, Indianapolis, Marion County, 30 November 1904 — Page 4
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Indiana Tribüne, HtraukstAeben von der Sutdrg $. ' Indianapolis, Ind. Harry C. Thudium Präsident. GeschäftSlocalt No. 31 Süd Delaware Straße. Telephone ses.
Mte ed t the Post Ofice ot Indianapolis , tccood dass matter. Verfolgung ES zeugt . nicht von großer Jntelli genz einer Behörde, wenn sie anstatt Uebel, die ein Theil einer Klaffe ver. schuldet, zu bekämpfen, die ganze Klaffe verfolgt. Gewöhnlich bleibt bei solchen Verfolgungen der Ungewitzigte, Harmlose hängen während der Gerie bene und Schuldige ganz genau weiß, wie er den Behörden ein Schnippchen schlagen und ruhig weiter sündigen kann. . ES ist dieZ eine alte Erfahrung und die Behörden selbst haben sie schon so häufig gemacht, daß man zu dem Schluß gelangt, man beabsichtige durch Verfolgung der ganzen Klaffe eS ein paar Günstlingen ermöglichen, ein Monopol für !den auf Unsittlichkeit be ruhenden Geschüftsprofit zu haben. Wir wissen genau, daß während an ständige Wirthe auf gemeine Weise von der Polizeichikanirt werden, Spelunken der gemeinsten! Art, ' ruhig unter den Augen derPolizei weiter existiren. Mährend e-dem anständigen Mann, der mit seiner FrauIein'Theater besucht hat, durch den Schlußzwang der anständigen Lokale (unmöglich gemacht wird, bei einem Glase Bier sich zu erfrischen, sind anrüchige Spelunken ohne Unterbrechung bis.'zum früyen Morgen offen. Unser geschägter Mottenburger muß das unbedinztZ-wiffen. Wenn er wirk licher Reform-Mayor sein wollte, so würde er überhaupt jedes anrüchige Lokal gänzlich schließen lassen und den als anständig bekannten Lokälen alle nur möglichen FreiheiteN'gestatten. Warum eS unserem, um die guten Sitten derZZJndianapoliser so besorg ten, Herrn Holtzman noch nie ringe fallen ist, lZdaZ Empire Theater aus feine moralische Existenzberechtigung zu untersuchen? ES werden keine geiften Getränke da verzapft. Aberrein Gift, das. ebenso schädlich, ja noch v-rderblicher wirkt wie daS alkoholische,lfaugen kaum den Schuljahren entwachsene Knaben dort ein. Sie erhalten dort den AnschauungSunterricht in allen Phasen der Obscönität und Verderbtheit, sie saugen einZGiftein, welches ihnen die Achtung, vor den Frauen und gute Sitte nimmt. Die Obrigkeit sollte unbedingt besümpfend einschreiten, indem sie den Leitern der Bühne" bei hoher Straf? untersagt. Minderjährigen Zutritt zu gestatten. . '--; An anderer Stelle veröffentlichen wir den Bericht der von der Stadj bestall ten Commission zur Untersuchung des Wassers. Aus demselben geht klar hervor, daß die aeamhie Wasseraesellsckaft aerickte r, 1 1 1 7 i o 7 ten Artikel in einer englischen NachmittagSzeitnng von böswilliger Verfol gungSsucht eingegeben waren, wenn nicht gar zur Förderung eines Plän chenS, der Stadt einen Filter aufzu hängen, wobei ein guter rake off" ge wissen Leuten winkte. Und um diese gemeine Verfolgung möglichst wirksam zu gestalten, wurden die Bürger in Angst und Schrecken gejagt, wurden die Hausfrauen gezwungen, durch Ab kochen gesundes Trinkwasser gefchmack los zu machen, und im ganzen Lande kam unsere Stadt wegen des angeblich gesundheitsschädlichenZWasserS in Ver ruf. Das für dielKosten der Untersu . chung gebrauchte Geld hätte die Stadt sicher besser verwenden können. DaS Publikum sollte aber, doch nun endlich zu der Ueberzeugung kommen, daß eS sich in der Wasserangelegenheit nicht um eine ehrliche Bekämpfung eines Uebels, sondern um eine bloße Verfolgung! zur Förderung eigennüKi ger Pläne handelte. . 5 In St. LouiSZ hat Polizeichef Kiley Herrn John Most, der dort durch ein paar Reden einige ehrliche Dollars ver dienen wollte, das bischen Geschäft ver dorben und obendrein einstecken lassen. DaS arme UnglückSwürmchen, immer ist er der Prügelknabe, trotzdem er eigentlich nie ein Wässerchen trübte. Er hat niemals dem anarchistischen Ge danken genützt und mußte doch stets büßen. Pöliz'eichef Kiley von St.
Louis, der . als Typus des Ignoranten
irischen Polizisten gelten kann, mujjte aber während der Anwesenhelt des Prä sidenten RooseveltS durch irgend eine That seinen Eifer zeigen, seine Myr mydonen erhielten Befehl, jede Gefahr auS dem Wege des Präsidenten zu räu men. ES wurde Umschau gehalten, wen man verhaften könne, da kam der arme Johann Most gerade gelegen und als gutes 'Maß steckte man auch noch die höchst respektable Künstlerin Frl. Her nitt auS Milwaukee, welche den Präsidenten gur Besichtigung ihrer Werke einladen wollte, einfach ohne allen Schein Rechtens ein. Frl.' Hernitt wurde noch am selben Abend, an dem ihre Verhaftung stattfand, freigelassen. Johann Most wird man, obwohl nichts gegen ihn vorliegt, einige Tage im Loch behalten und dann freilassen armer verfolgter Johann. Der 58. Kongreß wird am Mantag, den 5. Dezember im Capital zu einer sogenannten kurzen" Session zusammentreten. Dieser Session wird naturgemäß nicht ein so große? Interesse entgegengebracht, als derjenigen. welch? im Frühjahr zusammentritt. Erstens steht Weihnachten vor der Thüre und- die 14 Tage, die noch bis zur Vertagung verstreichen, werden nur als Lückenbüßer betrachtet und dies um o mehr 'als so mancher der bemoosten SolonS das Kapital nach dem 4. März nicht mehr betreten wird, wenigstens nicht mehr als Mitglied der berathenden und gesetzgebender Körperschaft. Den noch gibt die bevorstehendeEröffnung ei ner Congreß-Session der BundeShaupt ftadt stets daS Gepräge einer gefchäf igen Stadt und danach alter Gewöhn heit viele Congreßmitglieder schon meh rere Tage vorher hier eintreffen, so ist damit auch der Impuls zu einem regeren Leben, gegeben. Die? macht sich zunächst in den von Congreßmitgliedern frequentirten Hotels bemerk bar, dann aber auch in Gesellschafts kreisen, denn abschon Washington schon längst die Physiognomie einer Metropole aufgesetzt hat, so erscheint die Stadt doch erst dann in ihrer ganzen Glorie und vollen nationalen Bedeu tung, wenn der Congreß in Sitzung ist und alle Zweige der Regierung, der exekutiven sowohl wie der gesetzgeben den, sich, in voller Thätigkeit befinden. Während in den 'letzten Wochen das Weiße Haus hauptsächlich von Republikanern frequentirt wurde, Senatoren und Repräsentanten, welche dem Prüfidenten gratulirten, waren .dieser Tage zur Abwechslung auch ein paar Demotraten erschienen, nämlich Senator Blackburn von Kentucky und CxSenator Jones von ArkansaS. Der ExSe nator von ArkanfaS ist schon seit gerau. mer Zeit hinter einem Posten' an der PanamaCanalCommission her, war aber vom Präsidenten nicht berüsichtigt woaden. Jetzt, da Kvmmiffär Hecker resignirt lhat, glaubt er den, richtigen Zeitpunkt gekommen, um wieder anzu pochen. Der vacante Posten ist bekanntlich dem Senator Cockrell von Miffouri angeboten worden, der am nächsten vierten März den Senat verläßt, mit dem alternativen Vorschlage, daß er den Posten eines Commiffärs an der zwischenstaatlichen Verkehrs Commission erhal ten kann. Letzterer Posten würde dem alten Cockrell wahrscheinlich bequemer und angenehmer sein, weil das Klima von Washington dem von Panama we sentlich vorzuziehen ist. Dies dürfte Ex-Senator JoneS erfahren haben und so hat er sich rasch dahinter herge macht. Warum James K. Jones eigentlich so eifrig nach einem Job" strebt, ist nicht recht einzusehen, da er sinanziell sehr gut situirt sein soll. Mit Cockrell ist daS etwas Anderes. Er hat seiner Zeit einen großen Theilseiner Ersparnisse in Börsengeschästen verloren und ist sinanziell nicht gut gestellt. Bauerlau d n ißschein e. M. G. Bennett, Wohnhaus, 43. und Cliftung, $1000. E. I. ElliS, Wohnhaus. Northwestern Ave. und 23. Str., $1200. E. I. Eckis, Wohn Haus, Ethel Ave., nahe 25. Str., 81000. - E. I. Croupt, Geschäfts. haus, 10., und Stillwell Str., $800. Albert Raasch . Wohnhaus, 215 Rudolph Str., -$1800. Conrad Rost, Wohnhaus) 416 N.Äural Str.. $800. Minnie Schissel, Wohnhaus, Ohio und West Str., $4000. Der Lahrer Hinkende Bote sowie der Negenöburger Marien Kalender für 1905 find durch unsere Ofstee zu beziehen - -
Angeklagte Vnndesgesangene bekennen sich schuldig Und werden von Richter Andersen gnädig i behandelt.
Dem Bundesrichter Änderson wur den gestern die von den Großgeschworenen in Anklagezustand versetzten Per sonen vorgeführt. Einige von ihnen gestanden reu müthig ihre Schuld ein, andere wieder erklärten sich nicht schuldig und ließen eS auf einen Prozeß ankommen. Zu denjenigen, welche sich schuldig bekannten, gehörte auch George Bolin ger, welcher angeklagt war, die Post zu betrügerischen Zwecken benutzt zu. haden. Er ist Besitzer eines Leihstalles in Andrews, Ind.; hält denselben aber gegen Bezahlung von $3 monatlich, welche ihm ein anderer im Ort ansässtger Leihstallbesitzer bezahlt, geschlossen. Er verlegt sich auf den Handel mit Pelzen und Fellen und sandte per Post zahlreiche Circulare aus, in welchen er die Jäger, deren Profession die Jagd auf pelztragende Thiere ist, auffordert, ihm die Pelze zu senden. Hatte er die selben in seinem Besitz, so taxirte er sie unter ihrem Werthe und dadurch betrog er die Verkäufer. Der Richter zog die Thatsache in Be tracht., daß Bolinger 'verhältnißig arm und Vater von 11 Kindern ist. Er entließ ihn daher mit einer Geldstrafe von $100 und Kosten. tzin intereganter Fall war der des George L. Dickson. Postmeister in Maine, Ind. Er stand unter der Anklage, Briefe, welche an seine Stief mutter gerichtet waren, und welche ver möge seines Amtes durch seine Hände gingen, geöffnet -und gelesen zu haben. Er bekannte sich - schuldig und sagte, daß er diese Briefe,', welche von einer Advokaten Firma - stammten, öffnete und laS und zwar in der Hoffnung, eine Spur vonden Mördern feines Vaters zu finden. Seine Stiefmutter wurde unter der Anklage, seinen Valer vergiftet zu haben, prozefsirt, war aber freigesprochen worden. u Zur Zeit als sein Vter starb, hat in' dessen Hause ein junger Mann gew'ihnt, welcher seitdem die Stadt verlassen hat und welchen Dickson in Ver dacht, an dem Morde belheiligt ge' Wesen zu sein. Er glaubte, daß er durch den Inhalt der Briefe der Anwälte viell.'icht Mf die Spuren dieses jungen Mannes kommen konnte, da eS fein sehnlichster Wunsch sei, den Tod seines Vaters zu rächen. Dickson ist nach wie vor Postmeistex in Maine und die dortigen Bewohner wünschen, daß er in seinem Amte verbleibe. . ' - Anfänglich sah eS gestern schlimm für den Angeklagten auS. weil er im Vorverhör vor dem BundeS-Commif für auf den Rath feines Anwalts sich nicht schuldig bekannte und beschworen hatte, die Briefe nichts geöffnet zu haben. ,? - Wegen dieser Unwahrheit wurde er von Richter Anderson schars getadelt, dann aber zog er die Beweggründe in Betracht, welche den Angeklagten zum Mißbrauch seines Amtes veranlaßten. und er verurtheilte ihn nur zu einer Geldstrafe von $200 und Kosten. Schuldig bekannten sich ferner: CharleSH. Brandt von Hanover, Ind.; Roy MileS von Switzerland und Howard F. Antrim. welche sämmt. lich angeklagt waren, obscöne, Schriften durch die Post versandt zu haben. Sie, sowie Charles Duttell von Brazil, Ind., welcher einen Briefkasten zer trümmern wollte, kamen mit gerin gen Geldstrafen davon. Nicht schuldig erklärten sich : Jennie Benner von Muncie, Fäl schung einer Postanweisung; AnagueS Georgieff, Diebstahl eines regiftrirten Briefes; - Mae Gudman und Henry Meekam von Rockport, sowie Shirley Evans und Nelson Learight von Boone ville. Zerstörung von Briefküsten; Mel vin Kyle von North Webster. Diebstahl eines regiftrirten Packeis; Robert Wil fon, ein alter Veteran, Versendung obscöner Schristen durch die Post; Ernst Schillabeer von Indianapolis, Miß brauch der Post. Das g rosste G u ß st ü ck das wohl je hergestellt worden ist, ein Maschlnenlager für die Lackawana Stahlgesellschaft in Vuffalo, N. Y., das unlängst aus einer Gießerei in Foungsione, );, hervorging. Die bei den eisernen Lagerbalken wogen nam lich 124.000 Pfund. Der Boden der Gußform bestand dabei aus Lehm,
deren Seiten nur aus einfachem Form sand. ( i
. Schulrath.
Die WeihnachtSferien dauern vom 22. De' zember bis 3. Januar. Der Schulrath erörterte in seiner gestrigen Sitzung den von der Bidlio thekarin der öffentlichen Bibliothek gemachten Vorschlag an der McCarty und Chadwick Str. eine Zweig'Bibliothet zu etabliren, aber ein definitiver Be schluß wurde noch nicht gesaßt. ES wurde beschlossen, daß die Weih nachtsferien am 22. Dezember begin nen und bis zum 3. Januar dauern sollen. An diesem Tage nimmt der Unterricht wieder seinen. Anfang. ES wurde ferner angeordnet, daß der Principal resp. Prinzipatin einer ?chule die Vollmacht erhalten soll, eine Klaffe zu entlassen, wenn in dem be treffenden Schulzimmer die Temperatur unter 65 Grad gesunken ist. . Folgende vom Superintendenten Kendall gemachte Ernennungen wur den bestätigt: Maude E. Eole und Annie Henry, Lehrerinnen in Schule No. 16; Marie Potter in Longfellom Schule; Marga reth Witford in Franklin Schule. Die Resignationen nachstehender Lehrerinnen wurden angenommen: Nell P. Ashbrook, Katharine Kelly, Anna Laughlin und Zella Locklear. Urlaub wurden folgenden Lehrerin nen bewilligt: Jane Baß, Prinzipalin der Morton Schule, vom 28. Nov. bis 2. Januar; Gertrude Brown, Lehrerin in der M. T. ö- S., vom 23. Nov. bis 2. Jan.; Elisabeth Regar. Franklin Schule, vom 21. Nov. bis 30. Januar; Emilie McCullough. M. T. HS., bis Sep. tember 1905; Romaine Braden. Schule No. 12, vom29. Nov. bis 13. Dez. Während ,deö- Monats October belief sich der durchschnittliche tügliche Besuch auf 25,568 der öffentl. Schulen. Jngendllche Spitzbuben hinter Schloß und Niegel. Jler Cloud, ein 16 Jahre alter Junge, der seine Wohnung als No. 624 Nord Capitol Ave. angiebt, und Orville Metcalf, 18.jäbiig, der unter der Adreffe No. 517 Nord Illinois Str. gebucht wurde, werden sich auf die geaen sie erhobene Anklage des Kleindieb' stahls zu verantworten haben. ' -Beide .wurden durch einen Privatdetektiv L. . Adams, in Diensten der Indianapolis Gas Co. verhaftet Und die gegen sie erhobene Beschuldigung besagt, daß sie in Häusern angebrachte GaZautomaten um die in diejelben geworfenen 25cStücke beraubten. Nach Aussagen des Detektives sind die beiden verdächtig, eine ganze Anzahl solcher Diebstühle begangen zu haben. Eloud soll gestanden haben, zwei der Automaten erbrochen zu haben. Er beschuldigt Metcalf der Beihilfe, dieser jeooch leugnet und sagt, daß er nicht an dem Unternehmen betheiligt war. Ein Wirth empfindlich befirast. William Blassenger, ein Wirth, 702 Süd West Straße, der Uebertretung des Nicholson-GesetzeS angeklagt und den man zugleich noch beschuldigt hatte. zwei minderjährige Knaben , Pearl Conner. 517 West Norwood Str. und Allen Cett, Chadwick Str. in seiner Wirthschaft gehabt zu haben, wurde gestern in jedem der beiden Fälle schul big befunden und mit je 8100 Strafe und 90 Tagen Arbeitshaus, bedacht. Die beiden Knaben hatten ausgesagt, daß sie am Sonntag Morgen ' um 1 Uhr sich in der Wirihschast befanden und daß sie, falls sie spät Nachts braußen gewesen, -um ihre Eltern nicht zu wecken, sie stets in der Wirthschaft geschlafen hätten. Blassenger gab zu, daß die Knaben zu Zeiten sich bei ihm aufhielten und daß sie auch ab und zu für ihn kleine . Arbeiten verrichteten. Blassenger sagte gus, daß die Polizei ihn seit der Wahl auf'S Korn genommen habe, während dir Polizisten die Aussage machten, daß der Mann Knaben zum Herumlungern in seiner Wirthschaft verleitete. Ein Klage nm S160,0. Die Klage von Forest Gribben gegen Charles A. Chaplin, in welcher eS sich um $160,000 handelt, ist vom St. Joseph County Kreisgericht an das hiesige Bundesgericht tranSferirt worden. Gribben hatte einen Contract für den Bau einer Betriebsstation in Buchanan, Mich., aber er hat angeblich niemals Geld daptr erhalten.
Erundeigenthums Ueber:ragungen
Will R. Dunkle an - William Belt, Lot 35 in' BoSwell und Fleming'S GrandviewAddition. 50 bei 135 Fuß. verbessert, Nordwest-Seite von Boswell Straße, nahe 23. Str. 8-4000. Howard Sanborn an Louisa Elmerick. Lot 837, in Stout's Vermont' Str. Addition. 50 bei 184 Fuß, verbessert, Beauty Avenue, südlich von Vermont Str. S1800. Emma Banta an JameS B. Adams, Lot 67 in Long und Harlan'S Plea. sant Avenue Addition, 40 bei 1.033 Fuß, verbessert, West'Seite von Har lan Straße, nördlich von Orange Str. S1000. Margaret Bruce u. A. an William H. Moore. Lot 33, Bruce'S Add., südöstliche Ecke Broadway und 24. Str. $3500. Clarissa M. Waters an Adelheit Wegner, nordöstliche Viertel, Section 16, Tshp. 15,jRange3, Wayne Tshp $3500. Ella Ray an Margaret H. Corhan Theil südwestliches Viertel, Section 27. Tshp. 16, Range 2, Wayne Tshp. S1500. Addison H. Nordyke an Margaretta Cloak. Lot 24 und Theil 25, Caven & Rockwood's Add., Nordseite Lexington Ave., westlich von Nelson Str. S1000. Josephine Brechtel an Jmogene M. Shaw, Theil Lot 17, Squ. 6, Centra, Park Add.. Westseite Capitol Avenuel nördlich von FalllCreek. S800. Charles A. Brown an Carrie G. Rexford, Lot 13, Block 2, Wiley & Martin'S Nordwest Add., südwestliche Ecke Fayette und 12. Str., und Lot 54. Roset's 1. Subd. Außenlot 107, südwestliche Ecke Alabama und McCarty Str. $9000. Josephine M. Joke. an August Marsche. Block14, Joke's Erben Sub.. südlich vom GarsieldPark, entlang der, I. M. & I. Eisenbahn. $1600. Henry Thienes an Minnie Terry u. A., Lot-10, Hollywood Place. nord westliche Ecke von Sherman Drive und 0. Washington Str. $4300. Nathan H. Benson an Joseph M Benson. östliche Hälfte von Lot 166. 1. Fletcherö Add., . 42.2 bei 83 Fuß, südwestliche Ecke der 16. Str. und Roofevelt Ave., Lots 73 und 79, Allenö 2. nördliche Add., 70 bei 135 Fuß, westlich von'Northwestern Ave. nördlich des CreekS, und Lot 44, MartinS New York Add., 40 bei 140 Fuß, nahe New York Str., westlich der Blake Str. $4000. Charles M. Cooper an Wilhelmina Theine u. A.. Lot 46, Smiths Pleasant View Add.. 40 bei 141 Fuß. öst. liche Seite Fullenwider Ave., nördlich der Iowa Str. $3000. Sarah H. Wiggin an Ruth S. Cole, Theil vom südöstlichen Viertel. Section 2, Townfhip 16, Range' 3, 25 25 Acker, Washington Township. $7000 Raphael Kirshbaum an Joachim Traugott, Theil von Lots 1 und '2. Flatchers Subdivision, Outlot 58,' Ostseite der East Str., südlich von New Bork. $4700. George W. Abbett an John Abbett, Lot 7, Cooper's 2. Süd Meridian Str. Add., 30 bei 105 Fuß, verbessert, südliche Seite der Iowa Str., östlich von Meridian Str. $1,500. John Abbett an Emma Abbett, dasselbe Eigenthum. $1,500. Wilhelmina H. Schwier an William I. Griffin, Theil von Lot 113. Johnson's Ost Ohio Str. Add.. 40 bei 130. Fuß, verbessert, südliche Seite von Michigan Str., östlich von Keystone Ave. $500. Norman A. Oppenheim. Trust, an denselben, Theil desselben Eigenthums. $1,000. Derselbe an Kate M. Bowles, Lot 21, in derselben Subdivifion. $1150. Derselbe an dieselbe, Lot 14,Traüb's Weft Addition. O'Zseite der Belmont Avenue, nördlich .von West Washington Str. $2400. Frank T. Brown an Charles A. Brown, Lot 13, Block 2, Wiley & Martin' Northwest Subdivision.Süd westecke 12. und Fayette Str. $3000. Samuel D. Pray an Lida B. Hoover, Lot 67, Johnson "'ck Hogshire's Oft Washington Str. Add.. 40 bei 130 Fuß, verbessert, östliche Seite von Hamilton Ave., nördlich von New Fort Str. $4,800. Jcöper I. ' Henry an' Daniel L. Henrys Lot 3, Block 2, Nord Indianapolis, 30 hei 125 Fuß verbessert, südttche Seite der 13. Str.,zwischen NorthWestern Ave. und Annetta Str. $1.-500.
Frank D. Stalnaker u. A' an JaS. W. Lilly, Lot 210, Morton Place, Oftscite der Nord -New Jersey Straße, südlich von 24. Str. $2000. Dieselben an denselben, Lot 209, an derselben Straße. $2000. ' John A. Shelley an Henry Beckner, Lot 78 in Meadland Grandview Add., 40 bei 117.24 Fuß. Ostseite von Mc Pberson Avenue, südlich von 13. Str. $1000. Harry G. Wilson an Joseph A. Sbirley. Lot 16. Miami Powder Co.ö Nord Illinois Str. Adonion, Ecke KenWood und 24. Str. $8000.
An der Wahlurne gestorben ist in Ogdensburg, N. D., Patrick McCormack, ein bekannter Bürger. Er brach, während er am Wahlplatze seinen Stimmzettel fertig machte, von einem Herzschlage getroffen, todt zusammen. Er war 75 Jahre alt. SchwervomSchicksalverfolgt ist eine russische Familie in New York. Jacob Rudnitsch. dessen Frau undBeider zehnjähriges Bübchen wanderten vor nicht gar langer Zeit aus Rußland nach Amerika aus und ließen sich hier nieder. Nicht freiwillig hatten sie Rußland verlassen, vielmehr auf dringendes Anrathen ihrer Verwandten, da nach deren Ansicht ein Fluch auf ihm und den Seinen, laste, daß das Unglück ihn beständig verfolge, da ihm fünf Kinder hinter einander vom Tode entrissen worden seien. Und so hatten sie sich denn entschlossen, nach Amerika auszuwandern und hier ihr Heil zu versuchen, vielleicht, daß das Unglück dorthin nicht folgen werde. Wie dem auch sein möge. Thatsache.ist, daß dem vom Unglücke verfolgten Paare dieser Tage auch das einzige und, letzte Kind jäh vom Tode entrissen wurde. Der kleine, entsetzlich verstümmelte Körper des Knaben muhte unter den zermalmenden Rädern eines Automobil's hervorgeholt werden. ' Da der Verklagte, im Gericht gestorben ist, wird sein Fall von einem höheren Gericht entschieden werden." Mit diesen Worten unterzeichnete Richter Leon Sanders in New York die Klage des Arbeiters Verger gegen den Contraktor Joseph Tk foifi im IQ JTTitmr?hrT VlUlllV, iWiUV J-. jJtHmuuDistriktsgcricht anhängig gemacht worden war, nachdem der Verklagte, der eben den Zeugenstand verlassen hatte, zusammengebrochen war, einen Schlaganfall erlitten und nach wenigen Augenblicken seinen letzten .Athemzug gethan. Shapiro war von Berger und etwa einem Dutzend anderer Arbeiter auf Bezahlung von zusammen $270 verklagt worden, fürArbeit, die sie ihm geleistet. Sbapiro übernahm Contrakte. zur Anfertigung von Kleidungsstücken und ließ diese in TenementhausSchwitzbuden anfertigen. Er hatte etwa ein Dutzend Personen nicht bezahlt, weil man ihm in den Geschäften, für welche er die Arbeit übernommen hatte, wie er angab, den Lohn nicht ausgezahlt habe. ß i n e Zwar originelle. aber das Pietätsgefühl mancher Bürger verletzende Wahlwette wurde dieser Tage im Bronx in New York zum Austrag gebracht. Die Wette hatte ein dortiger Leichenbestatter Namens Voyd mit einem College Namens Graham abgeschlossen. Der Verlierer sollte in einem Leichenwagen mit Musikbegleitung durch den Bronx gefahren werden, während der Gewinner kutschire. Boyd hatte auf Parker gewettet. also war er die Leiche. Auf beiden Seiten des Wagens waren große Plakate, das eine Er ist ein Demokrat, seht ihn Euch an!" das andere Das hat er davon! er hat Parker gewählt!" Die Musikkapelle spielte Back, Back to Baltimore" und so zog der Leichenzug von Graham's Geschäft fort durch die belebtesten Straßen des Bronx und der arme Demokratenleichnam mußte ruhig im Wagen liegen, bis er vor seinem Geschäfte unter den Klängen von Home, Sweet Home" feierlich herausgehoben und in den Laden getragen wurde. . Einer schwierigen Operation unterzogen in Greene, Ja.,- mehrere Attzte ein 15 Monate altes Kind der Familie B. M. Alten, welches seit neun Monaten an Schmerzek imKehlopf und an Athmungsbeschwerden litt. Ein Arzt hatte X-Strahlen angewandt und einen kleinen Körper im Kehlkopf des Kindes gefunden. Die Operation förderte ein Blechrädchen von einem Kinderspielzeug zu Tage, das sc groß wie eine 10-Centsmünze war uud welches das Kind auf irgend eine Weife verschluckt hatte. Die Operation ist vollständig gelungen. Ds gegenwärtige Jahr ist eines der drei größten Zvcais-Jahre in der Geschichte des Landes. Unsere Maisernte hat . nach dem letzten viegierungsbericht 2453 Millionen Bujhels ergeben. Uebertroffen wurde diese Ernte nur in 1902, als 2523 Millionen und.in 1899, als 2666 Millionen Bushels Mais geerntet wurden. Ebenso gibt der Bericht Aufschluß über die Kartoffelernte, die vor Kurzem in vielen Blättern als mager hingestellt wurde. Es wurden nahezu 333 Millionen Bushels Kartoffeln geerntet, gegen 247 Millionen .im letzten Jahr. Der Ertrag an Gerste bilief sich auf 140 Millionen, der an Hafer auf 887, der an Roaaen auf 27 Millionen Bushels.
