Indiana Tribüne, Volume 28, Number 77, Indianapolis, Marion County, 21 November 1904 — Page 5

JS Jndiana Tribüno, 21. November

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Aer VelierzielZer. t Won Maxime Audonin.

Nichts für mich, Herr Rogue?",er. kündigte sich ein junger Mann mit sorgenvollcr Miene, während er in die Loge des Portiers trat. Doch, doch, Herr Bertram, ein Brief und eine Papierrolle. Ja, und dann . . . verzeihen Sie, daß ich Ihnen das bestellen muß, ich soll Ihnen im Auftrage des Hausherrn kündigen. Doch entschuldigen Sie einen Augenblick, da -kommt er eben selbst." Thatsächlich hielt in diesem Augenblick ein herrschaftlicher Wagen auf der Straße. Der Portier ließ den Unglücklichen Miether, den Dichter Felicien Bertram stehen, um die beiden Flügel des Thorweges zu öffnen. Der Wagen hielt unter der Wölbung, und heraus stieg zuerst ein junges Mädchen von 20 Jahren, bei dessen Anblick der junge Mann roth wurde bis unter die Haarwurzeln. Hinter ihr stieg ihr Vater und ein eleganter junger Mann in der Uniform eines Marineoffiziers aus; Beide folgten ihr in daZ prächtige Vestibül, während der Wagen nach den Ställen fuhr. Herr Rogue hatte seine Sammetmutze wieder aufgefetzt und kehrte jetzt zu seinem Miether zurück, der, seinen Brief und seine Papierrolle in der Hand, verzweifelt an seinem Schnurrbart kaute. Ja, ja sagte er, die unterbrochene Unterhaltung wieder aufnehmend, das ist nichttröstlich, aber man muß sich auch an die Stelle des Wirthes versetzen. Sie sind ihm zwei Quartale schuldig, und wenn man seine Tochter verhcirathct . . . Fräuiein Dechaux verhcirathct sich?" unterbrach ihn der junge Mann mit erstickter Stimme, während tiefer Schmerz sich in seinem Gesicht malte. Jedenfalls mit dem Offizier, der sie begleitete?" fuhr er fort. Ihr Vetter ... ja, man sagt es . . . aber vielleicht ist das nur Geschwätz..." Es ist gut, mein Freund, ich danke Ihnen." Felicien entfernte sich mit gesenkten Haupte und schritt mit dumpfen Schrittcn seine fünf Stockwerke hinauf. Oben angelangt', ließ er sich vor einem kleinen Tisch, auf dem eine Mcnge beschriebener Blätter lagen, auf eincn Stuhl fallen. ' Nein, es ist wirklich nicht tröstlich." murmelte er niedergeschlagen. Jetzt hat man mir gekündigt, bald bin ich ohne Obdach und habe keinen Heller Geld mehr . . . Die Zeitung, die mir versprochen hatte, meine Verse zu drucken meine letzte Hoffnung schickt mir mein Manuskript zurück und der härteste Schlag meine Muse vcrheirathet sich. Alles bricht auf einmal zusammen! Was soll ich blos anfangen?" Er lehnte sich an seinen Tisch und versank in ein langes Grübeln. Wahrhaftig!" murmelte er dann, seine Gedanken laut weiter fortsetzend, ich habe genug von der ganzen Gcschichte. Das Leben lohnt wirklich nicht der Mühe, gelebt zu. werden . . . Vielleicht wird die, die ich liebe, über meinen Tod eine Thräne vergießen, und gleichzeitig werden meine verschmähten Werte einen postHumen Erfs:g erringen . . . Vorwärts, Felicien, alter Freund, der Würfel ist gefallen, Muth! Es ist ja nur ein einziger Augenblick ... Ein Sprung in die Seine, und die Poesie ist zu Ende." Er zündete sich eine Cigarcitc an und schrieb entschlossen, mit fester Hand, folgende eilen: Dieses ist mein Testament. Ich bitte den Herrn Polizcikommissar meines Viertel, wenn man meine Leiche aufgefischt hat, sich in meine Wohnung zu begeben und mein Manuskript an die Zeitungen zu vertheilen. die sich dafür intcrcssiren sollten; ich gebe ihnen zu dem Zweck jede Erlaubniß, ohne ein Honorar zu vcrlangen; ja, ich danke ihnen sogar im Voraus, daß sie mir nach meinem Tode eine Gastfreundschaft gewähren, die sie mir zu meinen Lebzeiten versagten. Meine Möbel himcrkassc ich meinem Hausherrn, als Entschädigung für die beiden Miethsquartale, die ich ihm schulde, und verzeihe ihm einen Entschluß, dessen Folgen er nicht ahnen konnte. Dies habe ich bei völliger Geistesklarheit niedergeschrieben. Felicien Bertram." Als 'Felicien unterschrieben hatte, steckte er das Blatt in ein Couvert, das Courert in eine Tasche seines Ueberzichers, ordnete seine Manuskripte sorgfältig auf dem Tische, legte ein in der vorigen Nacht beendetes Gedicht mit dem Titel An die Geliebte" darauf. fügte eine melancholische Widmung in vier Versen hinzu, warf einen halb bedauernden Blick auf das kleine Iimmer, stieg die fünf Treppen hinunter, eilte über den Hof und stürzte auf die Straße. 2. Auf dem Boulevard, über den er mit leerem Magen bummelte, hörte Felicien plötzlich, wie Jemand hinter ihm seinen Namen rief. Du, Felicien, hörst Du denn nicht?" rief die Stimme. Felicien drehte sich um. Athznase! Wie. Du hier? Welch' guter Wind führt Dich, nach Paris?" Eine Differenz mit einem Lieferanken unseres Hauses, die übrigens

schon erledigt ist. Ich reise heute Nacht mit dem Schnellzug 11 Uhr 4 wieder ab Na, so'n Glück, daß ich Dich treffe. - Hast Du schon gespeist?" Ich? . . . nein." , Na, dann lade ich Dich ein. Also vorwärts. Ich sterbe vor Hunger Du mußt ja mit den Lokalen vcl Hauptstadt Bescheid wissen. Fühn mich an einen Ort, wo man anständig ißt." Einen Augenblick später traten du Beiden in ein gutes Restaurant, wählten sich einen Tisch und zogen ihre Ueberzieher aus. nachdem der kluge Athanase aus dem seinigen eine wohlgespickte Brieftasche genommen hatte. Du folgst nicht meinem Beispiel?" fragte seinen Freund. Ach, weißt Du," versetzte Felicien ironisch lächelnd, aus meinen Taschen ist nichts zu holen." Na, dann zu Tisch!" . Als man die Suppe verzehrt und eine gute Flasche halb geleert, fragte Athanase seinen Freund, indem er ihn mit der Miene eines besorgten Vaters ansah : Höre mal, alter Freund, die Geschäfte gehen wohl schlecht?" Herzlich schlecht, in der That so schlecht, daß Nun, was denn?", Daß ich heute Abend . . . ' Dabei machte Felicien eine bezcichnende Bewegung. Was, daran denkst Du?" rief der Andere erschrocken; aber das kann doch nicht Dein Ernst sein?" Doch! Das Leben hat mich in jeder Weise im Stich gelassen; also danke ich herzlich!" Du wirst doch diese Dummheit nicht begehend Wer sollte mich daran hindern?" versetzte Felicien etwas aufgeregt. Wer? Na, erlaube mal! Glaubst Du, ich werde einem alten Kameraden gestatten, sich so ohne Weiteres zu empfehlen? Und vielleicht nur einer Dummheit halbe?? Dummheit?" rief Felicien entrüstet. Ja gewiß! Jedenfalls so eine verrückte Liebesgeschichte...." Eine Liebesgcschichte? O nein, eine wahre, große, aufrichtige Liebe . . . Und die, die ich im Grunde meines Herzens verehre, steht im Begriff, sich zu verheirathen Pah, sich deswegen umbringen, das lohnt wahrlich der Mühe!" Na. schließlich will ich Dir ganz aufrichtig sagen," bekannte Felicien, ich bin am Ende angelangt! Es bleibt mir keine Centime mehr. Mein Wirth, dem ich zwei Quartale schuldig bin, hat mir heute, gekündigt; außerdcm habe ich auch keinen Menschen, der mir helfen könnte, denn ich steh ganz allein. Was soll ich also anfangen?" Ach was, lieber Freund, Deink Gründe sind nicht stichhaltig .... Zunächst bist Du im höchsten Grade unge recht, wenn Du behauptest, Du hättest Niemand, der Dir helfen könnte. Zählt ich etwa nicht mit?" Du?" Jawohl ich: ich, Athanase, und ich werde Dir das im Augenblick beweisen. Du weißt, bei mir geht so etwas fehl schnell. Du wirst mir das Vergnügen machen und diese düsteren Gedanken, du nur der Verdauung schaden, zum Teufe! schicken. Wir werden den Abend zw sammen verbringen, und dann nehm ich Dich einfach mit, jawohl, ich nehmt Dich mit in die Heimath, und Du bis! so lange mein Gast, wie Du willst." Felicien wollte Protestiren. Ruhig! Du hast gar nichts zu sagen," fuhr Athanase fort. Du wirst spazieren gehen, angeln, jagen und w'eder Geschmack am Leben gewinnen. Du kannst mir glauben, es hat sein Q)iUZ. Glaubst Du, ich werde Dich mit 24 Jahren sterben lassen? Das ist bei einfach lächerlich." Athanase!" Keine Widerrede! Von dieser Minute an gehörst Du mir.... Kellner. eine neue Flasche, aber von demselben Wein, er ist ausgezeichnet!" Felieien ließ sich thatsächlich üb:rreden, und die Fröhlichkeit seines Aller? trat wieder in ihre Rechte. Sie war5'.i sogar sehr heiter, als sie das Restau-

rant verließen, und nachdem sie d.n . Abend zusammen verbracht, imnb?rt;n !sie mit etwas schwerem Kopfe nach b?i rv w ft ( "" i 0

ayn, oeiliegen oen ug und liefen :c.z schwerfällig auf die Kissen ihrer Joupt3 fallen. 3. Als Felicien am nächsten Morgen erwachte, stieß er einen Schrei fce: wunderung aus, über den auch A:ha-. nase auffuhr. Na, was ist denn los, sind iclr tr.i--gleist?" fragte er mit schlaftrunken:: Stimme. Nein, mein Bester, wir sind n!ch! entgleist, aber es ist mir eine sehr una?. genehme Geschichte passirt." Was für eine Gcsckichte?" Als wir gestern Abend aus dem Nestaurant fortgingen, habe ich einen falschen Ueberzieher mitgenommen." Weiter nichts? Ich . hatte schon Angst. Was ist denn dabei?" Meiner war vollständig abgeschabt, während dieser sieh nur ..." Wahrhaftig, schön gefüttert' na, Du hast bei dem Tausch nichts verloren ... Ich sehe dabei gar nichts so-Unan-genehmes; ja, wenn es umgekehit geWesen wäre ..." Du hast aber auch Prinzipien!" X Ja, kannst Du an der Situation etwas ändern . . . nicht wahr, nein? . . .

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Der Schnellzug fährt mit vollem Dampfe, und wir 'sind schon 300 bis 00 Kilometer von Paris . . . Sieh mal übrigens in den Taschen nach, ob Du ! nicht die. Adresse des Besitzers findest: dann kannst Du ihm sein Eigenthum bei der ersten Gelegenheit zurückgeben. Wenn nicht, dann müßt Ihr Euch eben Leide in das Unvermeidliche fügen. War denn etwas in Deinem Ueber-.zieher?"

Jawohl, mein Testament!" Haha, ein Poeten - Testament !" lachte Athanase. War es wenigstens in Versen?" Nem, in Prosa." ,Um so schlimmer!" In den Taschen fand man die Visitenkarte eines gewissen Marius Rondilder für eine Seifenfabrik in Marscille reiste. Na. dann weißt Du ja Bescheid," sagte Athanase. ' Wenn Ihr Euch trefft, könnt Ihr den Tausch vornehmen. Du kannst sogar an Herrn Marius Rondil morgen oder übermorgen

i schreiben."

Schließlich hast Du Recht," meinte Felicien, aber er wird ein verdutztes Gesicht machen, der brave Nondil, wenn er den Irrthum bemerkt." Ich finde die Sache sehr gelungen," meinte Athanase und nahm seinen unterbrochenen Schlummer wieder auf. 4. Das verdutzte Gesicht machte aber nicht Marius Rondil, sondern Felicien Bertram, als er 24 Stünden später in einer Zeitung las: Das Ende eines Dichters. In der vorigen Nacht hat man aus der Seine die Leiche eines jungen Dichtcrs gezogen, den das Elend und wohl noch mehr der literarische Mißerfolg zu einem verzweifelten Entschlüsse gctrieben. Obwohl die Taschen seiner Kleider keinerlei Werthgegenstände aufwiesen und trotz des Vorhandenseins einer tiefen Stirnwunde, die er sich jedenfalls beim Aufschlagen auf einen Brütkenpfeilcr zugezogen, muß jeder Verdacht eines Verbrechens ausgcschicdl?n werden. Die Absicht des Selbstmords geht deutlich aus einer Art Testament hervor, das sich in dem Paletot des Todten gefunden hat. Es war ein junger Mann von 24 Jahren, obwohl er weit älter aussah, Namens Felicien Bertram, unleugbar ein großes Talent. Unfcrc Leser mögen sich selbst davon überzeugen,, indem sie seinen Schwancngesang An die Geliebte", den wir nachstchcild folgen lassen, einer Bctrachtung unterziehen." Darauf folgten das Testament und das Gedicht. Na ,das ist doch stark," sagte Felicien, nachdem er sich von seiner ersten Bestürzung erholt hatte, und fügte dann hinzu : Der arme Marius Rondil, jedenfalls haben ,ihn Strolche ausgeplündert und in die Seine ge worfen mein Paletot hat ihm au gcnschcinlich Unglück gebracht!" Felicien wurde durch den lärmenden Eintritt seines Freundes Athanase unterbrochen, der mit wilden Gesten eine Zeitung schwenkte. Weißt Du schon?" " ' Ob ich weiß; man hat meinen Leicknam aufgefischt." Und man behauptet, Du wärst ein großes Talent! Da lies, mein Junge, man veröffentlicht Deine Äcrse." Die beiden Freunde liefen nach der Bahnhofshalle und kauften sämmtliche Zeitungen auf. Alle veröffentlichten mit rührender Uebereinstimmung wenigstens ein Gedicht, des Verzweifelten, das von einem äußerst lobenden Nekrologe begleitet war. Der Polizeikommissar hatte sich seines Auftrages gewissenhaft entledigt. Durch diese Geschichte wurde der Dichter mit einem Schlage berühmt. Allerdings ein hosthumer Ruhm, aber es lag ja nur an ihm, die Sache aufzuklären. Nimm das!" sagte sein Freund Athanase und steckte ihm einen Tauscndfrancsschcin in die Hand, Du kannst es mir von Deinem Honorar wiedergeben; denn Du bist ja jetzt berühmt und .... reich, wenn Du kein Dummkops bist .... Springe in den Zug. fahre nach Paris und kläre die Geschichte aus. Viel Glück!"

5. E'ge Monate später veröffentlichten i.e Pariser Blätter folgende Notiz : Gestern wurde in Samt Augustin unter starker Betheiligung eine Doppelhochzeit gefeiert. Der Dichter Felician Bertram, der, wie man sich wohl noch erinnert, der Held einer wenigstens für ihn so amüsanten Verwechslung war, und von dem die Eomedie Francaise in der .vorigen Woche einen reizenden Einakter aufgeführt, vermählte sich mit. Fräulein Julictte Dechaux, deren Vetter, Herr Marc Dechaux, ein junger Marineleutnant von großer Zukunft, Fräulein v. die Tochter seines Obersten, heimführte." Und das Alles hat Niemand sonst zu Stande gebracht, als der alte, vertauschte Ueberzieher. Tüchtig. Vaters Na, wie stehst Du jetzt in der Schule? Wie ist cö im Latein?" Sohn: Nicht besonders." Vater: Und in der Mathematik?" Sohn: Da sitze ich .Letzter. Wer im Griechischen, da bin ich von der ganzen Klasse der Artigste." :

Brandstiftung vermuthet.

. Kurz nach Mitternacht brach in dem Gebäude der CoOperative Coal & Jce Co.. 1902 Süd Oft Str. ein Feuer aus. Dasselbe wurde im Keime erstickt,' so daß eö keinen nennenswerthen Schaden anrichlete. ES wird angenommen, daß das Feuer das Werk von Arandstistern war.

Neue Zncorporatione. Die Jndiana Harbor Plum bing Co.", Capital $10,000; Dircctoren: Richard Chrhardt, Henry Gedul dig und Gustav Jacobson. Die Lmdell Hotel Co.", Kokomo, Capital $10,000; Directoren: Archi bald StubbinS, PZyrtle StubdinS, William H. Baker und Theodor O. Callis, sämmtlich von Indianapolis. Die Braß & Jron Bedstead Co." von Newcastle berichtete dem Staats Sekretär, daß sie ihr ActienCapital von $25,000 auf 550,000 erhöht hat.

Erundeigenthums Nebertragungen.

Sarah I. Compton an Cöra Pearson, Theil des nordwestlichen j See. 34, Tshp. 15, Range 2, 36z Aecker, Decatur Township. 82,833.38. Grace V. Johnstone an James M. Robbmson. Lot 11, Bruce Place Ost Ende Add., Ashland, nahe 22. Str. $4,000. Asher W. Lund an AlpheuS L. Munden, Lot 3, Evergreen Add., Prospect nahe Harlan Str. $2,500. Thomas Page 'an Elizabeth B. Adams, Outkot 3,' Malott Park, 10i Acker, nodöstlich von den Fair".Grün. den. $4500. ' Sullivan M. Hilligoß an Gaylon Davidson, Lot 45, Lancaster'S Belmont Addition, West Indianapolis, $575. Adam Hereth an die Wabash Realty & Loan Company, Theil von LotS C und D, Ray'S Subdivision, Outlot 159, Blackford.Straße, nahe Jndiana. Avenue, $2000. Emil Kernel an dieselbe, Lot 1, Mc Kernan's Subdivision. Theil von Outlot 99, Ecke East. und Buchanan Str., $6100. William Mayo an August Busch, mann, Lot 49 in Butler's Add., Eollege Ave. nahe der 11. Str. $3800. Sophia Mathews an Maggie Nutt, ein- Theil der Lots 118 und 119 in Bruce Place Add., 22. Str. östlich von College Ave. $1000. Thomas Cintcher an Louisa Camp Hausen, Lot 12, Block 5 in Tuxedo Park Avenue, nördlich von Washington ton Str. $1350. Bridget Kelly an Emma' Clinton, Lot 24 in Pettibone & Richard'S Highlan Home Add., südlich von Woodruff Place. $1800. Tillie Duzan an Josephine Kinan der, Lot 12, Block '13 zu Nord Jndia napoliS. $1000.' William H. Berman an Elizabeth Stumpf, ein Theil' der Lot 3 in San derö Str. Add., nahe East Str. südlich von Morris Str. $1000. Mary Mungoran an Mary Sims, Lot 17. Block 4 in Walker's Ost Obio Straße Addition, nahe Higland Park. $3100. Robert Moore an Walter Smith, Lots 1 und 2 in Ritter's 3. Subd. zu Jrvington. $1350. Charles M. Croß an Lillian Mc Hull. Lot 5. Crok' Subd. von Lot 20, Jrvington. $3,000. Herman H. Luedman an Dieselbe, Theil Section 9, Center' Township. $225. Sarah E. Wood an Dieselbe, Theil dieselbe Section 9. $75. William R. Shimer an Dieselbe, Theil dieselbe Section. $337,50. Corydon R. Shimer an Dieselbe, Section 10, Warren Township. $396. Levi P. Ayres an Dieselbe. Theil Section 16, dasselbe Eigenthum, Cen ter Township. $200. Walter E. Smith an Robert E. Moore, Lot 30, dasselbe Eigenthum, $2.650. Louis 33. McDade an Mason L. Hendrickson. Lots 175 und 176. Flet. cher's 2. Add., Brightwood, $600. Solomon C. Dickey an Frau Lou Day, Lot 6, Sulgrove'S Erben Sub., Theil von Brookside, nordöstlich von Woodrufs Place. $500. ßö tt 2al)ttt Hinkende Bote sowie der NeflenSbnrger Marien Kalender für 1 905 sind durch unsere Ossiee zu beziehen. ..

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