Indiana Tribüne, Volume 28, Number 73, Indianapolis, Marion County, 16 November 1904 — Page 4
- . 4 - ibüne, 16 M H November 1903.
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Jndiana Tribüne. Hrrauggekn von bet ters O. Indianapolis, Ind. gsny v. Thudiu Präsident. GeschäftSlocalt No, 31 Süd Delaware Strafe. Telephone 269. Krteied at the Post Office ot Indianapolii second dass matter.
Wie sich China rüstet. In wie hohem Maße in China die militärischen Rüstungen in alle Stille fortgesetzt werden, daZ läßt sich erken nen nicht nur aus den verschiedentlichen HeereS OrganisationSentwurfen der letzten Zeit und aus dem Eiser, mit dem unter japanischem JnstruktionS personal die Ausbildung der Truppen befördert wird, sondern namentlich auch aus dem großen Fleiß, mit dem in den zahlreichen Arsenalen gearbeitet wird, sowie auS den vielen neuen Projekten, die über die Anlage neuer derartiger Bauten jetzt bekannt geworden find. Mitbestimmend ijijn letzterer Hinsicht der immer mehr hervortretende Wunsch der chinesischen Regierung, sich für die Lieferungen vonKciegsmaterialien aller Art auf eigene Füße zu stellen und die Abhängigkeit vom Ausland, die als sehr lästig schon lange empsinden wird, im Laufe der Zeit zanz loS zu werden. Große Arsenale besinden sick zur Zeit in China an folgenden Plätzen: 1) Hanyang in der Provinz Hupei, 2) Nanking in der Provinz Kiangsu, 3) Kianghan bei Schanghai in der Pro vinz Kiangsu, 4) Futschou in der Provinz Fukien, 5) Kanton in der Pro vinz Kwantung. Von diesen fünf Wagenplätzen steht Hanyang am höchsten in Ansehen, da es am besten mit Material ausgestattet ist und in seinen Leistungen andauernd Fortschritte macht. Neben einem gro ßen Dampfhammerwerk, zwei Hoch öfen, Bessemer und Martinstahlwerk sind hier eine Geschützdreherei, eine Gewehrfabrik und eine Metallpatronen fabrik vorhanden, und 1100 Arbeiter find gegenwärtig beschäftigt, die'zahl reichen Austräge auf den Gebieten der WaffenauZrüstung auszuführen. ., An Handfeuerwaffen wird hier das deutsche Gewehr M. 93 ohne Laufmantel hergestellt. Während e5 jedoch in früheren Jahren nur möglich war, 15 Stück täglich anzufertigen, können jetzt, nachdem im Vorjahr die Zahl der Ma fchinen durch Ankäufe in Deutschland ergänzt und vermehrt worden ist, deren 25 abgeliefert werden. Von Patronen stellt . die Fabrik täglich 20,000 Stück her. Auch das Geschützarsenal ist in reger Thätigkeit und hat sich seit Be ginn dieses Jahres sehr erheblich der vollkommnet. Jnder Hauptfache wer den 3.7-'und 6.7'CmSchnellfeuer.Ge schütze gebaut mit dem Erfolg, daß in jedemMonar etwa .15 Stück , zur Äb lieferungHelangen. - :'v ':y.Auch die, Arsenale in Kanton und Schanghai 'erfreuten sich guten Rufes. Allerdings heißt eS jetzt mit Bestimmt heit. man wolle diese waffentechnischen Anlagen schon demnächst verlegen, und zwar daS Kantoner Arsenal den West, fluß hinaus nach Wuchon, und daS von Schanghai nach Pinghfiang in der Provinz Kiangsu. Als Grund für diese immerhin sehr kostspieligen Pro jekte wird angeführt, daß für die Fa. briken im Innern des Landes mehr Schutz und Sicherheit vorhanden fei, als nahe an der Küste, wo sie feindlichtn Angriffen ausgesetzt seien und im Kriegsfalle möglicherweise ihre Tbätigkeit ganz einstellen müssen. - Kürzlich fand auch auf dem Schieß platze von Jintong, nahe Kanton, ein intereffanteö Schießen mit einem neuen Krupp'fchen 7.5 Cm. Gebirgögefchütz in Rohrrücklauflafette statt. Zu Ehren des hierbei anwesenden Gouverneurs von Kwangtung, des Provinzialfteuer Direktors, zahlreicher anderer Würden träger und auswärtiger Gäste waren 10,000 Mann in Parade aufgestellt. DaS Schießen, dem natürlich auch der Vertreter der Firma Krupp, Herr Mandl,. beiwohnte, wurde von dem Inspekteur der chinesischen Artillerie, Mr. Heckmaun, geleitet und befriedigte in hohem Maße. Namentlich fand das Schnellfeuern mit Schrapnells und die hierbei beobachtete' Unbeweglichkeit des Geschützes rückhaltlose Anerkennung aller Anwesenden. ' Unter den Scheiben verschiedener Art, ' die als Ziele dienten, befand sich auch eine, die eine Marschkolonne von 120 Mann dargellte. 'Hier, zeigte sich die verheerende Wirkung der Geschütze am
deutlichsten,, denn die Scheibe wurde durch die Sprengstücke buchstäblich in Atomen zerrissen. Ganz besondere Schwierigkeiten scheint die Absicht der Verlegung des Arsenals von Kianghan bei Shanghai gemacht zu haben. Hier war der Vor schlag des VicekönigS Ehang Ehitung zunächst dahin gegangen, eine neu? Anlage in Wanchih. etwa 20 Meilen von dem großen Hasen Wuhu, in der Provinz Anhin gelegen, in großem Stile auszuführen. Eine nähere Be sichtigung jedoch, die der Vicekönig mit
seinem benachbarten. College, dem Vicekönig WeiKungtao von der Pro vinz Liankiang, an Ort und Stelle vornahm, überzeugte ihn von den un günstigen Aussichten feines Projektes und führte gleichzeitig zur Wahl von Pinghsiang in der Provinz Kiangsi. Entscheidend für diesen Beschluß 'soll auch gewesen sein, daß Pinghsiang nicht nur von der Natur aus sehr leicht vertheidigungsfähig ist, sondern auch so liegt, daß eS nach Ansicht chinesischer Ingenieure durch einige künstliche Werke zu einer uneinnehmbaren Feste auSAebaut werden kann. Auch finden fich hier die werthvollen Kohlenminen von Schengkunpao, die unter europäi scher Leitung stehen, und ferner führt eine Eisenbahn nach der Provinz Hu nan, mit direkter Verbindung nach dem Flußgebiet des Jangtse. Außer den beiden für Kanton und Kianghan vorgeschlagenen Neuanlagen, von Wuchan und Pinghsiang ist aber noch eine Anzahl anderer großer Arse nale im Bau und in mehr oder weniger vorgeschrittener Vollendung. (Magdeb. Ztg.) 'Freiheit 'die ich meine, die mein Herz erfüllt, wäre daS passendste Lied bei '-der ' Einholung der FreiheitS Glocke.' Trotzdem General Kuroli schon neunmal todt gesagt wurde, soll er sich doch, wie nun gemeldet wird, der besten Gesundheit erfreuen. Die Japaner sind eben zähe wie die Katzen. Dak in Indianapolis nicht so in telligent bei der Wahl gestrichen wurde, wie in anderen Städten im Lande, ist wohl, auf die schwarzen Wähler zurück zuführen, mit denen wir gesegnet sind.- - General Bell hat, so wie er erfuhr, daß Gouverneur Peabody von Colo rado, dessen brutales Werkzeug er bei der Unterdrückung der Gewerkschaftler war, in der Wahl geschlagen wurde, doch den Boden von Colorado zu heiß befunden und jst in freiwilliges Exil gegangen. Peabody wird 'nun wohl auch bald verduften. .'.3?hn Johnson, der erfolgreiche demokratische Gouverneurs Candidat in Äinnesota, ist der Sohn eines schwe dis,n' .Einwanderers und verbrachte seine Jugend in der schrecklichsten Ar m'th. Etwa zehn Tage vor der Wahl wurden im ganzen Staate ein Cam pagne-Circular verbreitet, in welchem e5 hieß, daß Johnson'S Vater im Ar. menhause gestorben und seine Mutter eine Waschfrau gewesen sei. DaS Cir cular hat einen historischen Werth als einer der größten politischen Fehler, die je von einer Partei begangen wurden. Die Zeitungen deS Staats stellten Nachforschungen an und eS fand fich, daß die gegen Johnson vorgebrachten Angaden auf Wahrheit beruhten. Der Vater deS Candidaten war in der That ein .Thunichtgut gewesen. Der Sohn hatte schon mit zehn Jahren die Schule verlassen müssen, um zum Unterhalte der Familie beizutragen. Auch stimmte es, daß' die Mutter, um ihre Kinder sättigen zu können, sür andere Fami lien gewaschen hatte. Der Vater wurde von Leuten, die eS mit der Familie gut meinten, an einen Ort geschafft, wo er der Familie nicht weiter zur Last fallen konnte. Und das Resultat dieser Ent. hüllungen war, daß Johnson 140.000 Stimmen mehr erhielt, als der Prüsi dentfchaftS.Candidat feiner Partei' im Staate. Ans der Irrenanstalt vermißt. Timothy Crowley, 30 Jahre alt, der früher 705 S. Eaft Straße wohnte, wird als aus der Staats Irrenanstalt geflohen, gemeldet. Er wurde, trotz eifrigster Bemühung soweit. -noch nicht wieder eingeliefert. Die inzwischen be nachrichtigte Polizei wird nach dem Manne Umschau halten. Raucht die Tislx I Mingo.
Vlumen-Änsstellung der Staats-Floristen-Vereinigung.
In den Räumen der Staats'Behörde für Landwirthschaft veranstaltete gestern Nachmittag und Abend die Staats FloristenVereinigung eine Ausstellung von Chrysanthemen, Rosen und Nel? ken, welche die Bewunderung der zahl reichen Besucher erregte. . War eS auch nur eine Ausstellung en miniature, so waren doch die aus' gestellten Blumen. von solch' herrlicher Qualität, daß sie auf jeder großen Aus stellung berechtigte? Aussehen würden erregt haben. Unter den, namhaften Ausstellern befanden sich E. G. Hill & Co. von Richmond, John Rieman von Indianapolis, Stuart & Haugh von Anderfon und mehrere Rosenzüchter von Newcastle. Am Abend wurden die prachtvollen Blumen verauctionirt. Jndiana Floristen durch Preise auögezichnet.. Herr John Bertermann ist von 'St. Louis, wo er die Jndiana Blumenfest-Vereinigung auf dem Welt AusstellungS BlumeN'Exhibit vertrat, zurügelehrt. Auf dieser Blumen Ausstellung, welche fich eines außerordentlich zahl reichen Besuchs erfreute, haben ver schiedene Aussteller von Jndiana Preise errungen. E. G. Hill von Richmond erwarb für eine neue Rosenart einen silbernen Becher und erhielt außerdem für Chry santhemen mehrere Prämien. Preise erhielten ferner Fred. Dorner von Lafayette, Frau W. Vefey von Fort Wayne und Peter Weiland von Newcastle. Während seines Aufenthaltes in St. LouiS machte Herr Bertermann schon Propaganda sür die im nächsten Herbst in JndianaprliS stattfindende Blumen Ausstellung und er hat von vielen Blumenzüchtern bereits das Versprechen erhalten, dieselbe beschicken zu WolleN. - - rr Unabhängiger Turnverein. Die Skat-Section soll heute Abend organisirt erden. Heute Abend soll in der Turner Halle die. SkatSection des Unabhän gigen Turnvereins organiftrt werden. Die WenzelRitter des Vereins, soroie solche, welche 3 werden wollen, find dringend eingeladen, zu erscheinen, da wichtige Geschäfte zu erledigen find. ' Die Arrangements für die im Laufe der Saison abzuhaltenden . Turniere sollen feiner getroffen werden. Das Winona Technische Jnfti Das Direktorium des Winona Tech Nischen Instituts in Indianapolis hielt gestern Vormittag im Institut und am Nachmittag im Claypool Hotel Sitzungen ab. In denselben wurden die'Etablirung der Departements für Pharmacie und das Legen electrischer Drähte sanctionirt und es wurde be schlössen, Departements für Photogra phie, Schildermalcn und Maurer Ar betten zu etabliren. Ein radikales NeberzengungsMittel. . Eine ganz neue Methode, welche hoffentlich nicht allzugroße Verbreitung findet, wurde von Lena Churchill, 412 Toledo Str. angewandt, Geld von ihrem Manne zu erlangen. Frau Churchill begab fich, wie berichtet wird, zur Reparaturanlage der Vandalia Bahn, wo ihr Mann in Arbeit steht und verlangte von ihm einen Theil seines ihm soeben ausbezahlten Lohnes. Anstatt ihr das Geld zu geben, sagte fie, habe er fle geschlagen.- Darauf zog sie ihre Hutnadel und ging ihm mit derselben so derbe zu Leibe, daß er sich genöthigt sah, um Hülfe zu rusen. Geld erhielt sie aber nicht. Churchill klagte dem Polizisten sein Leid und die Frau wurde verhaftet. In der Polizeistation sagte sie, daß ihr Mann ungeheuer zähe gewesen sei, da sie ihre Hutnadel an ihm ganz ver bogen habe. Ihren Angaben nach will fie ihren Gatten verhaften lassen.
Washington. Al. .Relica. AbtheilungSchef im Bureau des Bun deS Schatzmeister,' erfchqtz fich an sei nem Schreibtische. Washington. Der Comp troller of the Currency fordert die Na tlonal Banken zu Berichten übe? die Geschästslage bis zum 10. Nov. auf.
Vom Felde der organisirten Arbeit.' '
Die Central Labor Union hat vom Präsidenten GomperS von der American Federation of Lador eine Depesche - er halten, in welcher der C. L..U. mitae theilt wird, daß ihr Charter als Mit. glied der A. F. of L. widerrufen ist. weil sie der Ordre derselben, den Dele gaten der Dampsröhrenleger Union Sitz und Stimme in der C. L. U. zu gewähren.s nicht nachgekommen ist. Der Grund, dieselben nicht zuzulas sen. kommt daher, weil zwischen dieser Union und der Plumber-Union, welche bereits der Central Labor Union ange hört, bis dahin keine Einigung erzielt werden konnte. Es ist aber nicht unwahrscheinlich, daß in der nächsten Zeit eine Verschmel zung der beiden Organisationen statt findet. Im Uehrigen ließ der Widerruf des Chart-rS seitens der A. F. of L. viele Delegaten der C. L. U. sehr kalt; fie waren der Ansicht, daß dieselbe über Haupt gar kein Mitglied der A. F. of L. zu sein brauche, da ja die lokalen Unionen schon dem Staats Arbeiter Verbände und durch ihre internationa len Unionen, so wie so der A. F. of L. angehörten. - . Präsident GomperS wurde benachrichtigt, daß feine Depesche entgegen genommen wurde. An der patriotischen Feier wird die C. L. U. fich ebenfalls betheiligen. Polizeiliches Allerlei. . . Zwei junge Männer, die ihre Namen als Charles Robinson und Carl Carver und ihre Heimath als West Virginien angaben, wurden mit S10 nebst Kosten und 10 Tagen Ar beitShauS bestraft. Beide waren durch Polizisten Anderson spät Nachts in den EisenbahnyardS aufgegabelt. Die An klage lautete auf Tragen verborgener Waffen, da bei einem ein Revolver, beim anderen1 ein Rasirmesser vorge fuuden wurde. Sie ' behaupteten aus Ohio nach hier gekommen zu sein, um einen Arzt zu konfultiren. Morris Walker. Z 8 Jahre alt, ein Klempner, 327 Oft Wafhington'Str. wohnhaft, wurde gestern Abend durch Polizisten Mulvehill ver haftet und unter Anklage des Klein diebflahlS gestellt. Walker ist beschul digt, seinem Arbeitgeber eine Blech scheere entwendet zu haben. Beschuldigt, eine Spielhölle betrieben zu haben, wurde ChaZ. Fo ster, 30, ein Reisender, der seine Woh nung als 1236 Nord Western Ave. an giebt, gestern verhastet. Mit ihm zu gleich wurden auch die Männer, deren Namen und Adressen wie folgt ange schrieben sind, zur Station befördert, Frank W. Brown, ein .Goldschmidt, 925 West Walnut Straße, Harry Jack son, ein Reisender aus Muncie und Frank Smith, gleichfalls ein Reisender aus Indianapolis, die , letzten Drei wurden unter die Anklage des Spielens gestellt. , Die Leute wurden in einem Zimmer im 4. Stock eines Gebäudes an der Süd Meridian Straße, nahe Washington Straße, aufgefunden. Foster wurde heute mit $10, die anderen drei mit je 85 Strafe belegt. 3 a rn e S M o r t o n , 34, und David Morton, 31 Jahre alt, beide No. 1403 Nord Missouri-Straße wohn haft, wurden von den Polizisten Kurtz und Christ unter der Anklage des Klein diebstahls verhastet. Unter derselben Anklage wurde Martin Brugh aus Chicago von den DetectivS Manning und Simon eingelocht. Weil e r a n g e b l i ch eine kleine Quantität Kohlen gestohlen ha den soll, wurde gestern Abend William WoodS, ein" 25 Jahre alter Mann, vom Bahnpolizisten A. E. Hutton ver haftet und unter Kleindiebftahlsanklage gestellt. Durch ein Seitenfenster verschafften sich Diebe gestern Nacht Zutritt zum Hause des Geo. Goepper. 395 Holmes Avenue, wurden aber dem Anscheine nach in ihrer Arbeit gestört, denn außer 52 in Baargeld wurden keine Werth suchen vermißt. ' 7" Die größte und passendsteAuswahl von Schnitt blumen und BlumenstüSen für alle freudigen und trau rigen Ereignisse. Wir sind jederzeit gern bereit bei der Auswahl behülflich zu sein. Oerterrnann Qroö. 5o. 24t Mass. Uve. ' Tel. 840.
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Blattern-Fälle im Staat. Einem Bericht der Staat Gesund-heitZ-Behörde zufolge, welcher das Quartal, endend am 30. September, umfaßt, wurden mehr Blatternsälle während der drei Monate gemeldet, als in demselben Zeitraum im Jahre 1903; nämlich 13 Procent mehr; die TodeSrate wies sogar einen erhöhten Procentsatz von 45 auf. . Im October wurden 200 Fälle ge meldet, von welchen 13 tödtlich ver liefen. Im October 1903 wurden nur 134 Blatternsülle und ein Todesfall be richtet. i Der Staats GesundheitS .Behörde wurde gestern gemeldet, daß in dem Ar beiter-Lager läng? der Big Four Bahn in Madison County, südlich von Anderson, sechs Personen an den Blattern erkrankt find. Sekretär Hurty traf sofort die nö thigen Vorsichtsmaßregeln, um das Weiterverbreiten 'der Seuche zu ver hindern. Alter Soldat vermikt. Frank Summers, 70 Jahre alt, wird seit dem 12 dS. aus seiner Woh nung. 323 Ost Washington Str., ver. mißt. Summers ist ein alter Soldat, groß, starker Schnurrbart und graues Haar, zwei Finger fehlen an der rech ten und ein Finger fehlt an der linken Hand. Summers soll stets Geld bei sich getragen haben. Alle Nachforschun gen und Versuche, den alten Mann aufzufinden, erwiesen sich , bis jetzt als fruchtlos. V X2X7"- Der Lahrer Hinkende Bote sowie der Negensburger Marien Kalender für 1905 stnd durch unsere Osfice zu beziehen. Neue Klagen. Alberta Wilson, Nachlabverwalterin für Ernest Noßman reichte gegen die C.'C C.ck St. L.Bahn eine S10. 000-Schadenersatz!lage ein. Die Klage besagt, daß Noßman. als Gehülfsheizer in Greensburg angestellt, mit dem Reinigen des AschebasinS unter einer Lokomotive beauftragt wurde, daß dann eine Rangirlolomotive gegen die Lokomotive, unter - welcher Noßman beschäftigt war, stieß und daß er so zer quetscht wurde, daß er später seinen Wunden erlag. Eugenia Albright zeiht Walter Albright der grausamen Behandlung und deS böswilligen Verlassen? und will auS diesem Grunde von ihm geschieden sein. ' ' . Viehausstellnng'ßxcurfion nach Chi' cago über die Pennsylvania Linien. ' Excursiott'Tickets nach Chicago wer den über die Pennsylvania Linien am 27., 23. und 29. November verkauft für den einzelnen 'erstklassigen Fahr preis plus sl.00 für die Rundfahrt, in Anbetracht der Internationalen Viehausftellung. Die diesjährige Aus stellung mit 11.000 Thieren, einschließ. lich2000 Pferden, ist die großartigste an Record. und der niedrige Fahrpreis der Pennsylvania Linien macht eine Reise nach Chicago sehr billig. Für Einzelnheiten wende man sich an die Lokal Ticket Agenten der Pennsylvania Linien.
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