Indiana Tribüne, Volume 28, Number 70, Indianapolis, Marion County, 12 November 1904 — Page 6

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FroDinz Wrandenöurg. Berlin. Angesichts seines Kindes erhängt hat sich der 31 Jahre alte Kutscher Karl Mai, Fischerstraße 26 27. Er hatte im Winter als Rollkutscher eine Frau überfahren und

wurde deswegen zu sechs Wochen Ge fängniß und Zahlung von 500 Mark an die Verletzte verurtheilt. Die Strafe hat er verbüßt; wegen der Zahlung erschien Lster ein Gerichtsvollzieher. Mai kam in seinen Verhältnissen zurück und hatte mit schweren Sorgen zu kämpfen. Ein Schornsteinfeger fand beim Reinigen einer Kochmaschine im Hause Kurfürstendamm No. 262 Knochenreste eines verbrannten neugeborenen Kindes, als dessen Mutter die dort in Stellung befindliche Köchin Luise Lippelt ermittelt wurde. Ihrer Angabe nach hat sie das todt zur Welt gekommene Kind verbrannt. Sie wurde verhaftet. Ein Zusammenstoß eines Automobils mit ' einem Schlächterwagen fand in der Liebenwalder Straße statt. Chauffeur Müller wurde von seinem Sitz geschleudert und erlitt mehrere Kopfverletzungen. Großfeuer kam in der. Kisten- und Holzwollfabrik von Bernard Fuhg in der Lausitzerstraße 31 in der Nähe des Landwehrkanals zum Ausbruch. Bei Ankunft der Wehr stand ' das dritte Stockwerk mit dem Dachstuhl des mächtigen Fabrik - Quergebäudes schon in hellen Flammen. Die Arbeiter, die bei der Arbeit vom Feuer überrascht worden waren, konnten sich durch eilige Flucht sämmtlich in Sicherheit bringen. Ihr 50jähriges Bestehen feierte die Futeralfabrik für Militär - Effekten von Eugen Suhl vorm. W. Suhl, Lindenstraße 70. Das bekannte Geschäft wurde im Jahre 1854 vom noch lebenden Vater des jetzigen Inhabers gegründet und hat sich aus den kleinsten Anfängen zu seiner jetzigen Höhe emporgearbeitet. Aus dem Müaelsee wurde die Leiche des 23 Jahre alten Kausmannes Frttz Ruta gekndet, der m der Liegnitzerstraße 34 wohnte und .in einer Fabrik in der Prinzessinenstraße 24 angestellt war. Ruta hatte sich wie gewöhnlich aus dem Geschäft entfernt und war seit dieser Zeit verschwunden. Was den Unglücklichen in den Tod getrieben, ist nicht bekannt. Grunewald. Dr. Friedrich Busse, Oberlehrer am hiesigen Realgymnasium, wurde in seinem Bette todt aufgefunden. Die näheren Umstände zeigten, daß der Verstorbene freiwillig aus dem Leben geschieden war. Der Oberlehrer, der. eben erst sein 32. Lebensjahr vollendete, hatte einen auffälligen Hang zur Einsamseit und zu philosophischen Grübeleien. K o i t b u s. Der Laternenanzünder Liebelt aus Forst ist seit einem Viertenahr verheiratbet und sehr eifersüch tig. Er hat seine Frau gequält, mißbandelt und emaesperrt. Die Frau hielt sich seit Kurzem hier in der Feldstraße bei ihren Eltern auf. Letztens nun hörten die Frau und Hausbewohner im Garten beim Hause verdächtiges Geräusch. Die Frau flüchtete in's Haus und wurde hier von ihrem Manne rmt Schlächtermesser und Revolver überfallen. Sie erhielt sieben Stiche; der linke Arm wurde ihr zerfleischt; außerdem trug sie schwere mnere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen davon. N Die Hausbewohner und der Vater eilten ihr zu Hilfe. Auf den Schwiegervater aab Liebelt mehrere Revolverschüsse ab. Eine Frau aus em Hause wurde ebenfalls durch Messerstiche verwundet. Alle Verletzten sind in Dtx hiesigen Kllmk untergebracht. Landsberg a. W. Die Geschäftsräume des in der Mühlenstraße wohnenden Produktenhändlers Obersitzko gingen in Flammen auf. In den Räumen band sich eine ganze Kahnladung fntiggeschnürter Ballen. Die Ballen wurden vom Feuer vernicktet. N e u z a u ch e (Lübben). Hier sind j 16 Gebäude verbrannt. Der Gesammtschaden dürfte 50.000 Mark betragen. Den Brandstifter hat man bei der That ertappt; es ist der Brunnenmacher Ziechau aus Lübben, der beobachtet worden war, wie er von einer Leiter aus ein Gebäude in Brand gesteckt hatte. O d e r b u r g. Im Walde verirrt und elend umgekommen ist die 73jährige Wittwe Henriette Witte von hier. Kürzlich begab sie sich in den Wald, um Holz zu sammeln, kehrte jedoch nicht zurück und hat die Nacht im Frnen zubringen müssen. Die Unglückliche wurde auf einer Wiese bei Liepe völlig erschöpft aufgefunden Kurze Zeit später war sie bereits todt. Srovin Hlkpreußen. Königsberg. Rektor Hassenstein in Wielitzken erkrankte infolge von Bienenstichen, die er vor einiger Zeit erhielt, schwer.. Die Aerzte, welehe Blutvergiftung konstatirten, operirten ihn mehrere Male. Da sich der Zustand des Patienten in letzter Zeit verschlechterte, wurde er nach hier in die Klinik gebracht. Bildhauer Legat sprang aus seiner in der zweiten Etage belegenen Wohnung in der Freystraße auf den gepflasterten Hof hinab. Er erlitt dabei schwere innere Verletzungen sowie bedeutende Wunden am Kopf und mußte mit dem Unfallwagen nach dem städtischen Krankenhause gebracht werden. Ueber die Motive der That ist Näheres nicht vekannt geworden.

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A l l e n st e i n. Als die Frau ves Arbeiters Jost stch auf kurze Zeit von ihrer Wäschearbeit entfernte, fiel das bei ihr in Pflege gegebene, einen Monat alte Kind des Arbeiters Giese mit dem Gesicht in eine kleine Waschtiene und war bereits ertrunken, als die Frau nach längerem Suchen es auffand. Dietrichswalde. Einen schweren Unfall erlitt auf dem Ablaßfest, zu dem etwa 20,000 Menschen zusammengeströmt waren, die Frau des Besitzers Urban aus Sch'öneberg, die mit ihrem Manne und ihrer Mutter zu Wagen zum. Feste kam. Kurz vor dem Dorfe riß die Leine und die Pferde liefen in rasender Schnelligkeit in daS Dorf hinein. Während stch der Mann durch Abspringen rettete, kippten die beiden Frauen mit dem Wagen um, wobei Frau Urban tödtliche Berletzungen erlitt. Ihre Mutter dürfte mit dem Leben davonkommen. Ebersbach (Mühlhausen). Ein Unfall ereignete sich bei dem Hofbesitzer Richter. Als das Dienstmädchen Pahlke auf den Schuppen sieigen wollte, fiel es von der Treppe und stieß so unglücklich mit dem Kopf auf, daß' es eine Gehirnerschütterung erlitt. An demAufkommen derUnglücklichen wird sehr gezweifelt. Gumbinnen. Kutscher Krause aus Norutschatschen erschoß sich unweit des Flusses mit einem Revolver. Zerrüttete Familienverhältnisse sollen das Motiv der That sein. Krause hinterläßt eine Frau und vier klein.e Kinder. Kaukehmen. Als die im 50. Lebensjahre stehende Händlersraü Britschin mit Wäschemangeln beschäftigt war, stürzte ste plötzlich hin und war auf der Stelle todt. Ein Herzschlag hatte ihrem Leben ein Ende gcmacht. P i l l a u. In der Nähe eines. Gartenthores' spielte das dreijährige Kind des Arbeiters Niemann. Auf dem Thore schauk'lten sich andere Kinder. Plötzlich löste sich die Thür aus ihren Angeln und stürzte mit der Kante auf das ahnungslos spielende Kind, dem dabei das Genick gebrochen wurde. Es war sofort todt. R a st e n b u r g. Hier starb Kantor emer. Kueßner. Er trat 1856 in den öffentlichen Schuldienst; 42 Jahre hat er hier, davon 36 Jahre als Kantor und Hauptlehrer, gewirkt. T i l s i t. Die Rentiere Tischlermeisterwittwe Auguste Dannigkeit, geb. Harms, hat in ihrer Wohnung durch Erhängen ihrem Leben ein Ende aemacht, jedenfalls in einem Augenblick geistiger Umnachtung. ' . Frcvinz Wellpreußen. D a n z i g. Kürzlich ertrank im Kielgraben der 16 Jahre alte Willy Arthur Bruder, welcher mit mehreren anderen Knaben eine Bootfahrt unternommen hatte. Erstochen wurde der unverheirathete Arbeiter Dunke in Heubude auf der Landstraße, bei einem Streite von dem Schlosser Robert Zegke, der in Plehnendorf an der fiskalischen Werft beschäftigt wär. Elbing. Der Kaiser' hat der Gemeinde Dörbeck im hiesigen Kreise zum Kirchthurmbau ein Gnadengeschenk von 14,700 Mark gemacht. Dem Schifsbaudirektor Borgstede wurde der Kronenorden 3. Klasse und dem Montagemeister Unruh das Allgemeine Ehrenzeichen verliehen. G r a u d e n z. Der EinjährigFreiwillige Hossenfelder vom hiesigen 141. Ins. - Regt, unternahm in einem Gastdorf einen Selbstmordversuch, indem er sich zwei Revolverschüsse in den Kovf iaate. Die Nerlekunaen sink , - , , r o y I I nhf Ansift.S f. rC.r:. vtw i4iiuyvlUlilU iiiuyi tvUCllSyCUtylUU. Der Grund der That ist unbekannt. Marienburg. Nachdem binnen kurzer Zeit hier drei Brände stattae- - funden, wurde letztens wiederum die f-.r. . orcinzlulge Feuerwehr alarnnrt.- Es brannte das der Frau Wawrowski in Ut Fleischergasse gehörige Wohngebäude, in dem' sich ein Materialwaarengeschäft befand, vollständig nieder. S t u h m. Infolge eines Fehltrittes ' stürzte der in diesem Gewerbe grau gewordene Zimmermann Töws von dem

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S giebt nur wenige Leute, welche,

schwäche turirt. Niemand bezweifelt es, der ihn probirt hat. Mer der Wine of Cardul kurirt nicht nur, sondern er verhütet auch Krankheit. 'Er ist eine -Medizin, die jede Frau

gebrauchen sollte. Tausende von Frauen, welche über keine ernstliche Krankheit klagen, fühlen oft müde und erschlafft nach Verrichwng ihrer Pflichten, nicht nur in der Versorgung ihres Haushalts, sondern auch nach der Arbeit in der Geschäftswelt. Das kommt daher, weil der Lveibliche Organismus die Anstrengung nicht ertragen kann. Er bedarf der Nachhilfe. , Der Wine of Cardul stärkt erschlaffte Frzuen und macht sie für ihre Pflichten tauglich. Ter Wine of Cardnl bringt einer erschlafften, entmuthigten Frau ihre Kräfte und

Gesuidherr zurück. Er ist ein belebendes Stärkungsmittel, das zu jeder Zeit wirkt. ' Sie sollten eine Flasche Wine of Cardul im Hause halten.

Zlaustn Sie heule noch eine Gerüste eines Neubaus in der BahnHofstraße in den Keller. Trotz der ärztlichen Hilfe starb der Unglückliche an inneren Verletzungen. T u ch e l. Selbstmord hat der schon bejahrte Brunnenbauer Hansen fen. von hier in feiner Wohnung begangen. Mit einem Revolver bedrohte er die mit ihm in demselben Hause wohnende Frau Scheffs und feuerte zwei Schüsse ab; eine Kugel traf Frau Scheffs in den rechten Oberschenkel. Durch die zweite Kugel wurde eine Frau Dietrich verletzt. Dann flüchtete Hansen infolge des Hilfegeschreies in seine Stube und tödtete sich durch einen Schuß in den Mund. Es ist anzunehmen, dc z der Unglückliche in einem Anfalle von Geistesstörung gehandelt hat. I Z o p p o t. Frau Wittwe Hamann hat mit Ablauf dieser Saison 25 Jahre ihres Amtes als Kassirerin an der Concert - Hauptkasse des Kurgartens gewaltet; bei dieser Gelegenheit ist ihr auf Antrag des Magistrats von der Stadtverordneten - Versammlung eine Ehrengabe von 300 Mark bewilligt worden. .Frovinz Fommern. , Stettin. Die Feier der goldenen Hochzeit begingen der hier wohnhafte pensionirte Stationsvorsteher Carl Kubick mit seiner Gattin. Beide Eheleute ersreuen sich guter Gesundheit und voller Rüstigkeit. Der Kaiser hat ihnen die Ehejubiläums - Medaille verliehen. Ein Unalücksfall ereignete sich auf dem Eisenwerk Kraft". Der beim Befördern des Eisenerzes von einem Fahrstuhl zum Hochofen beschäftigte Arbeiter Borck gerieth zwischen den in Bewegung gesetzten Fahrstuhl und die Schutzvorrichtung. Dabei wurde der Körper derart eingezwängt, daß die linke Kopfseite sowie die linke Schulter und der Arm zermalmt wurden. Der Verunglüöte wurde noch lebend nach dem Johanniter - Krankenhause befördert, wo er aber alsbald starb. V i n z. Hier ertrank der 63jährige Fischer Möller in Ausübung seines Berufes. Greifenhagen. Ein tödtlicher Unfall, der einer achtköpfigen Familie den Ernährer genommen hat, ereignete stch hier. Der aus Woltin mit einer Fuhre Pflaumen gekommene Handelsmann Franz Gutzmann stürzte in einer abschüssigen Straße von seinem Wagen, dessen Räder ihm über Brust .und Hals gingen. Der Verunglückte war sofort todt. K ö s l i n. Erschossen hat sick der 65 Jahre alte Rentier F. Buchholtz auf dem Hofe feines Grundstücks Heinrichstraße 7. Er sollte in einer Prozeßsache als Zeuge auftreten, was ihm so nahe ging, daß er ganz fchwermüthig wurde und infolge dessen zum Revolver griff. Rügenwalde. Beim Roggendreschen gerieth die 3 Jahre alte 5ochter des Büdners Barz zu Rehbockshagen, welche das Pferd antrieb, mit den Kleidern in das Göpelwerk, wurde von der Welle gefaßt und erlitt einen Armund einen Beinbruch. S a ß n i tz. Der kürzlich im hiesigen Herrenbade tödtlich Verunglückte ist der Majoratserbe, Oberleutnant der Landwehr - Cavallerie Meinhart 'V. Schierstädt, Sohn des Majors a. D. v. Schierstädt auf Dahlen bei Görzke. Oberleutnant v. Schierstädt, der seit einiger Zeit als Kurgast hier weilte, war 'mit . einem Kopfsprung- vom Sprungbrett aus in die Fluth getaucht und hatte sich infolge Aufschlagens auf den Grund eine schwere Verletzung der Wirbelsäule zugezogen. S ch i v e l b e i n. - Hier wurde der Arbeiter Mittelstädt, Vater einer aroßen Familie, von einem anderen Arbeiter erschlagen. Der Thäter ist flüchtig. W o l l i n. Auf dem Gute Parlow kam das 5jährige Töchterchen des Tagelöhners Gauger dem Herdfeuer zu nahe. Die Kleider fingen Feuer und das Kind erlitt so schwere Vrandwunden, daß es kaum mit dem Leben davonkommen dürfte. tZT Raucht die B0NANZA.

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Mit der wert hvollsten Ladung, die noch je einmal ein Schiff über die ganzen See'n brachte, passirte kürzlich der Dampfer Northern King" den Detroit River. Er hatte 3280 Tonnen Kupfer in Stangen und Barren an Bord, die einen Werth von 5850,000 repräsentirten. Diese gewaltige Quantität Metall kam aus der Michigan - Halbinsel, 850 Tonnen wurde in Fairport ausgeladen und das übrige ging nach Buffalo für den Weitertransvort. 'Mit einem Schatze von N00,000 Werth in Goldstaub ist der Minen - Ingenieur gleicher T. Hanshaw aus Mt. Vernon, N. F., aus dem Klondike ' zurückgekommen. Im Februar vorigen Jahres war er dorthin abgereist und war nach McKee Creek. etwa 400 Meilen südlich vom Klondike, m den Atlm Distrikt ' gegangen. Er kaufte dort ein Grundstück vonLondoner Kapitalisten, welches aus irgend einem Grunde nicht ausgebeutet war, für billigen Preis und entdeckte, daß es außerordentlich goldhaltig war. Für 8100.000 Gold brachte er mit zurück und will eine Gesellschaft gründen, um seine Mine welter auszunutzen. Späte Vaterfreuden genießt ein Deutscher in Baltimore. Dort wurden Herr und Frau Friedrich Elenbrock durch die Geburt eines TLchterchens erfreut. Der Papa, ist 81 Jahre alt, und hat im letzten Novemder seine freyere Wirthschaften, Karoline Schröder, geheirathet. Sie ist seine dritte Frau und seine Tochter ersier Ehe ist alt genug, um die Großmutter ihrer jetzigen Stiefmutter sein zu können. Herr Elenbrock ist Borsteher des Deutschen Heims für Altersschwache. Er nimmt in deutsch-ame-rikanischen Gesellschaften eine geachtete Stellung ein und ist Beamter bei zwei kirchlichen Gemeinden. Den Bürgerkrieg hat er in den Reihen der Conföderirten mitgemacht und war seiner Zeit in Fort McHenry kriegsgefangen. Der alte junge Papa ist sehr stolz auf seine jüngste Vaterschaft. Wie gut sich das Stiefelw'chsen bezahlt, beweist folgender Fall in New York: Von einem dortigen Richter wurde ein Haftbefehl . gegen den 50jährigen Domenico Santoro erlassen, der von seiner Frau beschuldigt wurde, nichts für ihren und ihrer 12jährigen Tochter Unterhalt beizutragen. Ein Polizist, der mit Vollstckung des Haftbefehls betraut wurde, fand den Mann schlafend auf einer Bank im Washington Square Park und verhaftete ihn. In den Taschen des Mannes wurden, zwei Sparbankbücher mit einem Gesammtguthaben von $250 gefunden. Er sagte dem Polizisten, der Park sei seit mehreren Wochen sein Heim gewesen, und er wolle nicht zu Hause sein, weil seine Frau nicht mit ihm leben wolle. Vor dem Polizeirichter machte er dieselben Angaben. Seine Frau, die in diesem Augenblicke in das Gericht kam, erklärte diese Behauptung für eine UnWahrheit. Sie sagte, sie und ihre Tochter seien ohne Subsistenzmittel. Auf die Frage des Richters gab der Mann zu, daß er trotz seines Geldes schon seit längerer Zeit obdachlos geWesen sei. Er sagte auf Befragen, er' habe das Geld durch Stiefelputzen erworben und dies Geschäft seit. 35 Jahren betrieben. Der ?X)ter vertagte den Fall bis auf Weiteres, um der Polizei Gelegenheit zu geben, den Fall weiter zu untersuchen. In oan Antonio ist unter dem Titel Whö?" kürzlich die erste Nummer eines in zwanglosen Heften erscheinenden Anti - ProhibitionsFlugblattes erschienen. Es geht der landesüblichen Heuchelei in ziemlich derber und dadurch recht wirksamer Weise zu Leibe. Why?" beschrankt sich dabei keineswegs auf die Prohibitions - Heuchelei, sondern nimmt auch andere Formen dieser anglo-amerika-Nischen National-Krankheit aufs Korn.

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Versengte Wäsche zu behandeln. Ein Versengen der Wäsche beim Plätten kommt häufig vor. Sind die Fasern noch nicht zerstört, so bestreicht man 'den Fleck mit in Wasser aufgelöstem Borax und plättet dann die Stelle trocken. Oder man bestreiche den Fleck mit einem Brei aus Thonerde, Zucker - Stärke, Gummi und Wasser und lasse ihn trocknen. Kupfer und Messing zu putzen. Um Kupfer und Messing schneller blank zu haben, als dies bei Anwendung der üblichen Putzpomade der Fall ist. macht man einen leichten Teig von Esstg, Salz, Mehl und Silbersand, bestreicht mit dieser Masse den zu reinigenden Gegenstand und reibt mit einem wollenen Lappen nach. Man wird staunen, wie rasch das Metafl blank und glänzend wird. Um Linoleum hell und glänzend zu erhalten, soll man es regelmäßig alle 2 bis 3 Wochen mit einer Mischung aus gleichen Theilen Milch und Wasser abwaschen. Jährlich etwa drei- bis viermal soll man das Linoleum mit einer schwachen Lösung von Bienenwachs in Terpentinspiritus abreiben. Auch Leinöl wird hier und da verwendet. Das Linoleum bleibt so immer rein und glänzend, sieht immer sauber und wie neu aus. Salz, über einen frischen Roth-"' weinfleck auf's weiße Tischtuch gestreut, hilft dazu, daß der Fleck, wenn er nachher gewaschen wird, verschwindet. Weiße, Hände erhält man, wenn man ein wenig Salz in Citronensaft auflöst, damit die Hände wäscht und die Feuchtigkeit eintrocknen läßt. Aufgesprungene Hände bestreiche man allabendlich vor dem Schlafengehen mit einer geschmeidigen Salbe von Mandelöl und weißem -Wachs. Melken der Kühe. Durch schlechtes Melken ist schon manche Kuh verdorben worden. Das Euter muß vollständig entleert werden, es darf nichts darin bleiben; wenn auch nur etwas darin geblieben ist, so kann Entzündung hervorgerufen werden. Das Melken soll so schnell als -möglich geschehen und während desselben voll- -ständige Ruhe im Stalle herrschen. Porzellan zu kitten. Um Porzellan zu kitten, koche man Leinölfirniß dick ein und verreibe in ihm so viel englisches Bleiweiß, bis das Ganze eine gleichmäßig weiße Farbe aufweist. Dann rühre man noch etwas Mennige hinzu. Diese Mischung streiche man auf die Bruchtheile, drücke sie zusammen und lasse den Gegenstand 24 Stunden unberührt trocknen. Tuchkleider zu waschen. Um dunkle Tuchkleider gut zu reinigen, nimmt man 1 Pint Rauchtabak, der in 23 Quart Regenwasser gekocht wird. Dann taucht man eine feste Büste in die Brühe und bürstet das Kleidungsstück, welches vorher tüchtig ausgeklopft worden ist. Wenn die Flüssigkeit gut in das Tuch einge- , drunaen. so bürstet man es nach sei- -

nem Farbenstrich und hängt es zum Trocknen auf. Das Tuch wird rein und glänzend und nimmt keinen Tabakgeruch an Oklahoma hat jetzt inen Wassermelonen - König in der Person des Farmers S. R. Myers nahe Hz. bart. Derselbe widmete eine Anzahl Jahre der Cultivirung von Wassermelonen mit der Absicht, sie zu veredeln. Vor einigen Tagen nun brachte er eine Ladung nach der Stadt. Die größte wog 110 Pfund, während das Durchschnittsgewicht etwa 85 Pfund betrug. Eine eigenartige Scha denersatzklage ist dieser Tage in Peterson, Ja., anhängig gemacht worden. Dort hat Roland Hunnewell die Loge der Woodmen auf Z5000 verklagt,weil bei seiner Einführung ihm mit einem glühenden Eisen ein Brandmal aufgedrückt worden sei. - Die Sache Passirte angeblich erst kürzlich und hat in Ordenskreisen großes U'fsehen er, gt.

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