Indiana Tribüne, Volume 28, Number 70, Indianapolis, Marion County, 12 November 1904 — Page 4
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. Ais J.zvtana Tribünej-12v November WOU.
Indiana Tribüne. HnauistAeden tos bet Sutenderg Ci. Indianapolis, Ind.
tarn) C. Thuöium Präsident. GeschiiftSloealt No 3fc Süd Delaware Straße. TELEPHONE 209. K tered ai the Pot Office ot Iaditnapolii ai econd dass matter. Folk's Wahl. Wohl die merkwürdigste Erscheinung in diesen Tagen republikanischer Er. folge bietet der Staat Missouri. Der ganze Haß der demokratischen Maschinenpolitiker richtet sich nun gegen ihren einzigen erfolgreichen Candidaten Jo sepd Folk. Ihm wird der bittere Nsr. vürf gemacht, daß er allein für den Sieg des republikanischen National ticket? in Missouri verantwortlich zu halten sei. Man klagt ihn an, daß er die -Partei gespalten habe und direkt für die Niederlage verantwortlich zu halten sei. 'In .giftigen Angriffen be schuldigt man ihn, daß er Hochverräther an der Partei gewesen sei. Die gehäs sigen Beschuldigungen gegen den furchtlosen früheren KreiZanwalt könnten der Besürchtüng Raum geden, daß- alle Reformplüne zur Ausrottung der Korruption durch seine Feinde, die demo kratischen Maschinenpolitiker, vereitelt würden, wenn nicht glücklicherweise die Republikaner die Majgritüt in der LegiZlatur erlangt hätten und man darauf rechnen könnte, daß Folk von dieser Seite genügender Beistand geleistet werden würde. Ein großer Theil deZ unvernünftigen Hasses fällt .dabei auf Georg .38. HaweS,'. Foll'S Campagne leite? und früher bitterstem Gegner, der noch vor wenigen Monaten der Äb gott der demokratischen Massen , von St. LouiZ war. Missouri war eine Hochburg der Bryan-Demokratie und der verblüfsende Eindruck, den die demokratische Niederlage dort machte, macht sich jetzt indem Hasse gegen den erfolgreichen GouverneurS'Candidaten geltend. . Ob. wohl es Herrn Folk nicht gleichgültig sein kann von einer Seite angegriffen zu werden auf deren Unterstützung er sicher vertraute, so wird er doch bald zeigen, daß?gerade er der Mann ist der solchen Widerwärtigkeiten überlegen ist und sie zu besiegen weiß. Er hat große Aufgaben vor sich und eine der bedeutendsten ist die das Oberzericht von Missouri, von den infamen Einflüssen zu säubern, welche der Ge richt-verwesung des Staates zur großen Schande gereichte. Schon seit Iahren waren die Entscheidungen des Oderge richt? von einer infamen Parteilichkeit die kein Beispiel hat. Die durch Ma schinenpolitiker verübten Betrügereien mochten noch so groß sein; ermannte sich ein KreiSgericht zur Verurtheilung der Wah'.betrüger. so stieß das Staats Obergericht diese. Urtheile einfach i um. ' Besonder erbärmlich war die Haltung der Oberrichter in den ihnen zur Revi sion übergebenen Budler Prozessen. Ohne Weiteres wurden die nach mo natelangen Prozessen gegen die Budler erlangten Urtheile umgestoßen und so ein großer Theil deS moralischen Er folgeS deS KampseZ gegen die Budler, vernichtet. Nun ihre Stunde scheint geschlagen zu haben, ohne daß sie ge nüg:nd Zeit hatten die Früchte , ihres RechtZverdrehenS zu ernten. Nicht nur der Staat Missouri, son dem ' die ganze Nation ist in Folks Wahl interesfirt.. denn nun erst alS Gouverneur, umringt von einflußrei chen Gegnern, hat er die General-Probe zu bestehen, die ihn auf der errungenen Höhe erhalten kann. Eine der schwierigsten Aufgaben, die ihm unterliegt, dürste eS sein, außer dem infamen NeSbitt Wahlgesetze, un ter welchem der Staat Missouri seufzt, auch ' das unvernünftige Polizeigesetz, welches den Missourier Städten jede Freiheit in Bezug des Polizei.Departe. ments nimmt, zu nichte zu machen. Dieses Polizeigesetz ist ein gar tonnderlichcS Machwerk. Es giebt, dem Gouverneur des Staates Missouri das Recht die Höhe der Polizeimannschaft in großen Städten, wie St. V'ornS, KansaZ City etc. zu bestimmen. : Die Steuerzahler und die städtischen Admt nistrationen haben nur die Salaire zu . ...... 1 . W 1 ,ablen. ' Der Poltzetazes emer Viao ie St. LoulS ist gänzlich unabhängig lim den Wünschen der Bürger, er ist eine Nreatur deö Gouverneurs und ein nell der demokratischen Maschine Die Polizel'Commissäre werden vom Gouverneur ernannt uno nur ,ym nno
Hatte ein neuerwählter Gouverneur nicht genug Stellen zur Verfügung, um die 'Wardbummler und JndianS für ihre 'Dienste !n der Wahl zu belohnen, so schuf er ganz einfach einbis zweihundert neue Polizistenstellen, besetzte-sie mit den unsaubsrsten Ele menten und die Bürgerschaft zahlte die Kosten. Diese Ungerechtigkeiten, ein für alle Mal unmöglich zu machen, dürste eine der schwierigsten Aufgaben von Herrn Folk sein. .Er muß einen ganzen Rat tenkönig von Maschinenpolitikern zur Strecke bringen, ehe ihm dies gelingen kann. V Unsere Bürgerschaft mag nicht im mer mit der Tauglichkeit deS Jndianapoliser Polizei.Departements zufrieden sein, aber eö hat wenigstens die Controlle darüber in der Hand behalten und ihre Vertreter allein haben dar über zu bestimmen, wie viel das Poli
zeidepartement der Bürgerschaft kosten oll. Mag eS sich niemals durch eine politische StaatSmaschine dieses Privi egium nehmen lassen. Geradezu abstoßend sind die Be Berichte über einen organisirten Versuch des Vereins den Hmterbuebenen der Slocum Cataftrophe ihren Jammer in lingende .Münze umzusetzen. ES ist elbftverständlich, daß der so. entsetzliche Verlust geliebter Menschenleben nicht mit Geld auszuwiegen ist. Wäre die Mehrzahl der Opfer Männer, also Er nührer von Familien gewesen, so wä ren die Hinterbliebenen vollauf be rechtigt, d. h. die unversorgten Witt wen und Waisen Hilse und Unterstütz ung im ausgiebigsten Maße zu vcr angen. In dem Slocum-Falle waren die. Opfer, aber Frauen und Kinder beinahe ausschließlich und doch scheint eS als ob die ihrer Frauen und Kinder beraubten Männer ein nachdrückliches silbernes Pflaster zur Heilung ihrer HerzenZwunden verlangen und zwar durch eine Verwilligung vom Congreß. Besonders anstößig erscheint dieser or ganisirte Versuch angesichts der That ache, daß die öffentliche Wohlthätigkeit m ganzen Lande den Betroffenen aus giebige Mittel zur Bestreitung von Beerdigungökosten' etc. mit freigebiger Hand gewährt hat. Aber leider ist wie olgender Ausschnitt ' aus einer New Borker Zeitung zeigt, die . traurige Angelegenheit von, Politikern auSge nützt worden Der Verein der Hinterbliebenen vom General Slocum" Unglück hat unter seine Mitglieder JnformationS Formulare vertheilt. Fragebogen, welche auSzusüllen sind. Die Fragen beziehen sich auf bereits von Mitgliedern erhaltene UnterftützungSgelder, von wem die selben ausbezahlt worden find und die Zahl der bei der Katastrophe um'S Le den gekommenen Mttaueder der ver schiedenen Familien. Der National Abgeordnete Sulzer, in dessen Congreß besirk-die Markuskirche liegt, versprach. in der bevorstehenden Schlußsaison des jetzigen Kongresses zwei Vorlagen ein zubringen: 'eine, in welcher die Regie rung .ersucht werden soll, energische Maßregeln zum Schutze von Menschen leben auf Dampfern im New Yorker Hafen zu treffen; sowie eine zweite, in welcher die Regierung angegangen wer den soll, eine Bewilligung für die Hin terbliebenen der Opser zu machen. Der' Verein ernennt einen Fünfer-AuZ schuß. welcher sich, wenn der Zeitpunkt gekommen ,ift, in der Angelegenheit rlach Washington begeben wird. Auch hat der Verein ein Schreiben an das Publikum im Allgemeinen und an die Presse im Besonderen gerichtet, in.wel chem Allen, die so großherzig, zur Lin derung deS Elends der Hinterbliebenen der .General Slocum" Katastrophe beitrugen, gedankt wird,, sowie für die vielen freiwilligen Beiträge unmittel bar nach dem Unglücke." Neue Scheidungsklagen. Laura Smith reichte gegen Harry A. Smith eine Scheidungsklage ein das Paar heirathete am. 5. Novem ber dieses JuhreS, trennte sich jedoch. ehe sie noch eine Woche zusammenleb ten. Grausame Behandlung giebt sie als Scheidnng an. Mäggie Corbin reichte gegen Edgar Corbin eine Scheidungsklage ein. Das Paar heirathete im November 1893. Vor dr;i Jahren verließ er sie und seit der Zeit hat er nichk für ihren Unter halt gesorgt, wie sie sagt. CPr Der Lahrer Hinkende votelowlederNeaenöburger Marien ttalender für 1905 sind durck) unsere Ofsice zu beziehen. . "
Behörde für off. Wette.
Contract für den Iowa Str. Abzugs. Canal vergeben. Die Behörde für öffentliche Werke hat gestern den Contract für den Bau deS Iowa Str. AbzugS'CanalS an den Contractor Henry Maag zu dessen An gebot von 82.53 per laufenden Fuß vergeben; die MooreManSfield Con ftruction Co. hatte dasselbe Angebot eingereicht. ' Die Behörde bestimmt.' hierauf, daß demjenigen Repräsentanten der beiden Firmen der Contract zugesprochen wer den sollte, welcher von zwei Strohhalmen den kürzeren ziehen wird. Maag zog den Kürzeren, war also demnach Sieger. Der Canal wird eine Länge von 23.000 Fuß haben und etwa 560,000 kosten. Die Frage, ob die Stadt das Fegen der Straßen selbst in die Hand nehmen oll, wurde gestern noch nicht von der Behörde entschieden. Die Schluß.Asseßment'Lifte wurde bestätigt sür: Cement'Seitenvege in 28. Str. von Illinois Str. bis Talbott Ave. Cement'Seitenwege und Rinnsteine n 32. Str. von Northwestern Ave. bis Ost Seite von Canal. Die Primür'Asseßment.Lifte wurde einstweilen angenommen Hür: ASphalt.Pflaster und Rmnfleme ln Broadway von 21. Str. bis Sutherand Ave. Aufpflasterung in Virginia ' Ave. von Stevens zur Prospect Str. Pflasterung und CementSeitenweg n ZeQuincey Str. von New Z)ork Str..biS Michigan Str. - CementSeitenwege in Draper Str. von !L!fmneota fctr. zur 2. Alley südlich. Resolutionen wurden angenommen für : ' AbzugS'Canal in JandeS 'Str. und 1. Alley westlich von JandeS Str. von 20. bis 24. Str. AbzugS'Canal in Columbia Ave. und Alley östlich und westlich von 20. bis 24. Str. ' Cement-Seitenweae und Rinnsteine in Iowa Str. von East Str. bis I. M. I. Geleisen. Lesichtignng der Gurtelbahn.' 'n "j liebet 200 Geschäftsleute von Cin cinnati befanden sich gestern als Gäste der Biff Four-Bahn ?n hiesiger Stadt. Zweck des Besuches war, eine Jnspec tion der Gürtelbahn vorzunehmen, da in Cincinnati der Bau einer solchen plant wird. : Die Gesellschaft langte hier um 10 Uhr an, woraus sodann die Besicht! guna der Bahn vorgenommen wurde. Im Claypool Hotel wurde gemein schaftlich der Lunch eingenommen. Nach einer Rundfahrt durch die Stadt wurde um 4 Uhr Nachmittags die Rückfahrt nach Cincinnati ange treten. . Die Herren waren über die Einrich tung der Gürtelbahn des Lobes voll. Die Delegation war von folgenden Beamten der Big Four-Bahn begleitet: Warren D. Lynch, General'Passagier Ägent; George H. JngallS, General Fracht.Agent; C. E. Schaff, General Betriebsleiter; F. D. Ccmftock. Schatz meister; C. I. Brister, Asststent.Gene ral.Fracht.Agent und N. R. Johnson, General'Agent. . Die Aerzte bekamen den Nest. Kreisrichter Allen traf gestern die Verfügung über den Nachlaß des vor einigen Monaten verstorbenen Richard P. Ryan. Derselbe hatte sich am 5. Juli im St., Vincent Hospital r c si wegen Vunvoarm mzunoung emer Operation unterziehen müssen und war dctselben erlegen. Vor der Operation hatte er sein Te ftament aufgesetzt und verschiedene Freunde, Wohlthätigkeitöanftalten und auch die Schwester bedacht, welche ihn im Hospitale gepflegt hatte. Cö der blieben immer noch S500; auf die Frage des Anwalts Martin Hugg, der das Testament abfaßte, welche Verfü gungen er über diese Summe treffen wolle, hatte der Kranke ganz gelassen geantwortet: Damit werden die Aerzte schon fertig werden". Er ha! Recht gehabk; denn gegkrn prüsentirten die drei Aerzte, welche den Verstorbenen behandelt hatten, im Ge richt ihre Rechnungen, und, dieselben Ibeliefen sich insgesammt auf $439. Der Richter bewilligte die Forderungen. Ryay war lange Jahre Schanttellner bei dem Wirth Harry Walker.
5kotkNnd ans der irischen 'ckrung. Das Fischerdorf Nidden, etwa 40
Kilometer südlich von Mernel, bis vor Kurzem ein verhältnißmäßig wohlhabender Ort, der im Sommer auch von Badegästen gern aufgesuchi wird, ist durch den Rückgang des Fijch:rer-Er-trags in eine schwere Nothlag: geiathen, und die Bedrangrnß hat die sonst so nüchternen und königstreuen Fisch?r zur offenen Gesetzwidrigkeit und Auslehnung gegen die BeHorden getrieben, denen sie die Schuld, an ihrem Elend beimessen. Bereits vor fünf Jahren waren die.Niddener wigen schlechter Erträgnisse der Fischerei bei der Regierung vorstellig geworden, und diese hatte ihnen daraufhin den Gebrauch des enamaschigeren 2Z-M:lllmeter-Garnes an Stelle des sonst erlaubten 35-Millimeter-Garnes gestattet; es hatte sich jedoch bald herausgestellt, datz dabei bedeutende Mengen von Edelfischin, besonders Zander, in mindermäßigen Exemplaren gefangen wurden, wodurch der Fischbestand des Haffes auf das Schwerste gefährdet wurde. Die Regierung sah sich daher jetzt, nach Ablauf der fünfjährigen Frist, aenöthigt, den Gebrauch des 28-Millimeter-Garnes wieder zu verbieten. Die Einnahmen der Niddener Fischer wurden nun bedeutend g:ringer; viele Fischer handelten daher g:-, gen das Verbot, und als die Aufsichtsbeamten strenge Strafen verhängten. entschlossen sich Alle, die verbotenen Netze beizubehalten und den Kampf gegen die Behörden bis cuf's Aeußerste durchzuführen. In ihrer Erbitterung schaarten sie sich vor dem Hause des Amtsvorstehers zusammen, und als dieser sie zu 'beruhigen suchte, wurde sein Haus mit Steinen bombardiert. Dasselbe thaten sie einige Tage später mit dem im Hafen liegenden Fahrzeug der Aufsichtsbeamten, das den Hafer, verlassen mußte. . Zur Prüfung der Beschwerden der Fischer wurde nun am 12. und 13. September in Gegenwart des Regierungspräsidentcn 'und zweier Landräthe ein Probefischen abgehalten, das die gemachten Angaben bestätigte.' Draufhin" wurden vom Lasdrath des Kreises Memel zur Linderung der drückenden Noth Lebensmittel vertheilt ; gleichzeitig wurden unverzinsliche Darlehen zur Verfügung gestellt, ie Fischer wiesen aber besonders die letzteren eigenwillig zurück. Als weitere Vergünstigung soll den Niddenern aus nahmsweise die sonst als Raubfisch:rel verpönte Klappersischerei, d. y. daZ Heranlocken der Fische durch Klapp:rn. gestattet werden. Sollte der Nothstand fortdauern, so sollen von Seiten der Regierung wiederum Nahrungsmitte! und Feuerungsmaterial vertheilt und Nothstandsarbeiten in Angriff genommen werden. Es ist zu hoffen, da diese schnelle Fürsorge der Behörden bei den erbitterten Fischern Verstand'niß findet und zur Beruhigung der erregten eGmuther fuhrt. (Wie ein inzwischen einaetroffeneTelegramm meldete, haben die Fischer eine Abordnung nach Berlin entsandt, um dem Kaiser ihre Lage schildern unt um Hülse bitten zu lassen. D. R.) Nluer Trt eines Juwclcnsözwind, lero. fx. ori 'rr.r -rv ' v ZN ru,iei er,cr)ien ein ann rn mittleren Jahren in einem Juwelen laden, stellte sich der Verkäuferin, die allein anwesend war, als )öaxoa ö Santignac vor und wünsch:? zurHoch-. zeit seines Bruders einige Geschcnte zu kaufen, die COOO bis ÜCOO Francs ko sien dürften. Nach längerem Aussuchen fiel sei.e !5hhl auf zwei Ohrge hänge mit Brillanz::, einen Du'icn ring mll Perlen, uno rmanlen unc einen Herccnrinq mit 'eini grß?n Lrillc.nten. DWr Schmud sad.cn ko steten zwar 7250 Francs. Herr de Santignac wollte aber auch soviel an legen, nur verlangte er einen Nachlaß von 5 vom Hundert. Da die Vertäuferin einen solchen nicht bewilligen konnte, so' rief sie den Geschtsinhaber, der dem ' Verlangen ds Kunden entsprach. Der Käufer ließ sich die Schmucksachen in ein Kästchen packen und dieses umschnüren und mit der Aufschrift Baron deSantlgnac. Rentier, Arlau", versehen. Dann versiegelte er es mit seinem Petschaft ' m: dem Zeichen O. S. und bat den Geschäftsmann um die Rechnung. Wäh rend der Juwelier diese ausschrieb, ließ nch der Baron von dem Laden srauieln nocy eme Uhrreue aus oem Schaufenster nehmen und kaufte sie auch noch. Jetzt las er die Rechnung durch, öffnete seine Brieftasche und zählte eins, zwek drei., vier, bis er stockte und feststellte, daß seine Var schaft zur Begleichung der Rechnung doch nicht ausreiche. Sofort legte er -die Uhrkette und das verstegelte Kästchen auf den Ladentisch und ging weg, um sich von emem Freunde den B:trag., der ihm noch fehlte, zu ho.e.. ergeoens wartete der Juwelier aus seine Rückkehr. Endlich stieg ihm der Verdacht auf, daß er einem Gauner in die Hände 'gefallen sei, er öffnete das Schmuckkästchen und fand darin einen Zeitungsausschnitt und eimge Kiesel steine . Der Kunde hatte .unbemerkt das Kästchen mit einem anderen, ebenso verschnürten und ver?ue:lten ve? tauscht. ' - Der Direktor der Wach und Schließgesellschaft in Hamm, Marx, genannt Oppenheimer, ' wurde verhaftet. Es handelt sich um einen mit Zuchthaus vorbestraften Menschen.
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