Indiana Tribüne, Volume 28, Number 69, Indianapolis, Marion County, 11 November 1904 — Page 4

Jttdtana Tribüne, la, November 1904.

Jndiana Tribüne. Herausgegeben von der uters . Indianapolis, Ind.

varry O. Thudlum Präsident. GeschSftSlocal: 5ko, 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE SSS. Kntered Kl the Pot . Office ot Indianapolis ms iccood dass matter. Das socialistische Votum Außer dem überwältigenden Siege der Republikaner und der LoSreißung Missouris i vom kompakten Süden hat die Wahl noch eine andere. Ueber.' raschung gebracht, nämlich daS riesige Anschwellen deS socialistischen Votums. Ueber eine halbe Million Stimmen sind kür DebZ abgegeben worden. In teressant . ist eine Beleuchtung dieses UmstandeS durch den folgenden Artikel den die :9to York VolkZzeitung- (so. cialiftisch) veröffentlicht, die 93olf5zeitung" schreibt: Wir werden über die Gründe, die zu dieser außerordentlichen Niederlage der Demokraten führten, noch '. rrschie deneS zu sagen haben und wollen hier zunächst - nur eine . Begleiterscheinung hervorhebend die für die socialistische Bewegung dieses Landes von großer Bedeutungift." Der Niedergang der demokratischen Partei geht nämlich Hand in 'Hand mit einem mächtigen Anwachsen der socialistischen Stimmenzahl, dessen Größe sich zwar w Augen blick noch nicht zahlenmäßig feststellen läßt, das über auch ' die. größten - Hoff, nungen zu erfüllen scheint. . ; Woher immer, auch' Depeschen' mit socialistischen Stimmenzahlen kommen, überall zeigte sich em mächtiges Steigen derselben. Aus Chicago, aus West Virginien und anderswo her kommen Nachrichten überZ eine Stimmenabgabe für den...social.demo!ratischen Prüsi' dentschaftZ.Candidaten, die mitunter unglaublich erscheinen und die. wenn sie sich bewahrheitet, zeigen würden, daß die amerikanische Arbeiterklasse erwacht ist, daß auch diesfcitZ deö OceanS die social-demokratische Bewegung eine Macht geworden ist, mit der die Herr schenken zu rechnen. haben werdend WaS- die sozialistische Stimmenzahl im Staate und in der Stadt New Äork anlangt,- so'. istZnach den bis zu diesem Augenbtsa eingetroffenen Resultaten eine Zunahme von etwa 30 Procent zu verzeichnen, die unser Votum im Staate ans 45 bis . 50 Tausend,, in Groß. New Z)orkj auf -nahezu 25 Tausend bringt. . . t- .'. ' Die Freude, die diese Belohnung unserer 'Agitationsarbeit weckt, wird erhöht durchÄnen Umstand, der -sicher, lich jedem Socialisten, dem . das Wohl unserer Bewegung am Herzen liegt mit größter Befriedigung erfüllen wird. Wenn nämlich dielNachrichten, die bis her vorliegen,- - einen Schluß zulassen auf da? noch ausstehende Resultat im Staate, . so hat New.Jork von , jetzt ab ofsiciell nur noch eine socialistische Partei, die S o c i a l D e m o k r a t i e nämlich.' Ist daSZVerhältniß der Stimmen im Staate dasselbe, - wie in der Stadt, so ist eö Gewißheit, daß die Socialistische Arbeiter.Partei nicht die Stimmenzahl erhalten hat, der sie be darf, um einen Platz auf dem ofsicieltat Wahlzettel erhalten zu können. Damit erscheint ihr Ende gekommen und das Hinderniß, das in dem Be stand zweier socialistischer Parteien im Staate New York für eine sruchtbrin gend Agitation vorhanden war, ist It seitigt, womit freie Bahn geschaffen ist für einen nachhaltigen, ungestörten Ausbau einerlftarken socialistischen Be. Regung in diesem Staat. Dje -Präsidentenwahl des Jahres 1904 hat historische Bedeutung. Sie hat unauslöschlichen Seilern in'S Buch der Geschichte die Thatsache niederge. schrieben, daß auch dieSfeitS deS OceanS die Arbeiterklasse erwacht ist, daß sie in Erkenntniß deS Wortes, daß die Be freiung der Arbeiterklasse das Werk der Arbeiter selbst sein mutz, den Weg defchritten hat, den ihre Brüder im alten Europa einschlugen, den Weg, der zu ihrer Befreiung führt." - . . Selbstverständlich ist eö. daß der Kampf der FabrikantenVereinigungen gegen die Gewerkschaften, wie wir schon an dieser Stelle behauptet haben, nur einen Einfluß haben kann und zwar den le Gewerkschaftler vom ökonomi. schere auf daö politische Feld zu drän gen, daß dies im Grunde' genommen, segensreich wirken wird, unterliegt kei nem Zweifel. Der ewige Streit zwi

fchen Kapital und Arbeit würde, von den Volksfrieden bedrohenden Bahnen, dadurch in ruhiges Wasser gelenkt werden, und eS ermöglichen, daß die Arbeiter . Partei, also die socialistische Partei, eS dahin bringt, zahlreiche Vertretung im Congreß zu' hdben. Die Arbeiter Gesetzgebung liegt hier noch völlig' im Argen und dürste auch nichts NennenSwerthes in dieser Hinsicht erzielt werden, als bis genü gend socialistische Abgeordnete vorhan den sind, um als Kraftbalance bei Ab ftimmungen zu dienen. Der Amen kaner, wenn er einmal von der verdreht ten Ansicht abgekommen ist, daß So cialisten Anarchisten find und einsehen gelernt hat, daß die Socialisten f rieb liebend und zumeist Denker sind, wird schnell den Vortheil erfassen, der dem Lande erwachsen würde, wenn eine spe ciell für den .Arbeiterftand interesfirte Delegation von Abgeordneten als wirk samer Hemmschuh gegen allzu einseitige Gesetzgebung eintreten würde. Der Arbeiter würde dann sein Ver trauen in die Abgeordneten seiner Klasse" dadurch bethätigen, daß er e? der Gesetzgebung überläßt, für ihn zu erringen, was er nun durch Streiks und Gewaltmaßregeln zu erreichen versucht. Der socialistische Abgeordnete würde eS sich ernstlich überlegen, ehe er eS wagt, die Interessen seiner Constl turnten auf dem Boden des Congretz zu verschachern,' während nun der Ar beiterführer in seinen geheimen Con ferenzen mit 'dem Arbeitgeber eS völlig in der Macht hat, feine Taschen durch Verrath der ihn vertrauenden Brüder

zu füllen. ,i , Die hohe. Stadt'Obrigkit verlabt slchjedenfallS darauf, daßder Winter die Löcher im Straßenpflager zufrieren njird'' sonst hätte sie schon längst an die so nöthigen Reparaturen gc dacht.. Mit wie hartnackigen Gegnern im Felde die Schutztruppe eS im Hererv lande zu thun hat, zeigt folgende Stelle in einem Berichte der Berliner Natlo. nal Zeitung" über die Schlacht am Waterberg: Planmäßig und disciplinirt verfuhren die Aufstündischen: einige ihrer Führer, allen voran der alte Kajata, entwickelten nicht gewöhnliche, strate gische Kenntnisse und verstanden' eS sehr gut, ihre Schaaren den Gelände Verhältnissen anpassend so zum Angriff zu führen, daß einer höchsten Änftren gung unsere Soldaten, der ganzen Ent Wicklung unserer modernsten Geschütze, Maschinengewehre in Verbindung mit der Anwendung von Helio. und Tele. graphen und Fesselballons .bedürfte, um den vorzüglich verschanzten, in schier undurchdringlichen Buschwäldern lagernden Herero beizukommen. - Sogar die Weider kämpfen bei den Herero aktiv mit, 'mdem sie, heulend wie Besessene hinter der Front die Männer zum Vorgehen anfeuern und mit ihren längen und schweren Kopf. Kirris , 'die . etwa Zögernden unbarm herzig schlagen. Wie gut die Herero wissen, daß eine Truppe nur unter der Führung umsichtiger, tapferer Ossi ziere den Sieg erringen kann, erhellt aus der Neigung, gerade auf die Ossi ziere in erster Linie zu feuern; fo dran gen auch am Waterberg die feindlichen Abtheilungen unausgesetzt auf Gene ral v. Trotha und seinen Stab ein und nöthigten diesen zum persönlichen Ein greifen in das Gefecht; nicht minder galt ihr Feuer der Bespannung der Maschinengewehre und Geschützr, die sie wohl zu erlangen hofften, wenn die Zugthiere, todt wären. Wie schon 1896. so auch in diesem Ausstände ist die Thatsache festgegellt, daß hinter jedem gewehrtragenden HereroKrieger drei bis vier Kirriträger laufen. Füllt der Schütze, so ergreist der Nächst i stehende da? Gewehr des Gefallenen." Mit anderen Worten: Das Ende dieses ColonialkriegeS" ist nicht abzusehen; eS sei denn, die Eingeborenen werden völlig auSge rottet. ' Aus dem Briefe eines TheilnehmerS an den Mmpfen gegen die HereroS, Karl Balz aus Werder a. H., giebt daS Berliner Tageblatt" folgende Stellen wieder,: . ' Die HereroZ siud ja allerdings jetzt wieder . ausgebrochen, aber es wird ihnen nicht viel nützen; denn sie müssen alle jdaran glauben.' Gefangene wer den nicht gemacht, eS wird Alle nie dergemacht."' So wird Civilisation" unter die Wilden und Heiden getragen. - :r,rDie beste 5 Cent Cigarre In der Stadt, Mucho'ö Longfellow".

Indianapolis Manuercho?.

Heute Eröffnung der CouzertLaison. Veute Abend sindet das erste Con zert des Indianapolis Männerchor" in dieser Saison statt. Die Solisten werden die Altistin grau Sue Harring. ton-Furbeck aus Chicago und die Vio liniftin Frl. Jesfie Montezie Jay sein. Unter Leitung des Herrn Franz Bellinger wird folgendes lProgramm zur Durchführung gelangen: s BW R"tK5n Gemischter Chor. 2. a) Cavatina" Bohm b) An die Heimath" Hauser Frl. Jesfie Montezie Jay. . 3. )IPersisü)er Liebesreim" ....Ed. Schütt b) Immer leiser wird mein Schlummer" ; ... BrchmS c) Auf dem Kirchhofe ........ BrahmS Frau Sue Harrington'Furbeck. t 4. a) Ist's wahr" Weinzierl b) Der alte Neger" . .... arrangirt von Van der Stucken Männerchor. 6. Im Frühling" Sargte Damenchor. 6. Danse Tziganes", op. 24. ...... . Nochez ' Frl. Jessie Monteze Jay. 7. a) All mein Gedanken, mein Herz und mein Sinn" Strauß b) Heimliche Aufforderung" .... Strauß c) Bettler Liebe" ....Büngert Frau Sue Harrington'Furbeck. L. a) NeUy- aff b) Minnelied".. Bütne Männerchor. Accempagnist Herr Leo B. RiggZ. - Nach dem Concert sindet noch ein ge müthlicheS Tanzkränzchen statt. . ,, ' Ueberzeugte sich selbst. In seiner Scheidungsklage ' gegen Amt) Sürber sagte Thomas H. Sur ber gestern: .Ich fand, daß meine Frau einen Wanderen Liebhaber hatte. Ein Freund kam air mir und sagte, daß meine Frau die Angewohnheit habe, sich mit einem anderen Manne fortzustehlen, natürlich glaubte ich ihm nicht. , Ich beschloß jedoch, sie. zu beobachten: Am Sonntag Abend sagte sie mir, sie wolle zur Kirche gehen, wo rauf ich ihr antwortete, daß ich zu Hause bleiben werde. Nach einer .Weile ging ich dann zur Kirche hinüber, sah hinein und fand, daß sie nicht, dort war, darauf versteckte ich mich ,in bej Nähe des Hauses und Amy kam mit einem unserer früheren Kostgänger heim." Surber erhielt seine Scheidung. Heute werden die Abendschulen eröffnet. ' , . ' Heute werden die Abendschulen ihren Anfang nehmen; dieselben werden bis zum April dauern. Sie werden in den . Gebäuden der M. T. H. S., der ' Sumner Schule No. 23 und.der McCöy Schule No. 24 abgehalten werden. In den beiden letztgenannten Schulen wird Unterricht für farbige Zöglinge ertheilt Werdens Die Unterrichtsfächer ; in der Hand'. fertigkeitS Hochschule bestehen aus Mechanischem Zeichnen, Buchhalten und Stenographie, , sowie Englisch. Die Classen stehen allen Personen über 14 Jahren offen, welche keine Schule, am Tage besuchen. Die Schulstunden' sind von 79 Uhr Abends am Montage Mittwoch und Freitag. Der Unterricht ist frei, nur die Zög. linge. welche am Zeichnen theilnehmen, müssen für Materialien und Benützung der Instrumente S2 zahlen. ; Gestrige Jener. Das Gerassel der Feuerwagen und das Geflinge der Glocken unterbrach eine Zeitlang gestern die Stille in Jr. vington. ' Ehe sich jedoch noch die Be. wohner der Vorstadt von ihrem Schrecken erholt hatten und während viele derselben noch wunderten, ob denn auch ein wirklicher Grund zur Aufregung vorhanden war, hatten die Feuerwehr leute das Feuer bereits unter Kontrolle und waren wieder auf der Heimfahrt begriffen. Das Feuerchen war im W. H. ShankS Block, No. 201 Süd' An dubön Road, nahe der Eisenbahnsta tion auSgebrochen. Schaden $10. Ein Alarm vom Kasten 165, mtU dete ein Feuer in der Wohnung 556 Beville Ave., Dr. Ruse Eigenthümer. Ein schadhafter Schornstein wird als Ursache angesehen. Schaden etwa $25. Der Lahrer Hinkende Bote sowie der Negenöburger Marien ttalender für 1905 sind durch unsere Office zu I beziehen.

Ehrertbezengungen für die hlstorische FreiheltS-Glocke.

DaS Special . Comite, welches die Arrangements für die Ehrendezeugun gen zu treffen hat, welche der altebr. würdigen historischen FreibeitS'Glccke bei ibrer Ankunft hier erwiesen werden sollen, hielt gestern Nachmittag wieder eine Sitzung unter dem Vorsitz deS MayorS ab. Die Glocke wird hier am 17. Novem ber 6 Uhr Abends von St LouiS eintreffen und am Vormittag deS nächsten Tages erfolgt die Weiterfahrt nach Philadelphia. Der Glocke gebender Mayor von Philadelphia und etwa 60 angesehene Bürger, unter ihnen 30 Stadtväter das Geleite. ' Das Comite beschloß zu Ehren der Glocke eine Parade zu veranstalten, zu der Groß.Marschall General McKee, OberCommandeur der Jndiana Miliz ernannt wurde. Sämmtliche Vetera nen-Posten und militärische Organisa. tionen der Stadt werden eingeladen, an dieser Parade theil zu nehmen. Dieselbe wird die Glocke an der West Washington Str. diesseits vom Canal in Empfang nehmen und sie fo. dann längs der Washington Str. bis nach dem Union Bahnhof geleiten. Hier werden sodann Mayor Holtz man und noch einige Herren An sprachen halten. Von einer patriotischen Feier" in der Tomlinson Halle ist Abstand genom. men, dahingegen sindet ju Ehren der Herren von Philadelphia am Abend deS 17. November ein Banquetltait. Am Vormittag deS 18. Novbr. Novbr. wird , den Schulkindern Gele, genheit gegeben werden, die' Glocke in Augenscheins nehmen. v Die Herren Capt. Jacob L. Vieler, Major Magrem und Col. ' Burnett wurden als Comite ernannt, um mit GeneralMcKee betreffs der Parade weitere Anordnungen zu treffen. im ni Glänzte durch Abwesenheit. Als . gestern im Polizeigericht Rey. mond Chitwood, ein Bremser und Walter Walker, ein Candy. Händler, der an der Ecke Massachusetts Avenue nnd New Jersey Straße von einem kleinen . Handwagen verkauft, aufgerufen wurden, antwortete nurWalker allein, während Chitwood durch Ab. Wesenheit glänzte. Beiden standen un ter Anklage des gegenseitigen Angrif. feS. Chitwood, in Begleitung mehre rer Genoffen, suchte sich am Montag, als !sie den Wagen des alten ManneS pafsirten, eine Quantität der Süßigleiten anzueignen. Walker vertheidigte sein Eigenthum mit einem Besen. Po lizift Murphy. ' der zusällig. die Ge. schichte mit ansah,' lief dem inzwischen ausgerissenen Chitwood ' nach und ver. hastete . denselben, und später auch Walker. Richter -Mallon entließ den alten Mann, da seiner Ansicht nach derselbe ein Recht hatte, sein Eigenthum zu vertheidigen. , Chitwood wird wieder verhaftet werden. Ans dem Probatgerichte. Im Probatgerichte wurden gestern folgende Bürgschaften, im Gesammtwerthe von $51,6C0 gestellt und gut geheißen: . . . Thomas H. Spaan, Specialverwal ter der Hinterlaffenschast von Eleonore ChamberS, $40.000; JameS Piper. Administrator der Hinterlassenschaft von Rose Blose, $1300; JameS A. Hamilton, Administrator der Hinter lassenschaft von W. H. Pettit, $2500; JameS S. Dunlap, Administrator der Hinterlassenschaft von Robert Dunlap, $800; Edward Plummer, Admin'iftra tor der Hinterlassenschaft von Naaman C Plummer, $2000; Asa O. Ruse, Vollstrecker des Testamentes von Pelfon D. Starkey. $5000. In ihrem Testamente vermachte Friederike Reimer ihre Hinterlassen schast. die auf zwischen $10,000 und $18,000 geschätzt wird, ihren Kindern, mit Ausnahme ihrer verheiratheten Tochter Minnie Koehrn, der sie nur $5 vermachte. Dieselbe wurde, wie das Testament besagt, deshalb mit .so kleinem Erbtheile bedacht, weil sie zur Zeit deS. Todes ihres Vaters anstatt ihrer Mutter helfend zur, Seite, zu steh?n, die Hinterlassenschaft deS Vaters in einen Rechtsstreit verwickelte, der Un kosten verursachte und böseS Blut er. regte. KanfasCity,Mo. Beim Zu sammenstoß eines Missouri Pasicic. Zugs mit einer Lokomotive kam ein BahnBedienster um'S Leben, 3 sind verletzt. ' - .

Großer Pferdefrennd schlechter Familienvater. -

In Richter LeatherS Gerichtssaal wurde gestern Frau Nancy Seering, die Eigenthümerin eines Logishaufes. No. 329 Oft Washington Str.. von McKendra Seering geschieden. Auf dem Zeugenstande fagte sie aus, daß Seering eine Leidenschaft für Renn Pferde habe, an welchen er all sein Geld verausgabte, während sie gezwungen war, , zu nähen und zu waschen, um nur die Familie zu erhalten. Zuletzt gab ihre Gesundheit den Anftrengun gen nach und sie mußte sich einer. Ope ration unterwerfen. ,ÜebrigenS sagte sie, fei Seering auch ein Nörgler gewesen, der immer an allem etwas, auszusetzen hatte, so daß ihr daS HauS zu einer Last auf Erden wurde. Da . er, , wie sie sagt, sich weigerte, etwas zum Unterhalte beizutragen, zwang sie ihn zuletzt, ihr wöchentlich $3.50 für Beköstigung zu zahlen. In 1902 trennte sie sich end lich von ihm. und seit der Zeit be treibe sie daS KofthauS. Seering wurde mit den Kosten der Klage belegt. Volizeililhes. M ed ford Craig head. 37, ein Schankkellner, der feine Adresse als 529 Nord Senats Avenue angiebt, wurlje gestern unter der Anklage, , ein GesetzeLflüchtling zu sein, durch die De tektivs Hauser und .Larsh verhaftet, später durch Sheriff SuttleS aus Noblesville. nach dort überführt. Nach SuttleS Aussagen steht Craighead dort unter der Anklage,- Zimmer Über seiner Wirthschaft für unmoralisch?.') -Zwecke vermiethet zu haben. . ' ij :.r " U n t e r d e r Anklage. deS Groß. diebstahlcS .wurde Wm. Miller, .19, deffen Adreffe als 1419 Samoa Str. gegeben wird, durch die Polizisten Kur und Crist verhaftet. Miller wird un ter $1000 Bürgschaft gehalten. .Im Auditorium des Claypool.HötelS wurde gestern Abend die 15. Jahresversammlung der Ver einigung der Stadt und TownSchul Superintendenten durch die Präsidentin Adelaide S. Baylor von Wabash er öffnet. Etwa 200 Pädagogen, münn liche und weibliche, waren anwesend. Danksagunas-Naten. Exkursionen von allen Ticket Stativ nen der Pennsylvania Linien. Excursionö-TicketS werden verkauft von allen Ticket Stationen der Penn sylvania Bahnen am 23. und 24. November, nach irgend einer Station nicht mehr als 150 Meilen von der Verkaufö-Station. Tickets sind giltig für die . Rückfahrt bis 23. November. ür Einzelnheiten konfultire man die Lokal Ticket'Agenten der Pennsylvania Linien.:-.' , - ...... örtraiteund ...Vereins

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