Indiana Tribüne, Volume 28, Number 67, Indianapolis, Marion County, 9 November 1904 — Page 7
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16. K a p i t e l. TtSicm wunderte sich bei dn JZJ Landung in Wilhelmshaven C nicht, daß er Asta nicht unter den anderen Damen erblickte, die ihre Gatten an der Landur.gsbrücke erwarteten. Ihr Wiedersehen mußte ein ernsteres, schöneres sein als die harmlose B:grüßungsfreude der übrigen Ehepaare. Vor allem durfte sie keine Zeugen haben. Er legte den kurzen Weg bis zu seiriem Hause fliegenden Schrittes zurück, spähte zu den Fenstern hinauf, ob sich ihr blonder Kopf nicht vielleicht erwartung'vcll herausbog. Nein die gestickten Tüflsiores hingen glatt und regelmäßig vor den Scheiben, keine Falte verschob' sich. Eilig sprang er die Treppe herauf, immer zwei Stufen auf einmal nehmend. Ohne den Burschen oder die Köchin, die ihm entgegenkamen, anzuj reden, eilte er an ihnen vorbei in's Zimmer. .Asta Asta!" Keine Antwort. Seltsam unwohnlich erschien ihm der , Salon, als wenn er lang unbenutzt gestanden hätte. Der Deckel des Flügels fest geschlossen die Decke glatt darüber gebreitet, kein herumliegendes Noten- ? blatt, kein aufgeschlagenes Buch. ' ' lächelte. , Asta mußte von einem ' "oahren Ordnungsfieber ergriffen sein. &ich seine Stube sah eben so kalt ausgeräumt aus. Asta war sicher in ihrer Schlafstube. Er öffnete die Thür und prallte mit dem Burschen zusammen. Ein Telegramm für Herrn Leutnant liegt auf dem Tisch. Es ist schon . . ' vor vierzehn Tagen gekommen. Wir " können es ja aber nicht nachschicken." Wo ist die gnädige Frau?" Gnädlg'e,'Frau ist noch gar nicht zurückgekommcn.' Noch nicht zurückgekommen?" wiederholte Normann erstaunt. Was sollte das bedeuten? Ein kalter, lähmender Schreck rieselte ihm den Nücken herunter. Er fröstelte. Seit achtzehn Tagen etwa hatte er nichts mehr von' ihr hören können. Was mochte inzwischen geT. fchehen sein? Sie wollte gewiß' irgend . seines Konzertes wegen länger in Berr: r...i. nje r.c ... t.
74 fr ' ' st izruhlgen. . R f, Einmal hat die gnädige Frau geschrieben," fuhr der Bursch: fort. An y jdie Anna. Es sollte alles gut reingej j inachi werden, sie käme in den nächsten lj j Tagen nach Hause. Sie ist aber nicht gekommen und hat auch nichts wieder geschrieben." Es ist gut." Normann entließ den Burschen und griff hastig nach dem Telegramm.
Frau v. Normann schwer an Diphtheritis erkrankt. Operation nothwendig. Eveling. Baracke des Viktoriakrankenhau ses." Dreimal las William die kurzen Zeilen, ehe er sich ihre Bedeutung völlig klar machte. . Die Zimmerwände schienen sich um ihn zu drehen, ein dicker, dunstiger Nebel wallte vor seinen Äugend Das Telegramm hatte vierzehn Tage dageleaen. Was mochte inzwischen alles aescheben fein? Sie konnte lange todt, be- , graben in der Erde liegen! Nein das nicht. Das war undenkbar. Ein zweites Telegramm wäre dann sicher gekommen, jedenfalls würam s g m
x oen Houens oenacyricyttgt woroen tn. I Er sprana auf und drückte an der
Klingel. Auf einen großen Bogen warf ..-er eme Bitte um sofortigen Urlaub hm, da er nach Berlin zu seiner schwer erkrankten Frau reisen müsse. Das sollte der Bursche dem Kapitän bringen. Er sah nach der Uhr, er mußte noch den Zug nach Berlin erreichen. Ohne an Umziehen zu denken, fuhr er zur Bahn. Er konnte noch gerade eine Karte lösen und einsteigen.In seine Ecke gedrückt, starrte er aus bem Fenster, ohne irgend etwas von der Gea.end, die die Eisenbahn durchschnitt. ' zu sehen. Wie werde ich sie finden? Das war der einzige Gedanke, der ihn beschäftigte. Die Zeit schien stlllzustehcn, der Schnellzug wie eine Schnecke zu kriechen. . Der Auaenblick der Ankunft über-rasch-e ihn dann doch. , Er ließ-seinen Koffer auf dem Bahnhof iteyen uno fuhr sofort nach dem Krankenhaus. Je des. durch den lebhaften Straßenver iehr erzwungene Anhalten der Droschke folterte ihn. Endlich hielt der Taxameter vor einem großen grauen Gebäude still. .. William stieg aus und meldete sich bei der Oberin. x Jawohl, Frau v. Normann ist hier. Sie ist nicht mehr in der Jsolirbaraöe für ansteckende Krankheiten, aber doch . noch in einem abgesonverttn tfiugu. Kann ich zu ihr gehen?" bat Wil Warn. Die Oberin sah nach der Uhr. Die
Besuchszeit ist vorüber. Außerdem weiß ich Nicht, ob der Doktor es erlaubt. Du Kranke ist seh" reizbar und aufgeregt. i Die Gefahr der Ansteckung ist auch noch nicht ganz vorüber. Es wird nicht gern i gesehen,' wenn Kranke, die bis dahin in
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a n ii n n a n tt n Q ant an van Hnmette v. MecrhekVd tt ... A Tt :- -- -i TT U tt der ' Jsoliroaracke waren, aufgesucht werden." Ich muß sie unbedingt sehen!" sagte William fest.. Die 0:enn say in das blasse, entschlössen? Gesicht deZ'vor ihrStehenden. mochte wohl die verzweifelte Angst in seinen Zügen lesen. Ich werde Herrn Doktor Ereling herbitien." , , r . c . . rrli.li er s liiert loieoer eine migien zu vergehen, bis der Arzt gesunden wurde und endlich zovial lächelnd heremkam. Er sprach erst mit der Oberm über allerhand geschäftliche Dinge, bis William außer sich vor Ungeduld das Gespräch mit seiner Bitte durchschnitt. Ah, Herr v. Normann! Freue mich sehr, Ihre Bekanntschaft zu machen." Willrani hatte ihn m oas glanzende, fröhliche Gesicht schlagen mögen, so aufreizend wirkten seiner Verzweiflung gegenuber die glatten Worte. Ihre Frau Gemahnn wollen Sie sehen heute Abend noch? ... Hm ja, wenn es durchaus sein muß! Sie ist m sehr deprimirter Stimmung der Operation wegen. Die Smgstimme ist natürlich futsch gegangen dabei." William erblaßte. Daran hatte er in seiner Angst um ihr Leben noch gar nicht gedacht. Kann das nicht mit der Zeit ausheilen?" fragte er tonlos. Der Arzt schüttelte den Kops und lachte. Ich hab's ihr schon gesagt. zum Wiegenliedchen reicht's vielleicht noch mal. Aber davon scheint sie nichts wissen zu wollen." William empörte die Roheit. Was mußte das arme, holde, verzweifelte Geschöpf hier gelitten haben! Bitte, lassen Sie mich zu meiner Frau gehen," sagte er ernst und bestimmt. Ich werde sie nicht aufregen. Darf sie, kann sie überhaupt schon sprechen? Ja, aber lange nicht. Doch das kommt später wieder in Ordnung, Sie brauchen keine Angst zu haben. Der Schnitt ist wunderbar gut geheilt. Ueberhaupt ich dachte anfänglich nicht, daß ich sie durchbringen, würde. Es stand sehr schlimm, aber nun sind wir schon länge über den Berg." William überlegte. Dem Arzt schuldete er jedenfalls vielen Dank, wenn ihn auch der Mensch abstieß. . Er bedachte nicht, daß der Beruf des Arztes, der ständig Elend mit ansehen muß, nothwendigerweise etwas abstumpft. ' Dem Laien erscheint oft als rohe Härte, was nur Ruhe und Kaltblütigkeit ist. Mit dem unwillkürlichen Grauen, das junge, kräftige Menschen oft in Krankenhäusern empfinden, ging Wiluam mit dem Arzt die langen Korridore entlang. Hintir all diesen geschlossenen Thüren lag der Jammer, die Qual. Vor einer schmalen Thür ganz am Ende des Ganges standen sie still. Ich werde erst hineingehen und es Ihrer Frau sagen, daß Sie da sind," meinte der Arzt. Er wartete Williams Antwort nicht ab. Die Thür blieb nur angelehnt. William h'öite die heiteren Worte, mit denen der Doktor Asta auf sein Kommen vorbereitete. Die Antwortendes leisen, heiseren Stimm-. chens konnte er nicht verstehen. Er biß sich auf die,. Lippen, um seine Bewegung zu unterdrücken. So sie hat mir versprochen, ganz vernünftig zu fein. Wenn ihr das Wiedersehen nicht schadet, kann sie in Linigen Tagen mit Ihnen nach Hause reisen. Gott sei Dank!" Williams Brust hob ein erleichterter Athemzug. Er drängte den Doktor fast unhöflich beifeite und trat in's Zimmer. Die Schatten der Dämmerung woben sich schon um das in der Mitte frei stehende Bett. Der letzte Strahl der untergehenden Sonne beleuchtete den blonden Kopf in den Kissen. Eine kleine, durchsichtig weiße Hand streckte sich ihm entgegen. Er setzte sich neben das Bett. Eine Sekunde legte er nur ihre Hand an seine Augen. Sie sollte die Thränen nicht sehen, denn er durfte sie ja nicht aufregen. Wie schön, daß Du hier bist!" sagte Asta leise. Der heisere, mühsame Ton ihrer Stimme schnitt ihm in's Herz. Wann kamst Du zurück?" Heute früh, mein Liebling." Und kommst gleich zu mir?" Wundert Dich das?" Er schob den Arm unter ihr Kopfkissen. Süße, geliebte, kleine Asta!" Sie richtete sich auf und warf beide Arme um semen Hals. Nimm mich fort aus dieiem schrecklichen Zimmer! bat sie leidenschaftlich. Ich kann es hier nicht mehr aushalten. Ich möchte nach Hause nach Hause." - Thränen liefen über' das blasse, abgezehrte Gesichtchen. Er trocknete ihr die Thränen ab. Du darfst in wenigen Tagen reisen. Ich pflege Dich bald gesund." Weißt Du es schon?" fragte sie leise. Er mußte sich dicht zu ihr beugen, um sie zu verstehen. Was denn, mein armer Engel?" Daß ich meine Stimme verloren habe? Ich werde nie mehr singen können." Ihre weitgeöffneien Augen rich. teten sich durchdiingend auf fein Gesicht. Wir wollen, die ersten Aerztedn
Welt fragen, 'die größten 'Autoritäten. Du sollst jede Kur brauchen, vielleicht f.t doch noch zu rzetsen," versuchte er st; in trösten. Wünschest Du, daß ich meine Stimme wieder bekomme? Ich habe Dich doch so unglücklich damit gemacht." Es ist mein heißester Wunsch," antwortete er aufrichtig. Sie strich ihm leise über das Haar. O, Du bist , gut seh? gut. Das werd' ich Dir nie vergessen. - Ich hab'
Mich erst aufgebäumt gegen mernSchick
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draußen eine Drehrgel spielte. $Hiie mich zum Fenster hinausstürzen möo . 1 V . . 7 ' ü - - so web that mir jeder Ton. Aber langsam allmä'lig in diesen einsamen Tagen und langen, langen Nackten ist mir klar geworden: es motzte so kommen ich habe es rdient!" Sprich nicht so' bat er bewegt. .Doch ich habe es verdient!" fuhr sie bestimmt fort.. Ich habe an Dir, an mir selbst, an. der Kunst gesündigt. Ich will mich aber nicht wie Mengerskd vom Schicksal zermalmen, die Freude an der Musik in mir ersterben lassen, weil ich sie selbst nicht mehr ausüben kann. ,Das Beste hat man in sich, das kommt nie heraus sagte Marka. Ich muß nun eine stumme Künstlerin werden, aber Künstlerin will ich bleiben im Genien, Verstehen der Mustk, in der Auffassung des Lebens, wie Marka es mich lehrte. In deren Haus vergoldet die Kunst alles. Ich hatte ein Zerr, bild daraus gemacht." Sprich nicht so viel, mein Herz!" Er war zu erschüttert, um etwas anderes als diese Bitte vorbringen zu können. Sie lag lange stille, ein süß-schmerz-liches Lächeln um den Mund, einen weichen, liebevollen Blick in den Augen. Vielleicht kann ich doch noch einmal fingen, meint der Arzt freilich nur ganz leise ein Wiegenlied für ein Kindchen." . Er sank vor dem 'Bett auf die Kniee und legte die Stirn auf ihre Hände. Ein großer Friede, tiefe Ruhe kam über sie beide. Ende., Einc klcbnge Gcschichlk. Aus einer dänischen Landschule wird folgende lustige Geschichte als thatsächlich berichtet: Das neue Schulhaus war auswendig wie' inwendig neu gestrichen und machte einen überhaus angenehmen Eindruck. Ter Lehrer freute sich seines schönen Schulzimmers, und für die Knaben war die Freude über die neuen Einrichtungen natürlich nicht geringer., So begann schließlich mit allseitigen guten Hoffnungen die erste Unterrichtsstunde. Der Lehrer hatte geraume Zeit vorgetragen und die Aufmerksamkeit seiner Schüler bis dahin wirklich gesesselt. Tann aber hielt cs einer der Knaben an der Zeit, um Erlaubniß" zu bitten, um auch diese übliche Schuleinrichtung zu Probiren. Der Lehrer willigte ein. Merkwürdigerweise aber entfernte sich der Knabe von seinem Platze nicht, sondern blieb mit dem unglücklichsten Angesicht von der Welt sitzen. Die Ursache war sehr einfach: er war mit seinen Hosen auf der neugestrichenen Bank festgeklebt und konnte sich, ohne Gefahr, die Hose zu zerreißen, nicht erheben. Die Kameraden begriffen nicht gleich die Lage, lachten ihn aus, entdeckten aber, daß sie' sich genau in derselben Lage befanden, als sie zu ihm hinrücken und ihm aufhelfen wollten.- Der Lehrer entschloß sich, seine Belehrungen für einen Augenblick einzustellen, um höchst eigenhändig dem armen Jungen loszuhelfen. Aber, o weh! auch ber Lehrer saß festgeklebt auf seinem Kathederstuhl. Eine nähere Untersuchung war auf diese Weise ganz unmöglich, denn alle saßen auf ihren Plätzen fest und wagten nicht, Gewalt anzuwenden, da dieses sicher den Verlust der Hose mit sich geführt hätt. Wenn aber die Noth am größten, ist die Hilfe, am nächsten! Ein Knabe nahm sich ein Herz, kroch aus seinen an der Bank festgeklebten Hosen und holte Hilfe, die zunächst seine eigene Hose und dann die seiner Kameraden mit den dazu gehörigen .Knaben von den Bänken loslöste. So endete die erste Unterrichtsstunde in der neuen Schule. . Leucktgas-Netnignng. Die gänzliche Reinigung von Leuchtund Kraftgas läßt sich in kleinen Anlagen der hohen Kosten wegen nicht so vollständig durchführen wie in den musterhaften Gasanstalten der Städte. Für derartige Betriebe wird daher e'mpfohlen, die mit dem Gase mitgerissenen Theerdämpfe dadurch zurückzuhalten, daß man in den Gasstrom staub- oder pulverförmige Stoffe, z. B. Koks, ein blast und dadurch den Theertheilchen Gelegenheit gibt, sich auf diesen Kor pern niederzuschlagen. Es findet dann hier derselbe Vorgang statt, wie bei der Gewinnung von Flugsand in der Hüttenindustrie. Je größer die gebotene Oberfläche in den Abzugskanälen und Niederschlagskammcrn ist, um so höher steigt auch , die Ausbeute an Flugstaub an. Die so gebundenen Theertheilchen lassen, sich nunmehr durch Waschen leicht entfernen. Man sendet dem Gasstrom einen feinen Sprühregen entgegen, und v jt r . X, . ... ziqau lyn oaonrcy frei von auencyao lichen Vnmenaunaen. lnvcvXvovct. Gast: Die Portion war aber miserabel klein!" W i r t h : Und da wollten Sie zuerst nur eme halbe be .stellen!" .
Allerlei sür'S HanS.
r WarnunqvorObstkernen. Nicht vor dem Verschlucken der Obstkerne wollen wir warnen, denn die Gefahren - die dadurch hervorgerufen werden, sind ohne weiteres klar, .sondern vor dem Genuß derselben in zerkleiner tem Zustande. Man beobachtet es häufig, daß Kinder Kirsch-, Pslau-men-, Aprikosen- od:r Pfirsichsteine zerschlagen und den Inhalt sich munden lassen. Wenn sie binterh Wasser " f"u""i"ui" $ rZr' I fthr nhrl -nt sJhVnriM kU.kt aber gehört zu den schwersten Giften. Um aus Marmor angefertigte Grabsteine, welche durch die Witterung braun und -von Moos grun geworden sind, zu remigen, soll sich das folgende Verfahren sehr gut' bewährt haben. Stärkste Seifensiederlauge wird mit ungelöschtem Kalk zur Diöflüssigkeit von Rahm gemischr. Damit wird der Marmor angestrichen. Dieser Anstrich bleibt 24 Stunden daraus und wird dann mit reinem Wasser abgcwaschen. Der Marmor soll dadurch wie neu werden. Milben bei Stubenvög e l n vertreibt man durch Bepinseln ihrer Haut mit frischbereiteter Jnsektenpulvertinktur; auch eine Mischung von'.Anisöl in Spiritus 5:100 .ist wirksam in ihrer Anwendung, abet bei sehr kleinen Thieren mitunter sehr gefährlich, da sie von unangenehmen Erscheinungen, von Athemnoth und Herschwäche begleitet ist. Käfig und Futtergeschirr werden mit kochendem Sodawasser gereinigt.Sitzstangen, Schaukel, Nester und Nistmaterial u. s. w. durch neue ersetzt. An den Sitzstangen kann man Voß'sche Milbenfänger anbringen, auch, den Sand im Käfig mit 2 Procent Ereolinwasser besprengen. Wollene Sachen zu waschen. Hierzu "wnd Weizenkleie aufgebrüht, die Flüssigkeit durch ein Tuch gegossen und zunächst die weißen und hellen Sachen lauwarm mit fau genfreier Seife zweimal durchgewaschen. Dann werden sie in lauwarmem Wasser mehreremal gehörig durchgespült. Für zarifarbige Sachen gibt man etwas Salz in das letzte Spülwasser. Bei empfindlichen Farben kommt es zuweilen vor, daß sie das Anseifen nicht vertragen, d. h. man darf nicht mit dem Seisenstück darüberstreichen, weil dadurch die Farbe leiden würde; in diesem Fall muß man einen guten Seifenschaum herstellen und darin die Sachen fertig waschen. Die wollenen Wäschestücke läßt man nur halb trocken werden, wickelt sie fest zusammen und plättet sie auf der linken Seite, soweit dies angängig ist; sie bekommen dadurch ein neues Aussehen. Wasch ge schirre zu reinigen. Statt der allgemein bekannt: Reinigung mit warmem Sodawasser nehme man ein feuchtes Läppchen, tauche es in Kochsalz und reibe die Waschgeschirre damit aus; man wird in dieser. Weise seinen Zweck ebenso leicht wie schnell erreichen. Behandlung neuer Kochtopfe. Es ist keineswegs genügend, neue Kochtöpfe vor dem ersten Gebrauch nur auszuwaschen; besonders sorgfältig müssen, um nicht gesund heitsschädlich zu sein, irdene und Emailletöpfe behandelt werden. Dieselben haben bei der Herstellung eine Glasur erhalten, zu der Blei verwendet wurde. Wird dasselbe beim Glasiren der Töpfe nicht genug eingebrannt, so "löst es stch beim-Kochen namentlich, wenn die Speisen Säure enthalten leicht auf und vergiftet dieselben. Der Genuß solcher Speisen kann infolge dessen Vergiftungserscheinungen 'leichter und auch recht schwerer Art hervorrufen, je"nach der Menge des zur Lösung gekommenen Bleies. Solchen Schaden kann man verhüten, indem man die Kochtöpfe vor dem erstmaligen Gebrauch auskocht.' Man nehme auf 1 Quart Wasser 2 Eßlöffel voll Essig und 4 Eßlöffel Salz und koche die Mischung eine Stunde lang. In eisernen Kochtöpfen, die wohl nur noch wenig VerWendung finden, verlieren Gemüse und Obst beim Kochen leicht die Farbe. Auch dies kann vermieden werden, wenn man Eisentöpfe mit Wasser auskocht, in welches-man Zwiebeln oder Kartoffelschalen gab. Dieses Auskochen wird so oft wiederholt, bis sich die Zwiebeln oder die Kartoffelschalen nicht mehr färben. Gegen Leberflecke im Geficht wendet. man folgende Mischung an: 4 Gramm kohlensaures Kali, 10 Gramm Borax, 8 Gramm Schwefelblüthe, 25 Gramm Seifenspiritus, 18 Gramm Glycerin, 4 Gramm Kölnisches Wasser, 3 Gramm Benzoetinktur, 160 Gramm Orangenblüthenwasser. Diese Mischung ist vor dem Gebrauche lt umzuschütteln und muß mit weichem Schwämmchen aufgetragen werden. Am besten ist die Anwendung Abends vor dem Schlafengehen, worauf man die Flüssigkeit auf der Haut eintrocknen laßt. WeißeSchleier wäscht man in lauem Wasser mit etwas Wasser und Borax, indem man sie zwischen den Händen drückt. Dann stärkt man sie in Zuckerwasser, dem etwas Borax zugesetzt ist, und steckt sie mit Stecknadeln sorgfältiq und gleichmäßig auf ein Plättbrett auf. Rutzflecken lassen sich sehr leicht und rasch entfernen durch Reibel mit weichem, schwarzem Brot.
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