Indiana Tribüne, Volume 28, Number 67, Indianapolis, Marion County, 9 November 1904 — Page 4
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Jnd töttst Tribüne, 9. November i90a .
Indiana Tribüne. Hrraukzeaeben von der Outlnlctg O. Indianapolis, Jnd.
garry C. Thudwm 9 9$ Prästdeut. GeschäftSlocalt No 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269, K'lered a' the Post Office ol Indianapolis as sccond dass matter. Roosevelt Fairbanks. DaS Volk hat gesprochen. Roose velt und FairbankZ haben mit riesigen Majoritäten gesiegt. Jeder Zweifel hafte Staat, schloß sich der republika Nischen Lawine an. Selbst im geschlos senen Süden war der Gewinn republi fanischer Stimmen ein unerwartet großer. Die Wahl kann als Erklärung gelten, daß das Volk zu der Ansicht kam, daß ein Adminiftrationswechsel nur schaden könne. Selbst arge Parteipolitiker und ge wohnheitömäßige Schwarzseher geben nun. wenn auch zögernd zu, daß die Entscheidung der Wähler ein völlig folgerichtige war. ES liegt wahrlich für gereiste Men schen wenig Sinn in dem Verwechsel, verwechsel das Büumlein Spiel." An annähernd soetwaS würde einAd miniftrationSwechsel zu einer Zeit da keine großen Prinzipien involvirt sind und daS Land sich , im Wohlstand be findet, wohl erinnern. Der Eongreß ist wenig verändert worden. Die Republikaner haben noch einige Sitze gewonnen, wodurch ihre Majorität im Hause noch' größer wird. DaS Resultat der Wähl wird wohl die große Mehrzahl der Bürger völlig befriedigen. ES war war selbstredend vorauszusehen, das die Roose velt-FairbankS Lawine alles mitreißen würde und deßhalb County und StaatZämter mit der Lawine rutschten. ES wurde wenig gestrichen, die Wühler fürchteten ein Versehen ihrerseits wodurch das ganze Ticket hinsäöig werden könnte und so machten sie den ihr Kreuz in den ParteikreiS. DaS riesige Votum das Roofevelt zog ist darum besonders erfreulich, weil in Hinsicht darauf niemand leug nen kann, daß es sich um einen echten Ausdruck des Volkswillens handelt. Bei einer knappen Majorität wäre wohl der Verdacht laut geworden, daß die paar Stimmen die den Republik nern den Sieg gaben, durch Trustgeld gekauft waren angesichts der so rie sigen Pluralitäten werden derartige Insinuationen von selbst unmöglich. Parker zeigte sich während der Cam pägne als ein würdiger Gegner Roose velt'S. ( war vielen, die für Herrn Rooseveit stimmt, vielleicht sympathi scher, als der Rauhreiter, deffen Fehler man kennt. Aber die Erwägung, daß die so günstigen eschästSverhältnisse Gefahr lausen konnten, gestört zu wer den, ließ ihm aus dem gleichen Grunde wie taufende andere, die das Wohl deS Landes über die Partei stellen, für Wiederwahl der jetzigen Administration stimmten. ., Daß -die Wähler wohl überlegt Ulmmten, beweist am Besten der Aus gang der Wahl in Colorado. Der Staat war schon seit Jahren republtta nisch. Unter dem letzten republikani schen Gouverneur Peabody wurde daS Volk einer so brutalen Zwangsyerr schaft unterworfen, daß in irgend einem anderen - Lande evolullon ausge brochen wäre. Die Colorado'er gaben ihrer Empörung emsach dadurch AuS druck, daß sie den demokratischen Gon verneurS-Candidaten und das Staats ticket erwählten, aber um so recht die Absicht zu emphatisiren stimmten sie mit den Republikanern für Roosevelt und Fairbanks. ? , rr . ? v - f. w m.fiD mix weuerer eivels. oa oer jdus Wille sich nicht unterdrücken läßt, denn die republikanische StaatS-Maschine von Colorado hatte unumlürte G?ld Mittel von den Grubenbesitzern zur Verfügung und beherrschte anscheinend völlig die Situation. Auch die Wahl in Missouri zeugt davon. Hatte der Budlerfeind Folk doch nicht nur die republikanische Ma schine, iondern auch die seiner eignen Partei gegen sich. ES war war der unpolitische Bürger, der ctne Wayl sicherte und die Ränke, der mii allen Kunden aebetzten ?kndianS- ver? titelte. vv Die Jndianaer Bürger ohne Unter schied der Partei werden sich darüber freuen, daß wiederum ein Bürger deö Staates so hoch geehrt wurde. ena tor Fairbanks Name hat dem republi kanischen Ticket große rast verliehen. Unser Staat hat ein erneutes Recht stolz - die Auszeichnung zu sein, die dem ; , lenstvollen. Senator wurde. In zt Overftreet behält unsere Bevölke rung einen Vertreter, dem eS zu hohem Danke verpflichtet und der schwer zu er setzen ist.
In Stadt und Counth
x Trugen die Republikaner ebenfalls den Sieg davon. Das ganze republikanische Ticket mit verstärkter Mehrheit gewählt. Tom Taggert giebt die Erwählung von Rooe velt und Fairbanks zu. Bereits um 10 Uhr war der Sieg Roosevelts und Fairbanks entschieden.Um 9:55 schon hatte Tom Taggart, der Vorsitzende des Demokratischen Na tional Comites die ErwÜhlung von Roosevelt und Fairbanks zugegeben und dem Vorsitzenden Cortelyou vom Republikanischen National-Comite seine Gratulation übersandt. Das Resultat in der Stadt. Um 3:30 Abends liefen die ersten offiziellen Berichte von den Wahlinspec toren in dem von den täglichen Zkitungen etablirten Bureau ein und dieselben zeigten eine republikanische Pluralitüt von 6639 Stimmen. Die 10 Preclncte, in welchen Wahl Maschinen benutzt wurden, gaben Parker 896 und Roosevelt 1606 Stimmen und zwar wie folgt: Parker Roosevelt 1. Ward, 10. Prec. 75 Ui 2. 1. . . 107 142 2. 9. - 52 201 6. 9. v 85 258 10. 4. 138 77 10. 8. 77 110 12. .'. 4. 181 73 12. ; . 2. 102 . 157 Warren Township, . . . ; ' 1. Prec. 52 225 Wayne Township, ' - '. 10. Prec. 27 '219 Das Resultat von 70 P r t c i n k t e n. Bis um 2 Uhr heute Morgen waren die. Stimmen von 70 Precinkten ge zahlt. :, , DaS'Resultat war: - D'emökr. Electoren . . .4.529 .Republ.,, ...8,849 , i.. l,. " Kern ..5,719 Hanley .. . 8,515 Fogarty ..5,555 StarmS....... 8,649 '" Shea........ .....5,839 Miller 6,841 Diese Zahlen zeigen 1400 Stimmen mehr, als s. Zt. er Poll" ergab, oder 20 für jeden Precinkt.. Nach dieser Rate wird Marion Co. eine republikanische Majorität von 11,500 aufweifen. Mit großer Majontät sind I esse B. Overftreet, Congreß'Reprüsentant und G eo. W. S t u b b s, ! ' - Richter für Jugendgericht wieder, gewählt worden. ' Dr. Morris o n und Aug. M. K u h' n, demokratische Candidaten sür Cöroner refo.' ' County Schatz meiste? liefen ihrem Ticket weit voraus, wurden aber doch mit einigen tausend Stimmen geschlagen. ' Das socialistische Votum war stärker. als je zuvor. : Wie eS scheint, habn gestern viele Demokraten gar nicht gestimmt. Der Himmel machte am gestrigen Wahltage durchaus kein solch freund llcheS Gesicht, als wie an den vorher gehenden Tagen. Er war grau in grau gehüllt und mehremale hatte eS den Anschein, als wollt er öffnen sich, aber in einem an deren Sinne, als zu den Zeiten, in welchen er klar und feierlich" ist. Diese düstere Stimmung deö himmlischen Wolkenschiebers hielt jedoch die Wühler nicht ab, schon in den frühen Morgenstunden ihrerBürgerpflicht nach zukommen und in dem demokratisier, als auch in dem republikanischen Haupt quartier schätzte man den Procentsatz der bis um 11 Uhr abgegebenen Stirn men auf mindestens 60. Lebhaft ging es an den Stimm Plätzen wiederum in der Mittagsstunde zu und in den letzten NachmittagSstun den wurden die säumigen Bürger per Automobil oder Droschke, resp. Buggy zur Wahlurne geführt. Die Demokraten hatten in verschiede nen WardS Zweig-Hauptquartiere er. richtet, welche mit dem CentralHaupt. quartiere in telephonischer Verbindung standen. Galt eS an irgend einem Stimmplatz eine Differenz zu schlichten, so war schon bald darauf ein Mitglied der CentralHauptftelle auf dem Platze, um sein Gutachten abzugeben.
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Iesse Goerstreet.
Als OberCommandeure in diesen Zweig'Hauptquartieren fungirten:3. und 4. WardS, Joseph C. Bell; 6. Ward, Mayor Holtzmann. Charles Polster und Bernhard Korbly; - 7.' Ward, Elliott R. Hooton; 10. Ward, W. A. PickenS; 11. Ward, JameS L. Keach; 12. Ward, T. P. DaviS; 13. August M. Kühn;. 14. Ward, W. W Spencer, und Henry Friedmann; 15. Ward, John W. Kealwg. - Die Republikaner hatten 2 Haupt quartiere: Das reguläre im Lemcke-Ge bäudc und das zweite in der Ofsice von Joseph B. Kealing; hier war man hauptsächlich im Jnteceffe des Legisla tur.TicketS thätig. ; Dieses Legislatur-Comite setzte sich zusammen auS: Wm. Boffon, T. C. Whallon, Will. Walker, Edgar Elliott, Joseph B. Kealing u. A. Die republikanischen - Häuptlinge, welche in den verschiedenen WardS daS Jntereffe ' der Partei ' . ' wahrnahnien, waren: ' ' Pearson Mendenhall,. Robert Senour und Grant Brown in der 1. Ward; Dr. E. E. Hodgin, Charles Tutewiler und Dr. Dunlavy in der 2. Ward; H. T. Hearsey,. Thomas Carter, William Bogardus und John Crall in der Ward; Joseph. Hogue und Fred Eppert in der 4. Ward; W. E. DaviS, E. G. Sourbier und Joseph Broyles in der 5. Ward; O. P. Cnsley. John Wea der, Gaylord HawkinS, Robert Machan, Elmer Stout, Harold Megre und W. A. RhodeS in der 6. Ward; Martin Huzg, ÄhomaS Shufelton, Taylor Groninger, Daniel Linus und W. Ö. Banks in der 7. Ward; Anson Wiltsie. H. E. Smith, I. L. Gasper, Edgar Elliott, Vincent Clifford, Edwin Logs dos, und Albert Uhl in der 8. Ward; WeS Christen, George Snyder und Charles Hurst in der 9. Ward; Joe Clarke, Frank McClannahan und Harry Hndbard in der 10. Ward; I. C. Egger, Robert Metzger und Peter Travis in der 11. Ward; Robert Bry son, L. G. Rothschild, Fred Gardner und T. A. Wynn in der 12. Ward; I. H. Billingsley, Conrad Keller, Otto Hoffmann, George Elliott und Leonard Quill in der 13. Ward; JameS Mc Nulty, William West und Edward Parker in der 14. Ward; Harry Bryant in der 15. Ward. Auf du Südseite, also in der 11., 12. und 13.' Ward, war der Zudrang zu den Slimmplötzen im Laufe des TageS, besonders am Nachmittag gürker, als in den früheren Morgenstunden. Daß viele von den Stimmgebern kein 8tnught" Ticket stimmten, ging aus dem Umstände hervor, daß zahlreiche Wähler vcrhältnißmäßig lange Zeit gebrauchten, bis sie ihre Arbeit in den Stimmdudm beendet hatten. Die letzteren waren in der denkbar unbe quemften Weife eingerichtet. Die Pulte waren so. niederträchtig schmal, daß man wirklich nicht wußte, wenn man dort einen Stimmzettel aus füllte, wo man mit den anderen beiden bleiben sollte. Hoffentlich werden bei der nächsten Wahl die StimmmaschZ. nen allgemein elngesührt worden sein. Dieselben haben sich gestern in den zehn Stimmplützen,wo sie aufgegellt waren, ganz außerordentlich bewährt. Nur von zwei Stimm Plätzen
1 Cornell Ave. und West Washington Straße liefen am frühen Äorgen beim Deputy County Auditor Shep pard, welcher die Oberaufsicht über die Maschinen führte, Klagen ein und beide Male zeigte eS sich, daß der MechaniS müS in bester Weise fungirte, daß aber die betreffenden WählBeamten sich über die Handhabung der Maschinen nicht ordentlich instruirt hatten.' Im Großen und Ganzen, kann die gestrige Wahl, obgleich die Wähler so zahlreich ausgerückt waren, wie selten zuvor,' als eine stille, wenig aufregende bezeichnen. . . . An. keinem Stimmplatz kam eS zu Ausschreitungen, geschweige denn zum Blutvergießen. Von 6 Uhr gestern Abend an begann die Washington Str. von der Pennsylvania bis zur Illinois Str. sich mit Neugierigen zu füllen und gegen 7 Uhr war dieser Mittelpunkt der Stadt mit Menschenmengen dermaßen angefüllt, daß Fuhrwerke ar nicht und die Stra ßenbahn-Cars nur schwer psssiren könn ten. An den 'üblichen Schallhörnern und sonstigen Instrumenten fehlte !es nicht, dazu das fortwährende Gejohle, kurzum es war ein Lärm, daß Einem Hören und' Sehen vergehen konnte. Empfang zu Ehren des neuen Vic e Präsiden t en. -Dem Senator Charles W. Fuir dank,. welcher gestern zum VicePräsi denten der Ver. Staaten erwählt wor den ist, wurde spät am Abend im Co lumbia Club ein Empfang seitens pro minenter Republikaner des County's und des Staates bereitet. Es war eine informelle Jollisications Feier. Senator Fairbanks hielt weiter keine, Ansprache, er erklärte aber, daß das Resultat ein sehr generöses Jndorsse ment von Präsident Roosevelt und sei ner bewunderungswürdigen Vermal tung sei. Der Senator und Präsident Roose velt habft gestern Abend schon Glück wünsche ausgetauscht. Keine Vergnügung S reise. Tom Taggart,' Vorsitzer des Demo kratlschen National'Comites wird heute Vormittag nach New York abreifen, um mit dem Comite zu conferiren. Die beste 5 Cent, Cigarre in der Stadt, Mucho's Longfellow". Deutscher FrauenSulfsverein. Morgen Nachmittag Eztra Versammlung. Der Deutsche Frauen Hülssverein hat seine auf nächsten Freitag Nach mittag anberaumte Extra Versammlung auf morgen Donners tag Nachmittag verlegt. Alle Damen, welche sich der Mühe unterzogen haben, Tickets für den am 16. November stattfindenden Wohl tyätigkeitZ Ball zu verkaufen, sind drinzend ersucht, sich zu der Versamm lung einzusinden, CO" Der Lahrer Hinkende Bote sowie der Neaenöburger Marien Kalender für 1903 sind durch unsere Ofsice zu beziehen.
Auch der Staat mit nbervaltigen der Mehrheit republikanisch.
Die Majorität schwankt zwischen 45.000 und 55,000. Um 10 Uhr gestern Abend erklärte der Vorsitzende O'Brlen vom demokratischen StaatS'Comite, daß die Rcpub likaner im Staate mit einer Majorität von 30,000 und darüber den Sieg da vongetragen haben. Er gab ferner zu, daß die Legislatur eine republikanische Majorität haben wird, wodurch die Wahl von zwei republikanischen Bundes - Senatoren als Nachfolger der Senatoren Fair banks und Beveridge gesichert ist. Senator Beveridge war letzte Nacht der Ansicht, daß der Staat eine republikanische Majorität von 50.000 auf weisen werde. Bei einer gemeinschaftlichen Abstimmung in der Staats-Le-gislatur werden die Republikaner seiner Anficht nach eine Mehrheit von 50 haben. Die Betheiligung seitens der Wäh ler war eine solch starke, wie sie weder in den Jahren 1896 noch 1900 der Fall war. Ganz außerordentliches Interesse gab sich aber für das Legislatur Ticket kund und da sehr viel auf den Wahlzetteln gestrichen. wurde, so ist sicheres in die ser Beziehung nicht vor heute'Morgen zu erwarten.- . Die Republikaner beanspruchen folgende Diftricte als sicher: Repräsentanten Delaware 2. Elk hart 2, Grant 2, Hamilton 1. Hen drickS 1, 'Henry 1, Howard 1, Hun tington 1, Koöciusko l.Lake 1, Lawrence 1, Mnntgomery 1, Morgan -1, Parke 1, Porter 1, Randolph 1, Ct. Joseph 2,Tippecanoe 1, 'Vanderdurg 2, Wabash.'l. Wayne 1, Total 27.' Joint Repräsentanten Jasper- und Lake 1, Kosciusko und Whiiley 1; Blacksord, Jay und Randolph 1, Benton und Newton 1, Brown, Hamilton. Madison und Montgomery 1, Fayette und Wayne 1, Grant, Howard, Huntington, Miami und Wadash 1, Tippecanoe und Wärren 1. Zusammen 8. - v Senatorielle Districte Benton. Fountain und Warren 1, Boone und HendnckS 1, Delaware 1, Elkhart 1, Fayette, Henry und Union 1, Fulton und.Wabash 1,' Hamilton und Tipton 1, . Howard und Miami l, Jasper, Newton und White 1, KoSciuSko und Marshall 1, Lagrange und Noble 1, Pike, Vanderburg und Warrick 1, St. Joseph 1, Vanderburg 1, Wayne 1. Zusammen 15 , Von den Demokraten wurden sol gende Districte verkleinert : Repräsentanten AdamS 1, Allen 2, Clark 1. Deärbo'rn 1. Dekalb 1, Floyd rl, Harrison 1 Jackson 1, Johnson 1. Knox 1, Marshall 1. Posey 1. Putnam 1, Shelby 1, Sullivan 1, Warrick 1, WellS 1. Zusammen 19. , , ' . Joint Repräsentanten Ohio und Smitzerland 1 ; Brown ? und Monroe 1. Clark, Floyd und ' Washington ,1, Clay und Owen 1, Crawford und Perry 1. DuboiS und Pike 1. Jranklin und Union 1. Zusammen 7. Senatorielle Districte Allen und Adam 1, Clark, Jennings und Scott 1, Clay und Owen 1, Crawford, Perry und Spencer 1, Jackson und Wash ington 1; Johnson und Shelby 1. Zusammen 6. Zweifelhast waren noch folgende Districte: Repräsentanten Bartholomew 1, Boone 1, Carroll und Clark 1, Clay 1, Davieß 1. Gidson 1,' Greene 1, tJefferson, 1. Laporte 1, Miami 1. Noble 1, Spencer 1; Total 12. Joint'Reprüsentanten JenningS und Scott 1,' Laporte und Starke 1, Pulaski und White 1: Total 3. Senatoren Laporte und Starke 1, Montgomery und Putnam 1; Total 2. Diese hoffen die Demokraten für sich zu gewinnen. ' Die Republikaner erwarten, daß die folgenden Distrikten ihnen zufallen werden: Repräsentanten Caß 1, Clinton 1, Fountain 1, Jay 1, Lawrence 1, Ma dison 2,;Ripley 1, Rush 1 uud Vigo 2; Total 11. Joint'Repräsentanten Vermillion und Vigo 1, Gidson, Knox und Van derdurgh 1, Hancock und Marion 1, Lagrange nnd Steuben 1, Martin und Orange 1; Total 5. Senatoren Clinton und Carroll 1, Dekalb und Steuben 1, Vlgo 1, Ma dison 1; Total 4. In einzelnen Plätzen war der Conteft ein besonders animirter. so daß eS meh rere Male zu Schießaffairen kam. '
In Madison Couüty wurden m'eh rere Personen' wegen ungesetzlichen StimmenS verhastet. Außerordentliche Thätigkeit entfal. teten die Socialigen in den CountieS Allen, Vanderburg, St. Joseph und Madison. ES kann als ziemlich sicher angenom men werden, 'daß die Republikaner Miß Jndiana mit einer Majorität von 45,000 bis 55,000 Stimmen erworben haben. Die Legislatur wird minde stenS eine Majorität von 50 wenn nicht mehr ausweisen; auch die 2. und 12. Districte, welche zur Zeit von den demokratischen Repräsentanten Robinson und MierS vertreten werden, sind den Republikanern zugefallen. Vor zier Jahren betrug McKinley'SPluialität im Staate 26,467. ES giebt fast nicht ein County im Staate, in welchem die Republikaner titt rtrn& soVntrtrt 11t htrifiAn.
im ytvpv fctvtitw ju . tg.iuy iiit Haben. Hanly'SMajoritütetwa . 40,000. ES wird angenommen, daß der re publikanifche Candidat für Gouverneur Hanly, mit einer Majorität von 40, 000 erwählt worden ist. Terre H au t e, 8. Nov. TerreHaute giebt Roosevelt 6767; Parker 4402; DebS 463. Muncie, 8. -Novbr. Delaware-. County und -Muncie-geben Rooseveld eine Pluralität von 5000; Congreß. mann Cromer wieder erwählt. Die neuerwählten Congrdß fy ' v Ä ff n f n rt ' " T" . - --------- ... '""" " . Conreß'Repräsentanten wurden erwählt: . . 1. District-7-JameS A. Hemcnway, Republ. ' 2. District John C. Cheney Republ. 3. District Wm. T. Zenor, De mokrat. 4. District Lincoln 'Dixon, Demo krat. 5. District EliaS S. Holliday,' Republ. 6. District JameS E. Watson Republ. ' - 7. District Jesse Overftreet,'. Re. " publ. 8. District George W. Cromer Republ. 9. District Charles B. LandiS. Republ. - 10. District Edgar D.Crumpacker Republ. 11. District Fred LandlS, Republ. 12. District N. W. Gilbert, Republ. 13. District Abraham L. Brick Republ. An die Großgeschvoreneu überviesen. Edward Runyan, 820 S. East SU., wurde unter der Anklage deö Großdieb ftahlS gestern an die Großgeschworenerr überbunden. Runyan wurde am Tagevorher unter Anklage ein Dr. F. B. Wynn gehörendes Gefährte, welches vor dem Denison Hotel angebunden stand, entwendet zu haben. Sowie der. Arzt sein Eigenthum vermißte, benach richtigte er sofort die Polizei und kurz darauf soll dann Runyan ertappt wor den sein, wie er Pferd und Wagen ver tauschen wollte. , LewiS McCaffery, 'mit dem er han deln wollte, ließ ihn im Glauben, daß er taulcken werde, saate aber er wolle - ,-T . i .- in eine benackbarte Wirtblckaft aebm um Geld zu wechseln. Von hier aus benachrichtigte McCaffery die Polizei und die herbeigeeilten Radlerpolizisten Morgan und Samuels verhasteten Runyan. Der Polizei sagte er, sein Vater habe ihm das Pferd geschenkt. Die Wahl ist glücklich vorüber und mit ihr Parteihader und Zwie tracht. Dei Festredner vom letzten Deutschen Tag, Herr Bartholdt, ist vom 16. Missourier Distrikt wiedergewählt wor den vernünftige Leute. No. 15. Drake's Palmetto Wine. Diese wunderbare tonische Medizin wird Mnen sofort- Linderung bringen und absolut eine veilung bewirken. Jedem Leser dieses Blattes, welcher diese ausgezeichnete Palmetto Medizin, einer gründlichen Probe zu unterziehen wünscht, wird eine Probeflasche Trake's Palmetto-Wine frei offeriert. Ein Eßlöffel voll einmal ,am Tage lindert und kuriert absolut Jndigestton, Blähungen. Verstopfung, Katarrh der Eckleim. häute, ongestion der Leder oder der Siieren. und Entzündung der Blase, um kuriert zu blel ben. Er ist ein wunderbares Tonic sür den Appetit, das Nervenshstem und daH Blut undfördert und erhält Gesundheit und jikaft. Fünf, undsiebztg Cents in Apotheken sür eite große Flasche, gewöhnliche Tollargröße. ab.r eine Probestasche wird frei -und vorausbezahlt geSchickt an jeden Leser dieses Blattes. b einer olchen Medizin bedarf. .Adressieren Qii Ihre Zostkarte oder Ihren Brief an die TrakeV.orl mula Companh Trake Building. Chicago 3lL m tr. . i a. . . . I vine vrooeimicye iuuq jiannm seicuior.
