Indiana Tribüne, Volume 28, Number 67, Indianapolis, Marion County, 9 November 1904 — Page 2
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sS55Äääjw Ich erlaude mir einen Freunden und Bekannte anzuzeigea. daß ich unter dem 3iamcn"The Victor", an oiengenanatem Plae eine in jeder Hinsicht nfte lasse Wirthschaft, eröffnet habe. Ei wird mein Bestreben sein, ein in jeder Beziehung respektadle Hau zu führen und an meine SeschäftZ. Freunde, bei coulanter Bedienung, die besten Quali. täten an imponlrten uud einheimische Weinen, LlquSren, Cigarren, Bier, etc., zu verabreichen. 1 wird mir zur Ehre gereichen, Sie in meinem jetzige Lokale begrüßen zu können. Achtungsvoll Henry Yietor. UM HALLE, Z01 Süd DelawareStr. Der beliebteste und bestausgestattete Tanzsaal auf der Sudseite. Hauptquartier für alle Deutschen Vereine und Unions Club und VersammlungSzimmer zu mäßigen Preisen zu vermiethen. Geb. P. Hämmerte, eom. Reue Wirthschaft Meinen Freunden und Gönnern zur Stach richt, daß ich eine oeue Wirthschaft ' in Emrichstown, an der Crarofordsville Pike, eröffnet habe, und Jedermann freundlich? einlade, mich zu besuchen. Die BiSmarck Avenue Car fährt bis zu meinem Platz. DANIEL WOLF. Ottmar Hfe I w i i 'I Kaloon l M fltfcf Bw 217 Ost Washington Str. ff lephon Zi ?. 4 Klm. 11. ' . A.ff. B.C1 Ja m( Hw, grri..ige eme- pi i Vereinen, Logen, Clubs und UmenS ? zu? Verfügung 301 West Washington Str. Verkäufer deö berühmten Quinine :: Whisky DaZ beste TZittel gegen Malaria und Erkältung. Saloon lind Restaurant. Neues Telephon 4048. Cff. r H ncht. EDWARD A. IIARMEIIIIIB, Eigenthümer listet i 10 Nord Delaware Str. Neues Telephon 22 "8. D?c. U'Conner und Allen McCauley, SchanNellner. li VN tiilllU. 97 und SV üd Delarsare Vtr. Der beliebteste nud bestanögestattete Tanzsas! iu der Otadt. ' yasVtqnartier für alle sent 7? säe Vereine - EluS nud Versanlnngvzi er zn Shigeu Yreises zu dermielhym. r. iim itooieo Vtznrt?ÄK
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Eine Vcrivanvlung. Komisches Abenteuer tne ome?kanische Skatrosen in England.
Von einer überraschenden Verwandlung berichtete jüngst vor dem Polizeigericht der englischen Stadt Gravesend ein amerikanischer Seemann: Er war als Matrose eingeschlafen und als Soldat wieder aufgewacht. William Johnson, dies der Name der Theeriaae, hatte einen Abend eifrig und erfolgreich dazu benutzt, sich einen mächtigen Vtausch anzutrinken. Wann und wo er das Stadium.der Bewußtlosigkeit erreicht hatte, darüber vermochte er sich nicht Rechenschaft zu geben. Nur wie ein unklares Traumbild schwebte ihm vor, daß er einige Stunden irgendwo auf einem Felde gelegen habe und wohl durch das Gefühl der Kälte zu einem halbwachen Zustand unklaren Bewußtseins geführt worden sei und sich aufgerafft und in Bewegung gesetzt habe. Als er tief in der Nacht unheimlich schwankend eme etwas ansteigend Straße hinauf zu gelangen trachtete, wurde er plötzlich von einer Militärpatrouille angerufen: Knöpfen Sie den Waffenrock zu oder Sie werden sofort auf die Wache gebracht." Der trunkene Dankee war unbeschreiblich überrascht über diesen Befehl, noch mehr aber über die Entdeckung, daß er statt seiner blauen Seemannsjacke auf einmal einen rothen Soldatenrock und noch dazu offen auf dem Leibe trug. Doch er gehorchte, knöpfte den Waffenrock zu, und die rauhen Krieger ließen ihn darauf unbehelligt welter torkeln. Als er dann die große Laterne einer Polizeiwache erblickte, suchte er dort vertrauensvoll Zuflucht, um von den nüchternen Wachtern der Ordnung das Räthsel feiner AerWandlung entwirren zu lassen. Er selbst warvorläufig nicht in' der Lage, dabei sonderlich behilflich zu sein, und der Wachthabende nahm ihn wegen unrechtmäßigen Besitzes königlicher Umformstücke vorläufig in Gewahrsam. Auch als der Verhaftete am folgenden Morgen seinen Rausch r.othdürftig ausgeschlafen, konnte er dem Polizeirichte? keinerlei Auskunft darüber geden, wie und wo er zu einer Uniform und einer Offiziersmütze gelangt sei. Im Uebrigen vermochte er sich indessen genügend auszuweisen, und da sich herausstellte, daß er in gewöhnlichen Civilkleidern sich mit dem großen Haarbeutel verunziert hatte, nahmen die Wachter des Gesetzes an, er müsse im unzurechnungsfähigen Zustande einem Dcserteur in die Quere gekommen fein, der diese Gelegenheit, eine Zwangsa'nleihe an Civilkleidern zu machen, unbedenklich benutzt hatte. So führte man denn das Opfer der Verhältnisse m's Armen haus, wo Bill" das Kriegskleid mit inzwischen herbeigeschafften andern Kleidungsstücken , vertauschen durfte, und dann ließ man ihn seine Straße ziehen. WaS man erfindet. Ein fleißiaer Leser der Liste der Vatentämter in den verschiedenen Ländern Europas hat unter anderen folgende Erfindungen registrirt und staatlich geschükt voraefunden: üthhaxt Sckube. einen Badeschurz mit Geldtasche, einen Bieruntersatz, der automatisch angibt. was man iewettla getrunken hat. eme Tischkegelbahn, einen Stab zum Umrühren der Limonade, einen Spiegel, mit dessen Hilfe der Radfahrer sehen kann, was hinter ibm voraebt. einen Apparat, der Briefpapier vor dem zchmuZigwerden hütet, Manschettenknöpfe, die unmöglich verlorengehen können, eine Vorrichtung zur Veseitiaung von Schaum beim Bieremschenken, endlich last not, least eine Wanzenfalle. Namentlich die letztgenannte Erfindung durste eine sehr sinnreiche sein. Und wie mag erst das Verzeichniß der in diesem Lande gemachten und i patentirten Erfindungen aussehen! lirne entfernte Idee hat davon ja Jules Verne gegeben mit den von ibm aesckilderten Vorrichtungen, die Erde auf den ops zu stellen, damit die am Nordpol Zweifellos verborgenen Steinkohlengruden besser erreichbar werden. Aschenrcste auf ZZriedhöfen. Ueber die Aulassuna von Asckenresten auf ftnedb'ofai hatte der Verband der Feuerbestaitungsvereine in Deutschland eme umfrage be: 480 Städten und aroßern Gemeinden halten lassen, deren rgevn-.ß jetzt vorliegt. Es waren im Ganzen 383 Antworten emaeaanaen. Elf Stadtverwaltungen lehnten die 'Antwort überhaupt ab, weil die FuedHöfe den Kirchen gehörten, in vielen andern Fällen hatten die MaaKtrate aber bei den betreffenden Kirchengemeinden angefragt, 3n 75 wallen wurde die nrage. ov aus den ftnedhofe uscken reste beigesetzt werden dürfen, kateao nscy verneint. Alles m allem wurden nur 150 Friedhofe gezahlt, auf denen v:e Beisetzung von Aschenresten -statt haft ist. und zwar auf 43 nur ober irdisch. Aus 154 Orten antwortete man. van me Beisetzuna emer Aschen urne noch nicht verlangt worden sei. ' i An Bäumen, welche Apfel sinen, Citronen oder Granaten tragen. zählt Italien rund 16.700,000.. Von vem Ertrage der Baume wurden im verwichenen Jahre 844,329 Centner nach Großbritannien und 726.327 Cenu'e? nach Nordamerika verschickt. Daß der Spiritusseng e n u ß im Süden der Union mehr und mehr :m Abnehmen begriffen sei. will ein sorgsamer Beobachter bemerkt haben.
Der Gllllksdauer. y Eine humoristische (Zauner-Geschichte von Adolf Höllerl. Der Kleinbauer Sebastian Kagerer
besaß in seinem Dorfe den nicht gerade schmeichelhaften Ruf, der Dümmste im Orte zu fern. Das that aber nichts; deshalb gelang ihm doch alles, was er anfaßte, und auch m ferner Wirth schaft verließ ihn das Gluck Nicht. Die Hühner legten tüchtig, die Kühe gaben reichlich Milch, die Ochsen undSchweine nahmen mit iedem Tage an Umfang zu, das Gemüse gedieh, und das Obst erst recht. Zweimal m der Woche ging seine bessere Hälfte zurStadt und kam stets mit emem hübschen Summchen nach Hause. Es bewahrheitete sich bei Kagerer das Sprichwort: Die Klugen suchen mit all ihrem Verstande nach dem Gelde, die Dummen fallen darüber. Es konnte nicht ausbleiben, daß sich bei seinen Nachbarn mit der. Zeit der Neid regte, und man darauf sann, dem Glucksbauer emen Schabernack zu spielen. Aber alles, was man in dieser Hinsicht gegen ihn unternahm, scheiterte an dem beispiellosen Dusel Kagerer's und fiel nicht selten zu seinem Glücke aus. Es war um die Zeit, in der die Soldaten als Reservisten nach Hause kommen. Zwei dieser Vaterlandsvertheidiger, die in dem nahen Hengelsbach als Knechte in Dienst standen, hörten gleichfalls von Kagerer und seinem Gluck. Da ln ihren Taschen gerade kein Ueberfluß an landesüblichMünze vorhanden war, und sie außerdem schneidige Burschen waren, die jederzeit zu einem muthwilllgen und verwegenen Streiche mit Vergnügen die Hand boten, kamen sie eines Tages uberern, dem Glücksbauern" einen Ochsen aus dem Stalle zu stehlen. Eine stockfinstere Nacht. KeinStern blinkt am Himmel, und der bleiche Mond läßt sich nur für Sekunden sehen, um gleich wieder hinter ' dem schwarzen Wolkenschleier zu verschwinden. Kaspar und Matihes schleichen behutsam nach dem Stalle Kagerers, binden einen Ochsen los und führen ihn fort. Aber wohin? In der Nacht können sie unmöglich einen Viehhändler aufsuchen. Es würde Verdacht erregen, und wäre auch mit zu vielen Umständen verbunden. Rasch entschlossen, führten sie das Thier auf eine in der Nähe des Weges gelegene Wiese und schlachteten es dort. Als dies geschehen, das Fell abgezogen, und die Eingeweide entfernt waren, kam ihnen erst der Gedanke, wie das Fleisch nach der Stadt bringen? Kasper, ein verschmitzter Kopf, meinte, daß es das beste wäre, dem Kagerer selbst das Fleisch nach' der Stadt fahren zu lassen. Wo denkst Du hin?" eiferte Matthes. Es. wäre das beste Mittel, uns schon morgen in die Hände des Gerichtcs zu liefern." Mach' Dir darüber keine Sorge," tröstete Kaspar. Kagerer ist dumm. Er wird von der ganzen Sache nichts gewahr. Laß' mich nur." Trotz der lebhaften Gegenvorstellungen seines Gefährten, ging Kaspar in das Gehöft des Glücksbauers", weckte ihn und sprach: Ich bin auf demWege mit meinem Ochsen verunglückt. Er hat sich ein Bein gebrochen, und ich sah mich genöthigt, ihn zu schlachten. Komm, Bauer, spanne an -und fahre uns das Fleisch nach der Stadt. Es soll Dein Schaden nicht fein." Kagerer geht nach einigem Weigern darauf ein, für zwei Thaler die Fahrt zu übernehmen. Er spannte an, das Fleisch wird aufgeladen, und die kleine Karawane gelangt bald vor die Thore der Stadt. Hier bittet Kaspar den Glücksbauern" zu halten. Ich will," erklärte er, das Fleisch hineinschmuggeln, weil ich kein Geld habe, es zu versteuern." Kagerer hält an, fragt aber energisch: Wenn Ihr kein Geld habt, wie soll ich denn zu meinem Fährlohn von zwei Thalern kommen?" -.Ich gebeDir für die Fahrt das Fell des Ochsen." antwortete Kaspar. Es ist mehr als sechs Thaler werth. Damit wirst Du doch zufrieden sein?" Kagerer erklärt sich einverstanden und fährt ruhig nach Hause. Hier erst entdeckte er zu feinem Erstaunen eine seltsame Ähnlichkeit zwischen dem erhaltenen Felle und dem seines eigenen Ochsen. Er eilte nach dem Stalle, um das übrige kann man sich denken.. . Kaspar und Matthes freuten sich über das Gelingen ihres Streiches unbändig, denn das erhaltene Geld für den Ochsen kam ihnen gut zu statten; es hatte nur denFehler, daß es zu bald alle" wurde. Wem aber die Natur einigen Mutterwitz gegeben hat, dem kann es'nicht schwer fallen, neue Gedanken ans Licht zu bringen. Dies war auch mit Kaspar der Fall. Hör' mal." redete, er eines Tages Matthes an, ich habe keinen Pfennig. Wie wäre es, wenn wir dem Glücks bauer" noch einenOchsen oder eine Kuh fortnehmen wollten? Was Dir nicht einfällt," lachte Matihes, Du hältst die Leute doch noch für dümmer, als sie bereits sind. Kagerer ist gewitzigt. Sieh' Dir nur 'mal seinen Stall an. Eine armdicke Eisenstange liegt quer vor der Thür-, und zwei Pfund schwere Schlosser han gen dran." - .Das smd keine Hindernisse " mein-
weiß ich schon zu entfernen und aus zuschließen. Das ist das wenigste. Schwerer ist, den Ochsen oder die Kuh an den Mann zu bringen, denn das Schlachten auf dem Felde und dasEinschmuggeln in die Stadt habe ich einmal aemacht und tbue es nicht wieder." Serade das ist leicht," behauptete Matthes. Wenn Du es mit dem Glücksbauer noch 'mal versuchen willst, mußt Du einen dritten ins Geheimniß ziehen, und das wäre in diesem Falle Viehhändler Kunze. Freilich wird er's nicht umsonst thun. Er dürfte neben seinem Verdienst auch noch Gewinnan-
theil beanspruchen, aber er wird die Sache machen." Mitternacht ist eben vorüber. . Um das Gehöft Kagerer's schleichen sich drei vermummte Gestalten. Der HofHund schlagt an, ward aber durch em rasch hingeworfenes Stück Fleisch zum Schweigen gebracht. Kaspar und Matthes nahern sich vorsichtig dem Stalle Kagerer's, ffnen behutsam die Schlösser, entfernen die Eisenstange und treten in denStall. Gleich darauf kamen sie mit einer schwarzen Kuh zurück, die sie an emer Leine führten. Kckspar schob die Eisenstange wieder vor die Thür und sperrte die Schlösser vorsichtig ab. Währenddessen - hielt Viehhändler Kunze vor dem Fenster der Schlafkammer Kagerer's Wache. Diesmal schien aber'die Sache mcht so glatt und einfach zu gehen wie das erste Mal. Die Kuh verspürte keine Lust, die kalte Nachtluft mit dem warmen Stalle zu vertauschen Als die drei sahen, daß das Thier nicht fortzubringen sei, machte Kaspar den Vorschlag, Kagerer zu wecken, und ihn zu bitten, gegen ein Entgelt von drei Thalern beim Transport der Kuh behilflich zu sein. Gegen eme solche Unverfrorenheit erhoben Matthes und Kunze gerechte, Bedenken. Kaspar aber gab nicht nach. Nach langem Hin- und Herreden wllligte endlich Kunze ein und erklärte sich bereit, den Bauer zu wecken. Ein zweites Hinderniß .... Matthes entdeckte gerade noch zur rechten Zeit, daß die Kuh auf dem Rücken einen großen, weißen Fleck habe. Daran hätte Kagerer seine Kuh bestimmt erkannt. Aber auch da wußte Kaspar Rath. Um den verrätherischen Fleck zu , verbergen, hieß er den Viehhändler, daß er seinen Pelzmantel der Kuh um den Leib binde, was geschah. . Jetzt wurde der Bauer geweckt. Kagerer stand auf, kleidete sich an, und Ira bald mit einer Laterne vor das Haus. Damit begab er sich nach dem Stalle, zu sehen, ob alles in Ordnung sei. Als er sich überzeugte, daß die Schlösser versperrt waren und die Eisenstange sich an, der richtigen Stelle befand, führte er seine eigene Kuh, die ihrem Herrn willig folgte, am Strick hinter das Dorf. Dort erhielt er auch richtig den versprochenen Lohn .von drei Thalern. Als der zum zweiten Male bestohlene Glücksbauer" nach Hause gekommen war und sich kaum ins Bett gelegt hatte, vernahm vor seinemKammerfenster Kuhgebrllll, und als er Licht machte und hinausging, stand er seiner eigenen Kuh gegenüber. . . . Am andern Morgen nahm er den Pelzrock des Viehhändlers genauer in Augenschein und fand darin ein Portefeuille mit zwanzig HundertmarkBanknoten, einen goldenen Siegelring, zwei seltene Silbermünzen und einen Wechsel, auf den Namen des ViehHändlers Kunze lautend .... Ganz abgesehen, daß der Glücksbauer" in zehn Minuten zehn Mark verdiente, hatte er auch noch einenPelzrock, der unter Brüdern hundert Mark werth war, und alles in allem ein gutes Geschäft gemacht, obendrein aber noch den Namen des einen der Diebe in Händen, was zur Folge hatte, daß Kaspar und Matthes gleichfaVs bald dem Arme der Gerechtigkeit ausgelie-. fert werden konnten. Daö gute Beispiel. Mathilde, unser Bengel ist gesteckt voll von aewohnl:chen Ausdrucken, bemerkte Herr Kirchner in scharfem, anklagendem Tone. Mich nennt er Oller", und heute früh sagte er zum Dienstmädchen: Ich lang' dir eine!" Wo schnappt er nur solch' abscheuliches Äeua auf?" jfo. wein der Himmel!" sagte mit gutgespielter Ahnungslosigkeit Frau Kirchner. Wahrscheinlich in der Schule fuhr der Gatte fort, von den Stra neniungen.. Er ist überhaupt ein gro ßer Rumtreiber. Aber erwische ich ibn noch mal mit solchen Bengeln, dann fliegt er mit Ach und Krach nach uause. Vielleicht'hört er auch Einiges zu Hause," bemerkte Frau Kirchner zur Entlassung ihres Einzigen. Zu Hause!" schrie ' der Herr Ge- - w n . Y l jii ' mayl. Aiu vis. rooo: ganz ocirua., meine Liebe. Wer gebraucht wohl sol cbe Wörter hier?" , Vielleicht bin ich's," bemerkte Frau Kirckner sann. ' Na. dann thätest Du auch besser, sie Dir abzugewöhnen; eine verfeinerte Ausdrucksweise ist em Reichen von Bilduna. Lan mick blofc noch einmal solche Rüdigkeiten von dem Bengel hören, dann Wege ich ihn aber vor. und haue ihn, 2)aß die Fetzen fliegen: 5lcb will..." Da fing er gerade einen mitleidigen Blick seiner Frau auf, und plötzlich errr r n . . i . ri. .iu. gliss er semcn ui, murmelt um von eiligen Geschäften und entwich.
Täglicher Marktbericht.
$ift3?3ms JndnavoliS Union Viehhöfe, Rindvieh. Gewähn btö prima Erpo tiar, 1300-1S00 Pfd...... vkäbifle bis mittlere Export . Ctwe, 13001400 Pfd Äute bis prima Schlächter Stiere, 11501250 Pfd Gewöhnliche .Stiere, 11,K0 bis 1,250 Pfund Tute , bis gewkhlte Feeding Stiere RiHige bis gute Feeding Stiere, L. Novbr. 5S5A-6 25 4 76-5 50 4 25-500 3 504 25 3 65 4 C0 5 25 3 60 2 503 60 8X 10G0 Pfd.. Gute StocterZ, Leichte Stockers.... 2 00-5 25 3 65-4 25 3 153 60 2 253 00 3 25-3 75 2 763 15 100-2 75 530550 (20-125 8 507 25 2 50-5 00 Gute bis g Mahlte Rindn Mittlere bis gute Rind ... Gewöhnliche fundet Gute bis gewählte Wh. Mittlere Kühe, versöhnliche atteftühe... .......... Gute Kühe mit Kalb............... Sewöhnliche Kühe mit Kal ...... Gewählte KW............. ........ schwere Kälber..,.,...... Prima b scmcy Export Butcher Bullen. Gewöhnliche iiö gute Bullen Gewöhnliche BuSea 3 25-3 75 2 603 00 1 75-2 25 s H m n e. Gute bis gewählte schwere. . to 105 20 Gemischte und schwere Packing... 4 V5 5 10 Jute bis gewählte leichte. 45 510 Gewöhnliche leichte... 4 804 90 Sute' PigS ... 4 504 75 Leichte PizS 3 004 25 NoushZ . 4 25-4 75 Schafe. Spring Lambs Guie bis gewühlte Einjährige.... 3 50- 575 3 50- 4 00 3iC- 3 25 3 00- 350 2 75- 3 00 200- 350 2 00-250 Äesöhnliche diS gute Einjah'ige Gute bis gewählte Schafe........ Ordinäre biZ gute Schafe.. LroSerS Lücke, per 100 Pfd . ftyftgu nv Getnüfe. F r ü ch te. Aepfel-T1.25-k2.75 per Faß. Bananen Gewählte kl. 60 dis $2.00 per Bunch, zweite Qualität 51 bis $1.25. KokusnüfZe 5Z.25 per Hundert. Cirronen Messinas. $4.00. Orangen Fancy California Valencia $3.60 Flond, $54.75 biS $3X0. Ananas 52.25 per Crate. Pflaua'.en-$1.00 per Bushel. Birnen 60c-$l.00 per Bushel. Fanc? Birnen tzl. 60 per Crate. Feigen : Emyrna 11 16c daS Pfund. Datteln 5c per Pfund, 60 Pfo. Men. Neuer Honig 16c. Truuben 16c bis 18c per Korb. Pfirsiche il bis $2 25 per Bushel. ernfii(. Neue ,othe Rüben-60c per Bushel. kraut 60c bis 7c per Faß. Blumenkohl $1.5 J per Dutzend. Gurken 40c per Korb. Celery per Bunch 15c . Grüne Bohnen 76c per Bushel. GrüneS Corn, 10c per Dutzend. Neue Kartoffeln 50c per Bushel. Süßkartoffeln $2-3 per Faß. Radiese 8c -13c per Dutzend BuncheS. Rhubarb )0c per Dutzend. Salat $1.W per Faß. Zwiebeln 90c per Bushel. Spanische Zwiebeln $1.50 per Crate. Tomatoes 0 per Bushel. Navy Lohnen $2.10 per Bushel. Oc0laQUtti OUt). ffrischeS Rindfleisch-Wefiliche Stiere - 5j 6c: hiesige Stiere 81 9c; hiesige Rinda av) biS 5"0 Pfund '7c: hiesige Kühe 400 bis 550 Pfund je ; Kühe 550 bis 650 Pfund Sc: Stier Lorderviertel 6jc, Stier vuüerviertel llic, Rind Hinterviertel 9c, . Rind Lorderviertel 5c, Kuh Lorderviertel ,jc, Kuh vmtervinrel 7c. Frisches Kalbfleisch KiUver iuc, yuuer. viertel 13c. Lorderviertel 8c. rischeS Schafsieisch Lämmer per Pfund 9 -. Schafe 7jc; Schenkel 13c; Ra kurz. 18e. ' ottüuQnu nittio. Sugar Sured Schinken Erste Qualität : ,20 fund I25. 15 Pfund 12Ze; 10-12 Pfund 13; Zweite Qualität : 2018 Pfund 12c ; 15 rfund 12c ; i Pnuu, i.c ; iu Pfund 13: Californische Schinken diS S Pfund 8c; Mft 12 SWimd 8iC ' Schultern Eng! Eures, 13 bis 20 Psund im Dufchnitt, 10c; 1 Pfund Durchschnitt, 10Zc, 10 biS 12 Psuns m niMfl.ff5tof dar Enalilb Cured 18 gewählter Sugar Eures ILc, 67 Pfund im Durchschnitt 16c ; 6 biS 9 Pfund im Durch . . h. . i M f x .in schnitt 14c; 10 v I Psuno UN jtwrcjitgrna llc; 6 Psund ta Dmchschnitt, schuuü, 11c . ft Ilsun im DurSschnitt. schnull. 1011c v I mwm w - w - . k. Enal. Gewählter. 8 biZ 10 Lwnd nn Durchschnitt, 13c; 12 biZ 14 Pfund te, Durchschnitt, 12tfc mnxt Seiten. 30 bis 40 Wund im SWitöniitlOc: Klare Seiten. 20 biZ 30 Plnd, lese; Klare BellieS, 25biZ L0 Pfund, lOc; 18 biZ 22 P!d.,lvjc; l vu i nmv, 101:: Klar Rücken. 25 biS 30 Vfund. 9Zc: Rucken 12 biZ IS Pf-d 101c; Klsre WmS k wnd. 8tc GqzöckelteS cwnnesteisch Knochenlos A IM I I II M k . ftff - M OTa . A 4t A . gency v3 urres vesn vuw, kl-u 19 fiu.ixj; cgori tiear eio.ou; iim; 114.00. rrv ;u ruwn4A fr VMUttiM rMW4tl WMV., Oeö, 14jc; OußenskittN 11c; Amens. IS; QiSrl 17c. '
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Frmikfurter 7jc; Boloznckw Därmen 6c, in Tuch 6c. Schmalz in Tierces 1. Qual. 9c; ?. Qualität 9i 3. Qualität SZ. Outter, Qttt unt oenücci Händler bezahlen folgende Preise: Butter Countrh, 10c, Creomnt? :5. Clain 26c Tier 2?)c per Dutzend. Hühner Lje, Hähne 5, Turke:S-.2 . se. EngroS Verkaufspreise Jmpsrttrtn SchweizerkSfe 30c per Pfund emheimisSe. Schweizerkäfe 17c, Wikconstn EreQn - LLs, Yl, New Fork CheddarSj ILäe. einöeimi. Zch LKnburger 12 14c. Brick 13 14c. - SroeeneO. Indianapolis KaffeePreise: Gersöhnl. biS guter 10 12c: prima biS et wähtt 14 16c ; Fanen 82 i 33c. Gold, Vellow 13 biZ 22c, Java 28 S2c. JnPscketm: Uriofa $13.25. Lion $12.75, Jerseh $13.25. Caracas $12.75, DMroorth'S $12.25. Du Java Blend $16.00,MaUPouch $12.25, Gate Llended Java $12.26. Zucker Domino eZ 8,c0c; StuuSak.35 xuweristrter 5.85c; M pulverisirter 5.90c, feiner granulirter 6.55c; Eubeö 6.05c; o, fecnonerS' A 5.60c; Ridgewood S 5.40c; PHS. nA 6.36c; Empire A6.30c; Idealer? Golden E 5.25c; Windsor Srtra 5,80c, Ridgmood A 5.40c; gelber S 4.85e; IS gel. der 4.60. Getrocknete Früchte Aexfel, an der Sonne getrocknet, ttc; Johannesbeeren 7c bis 7Zc; Citron 13c bis 14c; Rosinen, 2 Crown, p Pfund, 7c, 3 Erown 7ic, 4 Crown 7ic saamenfteie 8c biS 9e, California NuScate! 7c; Sultan 7fc nnportirte Sultan 11c bis 14e. California prikofm 8e bis 12c PickleS 2400 im Faß $10; 1200 im Faß $S; 1200 im Halbfaß $5.50; 600 un'Faß $4.50. ' . SrMp Standard Corn 23c bis 25c; ge wähtter 27c bis 32c; Sorghum 2öc bis 33c; New Orleans Molaffes 18c biS 26e; gewähl ter 30c biS 33c Eingemachte Früchte BlackberrieS 3 Pld., $1.10c PeacheS Standard, 3 Pfd.. $2 2.25; condS 3 Pfund.$1.50-$l.b5; $u PeacheS, $1.40 $1.50; Ananas, Smdd. Pfd., $1.65-$1.90; SeundS, 2 Pfund,. $1.25 $1.45; grüne Bohnen, 3 Pfund SU ttn. NKN7 Wnrntrta ?1 Ost fH Gesiebte Erbsen, $1.20 $1.75, frühe Juni 95 CentS, Narrow 90e, emgeroeichte 55e GOe TomatoeS, S Pfund, $1.10 $1.15, Zucker. Kom 90c $1.25, Lfelbutter, per Dutzeud, .."" ww.. ,, , VXI W V. . W 3 Pfund, $1. Nüffe razil neu 9c bis 10c; Jill,erts 12 , Viandeln 14; weichschalige Mandeln 15c; Jordan Mandeln 15c; . PeanutS 5c bis 5jc. geroire vc o vc ; nguiqe Wcunune 9P11. IM. K - ä. . . 9 MM , Essig Mal, (40 Gr. Test), Faß, 9-llc p, Gallone. Settette. Weizen No. 2 rother $1.16 j auj Sein. sen, $1.16 von Mühlen; No. 3 roUzer $1.10 November $1. 16 ; Wagenwevrn $1.16. Korn (neues) No. 1 weiß 55c i No. weiß 65Zc; No. 3 weiß 65c; No. 4 weiß. 53jc; No. 2 weiß gemacht 65je z No. 3 weiß gemischt 55 jc ; No. 4 weiß gemUch' 53je; No 2 gelb 56c; No 3 gelb 56 ; No. 4 gelb 64c; No. 2 gemischt 65 j, No. 3 gemischt 55je; No. 4 gemischt 63je : Kolben 55c. Hafer Ns. 2 weißer 31c; No. 3 uetß 31c; No. 2 Gemischter 30Zc; No. gemtfch, 80c. Hm No. l unolhy .v: 0. 2, $3 50. Oonz t&a&tnG?$ttu Tlthh Verkauftpreise: $9 0010 OJ Klee LerkaufSpreise: $10 00 $11.00. Welschkorn Verkaufspreise:' je nach der Qualität, 62 65c; neues 40 bis 45c. Hafer gefchäll 44 48c; in de kehre $3.00 $9.50 per Tonne. Neuer 32 35c. Stroh Preise, je nach dem God. in au Ich, $.60 $6.60. Okmertttn. Indianapolis DetaU.Berkaufspreile: Mammuth Klee $6.50-$7.00. Rother $6.00 $6.76. Alsike$7.25-Z8.00. Alfalfa $3.60 $9.00. Weißer $9. 50 $10.25. FancY Timothy ?1.85 Z1.90. Gewählter $1 80-$l. 85. ,Primatzl.75-$1.80.? Fancy Kentucky Blaugraß Z1.40 $1.60 Eztra reines w Chaf 50c 60c. Orchard Graß $1.46 Z1.60. Red Top in Chaf L3c ZI-26. Weißer Sowa Samen Hafer 50c 60c. Meißer Illinois 5c 55c. Samen Eorn weiß und gelb $1.10 $1.85 Amber Zuckerrohr Samen $11.25. Enstlage Com 90c $1.10. Frühlahr Gerste 90c $1.10. Qolzlc. , Ton? Onthracite (alle Größen) $ 7.60 Rauchlose Lump....................... 5.50 Rauchlose LkoveleS 5.00 Rauchlose Mine Run 4.C0 Sannell 6.60 Bloßiurg.... ..... ....................... 5.60 Jacksou IDHioJ...................... 5.00 Kanawha .,.................. . 4.60 Pittsburg........ .... ................ .. 4.60 Raymond Cik) ............................... 4.60 MittlsitCdc...... ......... ....... .. .. 4,60 HockinJ Ballet) ,.. ...,.,.,,,. 4,00 Luörig 4.25 lörKgil tlock,.,, ,,,.,... ..,""'- 4.25 Saline Co. Lump . 4.00 Saline Co. Nut... 3.50 Greeueund Sullwan Co. (Lump u. Nut) 3.60 Slmk Jackson, Pittsburg, W. Lirg.'.je 2.76 0 Jiiotaiu.... ..... ..... 2.25 Connellloille Coke . ...... 6.00 Qven Coke, rer 25 Bushel .. uo Klu-?en-Coke 11c per Bushel, $2.7. vtt 25 t2ushel; Zer?Kurter Co! 12c per vush,l oder $2.00 r 25Oushel.
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