Indiana Tribüne, Volume 28, Number 66, Indianapolis, Marion County, 8 November 1904 — Page 6

Jttdiana TribünL. 6. November 1903

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Europäische Nachrichten.

Provinz gxxnnovev. Hannover. Der Präsident des biesZaen Landaeriüts Gebeimer Oberjustizrath Pleuß hat seine Versetzung n den Ruhestand beantragt, nacyoem er 17 Jahre lang dem hiestgen Xiano gerichte als Chef vorgestanden hat. Ein Radunsall ereignete sich aus dem Misburgerdamm. Der Arbeiter Friedrich Remsche, wohnhaft Dohmeyersweg, wollte einem Lastwagen ausbiegen. Hierbei kam er mit seinem Rade au'ftaU und erlitt einen UnterarmBruch und Quetschwunden im Gesicht. Nach Anleauna eines Rothverbanves wurde Remtsche ins Krankenhaus geschafft. Die hiesige Firma Adolf Schaper, Ztolomalwaaren en gros. blickte auf ein 25,ahriges Bestehen zurück. V o ck e n e m. Auf der hiesigen Ak-tien-Zuckerfabrik wurde aus einem Maschinenhahn der Hahnschlüssel mit großer Gewalt herausgeschleudert und von diesem der Maschinenmeister Löbr derart an den Unterleib aetroffen, daß er nach kurzer Zeit verstarb. Celle. Der Geheime Kommerzienratb G. L. Meker-Sannover.Vor-sitzender des Aufsichtsrathes des Peiner Walzwerkes, hat der hiesigen Stadt, wo er früher längere Jahre wohnte, ein Geschenk von 75,000 Mark gemacht. G i f b o r n. Aus Anlak des 60iäkriaen Dienftiubiläums des Kreisthierarztes Nötiger fand im Deutschen Sause" im estessen von über 100 Gedecken statt. Dem in der Bürgerschaft sehr beliebten Jubilar wurde ' vom Landraty v. d. Wense der Rothe Adlerorden 4. Klasse über reicht. Sarbura. 5lm Alter von 69 Jahren verstarb an Lungenentzündung der Kommerzienarzt Senator qteoi. Der Verstorbene war 1893 bis 1898 Mitglied des Abgeordnetenhauses; er gehörte der nationalliberalen Partei an. Lückow. 5ta der Scheune des Gastwirths Schulz in Küsten entstand Feuer, das sich so schnell verbreitete, daß rn kurzer. Am 9 Bauern hofe in Flammen standen. Im ganzen sind 17 Gebäude abgebrannt. Frovknz Westfaren. M ü n st e r. Verliehen ist dem ordentlichen Professor in der theoloaischen Fakultät der hiesigen Universität, Domkapitul'- Dr. Hartmann, der Stern zum Kronenorden II. Klasse und dem Schmiedemeister WilHelm Becker, den Vorarbeitern Peter Niederstemann und Heinrich Langemann, sämmtlich zu Holthusen, Kreis Altena, das Allgemeine Ehrenzeichen. Borken. Die Garvertsche mechanische Weberei in Firma Bisels & Co. zu Bozfeld, deren Betrieb seit Kurzem ruht, ist eingeäschert worden. Der Schaden, der sich auf 300,000 Mark beläuft, ist durch drei Versicherungen gedeckt. Hagen. Die seltene iZerer der 60jährigen Amtsthätigkeit in einem Orte beging Pfarrer Julius Beyer von der reformirten Kirchengemeinde. Das Presbytenum überreichte dem Jubilar als Gememdegeschenk eine kostbare Hausuhr und eine namhafte Summe als Fonds zur Gründung ei ner Pfarr-Wittwen- und Waisenkasse der Gemeinde. Linden (Hattingen). Der verhei rathete Bergmann Borglöhner wurde nach der Knappschaftswahl durch Messerstiche entsetzlich zugerichtet; das linke Auge ist ihm ausgestochen. Leider konnten die Uebelthater, die einen Familienvater zum Krüppel gestochen. nicht ermittelt werden. Lüden scheid. Aus Anlaß seiner Ernennung zum Kommerzienrath schenkte der Fabrikant Wilhelm Turck hier der Fabrikarbeiter - Krankenunterstützungskassk der Firma P. C. Turck Wwe. die Summe von 500,000 Mark. WöeinprcVinz. Köln. Der verstorbene Herr I. Pallenberg hat 400.000 Mark gestiftet mit der Maßgabe, daß 300,000 Mark zur Errichtung eines Arbeiterheims zur Aufnahme und Verpflegung verdienter Handwerker und Arbeiter, und 100,000 Mark zur Verpflegung der Invaliden verwendet werden sollen. Die Verwaltung hat nun, in der Annähme, daß dieses den Intentionen des Stifters entspreche, beschlossen, nicht einen Kasernenbau, sondern eine Reihe von Familienhäusern in Form einer Cclonie außerhalb der Stadt zu errichten. Das. Arbeiterheim soll in der Nähe von Merheim, nahe der Kirche, errichtet und einstweilen aus zwölf ein- bezw. zweigeschossigen Häusern bestehen. Aachen. In Gegenwart des Unterstaatssekretärs Lehmann, der Spitzen der Behörden und vieler Ehrengäste wurde die Hundertjahrfeier der hiesigen Handeskammer begangen. Düren. Fabrikarbeiter Rankers wurde im Streite mit seinem Schwager Libeck von diesem in das Herz gestochen und starb. Libeck ist verhaftet worden. Essen. Auf der Zeche Borussia riß das Seil des Förderkübels. Er stürzte herab' und zerschmetterte dem Bergmann Kallmann den Schädeln Auf der Zeche Mont Ceuis Illrzte der Bergmann Schurmann von'den söge-

0sort todt. och. Der 32jährige Schreinergeselle Arie de Clerk hier, ein holl'andischer Staatsangehöriger, hat seine 45jährige Ehefrau durch einen Messerstich in die. Lunge getödtet. Es sind zwei unerwachsene Kinder vorhanden Der Thater wurde verhaftet. Herzögenrath (Aachen). Der hier wohnende Hotelier Gehlen ist mit seiner Familie und seinem ganzen Mobiliar, das öffentlich versteigert werden sollte,, über die belgische Grenze geflohen. Er hinterläßt eine bedeutende Schuldenlast. M e t t m a n n. Ein hartnäckiger Selbstmörder war der Schmied Josef Moll von hier. Wiederholt hat er versucht, sich das Leben zu nehmen. Sein Vorhaben wurde aber jedesmal vereitelt. Jetzt hat er sein Ziel endlich erreicht. Nachbarn fanden ihn erhängt an der Kellerthür. Vrovinz Keslen'-Arassau. . Dietzenbach bei Hanau. Das 4jährige Töchterchen des Arbeiters Latwerg kam dem Herdfeuer zu nahe; die Kleider geriethen in Brand und das Kind erlitt so schwere Brandwunden, daß es schon nach kurzer Zeit verschied. Eschwege. Ein großes Feuer zerstörte sämmtliche Oekonomiegebäude der Bierbrauerei Hempfing., Der Schaden ist bedeutend. Frankfurt a. M. Kaufmann Eugen Tornow verschied hier an einem Herzschlag. Guxhagen. Cin bedauerlicher Unglücksfall.trug sich im hiesigen am Bahnhof gelegenen Steinbruch zu. Zwei Arbeiter waren mit Aufräumungsarbeiten beschäftigt. Plötzlich stürzte der Arbeiter Schneider in die Tiefe. Dem Schwerverletzten wurde vom hiesigen Arzt ein Nothverband angelegt und er dann nach Cassel ins Landkrankenhaus transportirt. Dort ist der Verunglückte seinen Verletzungen erlegen. Leuterod. Hier ereignete sich ein tödtlicher Unglücksfall.-Der Tagelöhner Ludolf stürzte beim Aepfelt1"rftn von einem boyen Apfelbaum yerao, weil ein Äst piotziicy oraaz um, erlitt dabei einen Bruch des Rückgrates, so daß alsbald der Tod eintrat. -Marburg. Seine Unvorsichtigkeit mit dem Tode büßen mußte ein junger Landwirth Namens Hahn in dem nahen Dorfe Cappel. Der Mann benutzte eine Stecknadel, um sich einen kleinen Dorn aus dem Finger zu ziehen. Sosort stellte sich eine Jnschwellung des Armes ein und bald darauf ist der junge Mann trotz sofortiger ärztlicher Hilfe gestorben. Schier st ein. Hier wurde die Leiche eines jungen Mädchens gelandet. welche als dieieniae der Tochter des Wiesbadener Schneidergehilfen Strobel erkannt wurde. Liebeskummer soll die Unglückliche in den Tod getrieben haben. Mitteldeutsche Staaten. A l t e n b u r g. Kürzlich brach wiederum rn der Münsaerstrae, wo erst vier Scheunen niedergebrannt waren, Feuer aus. Auch diesmal wurden zwei Scheumn und ein Schuppen durch den Brand vernichtet. Es liegt unzweifelhaft Brandstiftung vor und zwar umsomehr, als die Brandstelle direkt an die Stelle der letzten Feuers brunst stößt. B e r n b u r g. Der frühere Verle ger des AnHalter Kuriers". Max König, Vorsitzender des ProvinzialVerbandes des Vereins deutscher Zer tungsverleger, ist gestorben. B i s ch l e b e n. Die sechs Stockwerk hohe Kunst- und Handelsmühle von Drohsin ging in Flammen auf. Große Vorrathe von Mehl und Ge treibe sind mitverbrannt. Braunschweig. Der 17 Jahre alte Ziegeleiarbeiter Christian Schied ler aus Rieseberg und sein Bruder Gottlieb, der im Gefängniß Selbstmord verübt hat, hatten bei Rieseberg den Arbeiter Hamerling erstochen und den Arbeiter Seidlitz durch, Messerstiche verletzt. Da festgestellt wurde, daß Seidlitz zuerst das Messer gezogen habe, wurde die Möglichkeit, daß Christian Schiedler in Nothwehr ge handelt haben könne, zugegeben. Er wurde infolgedessen von der hiesigen Strafkammer freigesprochen. Eisfeld. Im Nachbarorte Schneit g'eth der Holzschnitzer Julius Schramm mit seinem alten Vater in Streit, in dessen. Verlaufe der Sohn den Vater mit einem Holzscheite erschlug. Der Mörder ist in das hiesige Amtsgerichtsgefängniß eingeliefert worden. Gera. Der bekannte Kaufhaus besitze? Hermann Tietz stiftete anläßlich der Eröffnung seiner hiesigen Kaushaussiliale die Summe von 10, 000 Mark zur Errichtung einer Fort bildungsschule. Gernrode. Im Schwarzen Bär", wo Tanzmusik abgehalten wurde, entstand zwischen dem 20jährigen Hüttenarbeiter Severin und dem Bierkutscher A. Leopold ein Streit, der in Schlägerei überging, in deren Verlauf Severin hinausgeworfen wurde. Nach einiger Zeit kehrte er in den Saal zurück, stürzte auf Leopold zu und versetzte ihm mit einem Messer mehrere Stiche, so daß Leopold blutüberströmt niedersank und verstarb. Severin war in der allgemeinen Aufregung ver.schwunden, ist aber von der Polizei festgenommen und in Gewahrsam gebracht worden.

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General Stössel die Seele der Verthcidigung Port Artl,urs. ewheitlichklt im Oberbesehl TaS bele. bende Bcispiel-Ein russischer Lord Kitche ner Streng im Tienst Die Lattin des, Generals. Die Mär von Port Arthur wird bleiben, ebenso wie die von Sebastopol" schreibt einer der bekanntesten , rufstschen Journalisten, A. Suworin, in der von ihm herausgegebenen Nowoje Wremia" und führt dabei aus, wie die bewunderungswerthe Vertheidigung der Beste durch General Stössel und seine ihm würdig zur Seite stehenden Untergenerale Kondratenko und Fock nur deshalb möglich geworden, weil sich hier mit der Verantwortung auch die Macht des Oberkommandos verbindet, weil Stössel (freilich erst im Verlauf der Ereignisse auf der Liaotang-Halbinsel) unabhängig geblieben ist von höherem Dreinspruch. Und Stössels Beispiel schafft Helden. Alle Herzen klopfen auf des Generals Geheiß und icder fühlt, daß er der starke Mann ist, der allein die 'Dinge zu halten vermag. Gesellschaftlich allerdings ist er .nicht beliebt. Stössel, dessen Bild w, nach emer während der Belagerung angefertigten Skizze des'namhaften russischen Künstlers Krastschenko, unsern Lesern darbieten, fängt an zu ergrauen. Seine hohe machtige Gestalt ist taglich in glänzender Generalsuniform auf der Straße' zu sehen. Wenn er sich indessen nach den Außenwerken begibt, erscheint er in einfachem Grau und wird nicht selten als gemeiner Soldat angesehen. Man bezeichnet ihn als den russischen Lord Kitchener, als Mann von wenig Worten, aber großer ThatGeneral Stössel. und Arbeitskraft. Man sagt ihm nach, er schlafe nie, denn wenn die Stadt in Dunkelheit gehüllt ist, bleibt sein Hauptquartier stets hell erleuchtet. Wenn feine Bureauarbeit erledigt ist, streift General Stössel bei den Forts umher und sucht sich später seine Ruhestätte in einem Laufgraben oder 'auf dem Walle. Am folgenden Morgen aber besucht er mit seinet Gattin, einer kleinen, in Schwarz gekleideten Dame, die Krankenhäuser und hat für jeden ihrer Insassen Worte der Theilnahme. Frau Stössel hat die Führung in der Arbeit des Rothen Kreuzes übernommen. Sie ist fast ununterbiochett im Hospital und sorgt für die Verwundeten. Trotz dieser erschöpfenden Beschäftigung findet sie Zeit, für die Wittwen und Waisen zu sorgen und die Anfertigung von Bandagen zu überwachen. Die Soldaten blicken zu ihr auf wie zu ihrem Schutzengel. Stössel besteht darauf, daß die Offiziere streng ihren Dienst thun und hat die Klubs schließen lassen. In der Feuerlinie sieht man' ihn stets an hervorragender Stelle, und wenn die Kommandeure ausgesetzter Abtheilungen nicht wiederkehren, übernimmt er selbst den Befehl und führt ihre Leute oft zu erfolgreichen Vorstoßen. Sem Wort ist bei solchen Gelegenheiten: Was ich befehle, ist ausfuhrbar." Man berichtet, daß eine Kompagnie, die einen gefährlichen Außenposten' besetzt hielt und sah, daß die Stellung unhaltbar wurde, Stössel die Meldung sqndte, sie könne die Stellung nicht hal ten. Der General antwortete: Aber Ihr könnt sterben." Und sie starben. Die Soldaten hängen an ihm mit Leib und Seele, allein unter den Offizieren sind manche, die ihm grollen, da er die Vollmacht besitzt, Auszeichnungen zu verleihen. So reichten nach einem heftigen Sturmangriff der Japaner die Divisionskommandeure ihre Auszeichnungsvorschläge ein, wobei die Adjutanten obenan auf der Liste er schienen. General Stössel fuhr mit der Feder durch ihre Namen und bemerkte: Admtanten können nicht ihren beson dern Dienst thun und sich auch in der Feuerlinie auszeichnen. Sie mögen gute Adjutanten fein. Dabei haben sie indessen keine Gelegenheit, persönliche Tapferkeit zu bekunden. Ich kann zu diesen Auszeichnungen mcht meine Ge nehmigung .ctheilen." Zum Schlüsse sei hier an den Auf sehen erregenden Tagesbefehl erinnert, mit dem Stössel das Kommando in Port Arthr übernahm, an jene Proklamation des Kampfes auf Leben und Tod als ei zige Rettung der Festung vor dem Feinde. Wer im Alter viel Tugend pre TimT nrtt Itm rtPVrdfe tn Vpt nrrnn V "i3 1 ' 7 n -u jviiv Text dazu geholt. en

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Elsaß-Lothringens Veriangm.

Ver Sermauistrungsprozek in de Reichs landen und ihr Statthalter. Eine kürzlich vom Landesausschuß von Elsaß-Lothringen angenommene Resolution zeigt in erfreulicher Weise, daß der Germanistrungsprozeß in den Reichslanden große Fortschritte gemacht hat und Ejsaß-Lothrmgen sich als Theil des deutschen Reiches zu fühlen beginnt. Laut der Resolution soll dem Reichstag ein Gesetzentwurf vorgelegt werden, durch welchen das gegenwärtig reichsunmittelrare Land Elsaß-Lo-thringen zum deutschen Bundesstaat erhoben wird. Heute noch hat der Reichstag die Befugmß. elsaß-lothrmgische Landesgesetzc zu dekrenren, steht dem Bundesrath die Entscheidung zu, ob er eine Angelegenheit Elsaß-Lothrinyens dem reichsländischen engeren Parlament oder dem Reichstag überweisen will. Das schon lange auf dem Wunschzettel der tonangebenden Faktoren in Elsaß-Lothringen befindliche Verlangen nach Selbständigkeit erscheint nicht nur im Hinblick auf die veränderte Gesinnung der dortigen Bewohner als ein berechtigtes, fondern auch aus Gründen der Billigkeit, mdem die Elsaß-Lothrmger, die gleich den übrigen Re'chsgenossen die Lasten der staatsretlichen Gemeinschaft zu tragen Hai cn, nun auch der Recht: d:r übrigen . Reichsangehörigen theilhaftig zu werden wünschen. Ob freilich ihrer Forderung stattgegeben werden wird, steht dahin. Allerdings bekundete die Reichsregierung durch die Aufhebung des Diktatur-Paragraphen vor zwei h-yr-, v.? w iW y Fürst Hermann zu Hohenlohe.Langeuburg. Jahren eine Maßnahme, zu welcher der Statthalter Elsaß-Lothringens, Fürst Hermann zu Hohenlohe-Langen-bürg, dem Kaiser gerathen hatte daß die Regierung von der Treue und loyalen Gesinnung der Elsaß-Lothringer überzeugt sei; em im vorigen Jahre gestelltes , Gesuch des Landesausschusses um Ausschaltung des Reichstags bei der reichsländischen Landesgesetzgebung und um Ertheilung des Stimmrechts im Bundesrath bei elsaßlothringischen Landesangelegenheiten wurde jedoch abgewiesen. Ein Hauptverdienst bei der allmäligen Germanisirung Elsaß-Lothringens dürfte dem nun schon seit zehn Jahren als Statthalter der Reichslande fungirenden Fürsten Hermann zu Hohenlohe- - - r -r r ' t angenourg zuzuscyreiven sem, oer m stiller, ernster Arbeit die Herzen und Köpfe der Eingeborenen durch sein gütiges. rücksichtsvolles Wesen für das Deutschthum zurückzugewinnen wußte. Fürst Hermann zu Hohenlohe-Lan-genburg wurde 1832 zu Langenburg, Württemberg, geboren. Er studirte in Berlin, machte den deutsch-französischen Krieg mit und gehörte von 1871 bis 1890 dem deutschen Reichstage an. Im Jahre 1883, begründete er die deutsche Kolonialgesellschaft. Feiorticev Msnret. Nachbar, (als bei einem Hochzeitsmahl ein Tusch geblasen wird): Horch, jetzt wird wahrscheinlich die Mitgift ausgezahlt!" SctraLtztttng. Dichter (auf einer Landpartie): Wie verschieden doch die Natur ist! Hier ein Weinberg, da lachende Fluren und dort ein gähnender Abgrund!" Marnung. E r : Also darf ich morgen mit Deiner lieben Mutter reden?" S i e : Um Gottes willen, rede nicht mit Mama! Die sucht selbst einen Mann!" Das Sauptacsciiätt. Bekannter: Sie können doch nicht viel verdienen beim Vermiethen von Klavieren?" Händler: Nein aber bei den Reparaturen!" , Au5 der Lokalbalzn. Passagier: Heute fährt der Zug dych ein wenig schneller als gewöhnlich!" S ch a s f n e r : Glaub's wohl heut' hab'n wir guten Wind." JungeesoUen'Nejlezeion. Ja, ja, ich werde alt. Visher fragten mich die Leute immer: warum heirathen Sie denn nicht? Jetzt fragen sie schon: warum haben Sie nicht geheim rathet?" , , Sinloutendse Kogründna. G a st : Sagen Sie mir nur, was ist das für ein Lärm , und Geschrei in Ihrem Nebenzimmer?" W i r t h : Da sind einige Herren, die einen Verein in's Leben rufen wollen!"

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