Indiana Tribüne, Volume 28, Number 66, Indianapolis, Marion County, 8 November 1904 — Page 4
7 . w . s v x ä Juv tana Tribuns, 8 November 1903.
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Jndiana Tribüne. HnauZgeebn von d utendrs T. Indianapolis, Ind.
öarry O. Thudm yräfldeut. GesÄäftSloealt No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHOE 269. Ki teted at the Post Office ot Indianapolii as secood dass matter. $eute wirb sich's zeigen, welches die falschen Wahlpropheten waren. Uriasbriese verlieren jede Wirk ung sobald sie veröffentlicht find. Das groke Ereigniß des Mutigen Wahltages warf keine Schatten voraus. Das Wahlrecht ist der schönste Edelstein in der Krone der Bürger Freiheit. Kein intelligenter Wahler sollte ein Straight Ticket" nur deshalb stimmen, weil er zum Streichen zu U quem ist. Das Ballot in den Kasten werfen thut's allein nicht. Man muß e5 so sorgfältig vorbereiten, daß eS auch ge zählt wird. ... Heute werden die Würfel der Wahlschlacht fallen. Die Parteileiter stnd für ihre respectiven Tickets fieges gewiß. All ihre Berechnungen und Tabellen sind jedoch völlig werthloS, wie sich das ja stets gezeigt hat. Das stille Votum wird wie stets den Aus. schlag geben. Einer der . am besten zusammengestellten Tabelle zufolge hat Rooievelt 213 und Parker 159 Electo. ralstimmen sicher , zu erwarten. Als zweifelhaft find 104 angegeben. , Zur Wahl nöthig sind 239 ElectoralStimmen. Um zu gewinnen müßte Parker New York mit 39, Jndiana mit 15. Nevada und Nebraska mit je 3, Rhode . Island mit 4, -West Virginia mit?, Colorado mit 5 und Jdaho und Utah mit je 3 Stimmen haben. Dann ver Melden noch als zweiselhaste Stimmen New Jersey mit 12, Connecticut mit 7 .und Delaware mit 3 Stimmen. . Nach von Urey Woodson, dem Secre tär des demokratischen National'Co rniteS, gelieferten und äuf Grund von genauen Berichten zusammengestellten Zahlen' soll Parker. 265 Elektoralftim. men erhalten, oder 26 mehr als er braucht. ' Woodson prophezeit demo kratische Siege 'in den folgenden zwei felhasten Staaten : New York, New Jersey, Connecticut, Delaware, West Virginia, Jndiana, Montana, Colo rado, Nevada, Jdahoe, Wyoming und Rhode Island. Dagegen rechnet LE. Coolidge, der Hilsssekretär deS republikanischen National.ComiteS. 289 bis 310 Elekto. I ralstimmen -für Roofevelt und Fair bankS heraus.- Er beansprucht von den zweifelhaften Staaten für ' seine Partei: Nero York, New' Jersey, Con necticut, Jndiana, Utah, Jdaho. Mon tana,' West Virginia, Washington, Delaware und Wyoming. Keiner der beiden Sekretäre IwoHir mit Bestimmte heit sagen, auf welcher Seite Wisconsin stehen wird, doch darf dieser Staat wohl füglich in die republikanische Ko lonne gestellt werden. i ,,, Die Männerchor-Salle - Heute Abend für Mitglieder offen. Heute Abend wird' das ClubLokal der Münnerchor.Halle sür die . Mitglie. der offen sein. ES find Vorkehrungen getroffm worden, die aus dem ganzen Lande einlaufenden Wahlnachrichten zur Kenntniß der anwesenden Mitglie der zu bringen. ' Die neuesten und au thentischen Bulletins von dem Stand der Wahl in Marion County werden ebensowohl wie die Nachrichten vom Staate am Zapf sein. $50,000 Schadenersatz von der Straßenbahn-Gesellschaft verlangt. Carl Fliegenschmidt hat die Straßen bahn.GeseUschast auf $50,000 Scha denersatz für Verletzungen verklagt, welche erdurch Schuld der Angestellten derselben erlitt. Er befand fich am 30. März v. I. als Paffagier auf einer Garsield Park lCar, als dieselbe an der Süd Delaware Str. entgleiste. Sein linkes Bein wurde derartig zer malmt, daß es cunputlrt werden mußte; ferner verlor er die Sehkraft auf einem Auge.
Die französtsche Sozialdemo kratie und der russischjapanische Krieg.
Die französfische Sozialdemokratie schickt fich an, eine große Aktion gegen die Fortdauer des rusfifch-japanischen Krieges zu inszeniren. Der Deputirte Richard Gerault erhebt die Forderung, daß Frankreich oder eine andere Groß macht fich einmische und den kriegfüh renden Parteien Halt gebiete. Sein Freund und Gesinnungsgenosse JaureS geht nicht ganz so weit: er kündigt eine Aktion zu Gunsten des Friedens in der französischen Devutirtenkammcr an und fordert, daß die Parlamente der andern europäischen Nationen gleichfalls Kund gebungen zur Herbeisührung des Frie denS veranstalten sollen. Die französische Sozialdemokratie trägt bis zu einem gewissen Grade selbst mi Schuld an dem AuSbruche des oft asiatischen Krieges. Sozialdemokra tische Minister und Gemeinderäthe ha beiden russischen Kaiser bei seinen Be suchen in Paris mit derselben Ehrer bietung und Genugthuung empfan gen, wie eS die bürgerlichen Parteien Frankreichs gethan haben; eS fand fich unter ihnen kein Floquet, der im Jahre 1867 dem Großvater deS gegenwärtigen Kaisers bei seinem Besuche in Paris aus der Abneigung des republikanisch gesinnten Theiles der Franzosen gegen den absolutistischen Herrscher kein Hehl gemacht hatte. Herr Jaure'S selbst hat noch im bongen Jahre eine Rede, die er gehalten hatte und die als Beweis seiner anti russischen Gefinuung angesehen worden war, dahin interpretiert worden war, daß er- eS im Gegentheil für richtig halte, das Bündniß mit Rußland zu pflegen. , .Durch diese unaufrichtige Haltung der französischen Sozialdemo krätie wurden die russischen Staats männer zu dem Glauben verleitet, die Sympathien des ganzen, französischen Volkes begleiteten dies Bündniß und dadurch wiederum ließen fie si.h zu einer zu weit ausgreifenden Politik in Ost afien hinreißen.' Hätten fie gewußt, daß das Bündniß mit Frankreich bei einem großen Theile des franzöfischen Volkes keine Sympatbien besitze, so wären sie vielleicht weniger geneigt zu großen politischen Abenteuern gewesen. Die gegenwärtige Aktion der fran zösischen Socialdemokratie bezweckt also erstens die Mitschuld an demAuS bruche de. Krieges zu bemänteln. Zwei tenS aber soll die humane Gesinnung der Sozialdemokratie in bengalischem Lichte gezeigt werden. Die Welt soll sehen, daß niemand sonst ein so weiches Herz besitzt, wie die Sozialdemokratie, die es nicht zu dulden vermöge, daß durch einen blutigen Krieg viele Zehn taufende von Frauen und Kindern zu Wittwen und Waisen. gemacht werden. ' ''Thatsächlich ist die ganze sozialdemo kratifche Aktion nichts als eine Komödie. . Der, Deputierte . Gerault weiß ganz genau, daß keine europäische Großmacht seiner Aufforderung zur Einmischung Folge Listen wird. Frank reich wird eS nicht thun, weil Rußland wiederholt erklärt hat, jeden Ein Mischungsversuch als Unfreundlichkeit ansehen zu. müffen. Für Großbritannien ist die Schwächung .Rußlands durch den Krieg viel zu nützlich, als daß es selbst zur Beendigung des Kieges beitragen möchte; die deutsche Politik hat eS fich feit der Begründung des Deutschen Reiches zum Grundsatz ge macht, bei fremden Streitigkeiten nicht die Rolle deS Jntervenienten zu spielen; Oefterreich'Ungarn oder Italien haben nicht eine so große Auiorität, um auf Rußland oder Japan einen psychischen Zwan.? auszuüben. j Um die von Herrn JaureS geplante parlamentarische Aktion steht eS nicht beffer. Trotzdem Herr JaureS in Frankreich den MehrheitSparteien an gehört, wird ihm nicht einmal in der franzöfischen Deputiertenkammer ge lingen. . eine Mehrheit zu einer den Krieg verurtheilenden Resolution zu stände zu bringen. In den Parlamen ten' der übrigen Staaten dürfte das noch weniger gelingen. Selbst wenn aber die Mehrheit in einem der euro päischen Parlamente eine schwungvolle Resolution zu Gunsten des Friedens annähme, so würde der Krieg dadurch noch nicht um einen Tag früher been? det sein, denn Rußland und Japan würden nicht die geringste Rücksicht auf eine derartige parlamentarische Kund gebung in einem fremden Staate, neh men. Bürger, verfaurnt Eure Ehren Pflicht nicht, gebt Eurer Ueberzeugung Ausdrück.
Feuer.
Ein kleines Feuer im Hause 321 N. Delaware Str. richtete gestern Nach mittag einen Schaden von etwa $25 an. Victoria Callahan, die Eigen thümerin, sagte, daß sie auch nicht einen Heller Versicherung an dem Haufe habe, daß sie- sich jedoch jetzt nach derselben umsehen werde. Zuckerbäcker und Bremser wegen Prügelei verhastet. Oliver Walker. 56 Iabre alt. ein andymacher, der seine Wohnung ; als 966 Parker Str. angiedt und Ray. mond C. Chitwood, 24, und Bremser, angeblich 2126 Station Str., wohn hast wurden beide unter Anklagen des thätlichen 'Angriffes gestern verhaf tet. Wie Walker erzählt, versuchte Chltwood. ihn um seine Waaren zu er leichtern. Walker ist der Mann,, der an der Ecke der Massachusetts Ave. und New Jersey Str. von einem kleinen Wagen Candy verkauft. Neuer Federweißer, bei August Pietsch, ' Ecke Wabash und Liberty Straße. Wieder ein Nanbänfall auf offener ötrakc. Frau Fred. Sehrt, 610 West Nord Str., wurde gestern Abend, als sie die NordStr. entlang ging, durch einen auö einer dunklen Alley auf sie zuspringen den Neger ihrer Geldbörse nebst Inhalt beraubt. Der . Nigger ergriff dann die Flucht und verschwand in der Dunkelheit' DeS Betruges beschuldigt. Ein Mann, der seinen Namen als V. Hill angab, wurde gestern durch die Radler Askin und Duncnn unter der Anklage, . Waaren unter falschen Vorspiegelungen erlangt zu haben, verhastet. Hill ist beschuldigt, Kleider auf Abschlagszahlungen gekauft und dieselben dann verpfändet zu haben. . flXT"" Der Lahrer Hinkende Bote sowie der Neaensburacr Marien Kalender für 19()o sind durch unsere Osfice-zn beziehen. Stadtrath, Wie vorauszusehen war, hatte sich gestern. Abend zu der regelmäßigen Sitzung de- Stadtraths kein Quorum eingefunden, so. daß dieselbe ausfallen mußte.. Fast alle Stadtväter von bei den Parteien haben an den Wahlkampf activ theilgenommen und fie fanden daher auch am Abend vor der Wahl keine Zeit, fich mit . städtischen Angele, genheiten zu beschäftigen. Neuer Federweißer bei Wm. Stoeffler, 202 Nord Noble Str. Während der Nach: wurde die Barblerftube, 22 West Ohio Str., F. H. Kern Eigenthümer, durch Einbrecher, die ein Fenster öffneten, heimgesucht. Außer anderen Werthgegenständen wurden 16 Rafirmeffer, mehrere gute Wetzsteine, ein Ueberrock u. s. w. ge stöhlen. Bis jetzt fehlt jede Spur der Thäter. Der Schwnlben Abschied. Schwälbchen, schon habt ihr euch Wieder geschaart? Kaum meinen Augen traue, ' Wollt ihr schon wieder rüsten zurFahrt Ueber das Weltmcer. das blaue? Sieh' manches Blümchen mit Blühen und Duft Schmückt noch die Beete im Garten, Mücklein noch spielen in sonniger Lufi.
Voglein, 'hr sollte! noch warten. Schwälbchen, das zwitschert: Ade nun, ade, Sommer ist nicht mehr von Dauer. Bald zieh'n die Nebel' um Thäler und Höh'. Herbststurm bringt naßkalte Schauer. Bald, und geknickt vom Reif und vom Frost Schlafen die Blumen, die müden. Nicht mehr ein Käferlein gibt es zur Kost, Darum ziehen wir zum Süden. . Darum ade, ade noch einmal!" Schwälbchen im pfeilschnellen Fluge Zwitschert's, und fort aus dem Hei maththal Fliegt's mit dem wandernden Zuge. A. Robolsky.
Eines ungewöhnlich reichen Kindersegens erfreut fich 'die Familie
von Emanuel LeudZsdorfs m Brooklyn, dessen Heim dieser Taqe zum zwanzigsten Male vom Storch besucht wurde. Sechzehn Kinder sind an Leben und der stolze Vater, der nächstes Jahr mit seiner Frau das Fest der silbernen Hochzeit a feiern ge denkt, freut sich des Kindersegens und bedauert, daß nicht alle 20 sich am Le ben befinden. Herr Leudesdorsf ist Superintendent der Union DampferLinie. Die Frage, wie er nun den zungsten Erdenbürger unter seinem Dache benennen soll, ist für ihn eine recht complicirte, da schon so viele dertreten sind, unter Anderem auch ein kleiner Mozart Leudesdorsf, der sich hoffentlich zu einem musikalischen Genie entwickeln wird. Er meinte lachelnd, er habe als Namen an Omega (bekanntlich der letzte Buchstabe des griechischen Alphabets) gedacht. Ueber neue Juwelenmoden wird aus New Fork berichtet: Künstlicher ausgearbeitet als je zuvor werden die Juwelen sein, die man diesen Winter in der Oper zu sehen bekommen wird. So hat es die Mode dekretirt! Und die Löwinnen der Gesellschaft lassen ihre Schmuckfachen neu fassen, originelle Muster vom Juwelier verlangend. Fräu Hermann Oehlrich's gelber Diamant, einer der berühmtesten in der Welt, wird in eine neue und ornamentenreiche Fassung eingesetzt. Sehr kostbar wird auch ein Brustschmuck sein, den eine andere Dame der Gesellschaft bestellt hat; er wird einen wilden Rosenzweig mit Blüthen aus rosa Turmalin und Blättern aus Smaragden darstellen. Frau Whitelaw Reid wird ein Bruststück aus Diamanten, Smaragden und Amethysten in der Form eines Pfaues mit ausgebreiteten Flügeln, tragen. Neue Verfügungen über Pässe in's Ausland sind von Washington aus getroffen worden. Um einen Paß zur Reise in's Ausland -zu erhalten, muß man eine schriftliche Applikation in Form eines Affidavits nach dem .Secretary of State" in Washington, senden, welches angiebt: Geburtsort und -Datum, Beruf und Wohnung des Petenten, dieErklärung. daß er die Ber. Staaten eine Zeit lang verlassen wolle, und eine Personalbefchreibung mit folgenden Daten: Alter, Statur,. Stirne, Augen, Nase, Mund, Kinn, Haare und Gesicht. Beizulegen ist das Zeugniß eines glaubwürdigen Zeugen über die Wahrheit der gemachten Angaben. Naturalisirte Bürger müssen ihreBürgerpapiere beilegen und angeben, von welchem Hafen und auf welchem Schiffe sie sich nach Amerika eingeschifft und' wo sie seit ihrer Ankunft in Amerika gelebt haben, wo und von welchem Gericht sie den Bürgerschein erhalten haben und daß sie . mit der im Bürgerschein genannten Person identisch sind. Wittwen und Kinder müssen dieselben Daten bezüglich des Gatten oder Vaters vorlegen. - Der Paß ist zwei Jahre giltig. Auf den Paß hin kann man auch feine Frau, seine minderjährigen Kinder und Dienstboten mitnehmen. Ein chinesischer Erz g aun e r, Toy Man Sing, der früher das Haupt! der Bande in San Francisco war, welche ein einträgliches Geschäft mit gefälschten Einwanderungs-Certl-fikaten . betrieb, . auf Grund deren zahlreiche Chinesen, die nicht zur EinWanderung berechtigt waren, gelandet wurden, ist : kürzlich in Canton in China in Folge eines Blutsturzes - gestorben. Der Hauptschuldige neben Toy Man Sing war der Kaukafier Henry Dillard, ein Clerk im San Franciscoer Einwanderungs-Vureau, welcher der Fälschung von Einwänderungs - Certiflkaten überführt wurde und gegenwärtig seine gerechte Strafe in dem Zuchthause zu San Quentin verbüßt. Als Dillard, welcher nach Entdeckung des Betruges San Francisco bei Nacht and Nebel plötzlich verlassen hatte, verhaftet und nach San Francisco zurückgebracht wurde, hielt Toy Man Sina es für, gerathen, nach seiner chinesischen, Heimath zu fliehen. Die Flucht gelang ihm. In China nahm er sein betrügerisches Treiben wieder auf und stellte dort eine große Anzahl gefälschterCertifikate aus. L)ie Einwanderungs -.Inspektoren in San Francisco schöpften wegen der Aehnlichkeit der Handschriften Verdacht und fanden vor zwei Monaten, daß ungefähr 50 Certifikate inCanton von Toy Man Sing gefälscht worden waren. Dies wurde von einem Freunde an Toy Man Sing gekabelt und beim Lesen des Kabelgramms wurde er vor Schrecken von einem tödtlichen Blutstürz befallen. Ueber die Photographie von Cäsars Frau erzählt der Pariser Figaro": Monsieur G., ein reicher Pariser Kaufmann, ist ein begeisterter Liebhaber der Photographie. Kürzlich machte er die Bekanntschaft eines jungen Mannes, der die Photographie nicht weniger schätzte. G. glaubte, daß die Photographie noch keine .so alte Erfindung wäre, aber der andere erklärte ihm, daß sie wie viele andere angeblich modernen Entdeckungen schon im Alterthum bekannt gewe sen ist. Zur Bekräftigung dieser gewagt erscheinenden Behauptung zeigte er ein geschwärztes Pergament, das bei einer chemischen Einwirkung ein unbestimmtes - Bild erscheinen ließ.
Vicksbüra National
Grand Army unv Ezentsion nach Vlcksllurg.
löll? QK für die Rundfahrt von Indianapolis 1.1900 nach Victöbnrg und zurück. ' Verbalinikmäkiae Raten Kon ank?p?n 5?, In ?k-: . m:t
"- . --------- - - itviuiiu irnvi uut uuuy oiuvvuia sondern nacö allen Helmsuchers Punkten Gin Spezialzug bestehend aus Pullman Standard und erstklassigen Touristen Sch'.afwaggons. Big Four Waggons mit hohen Rücken Sitzen, Aaggage und Erfrlschungs- aggonö wird ohne aggon'Äechsei durchlaufen wie folgt: Abfahrt von Indianapolis via Big Four am Dienstag, 15. Nov., 3 Uhr Nachmittags.' o wai!tt2ft.S5 l6"' via Yazoo u. Miss. Val. Eisenbahn am Mittwoch, 16. November, 3 Uhr Nachmittags. - F chttarten gültig für die Rückfahrt für 21 Tage. Schlafwaggon Betten SZ 00 in den Standard und Z2.50 in den Touristen Wagg"ns. Außerdem Lunch Waaaons : d.r dX hält in Louisville für Abendessen und in Memphis für Frühstück. aM0 ' Gouverneur Dmbm mit anderen Staatsbeamten, die Vicksburg Kommission bestehendanderen, sowie Departement Commandeur Lucas und General Ädir. Balsley und viele andere prominente Bürger werden die R,ise mitmachen. ?ür W""' Schlafwaagon-Stellen und weitere Information spreche man in der Blg 'sour Offtce, No. 1 Ost Washington Straße oder Union Bahnhof vor oder scheide an dis 1 1nipr im ihn efen ' 7 y '
" JIMIIVVIU E. B. 21. Kellum, T. P. Andersen. Das ist Cäsars Frau, sagte der junge Mann., Aber ich weiß noch etwas Schöneres, einen Papyrus in einem kleinen Dorfe, bei Kairo, auf dem sich eine sehr genaue PhotograpPe des Sesostris befindet. Dieses ' Faktum Znteressirte G. sehr. Der junge Mann malte ihm nun mit glühenden Farben die Vortheile aus, die die Entdeckung dieses Papyrus surfte haben könnte, Ehren, Orden usw. ' Kurz, der Kaufmann ' händigte ' schließlich seinem Freunde 7000 Frcs. für die Reise nach Aegypten aus, wo er. die nöthigen Nachforschungen anstellen sollte. Erwartungsvoll hoffte G. auf Nachrichten, bis er kürzlich,' deri jungen Gelehrten zu seinem Erstaunen in dergnügter Gesellschaft auf dem Montmartre antraf. Zuerst' wollte er ihn verhaften lassen, aber der junge.Mann erklärte ihm, daß er erstens ' nichts mehr von den: Gelde habe, -und daß tfi r .' r y t i t c . i. licy nur lacyerucy macyen' rouroe, falls bie Geschichtebekannt würde. G. sah das auch ein und dächte nicht mehr, an Klagen, aber den Geschmack an der Photographie hat er für immer verloren. Ein herbes Mißgeschick yat Frau m. Baroer m Gloucester, N. , betroffen. Auf dem Weae nach dem Arbeitsplatze ihres Mannes verlor sie ihre Ersparnisse von ore: Iahren im Betrage von 300, mit denen sie den Rest einer Hypothekenschuld begleichen wollte. Sie trug das Geld in einem schwarzen Strumpfe, den sie kramvfbaft in der Sand bielt. Als sie am Platze angekommen war, bemerkte sie mit emem Male, daß sie mt Finger der Hand noch immer geschlossen hielt, daß aber der Strumpf sammt Inhalt verloren gegangen war. Alle Bemühungen, das verlorene Geld wiederzufinden, waren vergeblich. Die Fürstin von Mon a c o, eine geborene Miß Heine aus New Orleans, erklärte dieser Tage einem Pariser Richter, daß sie niemals ihr Geld .oder ihre. Schmucksachen zähle. '- Diese Geringschätzung des Geldes .kam. zur Sprache, ' als die Fürstin über ihre Verluste bizi einem Einbruch, der in ihre? Gemächer,- im Hotel MercedesLemachi , worden war, verhört wurde. In dem erbrochenen Pult könnten Z10,000, gewesen sein, ebenso gut aber auch Z20,000, das könnte sie nicht genau sagen. Ebenso wenig konnte sie die vermißten Juwelen beschreiben, die sie niemals gezählt oder auf ihren Werth geschätzt habe. Der Beamte fragte darauf die Fürstin erstaunt, wie sie denn ihre finanziellen Angelegenheiten ordnete, worauf sie naiv antwortete: S03ernt ich Einkäufe machen will, fülle ich einen Beutel mit Geld und kaufe, was ich gerade brauche." Auch über die fehlenden Juwelen konnte sie in der That kerne Angaben machen, sie hielt es nur für möglich, daß sie ein bestimmtes Diadem wiedererkennen könnte. Es enthält nämlich einen großen Diamanten, der mich Niteressirte. Ich trug es bei meinem Einzug in Monaco. An die anderen Schmucksachen kann ich mich aber nicht erinnern." Der' chinesische Gesandte in Paris machte kürzlich eine Ausfahrt, wobei der Kutscher, emes umgestürzten Wagens wegen, der die breite Straße sperrte, in di Rue de Vabylone, eine kleine, enge, von der Seine abfuhrende Struße einbog. Plötzlich gebet der Gesandte ihm zu halten, dicht vor einem, in Paris all gemein kekannten, aber von Seiner Excellenz, Soueng Pao - Ki, noch nie erblickten Hause, einem echten chincstschcn Bau. Er stieg sofort aus uns ließ sich dem Besitzer der Pagov: melden, der ihn freundlichst empfing und nach kurzem Gespräch auf den Vorschlag ocs Gesandten, ib-n das .naus zu verkaufen, einging. Soueng PaoRx vtnxta eilig fernen Wagen wieder und begann noch am selben Abend die Vorbereitungen zum Umzüge der Gesandtschaft aus der Avenue Hoche in die Pagode der Rue de Babylone. Jetzt ist sie bewerkstelligt, und das chinesische Haus, das schon immer von den Parilern mit gewissem Stolz betrachtet
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Park Commission Homeseekers Miss., Dienstag, 15. Nov. H. Bl. Brouson, . G. P. A., Indianapolis. . Wir. sprechen in irger5 ' - &r i.inr w rit einem Viaonyeu jux Wäsche vor. 254 W. Narylesd. Leid rhovek würde, hat noch mehrJntereste gewonnen. Man hat aber, trotz der angestrengtestenBemühungen, nicht ergründen können, wer es gebaut; doch vermuthet man,' daß ein lange in China gewesener reicher. Kaufmann , vor etwcr 100 Jahren sich dasHaus gebaut habe. Ob dies e Vermuthungen ' richtig inor ist keineswegs erwiesen,' jedenfalls glaubt man mit ziemlicher Bestimmtheit annehmen zu dürfen, daß ein Chinese es dort nicht erbaut hat. Der Einzug der Gesandtschaft in das neue Hotel wird mit einem großen Feste gefeiert werden, zu dem sich halb Paris versammeln soll. ' V . ,-, Ihre Auffassung. In die Wohnung einer Familie war ein Dieb eingebrochen, wurde Qber in s einem Verbrechens chen Treiben s chnell gestört und entfloh mit einer silbernen Zuckerdose, die gerade zum Putzen aus den Tisch gestelltworden war. Der Diebstahl wurde in der Familie besprochen; plötzlich fragt die siebenjährige Tochter des Hauses: - Aber Mama, was wollte denn der Dieb mit der Zuckerdose, da war ja gar kein Zucker drin?" r nmi is. 1 W. Washington Str (Merchants National Rank.) Ein europäisches Depattmem. echfel, Creditbriefe und Postanweisungen aus alle Städte Europa. Schiffsscheine nach und so Gurova. IXn und verkauf ausländischen ' Geldes. giebt sehr wenige Leute die s .-. c : s ra rt. . , ,, Illl74, kUV' rnupiyt yjjn& haben, das Sie ganz sicher außer ' Ihrem regulären Geschäft an legen können, aber nur auf solche ' Art daß die Anlagen keine Sorge verursachen und stets im Falle einer Nothwendigkeit zu erreichen sind und zur gleichen Zeit schöne Zinsen tragen. Die Jndiana Trust . Company. ist speziell equippirt für solche Contos und offerirt jedeFacilitat für Alle die Sicherheit des Kapi- , tals und Zinsen wünschen. Capital .....$1,000,000.00 Überschuß. 225,000.00 Ofsice: Ecke Washington Straße und Virginia Ave. XJ VW VVQJp jiii ...Herrenschneiden.. no.1020 Oüd!7IeridiaÄJtr. Niedrigste Preise. Vute? Paffen garantirt.
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