Indiana Tribüne, Volume 28, Number 62, Indianapolis, Marion County, 3 November 1904 — Page 4
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Indiana Tribüne. HnauzeAeben von der utS Indianapolis, Ind. garrz O. Thudinm - Präsident.
GeschSftSlocal: 3Io31 Süd Dllaware Straße. TELEPHONE 269. K. tered at the Pott Office oi Indianapolis as econd dass matter. Eine Bürgerpflicht. Kein Bürger sollte verfehlen am Wabltage seiner Pflicht zu genügen, d. h. für die ihm am besten erscheinenden Candidaten seine. Stimme abzugeben.' .ES sollte Niemand vergessen, daß seine Stimme die ausschlaggebende sein könne und gerade eine seinen Wünschen entsprechende Administration dem Lande geben würde. Die Stimme des ManneS, der kein persönliches, sondern ein rein Patriot!scheS Interesse am AuSgunge der Wahl hat, ist die wirklich wichtige, denn durch sie werden Beamte erwählt, welche' das Amt als Ehrensache und nicht als polttischen Snap" betrachten. Unser schönes Land würde einer schlimmen Zukunft entgegen gehen, wenn der Bürger unscrupulöfen und.selbgfüchti tig?n Politikern daö Wühlen überlassen würden. Diese haben leider. 10 schon überreiche Hilfsmittel an dem käuflichen frn t-i.c v . crnCTi. rnvssimiiiiuicii. vu uui üjuuuuuc ui ein paar Schnäpse cd: einige Dollars zu haben ist. Aus demselben Grunde sollte auch der Bürger mit größter . Genauigkeit sein Ballot präpariren, damit e5 nicht ungültig wird, sondern gezählt werden MUß. ! - : , Er sollte gewiffenhaft streichen und ehe er sein Ballot deponirt, . dasselbe nochmals prüfen, ehe er eS in die Urne wirft. In allen Füllen ist es der Bürger eigene Schuld, wenn Beamte erwählt werden, die es nur darauf absehen, ihre eigenen Taschen zu füllen mit dem Gelde, welche 'die Steuerzahler von ihrem fauren Verdienst herbeischaffen müssen. Ein öffentliches Amt darf nicht als gute Spekulation den politischen'Beute-jägern-und Plünderern überlassen. sondern muß', als Ehrensache detrachtet werden. . ; Große Summen werden von den Politikern beider Parteien bei jeder Wahl verausgabt um für Kutschen zu bezahlen, welche säumige Wähler ihrer Partei am Wahltage heranschaffen müffen. Ein solcher Zustand ist schmachvoll. Blutige Revolutionen wurden in anderen Ländern nicht ge scheut, um dem Volke daö Wahlrecht zu sichern. Viel edles Blut floß in unserem Lande um dem Bürger die Un abhängigkeit zu geben, deren er sich heule erfreut. ' Die Stimmen der Patriotendie für Bürgerfreiheiten in grausigem 3e metzel fielen, sollten'den Bürger mah nen, die errungenenZRechte zu wahren und . eS . jedem Bürger . zur Pflicht machen, am Wahltag nach seinem Gewissen und bestem Ermessen an die Wahlurne zu treten und seineStimme abzugeben. ' . . Unter der Spitzmarke: Allerhand neoensvenreoungen jcgwioi aaxi Blind aus London: " Man hat auch JaureS. ganz richtig vorgehalten, daß die deutschen Siege von 187071 Frankreich eigentlich in die Republik hineingeschlagen haben. Das ist vollkommen unbezweifelbar. Ohne diese . Siege wäre Frankreich seine StaatZstreich'Regierung nicht loS ge worden. Selbst als eine Nationalvev sammlung über .die. neue NegierunzS Form zu beschließen hatte, ging die Annahme der republikanischen 33 fassung nur mit einer Stimme Mehr heit durch. " " Welche Gefahren der so mühsam durchgebrachte Freistaat nachher durch den Marschall Mac Mahon, durch Gambetta selbst und durch General Boulanger 'zu bestehen hatte, ist bekannt oder sollt: bekannt sein. Sogar kGamdetta, dercäsaristifoe Demagog, strebte nach der 'Diktatur. Einer seiner nächsten Freunde, der . Engländer :Erawsord, Pariser Mit. .arbeite? der Londoner Daily NewS", bestätigte, vor einem Kreise von Unter ' haus.Mitgliedern und jonft Apolitisch bekannten Persönlichkeiten, ' was ich vorher oft behauptet hatte.. Ja. Herr Frawford fügte hinzu: Hütte Gam betta die Ernennung zum Präsidenten der Republik erreicht, so würde er sich
zum aller gemaazt wQuld have made
haben ! (He himself Einperor!)" Wahrlich, Herr JaureS würde klug daran gethan haben, die Behauptung, daß Frankreich die Republik nur durch die deutschen Siege erlangte, nicht zu beftreiten. Gerade diese- Thatsache rechtfertigt seinen Standpunkt, daß die Sozialisiert gegenwärtig mit dem repu blikanischen Block" zusammenhalten müssen. So da find wir von der Frage der Friedensvermittelung abgekommen. Gewiß meint JaureS eS ganz ehrlich in der Sache aus Gründen der Mensch lichkeit und des Kultur . Fortschrittes. ES gibt aber andere Vertreter des Ver mittelungS Gedankens, deren Beweggründe weniger lauter sind. Da schreibt Einer in der doch auch als sozialistisch geltenden Petit Republique": Wenn Gründe der. Menschlichkeit auf unvesserliche Selbstsüchtler keinen Eindruck machen, so ersuche ich um die Erlaubniß, zu ihrem eigenen Besten einen letzten Grund anzuführen. Ist eS vergessen, daß Frankreich der rusfi schen Regierung sieben bis acht Milliar den Franken in harter Münze geliehen hat? Und kann man sich vorstellen, daß unsere Lage als Gläubiger uns keinerlei Recht gibt, entsprechende Vorstellungen in Petersburg zu machen? Nun wohl; 'das ist auch so eine Sorte von französischen FriedenSfreun den, die man sich näher ;u besichtigen hat. ES gibt noc eine weitere Art, deren Achtbarkeit sogar noch geringer ist. Das sind die Leute, die, mit dem Hin tergedanken an eine zukünftige Rache für Elsaß'Lothringen, gern dem Za renthum aus der Patsche helfen, möch ten. ' Gerade von dieser Seite wird der deutsche Kaiser jet angewedelt mit der ergebenen Bitte; er möge sich doch dem edeln Werke der Herstellung des Frie benS widmen." Dieses Ansinnen hat zweierlei Haken in entgegengesetzter Richtung. Die in Petersburg Herr schende Kriegspartei, die bei dem Za ren soeben wieder einen bedeutsamen Beschluß über Erweiterung der sibiri schen Eisenbahn durchgesetzt hat, würde ein Eingreifen Deutschlands als eine ünsreundliche (d. h. seindliche) Hand lung" betrachten. : Andererseits möchten die in Rußland nach freieren Einrichtungen Streben den dem Zarenthum gern einige weitere Niederlagen gönnen, so sehr sie auch die dabei fallenden Opfer beklagen. Unter den in den .russischen Regimentern: so zahlreich nach der Mandschure! geschick ten polnischen Soldaten finden bereits viele AuSreißereien zu den Japapern statt. Die Ersatzmannschasten, unter denen sich eine Menge Familienväter befinden, haben bereits aufgeboten wer den müssen. So wächst die. Unzufrie denheit im Innern, und das hilft Hof fentlich eines Tages zu einem politi schen Umschwung. Spieler in Angst und Mfytn. Im Polizeigerichte standcn gestern nicht weniger wie 17 Personen, die in einem L zkale, gegen welches die Beschul digung einer'Spielhille erhoben war, verhafte l wurden. Einige derselben warteten sehnsüchtig auf das Erscheinen eines Bürgen, .der ihnen eine Fahrt auf dem Patrolwagen ersparen sollte. Anscheinend beabsichtigten eine Anzahl der Männer sich schuldig zu bekennen, um dann durch einen professionellen Bürgen ihre . Strafe verbürgen zu lassen, da aber auf eine soweit uner klärliche Weise der Retter in der -Noth nicht erschien, schwebten diese Leute natürlich in großer Gefahr nach dem Arbeitshause Überführt zu werden, da Nichtbezahlen oder Nichtverbürgen der Strafen eine sofortige Uebersührung der Verurtheilten in'ö Arbeitshaus zur Folge hat. .. Richter Whallon ließ sich erweichen und verschob den Fall. Die Leute wurden seinerzeit alle in Warren French'S Wirthschaft 115 Nord Ala bama Str. verhaftet. Unter den Verhafteten befanden sich auch drei Barbiere, die ihrer Aussage nach gerade ihr' Geschäft geschlossen hatten und in der Wirthschaft einge kehrt waren, um noch eins zu trinken, als die Polizei erschien. Die Beamten sagen, . daß diese drei Leute abseits von den Uebrigen standen. Natürlich beab sichtigen diese Drei nicht, sich des Spie. le'nS oder des Besuches einer Spielhölle schuldig zu bekennen. . Gvttlted L eukhardt, Die gemüthliche Ecke,Ecke Noble und Market Str
Unter kühlem Rasen.
Die sterblichen Ueberreste der Frau Hermann Lieber unter erhebenden Feierlichkeiten zur letzten Nuhe bestattet.
Zu dem gestern Nachmittag stattgefundenen Leichenbegängniß . der am Montag aus dem Leben geschiedenen Frau Hermann Lieber hatten sich die Freunde, welche die Verblichene sich während ihres irdischen segensreichen Daseins erworben hatte, zahlreich ein gefunden. - . Nicht aus bloßer. Eonvenienz, fondern aus reinem Herzenstriebe, um der verblichenen Freundin die letzten Ehren zu erweisen, um noch einen Blick auf ihre lieben, guten GesichtSzüge zu werfen, hatten sie sich eingefunden. Sanft und friedlich muß die Verblichene in die Ewigkeit hinübergeschlummert sein. Wundervolle Blumengaben waren von den Freunden der Verstorbenen ge spendet worden und der Sarg war in des Wortes buchstäblicher Bedeutung in einem Blumenhain aufgebahrt. Nachdem ein Quartett des Deutscher Club und Musikverein" durch den Vor trag eines der Feier angemessenen Liedes dieselbe noch erhöht hatte, hielt Herr Professor Charles E. Emmerich, ein treuer Freund der Verstorbenen, eine aus warmem Herzen entsprungene Gedächtnißred?, welcher wir Folgendes entnehmen: Trauernde Familie und Freunde! So hat denn endlich der- schwarze Fürst der Schatten den schweren Schlag geführt und dieses Hauses zarte Bande auf immer gelöst, denn die Mutter ist nicht mehr. Ich bin mir wohl bewußt, meine Freunde,, daß Worte nicht hinreichen, um den Kummer zu heben, ' der Euh beim Verluste einer liebevollen Gattin, Mutter und Freundin niederdrückt. Doch wenn wir, ehe wir ihre sterb liche Hülle der Erde übergeben, einige Augenblicke bei dem Vorbilde verweilen, das sie uns für das Leben in Hinficht auf Willenskraft. Hingebung, Be ständigkeit und Bethätigung der Währ, heit und des Rechtes, gegeben hat. so dürfen, roir doch wohl' fragen, ob eS nicht, trotz aller Wolken der Betrübillß, die jetzt über Eurem Leben - so düster herunter zu hängen scheinen, nicht einen Lichtblick gibt, der Sonnenschein und seelische Befriedigung durchschimmern läßt? Siebenzig Jahre find eine lange Zeit, in welcher viele Sonnen der Herzenögüte ausgestreut werden können; in welcher unsere Freundin in Liebe für die Ihrigen, ihre Verwand. ten und Freunde fich rüstig in Rath und Beistand zeigen konnte; in ' welcher fie fleißig, treu und hilfreich gegen ihre Umgebung sein könnte. Und das Alles können wir von' ibr, die jetzt im Tode schlummernd vor uns liegt, bezeugen. Sie bat gelebt, um, -soweit eS in ihren Kräften lag. die Welt besser zu gestal. ten, als wie fie dieselbe fand. Sie hat gelebt, um an der Seite eine? hingeben den Gatten zu stehen und in Eintracht haben ' fie t ihre Söhne und Töchter zu tüchtigenZlMännern und Frauen tu zogen. ,j ES ist gewiß ein schwerer Schlag, der die Familie betroffen hat, denn s i e wohnt im Schattenlande, die deö Hauses Mutter war. Aber der gesunde Sinn, der Ernst, die sanfte Anhänglichkeit, mit welchen fie die Lebenden zu beseelen wußte, haben ihren. Eindruck nicht verfehlt und werden in der Familie weiter wirken. Sie werden bei all ihrer Trauer ver ständig jein. Die Liebe der Mutter wird ihr Leitstern und ihr Schild bleiben In allen ihren Handlungen und Unternehmungen. Sie wird fie auch femer brav und treu, wie fie selber war, zusammenhalten. .", Sie und Alle, die fie kannten, wer den heilig halten daö Andenken dieses musterhaften Mutterherzens. Sie ver. goß Thränen des Mitleids mit den Bedrängten; ihre Seele war frei von ver. nunftwidrigen Glaubensbekenntnissen; ihre Religion war das Wohlthun." Schulter an Schulter mit ihrem Gatten stand fie auf der Arena der Wahrheit und der Vernunft. Darum dürfen wir wohl sagen, daß fie die Welt besser .machte, als wie fie fie fand; denn jede freundschaftliche Handlung, jedes liebe volle Wort der Aufmunterung, jedes freundliche Lächeln der Ermuthigung macht die Menschen besser unb glück, licher und unsere theure Todte hat alles
dies und mehr .gethan für Diejenigen, die fie kannte. Meine Freunde, den Vater zu ver-
lieren ist schwer, ist Viel verlieren: aber , die Mutter zu verlieren ist unendlich mehr zu verlieren. Gesegnet und ein Segen 'ist eine gute Mutter. Kein Wort unserer Spräche ist so wie dieses der Inbegriff uneigennütziger Liebe, der Selbstaufopferung, der Geduld und Hingedung wie dies leine Wort Mutter." An der Hand der Er. innerung führt es uns l zurück in die glückliche Zeit der Kindheit und mit unserem geistigen Auge sehen wir da die Mutter inmitten ihrer Kinder wirken und walten; sehen wir, wie fie mit Liebe und Geduld dieselben leitet und lenkt, damit fie dereinst, wenn fie am Scheidewege deS Lebens stehen, nicht in Idie dunklen, schlammigen Gänge deS Lasters, sondern in den Sonnenpsad der Tugend und Rechtlichkeit einlenken mögen; wir sehen fie, wie sie gute Saat säet in die Herzen und, Gemüther ihrer Kinder, wie sie nimmer rastete und ruht in der Sorge um deren Wohl. Wer kennt' wohl nicht einer Mutter Walten, Die treu die Kinder sorgt und pflegt, Ihnen daö Liben freudig zu gestalten, , Von früh bis Abends emsig Sorge trägt! Sis nährt ihr Kind t nt ihrem eig nen Leben Und kleidet es mit Lächeln weich und warm Und wagt es nicht, der Rast sich hinzugeben, Od auch ermüdet zittern Knie und Arm. Sie nimmt mich auf in ihren heil'gen Frie den ; Und ob die Welt im Wirbel um mich treibt, Und AlleS sich in Staub verkehrt hinieden, Ich fühl es tief in mir D;i e Liebe . . bleibt!Unsere Freundin ist dahingegangen; aber ihre HerzenSgüte, ihre Charakterfestigkeit, ihre Sanftmuth, ihre Hingebung sind nicht -dahin; sie werden fortbestehen in der Liebe und dem zar. ten Andenken von Gatten, Kindern und Freunden. Unsere Freundin schläft; um sie ist eS wohl bestellt. Nach einem langen Leben, in welchem! sie in bescheidener, anspruchsloser Weife viel Gutes ge than, in welchem sie ihre Pflicht als liebevolle Gattin, als musterhafte Haus frau und Mutter, als treue Freundin ihrer Bekannten getreulich erfüllt hat, und nachdem sie besonders 1 in letzteren Jahren viel und schwer gelitten hatte, ruht sie nun auS von ihrer Arbeit, von allen Schmerzen und Leiden. Ihr weiches Herz, ihre freigebige Hand waren immer hilfsbereit und ihrer HerzenSgüte folgend spendete sie Anderen Hülfe, Linderung, Trost, wo sie konnte. Und die Thränen, die sie trocknete, die Last, die sie Andern tragen und erleichtern half, die Schmerzen, die sie linderte, alle diese guten Thaten, den edlen Trieben eines edlen Herzens , entsprungen, sie. bilden die schönsten, die unverwelklichsten Blätter und Blüthen in dem Kranze, den wir heute, ihr zu Ehren, auf ihr Grab legen. Und wie ihr Verlust für den Gatten, für die Kinder ein herber, ist, so auch werden die Trostlosen und Hülfebedürf tigen, Diejenigen, denen sie Gutes er. wiesen, sie vermissen und ihr noch im Tode dankend und fie segnend für das, was sie an ihnen gethan ihr Andenken in Ehren halten. Und die Thräne eines Menschen, dem sie Gutes that, eine solche Thräne ihrem Andenken gewidmet, ist ehrenvoller und von höherem Werthe als das kostbarste Monument , aus Erz oder Marmor, das aus dem Grabe dcS reichen Geizhalses steht. So wollen wir denn nun Abschied von ihr nehmen und. sie begleiten aus ihremletzten Wege und zu ihrer letzten Ruhestätte, um sie dort zu- betten auf die Brust der Mutter Erde, wo sie ruhen möge in Frieden! Hierauf setzte sich der imposante Leichenconduct nach der stillen Stadt der Todten auf Crown Hillin Bewegung. Am Grade widmetet Herr Philip Rappaport der verblichenen Freundin einen vom Herzen kommenden warm empfundenen Nachruf. Die Activen des "Deutschen Club und Musik-Verein" trugen hierauf unter Leitung von Herrn Alexander Erneftinoff ein stimmungsvolles Lied vor. Dann wölbte sich der Grabeshügel
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: Vicksburg National Park Commission Grand Army unv Homeseekers Czcnrsion nach Vicksburg, Miss., Dienstag, 15. Nov. Öi -d K Q K für die Rundfahrt von Indianapolis lPÖP nach Vicksburg und zurück. Verhälwitzmäßige Raten von anderen Stationen in Jndiana, nicht nur nach Vicksburg sondern nach allen Heimsuchers Punkten. Ein'Spezialzug bestehend aus Pullman Standard und erstklassigen Touristen Schlafwäggons, Big Four Waggons mit hohen Rücken Sitzen, Baggage und Erfrischungs-Waggons wird ohne töaggon'Wechsel durchlaufen wie folgt : Abfahrt von Indianapolis via Big Four am Dienstag, 15. Nov., 3 Uhr Nachmittags. Ankunft in Vicksburg, via Yazoo u. Miss. Val. Eisenbahn am Mittwoch, 16. November, 3 UhrMchmittags. . F ,h??arten gültig für die Rückfahrt für 21 Tage. Schlafwaggon Betten 5Z 00 in den Standard und $2.6Y in den Touristen Waggons.- Außerdem Lunch Waggons ; der Zug hält in Louisville für Abendessen und in Memphis für Frühstück. Gouverneur Durbin mit anderen Staatsbeamten die Vicksburg Kommission, bestehendaus den Herren Henry C. Adams und anderen, sowie Departement Commandeur Lucas und General Adjt. Balsley und viele andere prominente Bürger werden die Reise mitmachen. Für Fahrkarten, Schlafwaggon-Stellen und weitere Information spreche man in der Big Four Office, No. 1 Ost Washington Straße oder Union Bahnhof vor oder schreibe an die Unterzeichneten. E. B. A. Kellnm,T. P.A., H. M. Brouson, . S.P.A., Andersen. 'Indianapolis..
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über den sterblichen Ueberresten einer deutschen Frau, welche auf ihrer irdischen Lausbahn nur Gutes gefäet und daher auch nur Liebe geerntet hat. Trauerdefchluk des Vororts desNord. amerikanischen Turnerdundes. In der am 1. Noverüber abgehakte nen Sitzung deö BundeövororteS wurde folgender Beschluß angenommen: ' Beschlossen, den correspondirenden Schriftkoart anzuweisen, unserem ver ehrten Ersten Sprecher gelegentlich deö Ablebens - seiner Gattin unser tiefge. fühlteS Beileid auszudrücken, ihm die Versicherung zu geben, daß wir den schweren Schlag, der ihn durch das Verscheiden seiner langjährigen Lebens gefährtin betroffen, mitempfinden, und daß wir die Verblichene, die wir im im Leben ehrten, auch fernerhin in ehrender Erinnerung halten werden. Der Schriftwart ist ferner ange wiesen, unserem trauernden Sprecher gegenüber dem Wunsche Ausdruck zu verleihen, daß er den schweren Schlag möglichst bald überwinde, daß ein gütigeS Geschick ihn uns noch lange er halte und er im Stand? sein möge, noch auf viele Jahre seine Kräfte uns und unserer Sache zu widmen. "
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u Weigerte fich zu zahlen und vnrde verhaftet. Alexander Winkler, ein deutscher Bürger, stand gestern unter der Beschuldigung, seine Kostrechnung nicht beglichen zu haben, vor Friedensrichter Stout. ES wurde vorgebracht, daß er in einem Restaurant, nachdem, er einen Theil der ihm vorgesetzten Spei sen probirte, das Fleisch unter der.Anschuldigung, dasselbe sei verdorben, zurückschob und daß er fich dann wei gerte, für die Speisen zu zahlen. Winkler war über seine Verhaftung ent rüstet und verfehlte nicht zu sagen, dafc in Deutschland die andere Person ver haftet worden wäre, die Person nüm lich. welche ihm das Fleisch vorsetzte. Er schien -gewillt zu sein, fich einstecken zu lassen, damit er feinen Fall dem deutschen Eonsul vorlegen könne, um dann von dem Manne, der seine Verhaftung veranlaßte, eine Entschädi gung zu erzwingen. Nachdem der Richter beide Seiten gehört, entschikd er zu Gunsten Wink ler'S. Wie verlautet, soll Winller der Ge schäftsführer einer deutschen Künstler gruppe sein, die augenblicklich hier auf? tritt. . -,.
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