Indiana Tribüne, Volume 28, Number 62, Indianapolis, Marion County, 3 November 1904 — Page 3
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DcuUic
In Coopcr Union hören den demokratischen Candibaten über Imperialismus. Die Tour von Senator Fairbauks. Reservoir-Bruch. Zehn Grubenarbeiter finden ein jämmerliches Ende. Buffalo'Bill auf der Banditen-Jagd. Rußland-Pässe.
Parker in Cooper Union. N e w Y o r k, 2. Novbr. Richter Parkerhielt heute Abend Ansprachen in Cooper Union und Carnegie Halle, in ersterer vor einer großen Versamm lung unter den Aufpicien des Deutsch Amerikanischen ParkerBunde5. Der Candidat trat für den verhin derten ExPaüfidenten Cleveland ein. In beiden Versammlungen wurden Parker große Ovationen bereitet; ein Empfang im demokratischen Club schloß sich an. Morgen spricht Parker, in New Haven und Hartford, Conn. In der Cooper Union sprachen außer dem Candidaten noch Carl Schurz, 'S v. Scal und S. Zeiöler aus Chicago. ParkerS Thema schien der deutschamerikanischen Hörerschast besonders zuzusagen und als er auf Schurz wies, als einen Mann, der die verderbliche Macht des Militarismus selbst gefühlt habe", schritt Schurz auf den Redner zu und drückte ihm dankend die Hand. In der Rede auf der deutsch-ameri kanischen Versammlung in Cooper Union behandelte Parker das Thema des Imperialismus-. Wir meinen hiermit, sagte Redner, nicht die Be sorgniß nach einem Herrscher mit dem Titel Kaiser oder Ersatz der Republik durch eine Monarchie. Rom war ein Imperium vor CaesarS Diktatur und Frankreich durch imperialistische Politik regiert, als sich Bonaparte noch selbst BürgerConsul nannte. Bei unS begann die Neigung unserer Regierung zum Imperialismus mit der GewaltErgreifung über weitentltgene Völker, nicht bloß ohne ihre Zustimmung, fondern gegen ihren Willen. Wenn man die moralische Wirkung der'Unterjochung?politik betrachte, so könne man ernste Besorgniß um die Beständigkeit unserer demokratischen Einrichtungen empfinden. DaS große Princip der Unabhängigkeit Erklärung: die Regierung leitet ihre recht müßigen Gewalten von der' Zuftim mung der Regierten her", gelte vielen republikanischen Führern als eine schil lernde Allgemeinheit ohne praktische Be deutung, als Kindergerede, passend für die Jugendguse der Nation, aber als lächerlich in ihrer gegenwärtigen Machtstellung. Aus dieser Wandlung in den Grund sätzen müßte sich, wofür schon Anfänge vorliegen, der Versuch ergeben, die öffentliche Meinung im Namen der Re gierung zu beherrschen und man müffe ierbei die große Macht de Präsidenten ! bei Leitung der auswärtigen Politik in Betracht ziehen. Im Verlaufe der weiteren Rede suchte Redner nachzu weifen, daß wir zur Erlangung unserer gerechten Forderungen keine große Flotte und Heer brauchen, sondern daß, wie die Geschichte eraebe. selbst die größte und stolzeste Nation jede denk bare Concession mache, um einen Streit mit dieser Republik zu vermeiden. Der einfache Grund hiefür sei, daß keine Macht an einen ernsten Kampf mit einem solch hilssquellereichm Geg ner wie Amerika denken könne, im Hin blick aus gefährliche Verwickelungen im eigenen Lande. , Reden an 13 Plätzen. L a f a y e t te , Ind., 2. Nov. Von Michigan City bis hierher hielt beute der Sonderzua von Senator Fairbanks an 13 Plätzen. In Michi gan City nahm Redner auf Parker'S Anklagen gegen Cortelyou Bezug. Alle Reden fanden Beifall. In Logansport schloß sich Schatz Sekretär Shaw an und nachher sprach Fairbanks in einer Abend-Versamm lung hier. Zahlreiche Leben der l o r e n. W i n st o n . S a l e m, N. Y., 2. Nov. Durch einen Bruch des hiest gen Reservoirs find 17 Personen um'S Leben gekommen; viele andere werden vermißt ' Eine der Reservoir-SteinMauern stürzte zusammen, anderthalb Millionen Gallonen Wasser freilassend und über eine Meile Landes verwüstend. 16 Wohnungen wurden vernichtet und der Verlust von Leben ist noch nicht fest gestellt.'
Wäsilcr
Nach weiteren Opfern wird unter den Trümmern gesucht. Die farbige Anfiedlung in der Nähe -der Reservoirs wurde gänzlich zerstört und die Neger betheiligen fich nebst den Weißen emfig an den RettungS-Arbeiten. Charlotte, N. C., 2 Nov. Nach späteren Nachrichten beträgt der Verlust an Leben 9, verletzt find 4 oder 5 Personen. Zehn. Grubenarbeiter umgekommen. WilkeSbarre. Pa., 2. Nov. In dem Auckencloß'Schachte der Delawäre, L ackawanna Western Co. wur den zehn Kohlengräber zu Tode ge quetscht oder fie fanden ihr Ende durch Ertrinken. Die Leute hatten ihre Stellung in dem Förderkorbe eingekommen, der in den 1700 Fuß tiefen Schacht niedergeafsen werden sollte. Unten befindet fich ein- mit Wasser gefüllter Tümpel. Als das Signal zum Niederlassen des Korbes gegeben wurde, soll der Maschinist den Förder-Apparat nicht in seiner Gewalt gehabt haben. Einer der Körbe schoß aufwärts nach der Spitze des Schachtes, wodurch der andere mit den Arbeitern in die Tiefe aerisseu würde. Wer nicht durch den Sturz umkam, ertrank in dem Tümpel. B u f f a l o Bill aus bet Jagd nach Banditen. C o d y, 'Wyo., 2. Nov. Couriere, die heute von der Jagd auf die Mörder des CafsirerS Middaugh von der ersten National Bank zurückkamen, brachten die Nachricht, daß die Banditen noch immer nicht gefangen find. In dem Kampf mit den Desperados wurde Nie mand verletzt. Oberst Cody (Buffalo Bill) kommt heute Nacht hier an, um fichan der Jagd zu betheiligen. Die Flüchtlinge wurden heute , beim Frühstück überrascht, bestiegen aber eiligst ihre Pferde, von dem Aufgebot verfolgt. Ihre Gefangennahme oder Tödtung ist nur noch eine Frage von Stunden. Aus Rache deportirt. Denver, 2 Nov. In Goldfield, Nev., wurde E. A. Colburn aus dem dortigen Camp deportirt. Der junge Colburn ist ein Sohn des Präsidenten des Verbandes des Cripple Creek Gru den -Besitzer. ES- liegt anscheinend Rache'wegen-deS Vaters Bekämpfung der Western Federation of Labor vor. Kohlen'Station für Kriegsschiffe. N e w p o r t, R. I., 2. Nov. Auf der ReaierunaSKobleN'Station ui Bradford wurden in das Kohlen Schiff Sterling 170 Tonnen Kohlen in weniger als einer Stunde verladen. as oylenvook anntval, das vor einigen Tagen mit 2,100 Tonnen Koh len ankam, hatte die Ladung in nicht ganz 4 Tagen gelöscht. Auf der Station liegen jetzt 10,000 Tonnen Kohlen. ES find Verbefferungen im Gange, welche die gegenwärtige Capacität ver doppeln; bis Frühjahr wird die Sta tion im Stande fein. 3 Kriegsschiffe zu gleicher Zeit mit Kohlen, abgesehen von WafferVoorrath, zu versorgen. Dem Zuchthaus entgangen. St. LouiS, 2. Nov. . I. A. Sheridan, früher Mitglied des Dele gaten'HaufeS und wegen Bestechung zu 5 Jahren Zuchthaus verurtheilt, erlag im Hospital der Schwindsucht. Er kam nicht nach dem Zuchthaus, da sein Proceß in Berufung vor dem Ober.Gericht anhängig war. Betrügerischer Offizier. C o l u m b u S , O., 2. Novbr. General.Adjutant Gritchfield erhiel einen Bericht, welcher den Capitün Howland in Toledo der Unterschlagung von S2103.72 beschuldigt. Der Auf enthalt deS CapltänS ist unbekannt Er reichte vor einigen Wochen seinen Abschied ein; derselbe wurde jedoch nich angenommen, sondern eine Untersu chung angeordnet.
HU Die erste bedeutendere Fahrt des Baldwin Ballons ist miblungen.S t. L o u i s . 2. Nov. 2 Unalle Hinberten heute die von Capt. Baldwin beabfichtigte Probefahrt seines Luftschiffs über eine längere Strecke von 15 Meilen. ' Der Ballon landete schließlich 4 Meien westlich vom Ausgangspunkt in ei lem talsfelde, nachdem der Motor zweimal beschädigt worden war, das erstemal schon 1 Meilen nach der Ab ahrt. Die Leitung hatte wiederum Roy Knabenshue auS Toledo, O. K,r e u z e r West Virginia. Boston, Mass., 2. Nov. Der Panzerkreuzer West Virginia entwickelte heute bei der Probefahrt über den Cap Ann CurS eine Schnelligkeit von 22.14 Knoten die Stunde. Der Contrakt mit der Regierung verlangt 22 Knoten. Pässe für amer. Juden. Washington, 2. Nov. Das Staatsdepartement empfing eine De pefche der Petersburger Botschaft, welche zur Annahme berechtigt, daß die russische Regierung demnächst die Pässe amerikanischer in Rußland reisender Juden anerkennen wird. Harte, und drückende Maßregeln gegen amer. Juden, die Rußland be uchten, veranlaßten eine ausgedehnte diplomatische Correspondenz zwischen den beiden Ländern in den letzten 20 Jahren. Bis jetzt vermochte die amer. Regierung keine Linderung der strengen Be stimmungen für die Juden zu erreichen. Vor einigen Wochen wies der Präfi dent abermals das .StaatS-Departe ment an, die Angelegenheit ernstlich bei der russischen Regierung zu betreiben. ES wurden darauf dem amerikanischen Botschafter Instruktionen gesandt, sof?rt bei Graf Lamsdorff vorstellig zu werden. Nach heutigen Nachrichten theilte LamSdorff dem Botschafter mit, eine Special'Commission sei mit einer allgemeinen Umarbeitung der geltenden Paß'Vorschristen betraut. In dieser Commission ist das auswärtige Amt vertreten und LamSdorff .verspricht, daß die Wünsche der Washingtoner Re. gierung unterstützt werden sollen. Nantucket Station. N e w p o r t, R. I., 2. Nov. Leutnant Gherardi, der Leiter der drahtlosen Telegraphen Station auf der . hiesigen Torpedo-Station, theilt mit, daß das kürzlich auf dem Nan tucket Leuchtschiff eingerichtete deutsche System nunmehr in vollem Betrieb stehe. Botschaften werden jetzt zu der Rate von 10 oder 12 Worten in der Minute übermittelt. DynamitZxplosion. Mount Vernon, N. I.. 2. Nov. Durch eine Dynamit-Explosion wurden heute ungefähr 40 Leute ver letzt; die Verluste am Eigenthum be tragen etwa 5100,000. Ein Italiener, der die Kiste mit Dynamit bewachte, wurde, wie man annimmt, in Atome gmssm. Die Kiste mit 100 Pfund des Ex plofivstoffs lag unter einer Brücke, welche die Geleise der New York, New Haven und Hartford Bahn kreuzt. Die Brücke liegt in Trümmern; auch Häuser der Umgebung gedeihen in Brand, jedoch konnten die Flammen in allen Fällen bald gelöscht werden. Von 2 Männern, die gerade beim Mittagessen saken. wurde der Eine aeaen einen Gasofen der Küche geschleudert und er litt derartige Brandwunden, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird. Der Vormann der mit den Spreng Overationen beschäftigen Arbeiter wurde in Haft genommen. Das Dy namit bohrte ein 80 Fuß tiefes Loch in die Erde. Ausdehnung der Civil .dienftSRegeln. . Washington, 2. Nov. Die Bestimmungen der CivildienftCom Mission sind, soweit angängig, auf An gestellte der Panama CanalCommis sion anzuwenden. Der Präsident befahl den beiden Commissionen hierüber zu berathen, sowie daß künftig bei An ftellung im Canaldienft die Civildienft Bestimmungen nach Möglichkeit ange wandt werden sollen. New Jork. DaS Befinden deS wegen einer BlinddarmEntzündung operirten japanischen Gesandten Taka hira wird als sehr zufriedenstellend be zeichnet. ' . .
Perfrühte Hoffnung.
Militar-Koften.
Kriegsamt verlangt um 22 Millw nen weniger als im Vorjahre. Washington, 2. Nov. Die Voranschläge deS KriegS'DepartementS ür das Fiscaljahr, daS am 30. Juni 1906 zu Ende kommt, betragen $103.. 686,780. ES find dies um S22.242,. 612 weniger als die Voranschläge deS etzten Jahres und um S3.382.383 weniger als für daS Budget deS Departements im laufenden ' FiScaljahr bewilligt wurde. Für die Kosten der Aufrechterhaltung der Armee und für die Militär.Aka demie zu West Point werden $72,805,. 156 verlangt, um $4,650,006 weniger als die Bewilligung' des laufenden Jahres. Kurze Depeschen. . Washington. Dem Präfiden en wurde Herr S. VannuffelliS, Neffe zweier italienischer Cardinäle (einer päpstlicher Candioat nach Leo's Tode) vorgestellt. Rom. Der Zustand deS Papstes ist wesentlich gebessert. Er gedenkt. am Donnerstag seine Audienzen wieder aufnehmen zu können. Schiffsnachrichten. Angekommen: New York: Amsterdam" von Rot. terdam. Plymouth: Deutschland" von New York. QueenStown: Teutonic" von New , Bort. ' . Leghorn: Jtalia" von New Jork via Neapel. Cherbourg: Deutschland" von New Jork via Plymouth für Hamburg. Liverpool: Oceanic" von New Vork . über QueenStown. Abgefahren. New York: Baltic" nach Liverpool; Liguria" nach Neapel und Genoa; , Statendam" nach Rotterdam via Boulogne. Eine traurige Geschichte erzählte dieser Taae in der Stadtballe zu Louisville ein autaekleideter und intelligent aussehender junger Mann, der sich James Allen nanrne. Er ist erst achtzehn Rahre alt. der Sohn von Frank Allen, der fett etwa " . . : neun Jahren todt ist. Seme Äiutter, Lula Allen, die damals in Louisville wobnte. sandte. -als der Gatte starb. den damals neun Jahre alten James in die Reformschule, da sie für drei kleine Kmder auszukommen yaue uno sebr arm war. Der 'Knabe blieb sieben Jahre in der Anstalt und sah in der Zeit kemen seiner Angehörigen. Am 31. Octoder 1903 entlien ihn Superintendent Caldwell von der Schule und schickte ihn nach barlestown. Ind. Am 18. Mai kam er, wie er sagt, nack ?kndianavolis. blieb daselbst circa drei Monate und kam dann nach Louisville zurück. Er fand seitdem keine Spur der Mutter oder der sckwister. Sucken konnte er nicht wei ter, da er fast völlig mittellos war, und er fand. seitdem Stellung beider John P. Morton Co. Nunmehr wandte er sich an den Kinderschutzagenten, damit dieser ,hn wenigstens die uem. fie Schwester finden helse. In Forth Worth, bei Salem. N. I., ist man sehr gespannt oarauf, wie Seitens der oberen Beh'o fern der ftall des Soldaten John T. Smith entschieden werden wird, der , n , l - rr . V l .!f aus oem xjtni 'nnaupn nrniuc, wen er eine Neaerin aeheirathet hat. Smith gehörte dem Hospital - Corps der 42. Comvaanie der Küstenartillerie an, die in Fort Worth liegt. Er heirathete die Negerin Sarah Wolfert auö Maryland und wurde deshalb vom Hospitalarzt Sparrenbergir aus dem Hospltaidienjt entladen Smitb weiaert sich, aus seiner Comdaanie auszutreten, und wandte sich beschwerdeführend an den Präsidenten. E; giebt an, da5 14. Amenvemenr zur Constitution babe alle Rassenun--terschiede .aufgehoben, und außerdem habe der Präsident mtt emem ceger zu Tisck aesessen. Der Roman, der dieser Heirath zu Grunde liegt, nahm semen Ansang im Kriege m uva. Smith verfiel dort dem gelben Fieber und wurde naa yott Won gevraaz:, wo diese Neaerin :m Dienste des Rotbn Kreuzes als Krankenw'ärterin ' . V Ä mm mt ( t M fungirte Infolge sorgfältiger Psleae. die sie ibm anaedeihen lieft, aesun dete Smith, und nachdem er geheilt das 5,osvital verlassen hatte, entwickelte sich zwischen den Beiden eine Correspondenz, die schlletzllcy zur Heirath führte. Die Angelegenheit ist vor der Hand zurückgelegt,, da der. wtnt ralat der Armee. OMllv. sich ae. genwärtig nicht in Washington befrn det. Es aiebt kein Gesek aeaen einen derartigen Fall, doch daS Beste der Disciplin und des Dienstes wlro m dra Falle entscheidend fern., .
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