Indiana Tribüne, Volume 28, Number 59, Indianapolis, Marion County, 31 October 1904 — Page 5
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Eine Geschichte aus den ms surischen TO&ern Von N Mtontrrrnne4t
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ficht ZU einer ganz teuflischen Fratze, und ohne ein Wort zu sagen, hebt er die Büchse an die Backe. Mir lief's eiskalt über den Rücken, denn wenn mir jetzt der liebe Gott nicht half, hatte ich gerade noch ein Wimperzucken lang zu leben. Und ich schrei' ihn an:. ,Aasjäger,' verfluchter! Kann ich denn mit meinem Krückstock wiederschießen?' ,Was? schreit er zurück, ,Aasjäger?' Und da schmeißt er auch schon seine Flinte an die Erbe; und ehe ich überhaupt nur babb sagen-kann, lieg' ich auf dem Rücken, er mir mit, dem linken Knie auf der Brust, die eine Hand an der Kehle und in der andern das blanke Weidmesser. Ich kann gerade nur nod) zufassen no ihm das Handgelenk umspannen. Sie werden sich vielleicht wundern, Herr Oberförster, daß ich mich so unterkrieaen ließ, mit meinem Bärenkörper. Und, ohne zu prahlen, ich hebe noij heute 'nen ausgewachsenen Menschen mit einem Arm auf den Tisch, gegen den anscheinend so . schmächtigen Burschen aber war ich das reine Kind. Da half kein Bäumen, und schon nach den ersten Augenblicken fühlte ich, daß ich seine Hand keine halbe Minute festhalten würde. Da ich's also mit der Kraft nicht schaffen konnte, sagte ich mir. Du wirst es mal mit dem Wort versuchen, vielleicht daß Du mit gut
Zureden noch. einmal die Bestie in dem
Kerl bändigst. Und so stoßweise, immer zwischen dem Ringen, sag' ich: ,Jst das der Dank Ions, den ich um Sie verdient habe?' . Und er ebenso: ,Nein aber Sie werden's der Ennutte sagen daß ich wieder mein Wort gebrochen hab'.' ,Na schön dann stoß zu, Du meineidiger Schuft wenn Du's fertig bringst!' Und da. Herr Oberförster, muß wirklich der liebe Gott an sein Herz gerührt haben, denn zuerst sieht er mich gznz starr an, dann löst sich feine linke Hand von meimm Halse, und zuletzt fällt ihm das Messer aus der rechten Hand. Und dann schmeißt er sich mit dem Gesicht platt auf den Wiesenboden, krallt die Finger in die Grasnarbe und fängt an zu weinen, wie ich noch nie in meinem Leben 'nen Menschen hab' weinen gesehen. Sein ganzer Körper schüttelte nur so, wenn wieder mal ein neuer Stoß kam! Ich war aufgestanden, hatte mir das trockene Gras vom Rock geklopft, seine Büchse aufgenommen es war ein tadelloses Mausergewehr Kaliber elf ja, und nachdem ich mich nach d:r ausgestandenen doppelten Todesangst etwas beruhigt hatte, rüttelte ich ihn an der Schulter. ,Stehen Sie auf, Raudonatis, und folgen Sie mir.' Er erhob sich langsam, ohne mich anzusehen, und ging dann wie ein Lamm vor mir her, das zum Fleischer getrieben wird. Ich mit seiner gespannten Büchse auf drei Schritt binter ihm, und so treidelten wir denn, ohne ein Wort zu sprechen, nach Hause. Dort 'natürlich großes Weinen und Wehklagen. Das Mädel kriegte Schrei krämpfe, meine Frau fing mit an zu weinen, und ich hatte Mühe, die beiden Weibsleute los z,' werden. Den Ions sperrte ich in die 'Häckselkammer, ich schloß mich selbst in meinem Zimmer ein, und dann fing ich an oder machte vielmehr den Versuch, in Ruhe zu überlegen, was nun zu geschehen hatte. Das Einfachste und auch Ordnunasgemäßeste wäre ja gewesen, ihn dem Gericht zu überliefern. Und ick muß zu meiner Schande gestehen, daß ich einen Augenblick lang ganz ernsthaft daran gedacht habe, vielleicht weil's meine gekränkte Eigenliebe wurmte, daß der Kerl mich so glatt untergekriegt hatte. Dann aber, je düsterer es in meiner Stube von Tabaksqualm wurde, desto klarer wurde es in meiner Brust, und schließlich Jam's über mich, wie eine Erleuchtung: vielleicht gab's doch noch einen Weg, den Burschen für die menschliche Gesellschaft., zu retten, für die anständige natürlich. -. Ich ruf' also meine Frau, geb' ihr den Schlüssel zur Häckselkammer und sag': ,Hol mir mal den Raudonatis her.' Fünf Minuten später steht der Kerl vor mir, die Zähne aufeinander gebissen, und ein Gesicht, wie einer, der mit dem Leben abgeschlossen hat. Ich gehe schweigend in bc: Stube auf und ab und lass' ihn mal erst 'ne Viertelstunde lang in der Ungewißheit- über sein Schicksal schmoren. 'Endlich fängt er an: ,Jch hätte Ihnen schon vor zwei Stunden ausrücken können, Herr Reviersörstert An der hintern Wand in der Verschalung' sind zwei Bretter los, ich hätte sie mit einem Finger 'rausheben können.' ,Das wußte ich,' log ich drauf, ,aber ebenso gut wußte ich auch, daß Sie mir nicht fortlaufen würden.' In Wirklichkeit hatte ich keine Ahnuna,
.daß die beiden Bretter los waren. Er hob nur den Kopf und sah mich mit einem verwunderten Blick an. Wieder eine längere Pause,, dann ich: .Nun erzählen Sie mir mal, wie Sie überhaupt hierher. gekommen sinb!'
,Da ist wenig zu erzählen, Herr
Revierförster. Gestern früh kriegte ich's mit der Sehnsucht, das Mädel wiederzusehn. Das Herz that mir weh vor Bangen, und da machte ich mich denn auf, erwischte glücklich in Lasdehnen die Post, in Stallupönen die Eisenbahn, na und auf den Abend war ich hier.' ' s w'.Dalz Sie damit schon gegen Ihr Wort verstießen, ist Ihnen wohl nicht eingefallen?" .Herr Revierförster, ich hatte Ihnen versprochen, die Ennutte ein Jahr lang ungeschoren zu lassen, das heißt, wie ich Sie damals verstanden habe, das Mädchen nicht mit zudringlichen Anträgen und Redensarten zu verfolgen. HättV ich gewußt, daß Sie drunter mcin!en, sie überhaupt ein Jahr lang nickt wiedersehen, so wäre ich auf diese Bedingung nicht eingegangen.' .Schön sag ich. .daseist eine etwas spitzfindische Auffassung, aber läßt sich hören. Nun bin ich blos neugierig, wie Sie sich mit dem Bock 'rausreden werden.' ,Ja sagt er drauf, Herr Revierförster, dafür habe ich keine Entschuldigung. Die Ennutte und ich, wir waren gestern Abend etwas bös auseinandergegangen, weil na ja, weil sie mir Vorwürfe gemacht hatte, daß ich gekommen war. Unvertragen wollte ich nun natürlich nicht umkehren, und wie ich so heute früh durch den Wald spazier', um mir die Zeit zu vertreiben, bis die Ennutte auf die Weide 'rauskommen wird, um die Kühe zu melken, da muß mir der'Deuwel den Bock in den Weg bringen!' ,Na, und da war's natürlich aus mit Ihren guten Vorsätzen? Pfui, schämen Sie sich!' ,Herr Revierförster,' sagt der Kerl, und in seinen Augen blitzt es auf, .ich weiß nicht, ob Sie den Bock schon so dicht vor sich gehabt haben, daß Sie genau sagen konnten wieviel er auf hat. Ein gerader Achter ist es,. geperlt bis oben 'rauf, und mindestens änderthalb Spann hoch so einen Bock hatte ich überhaupt noch nicht in meinem Leben gesehen. Und da ix es natürlich vorbei!' ,Ach was,' sag' ich ganz ärgerlich. ,lügen Sie mich doch nicht an! Sie sind schon mit der Absicht, hier zu wilddieben, hergekommen, denn um seine rau: zu visucyen, nimmt man xq doch kein Gswehr mit.' Er wird ga,z blaß im Gesicht und schweigt eine ganze Weile. Dann sagt er trotzig: .Herr Reviersörster, ich hab' noch nie in meinem Leben gelogen!' ,Na, in drei Dcuwels Namen, wie sind Sie denn zu der Büchse gekom-men?'
,Die hing doch noch von neulich hier, in der hohlen Eiche an dem Gestell, das nach dem Torfbruch führt. Weiß Gott. Herr Revierförster, ich hatte mir geschworen, sie nie wieder anzurühren.' .So so.' sagte ich, schon wieder etwas besänftigt, ,und wie Sie nun den Bock gesehen haben, da haben Sie sich natürlich auf die Beine gemacht und sie geholt?' .Ja, Herr Revierförster.' Na, nun' sagen Sie mal selbst, Menschenkind' was soll ich jetzt , mit Ihnen anfangen? Ihre Ehrenwörter halten Sie nicht, springen den Leuten, die's wirklich ernst und ernt mit Ihnen meien, an die Kehle, mit einem Wort also: unverbesserlich!' Er sieht zu Boden und sagt gar nichts. ,Wenn ich Sie nun dem Gericht überliefere, Raudonatis?' ,Dann würd' mir nur mein Recht geschehen, Herr Revierförster.' ,Hm.' sag' ich, und pflanz' mich ganz breit vor ihm auf, .jetzt werd' ich Ihnen mal einen Vorschlag machen. Verkaufen Sie Ihre Klitsche in Serbenten, ziehen Sie zu mir her, heirathen Sie die Ennutte und werden Sie bei mir Waldheger!' Herr Oberförster, und jetzt wünsche ich Ihnen nur eins: Sie hätten damals das Gesicht sehen sollen, das der Bursche machte. Mit dem Mund lachte tf und aus den Augen weinte er, und ich muß sagen, so ein Augenblick entschädigt einen für manche Enttäuschung, die einem sonst vielleicht passirt.' Ich also weiter: ,Ja, ich hab's eingesehen, es geht nicht v anders mit Ihnen, mein Sohn, außer Sie müssen mal von Zeit zu Zeit auf einen Gehörnten den Finger krumm machen können. Na, und da hab' ich mir so gedacht, als Waldheger dürfen Sie Ihre Büchse den ganzen Tag über spazieren führen, können Raubzeug schießen, so viel Sie Lust haben, Ihren früheren Kollegen auf's Handwerk Passen, na, und wenn Sie's dann zu sehr nach einem Nehbock jankert, geb' öh Ihnen vielleicht mal einen frei, das heißt, wenn Sie sich im Uebrigen brav und ordentlich führen.' ,Herr Revierförster,' sagt' er, ,ist das Ihr Ernst oder machen Sie sich blos einen Spaß mit mir?' .Halten Sie mich denn für' einen so-gemeinen Menschen, Raudonatis?' Na, und da wollte er mir denn zu Füßen fallen und mich um die Kniee fassen. Ich hob ihn natürlich auf und führte ihn heraus in die Küche. Da saß die Ennutte mit ihrem verplärrten Gesichtchen, meine Frau tröstete an ihr herum, und wie mich das Mädel so ansieht, als wenn von mir Leben und Sterben abhing, da schob ich ihr den Bengel blos zu und machte, daß ich 'rauskam. Denn, ich muß sagen, allmälig war ich auch etwas weinerlich ge-
'worden bei dem Handel, obwohl ich
)ont nicht gerade für solche Rührsamkeuen inklinire." . und späterhin, haben Sie diese, ich muß wirklich sagen, großmüthige Handlungsweise nie zu bereden gehabt?" fragte der Herr Oberförster. Ich danke, nein. Herr Oberförster," erwiderte der Hausherr. Seit dieser Zeit sind doch nun schon mehr als fünfzehn Jahre vergangen, na, und wie ich mit dem Ions Raudonatis zufrieden bin, das haben Sie ja vorhin gehört." , Es entstand eine kleine Pause. Die um den Tisch herumsitzenden Förstersleute rührten nachdenklich "in ihren Gläsern, und der alte Neureuter machte ein Gesicht, als könnte er einmal nicht ruhig sterbe.l, wenn ihm jetzt nicht verstattet würde, zu der Geschichte seines Kollegen noch eine Schlüßbemerkung zu machen. Endlich kam ihm der HausHerr zu Hilfe': Na, Alter, Du hast doch noch was auf dem Herzen?" I wo, ich meine nur. so furchtbar viel brauchst Du Dir auf Dein Dressurkunststück nun auch nicht einzuüilden, Hahnrieder; die Hauptsache, ich möchte fast sagen, den letzten Schliff, hat doch die Ennutte geschafft. Sie müssen nämlich wissen, Herr Oberförster, aus dem bildsaubern Frauenzimmerchen hat sich nachher ein ganz gehöriger Hausdrache entwickelt. Sie braucht nur den Finger hochzuheben, und schon macht der Ions ,dcwn,' daß es nur so seine Art hat. Der würd' sich ja gar nicht mehr getrauen, noch irgend eine Dummheit zu machen, dazu hat er viel zu viel Angst!" ,. Na ja," sagte der Revierförster lachend, die Hauptsache ist doch, daß Du das letzte Wort hast, Neureuter. Du weißt ganz gut, daß die beiden Leutchen miteinander leben, wie ein Paar Turteltauben, wenn auch zugestgnden sein soll, daß sie, wie sich's eigentlich in jeder rechtschaffenen Ehe gehört, ein bischen die Büxen anhat, vorausgesetzt natürlich, daß sie sie zu tragen versteht. An meinem Verdienst wird dadurch aber gar nichts geschmälert, wenn man die Ausübung einer einfachen Menfchenpflicht überhaupt so nennen darf. Die Thizrdresseure benutzen zu ihren Zähmungsvers::chen nv der Regei die Peitsche und den Hunger. Ich hab's mit etwas Besserem geschafft: mit der Liebe!"
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' GvMärnng. '.' Du, Vater, was ist denn in dem Zuchthaus drin?" Lauter eing'machte Frücht'l!" ZoitunjZsStil1?lüt1ic. "...Dieser Eusebius Schlucker ist keineswegs identisch mit dem gleichnamigm, sattsam bekannten Hungerkünstler." , . . ! (öinwttnd. . ...Da könnte man hundert Jahr' alt werden, bis man die Frauen richtig kennen lernt'!" Ja und dann lohn! es sich nicht mehr!"
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Grofzo Girre.
.Protz (bei, einem Diner, zum
Schriftsteller) : Herr Doktor ... ich bewundere Sie.. Sie kommen in meine Bibliothek!'' lntcr Söriilnnon. Was! den Husarentrompeter hast Du jetzt zum Schatz?" Ach, das ist ein Schmetterling ... der fliegt von einem Kochtopf zum andern!" Rc!i vernlrnrtonr Muster. Offiziersköchin: Gnä' Frau, wenn Sie mich nicht bald besser behandeln, schreibe ich auch einen Roman, der in Ihrer Familie spielt!" Starlio Einbildung.
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Kommandeuse: Nicht wahr, Herr L:utnant, es ist doch herrlich, so durch den Saal zu schweben?" , ; t Abgeliolkcn. Dein geschiedener Mann heirathe! Dich also wieder. Susi!....Da hast Du wohl in der Zwischenzeit kochen gelernt?" Ich nicht aber er . . ." Der G!:e5eind. Herr Baron haben auch schon Tiger gejagt? Das muß doch furchtbar gefährlich sein!" H a g e st o l z : Bewahre, dabei droht einem doch keine Verlobung."' Ein .Riesensatz von 43,800 Gallonen Inhalt wurde für eine Weinfirma in Schiltigheim, Elsaß-Lothrin-gen, angeferiigt. Zur Feier der Vollendung 'des Bauwerks" - wurde im Inneren desselben ein Bankett für 24 Personen angerichtete
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