Indiana Tribüne, Volume 28, Number 57, Indianapolis, Marion County, 28 October 1904 — Page 4

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Jndiana TribiU-e, 28, Oktober !. ta

Jndiana Tribüne. HnauZgeAtben von der utendtrg Es. Indianapolis, Ind.'

Hany 0. Thudium Präsident. GesehaftSlocalt . No, 31 Süd Delaware Straße. TELEPH0ISE 2S. Krtcred at the Post Office ol Indi&napolii as second Hass matter. NoSefellcr's Millionen in der Wahl-Kampagne. l.Weftliche Post ) - Eine der Ursachen, weshalb der Ver lauf der nationalen Campagne bisher ein so ruhiger war, soll sein, daß es in den National'ComiteZ beider Parteien sehr an Geld fehle; denn bekanntlich ist nichts nur beim Knegführen Geld eine unerläßliche Hauptbedingung, auch po Mische Campagnen verursachen so beträchtliche Ausgaben, daß Geldmangel einen lästigen Hemmschuh zu bilden Pflegt. In den letzten Tagen soll nun im demokratischen National'Csmite sich die Lage sehr bedeutend geändert haben. Die tief gesunkenen Hoffnungen der de mokratisöen CampageJührer sollen sich von Neuem belebt haben; neue Hoff nung soll in ihre verzagenden Hetzen eingekehrt sein. Die Ursache ist, daß jene Corporationen und Trusts, welche aus nahelie genden Gründen von der Erwählung des republikanischen Tickets nichts wis sen wollen und Roosevelt bekämpfen, weil sie im Falle von dessen Wiedererwählung weitere Angriffe seiner Administration auf den großen Gemein schaden der Jndustrie-TrustZ befürchten, dem demokratischen National Comite mit ganz bedeutenden GeldMitteln in der Wahlkampagne zu Hilfe gekommen sein. Taggart, der Vorsitzende deS demo kratischen Nationalcomites, ist mit einem weiteren Campagnebeitrag von $100,000 aus New York in seinem Heimathstaat Jndiana angekommen und hak'dadurch Leben in die dortige demokratische Sude gebracht. Andere Beträge von ähnlicher Größe sind dort bereits in den vorausgegangenen Tagen zur Verwendung gekommen. In gleicher Weise sucht das demokratische Nationalcomite in New Vork, Con necticut und NewZJersey mit Hilfe der ihm zur Verfügung gestellten reichen Trustbeiträge einen Umschwung zu Gunsten Parker's herbeizuführen. ' Es sragtZsich nur, wie weit sie mit ihrem Vorhaben und mit den ihnen zur Verfügung gestellten CampagneBeiträgen reichen werden. Selbstverständlich werden sie nicht die Stimmen rechtschaffener Bürger gewinnen sönnen. ESkann nur auf den verruchtestzn Wahlschwindel abgesehen sein. An die ehrlichen und patriotischen Stimmgeber tritt in Folge dessen desto dringlicher die Nothwendigkeit heran, sich einmüthig an der Abstimmnung zu betheiligen und für dasjenige Ticket einzutreten, dessenErwählung sie wünschen und befürworten. EZ ist kein Geheimniß, daß die Geldsummen von der Standard Oil Co. kommen. Das demokratische National comite hat eS fertig gebracht, daS Rockefeller'fche Barrel" anzuzapfen. Der Standard Oil Trust hatte sich bei Be. ginn der Campagne Roosevelt ZU nähern gesucht und war bemüht, von demselben für den Fall seiner Erwühlung gewisse Garantien undVerfprechungen zu for dern, wofür er allerdings erbötig ze Wesen sein würde, das republikanische .Ticket zu unterstützen Der Bevollmächtigte Rockefeller's . kam nach diesem Versuch schneller wie der aus dem. Weißen Hause heraus. ' als er hinein gelangt war. Da der Standard Oil Trust also vom Präsi dent Roosevelt keine Zugeständnisse erlangen konnte und von der repudli kanischen Administration eine Bekäm pfung seiner gemeinschädlichen Ge schäfiömethoden zu erwarten hat, macht er seinen Einfluß, der sich allerdings nur nach Dollars und Cents berechnen läßt, für das demokratische National ticket geltend. - -- Daß die Angaben über die demokra tischen Campagnebeiträge von Seiten der Standard Oil Co. und anderer großen JnduftrietrustZ auf Wahrheit beruhen, kannznan auch ans den Be sprechungenvoiurthellZfreier demokra tischer Zeitungen ersehen. So äußert sich beispielsweise der Clevelander Wächter und Anzeiger", eine der le! tenden demokratischen Zeitungen in Ohio, ganz offen und rückhaltölös."

Herr Thomas Taggart, der Vor

sitzer deS demokratischen National-Co-miteS, beansprucht heute mit einer Be ftunmtheit die Erwählung .Parker's, daß man nach den Gründen fragen muß, die Herrn Taggart diese Zuversicht geben. Herr'aggart beansprucht New York itfd Jndiana und West-Vir-ginia. BiS vor Kurzem wurde in New York mit riesigem Uebergewicht darauf gewettet, daß Roosevelt den Staat erobern würde, was immer das Schicksal deS republikanischen StaatS-TicketS sein werde. Heute 'beansprucht Tag gart nicht nur New Dork, sondern auch Jndiana und Weg'Virgenia. Woher diese demokratischen SiegeShoffnungen? Ist in die demokratische Campagne auf einmal ein ganz anderer Geist gefah ren? ES giebt Leute, die erzählen, daß diese demokratischen Siegeshoffnungen sich auf Geld .stützen. Raymond, der Correspondent der Chicago Tridune", der sich gewöhnlich durch seine Objektivität auszeichnet, erzählte schon am letzten Freitag ineinem zwei Spal ten langen Artikel alle Details des an geblichen Planes. WaS daran ist, werden die letzten Tage vor der Wahl zeigen." Daß der Plan, durch reiche Geldbeiträge die Aussichten des demokratischen Tickets zu verbessern, sich als ein erfolgreicher erweisen wird, kann man wohl bis auf Weiteres bezweifeln. ' AllerdingS wäre eS ein verhängnißvoller Fehler, wenn man den Einfluß Rockefeller'S und anderer Trustgewaltigen unterschätzen wollte. Andererseits wird aber das Bekanntwerden deS Rockefel ler'schen Anschlages nicht verfehlen, dem republikanischen Nationalticket weitere Stimmen zahlreicher unabhängiger Stimmgeber zuzuführen, die entrüstet gegen die Trusteinslüsse in der nationalen Wahlcampagne Protestiren. Wie wir erfahren, entfalten alle Comite's deS Theater-VereinS eine sieberhafte Thätigkeit, um gleich die erste Aufführung dieser Saison, die bald angekündigt werden wird, zu einem künstlerischen Ereigniß zumachen. Die zweite Theater-Saison fängt freilich etwas später an und die Theaterfreunde sind schon ungeduldig aber wa5 lange dauert wird besonders gut. ArchitektBruno Schmih, welcher cher den genialen Entwurf zu unserem Soldaten - Monument entwarf, hat von den Preisrichtern der Weltausstel lung den großen Preis für feine Ent würfe der inneren Ausschmückung des Deutschen HauseS erhalten. Deutschland erhielt die meisten Preise, trotzdem es an Zahl der Aussteller erst in dritter Reihe kommt, und zwar 420 große Preise und 1720 Medaillen, außer zahlreichen anderen Auszeichnungen. Der Vorsteher der 'Lebensmittel' Abtheilung der Weltausstellung, Paul Pierce, macht in einem längeren Bericht, interessante Angaben über die zunehmende Verfälschung der Nahrungmittel: WaS der Mensch ißt; und nicht; wie er sich kleidet, ist der Maßstab männlicher Kraft. Männer thun uns noth, statt der abgematteten und magenkranken Schwächlinge. Um aber diese zu bekommen, müssen wir unsern Nahrungsmitteln und der Zubereitung derselben mindestens dieselbe Beachtung schenken, wie unserer Kleidung. Die staatliche GesundheitS-Behörde von In. diana giebt unL folgende Beschreibung von dem Frühstück einer Arbeiterfamilie in Indianapolis: Bratwurst, dieselbe war, wie die meisten anderen Wurstsorten im Handel, mittelst Anilin roth gefärbt und mit etwa 10 Prozent feingemahlener Grütze vermischt; Apselbutter: mittels Anilin roth gefärbt und mit Glucofe durchsetzt; Butter: gefärbt und durch 27 Prozent Wasser verdünnt; Kaffee : durch eine Mischung von Stärkemehl polirt und mittelst brauner AniliN'Farbe gefärbt; Brod: billigster Art, klebrig, nicht genügend gebacken, Glucofe und Malz-Extrakt enthaltend; Kartoffeln: von normaler Beschaffenheit; Saucen: aus Mehl, Milch uud dem ausgebratenem Fett von drr gefärbten Wurst hergestellt. Somit bestand das Frühstück aus sieben Artikeln, von denen nicht weniger als fünf künstliche Farbstoffe enthielten. Bauerlau dnißscheine. William St. Clair Cottage, 31. und Elmira Str. S800. .John Brondline, AnbauZ 1504 Nord Oriole Str. $150. I., H. Browning, Wohnhaus. 2438 Nord New Jersey Str. $300. J.W. Warrenburg. Cottage, Bryant Ave. nahe Linden Str. $600'

Der Bericht der WasserExperten. , X Das von ihnen untersuchte, von der Zndpls. water o." gelieferte lvasser Wird als gut, gesund und rein erklärt.

Die neuen Filtrir'-Anlagen werden sehr gelobt. Der lang erwartete Bericht der Experten George Füller von New Jork uud Dr. C. E. Ferguson von hier, welche eine bacteriologische Untersuchung des von der Indianapolis Water Co." gelieferten WafferS nd der mit demselben verschmolzene Bericht deS Stadt-JngenieurS Jeup? ' welcher mit seinen Angestellten eine Physikali' sche Untersuchung der Anlagen der Waffer - Gesellschaft vornahm, ist gestern der GesundheitS'Behörde und der Behörde für öffentliche Werke übergeben worden; derselbe ist von den ge nannten drei Herren unterschrieben. ES ist ein sehr umfangreiches Dokument, dessen Hauptwerth in den Rathschlügen und Empfehlungen liegt, welche der Waffer-Gesellschaft sowohl als auch den städtischen Behörden ertheilt werden. Die Untersuchung hat im Ganzen einen Zeitraum von 6 Wochen in An.spruch genommen. -Die Experten nahmen im Ganzen 418 Proben von Wasser 174 von verschiedenen Plätzen auf den Anlagen der Wasserwerke, 188 von Fontainen, Hydranten außerhalb derselben, 20 von privaten und öffentlichen Quellen und 36 vom Fall Creck bevor und nachdem daS Wasser das Filtrir-Bett passirte. Die Herren fanden, daß während der ganzen Zeit, in welcher sie ihre Untersuchungen vornahmen, das den Kunden der Waffer-G.esellfchast gelieferte Wasser einen guten sanitüren Character' hatte. Sie stimmten tiberein, daß die sehr kleine Anzahl der Komma-Bazillen, welche in einem Vorrath enthalten waren, welcher zum größten Theil aus Quell-Wasser bestand, die Gesellschaft anspornen sollte, alles zu perhütenda mit kein Bazillen enthaltenes Wasser in das Vertheilungs-System gelange. Während es bis dahin namentlich zur Zeit der Hochfluth und nachher' für die Gesellschaft unmöglich war, daS Durchsickern deS FlußwasserS in die nördliche geschlossene Gallerie zu verhindern, wird nach Vollendung .der neuen Filtrir-Anlagen practisch"'der Zeitpunkt gekommen sein, wo kein Durchsickern mehr stattsinden wird. Innerhalb der nächsten 60 Tage", so h:ißt eS in dem Berrchte, werden die Wasserwerke im Stande sein, täglich von 23.000,000 bis 42,000,000 Gallonen Wasser guten sanitären Cha racterS zu liefern." Wenn das Wasser hin und Wieder trüb erscheint, so müßten die Kunden nicht sofort annehmen, daß dieses von schmutzigem Flußwasser herrühre; die ses rühre vielmehr von Eisenbestandtheilen her. Hinsichtlich der Nervenfieber - Epidemie, welche während des Frühjahrs herrschte, fei wohl nicht wegzuleugnen, daß ein Theil der Krankheitsfälle auf d damals vorhandene starke Vermifchung deS Wassers aus , den tiefen Quellen der Gesellschaft mit dem FlußWasser zurückzuführen sei, aber es hätten auch noch andere .wesentliche Facto ren mitgewirkt, um das Gralsiren deS Typhus zu verstärken; dafür sorg ten vor Allem zahlreiche private Quellen mit ihrem unreinen Trinkwasser, namentlich diejenigen Quellen, welche nur seicht waren, oder nur eine gering Tiefe hatten. Ferner sei zu berücksichtigen, daß in hiesiger Stadt trotz deS ausgedehnten AbzugSkanalneeS von 40.000 Woh nungen, welche von Familien occupirt werden, nur 8,833 Watercloset-Ver-bindungen haben ; .die übrigen weifen noch die primitiven ungesunden Aborte auf. Außerdem wird auf dem Gebiete von Indianapolis Trinkwasser aus etwa 25,000 privaten Quellen geschöpst, ein Beweis, daß nur eine Minorität der Bevölkerung ihr Trinkwaffer. von der Wasser-Gesellschaft bezieht. - Eine große Anzahl dieser Quellen sei von der GesundheitS-Behörde condkmnirt. nichtsdestoweniger aber doch benutzt worden. Wie schon erwähnt, sei in' dem von der Wässer . Gesellschaft geliefertem Wasser' die Anzahl der vorhandenen Komma-Bazillen eine solch verfchwin

dend kleine, daß da? Wasser als durch

auS gesund bezeichnet werden kann. In 357 genommenett Proben wurde überhaupt kein BazilluS gefunden. Während ein Cubik.Centimeter Was. ser, welches aus dem Flusse genommen war, 350 Barterien enthielt, wies das gleiche Quantum Wasser,' welches den tiefen Quellen der Gesellschaft cntnommen war, nur 8 solcher Lebewesen auf. Den neuen FlltrirAnlagen wird in dem Berichte hohes Lob gefpendetund die Experten, fowie Ingenieur Jeup be zeichnen dieselben als durchaus zweck entsprechend. Durch diese vortrefflichen Filtrirbetten wild die tägliche Caparitüt von 18.000.000 Gallonen auf 42.000,000 erhöht. Empfehlungen. Die Experten und Herr Jeup machen in .dem Berichte eine ganze Reihe von Empfehlung?, welche beherzigt werden sollten. DerTunnel von der oberen geschlosftnenGallerie derRiverside Pumpen-Sta-tion, in welchen das Wasser des FlusseS durchficken kann, sollte geschlossen und von der GesundheitS Behörde plombirt werden. Die Haupt - Gallerie sollte mit einer neuen Mauer umgeben und wasserdicht gemacht werden. Der untere Steindamm bei der Riverfide Station sei zu entfernen. An seiner Stelle sollte von der unteren Gallerie bis nach dem Flusse eine 30 oder 36 zöllige Röhre gelegt werden; auch das Ventil zu dieser sei mit einer Plombe zu versehen und dasselbe nur im Falle der höchsten Noth, also einer FeuerSbrunst zu erbrechen. Sowohl der städtische Chemiker als auch der Chemiker der Wasser-Gesell schast sollten häufiger bacteriologische Untersuchungen des Wassers vor nehmen. . Die Verbindung mit dem Fluß und dem Canal von der Washington' Str. Pumpen-Station sollte uur im Fall eines GroßfeuerS zur Benutzung gelan gen, sonst aber immer unter Verschluß bleiben. Selbst in Fällen der Noth sollte der Zufluß von unsiltrirtem Wasser in die Hauptröhren nur mit Wissen und Einwilligung der stäotischen Behörden geschehen. Die Gesundheits-Aehörden derStadt, des County's und des Staates sollten cooperiren, um zu verhindern, daß der Fluß von Abfällen von Pappen- und anderen Fabriken freigehalten werde. Die Häuser sollten so weit als rnÖ lich mit den Abzugscanälen verbunden und die Aborte abgeschafft werden; das AbzugScanal-System sollte ausgedehnt werden. Seichte Quellen und solche von geringer Tiefe, deren Wasser unrein ist, sollten condemnirt werden und die Be hörden sollten streng darauf achten, daß das Wasser aus denselben nicht mehr benutzt werde. Berichte überNervenfieber-Fälle sollten der Gesundheitsbehökde unverzüglich erstattet werden und dieselbe sollte streng darauf achten, daß die Aerzte den Bestimmungen deS diesbezüglichen Ge setzes promt nachkommen. Wie eS in dem Berichte heißt, erfuhr die Behörde oft erst dann von solchen Füllen, wenn die Patienten bereits geftorben waren. Sanitäre Jnspection sei sofort und sehr sorgfältig vorzunehmen. Zum Schlüsse ibreS Berichts drückt die Untersuchungscommission den Angestellten der verschiedenen städtischen Departements, d.'r WasserwerkSgesellschaft und ihren Angestellten für daS Entgegenkommen, welches sie bei ihren Arbeiten bei denselben fanden, und für die Unterstützung, welche sie ihnen zu Theil werden ließen, ihren herzlichen Dank auS. Alle Welt zufrie de.n. . Mayor Holtzman. die Behörde füc öffentliche Werke und die GesundheitS Behörde erklärten sich mit dem Bericht zufrieden und sie. werden dafür sorgen, daß die von den Experten gemachten Empfehlungen auch befolgt werden. Aber auch die Indianapolis Wasser Gesellschaft ist zufrieden mit dem Bericht. Haben die Experten doch er klärt, daß das Wasser während der ganzen Zeit der Untersuchung gut,, rein und gesund war; ferner wurde ihr nicht die Schuld für die NervensieberEpidemie in die Schuhe geschoben und ferner werden die Vortesflichkeit ihrer neuen Filtrir-Anlagen in gebührender Weise anerkannt. Nruer Federweißer bei Wm. Stoef'fler, 202 Nord Noble Str.

Fraz8:

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$lo. 1 W. Washington Sl, (Merchants National Bank,) Ein .europäisches Depattmmt. Wechsel, Creditbriefe und Postanweisungen a is alle Städte EuroöaS. Xftff As nach und vo, u?iViuiiui Eurova. 2Iti' und Verlauf ausländischen Geldes. .

Politische Alikundigungen.

Dr. Frank Ä. Morrison ist Kandidat für das Coroner Amt und ersucht um die Stimmen aller deutschen Bürger bei der Wahl am 8. November.

Demokratische Kandidaten. Stimmt für Robert M. Maddcn, Demokratischer Candidat für Sheriff von Marion CountY. Wahl am Dienstag, den 8. November 1904. Chas. E. Cox empfiehlt sich den Stimmgebern von Marion County als demokratischer Candidat für Staats-Scnator. Wahl am Dienstag, den 6. November 1901. James E. McCnllough empfiehlt sich den Stimmgebern von Marion County als demokratischer Candidat für Counttt Staatsanwalt. Wahl am Dienstag, den 8. November 1904. Henry C. Cox empfiehlt sich den Stimmgebern von Marion County als demokratischer Candidat für Nichter des Jugend.Gerickts. Wahl am Dienstag, den 8. November 1904. Adolph G. Emhardt ernpsiehlt sich den Stimmgebern von Marion County als demokratischer Candidat für Nevräfentant zur Legislatur. Wahl am Dienstag, den 8. November 1904. Jamcs E. Berry (Mitglied des Telegraphisten Vereins, Local o. 7.) empfiehlt fich den Stimmgebern von Center Tomnship als demokratischer Candidat für Affesfor von (5enter Township. Wahl am Dienstag, den 8. November 1904. Eine neuartige automatische Figur, die einen Wagen zog, in Wirklichkeit aber von dem Wagen aus inBewegung gesetzt wurde, konnte man dieser Tage auf demVroadway in New Iork sehen. Man schreibt darüber: Die Figur stellt einen &y2 Fuß hohen und dementsprechend gebauten Mann dar. Er" ist elegant gekleidet und bewegt Beine und Füße sehr natürlich. Sein Aussehen ist so lebensähnlich, -daß auch leicht 'scheuende Pferde naöh t'vxtm kurzen Blick furchtlos vorbeigehen. Eine elektrische Maschinerie, die die Figur in Bewegung seht, ist in dem von ihr anscheinend . gezogenen Wagen verborgen. Das Ganze ist eine Reklame für ein nicht weit vom Broadway in Scene gehendes Melodrama. ' Eine unternehmende Frau ist Frau Beaham aus Hongkong, die dieser Tage zu Besuch' bei Verwandten nach Kenosha, Wis., kam. . Sie war frühir Frl. Mary O'Neill und eine Studentin der Kemper Hall in Kenonosha. Vor etwa zwei Jahren unternahm sie mit einer Anzahl von Lehrerinnen und Lehrern eine Reise um die Welt, gelangte jedoch nur bis Manila; denn dort wurde sie von den Pfeilen Amors mitten ins Herz getroffen. Sie machte dort die Bekanntschaft I. B, Beahams, eines Soldaten eines Freiwilligen - Regiments, der sich nach' Ablauf seiner Dienstzeit mit ihr verheirathete. Das. junge Paar lebt jetzt in Hongkong, wo Beaham eine Anstellung in Diensten der chinesischen Regierumz erhalten hat.

Are Änwr sollten schon fnih im Leben den Werth von kleinen Geldsummmen gelehrt werden. Da durch lignen Sie flch die Gewohnheit an, welche das sparen von größeren Summen im späteren Leben erleichtert, dadurch Erfolg versichernd. ... öe .... fridianaTr ust Company nimmt Depositen von 25 Cenls und aufwärts entgegen, und zahlt darn 1 Prozent Zinsen, halbjährlich am 1. Mailand 1. November verrechnet Kapital .. $1,000,000.00 Ueberschuß 225,C00.00 Office im Gesellschafts-Gebäude, X Ecke Washington Str. und Virginia Ave.

Republikanische (Kandidaten. Stimmt-für Edward G. Sourbier Republikanischer Candidat sür Sheriff von Marion County. Wahl am Dienstag, den 8. November 1904. W, B. West empfiehlt sich den Stimmgebern von Center Township als republikanischer Candidat für Trukiee von Center Township. Wahl am Dienstag, den 8. November 1904. Martin M. Hugg empfiehlt fich den Stimmgebern von Marion County als republikanischer Candidat für Staats-Senator. Wahl am Dienstag, den 8. November 190. John McGregor empfiehlt sich den Stimmgebern von Marion County als republikanischer Candidat für County-Commissär des 2. Distrikts. -Wahl am Dienstag, den 8. November 1904. Henry W. Klausmann empfiehlt fich den Stimmgebern von Marion County als republikanischer Candidat für County Surbeyor. Wahl am Dienstag, den 8. November 1904. M. L. Jesserson empfiehlt sich den Stimmgebern von Center Townshiplals republikanischer Candidat für Assessor Wahl am Dienstag, den 8. November 1904 George W. Stubbs empfiehlt fich den Stimmgebern von Marion County als republikanischer Candidat für Richter des Jugend'Eerichts. Wahl am Dienstag, den 8. November 1904' Harrh D. Tutetvilcr empfiehlt sich den Stimmgebern von Marion County als republikanischer Candidat für County Coroner. Wahl am Dienstag, den 8. November 1904. John E. MeGaugheh empfiehlt sich den Stimmgebern von Marion County als republikanischer Candidat für County Commissar des 1. Distrikts. Wahl am Dienstag, den 8. overnber 19(4 ., Dichmann (Irabhorn, .Fabrikanten vo seinta. Schau-Kästen. ' Slaö Ladentische uud Cigarren-Tiscbe 22 Oft Washington Otrafte. Itt Vho 3Xai 18. R o .st f l e ck e a Bügeleisen. .Man bestreicht dasselbe an allen Stellen mit reichlich Petroleuni. läßt, es eine Weile stehen und scheuert es dann tüchtig mit Seife und nasscu: Sande ab. Schließlich wäscht man es sauber und putzt es blank.