Indiana Tribüne, Volume 28, Number 53, Indianapolis, Marion County, 24 October 1904 — Page 7
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?ndlana Tribüne, 23. Oktober 1903.
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cu3 a!Z ob SK Angst hätten? Das 9ie Un wieder gespielt wie ein Erz-to-zt9 noch fcnoner! Herr Nosenaart r cfrff-Wr,?t cw mn
b . p I sn!t an all-er hat uns eme üWO irucj-.zz cersii griieui. .uf Ra3üuBiii unu;, Herr Mengersky," siel Nosengart cm. j. X MM TT a a :a Nlnlen juiiicu cuicu Schluck." Mengersky ging zu dem Champagnerkühler und goß die bereitstehcnden Gläser voll. Angst! Wenn ich Sie begleite das ist eine persönliche ?le:digung." Er hielt Asta das Glas hin. Sie tra: es durstig aus. Ihr Hals war trocken. Die Farbe kam in ihr Gesicht zurück. Vom Konzertsaal her tönte das ge dämpfte Sprechen der Menschen wie das Summen eines großen Vi-nen-schwarmes. Stühle klappten unaufhörlich. : Die Blätter der Programme knisterten. Die Damenkletd?r rauschten. Nosengart ?cg seine Uhr heraus. Fräulein Paulsen darf ich bitten?" Asta sah mit entsetzten, mitleidigen Augen auf Marka. Wie war es nur möglich, daß diese so gelassen aufstand i , i .-mn? -? Tif. . 's und mit der' Miene völliger Gleichgiltial:it in den Saal ainq? Von Markaö Spiel hörte Asta nicht ri:l ein G:wirr von Tönen nur an dem lauten Klatschen merkte sie, !?e7.n ein Stück zu Ende war. Nach dem Adaaio aus Beethovens neunter Sinfonie trat minutenlange tiefe Stille ein. Di?-' Aoagio izt nicht von einem sterblichen Menschen ersonnen es ist der Traum eines verklärten seligen irnes der sich halb lächelnd, halb weinend seines Erdenleoens erinnert. Doppelt laut und stürmisch setzte endl.ch der Befall wieder e:n. Mcngeröky s!and auf und bot Asta den Arm. Homm.en t sagte er ruhig. Sie erschrak. Jetzt schon? Ich dachte, ich singe erst nach Ihnen. Nein. Es ist besser so." Am liebten hätte sie sich an den Tisch, an dem sie lehnte, festgeklammert, aber sie schämte sich. Als sie den Saal betrat, wurde lebhaft geklatscht. Das galt natürlich nur Mengersky, dem beilebten Kunstler Mechanisch und ohne zu wissen, was sie that, verbeugte sie sich leicht. MengerZky setzte sich an den Flügel. Wie fast alle Violinvirtuosen war er auch cm fertiger Klavierspieler. Er begann ein kurzes Vorspie! und ging dann in die reizende Melodie des r i jt i ri i t 3 o entzückend kcmponlrten Goethelledes über: Ein Vellcyen auf der Wieje stand." vuciuuhi iuuycac uiürner. Lorgnetten. Kneifer richteten sich Tn l . . ' .1 L . Ou. T" ' s auf Asta. Das war ja das Original des neuen Bildes von Bengal. Süß herzig bitthübsch nem, zu reizend!" Ein Zeichen von Mengersky bedeutete Ast, anzufangen. Sie setzte ein. Ihre Stimme zitterte der den ersten Strophen mertllch. ie sang das Lied befangen, nicht halb so neancy. ueoucy wie )cntt aoer ironoem en:zu:e e o:c uyorer. . Man applaudirte, rief da capo, immer lauter und stürmischer fordernd. Man jubelte der Jugend, der Schonheit, dem reizenden Gesammteindruck Beifall. Wirklich, es war em herzig's fr? srAart " So 5 Virt Vr! tftrr slrtn vuMtip. . crr . r.Z . . , . cengersiy oegann zm vpiei oon m . lj . I. I 1 II l L . - 1. . vorn, eru ang u ;a roeu oecr. - c,i.:r,sf Kiui r. ti-uu vcic ic. rr3 m..cr:.. ri- v. cv..t,r llÄ 4ujjmuui iu uc vct suuwi wvuic ttiii viiivc uci-mui. auu; w.t 'Ci i a t CZ 'Lhm 0t Y 'r TriTy r h i J:- s 7. Fruhl:ngsl:ed?r, mußten wiederholt A ffln IVItT-- rTTT kTk. ITTTil TI 1 . ""3iZJiurniu rein cct eugieu juatr ic rrn-.' t -r . .r! 'i , c rtr. y. . . t-i rn sich dann im Neo nzimmer Marka m ?rme, ;a selbst Herrn Nosengart, Ttii' i-J-'l J 1 X, l l ' selbstgesauig schmunzelnd daneben d hat e sie am liebsten umarmt Gratulire. mein Fraulem aratuder stand Gratulire, mein Fräulein gratu lire. Geniale Idee mit dem Veilchen liet) kolossaler Erfolg! Machen wr demnächst noch einmal." Asta konnte nicht antworten. Neben an schwieg alles. Feierliche Stille breitete sich aus. Asta vergaß ihre ausgestandene Angst ihr EntzWen über den Triumph S i,inn it s-mri?r Vairr-rrtTrr? r .. r - . y- cm , M . xott,,ch-subes schern. Mnzeröly lieft den Argen sinken. Er verbeugte 11U 4UUKI juui iwu,vt..ywu. uuu.y ' . 1 jli. ra.: . vtt- ttt nrrr m t r i t nirni rf , rl llicuiiiis du iuu uiiw mvujit ou' fn noö so lallt toben sau nocy 0 iaul looen. Wfti fr n "TVSrÄnen irr hr Titon ,u .uwi . , yvw vav. r1 -L k I tt -t--i .a k, Vn.Tav T cöi ,uyWd.t "W -;-r- ,ivr:rrr,i,hii,(r, irrtrt .mn jrrrrw. llici, tiiitii uuiiuuuwti 1 Va,agen en öuyorern zuzu,q,eurr c i-i e " T ... Mengnsly trat in das Kiinstterzi-,-
KrMn ZUTN Tchlutz wurde US Beil. sl etl5'a3 kifttsüchtig ?Äi!ttWKWbaB auf unftr muts Sternchen?" Asta es ,rkl,ch zum dritten Male dor- ms,n ,,,ifhfMMn ffünst.
... ,t. TT ... .- V V J 'i .... XX w tA V V a XX TT I Zlo matt von Hemictte v. Meerheimb H TV TT TT mer, lleß das Publikum draußen sich müde klatschen, legte scie Geige in den Kazten und klcpfte seinem jungen BeU VU VII 4 4W W I V IV nT.;ir frnmMtrf rmf (KsfrnTtM-. V j MVI tf V JJ V VVVfcngatt, ruhen Sie auf Ihren Lorbeeren! Wir haben alle vier unsere Sache ganz brav gemacht, was? Jetzt ai Bengals, meine Damen! Professr V ' auf er Bengal hat das um uns verdient. Drei Paar Handschuhe zerklatschte er sicher beim Veilchenlied." Ich bin eigentlich sehr müde, meinte Marka zögernd. Müde? Angegriffen? Sie Arme! Dann fahre ich mit Fräulein v. Hollen allein zu Se.naa.Ig. Ganz enttäuschen hiirfVrf s;, dürfen wir die nicht. Ehe Marka Zeit zur Antwort finden konnte, legte Mengersky Asta ihr Cape um. Er schlug den Pelzkragen hoch. Das blonde Köpfchen hob sich reizend von der dunklen Umrahmung ab. l?r 3D(? si? fiaitisl bnrtfi das hxt (Star Aeroben umdrängende Publikum. Der Hausdiener pfiff. Eine Droschke fuhr Hc pfiff. Eine Droschke sich: vor. Mengersky hob Asta in den Wagen. Stumm san er neben ihr. Der durch die Glasscheiben hereinfallende Laternenschein beleuchtete hell ihr zartes hnr0w I r"l ' Asta!" sagte er endlich leise und mit von Leidenschaft erstickter Stimme. Sie wandte sich lächelnd zu ihm. ,Habe ich wirklich gut gesungen?" Er nickte nur. Wie dankbar ich Ihnen bin! Wenn ich das je vergelten könnte!" Ein leises Schluchzen zitterte m der holden Stimme. ,Das können Sie! Er faßte ihre Hand. Lieben Sie mich ein wenig. Weiter will ich keinen Dank." Sie schloß die Augen. Willenlos überließ sie ihm ihre Hand, auf die er heiße Küsse drückte. In dem Thorweg der Bengalscyen Villa gab Mengersky sie frei. Asta strich sich das verwirrte Haar glatt. Verzeihen Sie mir, daß ich mich hinreiszcn ließ," bat er traurig. Seine Stimmung schlug oft blitzschnell von der ausgelassensten Lustigkett zur düstersten Schwermuth um. Asta kannte diese Schwankungen schon. Mit einem Lächeln sah sie in sein verdüstertes Gesicht. Ich habe nichts zu verzeihen." .Liebster Engel! Bleiben Sie mir gut. Sie sollen über keine Formverletzung mehr zu klagen haben. Vertrauen Sie mir! Sie schenken Ihr Vertrauen keinem Unwürdigen, nur emem Unglücklichen glauben Sie es mir!" Unglücklich? Sie, Hn? Mengersky! Wsft tnirm trF in fmrrim fnrrnti Nii? li? w. vm. iv i.. ..,., ' fpr ich wäre der glücklichste Mensch kon dr Welt" l?r schüttelte müde den Kovs. Wenn I ' ' . arka Ihnen etwas von mir von meinem Leben erzählen will, hören Sie 7 rr " nicht auf sie," bat er plötzlich. Ich allein will Sie einmal in das Gewirr von Thorheit, Schuld, Unglück und Schmerz hineinsehen lassen. Ich werde niemand anhören. Nur was feie mir selbst saaen wollen, will wissen." Gr legte ihre kleine Hand auf seine hiße Stirn. Sie fühlte !ias Pochen seiner Adern n jeder Fingerspitze. Beide überraschte iekt dai. Anhalten der Drosckke vor dem Nortal der Villa. Der Lichterglanz blendete ihre an das Dämmerlicht aewöbnten Auaen. Als Mengersky und Asta den Salon betraten, waren die übrigen Gäste bei- . e ti r-' y . i . r ...... n reii2 veriammeli. Zln lauies zravo i . empfing sie. " ssan ist d-nn Täufern Nnnlsen? i - u finrnrn si nickt auck?" fraacu 1 - ' raflnrtflT I 23 . vrtr Z,, rtfistrhftn nnvr.nr2 I Jtf v n v vvmvi v. I " w tete Mengersky r,t r?rrrTtsT?nI" I y ' mf,rn ;,w tlti. frr. fl.-r juiuiiu uwtuut hbuit I-4; uuw .kuuj bic slg erschütterte," entsann sich sta plötzlich. Den Vorwurf der EiferAsta plötzlich. Ten Vor? sj konnt? sie nicht ai f unbegründet d :.:u: Vorwurf der Eifei auf Marka sitzen derielbe auch sem mochte. Sie sagte mir nicht, was es sei, und mich beschäftigte das Konzert zu sehr, als daß ich "weiter darüber nachgedacht hätte. Erst jetzt fällt es mir wieder ein." Professor Vengal reichte Asta den Arm. Mengersky mußte die Hausfrau fe? j S lita I ... VL. - - . '.. ' fuhren. D:e Paare saßen sich gegen1 ituiiv tut jkuuiva i uui. iv v uui' I anfptu,;,fenB 'mam toWte w, v, 'V 'f Jm fMm. tsrJPiart ? rl tVWIkVW VVU UM I VWUl UViViU I WU UUlliV" I -- i sri!TlVl I vcu vdMUUUv. m- -i I . -tr l Nächsten haben wir wohl genug y,.?s- ssiZsi-t, 77 I ..... c r r.fcV rtTTO ,?N?7 I " ' " , Znnnen Krf,sl7ifh?sfTtti. 211 toirb I "P"" '""ir ' " b reine Veilchennianie hier." 1 c-.",.rÄ' si:i rrv,I .CU3 tTlUUlCIll ILUwltll IViAf UV WVV' -. . - .dk,??... Neidisch s st
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an, oer all diese Huldigungen galten. Sie sollte lieber im Variete austreten. In die Philharmonie gehört sie nicht mit ihrer kleinen Stimme und dem großen Reklame- und Toilettenapparat." Asta hörte nichts von den leisen, boshaften Reden. Um sie herum schwirrte nur lauter Lob und Vewund'erung. Professor Vengal war ganz außer sich, vor Entzücken, Mengerskys Blicke sprachen deutlich genug. Auch die übrigen Gäste stimmten begeistert in das Hoch" ein, das der Gastgeber auf die neue hoffnungsvolle Jüngerin der Kunst" ausbrachte. Jeder 'bat um ein Billett zum nächsten Konzert, bestellte sich ein Lieolingslied. - Ter Champagner schäumte in den Gläsern. Vom Wintergarten her tönten weich gedämpfte Walzerklänge einer
versteckt hinter den Kamelienbaumen sitzenden Musikkapelle. Ter Duft der Blumen, der Geruch der Speisen, des Weins, alles das lag schwül und schwer in der Luft. Astas Kopf wirbelte. Sie war froh, als sie nachher im Wintergarten ein kühles, verstecktes Plätzchen fand. Mengersky setzte sich zu ihr. Er sprach nicht viel, aber jedes Wort 'klang schmeichelnd wie eine Liebkosung, jeder Blick bedeutete eine Liebeserklärung. . Asta schloß die Augen. Sie hatte ewig hier sitzen bleiben mögen, eingewiegt'vom Duft der Blumen, den sanften Klängen des fchwermüthigen Walzers. Als sie doch endlich aufbrechen mußte, gab ihr Frau Bengal den Diener zur Begleitung mit, denn allein dürfe ein junges Madchen mcht so spat m der Nacht nach Hause fahren. Mengersky bestätigte' das. Er blieb noch auf Frau Bengals Bitten und zog sich nebst einigen anderen intimen Hausfreunden in des Professors Allerheiligstes, eine altdeutsch eingerichtete Weinstube, die nur durch einen alten, kostbaren Gobelin vom Atelier getrennt war, zurück. Hier kamen dem Professor seine genialsten Ideen, wie er sich ausdrückte Asta huschte möglichst leise über den Korridor der Pension. Alle schliefen gewiß längst. Sie schrak zusammen, als sie beim Betreten ihres Zimmers in dem unsicheren Schein ihres matt brennenden Lämpchens eine dunkle Gestalt regungslos an ihrem Bett sitzen sah. Sie stieß einen leisen Schreckensschrei aus. Ich bin es, Asta." Marka richtete sich aus ihrer . zusammengesunkenen Stellung auf. Ich habe auf Sie gewartet. Ich wollte noch mit Ihnen sprechen." Asta gähnte gezwungen. Ich bin sehr müde." Was ich zu sagen habe, ist kurz. Hoffentlich kommt es nicht schon' zu spät." Asta warf ihr Cape auf den nächsten Stuhl. Sie'kniete neben Marka nieder und faßte thu Hände. In dem blassen Mondlicht, das durch die unverschlossenen Fenster drang, sah Markas Gesicht seltsam alt und verfallen aus. Asta, Kind Sie sind sehr jung und unerfahren. Mengersky huldigt Ihnen. Nehmen Sie das nicht ernst. Ein Künstler ist leicht entzückt. Seine Bewunderung hat gleich etwas Maßloses." Mengersky bewundert mich nicht maßlos. Ich nehme ihn auch mcht ernst, sondern sehr heiter." Asta, spielen Sie mir keine Komödie vor!" , Weshalb sollte ich das thun?" Sie meinen, ich habe kein Recht, mich in Ihre Angelegenheiten zu mischen? Nein, ein juristisches Recht habe ich sicher nicht, nur das Recht der Freundschaft und auch eine gewisse Verantwortung, weil ich Sie bei Wengals einführte, Sie mit Mengersky bekannt machte." . Wir wollen nicht mehr von. ihm sprechen." Wenn Sie mir versichern können, daß er Ihnen gleichgiltig ist dann sage ich nichts mehr." Gleichgiltig! Nein. Wie kann mir solch großer Künstler wohl gleichgiltig sein?" Gut, verehren bewundern Sie ihn als Künstler, so viel Sie wollen das thue- ich auch. Den Menschen aber lassen Sie nicht in Ihr Schicksal eingreifen Sie würden es bitter be reuen." Warum?" Weil Ihnen Mengersky nie mehr se'n kann,, mehr 'sein darf als der Künstler, zu dessen Genie Sie aufsehen und" Ich will nichts, mehr hören, wenigstens nichts Nachtheiliges über Mengersky." Asta hielt sich die Ohren zu. Er wird mir selber sagen, was ich wissen muß. Ich mag nicht durch dritte unterrichtet werden. Wie Sie wollen. Ich bin still. Aber merken Sie sich, daß zwischen Ihnen und Menge?5ky ein Hinderniß steht, das sich niemals aus dem Weg: räumen laßt. Asta glaubte, diese Worte seien eine Anspielung auf ihren Bräutigam. Ja. ja 'ich weiß!" sie .seufzte. Marka. Sie sehen sehr blaß aus! Sind Sie krank?" lenkte sie ab. Nein aber ich hörte heute früh, daß Professor Reen seine Frau verloren hat. Das erregte mich wohl etwas. Er ist sehr allein jetzt ..mit seinem kleinen Kinde. Er war immer so hilflos in allen äußeren Dmgen. Asta legte den Arm um Markas Schultern und sah ihr tief in die Au gen. Marka, wenn Ihnen, die Liebe mehr ist wie Ihre Kunst dann kön nen Sie ihm ja helfen."
lMarka machte tcy sanft von dem umschlingenden Arm frei. Wir laben seit vielen Jahren nie mehr persönlich etwas on einander gehört," sagte sie ernst. Ich werde mich ihm nicht anbieten . . . und er, er wird es nicht wagen, mir zuzumuthen, meine Kunst aufzugeben, um ihm in aller Stille zu dienen." Freilich, das känn er nicht verlangen. Das würden Sie wohl auch nie thun." Marka antwortete nicht. Sie sah still in die blasse Mondscheibe am Himmel. Ein schmerzlicher Zug lag um ihren Mund. Ohne zu antworten, ging sie 'dann mit einem stummen Kopfnicken hinaus.
Berlin, 10. März. Liebe Ellen! Eure Klagen über meine spärlichen Briefe meyren sich. Wenn nur meine Zeit mit diesen Vorwürfen wüchse! Wer hat in Berlin überhaupt jemals Zeit! Alles jagt und hetzt sich ab. Aber es ist doch wundervoll hier. Ter Winter war zu himmlisch! Die Morgenstunden übe ich fleißig. Den Unterricht im Konservatorium gab ich auf. Was soll mir Generalbaß nützen? Komponiren werde ich niemals. Ich verlor nur meine kostbare Zeit damit. Fräulein Behr, die be-, rühmte' Konzertsängerin, studirt mir meine Lieder vor den Konzerten ein. Dadurch komme ich viel schneller vorwärts als bei Professor Kunzes ewigen Uebungen. Ich lee zwei Kritiken über mein letztes Konzert bei. Was sagt ZZr zu dem , holden Schmelz' meiner Stimme und der .reizend jugendfrischen Erscheinung' der Sängerin? Es ärgert mich immer ein bischen, wenn mein Aussehen so hervorgehoben wird. Ich wünschte, man lobte nur die Stimme. Mengersky spielt immer in den Konzerten, bei denen ich singe. Er bestimmt die Wahl der Lieder sogar meine Toiletten. Neulich sang ich die ,Ros:nlieder.' Ich trug eine blaßrosa Damasttoilette und wilde Rosen im Haar und am Ausschnitt. Ich mußte die Lieder dreimal wiederholen. Am anderen Morgen b?kam ich anonym einen wundervollen Rosenstrauß. Mein Bild steht in allen Schaufenstern der Leipzigerstraße, daneben Mengerskys Rassekopf, die Violine an die Wange gelehnt, und Marka Paulsen an der anderen Seite. Ihr seht, ich bin m guter Gesellschaft. In dieser auserwählten Gesellschaft werde ich m kurzer Zeit nach München, gehen, um auch dort in Konzerten zu singen. Im Sommer ziehe ich mit Marka zusammen rn die Berge, um mich zu erholen. ' ErschiiS nicht über diesen Plan, Ellen. Neue Geldopfer verlange ich nicht. Ich nehme jetzt ziemlich viel ein. Freilich, mein Leben, meine Toiletten kosten enorm. Ader icy denke, das ist eine gute Kapitalanlage. Später, wenn ich erst auf festen Füßen stehe, berühmt bin. brauche ich nickt mehr so viel Werth auf mein Aeußeres zu legen. Ich r rr ir t. c . . . ' I . jt yosse, nr oann oas apliat zuruaZlahlen zu können: jetzt freilich bin ich noch lange nicht so weit und muß noch ern Weilchen Deine Schuldnerin vielben. Dir verpflichtet bin ich doch. Ellen, nie kann ich es Dir genug danken, daß Du das für mich gethan hast. Welch ein Leben ist das jetzt! Meine Vormittaae gehören der Arbeit, Abends gehe ich in's Theater, in Konzerte oder zu Venqals. Durch die fand ich viele Freunde; freilich in ganz anderen Kreifen, wie in denen ich früher lebte, erlin scheint sich in unendlich viele Zirkel zu theilen, von denen keiner mit dem anderen verkehrt. Ich sehe nur Künstler, Maler, Musiker. Dichter wenige Beamte, fast nie Offiziere. Von dem Schiffsunglück, das Kiel bis auf den Grund aufregte, sprach hier Niemand. In Berlin wird alles schnell vergessen. Kaum ist ein Ereigniß inder Presse besprochen, kommt schon ein neues dran, und das erste, das so viel Staub aufwirbelte, ist völlig beiseite gelegt. Fräulein Ries, nach der Du Dich erkundigst, sitzt wie angenagelt über ihrem Roman. Er wird aber immer langweiliger und wässeriger. Abends liest sie mir manchmal daraus vor; Schrecklich fade, aber sie sagt, das muß so sein. Gott gebe, daß sie ihr Gesichreibsel anbringt! Das arme Ding hat so wenig Geld. Marka und "ich boten ihr etwas an Aber' sie nimmt nichts sie ist zu stolz. Manchmal thut sie mir schrecklich leid. Wenn ich zum Konzert fahre in einer hübschen Toilette ich weiß, das Publikum wird applaudiren, oft ganz maßlos applaudircn für ein kleines Lied dann sitzt sie in ihrer trübseligen, häßlichen Stube bei der Arbeit und muß alles beschreiben, was sie nie gesehen, nie selbst erlebt oder empfunden hat. Natürlich wird das dürftig, grau und farblos wie ihr eigenes Leben oder so unnatürlich geschraubt und. erzwungen. Am besten singe ich jetzt heitere Lieder.. Kennt Ihr das reizende Gedicht von Rosegge'r: ,Darf i '5 De'andl lieben?' Das sang ich als Zngabe neulich.' Den Tumult hättet Ihr hören sollen! Ich weiß, es ist keine große Kunst, solch Liedel zu singen, aber es ist zu reizend, wenn alle so entzückt sind. Mengersky sagt auch: .Singen Sie nur. was Ihnen gut liegt und dem Publikum gefällt für Sie ist die heitere Seite der Kunst und des Lebens Ach, er ist- so gut zu 'mir! Ellen, wenn Du ihn einmal spielen hörtn könntest so göttlich, überirdisch jjfcön! Dem Ton dieser Geige müßte ich folgen noch in meine? Todesstunde, wenn sie
mich riefe. Jeder Nerv, jede Faser zuckt an mir bei diesem Spiel vor Entzücken, Wonne, Verzweiflung, Schmerz. Du kannst das nicht verj eh:n, Ellen, weil Du unmusikalisch bist. Wie viel Dir dadurch entgeht, ahnst Du zum Glück nicht. Mi? ist, als würde die ganz? Welt stumm sein, wenn ich diese Seigenstimme nicht mehr hören dürfte. Dir kommt das wahrscheinlich exaltirt vor. Vielleicht hätt' ich's besser nicht geschrieben, nun es aber einmal dasteht, mag's so bleiben. Ich erzähle nur von mir und frage gar nicht nach Euch. Und doch liegt Euer trauriges Leb?n mir schwer auf der Seelc. Oft' bin ich freilich zu glückselig, um mich davon niederdrücken zu lassen. Habt nur Geduld: es muß sich alles alles wenden! , Vielleicht kann ich Euch diesen Sommer noch besuchen, denn heitere ich Kurt auf und Otto, den lieben Jungen. Ich kann ihn mir gar nicht bedrückt und schweigsam vorstellen, wie Du ihn schilderst. (Fortsetzung folgt.)
Geldmanflel im Nei !ic. Alis Deutschland ist in neuerer Zcil wiederholt gcnieldet worden, daß ..d:.". Reiten" dort wieder besser geworden wären ilild daß die 5iris:S der letzten Jahre nunmehrfast ganz überwunden sei. 5lllerdiilgs hätteii noch nicht alle Arbeiter wieder Beschäftigung gcfun dcil: aber doch so viele, daß nur eine ?e.-hältnißmäßig kleine Zahl außer Thätigkeit sei. Das Gewerbe so hieß es hätte wieder einen ansehnlichen Aufschwung genommen. Geld für all-: guten Uttternelnnunge:! sei im Uebersluß vorhanden: kurz: das Reich be iL'.ide sick wieder auf dezn Wege zur Prosperität", Mit diesen schön, klingenden Bericht ten steht aber anscheinend die Thatsacke in Widerspruch, daß die Reichs baiik ibre Tiöcoiitorate auf 5, den Zinsfuß für Tarleheil . aber auf 6 Proccnt erhöht hat. Das ist ein un trüglickcö Zeichen nickt für reichlich? Vaarniittel, sondern für Geldknapp heit. Diese wird dcnn auch zugestan den und gleichzeitig eine Abnahme der Goldreserven, obschon wir immer wie der in da: elirovaischen Finanz Zci langen die Versicherung fanden, das: auch Go!d massenhaft vorhandeii sei. . Uebrieiis .wird zur Begründung dieser Erhöhung der Disconto und Zinsrate nicht gemeldet, daß Ackerbail, Gewerbe und Handel in tolge der an geblichen Prosperität" zu starte Anforderungen an den Geldmarkt stellen. Vielmehr soll die Ausgab? von Schayamtssckeinen ' durch das Reich und den preußischen Staat im Betrage von $37,50(),000 die Ursach? für die Geldknappheit sem. Auf die Ankündigung der Ausgabe von Schatzamtöschcincn hin hätten die Banken ihre Tarlehen beschnitten, um solche Staatöpapicre ' übernehmen zu können. Die Banken brachten alio ihre Kuiiden in Geldverleaenheit. nn: sich an der vortheilhaften Schuldscheinausgabe beteiligen zu können. Der kurze Sinn dieses langen fach, mnnnischen Geredes ist also der, dir weder genug Geld im Allgemeinen noch Gold im Besonderen da ist und daß man deshalb von Seiten der Banken 'dem legitimen Geschäft eine höh lnsr-atc auierleacn mun,- wenn c Geld braucht. Uns befremdet diese Lage der Dinge durchaus nickt: denn die Behauptung, daß Deutschland Geld und Gold in N?enge habe und allen Ansprüchen an den Geldmarkt genügen kann, steht mit den'bckanntcn Thatsachen in Wi derspruck.- Es haben nach den uns zugänglichen letzten verläßlichen A :m gaben auf den .ftopf der Bevölkerung .'ld. ..t!..".7 ,. 21. V.' ,. 13.3Ö Ci!b?r. Papirr. Summa vrr. Staaten.. .ZrankrkZck, .... Deutschland ... $ 5 4.81 2s 01 Rs)4 5.05 37.03 3.93 3.. 2s.st" Be? der starken Entwicklung des deutschen Gewerbes und Handels erscheint die Menge des vorhandenen Geldes ungenügend und die Zins- so wie die Disconto-Erhöhung zeigen ja. daß die Banken ihren Kunden die Er 1 . 1.. Tt tfl P . mm langung von iscio eriHweren mildem eben weil von letzterem nicht so viel vorhanden ist. wie von dem legitimen Geschäfte verlangt wird. ,t Arch der Goldvorrath ist im Reiche viel geringer, als in den Bereinigten Staaten und in Frankreich. Trotzdem fordert aber besonders der Vorsteher der Reichsbank mit am lautesten, die Einziehung der Thaler welche gesetzmäßiges Zahlungsmittel sind' und grade m Fallen wie der zetzige als Gr satzmittel für Goldmünzen dienen kön nen. Es erscheint dieses Arbeiten" für die Einziehung der Thaler unt:r den obwaltenden Verhältnissen als eine Treiberei 'zur Erhöhung des Zmsfußes. Wie die Dinege liegen, sollten die Reichsregierung und die Recnerun Preußens, sich beeilen, den Erlös aus dem Verkauf von Schatzamtsscheinen so bald wie möglich wieder in den Verkehr zu bringen und dadurch die Geld klemme so weit zu heben,' wie ihnen das möglich ist. DieVremerBürgerschafl erwählte mit 68 Stimmen den Professor Kasten zum Senator. Kasten war bisher Direktor der Handelsschule und Führer der vereinigten Liberalen. Es wurden 30 unbeschriebene Zettel abge geben. Die Sozialdemokratin enthie! ten Nck der Abstimmung.
Feuer - Signale
ft Pmnstilv fcn Market i Engliff' Cpawgau East und5Ns Fork 7 Nob! und Mchigan N. Jersey u. fflafl 9U 9 Pme und North 149 Czl Zillt 212 Eztal Lv und tt. 213 Pcnnsylv. u. Michia 214 Jllinnt und 2. XI & Senate Av und 21. 216 Pennsvlvania und Li, Zl? Nmdian und 16. 218 Capital Ave u.-.d 26. 219 Vroarway und 10. 231 J'.linoit und WcLe 234 No. 14 Spritzenhaus Aknwcvd und 30. 235 Jllinoi und 83. 236 Annetta und 0 237 No. s. Cxn?cn5luc. Ndell und Slader 23S Udel Laddn Sor 239 Jabel und 27. 241 Meridian und 24. 24aJUmmu St. Cl 243 Eldridge und 23. 212 WeÜ uud Walnut 313 West und 12. 314 Howard und 16. 315 To.-bct und Psca 316 Capital Ave und 1t, S17 Northwestern LveuU 318 Gent und 13. 319 Can.il und 10. iVL Cerealin Work! 824 Cerraont und Lvntt 825 BiSmarü Srsndvö 326 No. 20 Spritzenhaus Hsughville. 227 Michigan u. cfatt. tiS Vuhigan u. Concert 241 West und McJntvrN 412 Missouri u. MarylanZ 413 Missouri und fio 415 Capital Ave Leorgia 416 Missouri u Kenwcky A. 417 Senats Ave u. Oash. '421 P und E tfunWcaS W. Washington. 423 Jrren-Hofpit!. 424 Miley Lveu.JDuZ 425 Wash. und Harr 426 No. 18 Spritzenhaus W. LLashiigto 427 Oliver und Lirch 23 Oliver und Oizood 429 Nordyke und gort 431 Hadley Ave u. Morrt 432 Niver Ave u. SinriZ 434 Niver Ave und Sdq 435 Harding u. Big 4 S ? 436 Harding und OSttt 437 No. 19 SvriHenhZ MorriS und dt H6tvHd2LS 49 et! ' 1 RkiSner und 5?Z 452 Hetocrt und & 4K3 or? nd IlsppkA 56 amlt tutd 02 457 NordySe Ave . tea tuen WorkS (12 West und Sieh 13 entuSy Avu.Se?rS ' 614 Meridis nd TicrtA C16 JllinoiA nd SLan't in Morris und tsietz 618 Morr und ChurH bl Capital Sl. u McCL?, b21 Meridian und Palo tu ffine und Lord 624 MadisonAvLce H2 Ve?idiaund VL ?Ä 627 Carlo6 und Ras 628 Meridian uud Sri?j 52 Mer'dian u. Siayulmd 631 Meridian u. M.-C. i 532 No. 17 Spritzenk.zS MorriS nahe West 612 Mlernr'.und DoiZ. 613 Last u. 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